Vier Tipps zum Skifahren im Frühwinter

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von FREEONTOUR

Vier Tipps zum Skifahren im Frühwinter

Diese vier Skigebiete in Tirol bieten sich oft schon im November und Dezember zum Skifahren in Österreich an.

Draußen verwelken die Blätter an den Bäumen. Wenn es kalt und spätherbstlich wird, juckt die Skilust viele am stärksten. Der Frühwinter ist allerdings auch die Zeit mit der geringsten Schneelage im Winterverlauf. Meist fällt in der Trockenzeit um Oktober bis Dezember nur sehr wenig Schnee und eine Unterlage aus Schnee ist ohnehin nicht vorhanden. In Österreich gibt es aber vier schöne Skigebiete in Tirol, die auch im Frühwinter und vor Weihnachten angenehme Skibedingungen versprechen.

Tipp 1: Skifahren in in Obergurgl-Hochgurgl

Noch hat die Klimaerwärmung das Skifahren nicht unmöglich gemacht. Nach Stand der Wissenschaft wird allerdings die durchschnittliche Höhe, ab der die Landschaft mit Schnee bedeckt ist, steigen. Davon profitieren zunächst sehr weit oben in den Alpen gelegene Gebiete wie Obergurgl-Hochgurgl. Die Höhenlage von rund 2.000 bis 3.000 m verspricht meist auch weit im Frühwinter und Spätwinter eine ausreichende Schneelage. Wer die Anreise und hohe Höhe nicht scheut findet hier ansprechend weitläufige Pisten. Die weite Anfahrt ins hintere Ötztal in Kombination mit den noblen und hochpreisigen Hoteladressen halten zudem recht zuverlässig große Skifahrermassen ab. Meist kann man hier bereits ab Mitte November auf den ersten Natur- beziehungsweise Kunstschneepisten freudig und entspannt einschwingen. Um hier auf knapp 2.000 m mit dem Wohnmobil zu stehen, sollte man allerdings vorab die nötigen Vorkehrungen getroffen haben und über eine gute Heizung im Camper verfügen. Temperaturen von unter -20°C sind keine Seltenheit. Auch eine gute Winterbereifung des Reisemobils oder Caravans sollte selbstverständlich sein.   

Fakten zum Skigebiet Obergurgl-Hochgurgl

Das Skigebiet Obergurgl-Hochgurgl liegt mit einer Höhenlage zwischen 1.800 und 3.080 m am hinteren Ende des Ötztals. Insgesamt locken hier 112 Pistenkilometer und 25 Liftanlagen. Ende 2018 wurde hier auch die neue Kirchenkarbahn eingeweiht - eine 10er-Kabinenbahn, die das Freerideangebot noch einmal erweitert hat. 

Tipp 2: Skifahren am Arlberg - der Nordstau-Klassiker 

Freerider horchen beim Stichwort Nordstau auf. Die meisten Niederschläge kommen in den Alpen tendenziell aus nördlicher und westlicher Richtung. Für beide Richtungen ist der Arlberg eine natürliche Barriere, an der sich regelmäßig größere Niederschlagsmengen abarbeiten. Außerdem ist das Gebiet zwischen Lech-Zürs und St. Anton tendenziell sehr wiesig. Geringe Schneemengen reichen also, um ordentlichen Skispaß zu genießen. Was Freerider freut, ist auch für Pistenskifahrer relevant: Oftmals reicht ein Schneefall und sofort sind viele der Anlagen schon Anfang Dezember in Betrieb. Der frühe Vogel fängt zudem den Genuss der Frühsaison. So leer wie vor Weihnachten werden die Skipisten um den Mooserwirt und das Crazy Känguru den Rest der Saison nicht mehr. Aufgrund der hohen Parkgebühren - in St. Anton fallen pro Wohnmobil und Tag 20 Euro an -  empfiehlt es sich aber, außerhalb in einem Vorort oder weiter weg zu parken. Denkbar ist beispielsweise die Kombination mit dem Zug ab einem weniger frequentierten Ort – vom Bahnhof in St. Anton sind es nur wenige Schritte zur Skipiste.

Fakten zum Skigebiet Arlberg

Das Skigebiet Arlberg liegt an der Grenze zwischen Vorarlberg und Tirol und umfasst seit einigen Jahren die Orte Klösterle, Lech, Oberlech, Schröcken, St. Anton am Arlberg, St. Christoph am Arlberg, Stuben, Stubenbach, Warth, Zürs und Zug. Das Hauptgebiet besteht aus den drei Teilen Ski Arlberg West (Lech, Zürs), Ski Arlberg Ost (St. Anton, St. Christoph, Stuben) und der Snowworld-Warth-Schröcken. Insgesamt stehen hier 305 Pistenkilometer mit 200 Kilometer Tiefschneeabfahrten und 88 Lifte zur Verfügung. 

Tipp 3: Innsbruck als Ausgangspunkt 

Ja, Innsbruck an sich ist kein Skigebiet, sondern eine Kleinstadt. Dankenswerterweise liegt Innsbruck aber im Inntal und ist als Tiroler Landeshauptstadt quasi das Epizentrum des alpinen Skisports. Mit einer Stunde Fahrt erreicht man gleich mehrere Dutzend Skigebiete, z. B. Ischgl oder St. Anton am Arlberg. Je nachdem, von wo der erste Schnee der Saison kommt, hat man die Wahl zwischen Nordstau an der steilen Nordkette und südlichem Einfluss am Brenner. Der wohl beste Tipp ist, sich ab Innsbruck von Schnee und Wetter treiben zu lassen. Bei Südföhn ist oftmals die windgeschützte Axamer Lizum das Innsbrucker Hausskigebiet der Wahl. Hat es nur weit oben im alpinen Bereich Schnee, fährt man meist am besten ins über 2.000 m hoch gelegene Kühtai. In jedem Fall hat Innsbruck eine breite Palette an Abwechslung zu bieten. Die Universitätsstadt ist zwar keine Metropole, aber es gibt mehrere Weihnachtsmärkte und Einkaufsmöglichkeiten sowie kulturelle Angebote von Kammermusik bis Disco. Auch für einen Businesstrip eignet sich Innsbruck: Um zwischen Skischwung und Businessmeeting zu wechseln, sind bei guter Organisation nur 30 Minuten nötig. 

Fakten zum Skigebiet Kühtai

Das Skigebiet Kühtai bietet knapp 46 Pistenkilometer und liegt auf 2.020 m. Die Saison startet in der Regeln Ende November.

Tipp 4: der Stubaier Gletscher

Natürlich darf in der Aufzählung frühwinterlich geeigneter Skigebiete ein Gletscherskigebiet nicht fehlen. Das ehemals ewige Eis schmilzt zwar rasant, dennoch profitieren die Gletscherskigebiete von der Höhe und der meist nordseitig exponierten Lage. Fast jede gefallene Schneeflocke ab September/Oktober bleibt hier in den sonnengeschützten Bereichen für den Rest der Wintersaison erhalten. Der Stubaier Gletscher ist für viele wohl der interessanteste der Tiroler Gletscher. Man erreicht ihn in nur 45 Minuten ab Innsbruck über die Brenner-Autobahn. Ein Skitrip lässt sich daher mit ein bisschen italienischer Dolce Vita und beispielsweise dem Gardasee ohne Umwege sinnvoll verbinden. Die Skipisten am Stubaier Gletscher haben dank ihrer gleichmäßigen und angenehm gemäßigten Neigung viele Fürsprecher. Weitläufig und zudem abwechslungsreich sind die Skipisten über ehemals fünf zusammenhängende Gletscher so verbunden, dass ein angenehmes landschaftliches Erlebnis bei einer Skirunde mitschwingt.

Fakten zum Skigebiet Stubaier Gletscher 

Am Stubaier Gletscher geht die Skisaison oft schon Mitte September los und läuft dann bis in den Mai hinein. Mit 26 Seilbahnen und Liftanlagen sowie 35 Skiabfahrten ist das Gebiet das größte Gletscherskigebiet in Österreich. 

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