Teil 2: "Mücke Emotion" on Nord-Amerika Tour: von Halifax/Nova Scotia nach Earlville/New York State

von Wolfgang & Walburg Jacob Mücke

Teil 2: "Mücke Emotion" on Nord-Amerika Tour: von Halifax/Nova Scotia nach Earlville/New York State

"Mücke Emotion" von Halifax/Nova Scotia nach Earlville/New York State (21.05.2015 - 16.06.2015 - 26 Tage)

Von Halifax, Nova Scotia, Kanada nach Earlville, New York, USA
1900 Kilometer 1 Tag 32 Wegpunkte
Tag 1

"Mücke Emotion" von Halifax/Nova Scotia nach Earlville/New York State (21.05.2015 - 16.06.2015 - 26 Tage)

Halifax, Nova Scotia, Kanada

Parrsboro, Nova Scotia, Kanada

Saint-Siméon, Québec, Kanada

Montreal, Québec, Kanada

Ottawa, Ontario, Kanada

Earlville, New York, USA

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Nach einem ruhigen Flug von München über Reykjavik sind wir am 21.5.15 gut in Halifax, Hauptstadt von Nova Scotia, angekommen. Nach dem Frühstück im Erker des viktorianischen Garden South Park Inn, auf zur Gespann-Abholung. Beim Spediteur erhalten wir den Frachtbrief, beim Zoll die Einfuhrbestätigung und dann per Taxi ab in den Hafen. Schon bei der Einfahrt in den Hafen sehen wir unser Gespann,

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und mit Erleichterung stellen wir fest, es ist unversehrt angekommen.

Nun auf zum nächsten Walmart um Proviant und Gas einzukaufen und dann zum Campingplatz (CP) Shubie. Es regnet in Strömen. Ich bin nass bis auf die Haut nach den Arbeiten rund um den Wohnwagen. Aber das macht nichts, denn wir sind froh, dass der Gasanschluß und Transformator funktionieren und wir alles einrichten können.

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Jetzt kann unser Leben im Caravan  (manche unserer Lieben nennen es auch Urlaub) beginnen. Zunächst schauen wir uns Halifax an und machen eine Tages-Tour entlang der schönen Atlantikküste über das pitoreske Peggy`s Cove - der vielleicht meist fotografierte Ort Nova Scotias - mit seinem kleinen Leuchtturm auf einem Granitrücken, seinen bunten Fischerbooten und alten Holz-Fischerhäusern.

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Weiter fahren wir nach Mahone Bay (von deutschen Lutheranern 1754 gegründet), mit seiner Postkartenansicht der drei an einer Bucht nebneinander stehenden Kirchen und den bunt gestrichenen Holzhäusern.

Endpunkt der Tour ist Lunenburg (18.Jh.)  und seine seit 1995 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannten Altstadt.

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25.5.15: Nach vier Tagen verlassen wir Halifax Richtung Truro und von dort fahren wir entlang der Bay of Fundy, mit Stop in Five Islands Lightfire Park.

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Übernachtung CP Gooscap in Parrsboro: er ist herrlich gelegen. Unser Stellplatz ist an der Steilküste, von der wir die Tide beobachten können, die hier bis zu 16m beträgt.

Bei Fredericton geniessen wir einige Tage die Ruhe auf dem CP Mactaquac Provincial Park am Stausee des St. John River in Mactaquac.

Wir machen täglich unsere Walking-Touren, sitzen abends am Lagerfeuer oder besuchen die Altstadt Frederictons.

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31.5.15: Von Riviere de Loup -eine Nacht vor der Überfahrt auf CP Camping du Quai- bringt uns die Fähre über den, an dieser Stelle ca. 20km breiten, St. Lawrence River nach St. Simeon. Auf dem Aufstellplatz zur Fähre treffen wir vorher einen Lindauer, der auf seine erste große Reise im Ruhestand geht.

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Auf der Überfahrt haben wir großes Glück und können viele Beluga Wale beobachten. Wir entscheiden uns für den herrlich am St. Lawrence gelegenen CP Levesque.

Von dort unternehmen wir Ausflüge nach Tadussac und Riviere-Eternite im Saguenay Tal, der südlichste natürliche Fjord der Welt. Wegen seiner großen Tiefe ist er auch für Überseeschiffe befahrbar. Sein Süsswasser trifft auf das Salzwasser des St. Lawrence.

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03.6.15: Auf der Fahrt nach Quebec nehmen wir die Nebenstrecke am St. Lawrence entlang durch die wunderschöne Region Charlevoix. Hier liegen die kleinen Städtchen Port-au-Persilo und Pionte-au-Pic, mit einem der ältesten Hotels Kanadas, das Manoir Richelieu. Die Strecke hat Gefälle und Steigungen von bis zu 18% bis auf 740m Höhe.

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Für die Stadtbesichtigung Quebecs wählen wir den stadtnahen CP Camping Canadian American in St.-Augustin-des-Desmaures. Es ist die einzige mit einer Stadtmauer umgebene Altstadt. Wir laufen auf ihr entlang und bewundern das  weltberühmte Hotel Chateau Frontenac, auch Wahrzeichen der Stadt.

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In der näheren Umgebung von Quebec durchwandern wir bei Beaupre den Canyon Ste-Anne mit drei Hängebrücken und besuchen die gewaltige Basilika Sainte-Anne-de-Beaupre.


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Es ist einer der heiligsten Orte Kanadas, dem der Papst Johannes XXIII 1969 die Statue Hlg. Anna schenkte.

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Zum Abschluß der Wasserfall Chute Montmorency, über den eine Hängebrücke führt. Auf dem Rückweg halten wir an einem garage sale an. Walburg findet natürlich etwas, unsere diesjährige, kanadische Weihnachtsdekoration!! Ist ja schließlich bald Weihnachten ....in Florida?

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07.6.15: Um Montreal anzuschauen, gehen wir auf den CP Camping Amerique Montreal in St. Phillippe. Auf dem Weg dorthin, entdecken wir bei einem Tankstop einen riesigen Oldtimer-Markt mit den unterschiedlichsten Fahrzeugen.

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Nach dem Bummel durch die Altstadt, ...

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...fahren wir zum Olympiastadion...

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... und in die unterirdische Stadt, ein riesiges Einkaufszentrum.
Beeindruckend ist, dass für den Bau des Zentrums die Kirche Christ Church Cathedral unterhöhlt und auf Säulen unterstützt wurde.

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Montreal liegt auf einer 50km langen Insel und ist im Norden begrenzt durch den 250m hohen Mont Royal, den wir erwanderten, um die tolle Aussicht auf die Stadt zu geniessen.

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Auf dem CP lernen wir Carole und Marc, ein kanadisches Ehepaar kennen, die hier während des Sommerhalbjahres in ihrem großen Trailer wohnen und im Winter ziehen sie nach Florida.

Am Lagerfeuer tauschen wir Kontaktdaten, vielleicht treffen wir uns im Winter in Florida?

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11.6.15: Heute spielt die deutsche Frauen-Nationalmannschft im Fußball-Worldcup in Ottawa gegen Norwegen! Wir fahren heute ebenfalls nach Ottawa, also setze ich Walburg mit Caravan auf einem Walmart Parkplatz ab, fahre ins Lansdown Stadium und unterstütze die deutschen Girls bei ihrem 1:1.

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Am nächsten Tag schauen wir uns natürlich auch Ottawa an. Das beeindruckende House of Parliament, Altstadt, die Rideau Schleusen, Hotel Chateau Laurier und viele schöne, alte Gebäude im Kontrast zu den modernen Hochhäusern.

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13.6.15: Zurück am St. Lawrence finden wir am schönen Graham Lake den CP Cedar Forest Park.

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Die freundliche Besitzerin Monia bucht uns für den nächsten Tag eine Boat-Tour von Rockport auf dem St. Lawrence durch die One Thousand Islands zur Heart Island und Boldt Castle. Das Schloß wurde von 1900-04 vom Besitzer des Waldorf Astoria Hotel New York als Sommersitz aus Liebe zu seiner Frau gebaut. Als sie plötzlich 1904 starb, stellte er die Bauarbeiten sofort ein und betrat die Insel nie wieder. Nach 70 Jahre Bauruinen-Dasein wird an der Rekonstruktion gearbeitet und das Schloß der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

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16.6.15: Heute überqueren wir die Grenze bei Lansdown über die Thousand Island Bridge in die USA. Nach 250km erreichen wir Earlville und freuen uns aufs Wiedersehen mit unseren amerikanischen Freunde Donna und Bruce und ihre große Familie. Mit ihnen werden wir am 20.6. nach Vancouver fliegen und per Kreuzfahrt-Schiff nach Alaska reisen.