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Camping in Corona-Zeiten: Was gilt in den deutschen Bundesländern?
Camping in Corona-Zeiten: Was gilt in den deutschen Bundesländern?

Camping in Corona-Zeiten: Was gilt in den deutschen Bundesländern?

Wo darf man mit welchen Corona-Regeln campen? Überblick zu Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen in den einzelnen Bundesländern in Deutschland.
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Autor: Freeontour, Titelbild: Carado

Letztes Update: 30.01.2023 

Zum 1. Oktober 2022 sind in Deutschland neue Corona-Regeln für den Herbst und Winter in Kraft getreten. Die gute Nachricht ist jedoch, dass darin deutschlandweit keine Schließungen von Beherbergungsbetrieben wie Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen vorgesehen sind. Ob für die Nutzung von Campingplätzen und Womo-Stellplätzen Corona-Maßnahmen wie Maskenpflicht, Test oder Impfung notwendig sind, dürfen die einzelnen Bundesländer aber selber entscheiden. Aktuell verzichten aber alle Bundesländer auf solche Maßnahmen. Freeontour stellt die aktuellen Maßnahmen in den einzelnen Bundesländern in Bezug auf den Freizeitbereich unten vor.   

Aktuelle Corona-Maßnahmen seit 1.10.2022 

Seit dem 1. Oktober 2022 sollen bis zum 7. April 2023 in ganz Deutschland einheitliche Regeln für die folgenden Bereiche gelten: 
1. FFP2-Maskenpflicht für Personen ab 14 Jahren in Zügen und Bussen des Fernverkehrs, für Kinder ab 6 Jahren und das Personal ist eine medizinische Maske (OP-Maske) ausreichend. Die Maskenpflicht wird zum 2. Februar 2023 entfallen. 
2. Für den Besuch von Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und ähnlichen Einrichtungen des vulnerablen Bereichs sind FFP2-Maske und ein Negativ-Test verpflichtend. 
3. In Arztpraxen und anderen medizinischen Einrichtungen müssen PatientInnen und BesucherInnen ebenfalls eine FFP2-Maske tragen. 

Maßnahmen in anderen Bereichen können in einem bestimmten Rahmen von den einzelnen Bundesländern individuell festgelegt werden. Freeontour stellt diese im Einzelnen im Bereich der jeweiligen Bundesländer vor, sofern sie in Bezug auf das Reisen relevant sind. 

Auch im europäischen Ausland gelten unterschiedliche Regelungen, wenn es um die Einreise oder Corona-Maßnahmen vor Ort geht. 

Übersicht Campingplätze & Wohnmobilstellplätze in den Bundesländern 

Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg gilt neben den bundesweiten Maßnahmen im Fernverkehr und im medizinischen Bereich weiterhin die Maskenpflicht (medizinische Maske oder FFP2-Maske) im öffentlichen Nahverkehr. Im ÖPNV soll die Maskenpflicht voraussichtlich zum 31. Januar 2023 aufgehoben werden. Darüber hinaus gibt es für den Freizeitbereich aktuell keine weiteren Beschränkungen.    

Seit dem 16. November 2022 gilt die Maskenpflicht in allen öffentlich zugänglichen Innenräumen außerdem für alle Menschen, die positiv auf das Corona-Virus getestet werden. Das Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske ist ab dem Tag des Positiv-Tests fünf Tage lang verpflichtend. Im Freien ist ein Abstand von 1,5 m zu nicht im selben Haushalt lebenden Personen einzuhalten oder eine Maske zu tragen. Im Gegenzug entfällt die Pflicht zur Quarantäne.

Bayern

Der Freistaat Bayern behält ab Oktober die bis dahin geltenden Regelungen weitgehend bei. Das bedeutet, dass Camping- und Wohnmobilstellplätze weiter ohne COVID-19-Nachweis zugänglich sind. Die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr wurde zum 10. Dezember 2022 aufgehoben. Im Fernverkehr und im medizinischen Bereich gelten aber weiter die bundesweiten Regelungen, u. a. mit Maskenpflicht. Im Fernverkehr endet die Maskenpflicht zum 2. Februar 2023.

Seit dem 16. November 2022 entfällt in Bayern die Quarantänepflicht für COVID-19-Erkrankte und positiv auf das Virus getestete Personen. Für diese Personengruppe gilt nun in öffentlichen Innenräumen eine mindestens 5-tägige Maskenpflicht, die maximal zehn Tage andauern kann. Ab dem 5. Tag entfällt die Maskenpflicht ab 48 Stunden nach Symptomfreiheit, erlaubt sind sowohl medizinische als auch FFP2-Masken. In Außenbereichen ist ein Abstand von 1,5 m zu anderen Personen einzuhalten, alternativ kann man eine Maske aufsetzen.  

Berlin

Auch in Berlin sind Betriebe des Freizeitbereichs sind weiter ohne Einschränkungen zugänglich. FFP2-Maskenpflicht gilt noch bis zum 1. Februar 2023 in öffentlichen Verkehrsmitteln, zum 2. Februar soll diese dann abgeschafft werden. Die Isolationsfrist bei Erkrankung beträgt seit dem 6. Mai 2022 mindestens fünf Tage - sofern man zu diesem Zeitpunkt mindestens 48 Stunden symptomfrei ist und einen zertifizierten negativen Test vorweisen kann.  

Brandenburg

Brandenburg ist eines der wenigen Bundesländer, in dem auch im öffentlichen Nahverkehr eine FFP2-Maske verpflichtend ist. Ab dem 2. Februar 2023 soll die Maskenpflicht im ÖPNV aber ganz entfallen. Darüber hinaus gelten die bundesweiten Corona-Regelungen. Die Quarantänezeit im Fall einer Erkrankung beträgt fünf Tage, sofern zu diesem Zeitpunkt mindestens 48 Stunden keine Symptome vorliegen. Ein Freitesten ist nicht notwendig. 

Bremen

In Bremen und Bremerhaven bleiben die bisherigen Corona-Regeln bestehen. FFP2-Maskenpflicht gilt in medizinischen sowie besonders gefährdeten Bereichen. Außerdem gilt Testpflicht im medizinischen Bereich. Im Fall eines positiven COVID-19-Tests darf die Quarantäne 48 Stunden nach Symptomfreiheit frühestens nach fünf Tagen beendet werden. Ein Freitesten ist nicht erforderlich. Im ÖPNV muss weiter mindestens eine OP-Maske getragen werden.   

Hamburg 

Hamburg führt die bisherigen Corona-Maßnahmen unverändert fort. Damit gilt neben den bundeseinheitlichen Regelungen weiter eine Maskenpflicht im Personennahverkehr (FFP2-Maske oder medizinische Maske). Wer positiv auf das Corona-Virus getestet wird, muss sich weiterhin fünf Tage isolieren. 

Hessen

Auch in Hessen sind die Camping- und Wohnmobilstellplätze weiterhin ohne COVID-19-Nachweis zugänglich. Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske bleibt noch bis zum 2 Februar 2023 im öffentlichen Nahverkehr bestehen, im Fernverkehr gilt ebenfalls bis zum 2. Februar 2023 die bundesweite FFP2-Maskenpflicht. 

Die Quarantänepflicht nach einem positiven COVID-19-Test wurde zum 23. November 2022 aufgehoben. Stattdessen gilt für Positiv-Getestete nun eine mindestens 5-tägige Maskenpflicht in öffentlich zugänglichen Innenräumen. Im Freien gilt entweder Maskenpflicht oder das Einhalten des Mindestabstands von 1,5 m zu nicht im eigenen Haushalt lebenden Personen. 

Mecklenburg-Vorpommern 

Mecklenburg-Vorpommern behält die bisherigen Corona-Maßnahmen ab dem 1. Oktober zunächst bei. Campingplätze und Wohnmobilstellplätze sind weiter ohne 3G-Nachweis zugänglich, Maskenpflicht gilt aber noch bis einschließlich 1. Februar 2023 im ÖPNV, wobei eine medizinische Maske ausreichend ist. Ab dem 2. Februar soll diese Maskenpflichtentfallen, im Fernverkehr und im medizinischen Bereich gelten aber weiter die bundeseinheitlichen Regeln mit Maskenpflicht.   

Die Isolationsdauer für nachweislich positiv getestete Personen beträgt mindestens fünf und maximal zehn Tage. Voraussetzung für das Beenden der Quarantäne ist eine Symptomfreiheit von 48 Stunden. Ein Negativ-Test ist nicht verpflichtend, wird jedoch empfohlen. Die Quarantänepflicht soll voraussichtlich Ende Februar / Anfang März 2023 aufgehoben werden. 

Niedersachsen 

In Niedersachsen gilt noch bis zum 2. Februar 2023 im öffentlichen Nahverkehr die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske, das Tragen einer FFP2-Maske ist bis zum 2. Februar noch im Fernverkehr verpflichtend. Weiterhin gelten die bundeseinheitlichen Vorschriften für den medizinischen Bereich.

Bei Positiv-Test dauert die Quarantänezeit mindestens fünf Tage. Bestehen nach fünf Tagen keine Symptome (mehr), kann die Isolation beendet werden. Halten die Symptome an, wird die Isolation frühestens nach 48 Stunden Symptomfreiheit beendet. Ab dem 1. Februar 2023 entfällt in Niedersachsen die Pflicht zu Quarantäne bzw. Isolation, im Fall eines Corona-Positiv-Tests wird sie aber weiter empfohlen.  

Nordrhein-Westfalen

Auch das Land Nordrhein-Westfalen beschränkt sich weiterhin auf die im Sommer geltenden Corona-Regeln. Das beinhaltet neben den bundesweiten Regelungen vor allem die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr - eine medizinische Maske ist ausreichend. 

Bei COVID-19-Erkrankung oder Positiv-Test beträgt die Quarantäne nur noch fünf Tage - ein Freitesten ist nicht mehr notwendig.  

Rheinland-Pfalz

Auch in Rheinland-Pfalz entfallen die Corona-Einschränkungen im Freizeitbereich weiterhin vollständig. Die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr bleibt bestehen, wobei eine medizinische Maske ausreichend ist.

An COVID-19 erkrankte oder positiv getestete Personen müssen sich seit dem 26. November 2022 nicht mehr isolieren beziehungsweise in Quarantäne begeben, stattdessen gilt mindestens fünf Tage lang die Pflicht zum Tragen einer medizinischen oder einer FFP2-Maske in der Öffentlichkeit. Die Maskenpflicht endet spätestens zehn Tage nach dem ersten Positiv-Test.  

Saarland

Im Saarland gilt seit dem 1. Oktober 2022 ebenfalls weiter die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln - eine medizinische Maske ist ausreichend. Zum 10. Dezember 2022 hat das Saarland aber die Quarantäne- und Isolationspflicht aufgehoben. Für positiv auf COVID-19 getestete Personen gilt jetzt stattdessen eine mindestens 5-tägige FFP2-Maskenpflicht in der Öffentlichkeit, die längstens zehn Tage dauern kann. Die Maskenpflicht endet, wenn nach Ablauf der fünf Tage mindestens 48 Stunden keine Symptome mehr bestehen.  

Sachsen

Auch in Sachsen sind Camping- und Wohnmobilstellplätze weiter ohne Maskenpflicht zugänglich. Im öffentlichen Nahverkehr ist die Maskenpflicht zum 16. Januar 2023 entfallen. Weiterhin gelten aber die bundeseinheitlichen Regeln inklusive Maskenpflicht für den Fernverkehr (bis 2. Februar) und den medizinischen Bereich.

Die Quarantänezeit bei Positivtest beträgt mindestens fünf Tage und höchstens zehn Tage. Die Isolation kann dann beendet werden, wenn man mindestens 48 Stunden symptomfrei war.

Sachsen-Anhalt 

In Sachsen-Anhalt sind Camping- und Wohnmobilstellplätze ebenfalls weiterhin ohne COVID-19-Nachweis zugänglich. Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske im öffentlichen Nahverkehr wurde zum 8. Dezember 2022 aufgehoben. Über eine eventuelle Quarantänepflicht entscheiden die Gesundheitsämter vor Ort individuell. Für den Fernverkehr und den medizinischen Bereich gelten aber weiterhin die bundeseinheitlichen Regeln in Sachen Maskenpflicht.    

Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein ist für den Zugang zu Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen kein COVID-Nachweis notwendig - ebenso wie in den meisten übrigen Bereichen. Die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr wurde zum 1. Januar 2023 aufgehoben. Weiterhin gelten aber die bundeseinheitlichen Regeln für den Fernverkehr und den medizinischen Bereich, hier bleibt die Maskenpflicht also bestehen.

Seit dem 17. November 2022 gilt die Maskenpflicht in allen öffentlich zugänglichen Innenräumen außerdem für alle Menschen, die positiv auf das Corona-Virus getestet werden. Das Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske ist ab dem Tag des Positiv-Tests fünf Tage lang verpflichtend. Im Gegenzug entfällt die Pflicht zur Quarantäne.

Thüringen

Auch in Thüringen sind die Corona-Einschränkungen im Freizeitbereich vollständig entfallen. Das Tragen einer medizinischen Maske ist aber noch bis einschließlich 2. Februar 2023 im öffentlichen Nahverkehr verpflichtend, ab dem 3. Februar entfällt dann die Maskenpflicht. Für den Fernverkehr und den medizinischen Bereich sind gemäß der bundesweiten Regelungen aber weiterhin FFP2-Masken erforderlich.

Die Mindestquarantänedauer beträgt in Thüringen fünf Tage für Personen, die am 5. Tag mindestens 48 Stunden symptomfrei sind. Ein Freitesten ist nicht notwendig, aber empfohlen. Ab dem 3. Februar 2023 entfällt dann für Positiv-Getestete die Quarantänepflicht. An ihre Stelle tritt eine FFP2-Maskenpflicht im öffentlichen Bereich, die nach 48 Stunden Symptomfreiheit - maximal jedoch nach zehn Tagen - beendet werden kann. 

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