Camping in Corona-Zeiten in Europa: In welche Länder kann man reisen?

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Camping in Corona-Zeiten in Europa: In welche Länder kann man reisen?

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Camping in Corona-Zeiten in Europa: In welche Länder kann man reisen?

In welchen Ländern in Europa kann man trotz COVID-19 seinen Urlaub auf dem Campingplatz verbringen? Ein Überblick der aktuellen Corona-Lage.

Letztes Update: 02.08.2021

Seit dem 1. Juli wurde die Grenze für Reisewarnungen des Auswärtigen Amts in Deutschland von einer 7-Tage-Inzidenz über 50 auf eine 7-Tage-Inzidenz über 200 angehoben, so dass sich die Zahl der Reisewarnungen deutlich verringert hat. Sie werden jetzt nur noch für Hochrisikogebiete sowie für Virusvariantengebiete ausgesprochen. Die Klassifizierung eines Risikogebiets entfällt seit dem 1. August. Gleichzeitig ist zu diesem Zeitpunkt aber eine erweiterte Testpflicht für Reiserückkehrer eingeführt worden, die unabhängig vom Reiseland für alle nicht-geimpften oder nicht-genesenen Personen über zwölf Jahre gilt.         

Angesichts der Impffortschritte erlauben im Sommer auch immer mehr Länder in Europa wieder touristische Reisen. Aufgrund des nach wie vor dynamischen Infektionsgeschehens gelten aber in vielen Ländern weiterhin bzw. wieder Einschränkungen. Für alle, die zurzeit eine Reise im Sommer planen, gibt Freeontour hier einen Überblick des derzeitigen Stands für einige der beliebtesten Campingländer in Europa.

Nach wie vor gibt es innerhalb der EU keine einheitliche Regelung dazu, in welchem Umfang touristische Reisen erlaubt sind und welche Regeln für die jeweilige Ein- oder Ausreise gelten. Aufgrund des unterschiedlichen Infektionsgeschehens in den einzelnen EU-Ländern sowie den Schengen-Staaten entscheidet jedes Land diesbezüglich selber, welche Schutzmaßnahmen in Bezug auf COVID-19 einzuhalten sind. Diese sind auf der Website des Auswärtigen Amts einsehbar. 

Abhängig vom lokalen Infektionsgeschehen hat sich im vergangenen Jahr aber gezeigt, dass sich diese sehr kurzfristig wieder ändern können. Durch die Neuregelung vom 1. Juli gibt es aktuell verhältnismäßig wenige Reisewarnungen des Auswärtigen Amts für Regionen oder Länder in Europa - seit Ende Juli ist die Tendenz allerdings wieder steigend. 

Seit dem 16. Oktober soll die grafische Darstellung der EU-weiten Corona-Ampel eine Orientierungshilfe für Reisen innerhalb der EU bieten, die auf der Webseite reopen.europa.eu/de regelmäßig aktualisiert wird. Sie soll eine farbliche Einteilung in Risikogebiete und ungefährliche Regionen bieten (grün, orange und rot), wobei sich die Kriterien dafür nach der Rate neuer Infektionen (Inzidenz) für 100.000 Bewohner in den vorausgegangenen 14 Tagen sowie der Quote der positiven Tests aus allen durchgeführten Coronatests richten. Die Übermittlung der Daten ist für die einzelnen EU-Länder aber freiwillig. Auch die Maßnahmen vor Ort sind nach wie vor nicht einheitlich geregelt.       

Das bedeutet, dass man trotz europaweit überwiegend niedriger Infektionszahlen weiterhin nicht beliebig ins Ausland reisen kann. Vielmehr gilt es, die länderspezifischen und regionalspezifischen Reisehinweise des gewünschten Reiselandes im Auge zu behalten, da diese sich kurzfristig je nach örtlichem Infektionsgeschehen ändern können. Dies gilt umso mehr, da in vielen Ländern in Europa aufgrund steigender Infektionszahlen kurzfristig auch wieder neue Beschränkungen oder eine Quarantäne-Pflicht in Kraft treten können. 

Daher sollte sich jeder Camper und Urlauber individuell informieren, mit welchen Risiken und Einschränkungen im jeweiligen Reiseland zu rechnen ist. Auch spezifische Regelungen zur Öffnung von Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen können sich in den einzelnen Staaten und auch regional unterschiedlich ändern. Untenstehend gibt es Informationen mit dem derzeitigen Stand zu einzelnen Ländern in Europa in alphabetischer Reihenfolge. 

Muss man nach dem Auslandsurlaub in Quarantäne? 

Wer aus einem Risikogebiet einreist, in dem besonders hohe Inzidenzen bestehen (Hochrisikogebiete oberhalb von 200 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohnern in den vorangegangenen sieben Tagen) oder besonders ansteckende Virusvarianten verbreitet sind, muss den Nachweis eines negativen Corona-Tests bereits bei Einreise mit sich führen und auf Anforderung des Beförderers bei Abreise, der zuständigen Behörde bei Einreise oder bei polizeilicher Kontrolle vorlegen. Der Test muss innerhalb 48 Stunden vor Einreise erfolgt sein. Gleiches gilt seit dem 1. August für alle Reiserückkehrer ab zwölf Jahre, egal, in welchem Land sie sich zuvor aufgehalten haben. Hierzu sollte man sich vor einer Reise ins Ausland informieren.

Ausnahmen für vollständig Geimpfte und Genesene 

Seit dem 9. Mai sieht eine Bundesverordnung vor, dass die Quarantänepflicht für vollständig geimpfte Personen sowie für in den vorangegangenen sechs Monaten von einer COVID-19-Erkrankung nachweislich genesene Personen von der Test- und Quarantänepflicht befreit sind. Dies gilt allerdings nicht, wenn die Rückreise aus einem vom Auswärtigen Amt als Virusvariantengebiet ausgewiesenen Land oder Region erfolgt. Eine Ausnahme gilt für Geimpfte allerdings dann, wenn die einreisende Person vollständig mit einem Impfstoff gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft wurde, für den das Robert Koch-Institut offiziell bekannt gegeben hat, dass der jeweilige Impfstoff gegen die Virusvariante hinreichend wirksam ist, derentwegen die Einstufung als Virusvariantengebiet erfolgt ist.

Aktuelle Einreiseverordnung  

Reiserückkehrer können sich nach wie vor mit einem negativen Corona-Test von der 10-tägigen Quarantäne freitesten. Bei einer Rückkehr aus Hochrisikogebieten ist dies erst nach fünf Tagen möglich, bei einer Rückkehr aus Virusvariantengebieten ist ein Freitesten nicht möglich. Bei Rückkehr aus einem Virusvariantengebiet benötigen auch geimpfte und nachweislich genesene Personen einen aktuellen Negativ-Test. Zusätzlich gilt: Alle Reiserückkehrer aus Hochrisikogebieten und Virusvariantengebieten müssen vor der Einreise nach Deutschland eine digitale Einreiseanmeldung ausgefüllt haben. Das gilt auch für geimpfte und genesene Personen. 

Seit dem 1. August werden keine einfachen Risikogebiete mehr ausgewiesen, sondern nur noch Hochrisikogebiete und Virusvariantengebiete. 

Muss ich nach der Einreise in mein Urlaubsland in Quarantäne gehen? 

Aufgrund der teils hohen Infektionszahlen haben manche Länder in Europa nach bestimmten Kriterien wieder eine Quarantänepflicht nach der Einreise ausgesprochen. Welche Regelungen diesbezüglich im einzelnen gelten, wird im Bereich der jeweiligen Reiseländer erläutert. Viele Länder in der EU wenden aber Ausnahmeregelungen für vollständig geimpfte oder von einer Corona-Infektion genesene Personen an.   

Tabelle: Campingländer in Europa im Überblick 

Freeontour-Hinweis: Die Angaben zur Quarantäne- und Testpflicht für Reiserückkehrer beziehen sich auf Personen, die noch nicht vollständig geimpft oder nachweislich von einer COVID-19-Infektion genesen sind. Die Angaben zu den einzelnen Ländern können sich kurzfristig ändern - Angaben ohne Gewähr.

Länder in Europa in alfabetischer Reihenfolge 

Freeontour-Hinweis: Die Angaben zu den einzelnen Ländern können sich kurzfristig ändern - Angaben ohne Gewähr.

Belgien
Bulgarien
Dänemark
Estland
Finnland
Frankreich     
Griechenland
Italien 
Kroatien
Lettland & Litauen
Luxemburg  
Niederlande 
Norwegen
Österreich 
Polen
Portugal 
Slowenien
Spanien
Schweden
Schweiz 
Tschechien 

Belgien 

Die Grenzen zwischen Belgien und Nordrhein-Westfalen waren während der gesamten Corona-Situation nie geschlossen. Seit dem 20. Juni gilt Belgien nicht mehr als Risikogebiet. 

Einreisende nach Belgien müssen aber grundsätzlich innerhalb von 48 Stunden vor Einreise ein elektronisches „Passenger Locator Form“ (PLF) ausfüllen und elektronisch versenden. Ein Nachweis (elektronisch oder Ausdruck) soll bei Einreise mitgeführt werden. Personen, die aus einer „roten Zone“ nach Belgien reisen, müssen bei Einreise einen negativen PCR-Test mit sich führen. Die Abstrichentnahme darf maximal 72 Stunden zurückliegen. Kinder unter 6 Jahren sowie vollständig Geimpfte und Genesene sind hiervon befreit. Zusätzlich müssen sich Reisende aus roten Zonen nach der Einreise für mindestens sieben Tage in Quarantäne begeben und am siebten Tag des Aufenthalts in Belgien erneut testen lassen. Personen, die mit dem Auto einreisen und weniger als 48 Stunden in Belgien bleiben, sind von der PCR- und Quarantänepflicht befreit. Deutschland und Österreich zählen zurzeit zur grünen Zone, einzelne Regionen der Schweiz fallen in die Kategorie Orange, so dass die Test- und Quarantänepflicht entfällt.     

Alle Geschäfte sind ohne Terminvereinbarung geöffnet. Restaurants und Cafés dürfen ihre Innen- und Außenbereiche unter Auflagen öffnen. Kulturelle Veranstaltungen, Gottesdienste und Sport sind sowohl in Innenräumen als auch im Freien unter Auflagen wieder erlaubt. Hotels, Campingplätze und Ferienparks sind geöffnet. Clubs und Discotheken sind weiterhin geschlossen. Auch Großveranstaltungen sind bis auf einzelne Testprojekte bis zum 13. August nicht möglich. 

Das Tragen einer Schutzmaske oder eines Mund-Nasen-Schutzes aus Stoff ist in allen Situationen, in denen der Abstand von 1,50 m nicht eingehalten werden kann, für alle Einwohner ab zwölf Jahren im Öffentlichen Nahverkehr und in Schulen verpflichtend. Das gilt auch in Geschäften, Kinos, Kirchen, Bibliotheken und anderen öffentlichen Innenräumen wie Restaurants, Cafés, Hotels und teilweise in Einkaufsstraßen und auch auf Märkten. 

Bulgarien

Bulgarien erlaubt prinzipiell die Einreise von EU-Bürgern, sofern sie einen negativen PCR- oder Antigen Schnelltest vorweisen können, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Der PCR-Test darf bis zu 72 Stunden alt sein. Wer ohne Test nach Bulgarien einreisen möchte, muss sich zehn Tage in Quarantäne begeben. Von der Testpflicht befreit sind vollständig geimpfte oder von einer nicht mehr als sechs Monate zurückliegenden COVID-19-Erkrankung genesene Personen. Bulgarien gilt aktuell nicht mehr als Risikogebiet. 

Bulgarien hat den Lock-down weitgehend beendet und die touristische Sommersaison Anfang Mai eröffnet. Der Besuch von Kinos, Konzerten, Museen, Sport- und Spielplätzen ist jetzt unter Einhaltung der üblichen Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln sowie mit der Auflage einer maximalen Auslastung wieder erlaubt. Auch Restaurants und Einkaufszentren sind unter Kapazitätseinschränkungen und Auflagen wieder geöffnet. Die Öffnungszeiten und Zutrittsbedingungen öffentlicher Gebäude werden in Abhängigkeit des aktuellen Infektionsgeschehens unter Einhaltung der üblichen Hygiene- und Abstandsregeln kurzfristig angepasst. Gleiches gilt für Geschäfte, Apotheken, Restaurants, Bars, Diskotheken und Klubs. 

Maskenpflicht besteht weiterhin bei der Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs, in Apotheken und anderen geschlossenen öffentlichen Räumen und auch im Freien, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

Dänemark

Die dänische Regierung hat Mitte April einen 4-Stufenplan für den Reiseverkehr vorgestellt. Demnach wurde in der ersten Stufe seit dem 21. April die Liste der triftigen Einreisegründe erweitert. U. a. dürfen Dauercamper sowie Sommerhaus- und Bootsbesitzer einreisen, sofern sie aus Ländern mit niedriger Inzidenz kommen, die der gelben oder grünen Kategorie zugeordnet werdenDeutschland gilt seit dem 26. Juni als Land der grünen Kategorie - Einreisende aus Deutschland benötigen zurzeit keinen Nachweis über einen Test oder eine Impfung.

Seit dem 1. Mai dürfen vollständig geimpfte Urlauber aus EU- und Schengenländern ohne Testpflicht und Quarantäne einreisen, sofern ihre jeweiligen Heimatländer mindestens der gelben oder orangen Kategorie zugeordnet sind. Dabei ist zu beachten, dass die Zweitimpfung mindestens 14 Tage vor Einreise erfolgt sein muss, sie darf aber nicht länger als 180 Tage vor Einreise erfolgt sein. Seit dem 14. Mai sind auch Menschen einschließlich Urlaubern aus den Grenzgebieten von der Quarantänevorschrift ausgenommen. 

Auch nicht-geimpfte Touristen aus Ländern der gelben Kategorie dürfen seit dem 5. Juni wieder ohne Quarantäne nach Dänemark einreisen. Verpflichtend ist aber weiterhin ein negativer COVID-19-Test (PCR-Test oder Antigentest) bei Einreise sowie ein Test nach Ankunft. Für Einreisende aus Ländern der orangen Kategorie gilt nach wie vor eine Quarantänepflicht.   

Die Einreise über die deutsch-dänische Landgrenze ist an allen Grenzübergängen möglich. Es erfolgen Stichprobenkontrollen bei der Einreise nach Dänemark.  

Die Maskenpflicht wurde in Dänemark zum 14. Juni 2021 weitgehend aufgehoben. Sie gilt nun vor allem noch in öffentlichen Verkehrsmitteln, sofern kein Sitzplatz eingenommen wird. Generell gilt eine Abstandsregelung von einem Meter zu anderen Personen, die nicht dem eigenen Haushalt angehören.  

Im gesamten öffentlichen Raum sind Maßnahmen zur physischen Distanzierung und zusätzlicher Hygiene einzuhalten. Darüber hinaus soll wenn möglich vermieden werden, den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen. 

Der Einzelhandel ist geöffnet. Auch Kultureinrichtungen unter freiem Himmel dürfen wieder Besucher empfangen. Veranstaltungsorte wie Theater und Kinos mit weniger als 500 Zuschauern sowie Museen, Vergnügungsparks und Zoos müssen keinen Impfnachweis oder Test mehr für den Eintritt verlangen. Auch in Sportstätten ist kein Nachweis mehr nötig. In öffentlichen Verkehrsmitteln gibt es keine Kapazitätsgrenzen mehr. 

Friseure, Wellness-Einrichtungen und andere Dienstleister sind geöffnet. Restaurants, Cafés und andere Gaststätten dürfen wieder Gäste empfangen. Voraussetzung für die Nutzung der Innengastronomie sowie für körpernahe Dienstleistungen ist der Nachweis eines Corona-Tests, einer Impfung oder einer überstandenen COVID-19-Infektion per Corona-Pass auf dem Smartphone. Im Außenbereich ist kein Nachweis erforderlich. 

Weiterhin geschlossen bleiben Nachtclubs und Diskotheken. 

In Dänemark ist der Nachweis einer Erstimpfung in einem bestimmten Zeitraum mit einem Negativ-Test gleichgesetzt. Dies gilt für den Zeitraum vom 15. Tag bis zum 42. Tag nach der Erstimpfung.   

Estland

Die Einreise nach Estland ist u. a. für Reisende aus EU-Ländern mit 14-Tage-Inzidenz unter 75 ohne Test und Quarantäne möglich. Oberhalb dieser Grenze gilt eine Testpflicht bei Einreise. Außerdem sollen Reisende elektronisch max. 72 Std. vor Einreise einen Anmeldebogen ausfüllen. Bei Einreise aus Ländern deren Koeffizient oberhalb von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Zwei-Wochen-Frist liegt, gilt eine Quarantänepflicht. Deutschland, Österreich und die Schweiz liegen aktuell deutlich unter dieser Grenze. Eine Liste mit den jeweils geltenden Zahlen wird vom estnischen Außenministerium veröffentlicht und einmal wöchentlich aktualisiert. Für vollständig geimpfte Personen sowie für Menschen, die innerhalb der vorangegangenen sechs Monate eine COVID-19-Erkrankung überstanden haben und dies belegen können, entfällt die Test- und Quarantänepflicht.  

Eine Maskenpflicht gilt in öffentlichen Verkehrsmitteln, in den Servicehallen und in öffentlichen Bereichen von Wirtschaftsunternehmen sowie bei Konferenzen, Konzerten sowie in Theatern und Kinos. 

Seit Anfang Mai gibt es in Estland schrittweise Lockerungen der Corona-Maßnahmen: Diese beinhalten die Öffnung der Außengastronomie, des Einzelhandels, von Museen und Galerien, sowie anteilige Schulpräsenz. Seit dem 24. Mai dürfen auch die Innengastronomie, Theater und Kinos mit einer Kapazitätsbeschränkung von 50 Prozent wieder öffnen. Seit Ende Mai wurden auch die Kontaktbeschränkungen gelockert und der Großteil der Betriebe aus dem Freizeitbereich ist unter Kapazitätsbeschränkungen wieder zugänglich.  

Finnland

Finnland hat die Einreisebestimmungen gelockert. Die Einreise ist für vollständig Geimpfte und für Genesene ohne Test und Einschränkungen möglich. Für alle übrigen Reisenden gilt eine doppelte Testpflicht (PCR- oder Antigen-Test). Der erste Test muss vor beziehungsweise bei Einreise vorliegen und darf nicht älter als 72 Stunden sein. Der zweite Test muss drei bis fünf Tage nach Einreise erfolgen. Bis zum Ergebnis des zweiten Tests muss sich der Reisende in einer Unterkunft aufhalten und Kontakt vermeiden. Kinder die 2005 oder später geboren wurden, benötigen keinen Nachweis oder eine Impfung bei Einreise mit den Eltern, die die Einreisebestimmungen erfüllen.

In Finnland ist das Infektionsgeschehen aktuell verhältnismäßig niedrig, eine Reisewarnung besteht nicht.   

Eine Maskenpflicht besteht in Finnland nicht, es gibt jedoch die Empfehlung, Masken in Geschäften, Einkaufszentren, öffentlichen Gebäuden und öffentlichen Verkehrsmitteln zu tragen. In der Ekstra-Klasse der finnischen Bahn (VR) gilt Maskenpflicht. Seit dem 8. Oktober müssen alle Gastronomiebetriebe in Finnland um 24 Uhr den Ausschank von Alkohol beenden und um 1 Uhr schließen. Zusätzlich gibt es eine Kapazitätsbeschränkung für die erlaubte Anzahl der zu bewirtenden Gäste. Restaurants müssen ihren Gästen außerdem die Möglichkeit bieten, sich beim Betreten des Restaurants die Hände zu waschen beziehungsweise die Hände zu desinfizieren. Gäste mit Krankheitssymptomen dürfen Restaurants nicht betreten.

Frankreich

Die Corona-bedingten Grenzkontrollen wurden an den deutschen und schweizerischen Grenzen zu Frankreich aufgehoben, die bereits vor der COVID-19-Situation eingeführten Grenzkontrollen seitens Frankreich bleiben aber mindestens bis Ende Oktober 2021 bestehen. 

Reisende aus der EU und dem Schengen-Raum sowie weiteren als grün kategorisierten Ländern dürfen mit negativem PCR- oder Antigentest einreisen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Ausgenommen von der Testpflicht sind Reisende unter elf Jahren, vollständig Geimpfte sowie nachweislich genesene Personen. Zusätzlich muss eine Erklärung zur Symptomfreiheit abgegeben werden.   

Seit dem 3. Mai gibt es in Frankreich Lockerungen. Für Urlauber die wichtigste davon: Beherbergungsbetriebe wie Campingplätze und Wohnmobilstellplätze dürfen wieder Touristen aufnehmen. Außerdem darf man sich tagsüber wieder frei im Land bewegen. 

Die Innen- und Außengastronomie ist unter Auflagen wieder geöffnet - ebenso wie Kultur- und Sporteinrichtungen inklusive Kino und Theater. Auch nicht-essentielle Geschäfte, Museen, Konzertsäle, Sporthallen, Vergnügungsparks, Freibäder, Sportstadien und ähnliche Veranstaltungsorte sind mit Einschränkungen wieder zugänglich.    

In öffentlich zugänglichen Innenräumen gilt nach wie vor eine generelle Maskenpflicht - je nach Stadt und Region kann diese auch in stark frequentierten Bereichen im Freien gelten. Bei einem Verstoß werden 135 Euro Strafe fällig.

Griechenland

Reisen zwischen den einzelnen Regionen sind seit dem 15. Mai wieder erlaubt. Seit dem 3. Mai darf die Außengastronomie in Regionen mit niedriger Inzidenz den Betrieb wieder aufnehmen. Seit dem 8. Mai dürfen Strandbars und bewirtschaftete Strände mit ihren Strandliegen öffnen. Museen, Open-Air-Kinos und die Amphitheater des Landes sind unter Einschränkungen wieder zugänglich. In Tavernen gilt Abstand zwischen den Tischen. Einrichtungen wie Open-Air-Kinos und Amphitheater dürfen nur die Hälfte ihrer Plätze besetzen. Einschränkungen werden je nach regionalem Infektionsgeschehen angepasst und lokal kommuniziert.  

Wichtig: Urlauber müssen sich spätestens 48 Stunden vor der Einreise nach Griechenland über ein spezielles Online-Formular für die Einreise registriert haben! Dabei wird ihnen ein Code zugewiesen, der bei der Einreise nachgewiesen werden muss. Ebenfalls erforderlich ist zusätzlich eine Bescheinigung über eine vollständige Impfung, eine überstandene COVID-19-Erkrankung, einen negativen PCR-COVID-19-Test (nicht älter als 72 Stunden) oder einen negativen Antigen-Test (nicht älter als 48 Stunden). Der Test muss aus einem anerkannten Testlabor aus dem Abreiseland stammen und eine begleitende Diagnose in englischer Sprache unter Nennung von Name, Adresse und Pass/Personalausweisnummer beinhalten. Darüber hinaus können bei der Einreise an der Grenze verpflichtende Corona-Schnelltests durchgeführt werden. 

Italien

Wer aus der EU oder einem Schengen-Staat nach Italien einreisen möchte, muss einen negativen PCR-Test oder Antigen-Test vorlegen. Ausnahmen von der Testpflicht gelten für Geimpfte oder nachweislich Genesene. Kinder unter sechs Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen. Darüber hinaus müssen alle Reisenden vor der Einreise nach Italien ein digitales Einreiseformular ausfüllen.  

Italien gilt aktuell nicht als Risikogebiet. 

Generell gilt in Italien eine Abstandsregel, die besagt, dass die Menschen überall mindestens einen Meter Distanz voneinander halten sollen, in Südtirol sind sogar zwei Meter empfohlen. Ein Mund-Nasen-Schutz muss in Geschäften, im öffentlichen Nahverkehr, in öffentlichen Gebäuden generell sowie in Bars und Restaurants getragen werden - allerdings nicht, während man am Tisch sitzt. 

Prinzipiell werden die Regionen in Italien nach vier Corona-Risikozonen kategorisiert: In den Roten Zonen müssen die Bürger möglichst ganz zu Hause bleiben und es gilt ein Ein- und Ausreiseverbot. Letzteres trifft auch auf die orangen Zonen zu. In der gelben Zone gelten gelockerte Maßnahmen. Zum 16. Januar wurde außerdem die Kategorie der weißen Zone eingeführt, die auf Regionen zutreffen soll, die über einen Zeitraum von mehr als drei Wochen eine Inzidenz niedriger als 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner aufweisen können. Personen mit einer „Grünen COVID-19-Bescheinigung“ für Geimpfte, Genesene und Getestete dürfen sich uneingeschränkt zwischen allen Zonen bewegen. 

In den Regionen der roten und orangen Kategorie treten Lock-down-Maßnahmen in Kraft. Das betrifft aktuell keine Region. Hier ist das private und touristische Reisen zwischen einzelnen Regionen generell nicht erlaubt. Ausstellungen, Museen, Kinos, Theater, Fitnessstudios sowie Schwimm- und Thermalbäder und andere Einrichtungen der Freizeitgestaltung sind nach wie vor geschlossen. Lediglich Sportzentren dürfen wieder genutzt werden. Auch die Lifte und Bahnen in den Skigebieten bleiben für den Amateursport weiterhin geschlossen. 

Lockerungen gibt es in den Regionen der gelben Kategorie, zu denen zurzeit ebenfalls keine Region zählt. In den Regionen der gelben Kategorie darf der Einzelhandel unter Kapazitätsbeschränkungen öffnen, gleiches gilt für kulturelle Einrichtungen wie Museen sowie die Außenbereiche der Gastronomie. Restaurants und Bars haben bis 22 Uhr geöffnet. Auch die Hotels dürfen in den gelben Zonen wieder Touristen empfangen. Museen, viele Theater und Kinos sind geöffnet, genauso wie Strand- und Schwimmbäder. Auch Outdoor-Sport ist wieder möglich.  

In den Regionen der weißen Kategorie wurden die Beschränkungen weitgehend aufgehoben, es gelten aber weiterhin die gängigen Hygienemaßnahmen. Zu den Regionen der weißen Kategorie zählt aktuell ganz Italien.  

Eine besondere Regelung gibt es generell für alle, die mit der Fähre nach Sardinien reisen möchten: Vor Betreten der Schiffe muss sich jeder Passagier bei der Region Sardinien registrieren. Das funktioniert entweder über dieses Onlineformular, manuell am Fährhafen oder über die App SardegnaSicura. Jeder Passagier muss bei Einreise eine Kopie der bestätigten Registrierung zusammen mit der Bordkarte und seinem gültigen Ausweis vorlegen können. Vor dem Boarding überprüfen die Reedereien die erfolgte Registrierung. An Bord der Fähren herrschen zudem verstärkte Hygienevorschriften - beispielsweise Maskenpflicht -  die sich allerdings je nach Reederei unterscheiden können. Um Mindestabstände an Bord einhalten zu können, kann es teilweise - insbesondere bei Fahrten über Nacht - auch Einschränkungen im Bereich der Kapazitäten sowie die Verpflichtung zur Buchung eines Schlafplatzes geben.

Kroatien

Bei der Einreise nach Kroatien werden die Kontaktdaten der Reisenden für die Dauer ihres Aufenthalts im Land registriert. Wer Wartezeiten an der Grenze verkürzen möchte, kann dies auch vorab online auf der Website des Kroatischen Tourismusministeriums erledigen. Für Reisende aus dem EU/EWR- und Schengenraum ist die Einreise mit dem digitalen COVID-Zertifikat der EU - also mit Negativ-Test, Impfung oder Genesenennachweis - möglich.       

Kroatien hat den Lock-down zu weiten Teilen beendet. Campingplätze und andere Beherbergungsbetriebe dürfen für die touristische Nutzung öffnen. Die Gastronomie ist geöffnet, teilweise jedoch nur im Außenbereich. Nach wie vor gilt aber: Außerhalb des Wohnwagens oder des Reisemobils sollten Reisende einen Mund-Nase-Schutz tragen und mindestens 1,5 Meter Abstand zu Dritten halten. In öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften, Krankenhäusern und im Gastgewerbe gilt generell eine Maskenpflicht - ebenso wie überall im Freien, wo der Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann. In öffentlichen Verkehrsmitteln und in Geschäften ist nur eine reduzierte Anzahl von Personen zugelassen.

Die kroatischen Inseln sind per Fähre zu erreichen. 

Lettland

Die touristische Einreise aus EU-Ländern nach Lettland ist mit Negativ-Test, Impfung oder Genesenennachweis möglich. Zusätzlich gilt bei der Einreise nach Lettland für alle Reisenden eine Registrierungspflicht, die auch für Durchreisende gilt. Wer mit dem Pkw oder Reisemobil nach Lettland einreist, muss vorab die elektronische Einreiseregistrierung nutzen. 

Nach wie vor gilt in Lettland eine Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und in allen öffentlichen Innenräumen. Zusätzlich gilt eine Abstandspflicht von zwei Metern, wo immer dies möglich ist. Für vollständig geimpfte und nachweislich genesene Personen gibt es nur noch eine eingeschränkte Maskenpflicht.      

Die Außen- und Innengastronomie und Einkaufszenten sind mit gewissen Einschränkungen wieder geöffnet. Märkte im Freien finden unter der Einhaltung von Hygienemaßnahmen statt. Die Freiluftbereiche von Museen und Naturpfade sind geöffnet. Museen und Bibliotheken sind unter Auflagen wieder geöffnet. Auch Sportwettkämpfe und Sporttraining im Freien sind unter Auflagen gestattet. Für Geimpfte und genesene Personen mit digitalem COVID-Zertifikat der EU gelten weitere Erleichterungen.  

Litauen 

Litauen hat ein Ampelsystem eingeführt, dass die einzelnen Länder nach ihrem Infektionsgeschehen und Risikopotenzial kategorisiert. Eine Liste der Länder, die mit hohem Risiko eingestuft werden, wird jeweils montags veröffentlicht. Diese Grenze haben aktuell einzelne europäische Länder überschritten. Reisende aus diesen Ländern müssen für die Einreise einen negativen COVID-19-Testbefund vorlegen und sich in eine 10-tägige Quarantäne begeben.

Vollständig geimpfte sowie nachweislich innerhalb der vorangegangenen sechs Monate von einer COVID-19-Erkrankung genesene Personen sind von der Test- und Quarantänepflicht ausgenommen. Auch nicht-geimpfte Personen aus Ländern der gelben und grünen Kategorie - beispielsweise Deutschland und Österreich - dürfen mit Negativtest (PCR oder Antigen) ohne Quarantäne nach Litauen einreisen. Generell müssen aber alle Einreisenden vorab ein digitales Einreiseformular ausfüllen.        
 
  
Litauen hat den nationalen Lockdown aufgehoben. Gleichwohl bleibt die epidemiologische Sonderlage landesweit in Kraft. Mit der Aufhebung des Lockdowns kommt es zu Öffnungen in allen Bereichen und auch zur Rücknahme von Kontaktbeschränkungen. Allerdings gelten Mindestabstands- und Hygieneregeln fort. Dazu zählt auch die Maskenpflicht im öffentlichen geschlossenen Raum, z. B. in Geschäften, Supermärkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln. 

Luxemburg

Die Grenzen sind geöffnet und auch die Durchreise durch Luxemburg ist möglich, es gelten aber weiterhin strenge Hygiene- und Abstandsregeln: Im öffentlichen Personennahverkehr, in Supermärkten und Geschäften sowie in öffentlichen Einrichtungen wie Museen, Bibliotheken, Bürgerbüros usw. gilt nach wie vor eine Maskenpflicht und auch die Mindestabstände von zwei Metern sind konsequent einzuhalten.

Die meisten Einrichtungen sind seit dem 13. Juni wieder geöffnet, es kann aber teilweise noch eine Masken- und/oder Testpflicht für deren Nutzung geben. Ausnahme davon gelten mit dem so genannten COVID-Check für Geimpfte, Genesene und Getestete. Auch die nächtliche Ausgangssperre wurde aufgehoben. Die Restaurants sind wieder innen wie außen geöffnet. Geschäfte sind unter Kapazitätsbegrenzungen und Hygieneauflagen geöffnet - ebenso wie Schwimmbäder und andere Freizeiteinrichtungen. Die Beschränkung für Treffen im Freien oder Privaten wurde aufgehoben und auch Veranstaltungen sind unter bestimmten Auflagen erlaubt. Teilweise sind auch hier Test, Impfung oder Genesenennachweis erforderlich. Campingplätze und andere Unterkünfte sind geöffnet, oftmals ist aber eine Vorabreservierung erforderlich. 

Niederlande

Die Zahl der Neuinfektionen in den Niederlanden steigt aktuell wieder stark an. Dennoch sind die meisten Einrichtungen unter bestimmten Auflagen geöffnet, Clubs und Diskotheken wurden jedoch erneut geschlossen. Auch die Kontaktbeschränkungen wurden wieder verschärft. Die Campingplätze sind weiterhin geöffnet.  

Nach wie vor muss ein Abstand von 1,50 Metern zwischen den Menschen gewahrt werden. Die Maskenpflicht gilt in öffentlichen Verkehrsmitteln, an Bahnhöfen und Flughäfen und dort, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.  

Das gilt aktuell für die Einreise in die Niederlande mit dem Camper

Die Niederlande unterscheiden für die Einreise zwischen Ländern mit hohem Risiko und niedrigem Risiko. Reisende aus Ländern mit hohem Risiko müssen sich für zehn Tage in Hausquarantäne (auch Ferienunterkünfte) begeben und außerdem bei Einreise einen negativen PCR-COVID-19-Test nachweisen. Deutschland, Österreich und die Schweiz sind zurzeit als Länder mit geringem Risiko eingestuft - die Test- und Quarantänepflicht entfällt.   

Die gesamten Niederlande gelten zurzeit wieder als Hochinzidenzgebiet. Es gilt eine Testpflicht bei Rückreise nach Deutschland und eine anschließende Quarantänepflicht. Zusätzlich ist wieder eine Reisewarnung in Kraft. 

Norwegen

Norwegen hat seine Einreisebestimmungen teilweise an die der EU angepasst. Touristische Reisen sind aktuell aus Ländern der grünen Kategorie mit Nachweis über einen aktuellen Negativ-Test, eine vollständige Impfung oder eine überstandene COVID-Erkrankung möglich. Als grün wird ein Land kategorisiert, wenn die 14-Tage-Inzidenz unter 50 und die Testpositivrate unter 4 % liegt, alternativ kann auch die Bemessungsgrundlage einer 14-Tage-Inzidenz unter 75 und einer Testpositivrate von maximal 1 % gelten. Bei Einreise mit Negativ-Test ist ein zusätzlicher Test bei Grenzübertritt erforderlich. Reisende, die nicht über einen digitalen Impf- oder Genesenenausweis verfügen, müssen sich zusätzlich vor Einreise online registrieren.

Die Fährverbindungen zwischen Deutschland und Norwegen beziehungsweise Dänemark und Norwegen wurden für den Personenverkehr wieder aufgenommen. Gleiches gilt für die Fährverbindung zwischen Strömstad in Schweden und Sandefjord in Norwegen.  Zu beachten ist aber, dass die Fährverbindung zwischen Oslo und Fredrikshavn der Reederei Stena Line aufgrund der Corona-Krise dauerhaft eingestellt wurde. 

In Norwegen besteht zurzeit keine generelle Maskenpflicht, es gilt aber eine Abstandsregel von einem Meter zu anderen Personen sowie die üblichen Hygieneregeln. Die norwegische Regierung empfiehlt, immer dann einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, wenn kein ausreichender Abstand eingehalten werden kann. Die touristische Infrastruktur ist größtenteils zugänglich, kann im Bereich der Kapazitäten aber stark eingeschränkt sein. Es kann zu längeren Wartezeiten, Ausfällen oder anderen Einschränkungen kommen. 

Österreich

Seit dem 19. Mai ist das Campen in Österreich unter Auflagen wieder möglich. Voraussetzung für die Anreise und Einreise ist für Reisende aus Ländern mit geringem Infektionsgeschehen u. a. mindestens eine Erstimpfung, ein Genesesenennachweis oder ein aktueller, negativer Corona-Test sowie eine Online-Einreiseanmeldung. Deutschland wird aktuell als Land mit geringem Infektionsgeschehen eingestuft.   

Der  Lock-down wurde zum 19. Mai landesweit weitgehend beendet und die meisten zuvor geschlossenen Einrichtungen sind unter spezifischen Auflagen wieder geöffnet beziehungsweise wieder zugänglich. In der Regel sollen Vorabregistrierungen, FFP2-Masken und negative Corona-Tests den Zutritt zu den meisten Betrieben gewährleisten. 

Restaurants sind im Innen- und Außenbereich wieder geöffnet - allerdings nur mit Nachweis über einen Negativ-Test, eine Impfung oder eine überstandene COVID-19-Erkrankung. Sämtliche Geschäfte des Einzelhandels sind wieder geöffnet und auch ohne Test zugänglich - gleiches gilt für Museen. Im Bereich der meisten Freizeitbetriebe gilt insbesondere im Innenraum eine Testpflicht bzw. die so genannte 3G-Regel (getestet, geimpft oder genesen), beispielsweise in Bädern und Thermen. Auch alle Sportanlagen sind unter Auflagen wieder geöffnet. Seit Juli dürfen auch Bars und Diskotheken unter Auflage der 3G-Regel (geimpft, getestet, genesen) wieder öffnen. Zum 1. Juli wurden auch die Regeln zur Maskenpflicht gelockert: Sie gilt noch in Bereichen, in denen kein Nachweis über eine Impfung, einen negativen Test oder eine überstandene Infektion erbracht wird, beispielsweise in öffentlichen Verkehrsmitteln, Behörden, Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen sowie im Handel.  

Die Besonderheit in Österreich seit dem 19. Mai: Auch wer zunächst nur eine COVID-19-Impfung erhalten hat, ist ab dem 22. Tag nach der ersten Impfung für maximal drei Monate ab dem Zeitpunkt der Impfung von der Testpflicht befreit. Für vollständig Geimpfte gilt dies für einen Zeitraum von sechs Monaten nach der zweiten Impfung - also insgesamt neun Monate. Ist bei einem Impfstoff für den vollständigen Schutz nur eine Impfung erforderlich, entfällt die Testpflicht ab dem 22. Tag nach der Impfung für insgesamt neun Monate ab dem Tag der Impfung. Genesene sind nach Ablauf der Infektion für sechs Monate von der Testpflicht befreit. Wer zusätzlich eine Erstimpfung erhalten hat, muss neun Monate ab dem Zeitpunkt der Impfung keinen Testnachweis vorlegen.  

Einreise nach Österreich & Ausreise

Seit dem 19. Mai orientieren sich die Einreisebestimmungen an den Kategorien der europäischen ECDC-Karte für Risikogebiete. Je nach Kategorie gelten unterschiedliche Regeln. Alle Reisenden - egal aus welcher Kategorie - müssen sich aber vor der Einreise nach Österreich elektronisch registrieren und die Empfangsbestätigung bei der Einreise ausgedruckt oder auf einem mobilen Gerät vorweisen. 

Polen

Die Einreise nach Polen ist für Reisende aus der EU und dem Schengen-Raum mit dem eigenen Fahrzeug mit negativem COVID-19-Test oder 10-tägiger Quarantäne möglich. Die Grenzen zur Ukraine, Russland oder Weißrussland sind zurzeit weiterhin nur eingeschränkt passierbar. Für vollständig Geimpfte und nachweislich von einer COVID-19-Erkrankung genesene Personen entfällt die Test- und Quarantänepflicht. 

Der Teil-Lock-down wurde in Polen zu großen Teilen beendet. Die meisten Einrichtungen haben unter Auflagen und teilweise mit Kapazitätsbeschränkungen wieder geöffnet. So dürfen Hotels und Campingplätze wieder mit 75 % Kapazität öffnen. Auch kulturelle Einrichtungen, Gastronomiebetriebe, Schwimmbäder und andere Freizeiteinrichtungen sind wieder geöffnet. Nachtclubs und Diskotheken bleiben weiterhin geschlossen und auch Großveranstaltungen sind zurzeit noch nicht erlaubt. 

Der Mindestabstand im öffentlichen Raum beträgt zwei Meter, Geschäfte, Banken und Tankstellen dürfen nur mit Handschuhen betreten werden, die von den Geschäften zur Verfügung gestellt werden müssen. Eine Maskenpflicht besteht in Geschäften, dem öffentlichen Nahverkehr, Kirchen, öffentlichen Einrichtungen, Kinos, Theatern, Konzert- und Kulturhäusern sowie im Freien, sofern der Mindestabstand zu anderen nicht eingehalten werden kann.  

Portugal

Die Einreise nach Portugal ist seit dem 1. Mai auf dem Landweg prinzipiell wieder möglich. Die touristische Einreise ist allerdings ausschließlich mit PCR-Test oder Antigen-Test beziehungsweise für vollständig geimpfte oder genesene Personen erlaubt. Kinder unter zwölf Jahren sind von der Testpflicht befreit.    

Seit dem 7. Juli zählt ganz Portugal als Hochinzidenzgebiet - Reiserückkehrer müssen bei Einreise nach Deutschland einen Negativ-Test nachweisen und sich in mindestens 5-tägige Quarantäne begeben. 

Campingplätze und Wohnmobilstellplätze dürfen in Regionen mit niedriger Inzidenz unter Kapazitätsbeschränkungen wieder Gäste aufnehmen, sofern ein Test, eine Impfung oder ein Genesenennachweis vorgelegt werden kann. In Geschäften und in öffentlichen Verkehrsmitteln gilt eine Maskenpflicht und der Mindestabstand im öffentlichen Raum beträgt zwei Meter. Verstöße können eine Geldstrafe bis zu 500 Euro pro Person nach sich ziehen, Gruppenverstöße können mit bis zu 5.000 Euro Strafe belegt werden. 

In Regionen mit niedriger Inzidenz wurde der Lock-down in weiten Teilen beendet. Die meisten Einrichtungen sind unter Auflagen und mit Einschränkungen wieder geöffnet. Bars und Diskotheken bleiben geschlossen. Es gelten aber inzidenzabhängige Maßnahmen je nach Region. Die einzelnen Stufen richten sich nach 14-Tage-Inzidenzen mit den Grenzwerten 120 und 240.  

Für Madeira und die Azoren gelten gesonderte Regeln, insbesondere in Bezug auf die Einreise. 

Slowenien

Seit dem 27. Juni gilt ganz Slowenien nicht mehr als Risikogebiet. Darüber hinaus hat auch Slowenien Deutschland, Österreich und die Schweiz nicht mehr als Risikogebiete gelistet, so dass eine touristische Einreise wieder möglich ist. Voraussetzung ist ein negativer PCR-Test (höchstens 72 Stunden alt) oder ein negativer Antigentest (höchstens 48 Stunden alt), eine vollständige Impfung oder ein Genesenennachweis.

Die Grenzübergangsstellen an der slowenisch-italienischen, an der slowenisch-kroatischen und an der slowenisch-österreichischen Grenze sind geöffnet. Wer aus einem Risikogebiet in Kroatien im Transit durch Slowenien fahren möchte, muss dies innerhalb von zwölf Stunden bewerkstelligt haben. Andernfalls könnte eine 10-tägige Quarantäne gefordert werden. Kurze Zwischenstopps, beispielsweise zum Tanken, sind aber zulässig. 

Restaurants, Cafés etc. dürfen sowohl die Außen- als auch die Innenbereiche wieder öffnen. Wer drinnen sitzen möchte, benötigt allerdings einen 3G-Nachweis. Hotels, Campingplätze und andere Unterkünfte sind eingeschränkt geöffnet. Schulen, Geschäfte, Friseure und ähnliche Einrichtungen dürfen ebenfalls wieder öffnen. Je nach Region kann es auch verschärfte Maßnahmen geben. Der Mindestabstand zu anderen Menschen beträgt in Slowenien 1,50 Meter. Das Tragen einer Schutzmaske ist in öffentlich zugänglichen Innenbereichen nach wie vor verpflichtend. Das gilt auch im Freien, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.  

Spanien

Spanien gilt seit dem 27. Juli wieder als Hochinzidenzgebiet - eine Reisewarnung ist in Kraft. Für Reiserückkehrer ohne Impfung gilt daher eine Testpflicht bei Einreise und eine mindestens 5-tägige Quarantänepflicht. 

Die Einreise nach Spanien aus Corona-Risikogebieten - auch aus anderen europäischen Ländern wie Frankreich - ist nur mit Vorlage eines negativen PCR-Tests oder Antigen-Tests (beide nicht älter als 48 Stunden) möglich. Von der Testpflicht ausgenommen sind generell vollständig Geimpfte und nachweislich Genesene.    

Aufgrund in den vergangenen Wochen stark gestiegener Infektionszahlen gelten auf dem spanischen Festland sowie auf den Inseln wieder stärker einschränkende Maßnahmen, die je nach Region unterschiedlich hart ausfallen können. 
Campingplätze dürfen in Regionen mit niedriger Inzidenz unter Einschränkungen wieder öffnen. Abweichende und detaillierte Einschränkungen können zusätzlich individuell von den Gemeinden und Städten vor Ort festgelegt werden. Dies gilt ebenso für den Bereich der nächtlichen Ausgangsbeschränkungen, Kontaktbeschränkungen, Maskenpflicht sowie die Schließung verschiedener Einrichtungen. 

Schweden

Für die Einreise nach Schweden ist ein negativer COVID-19-Test (PCR- LAMP- oder Antigen) erforderlich, der nicht älter als 72 Stunden sein darf und in englischer Sprache vorliegen muss. Seit dem 30. Juni 2021 entfällt die Testpflicht für vollständig Geimpfte und nachweislich Genesene. 

Es gibt keine Ausgangssperren oder Reisebeschränkungen in Schweden. Symptomfreie Personen dürfen sich frei im Land bewegen.  

Schwedische Campingplätze sind im Rahmen ihrer saisonalen Öffnungszeiten geöffnet und auch die Sanitärgebäude stehen zur Verfügung. Einschränkungen gibt es aber auch im Bereich der angebotenen Aktivitäten und teilweise anderer Serviceleistungen. Restaurants und andere Gastronomiebetriebe waren in Schweden nicht von Schließungen betroffen, aber auch hier gilt das Gebot des Abstandhaltens und es darf nur am Tisch gegessen und getrunken werden. Bars, Freizeitparks, Schwimmbäder und Museen sind unter Auflagen geöffnet. Eine Maskenpflicht gibt es in Schweden nicht, es gilt aber die Empfehlung, einen Mund-Nasen-Schutz in öffentlichen Verkehrsmitteln zu tragen und diese vorzugsweise außerhalb der Stoßzeiten zu nutzen. 

Schweiz

Es bestehen für Reisende aus Deutschland und dem EU-/Schengen-Raumzurzeit keine Beschränkungen für die Einreise oder Durchreise durch die Schweiz. Ausnahmen gelten allerdings für Reisende, die aus Risikogebieten stammen oder sich zuvor dort aufgehalten haben. Als Risikogebiet gelten derzeit nur noch Virusvariantengebiete. 

Alle Geschäfte sind wieder geöffnet - ebenso wie Freizeitbetriebe und Sportanlagen, Schwimmbäder, Fitnesscenter, Wellnessanlagen, Museen sowie Zoos und botanische Gärten. Restaurants und Bars sind mit Auflagen im Innen- und Außenbereich geöffnet. Auch kulturelle Veranstaltungen und Sportveranstaltungen sind mit bestimmten Kapazitätsbeschränkungen innen und außen wieder möglich. Unter bestimmten Voraussetzungen sind auch Großveranstaltungen erlaubt und auch Discos und Tanzlokale dürfen unter Auflagen wieder öffnen.   

Nach wie vor gilt in der Schweiz das Abstandsgebot von zwei Metern sowie eine Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr, in allen öffentlichen Gebäuden, Geschäften, Schulen, Kirchen und Kinos. Darüber hinaus gilt auf den Campingplätzen die dringende Empfehlung, WC und Dusche im eigenen Wohnmobil oder Caravan zu nutzen, sofern vorhanden. 

Tschechien

Tschechien verwendet für die Einreise aus anderen Staaten seit Kurzem ein Abstufungssystem, das die jeweiligen Länder in verschiedene Risiko-Kategorien einstuft. Deutschland, Österreich und die Schweiz gehören aktuell zur grünen Kategorie - ebenso wie der Großteil der EU-Länder. Seit dem 9. Juli müssen Einreisende der Länder mit der grünen und orangenen Kategorie ein negatives Testergebnis (PCR-Test max. 72 Std./ Antigen-Test max. 48 Std.), Impf- oder Genesennachweis vorweisen. Personen, die nur mit Test einreisen, müssen zusätzlich eine Online-Anmeldung vor Einreise abgeben. 

Geschäfte sind mit Auflagen geöffnet. Körpernahe Dienstleistungen können nur mit Test oder Impfung wahrgenommen werden. Kulturelle Einrichtungen wie Museen, Schlösser, Theater und Kinos sowie Freizeiteinrichtungen, botanische und zoologische Gärten sind für eine begrenzte Besucherzahl geöffnet. Das gilt auch für die Innen- und Außenbereiche von Restaurants. Hotels und Campingplätze können von geimpften, genesenen und getesteten Personen wieder für touristische Zwecke genutzt werden. Auch für andere Bereiche können für den Zugang Nachweise über Impfung oder Test gefordert werden. 

Generell gilt in Tschechien das Einhalten eines Mindestabstands von zwei Metern zu anderen Menschen. Vor dem Betreten von Geschäften u. ä. müssen außerdem die Hände desinfiziert werden. Eine Maskenpflicht (mindestens OP-Maske) besteht in ganz Tschechien in allen Innenräumen und öffentlichen Verkehrsmitteln. Das gilt beispielsweise für Behörden, Kliniken, Arztpraxen, soziale und medizinische Einrichtungen, Wahllokale, in Schulen und Geschäften.

Seit dem 22. Februar muss in Geschäften, öffentlichen Verkehrsmitteln und Krankenhäusern mindestens eine partikelfiltrierende Atemschutzmaske oder eine Nano-Schutzmaske getragen werden, z. B. eine FFP2-Maske oder zwei OP-Masken übereinander. 

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