Nordkapp Bobil

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von Hans-jürgen Burri

Nordkapp Bobil

In drei Wochen mit dem Schilkrötli über den Polarkreis ans Nordkapp, und den Rückweg mit idyllischen Bilder der Küste Norwegens.

Von Mönthal nach Kontinentplan
7956 Kilometer 23 Tage 43 Wegpunkte
Tag 1

Mönthal

Schweiz
Donnerstag den 22.7.2021
Starten wir um 19:30 Richtung Norden
Tag 2

Butzbach

Deutschland
Nach einer kurzen Schlafpause (5 Std) führten wir unsere Reise Richtung Rostock fort.
Zu fahrende Km 540.
Ankunft nach sehr angenehmer Fahrt am Fährhafen um 17:00
Abfahrt der Fähre nach Trellenburg um 22.30.
Voll Easy ohne Stress.
Überfahrt nach Trelleborg (Südschweden) in Std 7.00
Kosten für 2 Personen und einem 9Meter Womo (Hin und Retour) Mit Frühbuchungsrabatt 420 Euro.
Tag 3

Zum Fährterminal

Rostock, Deutschland
Check inn 60min vorher.
Tickett gebucht schon im Februar.
Retour 2 Erwachsene mit Womo bis 9m.
zusätzlich mit Liegesitze.
ca. 430 Euro.
ist ein sehr fährer Preis

An der Fähre

Güstrow, Rostock, Deutschland

Trelleborg

Schweden
Tag 4

Kalmar

Schweden

Enånger

Schweden
Erste Teil in Schweden von Trelleborg nach Enganger. km 1054.
Wir wählten die Route der Küste Entlang E22 anstelle E4 über Kalmar nach Stockholm bis ans Tagesziel.
Die Route war sehr schön. Da es aber nicht wirklich eine Autobahn war, benötigt man einfach etwas mehr Zeit.
Denn die Strasse wechselt oft von Zweispurig in Einspurig und wieder zurück.
Kurz vor Stockholm kommt man dan in die E4, die bis weit nach Stockholm wirklich Autobahn ist.
Die letzten gut 100 km, werden dann wieder zur Schnellstrasse mit Abwechselden Überholspuren. Doch dieser
Abschnitt ist wunderschön.
Wir beenden unsere Fahrt wie geplant in Enganger.
Da fährt man ca. 3Km ans Wasser zum Borka-Restaurant.
Da gibt es einen Stellplatz am Wasser, oder 500 Meter vorher einen Borka-Campingplatz.
Beide Plätze mit WC, Dusche und Strom.
Tag 5

Töre

Schweden
Von Enanger bis nach Töre fährt man 670km.
Wir sind ca. 5 km vor Töre rechts weg gefahren und 11km bis zum Wasser gefahren.
Zum Camping Rörbäcken.
Liegt direkt am Wasser, sehr idylisch und gemütlich.
Es hat WC und Duschanlage, die sehr sauber und zwecksentsprechend sind.
Für zusätzliche 50 SK ( 5CHF.) geht es noch für 1 Std in die Saune. Muss man vorgängig im Buch vor der Sauna mit der Platz-Nummer eintragen und reservieren.
Das Wasser im See ist ca. 12-14Grad Warm
Die Reise auf der E4 ist bis auf wenige Baustellen sehr solide zum fahren. Einfach immer die Geschwiendichkeiten einhalten, denn es stehen immer wieder Radar-Kästen bereit.
Tag 6

Rovaniemi

Finnland
Wir haben uns entschieden über Finnland mit der Autobahn E75 richtung Nordkapp zu reisen.
Kurz nach Rovaniemi überqueren wir den Polarkreis. Am Polarkreis wird selbstverständlich der Nikolaus gross vermarktet und der Kreis und seine Bedeutung geräht eher in den Hintergrund.
Nach dem Polarkreis Richtung Ivalo, wird die Landschaft immer wilder und die kahle Natur kommt immer mehr zum Vorschein.
Wir erblicken die ersten Renntiere, natürlich mitten auf der Strasse. Für uns Autofahrer bedeutet dies höchste Vorsicht, denn die Tiere haben Vortritt.
Unterwegs halten wir bei einem Parkplatz mit kleinem Kaffee und einem Souveniershop an.
Wir decken uns mit frisch geräuchertem Lachs und Forelle ein.
Gleichzeitig leisten wir uns ein wenig Renntierfleisch. Aber dann gehts weiter Richtung Norden.

Ivalo

Inari, Finnland
In Inari wird wieder einmal voll getankt. Der Preis pro Liter Diesel beträgt 1.49 Euro (Wenn man sich ein bisschen umschaut).
Wir überqueren eine Krezung , wo ein Wegweiser nach rechts folgendes anzeigt: Murmansk 303km. Ja genau wir sind sehr nahe an der Rusischen Grenze.
Links geht es für uns weiter auf die gelbe Route 92. Gerade aus ginge es nach Kirkenes, dort wo die Königskrappen gefischt werden.
Die Route 92 ist absolut der Hammer. Gerade aus, was es auch heisst mit geradeaus . Und dann up and down. Bis an die Norwegische Grenze.

Nordkapp

Norwegen
Von Töre aus probieren wir die vorgegebenen 907 km in einem Tage ans Nordkapp zu schaffen.
Da wir wissen, dass es am Dienstag (Folgetag ) super schönes Wetter sein sollte.
Unterwegs diskutierten wir über die Mitternachtssonne am Nordkapp. Da wurde uns klar, wenn es Nur am Dienstag schön sein sollte, wäre es besser schon am Montag Abend am Nordkapp einzutreffen.
Also wir überqueren nach der solieden Fahrt auf der Route 92 die Norwegische Grenze. In dieser Coronazeit, werden scharfe Kontrollen gemacht, ob man das gültige Impfzertifikat dabei hat.
Wir nehemen Fahrt auf Richtung Laksely, ca. 80 km
Auch hier gibt es sehr schöne gerade Strecken. Und man fühlt sich teilweise wirklich total in der Wildnis.
Die Strecke weiter bis nach Olderfjord an der Küste entlang ist sehr anstrengend. Kurvig, Tiere auf der Strasse, unebenheiten und manchmal auch ein wenig schmal.
Mit der Abendsonne und klarem blauen Himmel wirkt Alles sehr malerisch und schön. Der Fjord, die Bergen, Felsen und Hügeln, dann noch so einzelne Häusergruppen mit roten, gelben und braunen Häuslein die sich im glatten Wasser spiegeln.
Nach anstrengenden 70 km treffen wir bei der Abzweigung nacht Alta oder eben rechts Richtung Norkapp ein.
Unser Navi zeigt uns immer noch eine Ankunftszeit von 22:30 an. Das sieht ja gut aus.
Es fehlen uns noch ganze 130km auf einer Küstenstrasse mit Baustellen, Tunnels und Pass-Strassen. Die Strasse wird auch almälich kleiner, je näher wir dem Kapp kommen. Der Himmel richtung Norden ist immer noch sehr Offen und klar. Die Hoffnung steigt, und wir geben nochmals Gas.
Bevor wir Honningsvag streifen, dort hat es sogar noch einen kleinen Flughafen, Fahren wir unter dem Fjord durch einen Tunnel durch. Mit 10% Sinkflug in den Tunnel hinein und dann mit wieder 10% steigung aus dem Tunnel heraus. Dies war schon ein spezielles Gefühl.
Den letzten Ort hinter uns gelassen geht es immer näher ans Nordkapp. Es ist anstrengend wunderschön und am Schluss noch eine gewaltige Steigung.
Dann kurz vor dem Ziel eine Nebelbank. Wir dachten schon , das wars.
Doch siehe da auf dem Parkplatz klarer Himmel und die Sonne am hohen Horizont.
Es hat sich gelohnt früh aufzustehen in Töre (wegfahrt ca. 07:00) / Ankunft Nordkapp 22:30.
Dann gings los mit Fotos schiessen und das Ganze zu geniessen. In dieser Nacht hat uns die Sonne Nie verlassen.
Wir konnten das schöne Wetter bis Dienstag Nachmittag um 17:00 geniessen. Dann kam der bekannte Nebel.
Tag 7

Nordkapp

Norwegen
Da die wunderbare Nacht mit Mitternachtsonne sehr früh wurde, haben wir uns bis um 11Uhr Mittag zur Ruhe gesetzt.
Doch das schöne Wetter lockt uns vor die Türe (vor den Camper).
Wir stellen den Tisch auf und Frühstücken in der Mittagssonne auf dem Nordkapp.
Es ist erstaunlich warm zum ausspannen und geniessen.
Am Nachmittag schiessen wir noch ein paar eindrückliche Bilder. Vorallem als der Nebel langsam aber sicher das Kapp in Beschlag nimmt.
Um 17:30 ist es soweit, alles vom Nebel eingehüllt.
So sehen wir dies als den richtigen Zeitpunkt um der Geschichte vom Norkapp nach zu gehen.
Wir bezahlen umgerechnet 25 Euro, und kommen so ins Hauptgebäude, und somit auch in Alle Dienstleistungen.
Wie zBsp. Einen 15Min. Film mit All den 4 Jahreszeiten auf dem Kapp, Der Kriegsgeschichte vom 2 Weltkrieg, wie auch die klare Erläuterung, warum die Sonne in den Sommermonaten nicht untergeht.......
Und noch vieles mehr. Ich denke, wenn man die Reise ans Kapp gemacht hat ,sollte mann sich auch diese Zeit nehmen um noch mehr über das Nordkapp zu erfahren.
Wir verbringen eine zweite Nacht im Nebel auf dem Kapp. Es gab keine Chance mehr für eine zweite Mitternachtssonne.


Tag 8

Alta

Norwegen
Wir verlassen das Norkapp um 07:00, bei leichtem Nebel / Bewölkung.
Beim ersten Dorf, Hanningsvag, machen wir einen kurzen Halt um frisches Brot und noch ein paar Kleinigkeiten einzu kaufen.
Dann noch einen kleinen Spaziergang mit ein paar Fotos am Hafen.
Ausserhalb des Hafens setzten wir den Camper auf einen Parkplatz direkt am Fjord, und geniessen ein Frühstück mit Rauchlachs , Ingwertee und das frische Brot.
Dann nehmen wir die Route nach Alta in Angriff. Wir fahren auf der E69 bis Olderfjord.
Auf dieser schon recht anspruchsvollen Strecke, fallen mir fast die Augendeckel zu, obschon erst Vormittag ist. Ja mit dem immer Tag sein, hat es sich insich. Man geht zu spät ins Bett und schläft nicht genug.
So machen wir bei der Abzweigung Olderfjord einen Halt auf dem Campingplatz. Wir bezahlen 70 NoK und dürfen den Camper an den Strom schliessen und die Dusche benützen.
Da nehme ich gleich ein Nickerchen, von gut 2 Std.
Duschen, Chemie-Toilette leeren, Frischwasser auffüllen, und weiter gehts auf der E6 nach Alta.
Auf den folgenden 60-80 Km erleben wir ein Hight-light von Landschaft, Weite und Pass fahren. Einfach Natur puur.
Die Ortschaft vor Alta wirkt für uns Interessanter als Alta selber.
Wir machen einen Halt am Hafen und geniessen die Aussicht über den Fjord.
Da das Wetter etwas aufzieht und die Abendsonne vom Himmel strahlt, entscheiden wir uns weiter zu fahren, an einen Platz, wo nach Norden ausgerichtet ist, um evtl den kurzen Sonnenuntergang zu beobachten. (Untergang um 23:50 / Aufgang um 0:30.

Kvaenangen

Norwegen
Wir fahren von Alta noch bis auf den Pass von Kvaenangen E6.
Dort stellen wir unseren Camper auf einen kleinen Parkplatz in einer Anhöhe (ca. 350m üM) mit Sicht nach Norden.
Doch leider hat uns der Nebel, wie auch die Wolken voll im Griff.
Also keinen Sonnenuntergang.
Nach einem einfachen zNacht gehts dann auch schon ins Bett um ca. 23:50.
Gefahrene Km 369.
Tagwach abgemacht 08:00
Tag 9

Kåfjorddalen

Norwegen
Beim Erwachen auf dem Parkplatz mit Sicht nach Norden, hat sich der Nebel verzogen, Aber es ist Bewölkt.
Wir starten um 9:00 Richtung Kafjorddalen. Dort werden wir die Wanderschuhe anschnüren und ein wenig wandern zum Wasserfall Gorsabrua
Vorerst fahren wir noch ein paar km bis die Abzweigung nach Links ins Tal hinein bei Kafjorddalen.
Die kleine Strasse führt uns nach ca. 7 km auf eine Privatstrasse (Schotterpiste). Einfach weiter fahren.
Wir nehmen den ersten Parkplatz, da wir unser Womo schonen möchten und nicht den Berg hinauf mit dieser Schotterstrasse.
Wenn man den Wanderweg rechts über den Fluss nimmt überquert man eine weile das Freilichtmuseum der vor 90 Jahren noch in Betrieb gewesenen einer Kupfermine.
Weiter führt der Weg durch wilde Natur ca. 3.6Km , bis man dann endlich die Brücke beim Wasserfall erblickt und betreten kann.
Es hat sich gelohnt. Übrigens hatten wir strahlenden Sonnenschein.
Das muss man erlebt haben.
Zurück nehmen wir den einfachen Weg über den oberen Parkplatz, und der Strasse entlang bis wir wieder bei unserem Womo nach knapp 4 Std eintreffen.
Nach einem gute kühlen....entscheiden wir uns doch noch den Weg bis nach Tromsö auf uns zu nehmen.
Das gab noch 163km zu fahren.
So treffen wir ca. um 19:00 in Tromsö ein. Der Camping Tromsö ist ausgebucht, was nun?

Tromsø

Norwegen
Wir umfahren nach der Brücken überquerung die Stadt im Tunnel und kommen am Ende der Stadt wieder ans Tageslicht, wo sich auch gleich ein Womo-Parkplatz befindet. Nahe am Hafen.
Wir stellen das Womo ab und lösen ein Tikett für 24 Std. Kosten 295 NK... ca. 30 sCHF.
Ohne Strom und gar nichts...Ja was soll man da sagen.
Da es schon bald 20 Uhr ist machen wir uns auch schon auf den Weg ins Zentrum von Tromsö um etwas Nordisches zu Essen. (Fisch, Shrimps oder?)
Da stossen wir auf das unscheinbare Bar/Bistro/Music KAIA ganz unten am Wasser in der Nähe vom Polar-Museum.
Am Donnerstag gibt es Shrimps soviel du Essen kannst für 20 sCHF oder noch mit Krappen ( 24 sCHF)...
Das war der Hammer. Ganz Frisch direkt aus dem Polarmeer und einfach Natürlich. Jederzeit zum weiter empfehlen.
Es gab Brot, Butter, Zwiebelringe, Frühlingszwiebeln und eine Art Knoblauchmayo dazu.
Wir Assen bestimmt bis zu 1Kg Shrimps und einer schönen Portion Krappen. (pro Person)
Die Bedienung war sehr freundlich und unterhaltsam.
So beendeten wir einen Fazettenreichen Tag mit einem typischen Nordischen Essen, dass wir nicht so schnell wieder vergessen.
Tag 10

Botnhamn

Norwegen
Um ca. 9:00 gibt es Frühstück mit einem frischen typischen Sauerteigbrot aus Tromsö.
Nach einem Schwatz eines gleichgesinnten (Aargauer) auf dem Platz, machen wir uns auf den Weg Richtung Polar-Museum.
Vorgängig probieren wir auf dem Postamt ein paar Euro zu wechseln. Leider fehlgeschlagen. Es gibt ja auch keine Banken mehr und es wird NUR immer mit Karte bezahlt. Wir hörten, von einer Wechselstube, wo man auch Geld versenden kann.
Das peilen wir dann auf dem Rückweg an.
Ja das Polarmuseum ist es Wert. Kosten pro Person ca. 10 CHF.
Nach einer Weile im Museum reisst es sich weit zurück in die Zeit, wo man den Nord. wie auch den Südpool erobern wollte voll mit.
Ist empfehlenswert.
Am Nachmittag nehmen wir die Reise Richtung Insel Senja in Angriff.
Wir wählen die längere Route über Land. Es gibt auch eine kürzere Route, wo man eine Fähre nehmen kann.
Vorgängig suchen wir einen Campingplatz mit Strom und Dusche.
Wir finden den Fjordbothn-Camping.
Von Tromsö aus 220km.
Tag 11

Gryllefjord

Norwegen
Von Botnhamn fahren wir über die Küstenstrasse 861 und später die 864 und den Schluss Teil auf der 86 nach Gryllefjord, wo wir die Fährüberfahrt nach Andenes in Angriff nehmen.
Die Route ist sehr malerisch schön mit ein paar speziellen Aussichts-Punkten, zum Fotografieren. Auch wenn die Sonne nicht scheint gibt es einen sehr schönen Eindruck.
In Gryllefjord nutzen wir die Wartezeit mit einem Spaziergang durch das bescheidene Dorf.
Wir betreten ein kleines Restaurant und gönnen uns Kaffee und Kuchen. Es macht den anschein, dass man da auch sehr gut zubereiteten Fisch essen könnte.
Zum Lösen des Tikets.
Alles läuft direkt mit der Kreditkarte.. dann bezahlst du den vollen Preis. (ca. 1700NOK inkl. Fahrer)
Schaut man genauer hin und ladet man ein entsprechendes App runter logt sich mit dem QR Code ein , löst man ein Tiket für: 1265NOK inkl. Fahrer.
Ich denke da kann man sich doch ein paar Fränkli sparen.

Andenes

Norwegen
Da wir letzte Nacht noch lange Bericht geschrieben haben und es einfach nicht dunkel wurde sind wir erst ca. um 02:00, schlafen gegeangen.
So kam es dass wir um 12:00 Mittags das Frühstück einnahmen, und ca. um 15:00 los fuhren Richtung Gryllefjord. Alles Aussen an der Küste entlang auf der Strasse 862, die wiederum etwa 35km vor Gryllefjord wieder in die Strasse 86 einmündet.
Schmale Strasse, kleine Tunnels aber fantastische Fjorde, Natur und Wildnis....sehr empfehlenswert.
So sind wir nach sehr schönen Eindrücken um ca. 17:00 in Gryllefjord angekommen , wo wir die Fähre nach Andenes nehmen. Abfahrt 19:00.
Überfahrt Ca. 2 Std. Wir haben eine Autopass-Box, die leider für diese Überfahrt nicht gültig ist.
Schade.....
So lösen wir das Ticket über ein App, wo wir dadurch noch 20% einsparen.
Kosten für unser Womo 8-10m. ca. 1200NoK plus pro Person 150 NOK
Wir endscheiden uns, für das Wale-Watching in Andenes.
Darum fahren wir den Stellplatz mit Strom, Dusche und WC am Ende von Andenes an.
Tag 12

Andenes

Norwegen
Nach einer Ruhigen Nacht, geniessen wir das Frühstück Draussen in der Sonne, bei angenehmen 14c.
Nach einem ausgiebigen Spaziergang durch Andenes, positionieren wir uns um 14:45 beim Check Inn für Wale Besichtigungsfahrt. pro Person 1160NOK.
eine rund 5Std. Schiffsfahrt aufs Meer hinaus. Bei Wind Wellengang und etwa
8-10c....es war eine super Erfahrung.
den Rest siehst du auf den Bildern.
Um ca. 21:00 kehren wir zurück und fahren noch gleich ein wenig weiter nach Maurnes. ca.88km.
es ist empfehlenswert den Treibstofftank noch in Andenes zu füllen, denn da ist er um eineges günstiger, als was Richtung Lofoten noch kommt.

Maurnes

Norwegen
Hier in Maurnes gibt es einen sehr praktischen Stellplatz.
mit Strom ( 150 NOK)
und für Duschen Extra 20 NOK.
Tag 13

Henningsvær

Norwegen
Ja der Abstecher nach Henningsvaer, hat sich gelohnt.
Bei der Abzweigung unmittelbar nach ca. 100 Meter sieht man bei Ebbe einen kleinen Strand linker Hand.
Da gehen die Norweger bei 16c warmem Wasser baden.
Folgt man der Strasse trifft man nach überquerung zweier Brücken in die kleine Ortschaft Hanningwear.
Die sich über ein paar Inselarme erstreckt.
Jedes Jahr findet hier vom 2-4 August ein Musikfestival statt. Wir treffen gerade am 2. August ein.
Darum ist es auch so belebt von jungen Leuten. Es ist etwas los.
Eine kleine Truppe aus Oslo trifft sich jedes Jahr am Sende-Masten auf dem kleinen Plateau, um sich in Stimmung zu tanzen.
Es war auch für uns ein lustiger Moment.
Auf einem ander Inselarm befindet sich der Fussballplatz. Genau dieser, wo wir auf jedem Bild von den Lofoten sehen können.
Umgeben von den Holzgerüsten für die Trocknung und konservierung der Kabeljaus (Stockfisches)
Wir essen die bekannten Fisch-Tätschli und kaufen uns ein wenig frischen Lachs, den wir dann zu Abend in die Pfanne hauen.

Uttakleivveien

Leknes, Norwegen
Unser Übernachtungs-Ziel ist die Uttaklei-Beach.
Wir fahren über eine sehr schmale Strasse an die Küste und finden Da einen sehr schönen Hellen Strand, wie als wären wir in der Karibik.
Doch das ist noch nicht unser Ziel. Es geht noch durch einen Tunnel (800m ) bis wir auf der anderen Seite in Uttakleivveien eintreffen.
An der Beach gibt es einen Eingang mit Kontrolle. Da zahlen wir für eine Übernachtung 250 Nok. Mit diesem Geld wird dieser Traumhafte Ort sauber gehalten und Unterhalten.
Es hat Toilette Wasser und Abfall-Möglichkeiten. (Kein Stromanschluss.)
Wir probieren unser Womo in der Anhöhe gerade hinzustellen, und freuen uns auf den frischen Lachs, den wir im Olivenöl kross braten mit Zwiebeln, Oliven und Cherry-Tomaten. Dazu gibts einen Reis. Knapp gegart war dies mit Kerzenlicht ein Gedicht.
Nach einem Verdauungsspaziergang und einer Fotoserie sind wir dann um Mitternacht auch müde genug um zu Bett zu gehen.
Tag 14

Borg

Norwegen
Nach unserem Frühstück, brechen wir ca. um 10:30 auf , Zurück auf die E10 und auch ein paar Km zurück bis Borg.
Denn dort öffnet um 11:00 das Vinking-Museum.
Eintritt pro Person 225 Nok.
Wir erleben eine Ausstellung mit den Funden, die gemacht wurden, dann besichtigen wir das Langhaus und können sehen , wie die Vikinger in so einem Haus gelebt haben. Und auch über dem offenen Feuer gekocht wurde. Heute gibt es Gemüsesuppe.
Anschliessend machen wir einen Spaziergang an den nahe gelegenen See, wo wir die Möglichkeit bekommen in einem Vikingerschiff in mässigem Wind eine Runde zu drehen. Es gibt noch mehrere Atraktionen, die vorallem den Kindern sehr gut gefällt.
Es war ein lohnenswerter Ausflug um sich für einen Moment zurück in die Vikingerzeit zu versetzten.
Anschliessend fahren wir ein paar Kilometer weiter auf der E10 südlich. Bis zur Bukness-Kirche.
Da diese gerade Aussen gestrichen wird, gibt es leider keine Möglichkeit diese von Innenzu sehen.
Also bleibt es bei der Aussen Ansicht.

Nusfjord

Norwegen
Ja das hisorische Fischerdorf Nusfjord gibt in Kürze einen sehr eindrücklichen Einblick in die Fischerei vom 19.Jahrhundert und früher.
Mit originellen stillgelegten Handwerks-Häuser die noch 1:1 original belassen sind. In diesem Dorf wurde Alles zur Fischerei benötigte selber Hergestellt.
wirklich eindrücklich. Der malerische kleine Hafen mit den Häusern auf Pfählen, wie auch die Fischerei-Schiffe sind für jeden Foto-Apparat bereit.
In der Abendstimmung (Taghell) geniessen wir noch die Aussicht und Essen im einzigen kleinen Restaurant eine wirklich frische Pizza mit hausgemachtem geräuchertem Lachs und Ruccola. Das war wirklich ein Gedicht. Dazu 2 Bier vom Fass (0,5 Litr.) . Es zeigt uns wieder einmal, das Bier absolut zu teuer isst in Norwegen. ganze sCHF 11:00.
Da auch an diesem Tag der Himmel mehr oder wenig bedeckt ist, fahren wir noch bis Hamnöy und stellen das Schiltkrötli auf einen kleinen Kiesplatz zwischen Strasse, Brücke und Wasser.

Hamnøy

Norwegen
Auf dem kleinen Kiesparkplatz (3 Womos) treffen wir eine Familie aus Deutschland. Er ist gerade am Makrelen putzen.
Ich spriche ihn an und er erzählt gleich über seinen Fang vom heutigen Tag.
Es war nicht der beste Fang-Tag meint er....ich staune, da ich ca. 30 stk. Makrelen vor mir sehe.
Mit meinem staunen, fragt er mich, ob wir Lust hätten auf ein paar frische Makrelen.
Das muss man uns nur einmal fragen.
So gibt es folgenden Deal:
3 wunderbare frische Makrelen, gegen 3 Dosen Anker Bier.
Wir sind glücklich und er war glücklich.
Wir schauen uns einen kleinen Teil von Hamnöy an und lassen den Tag in einem wunderschönen kleinen Restaurant bei Kaffee, Toilettengang und kalter Platte mit Anti Pasta ausklingen.
Die immer noch helle Nacht beginnt mit viel Unlauten der Möven...
Gute Nacht.
Tag 15

Moskenes

Norwegen
An diesem Tage haben wir die Treppen des Reine-Bringen auf dem Programm.
Doch der Regen und der Nebel lassen dieses Vorhaben im Sande verschwinden.
Aus Sicherheits Gründen lassen wir den Reinebringen fallen, und erkundigen uns in Moskenes über die Fähre nach Bodö.
Viele Leute sprechen immer wieder, von Reservieren und Tikett lösen über Oneline.
Da wir nicht richtig erkennen können, ob unser Autopss für die Überfahrt Vorteile verschaffen kann, lösen wir nichts, und stellen uns mal in die LINE für die nächste Fähre.
Siehe da wir erwischen die Fähre um 11:00 und kommen 4 Std später in Bodö an.

Bodø

Norwegen
Nach einer sehr angenehmen Überfahrt stranden wir um 15:00 in Bodö.
Wir verlassen die Fähre und fahren weiter nach Sandstraumen.

Pluscamp Saltstraumen

Knaplund 33, 8056, Saltstraumen, Norwegen
Dieser Campingplatz können wir mit gutem Gewissen empfehlen.
Sehr freundlicher Empfang, Alles sehr Sauber und vorhanden.
Dusche, Küche mit Abwaschküche, Extra Küche zum Fisch filetieren und putzen.
Waschküche inkl. Tumbler.
Dise wir auch gleich nutzen und mal eine Ladung Wäsche in der Waschmaschine zum Laufen bringen.
Kosten zwischen 20-40 Kr.
Auf diesem Camping treffen wir auch gleich unsere Gleichgesinnten aus dem aargau an, die wir schon in Tromsö angetroffen haben.
Nach einem kurzen Schwatz richten wir uns ein und grillieren heute die frischen Makrelen von Gestern.
Tag 16

Pluscamp Saltstraumen

Knaplund 33, 8056, Saltstraumen, Norwegen
Nach einer sehr angenehmen Nacht, und ausgiebigem Frühstück, erkundigen wir uns anhand der grossen Tabelle, wann die Strömung (Straumen) am stärksten ist um dieses eindrückliche Naturwasser-Spiel dann auch richtig erleben zu können.
Da schon längstens 10:00 vorbei ist, können wir uns auf die Zeit 16:07 freuen.
So begehen wir die Auto-Brücke um das Wasser-Spektakel von oben anzuschauen. Es ist sehr eindrücklich, was es da für Wasserwirbel bildet und am Rande das Wasser wieder an die Oberfläche drückt.
Auch die Ansicht von der Seite gibt einen Eindruck von Wasserkraft.
Dieser Moment ist vorallem für die vielen Fischer sehr optimal zu Fischen, da es die Fische an die Oberfläche drückt.
Als wir ca. um 18:00 zum Schilrkrötli zurück kehren, begrüssen wir unsere neuen Platz-Nachbarn , Eine Deutsche Familie.
Im Gespräch finden wir heraus, dass diese Familie unser Morgiges Ziel (Svartisen Gletscher) eben gerade hinter sich haben.
So können wir gleich anhand guter Tipps unseren Tag und auch Route richtig planen.
was wiederum bedeutet, früh aufstehen und losfahren ist eingrosser Vorteil. Die korrekte Routenwahl, um den einfachsten WEg an einer der vielen Gletscherzungen zu gelangen und dort auch einen Parkplatz zu finden.
So schmeissen wir nochmals den Grill an um unser Riesensteak (für 2) zu grillieren mit Bratkartoffeln und Bier.
Mit der Fotobearbeitung und dem Berichte schreiben sind wir heute sehr gut voran gekommen und können mit gutem Gewissen in die nächste Helle Nacht eintauchen. Denn Tagwacht ist 06:00.
Tag 17

Svartisen Gård

Norwegen

Halsa

8178, Norwegen

Stokkvågen

Norwegen

Korgen

Norwegen
Tag 18

Trondheim

Norwegen

Atlantic Ocean Road

Vevang, Norwegen
Tag 19

Kristiansund

Norwegen

Flötningen

Schweden
Tag 20

Bredäng Camping Stockholm

Stora Sällskapetsväg 60, 12731, Skärholmen, Schweden
Tag 21

Stockholm

Schweden
Tag 22

Rastplats Trelleborg

Strandridaregatan, 23132, Trelleborg, Schweden

Kontinentplan

Trelleborg, Schweden
Tag 23

Kontinentplan

Trelleborg, Schweden