Sanitärbereich im Wohnmobil - Grundrisse im Vergleich

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von FREEONTOUR, Titelbild: Niesmann+Bischoff

Sanitärbereich im Wohnmobil - Grundrisse im Vergleich

Toilette, Waschtisch, Dusche - moderne Reisemobile und Camper Vans sind auch in Sachen Badezimmer gut aufgestellt und bieten mehr Grundrisse, als man denkt.

Wer heute ein neues Wohnmobil mieten oder kaufen möchte, ist oft überrascht, welche Möglichkeiten moderne Reisemobile selbst im Sanitärbereich bieten. Bisweilen kann man sogar schon vom Badezimmer reden. Basis-Einrichtungselemente der oft auch als Nasszellen bezeichneten Bäder sind eine Duschkabine mit Spritzschutztüren, ein Waschbecken mit oder ohne Untertisch, ein Spiegelschrank, Ablagen und eine Cassettentoilette mit fester oder drehbarer Schüssel (Bez.: Festbank- oder Drehtoilette). Seltener sind Toiletten, die sich zum Duschen in ein Staufach schieben oder schwenken lassen. Eine weitere raumsparende Lösung sind an Scharnieren befestigte Wände mit daran montierten Waschbecken, die man zum Duschen über die Toilette wegschwenken kann. Hier zeigen wir Ihnen die gängigsten Grundrissvarianten fürs Bad im Wohnmobil. 

Längs- bzw. Seitenbad:

Die Bezeichnung Längs- oder Seitenbad verrät ihre raumökonomische Anordnung längs an der linken oder rechten Seitenwand. Sie bringt Platzvorteile vor allem in Reisemobilen der mittleren Längenklasse bis sieben Meter sowie in Camper Vans. Die meisten Seitenbäder verfügen über eine separate Duschkabine mit faltbaren Spritzschutztüren. Das Waschbecken kann fest auf einem Untertisch oder für mehr Bewegungsfreiheit klapp- bzw. verschiebbar installiert sein. Standard ist eine nach links und rechts drehbare Schüssel. Raumsparend sind Toiletten, die sich beispielsweise in ein Staufach in die Garage schieben lassen. Der Zugang erfolgt seitlich vom Mittelgang aus über eine Schwenk-, Schiebe- oder Lamellentür. In extrem platzsparend kompakter und schlanker Form mit integrierter Duschtasse ist das Seitenbad zudem in Camper Vans beliebt.

Variobad:

Das Variobad ist eine innovative, platzsparende Variante des Längs- bzw. Seitenbads, die mit einer Schwenkwand arbeitet. Das Waschbecken ist dabei fest an der Vorderseite eines Raumteiler-Elements montiert, das durch Scharniere an der Innenwand des Badezimmers befestigt ist. Auf diese Weise lässt sich das Waschbecken komplett über die Toilette schwenken, so dass mehr Bewegungsfreiheit in der Duschkabine gegeben ist. Auf der Rückseite des Schwenk-Elements sind dann auch meist die Duscharmaturen installiert. Gleichzeitig dient die Schwenkwand als Spritzschutz. Man findet das Variobad vor allem in Camper Vans, aber auch in einigen kompakten teilintegrierten Wohnmobilen.

Längsheckbad:

Das Längsheckbad findet man hauptsächlich in kurzen teilintegrierten Wohnmobilen mit einem „französischen“ Seitenbett daneben. Die Anordnung ist aus Platzgründen schlauchförmig angelegt: Dem Waschtisch inkl. Spiegelschrank im Vorraum folgt meist die Cassettentoilette mit Drehschüssel. Dahinter befindet sich die per Spritzschutz-Türen abtrennbare Duschkabine. Der Eingang liegt meist neben dem Waschtisch und öffnet sich nach vorne hin in den Schlafbereich. 

Querbad im Heck:

Das Querbad im Heck wird vorzugsweise dann verbaut, wenn man sich im Schlafbereich für einen Grundriss mit Einzelbetten in der Fahrzeug- bzw. Aufbaumitte entscheidet. Wie die Bezeichnung bereits verrät, erstreckt sich ein Querbad über die gesamte Fahrzeugbreite im Heck des Reisemobils. Damit bietet es – vergleichbar mit  dem mittigen Raumbad – ein Optimum an Bewegungsfreiheit. Hier wie dort verfügt das breite Bad über eine separate Duschkabine, eine Festbank- oder drehbare Cassettentoilette sowie einen Waschtisch mit Unterschrank und Spiegelschrank. Letztere Elemente fallen in einem Heck-Querbad oft sogar etwas größer aus als in einem zentralen Raumbad, weil sie hier mittig an der breiten Rückwand platziert werden können.

Raumbad:

Den Wunsch nach mehr Bewegungsfreiheit erfüllen die Reisemobil-Hersteller mit einem so genannten Raumbad. Bei diesem Konzept wird die Duschkabine aus dem klassischen, kompakten Seitenbad ausgelagert und separat an der gegenüberliegenden Wand des Wohnmobils positioniert. Das schafft Platz, um die Elemente Cassettentoilette und Waschbecken/-tisch sowie Spiegelschrank neu bzw. großzügiger im verbleibenden Raum anordnen zu können. Auf diese Weise entstehen zwei Einzelelemente – die Duschkabine und das Sanitärabteil mit Waschtisch plus Toilette. Das bietet einerseits den Vorteil, dass sich beide Elemente separat nutzen lassen. Der zweite Vorteil: Bei dem Konzept des Raumbads gibt es je eine Verbindungstür zum vorderen (Küchen-/Wohn-)Bereich und zum hinteren Schlafzimmer, so dass man den Sanitärbereich sowohl nach vorne als auch nach hinten abschotten kann. So entsteht unter Einbeziehung des Mittelgangs ein geschlossenes Badezimmer, das die Bezeichnung Raumbad im Wortsinn verdient und gleichzeitig als Ankleidekammer genutzt werden kann.

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