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Camping in Corona-Zeiten: Was gilt in den deutschen Bundesländern?
Camping in Corona-Zeiten: Was gilt in den deutschen Bundesländern?

Camping in Corona-Zeiten: Was gilt in den deutschen Bundesländern?

Wo darf man mit welchen Corona-Regeln campen? Überblick zu Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen in den einzelnen Bundesländern in Deutschland.
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FREEONTOUR

Autor: Freeontour, Titelbild: Carado

Letztes Update: 19.01.2022 

Wenn es um das Thema Campingurlaub in Deutschland geht, sieht man sich aufgrund von Covid-19 in den einzelnen Bundesländern weiterhin mit einer sehr dynamischen und unterschiedlichen Situation konfrontiert. Die gute Nachricht ist aber: Zumindest für geimpfte und genesene Personen sollen die Campingplätze und Wohnmobilstellplätze prinzipiell geöffnet bleiben. Es gibt aber Ausnahmen. Freeontour hat den aktuellen Stand zusammengestellt.  

Aktuelle Corona-Maßnahmen 

Am 18. November haben sich der Bund und die Ministerpräsidenten der Bundesländer in Deutschland darauf geeinigt, einheitliche Basisregeln einzuführen. Dabei sollen zukünftig einheitliche Schwellenwerte definiert werden, die sich an der 7-Tage-Inzidenz der Hospitalisierung orientieren. Liegt die Hospitalisierungsrate in einem Bundesland über dem Wert drei, soll im gesamten Bundesland flächendeckend die 2G-Regel für den Freizeitbereich gelten. Das umfasst sowohl Freizeiteinrichtungen, Kultur- und Sportveranstaltungen als auch die Gastronomie, bestimmte Dienstleistungen und Beherbergungsbetriebe. Dazu zählen auch Campingplätze und Wohnmobilstellplätze. Damit sollen touristische Übernachtungen in den kommenden Monaten nur noch für Geimpfte und Genesene möglich sein. 

Weitere Verschärfungen sind vorgesehen, sobald der Schwellenwert der Hospitalisierungsinzidenz den Wert 6 überschreitet. Dann greift die 2G-plus-Regel für definierte Bereiche. Somit müssen auch geimpfte und genesene Personen dort einen Antigentest vorzeigen. Überschreitet der Schwellenwert den Wert 9 sollen die Bundesländer weitere Verschärfungen einführen können. Dazu zählen beispielsweise Kontaktbeschränkungen. Diese Basisregeln müssen allerdings noch in den einzelnen Länderverordnungen der Bundesländer umgesetzt werden. Wie in der Vergangenheit gibt es auch hier wieder Unterschiede in den einzelnen Bundesländern. Freeontour stellt diese Regelungen im Bereich der einzelnen Bundesländer vor.

Eine weitere Neuerung ist das neue Infektionsschutzgesetz, dass zum 24. November in Kraft getreten ist. Mit diesem gilt unabhängig von der Hospitalisierungsinzidenz bundesweit die 3G-Regel am Arbeitsplatz und auch in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Auch im europäischen Ausland gelten unterschiedliche Regelungen, wenn es um die Einreise oder Corona-Maßnahmen vor Ort geht. 

Zusätzliche Verschärfungen seit Dezember

In der Bund-Länder-Konferenz vom 2. Dezember wurden zusätzlich einige bundesweite Einschränkungen beschlossen. In ganz Deutschland soll damit die 2G-Regel im Einzelhandel gelten, sofern es nicht um Geschäfte des lebensnotwendigen Bedarfs geht. Darüber hinaus gilt 2G nun auch in allen Bereichen der Kultur- und Freizeitgestaltung unabhängig von eventuellen Warnstufen oder Inzidenzen und voraussichtlich auch für touristische Übernachtungen. Auch Großveranstaltungen werden in der Teilnehmerzahl deutlich eingeschränkt.

Ebenfalls bundesweit und inzidenz-unabhängig soll es Kontaktbeschränkungen für nicht-immunisierte Personen geben. Diese dürfen sich demnach nur noch mit einem weiteren Haushalt und maximal zwei Personen privat treffen. Neu für geimpfte oder genesene Personen: Sobald sich ein Geimpfter mit einem Ungeimpften trifft, greift auch für diesen die Kontaktbeschränkung. Treffen ausschließlich geimpfte und genesene Personen aufeinander, gibt es keine Einschränkung.

Weitere Einschränkungen sind dort vorgesehen, wo die 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen den Wert 350 überschreitet. Landesweit sollen dann Diskotheken und Clubs wieder schließen müssen. Auch private Feiern sind dann unter 2G-Bedingungen auf maximal 50 Teilnehmende beschränkt. Zusätzlich dürfen die einzelnen Bundesländer ab einer Inzidenz oberhalb von 350 weitere Maßnahmen beschließen.

Spätestens zum 28. Dezember wurden auch die privaten Kontakte von Geimpften und Genesenen auf maximal zehn Personen beschränkt. Zusätzlich müssen Clubs und Diskotheken wieder schließen. Diese Regelungen wurden in die jeweiligen Verordnungen der einzelnen Bundesländer übernommen bzw. teilweise abgeändert. 

Im Lauf des Januar 2022 soll auch für die Gastronomie die 2G-plus-Regel bundesweit eingeführt werden, wobei bereits geboosterte Menschen generell von der Testpflicht befreit sein sollen. Auch in diesen Bereichen gibt es aber Abweichungen in den einzelnen Bundesländern.    

Welche Ausnahmen gelten für vollständig geimpfte oder genesene Personen? 

Sofern dies nicht bereits in den einzelnen Länderverordnungen vorgesehen ist, gelten in ganz Deutschland Ausnahmen für vollständig geimpfte Personen oder von einer in den vorausgegangenen drei Monaten nachweislich genesenen Person - allerdings nur, wenn sie keine typischen Symptome einer COVID-19-Erktrankung aufweisen. Damit entfällt für diese Personengruppen die Testpflicht im Rahmen von 3G in den Bereichen, in denen diese von den jeweiligen Länderverordnungen vorgeschrieben ist. Sofern es sich dabei nicht um ein ausgewiesenes Virusvariantengebiet handelt, entfällt auch die eventuelle Quarantänepflicht. Bei Kontakt zu einer mit einer Virusvariante infizierten Person kann aber weiterhin die Pflicht zur Quarantäne bestehen. 

Die einzelnen Bundesländer haben aber die Möglichkeit, diese Regelung individuell in ihren Länderverordnungen anzupassen und können somit in Details abweichen. Ist in einzelnen Bereichen das 2G-plus-Modell vorgesehen, gilt die Testpflicht auch für Geimpfte und Genesene. In den meisten Bundesländern sind Geimpfte, die bereits eine Boosterimpfung erhalten haben, mittlerweile von der Testpflicht ausgenommen. 

Bitte beachten: Die Gültigkeit eines Genesenenstatus wurde zum 15. Januar 2022 von sechs auf drei Monate verkürzt.
Dieser gilt nun frühestens 28 Tage nach positivem PCR-Test und längstens 90 Tage nach Feststellung des Testergebnisses. 

Übersicht Campingplätze & Wohnmobilstellplätze in den Bundesländern 

Baden-Württemberg

Diese Corona-Regeln gelten aktuell für ganz Baden-Württemberg: 

Die Corona-Maßnahmen in Baden-Württemberg sind nicht mehr von der Anzahl der lokalen oder regionalen COVID-19-Neuinfektionen abhängig. Stattdessen gelten alle Einschränkungen oder Lockerungen landesweit, sobald die Hospitalisierungsrate oder die Auslastung der Intensivstationen landesweit bestimmte Werte überschreiten. Dafür wurde ein 3-Stufen-System eingeführt. Aktuell gelten die Maßnahmen der Alarmstufe II sowie die zusätzlich verschärften Maßnahmen seit dem 4. Dezember bis mindestens 1. Februar 2022 in ganz Baden-Württemberg.  

Diese Corona-Maßnahmen greifen in der Basisstufe
Unabhängig von der 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen gilt nun landesweit die 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet) für die Innengastronomie, Veranstaltungen in geschlossenen Räumen, in den Innenräumen aller Kultur- und Freizeiteinrichtungen und Sportstätten, touristischen Freizeitverkehren wie der Ausflugsschifffahrt sowie für körpernahe Dienstleistungen. In Übernachtungsbetrieben - also auch auf Campingplätzen - sind Negativnachweise bei der Anreise und ein erneuter Test alle drei Tage erforderlich. Im Außenbereich ist der 3G-Nachweis nur bei Veranstaltungen mit mehr als 5.000 Teilnehmenden notwendig oder dann, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Für den Besuch in Diskotheken und Clubs ist für Nicht-Geimpfte ein PCR-Test nötig. In der Basisstufe gibt es keine Kontaktbeschränkungen für private Zusammenkünfte.

Verschärfte Maßnahmen in der Warnstufe
Steigt der landesweite Hospitalisierungswert für Baden-Württemberg fünf Tage in Folge über 8 oder die Anzahl der COVID-19-Intensivpatienten an zwei aufeinander folgenden Tagen über 250, treten verschärfte Maßnahmen in Kraft. In den Bereichen, in denen davor nur in den Innenräumen ein 3G-Nachweis nötig war, gilt dies nun auch für die Außenbereiche. Gleichzeitig werden in den Innenbereichen nur noch PCR-Tests akzeptiert. Eine Ausnahme sind hierbei Beherbergungsbetriebe und körpernahe Dienstleistungen, bei denen weiterhin Antigen-Tests ausreichend sind. Die Innenräume von Clubs und Diskotheken sind dann nur noch für Geimpfte und Genesene zugänglich (2G-Regel). 

In der Warnstufe gelten außerdem erneut Kontaktbeschränkungen für Nicht-immunisierte ab 18 Jahre: Erlaubt sind dann nur noch private Treffen eines Haushalts mit fünf weiteren Personen. Für geimpfte und genesene Personen gibt es keine Einschränkungen. 

Diese Corona-Einschränkungen greifen in der Alarmstufe I 
Steigt der landesweite Hospitalisierungswert für Baden-Württemberg an fünf aufeinanderfolgenden Tagen über 12,0 oder die Anzahl der COVID-19-Intensivpatienten an zwei aufeinanderfolgenden Tagen über 390, tritt die Alarmstufe in Kraft. Vereinfacht gesagt ist dann fast überall dort, wo zuvor ein 3G-Nachweis erforderlich war, der Zugang nur noch für geimpfte und genesene Personen erlaubt (2G). Das gilt auch für die Übernachtung auf Campingplätzen und Womo-Stellplätzen. Eine Ausnahme, die weiterhin mit 3G-plus-Nachweis (PCR-Test) genutzt werden kann, ist die Außengastronomie und der Friseur. Auch fürs Shoppen im Einzelhandel ist dann ein 3G-Nachweis notwendig. Ausreichend ist hierfür allerdings ein 3G-Nachweis mit Antigentest.

Für nicht-immunisierte Personen werden die privaten Kontakte weiter auf einen Haushalt plus eine weitere Person reduziert. 

Derzeit geltende Regeln: Alarmstufe II
Die Alarmstufe II tritt in Kraft, wenn mehr als 450 Covid-19-Patienten landesweit auf den Intensivstationen in Baden-Württemberg liegen oder die Hospitalisierungsinzidenz den Wert 6 überschreitet. Die Alarmstufe II wurde in Baden-Württemberg vorsorglich bis mindestens 1. Februar 2022 festgeschrieben, selbst wenn die Schwellenwerte landesweit unterschritten werden sollten. 

Die meisten Regelungen der Alarmstufe I bleiben bestehen, werden teilweise aber noch einmal verschärft. Viele Einrichtungen aus dem Freizeitbereich sind in der Alarmstufe zwei nur noch mit 2G-plus-Nachweis zugänglich. Das gilt beispielsweise für Veranstaltungen ebenso wie für den Besuch von Restaurants, Theater, Oper oder Konzerten, Stadtführungen, Sport, Saunen und Thermen, Veranstaltungen sowie alle körpernahe Dienstleistungen. Eine Ausnahme stellen lediglich medizinische Bereiche und Friseurbesuche dar, die weiterhin nach der 3G-Regel zugänglich sind. Geimpfte, die bereits eine Auffrischimpfung erhalten haben, sind bei 2G-plus von der Testpflicht befreit - ebenso wie zweifach Geimpfte, deren Zweitimpfung nicht länger als sechs Monate zurückliegt (Johnson & Johnson: Erstimpfung nicht länger als sechs Monate) oder Genesene, deren Erkrankung nicht länger als sechs Monate zurückliegt. 

In der Alarmstufe II gilt für private Zusammenkünfte, bei denen eine nicht geimpfte und nicht genesene Person teilnimmt, die Begrenzung auf einen Haushalt plus eine weitere Person. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre werden nicht mitgerechnet. Private Kontakte sind für geimpfte und genesene Menschen auf zehn Personen begrenzt.

Im Einzelhandel gilt 2G. Clubs und Diskotheken sind geschlossen, Messen und Volksfeste untersagt. Für die Gastronomie gilt zwischen 22:30 und 6 Uhr eine Sperrstunde.

In Stadt- oder Landkreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen über 500 gilt für nicht-immunisierte Menschen zusätzlich eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 21 Uhr und 5 Uhr. 

Bayern

In Bayern dürfen Beherbergungsbetriebe wie Campingplätze und Wohnmobilstellplätze Gäste zurzeit nur mit 2G-Nachweis empfangen. 

Neue Regelung seit 15. Dezember:
In Bayern gilt die 2G-Regel für die Gastronomie, das Beherbergungswesen, Hochschulen, Bibliotheken und Archive sowie außerschulische Bildungsangebote und auch für körpernahe Dienstleistungen, sofern diese nicht medizinisch notwendig sind. Außerdem gilt 2G für Kultur-, Freizeit- und Sportangebote im Freien, Zoos und botanische Gärten, Gedenkstätten, Freizeitparks, Ausflugsschiffe, Führungen im Außenbereich und geschlossene Seilbahnen. Für die Gastronomie gilt eine Sperrstunde ab 22:00 Uhr. Aufgrund eines Gerichtsurteils gilt die 2G-Regel seit dem 19. Januar 2022 nicht mehr für den Einzelhandel - dort besteht aber weiterhin die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske.  

In bestimmten Bereichen gibt es eine verschärfte 2G-plus-Regel. Dies betrifft zum Beispiel öffentliche und private Veranstaltungen außerhalb privater Räumlichkeiten, im Innenbereich von Sportstätten, im Kulturbereich mit Theatern, Opern, Konzerthäusern, Bühnen, Kinos, Museen, Messen, Tagungen, Kongressen, Ausstellungen sowie Freizeiteinrichtungen einschließlich Bädern, Thermen, Saunen, Solarien, Fitnessstudios, Führungen in Innenbereichen, Schauhöhlen und Besucherbergwerke, Indoorspielplätze und Spielhallen. In diesen Fällen gilt neben der Testpflicht auch die Maskenpflicht und eine Obergrenze für die Kapazität. Geimpfte, die bereits eine Auffrischimpfung erhalten haben, sind in den oben genannten Fällen von der Testpflicht befreit. Überregionale Großveranstaltungen jeglicher Art sind ab dem 28. Dezember verboten - ebenso wie Tanzveranstaltungen. 

3G gilt für den touristischen Bahn- und Reisebusverkehr.

Diskotheken Clubs und Bars sind weiter komplett geschlossen. Auch Volksfeste und andere Märkte dürfen nicht stattfinden. Diese Regelungen gelten landesweit.

In so genannten Hotspot-Regionen mit einer 7-Tage-Inzidenz höher als 1.000 gibt es einen generellen Lock-down für alle - also auch für Geimpfte und Genesene. Der Lockdown betrifft dann die meisten Bereiche außer Schule, Kita, und Einzelhandel. Aktuell ist gibt es in Bayern keine Hotspot-Region. 

Kontaktbeschränkungen für Nicht-Immunisierte: 
Ungeimpfte und Nichtgenesene dürfen sich privat nur noch mit den Angehörigen des eigenen Hausstands und höchstens zwei Angehörigen eines weiteren Hausstands treffen. Für private Zusammenkünfte, an denen ausschließlich Geimpfte und Genesene teilnehmen, gilt seit 28. Dezember: Private Zusammenkünfte sind außerhalb von Gastronomiebetrieben mit maximal zehn Personen erlaubt. Kinder bis zum 14. Geburtstag sind von diesen Regelungen ausgenommen. 

Vollständig geimpfte Personen sind 15 Tage nach der letzten Impfung von der Testpflicht befreit, sofern ein Test für die Inanspruchnahme bestimmter Dienstleistungen vorgesehen ist (gilt nicht bei 2G-Plus-Regel). Gleiches gilt für nachweislich genesene Personen, Kinder unter sechs Jahre sowie Schülerinnen und Schüler.

Darüber hinaus gelten generell die landesweiten Abstands- und Hygieneregeln. Die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske wurde im öffentlichen Bereichen für Innenräume wieder eingeführt.

Berlin

Seit dem 27. November ist auch in Berlin der 2G-Nachweis verpflichtend für touristische Übernachtungen.    

Für viele Bereiche ist in Innenräumen unabhängig von der 7-Tage-Inzidenz seit dem 15. November ein 2G-Nachweis erforderlich, beispielsweise für die Innengastronomie, bei Sport im Innenbereich, in Saunen, Thermen und Schwimmbädern, bei Veranstaltungen, für den Besuch von Vergnügungsstätten und Freizeitparks, bei Stadtrundfahrten und Stadtführungen sowie im Kino, Theater, Opern- und Konzerthaus, in Museen, Galerien, Gedenkstätten, in den Tierhäusern von Zoo und Tierpark und im Aquarium. Gleiches gilt auch für den Friseurbesuch oder für körpernahe Dienstleistungen. Ausnahme sind Personen unter 18 Jahre, für die weiterhin ein Negativtest ausreichend ist. Zum 27. November wurde der 2G-Nachweis außerdem verpflichtend für den Einzelhandel (Ausnahme Grundversorgung) und für Weihnachtsmärkte. Grundsätzlich besteht nun auch bei der 2G-Regelung dennoch Maskenpflicht. Clubs und Diskotheken sind noch geöffnet, das Tanzen ist seit dem 8. Dezember aber nicht mehr erlaubt.  

In Bereichen, in denen Maskenpflicht herrscht, sind meist nur medizinische Masken erlaubt, in manchen Bereichen sind auch FFP2-Masken verpflichtend.

Für nicht-immunisierte Personen gelten verschärfte Kontaktbeschränkungen: Private Treffen sind nur mit Mitgliedern des eigenen Haushalts und maximal zwei Personen aus einem weiteren Haushalt erlaubt. Kinder unter 14 Jahren sowie geimpfte und genesene Menschen werden nicht mitgezählt. 

In Berlin gilt außerdem: Von der Testpflicht befreit sind Personen, die vollständig geimpft sind – deren (zweite) Impfung gegen Covid-19 also mindestens 14 Tage zurückliegt –, Personen, die von einer Covid-19-Erkrankung genesen sind und die eine Impfung gegen Covid-19 erhalten haben, sowie Personen, die in den vorangegangenen sechs Monaten an Covid-19 erkrankt waren und genesen sind. Diese Personengruppen sind zusätzlich von der Quarantänepflicht befreit, sofern es sich nicht um Reiserückkehrer aus Virusvariantengebieten handelt. Für alle übrigen Reiserückkehrer aus Risikogebieten gilt eine Testpflicht, bei der Rückkehr aus Hochinzidenzgebieten eine Test- und Quarantänepflicht.  

Brandenburg

In Brandenburg sind Campingplätze und Wohnmobilstellplätze weiterhin geöffnet, allerdings ist generell ein 3G-Nachweis für den Check-in erforderlich. Weitere Tests vor Ort sind zurzeit nicht notwendig.

Ein 2G-Nachweis ist in den folgenden Bereichen notwendig: im Einzelhandel sofern dieser nicht dem Lebensnotwendigen Bereich dient, bei körpernahen Dienstleistungen des nicht medizinischen Bereichs sowie bei allen öffentlichen Einrichtungen mit Publikumsverkehr, bei Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter, bei Sportanlagen drinnen und draußen einschließlich Schwimmbäder, Thermen und Saunen, Indoor-Spielplätze, Gedenkstätten, Museen, Ausstellungen, Galerien, Planetarien, Archive, Freizeitparks, Tierpark, zoologische und botanische Gärten, Theater, Konzert- und Opernhäuser, Kinos, Messen, Spielhallen, Spaß und Freizeitbäder.

In der Gastronomie ist seit dem 17. Januar 2022 ein 2G-plus-Nachweis notwendig. Optional kann der 2G-plus-Nachweis auch in den übrigen Bereichen des Kultur- und Freizeitbereichs gefordert werden. Bei 2G-plus gelten die bundesweiten Ausnahmen von der Testpflicht für geboosterte Menschen sowie für Personen, deren letzte Impfung oder Erkrankung nicht länger als drei Monate zurückliegt. 

Volksfeste und andere Spezialmärkte dürfen in Brandenburg nicht stattfinden. Diskotheken, Clubs und ähnliche Einrichtungen sind geschlossen. 

In öffentlichen Verkehrsmitteln muss seit dem 17. Januar 2022 eine FFP2-Maske (oder ähnlicher Standard) getragen werden.

Für nicht-immunisierte Menschen gibt es Kontaktbeschränkungen: Sie dürfen nur mit den Angehörigen des eigenen Haushalts oder maximal zwei Personen aus einem weiteren Haushalt treffen. Kinder unter 14 Jahren werden dabei nicht mit gerechnet, geimpfte oder genesene Personen jedoch schon. Geimpfte und Genesene dürfen sich privat nur noch mit maximal zehn Personen treffen. 

Brandenburg hat zusätzlich verschärfte Maßnahmen für so genannte Hotspot-Regionen eingeführt. Als Hotspot gilt ein Stadt- oder Landkreis dann, wenn die 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen den Wert 750 überschreitet und gleichzeitig der landesweite Anteil der COVID-19 Patienten auf Intensivstationen mehr als 10 % beträgt.

Im Rahmen der Hotspot-Regelung gilt eine nächtliche Ausgangsbeschränkung für nicht-immunisierte Personen zwischen 22:00 Uhr und 6:00 Uhr.  Zusätzlich gilt in öffentlichen Bereichen, in denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, wieder eine Maskenpflicht.

Die Quarantäneregelungen wurden im Januar 2022 an die Regelungen des Bundes angepasst und gelockert. 

Bremen

Campingplätze und Wohnmobilstellplätze dürfen von touristischen Campern genutzt werden. Dies gilt auch für Dauercamper. Ab der Warnstufe 1 sind aber ein Negativ-Test, der nicht älter als 24 Stunden sein darf, eine vollständige Impfung oder ein Genesenennachweis erforderlich. Bei mehrtägigem Aufenthalt muss zweimal pro Woche erneut ein Negativ-Test vorgelegt werden, sofern man nicht als geimpft oder genesen gilt. Die Testpflicht gilt nicht für Kinder bis 14 Jahre. Ab der Warnstufe 2 dürfen nur noch geimpfte und genesene Personen auf Campingplätzen einchecken - in Warnstufe 4 nur noch mit zusätzlichem Negativtest alle drei Tage. Aktuell gilt für das Bundesland Bremen die Warnstufe 4

Unabhängig von der Warnstufe sind Clubs, Diskotheken und Festhallen geschlossen und der Einzelhandel nur mit 2G-Nachweis zugänglich. Nicht-immunisierte dürfen sich weiterhin nur mit maximal zwei Personen eines weiteren Haushalts treffen. Seit dem 28. Dezember werden für geimpfte und genesene Personen private Kontakte auf maximal zehn Personen beschränkt.  

Corona-Maßnahmen der Warnstufe 0 = Hospitalisierungsinzidenz unter 1,5
In Bremen gelten weiterhin Kontaktbeschränkungen: Erlaubt sind beliebig viele Personen aus zwei Haushalten oder zehn Personen aus beliebig vielen Haushalten. Kinder unter 14 Jahren sowie geimpfte und genesene Personen werden dabei nicht mitgezählt. Es gilt die Empfehlung, 1,5 m Abstand zu anderen Personen einzuhalten. Die Maskenpflicht gilt im öffentlichen Personennahverkehr, im Einzelhandel sowie bei Großveranstaltungen in Innenräumen. Für Großveranstaltungen ist zusätzlich ein 2G-Nachweis notwendig. In öffentlichen Verkehrsmitteln ist ein 3G-Nachweis verpflichtend. Sämtliche Einrichtungen sind unter bestimmten Auflagen geöffnet und zugänglich. 

Corona-Maßnahmen der Warnstufe 1 = Hospitalisierungsinzidenz zwischen 1,5 und 3
In der Warnstufe 1 ist für die Innenbereiche der meisten Einrichtungen grundsätzlich ein 3G-Nachweis erforderlich. Dazu gehören zum Beispiel die Innengastronomie, Theater, Konzerthaus, Oper, Kino, Kultur- und Sportveranstaltungen, Sportangebote in Innenräumen, Kongresse, Messen, Jahrmarkt, Flohmarkt, Indoor-Spielplatz, Freizeitpark, körpernahe Dienstleistungen, Diskotheken und Clubs. Für den Aufenthalt auf Campingplätzen und anderen Beherbergungsbetrieben ist bei der Anmeldung ein 3G-Nachweis notwendig. Bei mehrtägigen Aufenthalten müssen nicht-immunisierte Personen zweimal wöchentlich einen aktuellen Negativ-Test vorlegen. Optional dürfen die Betreiber den Zugang nach dem 2G-Modell auf ausschließlich geimpfte und genesene Personen beschränken. 

Zusätzlich gelten die Regeln und Empfehlungen der Warnstufe 0. 

Corona-Maßnahmen der Warnstufe 2 = Hospitalisierungsinzidenz zwischen 3 und 6
In der Warnstufe 2 wird die Maskenpflicht auf alle öffentlich zugänglichen Innenräume ausgeweitet und das Einhalten der Mindestabstände zu anderen Personen wird verpflichtend. Zusätzlich wird die 3G-Regel aus Warnstufe 1 in Innenräumen zur verpflichtenden 2G-Regel. Auch auf Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen ist nun ein 2G-Nachweis notwendig - ebenso wie für den Besuch von Weihnachtsmärkten. Die Einhaltung des Mindestabstands wird wieder verpflichtend. In öffentlichen Verkehrsmitteln gilt ab dem 1. Januar 2022 die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske für Menschen ab 16 Jahren. Zusätzlich gelten die Regeln der Warnstufe 0.    

Corona-Maßnahmen der Warnstufe 3 = Hospitalisierungsinzidenz zwischen 6 und 9
In Warnstufe 3 gilt weiterhin weitgehend die 2G-Regelung der Warnstufe 2. In manchen Bereichen wird die 2G-Regel aber zur 2G-plus-Regel. Für den Zugang zu Diskotheken, Clubs, Bars sowie zu Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmenden ist nun zusätzlich ein Negativ-Test notwendig. In öffentlichen Verkehrsmitteln gilt ab dem 1. Januar 2022 die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske für Menschen ab 16 Jahren. Darüber hinaus gelten die allgemeinen Regeln der Warnstufe 2.  

Corona-Maßnahmen der Warnstufe 4 = Hospitalisierungsinzidenz über 9
In Warnstufe 4 gilt weiterhin weitgehend die 2G-plus-Regelung der Warnstufe 3. Darüber hinaus ist für fast alle Bereiche, in denen zuvor 3G oder 2G galt, nun der 2G-plus-Nachweis notwendig - die gilt auch für Campingplätze bei der Anreise und alle drei Tage. Ausgenommen von der Testpflicht sind Personen unter 18 Jahren, geboosterte Menschen sowie Personen, deren Zweitimpfung nicht mehr als drei Monate zurückliegt. 

Hamburg 

Campingplätze und Wohnmobilstellplätze können mit voller Kapazität öffnen. Seit dem 10. Januar ist aber in Hamburg ein 2G-plus-Nachweis für touristische Übernachtungen notwendig. 

In Hamburg gilt für die folgenden Bereiche die 2G-plus-Pflicht: Körpernahe Dienstleistungen (außer Friseure, Fußpflege, medizinische Behandlungen), Gastronomie, Clubs, Bars, Sport in geschlossenen Räumen, Schwimmbäder und Fitness-Studios. Für die meisten übrigen Bereiche gilt seit dem 10. Januar ebenfalls die 2G-plus-Pflicht. Dazu zählen z. B. Veranstaltungen in Innenräumen, Freizeiteinrichtungen, Thermen und Saunen, Indoorspielplätze, Gästeführungen in geschlossenen Räumen, Theater, Musiktheater, Oper, Konzerthaus, Literaturhaus, Planetarium, Kino und Sportveranstaltungen in Innenräumen. Im Einzelhandel gilt nach wie vor die 2G-Pflicht (Ausnahme: lebensnotwendiger Bedarf). 2G gilt auch für den Zugang von Museen, Gedenkstätten, Archiven, Ausstellungshäusern, Bibliotheken sowie für die Angebote in geschlossenen Räumen von zoologischen und botanischen Gärten sowie von Tierparks.

Clubs und Diskotheken sind weiterhin geschlossen, Tanzveranstaltungen sind verboten. Die Gastronomie darf nur noch bis 23 Uhr öffnen. Überregionale Großveranstaltungen dürfen nur noch ohne Zuschauer stattfinden. 

Generell gilt eine Kontaktbeschränkung auf zehn Personen aus beliebig vielen Haushalten, wobei Kinder bis 14 Jahre nicht mitgerechnet werden - geimpfte und genesene Personen jedoch schon. Seit dem 4. Dezember gelten verschärfte Kontaktbeschränkungen für nichtimmunisierte Personen: Private Zusammenkünfte im öffentlichen oder privaten Raum, an denen nicht geimpfte und nicht genesene Personen teilnehmen, sind auf den eigenen Haushalt sowie höchstens zwei Personen eines weiteren Haushaltes zu beschränken. Ausgenommen sind Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres.  

Für Volksfeste im Freien ist ebenfalls ein 2G-plus-Nachweis nötig.  

Kinder unter sechs Jahre sowie Schülerinnen und Schüler sind von der Testpflicht ausgenommen. Seit dem 10. Januar 2022 gilt dies auch für Menschen, die bereits eine Boosterimpfung erhalten haben.    

Medizinische Masken müssen in Bussen und Bahnen, beim Einkaufen, bei Gottesdiensten, bei Amtsgängen zu Behörden und bei Gesundheitsbehandlungen getragen werden. Darunter fallen insbesondere OP-Masken und Masken mit dem Standard KN95 oder FFP2. Gleiches gilt auch in kulturellen Einrichtungen. 

Reiserückkehrer aus Risikogebieten können die Quarantänepflicht mittels eines aktuellen Negativ-Tests umgehen. Reiserückkehrer aus Hochinzidenzgebieten können sich frühestens nach fünf Tagen freitesten, bei der Heimkehr aus Virusmutationsgebieten gibt es keine Möglichkeit, die 14-tägige Quarantäne zu verkürzen.

Vollständig geimpfte oder genesene Personen sind gleichgesetzt mit Personen, die über einen tagesaktuellen, negativen Corona-Test verfügen. Eine Quarantäne ist für diese Personengruppen nur noch bei Rückkehr aus einem Virusvariantengebiet oder nach Kontakt zu einer positiv auf eine Virusmutation getesteten Person verpflichtend. 

Hessen

Auch in Hessen gilt seit dem 25. November weitgehend die 2G-Regel. Das bedeutet, dass auch Campingplätze und Wohnmobilstellplätze zurzeit nur noch mit 2G-Nachweis zugänglich sind. Für Dauercamper, die aus einem strikt notwendigen Grund auf dem Campingplatz einchecken, ist auch der Aufenthalt mit Negativtest möglich. Allerdings muss täglich ein neuer Test vorgelegt werden.

Generell gilt die 2G-Regel in Hessen für die folgenden Innenbereiche von: Sportstätten, Kulturstätten wie Museen, Ausstellungen und Gedenkstätten, Veranstaltungen (innen ab 11 Teilnehmenden, im Außenbereich ab 100 Teilnehmenden), körpernahe Dienstleistungen des nicht-medizinischen Bereichs, für die Innengastronomie, Hotels und andere Übernachtungsbetriebe sowie für alle Einrichtungen des Freizeitbereichs. Auch im Einzelhandel gilt die 2G-Regel (Ausnahme lebensnotwendiger Bereich). 

Die 2G-plus-Regel gilt für Veranstaltungen im Innenbereich mit mehr als 100 Teilnehmenden (gilt auch für Kinos, Theater, etc.). Menschen, die bereits eine Auffrischimpfung erhalten haben, sind von der Testpflicht befreit. Clubs, Diskotheken und Tanzlokale müssen seit dem 28. Dezember schließen.  

Darüber hinaus gilt die Maskenpflicht in öffentlich zugänglichen Innenräumen sowie in Außenbereichen, sofern der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. In öffentlichen Verkehrsmitteln gilt die 3G-Regel. Diese gilt auch beim Friseur und medizinisch notwendigen körpernahen Dienstleistungen. 

Für nicht-immunisierte Menschen sind private Treffen im öffentlichen Raum auf den eigenen Haushalt sowie maximal zwei Personen eines weiteren Haushalts begrenzt. Geimpfte und genesene Personen dürfen sich im öffentlichen Raum nur noch mit maximal zehn Personen treffen. In privaten Räumlichkeiten gilt dies als Empfehlung. 

Für Stadt- und Landkreise mit einer 7-Tage-Inzidenz oberhalb 350 Neuinfektionen gelten verschärfte Einschränkungen. In vielen Bereichen - beispielsweise in der Gastronomie und auch für touristische Übernachtungen - gilt dann die 2G-plus-Regel. 

Mecklenburg-Vorpommern 

Camper aus allen Bundesländern dürfen die Campingplätze und Wohnmobilstellplätze in Mecklenburg-Vorpommern nutzen. Voraussetzung für touristische Aufenthalte ist aktuell ein 2G-plus-Nachweis bei Anreise. Werden gemeinschaftliche Einrichtungen genutzt beziehungsweise angeboten, ist alle 3 Tage ein neuer Test notwendig. Generell werden die privaten Kontakte für geimpfte und genesene Personen auf zehn Personen beschränkt, nicht-immunisierte Menschen dürfen sich weiterhin privat nur mit zwei Personen eines weiteren Haushalts treffen.     

Das gilt aktuell in Mecklenburg-Vorpommern - Stufenplan nach Risikogewichtung

Mecklenburg-Vorpommern hat einen Stufenplan eingeführt, der das Infektionsgeschehen vor Ort nach vier Stufen kategorisiert. Dabei dient die lokale 7-Tage-Inzidenz der Krankenhausneuaufnahmen (Hospitalisierung) für COVID-19-Patienten als Hauptfaktor, die 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen und die landesweite Auslastung der Intensivstationen werden als Nebenfaktoren mitberücksichtigt. Auf diese Weise ist nicht nur die Hospitalisierungsrate für die Einordnung in eine bestimmte Stufe relevant, sondern auch die Tendenz der beiden übrigen Faktoren. Aktuell befindet sich ganz Mecklenburg-Vorpommern  in der Risikostufe 4 (Ampel: rot). Diese Corona-Maßnahmen gelten in den einzelnen Stufen: 

Maßnahmen in der Risikostufe 1 (Grün) = Hospitalisierungsinzidenz 0 bis 3  
Bei niedrigem Infektionsgeschehen gilt bereits die 3G-Regel für den Zugang zu Innenbereichen bei folgenden Einrichtungen: bei der Anreise zu einer Unterkunft, körpernahe Dienstleistungen, Sport in Innenräumen, Schwimmbäder, Kinos, Theater, Opernhäuser, Konzerthäuser, Galerien, kulturelle Ausstellungen, Museen, Lesesäle der Bibliotheken und Archive, Zirkus, Zoo, Tier- und Vogelparks, Indoor-Spielplätze, der Indoor-Freizeitbereich, die Fahrgastschifffahrt, soziokulturelle Zentren, die Innengastronomie und Veranstaltungen. Die Betreiber dürfen individuell festlegen, ob ihre Einrichtungen mit 3G-Nachweis zugänglich sind oder ob sie die 2G-Option nutzen und somit nur Geimpften und Genesenen den Zutritt erlauben.

Maßnahmen in der Risikostufe 2 (Gelb) = Hospitalisierungsinzidenz zwischen 3 und 6 
Ab Stufe 2 wird der 2G-Nachweis in sehr vielen Bereichen im Innenraum zur Pflicht. Dazu gehören: körpernahe Dienstleistungen, Sport in Innenräumen, Schwimmbäder, Kinos, Theater, Opernhäuser, Konzerthäuser, Galerien, kulturelle Ausstellungen, Museen, Lesesäle der Bibliotheken und Archive, Zirkus, Zoo, Tier- und Vogelparks, Indoor-Spielplätze, der Indoor-Freizeitbereich, die Fahrgastschifffahrt, soziokulturelle Zentren und die Innengastronomie. Für touristische Übernachtungen ist ein ebenfalls ein 2G-Nachweis notwendig. Für dringend notwendige Reisen wird auch ein Negativ-Test bei Anreise akzeptiert, der aber alle drei Tage erneuert werden muss. Für Veranstaltungen gilt nun innen wie außen die 2G-Regel. Zusätzlich gilt bei Veranstaltungen in Innenbereichen die Maskenpflicht - auch am Sitzplatz. 2G-plus gilt für den Besuch in Diskotheken, Bars und Tanzveranstaltungen. 

Maßnahmen in der Risikostufe 3 (Orange) = Hospitalisierungsinzidenz zwischen 6 und 9 
Es gelten weiterhin die Maßnahmen der Stufe 2 - allerdings wird dabei aus der 2G-Regel die 2G-plus-Regel. Zugang zu allen unter Stufe 2 aufgeführten Bereiche haben also nur Geimpfte und Genesene, die zusätzlich einen tagesaktuellen Test vorlegen können. Bei der Nutzung gemeinschaftlicher Einrichtungen auf Camping- und Wohnmobilstellplätzen ist alle drei Tage ein neuer Negativ-Test notwendig. Diskotheken, Bars und Tanzveranstaltungen müssen schließen. Auch auf Weihnachtsmärkten und im Einzelhandel gilt jetzt die 2G-Regel. 

Private Zusammenkünfte, an denen mindestens eine ungeimpfte Person teilnimmt, können nur mit dem eigenen Haushalt und zwei Personen aus einem weiteren Haushalt stattfinden. Bei privaten Zusammenkünften, an denen ausschließlich Geimpfte und Genesene teilnehmen, sind in Innenbereichen maximal 30 Personen und in Außenbereichen maximal 100 Personen erlaubt.

Maßnahmen in der Risikostufe 4 (Rot) = Hospitalisierungsinzidenz über 9
In den meisten Bereichen gilt nun die 2G-plus-Regel, Veranstaltungen dürfen nicht mehr stattfinden. Lediglich im Einzelhandel gilt weiter die 2G-Regel. 3G wird beim Friseurbesuch weiterhin akzeptiert. Private Treffen sind für nicht-immunisierte Menschen weiterhin nur mit maximal zwei Personen aus einem weiteren Haushalt erlaubt. Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitgezählt. Für geimpfte und genesene Personen sind private Kontakte auf maximal zehn Personen beschränkt. Für touristische Übernachtungen gilt weiter die 2G-plus-Regel.

Zusätzlich können verschiedene Bereiche komplett geschlossen werden, das betrifft insbesondere Kultur- und Freizeiteinrichtungen. Aktuell gilt das u. a. für die folgenden Bereiche: Kinos, Theater, Konzert- und Opernhäuser, Freizeitparks, Indoor-Spielplätze, Zirkusse, Innenbereiche von Zoos, Tierparks, botanischen Gärten, Innenbereiche von Museen und Ausstellungen, Volksfeste, Spezialmärkte, Schwimm- und Spaßbäder sowie tourismusaffine Dienstleistungen im Innenbereich. Beherbergungsbetriebe wie Campingplätze dürfen weiterhin nach 2G-plus-Regel öffnen. Bei der Nutzung gemeinschaftlicher Einrichtungen auf Camping- und Wohnmobilstellplätzen ist alle drei Tage ein neuer Negativ-Test notwendig.  

Seit dem 1. Mai entfällt für vollständig geimpfte Personen, deren Zweitimpfung mindestens 14 Tage zurückliegt, die Testpflicht in Mecklenburg-Vorpommern. Gleiches gilt für von einer COVID-19-Erkrankung nachweislich genesene Personen, die bereits eine Erstimpfung erhalten haben. Im Fall von 2G-plus gilt dies ausdrücklich nicht. Eine Ausnahme hiervon sind Personen, die bereits eine Auffrischimpfung erhalten haben. 

Niedersachsen 

In Niedersachsen sind die Campingplätze und Wohnmobilstellplätze für touristische Camper zugänglich - ab Warnstufe 2 allerdings nur mit 2G-plus-Nachweis. 

Niedersachsen hat zum 24. November sein Warnstufensystem umgestellt: Hauptfaktor beziehungsweise Leitindikator ist nun die 7-Tage-Inzidenz der Krankenhausneuaufnahmen in Bezug auf COVID-19-Patienten. Die 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen sowie die Auslastung der Intensivstationen mit COVID-19-Patienten dienen als zusätzliche Berechnungsindikatoren. Insgesamt gibt es vier Warnstufen von 0 bis 3. Eine höhere oder niedrigere Warnstufe tritt dann in Kraft, wenn  der Leitindikator der Hospitalisierungsinzidenz sowie mindestens ein weiterer Indikator den Grenzwert der jeweiligen Warnstufe überschreiten beziehungsweise unterschreiten. 

Seit dem 24. Dezember 2021 gilt bis mindestens zum 2. Februar 2022 im ganzen Land vorbeugend die Warnstufe 3. Private Zusammenkünfte sind zusätzlich auf maximal zehn geimpfte beziehungsweise genesene Personen begrenzt.

Einschränkungen ohne Warnstufe (Grün) = Hospitalisierungsinzidenz unter 3 und 7-Tage-Inzidenz Neuinfektionen unter 35 
Generell sind die Kontaktbeschränkungen aufgehoben. Inzidenzunabhängig ist aber für den Zutritt zu Diskotheken, Clubs und Shisha-Lokalen ein 3G-Nachweis erforderlich. In Stadt- und Landkreisen ohne Warnstufe oder alternativ mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 35 ist bei der Anreise auf Campingplätzen kein 3G-Nachweis erforderlich. In der Innen- und Außengastronomie müssen Kontaktdaten erhoben werden. Zusätzlich gelten weiterhin die allgemeinen Hygieneregeln, Maskenpflicht im Innenbereich sowie die Hygienekonzepte und eventuelle Kapazitätsbeschränkungen in verschiedenen Bereichen. Weihnachtsmärkte dürfen mit Maskenpflicht stattfinden. 

Liegt nur die 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen über dem Wert 35 greift in vielen Bereichen auch ohne Warnstufe bereits die 3G-Regel. Dazu gehören Weihnachtsmärkte und Veranstaltungen bis 1.000 Teilnehmende, die Gastronomie, Beherbergungsbetriebe wie Campingplätze und Wohnmobilstellplätze, körpernahe Dienstleistungen sowie für alle Kultur-, Sport- und Freizeiteinrichtungen im Innenbereich. Nicht-immunisierte Personen müssen auf Campingplätzen zusätzlich alle drei Tage erneut einen Negativ-Test vorlegen. Bei Veranstaltungen in Innenräumen mit mehr als 1.000 Personen gilt die 2G-Regel.  

Seit dem 22. September dürfen private Veranstalter und Betreiber von Einrichtungen optional auch das 2G-Modell (nur geimpfte und genesene Gäste) anwenden. Auch Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nachweislich nicht impfen lassen können, sind beim 2G-Modell für den Zutritt zugelassen. Kommt die 2G-Option zur Anwendung, entfallen alle übrigen Beschränkungen wie Maskenpflicht, Abstand und Kapazitätsbeschränkungen. 

Einschränkungen der Warnstufe 1 (Gelb) = Hospitalisierungsinzidenz ab 3 + weiterer Indikator über dem Grenzwert  
Die Warnstufe 1 tritt lokal in Kraft, wenn die landesweite Hospitalisierungsrate über 3 liegt und die 7-Tage-Inzidenz in einem Stadt- oder Landkreis den Wert 35 überschreitet. Erreicht die 7-Tage-Inzidenz der landesweiten Krankenhausneuaufnahmen den Wert 3 und liegt zusätzlich die landesweite Intensivbettenbelegung über 5 %, gilt die Warnstufe 1 in ganz Niedersachsen. In der Warnstufe 1 findet die 2G-Regelung Anwendung - viele öffentliche Innenbereiche sind dann nur noch für vollständig geimpfte und genesene Personen zugänglich. Das gilt neben Camping- und Wohnmobilstellplätzen außerdem für die Innengastronomie, für Zusammenkünfte von mehr als 25 Personen in Innenräumen (auch privat), für körpernahe Dienstleistungen, Sportangebote in Innenräumen, Schwimmbäder und Spaßbäder, Saunen, Thermen, Theater, Kinos und ähnliche Kultureinrichtungen sowie für die Innenbereiche von Freizeitparks, Zoos, botanische Gärten und Tiergärten. In den Außenbereichen gilt weiter 3G. Akzeptiert werden dabei sowohl Antigen-Tests als auch PCR-Tests. Weihnachtsmärkte dürfen mit Maskenpflicht stattfinden - allerdings ist innen wie außen ein 2G-Nachweis nötig. Im Einzelhandel ist das Tragen einer FFP2-Maske verpflichtend. 

Messen dürfen nach der 3G-Regelung stattfinden, allerdings müssen nicht-immunisierte Teilnehmende am ersten Messetag einen negativen PCR-Test vorlegen und an jedem weiteren Messetag mindestens einen Antigentest. 

Von der Testpflicht ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren sowie Schülerinnen und Schüler. Generell entfällt auch die Testpflicht für symptomfreie Personen, die vollständig geimpft oder nachweislich von einer COVID-19-Erkrankung genesen sind.   

Einschränkungen der Warnstufe 2 (Orange) = Hospitalisierungsinzidenz ab 6 + weiterer Indikator 
Die Warnstufe 2 tritt lokal in Kraft, wenn in einem Stadt- oder Landkreis die 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen den Wert 100 überschreitet und gleichzeitig die landesweite 7-Tages-Hospitalisierungsinzidenz über 6 liegt. Die Warnstufe 2 tritt in ganz Niedersachsen in Kraft, wenn die landesweite 7-Tages-Hospitalisierungsinzidenz den Wert 6 erreicht und gleichzeitig der Anteil COVID-19-Erkrankter im Bereich der landesweiten Intensivbettenkapazität mehr als 10 % beträgt. In der Warnstufe 2 wird die 2G-Regelung zur 2G-plus-Regel - und zwar überall dort, wo in der Warnstufe 1 der 2G-Nachweis für den Innenbereich notwendig war, also beispielsweise auf Campingplätzen, in der Innengastronomie und vielen anderen Innenbereichen. Wo zuvor in den Außenbereichen 3G galt, wird 2G nun verpflichtend. Seit dem 4. Dezember sind Menschen, die bereits eine Auffrischimpfung erhalten haben, von der Testpflicht im Rahmen der 2G-plus-Regel befreit. 

Auch das Tragen einer FFP2-Maske ist nun in Innenbereichen verpflichtend, das gilt auch für Versammlungen im Außenbereich. Zusätzlich gibt es wieder Kontaktbeschränkungen auf 15 Personen, sofern keine 2G- oder 2G-plus-Regel greift. Nicht-immunisierte Menschen dürfen sich seit dem 11. Dezember privat nur noch mit maximal zwei Personen aus einem anderen Haushalt treffen. Kinder unter 14 Jahre zählen nicht mit. 

Seit dem 21. Dezember ist im gesamten Einzelhandel das Tragen einer FFP2-Maske verpflichtend.       

Einschränkungen der Warnstufe 3 (Rot) = Hospitalisierungsinzidenz ab 9 + weiterer Indikato
Die Warnstufe 3 tritt lokal in Kraft, wenn in einem Stadt- oder Landkreis die 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen den Wert 200 überschreitet und gleichzeitig die landesweite 7-Tages-Hospitalisierungsinzidenz über 9 liegt. Die Warnstufe 3 tritt in ganz Niedersachsen in Kraft, wenn die landesweite 7-Tages-Hospitalisierungsinzidenz den Wert 9 erreicht und gleichzeitig der Anteil COVID-19-Erkrankter im Bereich der landesweiten Intensivbettenkapazität mehr als 15 % beträgt. In der Warnstufe 3 greifen verschärfte Maßnahmen und Kontaktbeschränkungen, beispielsweise müssen Weihnachtsmärkte, Clubs und Diskotheken dann schließen und 2G-plus gilt dann auch für Veranstaltungen im Freien.  

WICHTIG: Für Jugendliche über 12 Jahre gibt es in Niedersachsen unabhängig von der Warnstufe keine Ausnahme mehr von der 2G- bzw. 2G-plus-Regel in Innenbereichen. Für bereits geboosterte Menschen gibt es Ausnahmen von der Testpflicht. 

Seit dem 13. Februar gilt in Niedersachsen eine verschärfte Quarantäneverordnung für Reiserückkehrer aus Risikogebieten und Gebieten mit hohem Mutationsaufkommen: Die Quarantänezeit beträgt nun wieder 14 Tage. Zur Verkürzung der Quarantäne werden nun keine Antigentests mehr akzeptiert, sondern nur noch negative PCR-Tests. Dies gilt weiterhin trotz der neuen Bundeseinreiseverordnung.   

Nordrhein-Westfalen

Allgemeine Regelungen in Nordrhein-Westfalen:
Bis voraussichtlich mindestens 7. Februar 2022 gilt für den gesamten Freizeitbereich die 2G-Regelung. Das bedeutet, dass in den folgenden Bereichen der Zutritt nur noch für geimpfte und genesene Personen möglich ist: Museen, Ausstellungen, Konzerte, Theater, Veranstaltungen, Kinos, Tierpark, Freizeitparks, Sportveranstaltungen, Volksfeste, körpernahe Dienstleistungen und auch die Gastronomie und der Einzelhandel (ausgenommen Geschäfte des lebenswichtigen Bedarfs). Auch für touristische Übernachtungen auf Campingplätzen oder Wohnmobilstellplätzen ist nun ein 2G-Nachweis notwendig. Dauercamper, die nicht in den Bereich der touristischen Beherbergung fallen, dürfen mit 3G-Nachweis auf den Campingplatz übernachten. Zusätzlich ist für Nicht-immunisierte alle zwei Tage ein neuer Test erforderlich. 

Seit dem 28. Dezember ist für Sport in Innenräumen, Schwimmbäder und bei Wellnessangeboten und dem Saunabesuch ein 2G-plus-Nachweis notwendig. Das gilt ab dem 13. Januar 2022 auch für die Gastronomie. Der Test darf nicht älter als 24 Stunden sein. Überregionale Großveranstaltungen dürfen nur noch ohne Zuschauer stattfinden. 

Mit 3G-Nachweis zugänglich sind Messen und Kongresse, Friseure, körpernahe Dienstleistungen des medizinischen Bereichs und der öffentliche Nahverkehr.

Clubs, Bars und Diskotheken sind wieder komplett geschlossen. Seit dem 17. Dezember sind Tanzveranstaltungen jeglicher Art verboten.   

Diese Regelungen gelten unabhängig von der Hospitalisierungsinzidenz in Nordrhein-Westfalen.

Menschen, die weder vollständig geimpft noch genesen sind, dürfen sich bei privaten Zusammenkünften im öffentlichen und privaten Raum nur noch mit Angehörigen des eigenen Haushalts sowie höchstens zwei Personen eines weiteren Haushaltes treffen. Kinder unter 14 Jahren sind hiervon ausgenommen. Darüber hinaus sind private Kontakte für Geimpfte und Genesene auf zehn Personen begrenzt, Kinder unter 14 Jahre werden auch hier nicht mitgerechnet. 

Kinder unter sechs Jahre sind von der Testpflicht befreit. Dies gilt auch für Schülerinnen und Schüler, die regelmäßig in den Schulen getestet werden und dies mittels ihres Schülerausweises nachweisen. 

Maskenpflicht
Im ÖPNV, beim Besuch von Arztpraxen, Behörden, beim Friseur, in Museen, Geschäften und vielen anderen öffentlichen Einrichtungen muss mindestens eine OP-Maske getragen werden. Ab dem 13. Januar 2022 gilt die Maskenpflicht auch in bestimmten Außenbereichen, wenn Mindestabstände nicht eingehalten werden können. 

Testpflicht & Quarantänepflicht
In NRW entfällt die Testpflicht (3G) für vollständig geimpfte Personen sowie für in den vorangegangenen sechs Monaten von einer COVID-19-Erkrankung nachweislich genesene Personen, sofern ein Test für die Inanspruchnahme bestimmter Dienstleistungen vorgeschrieben ist und keine Symptome einer COVID-19-Erkrankung vorliegen. Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten entfällt bei dieser Personengruppe auch die Test- bzw. Quarantänepflicht, sofern sich diese zuvor nicht in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben. Ab dem 13. Januar 2022 sind Menschen mit Auffrischungsimpfung von der Testpflicht im Rahmen des 2G-plus-Modells befreit. 

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz hat zum 24. November sein bisheriges Warnstufen-System abgeschafft. Stattdessen gelten nun die Hospitalisierungsinzidenzen als bestimmender Maßstab. Aktuell gilt in ganz Rheinland-Pfalz die Warnstufe 1.

In der Warnstufe 1 gelten vor allem Einschränkungen für nicht-immunisierte Menschen im Freizeitbereich. Das bedeutet, dass die folgenden Einrichtungen nur noch von geimpften und genesenen Menschen mit 2G-plus Nachweis genutzt werden können: Veranstaltungen in geschlossenen Räumen, Veranstaltungen im Freien, Innengastronomie, Beherbergungsbetriebe wie Hotels und Pensionen, Schiffsreisen, körpernahe Dienstleistungen des nicht-medizinischen Bereichs, Sport im Innenbereich, Schwimmbäder, Thermen, Saunen, Innenbereiche von Freizeitparks, Kletterparks und ähnlichen Einrichtungen, Spielhallen, Innenbereiche von Zoos, Tierparks, botanischen Gärten, Museen, Ausstellungen und Innenbereiche von Gedenkstätten. Bereits geboosterte Geimpfte sind von der Testpflicht ausgenommen. Campingplätze und Wohnmobilstellplätze sind aktuell nicht von der 2G-Regel betroffen, in Innenbereichen gilt Maskenpflicht.  

Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre sind von der 2G-Regel ausgenommen, sofern sie einen aktuellen Negativ Test vorweisen.

Weihnachtsmärkte dürfen prinzipiell stattfinden, können aber verschiedenen Regelungen unterliegen. Dies wird je nach Situation von den einzelnen Städten und Kommunen festgelegt.

Zusätzlich gilt in vielen Außenbereichen die 2G-Regel. Inzidenzunabhängig gilt für öffentliche Verkehrsmittel die 3G-Regel.  

Zusätzliche Verschärfungen im Dezember
Seit dem 23. Dezember müssen Clubs und Diskotheken wieder schließen, Tanzveranstaltungen sind nicht mehr erlaubt. Großveranstaltungen dürfen nur noch ohne Zuschauer stattfinden. Seit dem 28. Dezember gelten Kontaktbeschränkungen für Geimpfte und Genesene auf maximal zehn Personen. Nicht-immunisierte dürfen sich weiterhin privat nur mit maximal zwei Personen eines anderen Haushalts treffen. 

Saarland

Im Saarland dürfen die Campingplätze und Wohnmobilstellplätze von Urlaubern genutzt werden, die bei Anreise einen 2G-plus-Nachweis erbringen. Anlagen ohne Gemeinschaftseinrichtungen sind ohne Nachweis nutzbar. Gleiches gilt für Dauercamper, sofern diese autark sind.  

Darüber hinaus ist der 2G-plus-Nachweis in den folgenden Innenbereichen Pflicht: Gastronomie, körpernahe Dienstleistungen, Friseur, Freizeitparks und andere Freizeitaktivitäten im Innenbereich, kulturelle Einrichtungen im Innenbereich, Theater, Konzerthaus, Oper, Kino, Schwimm- und Spaßbäder, Sportangebote im Innenbereich, Saunen und Thermen. 

2G gilt hingegen bei Veranstaltungen und Gruppenaktivitäten in Außenbereichen, beispielsweise auf Weihnachtsmärkten oder beim Sport und in Bibliotheken.

Clubs und Diskotheken sind geschlossen. Seit dem 28. Dezember sind auch sonstige Tanzveranstaltungen verboten. Veranstaltungen dürfen generell nur noch mit maximal 1.000 Teilnehmenden stattfinden.  

Von der Testpflicht ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahre sowie Schülerinnen und Schüler. Seit dem 11. Dezember sind auch Geimpfte davon ausgenommen, die bereits eine Auffrischimpfung erhalten haben.   

Das Tragen von medizinischen Masken ist verpflichtend für Personen ab sechs Jahren in öffentlich zugänglichen Innenbereichen, für die kein 2G/3G-Nachweis erforderlich ist. 

Nicht-immunisierte Personen dürfen sich privat nur mit maximal zwei Personen eines weiteren Haushalts treffen. Seit dem 28. Dezember dürfen sich geimpfte und genesene Menschen nur noch mit maximal zehn Personen treffen. Kinder unter 14 Jahren sind davon ausgenommen.  

Seit dem 3. Mai entfällt die Testpflicht für vollständig geimpfte Personen sowie für in den vorangegangenen sechs Monaten von einer COVID-19-Erkrankung nachweislich genesene Personen, sofern ein Test für die Inanspruchnahme bestimmter Dienstleistungen vorgeschrieben ist. Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten entfällt auch die Quarantänepflicht, sofern sich diese zuvor nicht in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben. 

Sachsen

In Sachsen dürfen Campingplätze und Wohnmobilstellplätze seit dem 14. Januar 2022 wieder von Touristen genutzt werden, sofern sich der jeweilige Land- oder Stadtkreis nicht in der Überlastungsstufe befindet und ein 2G-plus-Nachweis vorgelegt wird. Die Überlastungsstufe tritt ein, wenn entweder die 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt mindestens bei 1.500 liegt oder sachsenweit 1.300 Betten auf der Normalstation oder 420 Betten auf der Intensivstation mit Covid-19-Patienten belegt sind. Steigt die 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen lokal über 1.500 greift eine Hotspot-Regelung, welche zahlreiche Verschärfungen nach sich zieht. 

Regeln unterhalb der Überlastungsstufe
Fast alle Bereiche mit Ausnahme von Clubs, Diskotheken und Dampfsaunen dürfen öffnen - meist allerdings nur mit 2G- oder 2G-plus-Regel. Ein 2G-plus-Nachweis ist erforderlich für touristische Übernachtungen in Hotels sowie auf Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen, für die Innengastronomie und für den größten Teil der Kultur- und Freizeiteinrichtungen wie Schwimmbäder, Saunen, Thermen, Spielhallen, Theater, Kinos, Innensportanlagen sowie Sportveranstaltungen. Ein 2G-Nachweis ist für den Zugang zu den folgenden Bereichen ausreichend: Einzelhandel, Außengastronomie, Außensportanlagen und Skilifte, Museen, Gedenkstätten und Ausstellungsräume, Innenbereiche von Zoos, Tierparks und botanischen Gärten, Solarien sowie körpernahe Dienstleistungen des nicht-medizinischen Bereichs. Mit 3G-Nachweis zugänglich sind Friseure, körpernahe Dienstleitungen zu medizinischen Zwecken, Bibliotheken und Archive sowie die Außenbereiche von Zoos, Tierparks und botanischen Gärten zugänglich. 

Regeln oberhalb der Überlastungsstufe
Wird der Schwellenwert der Überlastungsstufe überschritten, müssen fast alle oben genannten Bereiche wieder schließen. Auch touristische Übernachtungen auf Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen sind dann nicht mehr erlaubt. Unter 2G-Bedingungen geöffnet bleiben lediglich der Einzelhandel, Museen, Gedenkstätten und Ausstellungsräume, die Außengastronomie, Innenbereiche von Zoos, Tierparks und botanischen Gärten (Außenbereiche: 3G) sowie körpernahe Dienstleistungen des nicht-medizinischen Bereichs. In der Innengastronomie gilt weiterhin die 2G-plus-Regel. 

Allgemeine Regelungen unabhängig von der Überlastungsstufe
Private Treffen sind für geimpfte und genesene Menschen weiterhin auf zehn Personen beschränkt. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahre bleiben bei der Zählung unberücksichtigt. Private Zusammenkünfte sind für nicht-immunisierte Menschen weiterhin außerhalb des eigenen Haushalts auf eine weitere Person beschränkt. In allen geöffneten Innenbereichen gilt die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske. Bei Kindern und Jugendlichen zwischen 6 und 16 Jahren ist eine medizinische Maske ausreichend.

Ausnahmen von der 2G-plus-Regel
Personen, die bereits eine Auffrischimpfung erhalten haben, sind bei 2G-plus von der Testpflicht befreit. Das gilt außerdem für Zweifach-Geimpfte, sofern die zweite Impfung nicht länger als drei Monate zurückliegt oder eine anschließende Corona-Infektion nicht länger als sechs Monate zurückliegt. Die Ausnahme gilt auch für Personen unter 18 Jahre und all jene, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. 

Sachsen-Anhalt 

In Sachsen-Anhalt dürfen die Campingplätze und Wohnmobilstellplätze genutzt werden, sofern bei der Anreise ein 2G-Nachweis (geimpft, genesen) vorgelegt wird. Dauercamper mit angemeldetem Erst- oder Zweitwohnsitz auf dem Campingplatz müssen keinen Nachweis vorlegen.  

Ein 2G-Nachweis ist außerdem für die Nutzung beziehungsweise den Besuch der folgenden Einrichtungen notwendig: Innengastronomie, Kultureinrichtungen wie Literaturhäuser sowie Planetarien und Sternwarten, Tierhäuser und andere Innenräume in Tierparks, zoologischen und botanischen Gärten sowie ähnlichen Freizeitangeboten, Indoor-Spielplätze, Freizeitparks, Saunen und Dampfbäder, Stadtrundfahrten und Schiffsrundfahrten, Sportangebote in Innenräumen sowie Schwimmbäder. Seit dem 6. Dezember ist der 2G-Nachweis auch für den Zugang zum Einzelhandel erforderlich, Geschäfte des lebensnotwendigen Bedarfs sind davon ausgenommen.     

Clubs und Diskotheken müssen seit dem 23. Dezember wieder schließen. Großveranstaltungen wie überregionale Sport-, Kultur- und vergleichbare Veranstaltungen dürfen seit dem 28. Dezember nur noch ohne Publikum stattfinden. Für anderweitige Veranstaltungen im Sport- und Kulturbereich sowie für Volksfeste ist ein 2G-plus-Nachweis verpflichtend. In der Gastronomie kann das 2G-plus-Modell von den Gastwirten auf freiwilliger Basis angewendet werden.  

3G gilt in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie bei körpernahen Dienstleistungen, z. B. beim Friseur. Die Landkreise und kreisfreien Städte dürfen zusätzliche Einschränkungen erlassen.  

Es gelten außerdem Kontaktbeschränkungen für nicht-immunisierte Personen: Sie dürfen sich nur noch mit maximal zwei Personen aus einem anderen Haushalt treffen. Für geimpfte und genesene Menschen gilt die Empfehlung, private Kontakte auf maximal zehn Personen zu beschränken.

Die Stadt- und Landkreise können individuell verschärfte Maßnahmen verhängen, z. B. nach dem 2G-plus-Modell oder im Bereich der Kontaktbeschränkungen. 

Von der Testpflicht befreit sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie Menschen mit Auffrischungsimpfung. Vollständig Geimpfte und Genesene werden behandelt wie negativ Getestete, sofern die letzte Impfung bzw. die Erkrankung nicht länger als drei Monate zurückliegt.  

Schleswig-Holstein

Die touristische Beherbergung ist zurzeit in ganz Schleswig-Holstein erlaubt. Seit dem 15. Dezember ist bei Anreise aber ein 2G-plus-Nachweis notwendig. Vollständig Geimpfte mit Auffrischimpfung sind von der Testpflicht ausgenommen. Vollständig Geimpfte und Genesene werden behandelt wie negativ Getestete, sofern die letzte Impfung bzw. die Erkrankung nicht länger als drei Monate zurückliegt. Dauercamper, die über einen Pachtvertrag mit einer Laufzeit länger als fünf Monate verfügen, müssen einen 3G-Nachweis vorlegen. 

Diskotheken, Bars und ähnlichen Einrichtungen sind seit dem 15. Januar 2022 geschlossen, Tanzveranstaltungen verboten.  

Auch in Schleswig-Holstein muss für den Besuch verschiedener Einrichtungen ein 2G-plus-Nachweis vorgelegt werden. Das betrifft die Innengastronomie ebenso wie Veranstaltungen in geschlossenen Räumen, Messen, Festivals, Volksfeste, körpernahe Dienstleistungen, Innenräume von Freizeit- und Kultureinrichtungen mit Ausnahme von Bibliotheken, Sportangebote in Innenräumen sowie Schwimm- und Spaßbäder und Saunen. In der Gastronomie gilt zusätzlich eine Sperrstunde zwischen 23 Uhr und 5 Uhr. Für Friseurbetriebe sowie medizinisch oder pflegerisch notwendige körpernahe Dienstleistungen gilt die 3G-Regel. 

Seit dem 15. Dezember sind private Treffen innerhalb geschlossener Räume, bei denen auch ungeimpfte oder nicht-genesene Personen über 14 Jahre anwesend sind, auf zwei Haushalte begrenzt. Aus einem dieser Haushalte dürfen in diesem Fall höchstens zwei Erwachsene sowie deren minderjährige Kinder teilnehmen. Für Geimpfte und Genesene gilt im privaten und öffentlichen Raum eine Kontaktbeschränkung auf zehn Personen.

Thüringen

Aktuelle Regeln in Thüringen 
Thüringen befindet sich weiterhin in einem Teil Lockdown. Nicht erlaubt beziehungsweise geschlossen sind Volksfeste, Messen und Kongresse, Diskotheken und Bars, Schwimmbäder, Saunen und Thermen, Freizeitparks sowie Spielplätze im Indoor Bereich.

Ausschließlich mit 2G Nachweis zugänglich sind: Campingplätze und Wohnmobilstellplätze, Gastronomie mit Sperrstunde ab 22:00 Uhr, Dienstleistungen und Angebote der Freizeitgestaltung, Kultureinrichtungen, private Veranstaltungen ab zehn Personen, der Einzelhandel des nicht-lebensnotwendigen Bedarfs, körpernahe Dienstleistungen sowie Sportangebote unter freiem Himmel.

Die verschärfte 2G-plus-Regel gilt bei Sportangeboten im Innenbereich, in Spielhallen sowie bei öffentlichen Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen in Innenräumen. Von der Testpflicht befreit sind bereits geboosterte Menschen sowie Personen, deren Zweitimpfung oder Genesung nicht länger als drei Monate zurückliegt. 

Die 3G-Regel gilt für nicht-touristische Übernachtungen, öffentliche Verkehrsmittel sowie körpernahe Dienstleistungen aus dem medizinischen Bereich.

Für nicht-immunisierte Personen sind private Kontakte nur mit maximal zwei Personen eines weiteren Hausstands erlaubt. Darüber hinaus gilt für sie eine nächtliche Ausgangssperre von 22:00 Uhr bis 5:00 Uhr.

In Stadt- und Landkreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz oberhalb 1.000 beziehungsweise 1.500 gelten verschärfte Maßnahmen. 

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