Camping in Corona-Zeiten in Europa: In welche Länder kann man reisen?

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Camping in Corona-Zeiten in Europa: In welche Länder kann man reisen?

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Camping in Corona-Zeiten in Europa: In welche Länder kann man reisen?

In welchen Ländern in Europa kann man trotz COVID-19 seinen Urlaub auf dem Campingplatz verbringen? Ein Überblick der aktuellen Corona-Lage.

Letztes Update: 06.05.2021

Mit dem Lockdown in Deutschland seit dem 2. November 2020 ist auch eine Aufforderung der Bundesregierung verbunden, komplett auf private und touristische Reisen zu verzichten. Das gilt sowohl für Reisen im Inland als auch ins Ausland. Gleichzeitig sind in den vergangenen Wochen und Monaten auch in vielen anderen europäischen Ländern aufgrund des dynamischen Infektionsgeschehens wieder neue Einschränkungen in Kraft getreten. Für alle, die im Frühjahr dennoch eine Reise planen, gibt Freeontour hier einen Überblick des derzeitigen Stands für einige der beliebtesten Campingländer in Europa.

Nach wie vor gibt es innerhalb der EU keine einheitliche Regelung dazu, in welchem Umfang touristische Reisen erlaubt sind und welche Regeln für die jeweilige Ein- oder Ausreise gelten. Aufgrund des unterschiedlichen Infektionsgeschehens in den einzelnen EU-Ländern sowie den Schengen-Staaten entscheidet jedes Land diesbezüglich selber, welche Schutzmaßnahmen in Bezug auf COVID-19 dabei einzuhalten sind. Diese sind auf der Website des Auswärtigen Amts einsehbar. 

Abhängig vom lokalen Infektionsgeschehen hat sich in den vergangenen Wochen aber gezeigt, dass sich diese sehr kurzfristig wieder ändern können. So gelten aktuell wegen hoher Infektionszahlen Reisewarnungen des Auswärtigen Amts für Regionen in Irland, Portugal, Spanien, Finnland, Norwegen sowie für ganz Estland, Lettland, Litauen, Bulgarien, Slowenien, Belgien, Luxemburg, Kroatien, Tschechien, Rumänien, Ungarn, Zypern, die Schweiz, Polen, die Niederlande, Frankreich, Italien, Griechenland, Schweden, Dänemark (Ausnahme Grönland & Färöer) und fast ganz Österreich.   

Seit dem 16. Oktober soll die grafische Darstellung der EU-weiten Corona-Ampel eine Orientierungshilfe für Reisen innerhalb der EU bieten, die auf der Webseite reopen.europa.eu/de regelmäßig aktualisiert wird. Sie soll eine farbliche Einteilung in Risikogebiete und ungefährliche Regionen bieten (grün, orange und rot), wobei sich die Kriterien dafür nach der Rate neuer Infektionen (Inzidenz) für 100.000 Bewohner in den vorausgegangenen 14 Tagen sowie der Quote der positiven Tests aus allen durchgeführten Coronatests richten. Die Übermittlung der Daten ist für die einzelnen EU-Länder aber freiwillig. Auch die Maßnahmen vor Ort sind nach wie vor nicht einheitlich geregelt.       

Das bedeutet, dass man insbesondere vor dem Hintergrund der aktuell in ganz Europa hohen Infektionszahlen nicht beliebig ins Ausland reisen kann. Vielmehr gilt es, die länderspezifischen und regionalspezifischen Reisehinweise des gewünschten Reiselandes im Auge zu behalten, da diese  sich kurzfristig je nach örtlichem Infektionsgeschehen ändern können. Dies gilt umso mehr, da in vielen Ländern in Europa kurzfristig auch wieder neue Beschränkungen oder eine Quarantäne-Pflicht in Kraft treten können. 

Seit dem 29. März gilt auch für Rückreisende aus dem Ausland, das nicht als Risikogebiet klassifiziert wird, eine Testpflicht vor der Einreise nach Deutschland.
  

Daher sollte sich nun jeder Camper und Urlauber individuell informieren, mit welchen Risiken und Einschränkungen im jeweiligen Reiseland zu rechnen ist. Auch spezifische Regelungen zur Öffnung von Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen können sich in den einzelnen Staaten und auch regional unterschiedlich ändern. Untenstehend gibt es Informationen mit dem derzeitigen Stand zu einzelnen Ländern in Europa in alphabetischer Reihenfolge. 

Muss man nach dem Auslandsurlaub in Quarantäne? 

Generell obliegt es in Deutschland der Entscheidung der einzelnen Bundesländer, ob sie nach einem Auslandsaufenthalt eine Quarantäne verhängen oder nicht. Seit dem 8. November gibt es aber eine Musterverordnung der Bundesregierung, die eine Pflichtquarantäne von zehn Tagen für alle Rückkehrer aus Risikogebieten im Ausland vorsieht. Sie soll durch Vorlage eines negativen Corona-Tests frühestens ab dem fünften Tag nach der Einreise verkürzt werden können. Diese Regelung wurde von den jeweiligen Landesregierungen in Landesrecht umgesetzt und kann in Details je nach Bundesland abweichen.

Seit dem 14. Januar 2021 gibt es zusätzlich zur Quarantänepflicht außerdem eine Testpflicht für alle, die aus einem ausländischen Gebiet mit einem erhöhten oder besonders hohen Risiko nach Deutschland einreisen: Nach Aufenthalt in einem Risikogebiet müssen Einreisende, bevor sie einreisen, grundsätzlich und wie bisher eine digitale Einreiseanmeldung ausfüllen. Spätestens 48 Stunden nach ihrer Einreise müssen sie über einen Nachweis verfügen, dass sie bei Einreise nicht mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert sind, und diesen auf Anforderung der zuständigen Behörde vorlegen.

Wer aus einem Risikogebiet einreist, in dem besonders hohe Inzidenzen bestehen (Hochinzidenzgebiete oberhalb von 200 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohnern in den vorangegangenen sieben Tagen) oder besonders ansteckende Virusvarianten verbreitet sind, muss den Nachweis eines negativen Corona-Tests bereits bei Einreise mit sich führen und auf Anforderung des Beförderers bei Abreise, der zuständigen Behörde bei Einreise oder bei polizeilicher Kontrolle vorlegen. Der Test muss innerhalb 48 Stunden vor Einreise erfolgt sein. Hierzu sollte man sich vor einer Reise ins Ausland informieren.

Muss ich nach der Einreise in mein Urlaubsland in Quarantäne gehen? 

Aufgrund der hohen Infektionszahlen haben manche Länder in Europa nach bestimmten Kriterien wieder eine Quarantänepflicht nach der Einreise ausgesprochen. Welche Regelungen diesbezüglich im einzelnen gelten, wird im Bereich der jeweiligen Reiseländer erläutert.   

Tabelle: Campingländer in Europa im Überblick 

Freeontour-Hinweis: Die Angaben zu den einzelnen Ländern können sich kurzfristig ändern - Angaben ohne Gewähr.

Länder in Europa in alfabetischer Reihenfolge 

Freeontour-Hinweis: Die Angaben zu den einzelnen Ländern können sich kurzfristig ändern - Angaben ohne Gewähr.

Belgien
Bulgarien
Dänemark
Estland
Finnland
Frankreich     
Griechenland
Italien 
Kroatien
Lettland & Litauen
Luxemburg  
Niederlande 
Norwegen
Österreich 
Polen
Portugal 
Slowenien
Spanien
Schweden
Schweiz 
Tschechien 

Belgien 

Die Grenzen zwischen Belgien und Nordrhein-Westfalen waren während der gesamten Corona-Situation nie geschlossen. Generell gilt seit dem 30. September aber eine offizielle Reisewarnung für ganz Belgien. Reiserückkehrer müssen sich also in Quarantäne begeben und einen negativen Corona-Test nachweisen. 

Seit dem 19. April gilt: Einreisende nach Belgien müssen grundsätzlich innerhalb von 48 Stunden vor Einreise ein elektronisches „Passenger Locator Form“ (PLF) ausfüllen und elektronisch versenden. Ein Nachweis (elektronisch oder Ausdruck) soll bei Einreise mitgeführt werden. Personen, die aus einer „roten Zone“ wie aktuell Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Belgien reisen, müssen bei Einreise einen negativen PCR-Test mit sich führen. Die Abstrichentnahme darf maximal 72 Stunden zurückliegen. Kinder unter 6 Jahren sind hiervon befreit. Zusätzlich müssen sich Reisende nach der Einreise für mindestens sieben Tage in Quarantäne begeben und am siebten Tag des Aufenthalts in Belgien erneut testen lassen. Personen, die mit dem Auto einreisen und weniger als 48 Stunden in Belgien bleiben, sind von der PCR- und Quarantänepflicht befreit.

Seit dem 26. April 2021 sind alle Geschäfte ohne Terminvereinbarung geöffnet. Einkäufe dürfen  mit einer weiteren Person desselben Hausstands erledigt werden. Jeder Haushalt darf weiterhin nur eine Person zu Hause empfangen. Es muss sich dabei immer um dieselbe Person handeln. Personen, die allein wohnen, dürfen zwei Personen empfangen, diese aber nicht gemeinsam. Private Zusammenkünfte im Freien sind seit dem 26. April auf zehn Personen beschränkt. Hotels und Ferienparks sind geöffnet, Mahlzeiten müssen in den Zimmern eingenommen werden. Restaurants, Cafés, Bars, Clubs und Discotheken sind weiterhin geschlossen. 

Das Tragen einer Schutzmaske oder eines Mund-Nasen-Schutzes aus Stoff ist in allen Situationen, in denen der Abstand von 1,50 m nicht eingehalten werden kann, für alle Einwohner ab zwölf Jahren im Öffentlichen Nahverkehr und in Schulen verpflichtend. Das gilt auch in Geschäften, Kinos, Kirchen, Bibliotheken und anderen öffentlichen Innenräumen wie Restaurants, Cafés, Hotels, Einkaufsstraßen und auch auf Märkten, sofern diese geöffnet sind. Seit dem 12. August gilt in Brüssel die Maskenpflicht für den gesamten öffentlichen Raum, also auch in Parks, auf der Straße und auf öffentlichen Plätzen. In Flandern gilt eine Ausgangssperre von Mitternacht bis 5 Uhr morgens, in Brüssel und der Wallonie von 22 Uhr bis 6 Uhr morgens. 

Bulgarien

Bulgarien erlaubt prinzipiell die Einreise von EU-Bürgern, sofern sie einen negativen PCR-Test vorweisen können, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Wer ohne Test nach Bulgarien einreisen möchte, muss sich zehn Tage in Quarantäne begeben. Seit dem 22. Oktober gilt die Maskenpflicht auch im Freien, wenn der vorgeschriebene Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. 

Für Reisende aus Österreich gilt seit dem 8. Juli eine Reisewarnung der österreichischen Regierung: Wer aus Bulgarien nach Österreich zurückkehrt, muss sich in Quarantäne begeben oder einen negativen Corona-Test nachweisen. Seit dem 1. November gilt auch für Reisende aus Deutschland eine Reisewarnung für ganz Bulgarien. Für Reiserückkehrer nach Deutschland gelten daher die Pflicht zur Quarantäne und zum COVID-19-Test. 

Auch Bulgarien ist Ende November 2020 in den Lock-down gegangen. Seit dem 1. Februar 2021 gibt es erste Lockerungen: Der Besuch von Kinos, Konzerten, Museen, Sport- und Spielplätzen ist jetzt unter Einhaltung der üblichen Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln sowie mit der Auflage einer maximalen Auslastung von 30 % bis 50 % wieder erlaubt. Tagungen/Konferenzen u.ä. dürfen weiterhin nicht stattfinden. 

Seit dem 12. April dürfen Restaurants mit 50 % Kapazität auch in Innenbereichen wieder öffnen. Die Außengastronomie darf seit Anfang April wieder genutzt werden. Einkaufszentren dürfen seit dem 15. April wieder öffnen.  

Bulgarien hat die touristische Sommersaison zum 1. Mai unter umfassenden Corona-Auflagen eröffnet, dazu zählt auch, dass Nachtclubs wieder öffnen dürfen. Für die Einreise ist ein negativer COVID-19 PCR-Test erforderlich. 

Dänemark

Dänemark hat am 22. Oktober erneut ein Einreiseverbot für Touristen aus Deutschland und den meisten anderen europäischen Ländern verkündet, das zum 21. April für Länder mit niedriger Inzidenz etwas gelockert wurde. Für die Einreise aus den meisten europäischen Ländern gilt aber weiterhin, dass die Einreise nur aus dringend erforderlichen Gründen inklusive Quarantäne erlaubt ist. Eine Ausnahme gilt lediglich für vollständig geimpfte Personen aus den Ländern der gelben und orangen Kategorie: Sie dürfen auch zu touristischen Zwecken einreisen und unterliegen nicht der Test- und Quarantänepflicht. Aktuell werden fast alle EU- und Schengen-Länder der orangen Kategorie zugeordnet. Dabei ist zu beachten, dass die Zweitimpfung mindestens 14 Tage vor Einreise erfolgt sein muss, sie darf aber nicht länger als 180 Tage vor Einreise erfolgt sein. 

Nicht-geimpfte Personen, die aus dringend erforderlichem Grund nach Dänemark einreisen möchten, müssen grundsätzlich einen negativen COVID-19-Test (PCR-Test oder Antigentest) vorweisen und sich zusätzlich in eine 10-tägige häusliche Quarantäne (Selbstisolation) begeben. Das Testergebnis darf nicht älter als 24 Stunden sein. Zusätzlich muss innerhalb von 24 Stunden nach der Einreise ein weiterer PCR-Test erfolgen.  

Die Einreise über die deutsch-dänische Landgrenze ist wieder an allen Grenzübergängen möglich. Es erfolgen Stichprobenkontrollen bei der Einreise nach Dänemark.  

Die dänische Regierung hat Mitte April einen 4-Stufenplan für den Reiseverkehr vorgestellt. Demnach wird in der ersten Stufe seit dem 21. April die Liste der triftigen Einreisegründe erweitert. U. a. dürfen Dauercamper sowie Sommerhaus- und Bootsbesitzer einreisen, sofern sie aus Ländern mit niedriger Inzidenz kommen, die der gelben Kategorie zugeordnet werdenIn Europa zählt dazu aktuell nur Island. Seit dem 1. Mai dürfen vollständig geimpfte Urlauber aus EU- und Schengenländern ohne Testpflicht und Quarantäne einreisen, sofern ihre jeweiligen Heimatländer der gelben oder orangen Kategorie zugeordnet sind. In Phase drei sollen ab dem 14. Mai auch Menschen einschließlich Urlaubern aus den Grenzgebieten von der Quarantänevorschrift ausgenommen werden. In der letzten Phase, die vorerst für den 26. Juni angekündigt ist, sollen alle Touristen einreisen dürfen, sofern sie einen negativen Corona-Test, eine Impfung oder eine überstandene COVID-Infektion nachweisen können. Zurzeit ist noch nicht bekannt, welche Inzidenzwerte im Heimatland dafür als Grundlage herangezogen werden.  

Darüber hinaus gilt ganz Dänemark seit dem 28. März wieder als Risikogebiet. Ausnahmen sind lediglich Grönland und die Färöer Inseln.  

Mit dem 22. August hat Dänemark die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln eingeführt. Diese wurde im Oktober auch auf den Besuch von Restaurants, Bars, Cafés und ähnlichen Gaststättenbetrieben sowie auf Supermärkte und Einkaufszentren ausgeweitet. Generell gilt eine Abstandsregelung von einem Meter zu anderen Personen, die nicht dem eigenen Haushalt angehören.  

Alkoholverkauf im Einzelhandel und in Kiosken ist nach 22 Uhr untersagt. Im gesamten öffentlichen Raum sind Maßnahmen zur physischen Distanzierung und zusätzlicher Hygiene einzuhalten. Darüber hinaus soll wenn möglich vermieden werden, den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen. Die Kontakte sind auf maximal zehn Personen beschränkt. 

Seit dem 1. März gibt es in Dänemark erste Lockerungen: Der Einzelhandel darf zu großen Teilen mit Kapazitätseinschränkungen unter bestimmten Voraussetzungen wieder öffnen. Auch Kultureinrichtungen unter freiem Himmel dürfen wieder Besucher empfangen, die einen negativen Corona-Test vorweisen können.  

Seit dem 22. März sind private Treffen sind im Freien wieder mit bis zu zehn Menschen möglich. 

Seit dem 6. April dürfen auch Friseure, Wellness-Einrichtungen und andere Dienstleister wieder öffnen. 

Seit dem 21. April dürfen Restaurants, Cafés und andere Gaststätten wieder Gäste empfangen. Voraussetzung für die Gäste ist der Nachweis eines Corona-Tests, einer Impfung oder einer überstandenen COVID-19-Infektion per Corona-Pass auf ihrem Smartphone. 

Seit dem 6. Mai sind auch Kinos, Theater und Fitnessstudios wieder geöffnet. Voraussetzung ist, dass man per App in seinem Corona-Pass einen maximal 72 Stunden alten negativen Test, eine Impfung oder eine überstandene Infektion vorweisen kann. Die Versammlungsgrenze in geschlossenen Räumen wurde nun zudem auf 25 Teilnehmer angehoben, draußen liegt sie jetzt bei 75. 

Estland

Estland war im Frühjahr 2020 nur in verhältnismäßig geringem Ausmaß von der Corona-Pandemie betroffen. Aktuell gilt das Land jedoch als Hochinzidenzgebiet. Daher gilt seit dem 26. Dezember 2020 eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts für ganz Estland. Darüber hinaus müssen Reiserückkehrer aus Estland schon bei Einreise ein negatives COVID-19 Testergebnis vorlegen können und sich im Anschluss in Quarantäne begeben. 

Die Einreise nach Estland ist u. a. für Reisende aus der EU ist mit negativem PCR-Test grundsätzlich möglich. Es gilt jedoch eine zehntägige Quarantänepflicht bei Einreise aus Ländern deren Koeffizient oberhalb von 150 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Zwei-Wochen-Frist liegt. Einreisende aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den meisten anderen europäischen Ländern müssen sich daher aktuell in Quarantäne begeben. Eine Liste mit den jeweils geltenden Zahlen wird vom estnischen Außenministerium veröffentlicht und einmal wöchentlich aktualisiert. Für vollständig geimpfte Personen sowie für Menschen, die innerhalb der vorangegangenen sechs Monate eine COVID-19-Erkrankung überstanden haben und dies belegen können, entfällt die Quarantänepflicht.  

Eine Maskenpflicht gilt in öffentlichen Verkehrsmitteln, in den Servicehallen und in öffentlichen Bereichen von Wirtschaftsunternehmen sowie bei Konferenzen, Konzerten sowie in Theatern und Kinos. Für das Abstandhalten gilt in Estland die so genannte 2+2-Regel: Sie beinhaltet, dass - Familien ausgenommen - maximal zwei Personen im öffentlichen Raum zusammen unterwegs sein dürfen und dabei immer einen Mindestabstand von zwei Metern zu anderen Menschen einzuhalten ist. Das gilt sowohl für den Innen- als auch den Außenbereich. In vielen Betrieben wie Restaurants und anderen Einrichtungen gilt zudem eine Kapazitätseinschränkung von 50 Prozent. Darüber hinaus dürfen in Restaurants nicht mehr als zwei Personen an einem Tisch sitzen, sofern sie nicht demselben Haushalt angehören. Aktuell müssen Restaurants und andere Unterhaltungseinrichtungen zwischen Mitternacht und 6 Uhr morgens schließen. 

Zum 14. Dezember wurden zudem landesweit verschärfte Corona-Maßnahmen eingeführt: Die Maskenpflicht wurde auf alle geschlossenen Räume in der Öffentlichkeit ausgeweitet, zusätzlich wurde eine Obergrenze für Geschäfte und Gastronomie verschärft.

Seit dem 22. Februar müssen in Estland Saunas, Spa-Zentren und Schwimmbäder ihren Betrieb einstellen. Seit Ende Februar gilt dies auch für alle weiteren Unternehmen aus dem Bereich Freizeit, Kultur und Unterhaltung. Zum 11. März müssen auch der Einzelhandel und alle übrigen Betriebe der Freizeitgestaltung schließen. 

Finnland

Touristische Reisen nach Finnland sind seit dem 24. August für Urlauber aus Österreich und der Schweiz aufgrund zu hoher Infektionszahlen in den Heimatländern wieder untersagt, für Reisende aus Deutschland gilt dies auch wieder seit dem 25. September. Finnland hat den epidemiologischen Grenzwert, der festlegt, aus welchen Ländern die Einreise möglich ist, allerdings recht niedrig angesetzt: Erlaubt sind lediglich 25  Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb eines Zeitraums von 14 Tagen erlaubt. Bleibt der Wert unterhalb dieser Grenze ist bei der Einreise keine Quarantäne mehr erforderlich. Die Grenzübergänge für Reisende aus Ländern, die diese Kriterien erfüllen, sind geöffnet und auch der Passagierfährverkehr zwischen Helsinki und Travemünde wurde wieder aufgenommen.

In Finnland ist das Infektionsgeschehen im Vergleich zu vielen anderen europäischen Ländern verhältnismäßig niedrig. Es gibt aber Reisewarnungen für einzelne Regionen. Dazu zählen aktuell die Regionen Uusimaa mit Großraum Helsinki, Varsinais-Suomi und Päijät-Häme.   

Eine Maskenpflicht besteht in Finnland nicht, es gibt jedoch die Empfehlung, Masken in Geschäften, Einkaufszentren, öffentlichen Gebäuden und öffentlichen Verkehrsmitteln zu tragen. Seit dem 26. Oktober gilt in der Ekstra-Klasse der finnischen Bahn (VR) eine Maskenpflicht. Seit dem 8. Oktober müssen alle Gastronomiebetriebe in Finnland um 24 Uhr den Ausschank von Alkohol beenden und um 1 Uhr schließen. Zusätzlich gibt es eine Kapazitätsbeschränkung für die erlaubte Anzahl der zu bewirtenden Gäste. Restaurants müssen ihren Gästen außerdem die Möglichkeit bieten, sich beim Betreten des Restaurants die Hände zu waschen beziehungsweise die Hände zu desinfizieren. Gäste mit Krankheitssymptomen dürfen Restaurants nicht betreten.

Der generelle Teil-Lock-down in Finnland wurde aufgehoben. In besonders betroffenen Gebieten gibt es aber gesonderte Regeln. 

Frankreich

Die Corona-bedingten Grenzkontrollen wurden an den deutschen und schweizerischen Grenzen zu Frankreich aufgehoben, die bereits vor der COVID-19-Situation eingeführten Grenzkontrollen seitens Frankreich bleiben aber mindestens bis Ende Oktober 2021 bestehen. 

Frankreich gilt nach wie vor als als Hochinzidenzgebiet und es ist eine offizielle Reisewarnung in Kraft. Das gilt auch für die Überseegebiete Französisch-Guyana, St. Martin, Réunion und Guadeloupe. Reiserückkehrer unterliegen in Deutschland also sowohl der Testpflicht als auch der Quarantänepflicht

Seit dem 24. Januar müssen auch Reisende aus der EU und dem Schengen-Raum ein negatives PCR-Testergebnis für die Einreise nach ganz Frankreich vorweisen, das nicht älter als 72 Stunden sein darf. Dies gilt seit Anfang Februar auch für Reisende auf dem Landweg. Zusätzlich muss eine Erklärung zur Symptomfreiheit abgegeben werden.  

Aktuell befindet sich Frankreich noch im Lock-down: Nur noch lebensnotwendige Geschäfte dürfen geöffnet bleiben, also Supermärkte, Apotheken und Ähnliches. Alle anderen Geschäfte bleiben voraussichtlich bis zum 19. Mai geschlossen. Auch der Straßenverkauf von Alkohol ist verboten. Im öffentlichen Raum dürfen sich nicht mehr als sechs Personen treffen. Zusätzlich herrscht im ganzen Land von 19 Uhr abends bis morgens 6 Uhr eine nächtliche Ausgangssperre.  

Seit dem 3. Mai gibt es erste Lockerungen. Für Urlauber die wichtigste davon: Beherbergungsbetriebe wie Campingplätze und Wohnmobilstellplätze dürfen wieder Touristen aufnehmen. Außerdem darf man sich tagsüber wieder frei im Land bewegen. Die abendliche Ausgangssperre zwischen 19 Uhr und 6 Uhr des Folgetags bleibt aber bestehen. Sie soll voraussichtlich ab dem 19. Mai auf den Zeitraum zwischen 21 Uhr und 6 Uhr verkürzt werden. Restaurants und Cafés dürfen aber weiterhin nur Take-away anbieten. Zusätzlich gilt draußen wie drinnen im öffentlichen Raum ein Alkoholverbot sowie eine Obergrenze von sechs Personen für private Kontakte.    

Voraussichtlich ab dem 19. Mai soll dann die Außengastronomie öffnen dürfen - ebenso wie Kultur- und Sporteinrichtungen inklusive Kino und Theater. Die Obergrenze für private Treffen im Freien soll dann auf zehn Personen angehoben werden. Weitere Lockerungen sind dann in Stufen für den Juni angekündigt.        

Im öffentlichen Raum gilt nach wie vor eine generelle Maskenpflicht - sowohl in Innenräumen als auch draußen. Bei einem Verstoß werden 135 Euro Strafe fällig.

Griechenland

In Griechenland werden seit Anfang November immer wieder einzelne Regionen als Risikogebiet geführt. Seit dem 7. März gilt ganz Griechenland als Risikogebiet.  

Griechenland befindet sich nach wie vor bis mindestens 10. Mai im Lockdown, der je nach Betroffenheit der Region unterschiedlich hart ausfällt. Aktuell unterteilt sich das Land in Regionen mit erhöhtem Risiko und sehr hohem Risiko. Der Einzelhandel und andere Geschäfte sind in allen Regionen geschlossen, ebenso wie Restaurants und Bars. Außerdem gilt im gesamten Land eine Ausgangssperre mit nur spezifischen Ausnahmen sowie eine Maskenpflicht im gesamten Land. 

Reisen zwischen den einzelnen Regionen sind aktuell bis einschließlich 10. Mai nicht erlaubt. Seit dem 3. Mai darf die Außengastronomie in Regionen mit niedriger Inzidenz den Betrieb wieder aufnehmen.

Wichtig: Seit dem 1. Juli müssen sich Urlauber spätestens 48 Stunden vor der Einreise nach Griechenland über ein spezielles Online-Formular für die Einreise registriert haben! Dabei wird ihnen ein Code zugewiesen, der bei der Einreise nachgewiesen werden muss. Ebenfalls erforderlich ist zusätzlich eine Bescheinigung über eine vollständige Impfung oder über einen negativen PCR-COVID-19-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Der Test muss aus einem anerkannten Testlabor aus dem Abreiseland stammen und eine begleitende Diagnose in englischer Sprache unter Nennung von Name, Adresse und Pass/Personalausweisnummer beinhalten. Darüber hinaus können bei der Einreise an der Grenze verpflichtende Corona-Schnelltests durchgeführt werden. 

Die Einreise beziehungsweise Ausreise auf dem Landweg für touristische Reisen ist nur über Bulgarien und nur über die Grenzübergänge Promachonas und Nymfaia möglich. Griechenland hat aber angekündigt, touristische Reisen ab dem 14. Mai wieder ermöglichen zu wollen. 

Italien

Italien hat seine Einreisebestimmungen bis vorerst Mitte Mai verschärft: Wer aktuell aus der EU oder einem Schengen-Staat nach Italien einreisen möchte, muss einen negativen PCR-Test oder Antigen-Test vorlegen, sich zusätzlich fünf Tage in Quarantäne begeben und nach fünf Tagen einen erneuten Test vorweisen. Darüber hinaus müssen alle Reisenden vor der Einreise nach Italien ein digitales Einreiseformular ausfüllen. Nach wie vor ist in ganz Italien aufgrund von Ausgangsbeschränkungen mit Einschränkungen der Reise- und Bewegungsfreiheit zu rechnen. Das Reisen zwischen den einzelnen Regionen ist in den Regionen der orangen und roten Kategorie nur aus zwingend erforderlichen Gründen erlaubt. In Regionen der gelben Kategorie ist das touristische Reisen zwischen 5 Uhr und 22 Uhr erlaubt.  

Seit dem 8. November wird ganz Italien als Risikogebiet gelistet und es gilt somit eine Reisewarnung für das gesamte Land.   

Generell gilt in Italien eine Abstandsregel, die besagt, dass die Menschen überall mindestens einen Meter Distanz voneinander halten sollen, in Südtirol sind sogar zwei Meter empfohlen. Ein Mund-Nasen-Schutz muss in Geschäften, im öffentlichen Nahverkehr, in öffentlichen Gebäuden generell sowie in Bars und Restaurants getragen werden - allerdings nicht, während man am Tisch sitzt. Seit dem 8. Oktober wurde die Maskenpflicht landesweit auf alle Bereiche ausgedehnt - sie gilt auch im Freien. Nur wer sich an einem abgelegenen Ort ohne Menschen befindet oder alleine in einem Park aufhält, kann darauf verzichten. Von der Pflicht befreit sind Kinder im Alter unter sechs Jahren, eine Ausnahme gibt es auch beim Sport. Außerdem gibt es in Italien häufig Temperaturmessungen mit Stirn-Scannern, bevor man beispielsweise Museen oder Geschäfte betreten darf. 

Seit dem 5. November gilt außerdem eine landesweite Ausgangssperre ab 22 Uhr. Das Verlassen des Hauses oder der Wohnung ist nur in Ausnahmefällen erlaubt. Prinzipiell werden die Regionen in Italien nach drei Corona-Risikozonen kategorisiert: In den Roten Zonen müssen die Bürger möglichst ganz zu Hause bleiben und es gilt ein Ein- und Ausreiseverbot. Letzteres trifft auch auf die Orangen Zonen zu. In der gelben Zone gelten gelockerte Maßnahmen. Zum 16. Januar wurde außerdem die Kategorie der weißen Zone eingeführt, die auf Regionen zutreffen soll, die über einen Zeitraum von mehr als drei Wochen eine Inzidenz niedriger als 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner aufweisen können. 

Aufgrund der zuletzt wieder hohen Infektionszahlen ist in Italien weiterhin ein Lock-down in Kraft, der für die Regionen der roten und orangen Kategorie gilt. Zur orangen Kategorie zählen aktuell die Regionen Basilikata, Kalabrien, Apulien, Sardinien und Sizilien. In diesen Regionen ist das private und touristische Reisen zwischen einzelnen Regionen generell nicht erlaubt. Ausstellungen, Museen, Kinos, Theater, Fitnessstudios sowie Schwimm- und Thermalbäder und andere Einrichtungen der Freizeitgestaltung sind nach wie vor geschlossen. Lediglich Sportzentren dürfen wieder genutzt werden. Auch die Lifte und Bahnen in den Skigebieten bleiben für den Amateursport weiterhin geschlossen. Zur roten Zone zählt seit dem 3. Mai zurzeit nur das Aostatal, wo verschärfte Maßnahmen eines harten Lock-downs greifen.   

Lockerungen gibt es seit dem 26. April in den Regionen der gelben Kategorie. Dazu zählen aktuell die Regionen Abruzzen, Kampanien, Emilia Romagna, Friaul-Julisch-Venetien, Lazio, Ligurien, Lombardei, Marken, Molise, PA Bozen, PA Trient, Piemont, Toskana, Umbrien und Venetien. In den Regionen der gelben Kategorie darf der Einzelhandel unter Kapazitätsbeschränkungen öffnen, gleiches gilt für kulturelle Einrichtungen wie Museen sowie die Außenbereiche der Gastronomie. Weitere Lockerungen sollen schrittweise folgen.  

Eine besondere Regelung gibt es generell für alle, die mit der Fähre nach Sardinien reisen möchten: Vor Betreten der Schiffe muss sich jeder Passagier bei der Region Sardinien registrieren. Das funktioniert entweder über dieses Onlineformular, manuell am Fährhafen oder über die App SardegnaSicura. Jeder Passagier muss bei Einreise eine Kopie der bestätigten Registrierung zusammen mit der Bordkarte und seinem gültigen Ausweis vorlegen können. Vor dem Boarding überprüfen die Reedereien die erfolgte Registrierung. An Bord der Fähren herrschen zudem verstärkte Hygienevorschriften - beispielsweise Maskenpflicht -  die sich allerdings je nach Reederei unterscheiden können. Um Mindestabstände an Bord einhalten zu können, kann es teilweise - insbesondere bei Fahrten über Nacht - auch Einschränkungen im Bereich der Kapazitäten sowie die Verpflichtung zur Buchung eines Schlafplatzes geben.

Kroatien

Bei der Einreise nach Kroatien werden die Kontaktdaten der Reisenden für die Dauer ihres Aufenthalts im Land registriert. Wer Wartezeiten an der Grenze verkürzen möchte, kann dies auch vorab online auf der Website des Kroatischen Tourismusministeriums erledigen. Außerdem ist die Einreise nur noch mit Nachweis eines negativen PCR-Tests oder Antigen-Schnelltests erlaubt, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Alternativ kann der Test auch bei Einreise auf eigene Kosten erfolgen, allerdings muss man sich in Quarantäne begeben, bis das Ergebnis vorliegt. Schnelltests müssen bis zum zehnten Tag nach dem Ersttest noch einmal wiederholt werden. Vollständig geimpfte Personen sind von der Testpflicht ausgenommen, sofern die Zweitimpfung bei Einreise mindestens 14 Tage zurückliegt und offiziell nachgewiesen werden kann.      

Kroatien hat den Lock-down zu weiten Teilen beendet. Campingplätze und andere Beherbergungsbetriebe dürfen auch wieder für die touristische Nutzung öffnen. Die Gastronomie ist aktuell jedoch nur im Außenbereich geöffnet. Nach wie vor gilt aber: Außerhalb des Wohnwagens oder des Reisemobils sollten Reisende einen Mund-Nase-Schutz tragen und mindestens 1,5 Meter Abstand zu Dritten halten. In öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften, Krankenhäusern und im Gastgewerbe gilt generell eine Maskenpflicht - ebenso wie überall im Freien, wo der Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann. In öffentlichen Verkehrsmitteln und in Geschäften ist nur eine reduzierte Anzahl von Personen zugelassen.

Die kroatischen Inseln sind eingeschränkt per Fähre zu erreichen. Zu bedenken ist jedoch, dass Brücken- und Fährverbindungen kurzfristig unterbrochen werden können, falls das Infektionsgeschehen wieder sprunghaft ansteigen sollte. Ein Verlassen der Inseln könnte dann vorübergehend nicht mehr möglich sein.

Seit dem 11. April gilt ganz Kroatien als Hochinzidenzgebiet. Reiserückkehrer unterliegen in Deutschland der Quarantäne- und Testpflicht. Aufgrund von Grenzkontrollen kann sich die Heimreise auf dem Landweg außerdem deutlich verzögern. Insbesondere an der Grenze zu Österreich muss mit langen Wartezeiten gerechnet werden.  

Lettland

In Lettland gilt für die Einreise der Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen bei 100.000 Einwohnern in einer 2-Wochen-Frist. Sofern die Inzidenz der Einreisenden oberhalb dieses Grenzwerts liegen, gilt eine 10-tägige Quarantänepflicht in Form der Selbstisolation. Seit dem 15. Januar 2021 ist bei Einreise zusätzlich ein negativer Covid-19-Testbefund vorzulegen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Die Quarantänepflicht bleibt dennoch bestehen und der Testbefund muss bereits bei der elektronischen Einreiseregistrierung angegeben werden. Seit dem 11. Februar ist darüber hinaus ein Einreiseverbot für touristische bzw. nicht-zwingend erforderliche Reisen in Kraft getreten.    

Ganz Lettland gilt aktuell als Risikogebiet: Es gilt eine Reisewarnung für das gesamte Land.    

Seit dem 16. Juli gilt bei der Einreise nach Lettland außerdem eine Registrierungspflicht für alle Reisenden, die zunächst per Fragebogen am Einreiseort erfolgt. Wer mit dem Pkw oder Reisemobil nach Lettland einreist, muss vorab die elektronische Einreiseregistrierung nutzen. Die Registrierungspflicht gilt auch für Durchreisende. 

Nach wie vor gilt in Lettland eine Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und eine Abstandspflicht von zwei Metern, wo immer dies möglich ist. Seit dem 14. Oktober muss der Mund-Nasen-Schutz auch in Geschäften, Supermärkten, Postämtern, Tankstellen und an anderen Verkaufsstätten getragen werden. Die Maskenpflicht wurde Anfang Dezember auf alle öffentlichen Innenräume ausgeweitet, sobald mehr als eine Person im Raum ist.     

Lettland befindet sich weiterhin in einem Teil-Lockdown: Die Gastronomie bleibt bis auf den Außer-Haus-Verkauf/Lieferungen geschlossen, ebenso wie Einkaufszentren, Museen, Kulturstätten, Ausstellungen und Messen. Außerdem finden keine öffentlichen Präsenzveranstaltungen statt. Sporttraining ist im Außenbereich mit maximal zehn Teilnehmern gestattet. Es dürfen sich nur die Angehörigen eines Haushalts gemeinsam zu privaten Veranstaltungen in geschlossenen Räumen treffen. Seit dem 7. April dürfen alle Geschäfte außerhalb der großen Einkaufszentren wieder öffnen. Auch Märkte sind wieder erlaubt. 

Litauen 

Litauen hat im Sommer ein Ampelsystem eingeführt, dass die einzelnen Länder nach ihrem Infektionsgeschehen und Risikopotenzial kategorisiert. Eine Liste der Länder, die mit hohem Risiko eingestuft werden, wird jeweils montags veröffentlicht. Diese Grenze haben aktuell die meisten europäischen Länder überschritten - auch Deutschland. Reisende aus diesen Ländern müssen für die Einreise einen negativen COVID-19-Testbefund vorlegen und sich in eine 10-tägige Quarantäne begeben.

Vollständig geimpfte sowie nachweislich innerhalb der vorangegangenen sechs Monate von einer COVID-19-Erkrankung genesene Personen sind von der Test- und Quarantänepflicht ausgenommen.  
 

Zu beachten ist auch, dass ganz Litauen nach wie vor als Risikogebiet geführt wird, eine Reisewarnung ist in Kraft. Seit dem 2. Mai gilt ganz Litauen zusätzlich als Hochinzidenzgebiet.  
 
  
Seit dem 1. August ist ein Mund-Nasen-Schutz in öffentlichen Räumen wieder verpflichtend, beispielsweise in Geschäften, Supermärkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln. 

Seit dem 16. Dezember bis mittlerweile mindestens 31. Mai 2021 befindet sich auch Litauen in einem Lock-down, der im März etwas gelockert wurde: Geschäfte unter 300 m² Verkaufsfläche, Friseure und ähnliche Dienstleister dürfen ihre Dienste mit Auflagen anbieten. Ebenfalls unter Auflagen dürfen alle Geschäfte mit einem direkten Zugang von der Straße wieder öffnen und auch Museen, Galerien, Zoos und Tiergärten, botanische Gärten dürfen wieder Besucher empfangen. Skigebiete dürfen unter Auflagen öffnen. Veranstaltungen jeder Art sind weiter untersagt. Auch Restaurants, Cafés und Kneipen sowie Fitnessstudios, Schwimmbäder, Thermen, Kinos, Diskotheken und weitere Freizeiteinrichtungen bleiben weiterhin geschlossen. Unterkünfte dürfen ausschließlich von Personen aus einem Haushalt genutzt werden.    

Treffen mit Personen aus anderen Haushalten sind mit Ausnahme von Spaziergängen im Freien zu zweit untersagt.  

Luxemburg

Seit dem 25. September gilt für Reisen nach Luxemburg eine offizielle Reisewarnung des Auswärtigen Amts der Bundesrepublik Deutschland. Somit gilt auch Luxemburg als Risikogebiet. 

Die Grenzen sind nach wie vor geöffnet und auch die Durchreise durch Luxemburg ist möglich, es gelten aber weiterhin strenge Hygiene- und Abstandsregeln: Im öffentlichen Personennahverkehr, in Supermärkten und Geschäften sowie in öffentlichen Einrichtungen wie Museen, Bibliotheken, Bürgerbüros usw. gilt nach wie vor eine Maskenpflicht und auch die Mindestabstände von zwei Metern sind konsequent einzuhalten.  

Seit dem 25. Oktober gilt in Luxemburg eine nächtliche Ausgangssperre. Zwischen 23 Uhr und 6 Uhr dürfen die Einwohner ihre Häuser nicht mehr verlassen. Seit November gilt auch in Luxemburg ein Teil-Lockdown, der jedoch im März und April schrittweise gelockert wurde und noch bis zum 15. Mai gelten soll. Geschäfte dürfen seit dem 11. Januar unter Kapazitätsbegrenzungen und Hygieneauflagen wieder öffnen - ebenso wie Schwimmbäder und andere Freizeiteinrichtungen. Seit dem 7. April dürfen Restaurants, Cafés und Bars zwischen 6 Uhr und 18 Uhr ihre Außenbereiche unter strengen Auflagen wieder öffnen. 

Voraussichtlich ab dem 16. Mai soll die Gastronomie auch im Innenbereich bis 22 Uhr wieder öffnen dürfen, wobei bis zu vier Personen an einem Tisch sitzen können. Voraussetzung dafür soll dann ein negativer Schnelltest sein. Die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen sollen dann nicht mehr ab 23 Uhr, sondern ab Mitternacht bis 6 Uhr gelten. 

Die Beschränkung für Treffen im Freien oder Privaten wurde bereits aufgehoben. Allerdings gilt bei Treffen zwischen vier bis einschließlich zehn Personen eine Maskenpflicht und zusätzlich das Abstandsgebot von zwei Metern. Veranstaltungen sind bis maximal 100 Teilnehmer erlaubt, allerdings muss es ab elf Teilnehmern feste Sitzplätze geben. Campingplätze und andere Unterkünfte dürfen unter Einschränkungen weiter geöffnet bleiben, oftmals ist aber eine Vorabreservierung erforderlich. Auch Museen und Kunstzentren dürfen unter Einschränkungen öffnen. 

Niederlande

Die Niederlande haben den Lock-down zum 28. April in einem ersten Schritt etwas gelockert: Die nächtliche Ausgangssperre wurde aufgehoben und die erlaubten privaten Kontakte wurden auf zwei Personen aus einem fremden Haushalt erweitert. Kinder bis einschließlich 12 Jahre werden dabei nicht mitgezählt. Alle Geschäfte des Einzelhandels dürfen unter Kapazitätsbeschränkungen zwischen 6 Uhr und 20 Uhr wieder öffnen. Zusätzlich darf die Außengastronomie zwischen 12 Uhr und 18 Uhr unter bestimmten Auflagen wieder Gäste empfangen.

Seit dem 2. März dürfen Friseure, Kosmetikerinnen und Masseure wieder Kunden empfangen und auch für Schulen und Jugendliche werden einzelne Corona-Maßnahmen gelockert. So dürfen alle unter 28 Jahren wieder gemeinsam im Freien Sport treiben. 

Museen, Zoos, Bibliotheken und andere öffentliche Einrichtungen bleiben zunächst geschlossen. Die Campingplätze sind zwar für Camper mit autarken Campingfahrzeugen geöffnet, allerdings hat die niederländische Regierung ihren Mitbürgern bereits dringend empfohlen, keine Ausflüge zu unternehmen bis mindestens Mitte Mai 2021 möglichst auf nicht notwendige Reisen ins Ausland und im Inland zu verzichten - wobei Urlaube und Familienbesuche ausdrücklich nicht zu den notwendigen Reisen zählen sollen. Diesen Appell hat die niederländische Regierung auch an Urlauber aus anderen EU-Ländern gerichtet. Außerdem gibt es starke Restriktionen im Bereich von Alkohol und Softdrugs: Sie dürfen zwischen 20:00 und 07:00 Uhr weder verkauft, geliefert oder im öffentlichen Raum konsumiert werden.   

Weitere Lockerungen sind frühestens zum 18. Mai geplant. 

Nach wie vor muss ein Abstand von 1,50 Metern zwischen den Menschen gewahrt werden. Für den öffentlichen Verkehr gilt seit Juni die Anordnung, dass Atemschutzmasken zu tragen sind. Die Maskenpflicht wurde zum 14. Oktober auf alle öffentlichen Räume wie Geschäfte oder Museen ausgeweitet. 

Das gilt aktuell für die Einreise in die Niederlande mit dem Camper

Die Niederlande haben ganz Deutschland, Österreich und die Schweiz zu Risikogebieten erklärt, so dass sich Reisende aus diesen Ländern in den Niederlanden für zehn Tage in Hausquarantäne (auch Ferienunterkünfte) begeben und außerdem bei Einreise einen negativen COVID-19-Test nachweisen müssen. 

Zusätzlich hat die Bundesrepublik Deutschland die gesamten Niederlande seit dem 6. April als Hochinzidenzgebiet klassifiziert. Eine entsprechende Reisewarnung des Auswärtigen Amts ist in Kraft. Gleiches gilt für die Überseegebiete Aruba, St. Maarten und das Autonome Land Curacao. Reiserückkehrer müssen daher bereits bei Einreise ein negatives Testergebnis vorlegen und sich je nach den Regelungen ihres Bundeslandes in Quarantäne begeben. 

Norwegen

Norwegen hat bislang ein vergleichsweise geringes Infektionsgeschehen gehabt, was u.a. an den teilweise sehr restriktiven Einreisebestimmungen während der Corona-Pandemie liegen kann. Seit dem 29. Januar 2021 hat Norwegen seine Grenzen bis auf weiteres sogar wieder ganz geschlossen. Die Einreise ist aktuell nur noch für Reisende mit festem Wohnsitz in Norwegen sowie wenige Ausnahmefälle möglich. 

Die Ausreise nach Deutschland auf dem Landweg ist aktuell im Transit nur über Dänemark möglich. Die Fährverbindungen bestehen mit Einschränkungen. Die Reederei Colorline hat den Fährverkehr nach Deutschland (Oslo-Kiel) bis mindestens einschließlich 19. Mai 2021 eingestellt. In Kiel werden Passagiere frühestens ab dem 20. Mai wieder an Bord gehen können. Auch die Verbindung Hirtshals - Larvik/Kristiansand wurde für den Personenverkehr vorübergehend eingestellt. Die Fährverbindung zwischen Strömstad in Schweden und Sandefjord in Norwegen ist mindestens bis einschließlich 19. Mai eingestellt. Zu beachten ist auch, dass die Fährverbindung zwischen Oslo und Fredrikshavn der Reederei Stena Line aufgrund der Corona-Krise dauerhaft eingestellt wurde. 

Das Auswärtige Amt hat für die Provinzen Oslo, Viken und Rogaland eine Reisewarnung ausgesprochen. Seit dem 2. Mai gilt dies auch für die Region Agder.  

In Norwegen besteht zurzeit keine generelle Maskenpflicht, es gilt aber eine Abstandsregel von einem Meter zu anderen Personen sowie die üblichen Hygieneregeln. In Oslo gilt seit 29. September 2020 eine Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr, wenn ein Abstand von einem Meter nicht eingehalten werden kann. Zusätzlich gelten verschärfte Maßnahmen eines Teil-Lock-downs in den Gemeinden in Norwegen, in denen die Virusmutation B.1.1.7 aufgetreten ist. 

Für das übrige Land empfiehlt die norwegische Regierung, einen Mund-Nasen-Schutz immer dann zu tragen, wenn kein ausreichender Abstand eingehalten werden kann. Die touristische Infrastruktur ist größtenteils zugänglich, kann im Bereich der Kapazitäten aber stark eingeschränkt sein. Es kann zu längeren Wartezeiten, Ausfällen oder anderen Einschränkungen kommen. 

Österreich

Zurzeit gilt in Österreich noch bis mindestens 5. Mai landesweit ein Teil-Lock-down, in manchen Bundesländern gibt es aber verschärfte Maßnahmen. Touristische Übernachtungen sind aber weiterhin bis einschließlich 18. Mai weder auf Campingplätzen noch auf Wohnmobilstellplätzen in Österreich offiziell erlaubt. Auch Hotels und andere Beherbergungsbetriebe dürfen keine Urlauber beherbergen, lediglich Geschäftsreisende sind von dieser Regelung ausgenommen. Ab dem 19. Mai soll das Campen in Österreich unter bestimmten Voraussetzungen aber wieder möglich sein. Bedingung sind u. a. eine Impfung oder ein negativer Corona-Test. 

Im Rahmen des Lock-downs wurden außerdem sämtliche Freizeit- und Kulturbetriebe geschlossen, ebenso wie Sportbetriebe und Gastronomiebetriebe. Veranstaltungen sind - bis auf wenige Ausnahmen - ebenfalls untersagt. Weitreichende Lockerungen in all diesen Bereichen wurden zum 19. Mai angekündigt. In der Regel sollen dann Vorabregistrierungen, FFP2-Masken und negative Corona-Tests den Zutritt zu Betrieben dieser Art gewährleisten. Bei längeren Aufenthalten müssen regelmäßig Testungen durchgeführt werden.  

Der Einzelhandel sowie körpernahe Dienstleister wie Friseure sind unter Auflagen wieder geöffnet - bei körpernahen Dienstleistungen ist ein negativer COVID-19-Test erforderlich. Ebenfalls bereits geöffnet sind Zoos und Botanische Gärten sowie Museen, Ausstellungen, andere Kultureinrichtungen und Outdoor-Sportstätten für kontaktfreie Sportarten. 

Noch bis 5. Mai gilt landesweit eine abendliche Ausgangsbeschränkung zwischen 20 Uhr und 6 Uhr des Folgetags. Allerdings gibt es eine ganze Reihe Ausnahmen, die das Verlassen der Wohnung erlauben, beispielsweise auch Einkaufen, Individualsport und Spaziergänge. Generell gilt in Österreich ein Mindestabstand von zwei Metern gegenüber anderen Personen außerhalb des eigenen Haushalts als verpflichtend. Ebenfalls Pflicht ist das Tragen einer FFP2-Maske in allen öffentlichen, geschlossenen Räumen. Auch Kinder müssen in der Schule außerhalb ihrer Klassenzimmer eine Maske tragen. Tagsüber dürfen sich aktuell maximal vier Erwachsene plus sechs minderjährige, aufsichtspflichtige Kinder aus maximal zwei Haushalten treffen.

Einreise nach Österreich & Ausreise

Alle Einreisenden, für die keine Ausnahme gilt, müssen beim Grenzübertritt noch voraussichtlich bis zum 31. Mai einen negativen Coronatest vorlegen und zusätzlich in eine 10-tägige Quarantäne gehen. Ein Freitesten ist frühestens nach fünf Tagen möglich. Zusätzlich müssen sich alle Reisenden vor der Einreise nach Österreich elektronisch registrieren und die Empfangsbestätigung bei der Einreise ausgedruckt oder auf einem mobilen Gerät vorweisen. Systematische oder stichprobenartige Grenzkontrollen finden statt. Mit Verzögerungen an der Grenze bei Einreise nach Österreich muss gerechnet werden. 

Voraussichtlich ab dem 19. Mai sollen sich die Einreisebestimmungen an den Kategorien der europäischen ECDC-Karte für Risikogebiete orientieren. Demnach würde es für Reisende aus Ländern der grünen und orangen Kategorie keinerlei Auflagen geben, aus Ländern der roten Kategorie dürften nur getestete, genesene oder geimpfte Personen̅ einreisen und für Reisende aus Ländern der dunkelroten Kategorie würde zusätzlich eine Quarantänepflicht gelten, bei der ein Freitesten erst nach fünf Tagen möglich wäre.  

Darüber hinaus gilt seit dem 1. November für ganz Österreich eine Reisewarnung des deutschen Auswärtigen Amts, so dass sich Reiserückkehrer aus Österreich an ihrem Wohnsitz in Deutschland ebenfalls in Quarantäne begeben müssen. Ausnahmen sind aktuell lediglich die Gemeinden Mittelberg und Jungholz. 

Hinweis: Obwohl die Durchreise ohne Zwischenstopps offiziell keinen negativen Corona-Test erfordert, lässt die Betreibergesellschaft der Brennerautobahn aktuell ausschließlich Reisende zu, die einen negativen COVID-19-Test vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. 

In mehreren Bundesländern muss bei der Ausreise ein gültiger negativer COVID-19-Test vorgewiesen werden, der nicht älter als 48 Stunden (Antigentest) bzw. 72 Stunden (PCR-Test) sein darf.

Polen

Seit dem 24. Oktober gilt auch ganz Polen wieder als Risikogebiet und es wurde eine Reisewarnung ausgesprochen. Seit dem 21. März gilt ganz Polen als Hochinzidenzgebiet. Die Einreise nach Polen ist zurzeit für Reisende aus der EU und dem Schengen-Raum mit dem eigenen Fahrzeug mit negativem COVID-19-Test oder 10-tägiger Quarantäne möglich. Die Grenzen zur Ukraine, Russland oder Weißrussland sind zurzeit weiterhin nur eingeschränkt passierbar.

Polen hatte den Lock-down Anfang Februar zunächst gelockert, seit dem 20. März aber wieder verschärft: Einkaufszentren, Hotels, Campingplätze und Stellplätze, Theater und Kinos sind wieder geschlossen. Montags bis freitags zwischen 10 und 12 Uhr ist Senioren das Einkaufen in Lebensmittelgeschäften, Drogerien und Apotheken vorbehalten. Kultur- und Unterhaltungsveranstaltungen sind nicht zugelassen, Diskotheken und Clubs sind geschlossen.

Seit dem 27. März müssen auch andere Bereiche wieder schließen. Das betrifft u. a. Möbelgeschäfte und Baumärkte mit großer Verkaufsfläche, Friseursalons und Kosmetikstudios. Seit dem 26. April dürfen in elf Kreisen mit niedriger Inzidenz Friseursalons und Kosmetikstudios wieder öffnen. Weitere Lockerungen sind zum 4. Mai angekündigt: Landesweit sollen dann Einkaufszentren wieder öffnen dürfen, zum 8. Mai soll dies auch für Beherbergungsbetriebe und Hotels gelten. Ab dem 15. Mai soll dann die Außengastronomie öffnen, für die Innenbereiche ist das ab dem 29. Mai vorgesehen.  

Der Mindestabstand im öffentlichen Raum beträgt zwei Meter, Geschäfte, Banken und Tankstellen dürfen nur mit Handschuhen betreten werden, die von den Geschäften zur Verfügung gestellt werden müssen. Eine Maskenpflicht besteht in Geschäften, dem öffentlichen Nahverkehr, Kirchen, öffentlichen Einrichtungen, Kinos, Theatern, Konzert- und Kulturhäusern. Seit dem 10. Oktober wurde die Maskenpflicht auch auf alle Bereiche im Freien ausgeweitet. 

Portugal

Die Einreise nach Portugal ist seit dem 1. Mai auf dem Landweg prinzipiell wieder möglich - allerdings nur für Reisende, die einen dringend erforderlichen Grund nachweisen können. Touristische Reisen sind nach wie vor untersagt. Seit dem 14. März wurde die generelle Reisewarnung für Portugal aufgrund der gesunkenen Inzidenzen aufgehoben. Als Risikogebiet gilt aktuell aber noch die autonome Region Madeira, die Azoren und die Algarve. Reisende müssen bei Einreise persönliche Angaben zum Zielort, Reisegrund und ihrer Erreichbarkeit, auch während des Aufenthalts in Portugal, machen. Außerdem wird bei allen Einreisenden per Infrarot die Körpertemperatur gemessen. Sollte die Temperatur 38° C übersteigen, ist mit Maßnahmen wie Selbstisolation bzw. häuslicher Quarantäne zu rechnen.

In Geschäften und in öffentlichen Verkehrsmitteln gilt eine Maskenpflicht und der Mindestabstand im öffentlichen Raum beträgt zwei Meter. Verstöße können eine Geldstrafe bis zu 500 Euro pro Person nach sich ziehen, Gruppenverstöße können mit bis zu 5.000 Euro Strafe belegt werden. 

In Regionen mit niedriger Inzidenz wurde der Lock-down zum 19. April etwas gelockert: Der Einzelhandel darf zu bestimmten Zeiten unter Einschränkungen wieder öffnen und auch Restaurants dürfen unter Auflagen wieder besucht werden. Spaziergänge und sportliche Betätigung in Gruppen von maximal vier Personen sind  für kurze Dauer, im Umfeld der eigenen Wohnung erlaubt. Menschenansammlungen z.B. in Parks, öffentlichen Sportanlagen oder an den Uferpromenaden sind untersagt. Museen, Ausstellungen, Kinos, Kunstgalerien und ähnliche Einrichtungen haben wieder geöffnet. Private Feiern sowie der Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum bleiben untersagt. Bars und Diskotheken bleiben geschlossen. 

Seit dem 1. Mai gibt es weitere Lockerungen im Bereich des Sports, der Gastronomie und für kulturelle Veranstaltungsorte. 

Kindergärten, Vorschulen und Grundschulen sind seit Mitte März wieder geöffnet, ebenso wie Friseure und Buchläden. Öffnungsschritte für den Tourismus sind aktuell erst ab Mitte Mai bzw. Juni angedacht. 

Darüber hinaus gelten seit dem 19. April inzidenzabhängige Maßnahmen je nach Region. Die einzelnen Stufen richten sich nach 14-Tage-Inzidenzen mit den Grenzwerten 120 und 240.  

Für Madeira und die Azoren gelten gesonderte Regeln, insbesondere in Bezug auf die Einreise. 

Slowenien

Auch Slowenien weist aktuell ein sehr hohes Infektionsgeschehen auf, so dass das gesamte Land als Hochinzidenzgebiet eingestuft ist und eine Reisewarnung in Kraft ist. Darüber hinaus hat auch Slowenien Deutschland, Österreich und die Schweiz als Risikogebiete gelistet, so dass eine Einreise nur mit 10-tägiger Quarantäne möglich ist, die nach fünf Tagen durch einen negativen PCR-Test verkürzt werden kann. Ausnahmen gibt es nur für Reisende, die bei der Einreise eine vollständige Impfung oder einen negativen PCR-Test vorweisen können, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. 

Allerdings ist der Grenzübertritt auf dem Landweg von Österreich nach Slowenien und von Slowenien nach Österreich nach wie vor nur über die Grenzübergangsstellen Karawankentunnel, Loibltunnel und Spielfeld (Autobahn) möglich. Wer aus einem Risikogebiet in Kroatien im Transit durch Slowenien fahren möchte, muss dies innerhalb von sechs Stunden bewerkstelligt haben. Andernfalls könnte eine 10-tägige Quarantäne gefordert werden. Kurze Zwischenstopps, beispielsweise zum Tanken, sind aber zulässig. Der Grenzübertritt von Italien nach Slowenien ist nur über die Grenzübergangsstellen Vrtojba/St. Andrea, Fernetiči/Fernetti, Škofije/Rabuiese oder Krvavi potok/Pesse möglich.

Der Lock-down in Slowenien wurde mittlerweile etwas gelockert. Landesweit gilt aber immer noch eine Ausgangssperre von 21 bis 6 Uhr. Auch Gaststätten, Cafés etc. sind noch in weiten Teilen des Landes geschlossen. Hotels, Campingplätze und andere Unterkünfte sind eingeschränkt geöffnet. Schulen, Geschäfte, Friseure und ähnliche Einrichtungen dürfen seit dem 15. Februar wieder öffnen. Je nach Region kann es auch verschärfte Maßnahmen geben. Der Mindestabstand zu anderen Menschen beträgt in Slowenien 1,50 Meter. Das Tragen einer Schutzmaske ist nach wie vor verpflichtend, auch wenn der Mindestabstand eingehalten werden kann und auch im Freien.  

Spanien

Aktuell wurde die Reisewarnung für die folgenden Autonomen Gemeinschaften aufgehoben: Valencia, Balearen, Galicien und Murcia. Reiserückkehrer aus den übrigen Regionen, die nach wie vor als Risikogebiet gelten, müssen sich vor oder nach der Einreise nach Deutschland einem COVID-19-Test unterziehen und sich zusätzlich in häusliche Quarantäne begeben.     

Seit dem 23. November ist die Einreise nach Spanien aus Corona-Risikogebieten - auch aus anderen europäischen Ländern und aktuell auch Deutschland - nur noch mit Vorlage eines negativen PCR-Tests auf das Corona-Virus möglich. Der Test darf nicht älter als 72 Stunden sein. Bei der Einreise auf dem Landweg ist der PCR-Test allerdings nicht zwingend vorgeschrieben.   

Trotz sinkender Infektionszahlen und aufgehobener Reisewarnungen gelten insbesondere auf dem spanischen Festland nach wie vor sehr restriktive Maßnahmen. So gibt es 
auf dem gesamten spanischen Festland für alle Menschen, die älter als sechs Jahre alt sind, eine Maskenpflicht für öffentliche Bereiche - egal, ob in Innen- oder Außenräumen und unabhängig davon, ob der Sicherheitsabstand von 1,50 Metern eingehalten werden kann oder nicht. Ausnahmen gelten lediglich am Strand, am Pool, beim Essen und Trinken sowie beim Sport. 

Abweichende und detaillierte Einschränkungen können zusätzlich individuell von den Gemeinden und Städten vor Ort festgelegt werden.

In der Autonomen Gemeinschaft Katalonien beispielsweise darf man aktuell nur aus triftigen Gründen ein- oder ausreisen. Zusätzlich darf die eigene Gemeinde/Stadt zwischen freitags 6 Uhr bis montags 6 Uhr nur aus triftigen Gründen verlassen werden. Außerdem gibt es eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 22 und 6 Uhr. Bars und Restaurants sind im Außenbereich geöffnet, im Innenbereich mit 30% Kapazität sowie mit weiteren Einschränkungen hinsichtlich Abständen, Gästezahl und Öffnungszeiten. Einkaufszentren sind geschlossen, Geschäfte für Lebensmittel etc. mit weniger als 800 m² sind mit 30 % Kapazität geöffnet, ebenso solche, die Dienstleistungen mit persönlichem Kontakt anbieten (Friseure, Manikürestudios usw.). Sport- und Fitnessklubs sind geschlossen. Zusammenkünfte von mehr als sechs Personen sind generell untersagt.

Auch für die Regionen Aragón, Andalusien, Valencia und einen Großteil der übrigen Autonomen Gemeinschaften gilt aktuell, dass die Ein- und Ausreise nur aus triftigen Gründen erfolgen darf.    

Schweden

Schweden ging bei der Eindämmung in Sachen Corona-Virus bekanntermaßen einen anderen Weg als die meisten anderen europäischen Länder. Das bedeutet auch, das die Einreise nach Schweden für EU-Bürger und Bürger des Schengen-Raums mehr oder weniger durchgehend möglich war. Seit dem 6. Februar wird allerdings auch in Schweden für die Einreise ein negativer COVID-19-Test verlangt, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Aktuell wird auch in Schweden wieder ein erhöhtes Infektionsgeschehen verzeichnet. Daher wird ganz Schweden seit dem 7. März als Hochinzidenzgebiet eingestuft.   

Die Einreise über Finnland ist zurzeit nur im direkten Transit möglich. Es gibt keine Ausgangssperren oder Reisebeschränkungen in Schweden. Symptomfreie Personen dürfen sich frei im Land bewegen, allerdings wird die Bevölkerung angehalten, so weit irgend möglich auf Reisen zu verzichten.     

Schwedische Campingplätze sind im Rahmen ihrer saisonalen Öffnungszeiten unter Einschränkungen geöffnet und auch die Sanitärgebäude stehen zur Verfügung. Einschränkungen gibt es aber auch im Bereich der angebotenen Aktivitäten und teilweise anderer Serviceleistungen. Restaurants und andere Gastronomiebetriebe waren in Schweden nicht von Schließungen betroffen, aber auch hier gilt das Gebot des Abstandhaltens und es darf nur am Tisch gegessen und getrunken werden. Bars, Freizeitparks, Schwimmbäder und Museen sind geschlossen oder haben eingeschränkte Öffnungszeiten und Zugangsbeschränkungen. Die Skigebiete sind geöffnet. Eine Maskenpflicht gibt es in Schweden nicht, es gilt aber die Empfehlung, einen Mund-Nasen-Schutz in öffentlichen Verkehrsmitteln zu tragen und diese vorzugsweise außerhalb der Stoßzeiten zu nutzen. Versammlungen von mehr als acht Personen sind verboten. 

Auf den Besuch von Geschäften, Einkaufszentren und Fitnessstudios soll weitgehend freiwillig verzichtet werden, gleiches gilt für nicht erforderliche physische Treffen wie private Feiern sowie den Besuch von Konzerten sowie Freizeit- und Sportveranstaltungen.

Seit dem 1. März dürfen Cafés, Bars und Restaurants landesweit nur noch bis 20:30 Uhr öffnen und auch die Anzahl der Kunden in Geschäften und Fitnessstudios ist begrenzt. 

Schweiz

Es bestehen für Reisende aus Deutschland zurzeit keine Beschränkungen für die Einreise oder Durchreise durch die Schweiz. Ausnahmen gelten allerdings für Reisende, die aus Risikogebieten stammen oder sich zuvor dort aufgehalten haben, sofern die 14-Tages-Inzidenz dort um mehr als 60 höher ist als in der Schweiz. Für Österreich stehen aktuell die Bundesländer Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Wien auf der Liste der Risikogebiete. Seit dem 23. März gilt dies in Deutschland auch für das Bundesland Thüringen und seit dem 19. April für Sachsen. Reisende aus diesen Bundesländern müssen sich in Quarantäne begeben und seit dem 8. Februar zusätzlich einen negativen PCR-Test vorweisen.

Die Schweiz hat ihren Lock-down in einigen Bereichen gelockert: Alle Geschäfte sind wieder geöffnet - ebenso wie Freizeitbetriebe und Sportanlagen, Schwimmbäder, Fitnesscenter, Wellnessanlagen, Museen sowie Zoos und botanische Gärten. Auch die Skigebiete wurden mittlerweile in allen Schweizer Kantonen für den Skitourismus geöffnet. Außerdem sind im Außenbereich wieder Treffen mit bis zu 15 Personen erlaubt. Im Innenbereich sind Treffen mit zehn Personen möglich. 

Nach wie vor gilt in der Schweiz das Abstandsgebot von zwei Metern sowie eine Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr, in allen öffentlichen Gebäuden, Geschäften, Schulen, Kirchen und Kinos. Darüber hinaus gilt auf den Campingplätzen die dringende Empfehlung, WC und Dusche im eigenen Wohnmobil oder Caravan zu nutzen, sofern vorhanden. Es kann auch Einschränkungen im Bereich der Tagesbesucher geben sowie einen limitierten und kontrollierten Zugang zu Spielplätzen, Badestränden, Liegewiesen, Sportplätzen sowie zu Aufenthalts- und Spielräumen.

Seit dem 19. April 2021 dürfen Restaurants und Bars ihre Außenbereiche öffnen. Die Öffnung der Innenbereiche ist aktuell für Ende Mai anvisiert.

Das Infektionsgeschehen in der Schweiz ist nach wie vor erhöht, so dass noch immer eine Reisewarnung für die gesamte Schweiz gilt. Urlaubsrückkehrer müssen sich demnach in Deutschland in Quarantäne begeben und zusätzlich einen Corona-Test vornehmen lassen.  

Tschechien

Tschechien hat am 22. Oktober ein Einreiseverbot für Touristen egal aus welchem Ursprungsland verhängt. Für Geschäfts- und Dienstreisen sowie Familienbesuche etc. ist die Einreise noch erlaubt, sofern der Reisende in einem Land der grünen Kategorie ansässig ist. Dies trifft seit dem 15. November nicht mehr auf Reisende aus Deutschland zu. Grundlage für die Kategorisierung ist ein Ampelsystem in Tschechien, das einzelne Länder nach Risikopotenzial einteilt. Reisende aus mit Grün kategorisierten Ländern dürfen ohne Gesundheitsnachweis oder Quarantänepflicht einreisen. Deutschland, Österreich und die Schweiz werden aktuell der roten Kategorie zugeordnet.   

Hotels, Campingplätze und andere Beherbergungsbetriebe sind für private Zwecke geschlossen. Gleiches gilt auch für Restaurants und Geschäfte sowie für kulturelle Einrichtungen wie Museen, Schlösser, Theater, Kinos und andere Freizeiteinrichtungen. In Innenräumen und im Freien dürfen sich nur noch maximal zwei Personen treffen und es gilt eine nächtliche Ausgangssperre. 

Erste Lockerungen für den Einzelhandel sind zum 10. Mai angekündigt,
auch Autohändler und Werkstätten, Sonnen- und Tattoo-Studios sowie Schießstände dürfen dann wieder öffnen. Zusätzlich gilt die Maskenpflicht im Freien dann nur noch bei Kontakten mit haushaltsfremden  Personen. Die Außengastronomie soll ab dem 18. Mai öffnen dürfen. 

Generell gilt in Tschechien das Einhalten eines Mindestabstands von zwei Metern zu anderen Menschen. Vor dem Betreten von Geschäften u. ä. müssen außerdem die Hände desinfiziert werden. Eine Maskenpflicht (mindestens OP-Maske) besteht in ganz Tschechien in allen Innenräumen und öffentlichen Verkehrsmitteln. Das gilt beispielsweise für Behörden, Kliniken, Arztpraxen, soziale und medizinische Einrichtungen, Wahllokale, in Schulen und Geschäften. Seit dem 21. Oktober gilt die Maskenpflicht zusätzlich im Freien, wenn der Mindestabstand von zwei Metern nicht eingehalten werden kann. Zudem müssen in Autos Mund-Nasen-Bedeckungen getragen werden, wenn die Insassen nicht alle zur gleichen Familie gehören.

Seit 
dem 22. Februar muss in Geschäften, öffentlichen Verkehrsmitteln und Krankenhäusern mindestens eine partikelfiltrierende Atemschutzmaske oder eine Nano-Schutzmaske getragen werden, z. B. eine FFP2-Maske oder zwei OP-Masken übereinander. Außerdem ist das Tragen einer FFP2-Maske 14 Tage lang Pflicht für alle, die aus Ländern der orangen, roten und dunkelroten Kategorie einreisen. Für Durchreisende gilt die Maskenpflicht für die gesamte Dauer des Transits.   

Seit dem 25. September ist eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts für ganz Tschechien in Kraft. Das Land gilt als Risikogebiet - Reiserückkehrer müssen bei Einreise nach Deutschland einen negativen COVID-19-Test nachweisen und sich in Quarantäne begeben. 

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