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Routen
Westspanien (Navarra, Kastilien, Extremadura)
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Gefahren Öffentlich

Westspanien (Navarra, Kastilien, Extremadura)

Während unserer Herbstreise 2022 ging es für uns 🙋‍♀️🙋‍♂️ im 🚐 #Kastenwagen #Wohnmobil 🇪🇺 in die 🇪🇸 spanischen Regionen Navarra, Kastilien und Extremadura. Insgesamt wurden es 🛣️ 5.049 KM in 20 Tagen. Unser Reisebericht beginnt bei unserer Ankunft in Pamplona. Die Stadt ist weltbekannt für ihren Stierlauf und den Jakobsweg. Wir besichtigen die Innenstadt mit ihrer Kathedrale und spazieren bis zur Zitadelle. In Salamanca fühlen wir uns in den Film "Der Medicus" versetzt, was nicht zuletzt an der ehrwürdigen Universität mit ihrer bekannten plateresken Fassade liegt. Die Kathedrale umschließt mit ihrem Neubau das alte Kirchenbauwerk. Weiter geht es in ins Landesinnere nach Madrid. Wir besichtigen mit dem Palacio Real das Madrider Stadtschloss und die offizielle Residenz des 🇪🇸 spanischen Königshauses. In Plasencia wandern wir und ruhen uns aus, bevor es in die Extremadura geht. Diese in Westspanien zur Grenze Portugals gelegene Region "jenseits des Flusses Duero", spanisch: extremos del Duero, ist bekannt für karge Landschaften und ihre Naturschutzgebiete. Wir besichtigen Caceres und das für seine römischen Wurzeln bekannte Merida, bevor wir wieder die Heimreise gen Norden antreten. Bevor wir Spanien verlassen, besichtigen wir noch mit El Escorial eine alte Königsresidenz und ein im "Tal der Gefallenen" von Francesco Franco gesetztes Denkmal zu Ehren der Gefallenen im Bürgerkrieg - hoch über einer riesigen Basilika in einen Berg geschlagen. Zum Abschluss dieses Reiseberichts besuchen wir mit Segovia eine Stadt, deren römisches Aquädukt bis in die 1970er Jahre funktionstüchtig die Stadt mit Wasser versorgte und in der Walt Disney zum Märchenschloss von Cinderella inspiriert worden sein soll. Unseren Reisebericht findet ihr auch auf unserem 🎥 YouTube-Kanal (https://tinyurl.com/ErstmalDurchEuropa).


Routeninfo
1591 Kilometer
16 Tage
10.09.2022 - 25.09.2022
30 Wegpunkte

Reisebericht

Tag 1
Stellplatz in Pamplona
C. Biurdana, 1417, 31011 Pamplona, Navarra, Spanien

Stadt des Stierlaufs und des Jakobswegs
Auch fernab der bekannten Stierhatz, die jährlich am 7. Juli (Fest zu Ehren des hlg. St. Fermin) beginnt, bietet Pamplona viel kulturelles und auch kulinarisches. Der Ausblick oberhalb der Stadtmauern ist ein Tipp! Wir besichtigen die Kathedrale, die über den gotischen Kreuzgang mit dem zugehörigen Kloster verbunden ist. Im Zentrum findet sich die weitläufige Zitadelle sowie die große Stierkampfarena, deren Haupttore sich für die alljährliche Stierhatz öffnen.

Tag 2
Stellplatz in Pamplona
C. Biurdana, 1417, 31011 Pamplona, Navarra, Spanien

Tag 3
Camping Regio
Ctra. Salamanca-madrid KM.4, 37900, SALAMANCA, Spanien

Tag 4
Camping Regio
Ctra. Salamanca-madrid KM.4, 37900, SALAMANCA, Spanien

Mittelalterliche Universitätsstadt
Salamanca - im Mittelalter die Universitätsstadt für Medizin schlechthin und durch ihre platoreske Architektur an den Medicus erinnernd - statten wir heute einen Besuch ab. Wir beginnen unseren Stadtspaziergang mit der Besichtigung des Dominikanerklosters am Fuße der historischen Altstadt. Weiter führt uns unser Weg entlang der Kathedrale zur Universität von Salamanca. Wer an der Außenfassade der Universität den Totenschädel findet, den ein Frosch krönt, besteht seine (Medizin-) Prüfung.
Die Kathedrale wurde mit einem Neubau ergänzt und ist aufgrund der Fresken und Altarbilder allemal einen Besuch wert. Ein kleiner Astronaut ergänzt zudem seit 1992 die filigrane Außenfassade. Ein Bummel über der Plaza Major, auf dem früher Stierkämpfe stattfanden, lohnt im Abendlicht besonders, wenn alles in goldenem Licht eintaucht.

Tag 5
Besterhaltene mittelalterliche Festungsanlage Europas
Auf der Durchreise nach Madrid besichtigen wir Ávila, bekannt, für die best konservierte Stadtmauer des Mittelalters. Hoch oben am Eingang zur Neustadt führt ein kleiner steiler Pfad über die Brücke hinab und wieder hinauf zur Porta Carmen, dem einstigen Palast sowie der Kirche zur Ehren der hlg. Teresa.

Camping Osuna
Jardines de Aranjuez, s/n, 28042, Madrid, Spanien

Tag 6
Königliche Hauptstadt Spaniens
Madrid - Landeshauptstadt und Königsstadt unter Einfluss der Habsburger. Wir besichtigen mit dem Palacio Real den größten Stadtpalast Europas, der in heutiger Ausführung im 18. Jahrhundert an Stelle des einstigen Alcázar Real entstand. Wir wandeln auf König Carlos III. Spuren, in dessen üppigen Privaträumen im Palast. Gegenüber liegt die ebenfalls im neoklassizistischen Stil errichtete Kathedrale de la Almundea, die erst 1992 von Papst Paul II. geweiht wurde. Gegen Mittag lockt es uns zum Mercado de San Miguel mit seinen zahlreichen Köstlichkeiten und dem hektischen Trubel zu dieser Tageszeit. Unseren Rundgang setzen wir mit dem Spaziergang zu den schönen Plätzen der Stadt und über den Prachtboulevard Prado bis zum Parque del Retiro fort. Nun lassen wir am Glaspalast unseren Bummel mit einer längeren Pause ausklingen, bevor wir zum Abend mit der Metro wieder zu unserem Campingplatz nach Hause fahren.

Camping Osuna
Jardines de Aranjuez, s/n, 28042, Madrid, Spanien

Tag 7
Habsburger-Residenz - Kloster Yuste
Auf unserem Weg in die Extremadura halten wir am Kloster oberhalb von Yuste. Dort, wo sich einst Karl V. zum Sterben zurückzog und umgeben von Tabakfeldern mit ihren Trockenhäusern, besichtigen wir den an die Kirche angrenzenden Palast mit seinem doppelstöckigen Kreuzgang. Der Ex-Monarch konnte von einem Fenster in seinem Schlafzimmer auf den Altar blicken und so der Messe auch liegend folgen. Das Kloster wird von einem grünen Garten und einer kleinen Wasserlandschaft umgeben. Der Baumeister hat seine Innovationsfähigkeit mit der Berechnung von Wasserdruck für die zahlreichen Brunnen sowie mit der Realisierung einer feuerbetriebene Ur-Version einer Zentralheizung unter Beweis gestellt.

Camping la Chopera
Apdo. De Correos 49, 10600, Plasencia, Spanien

Tag 8
Auszeit in Plasencia
Unser Camping liegt 2 km außerhalb von Plasencia an einem natürlichen Flusslauf. Wir besichtigen am Sonntag nach einer kurzen, aber anstrengenden Wanderung bei 32 Grad die Altstadt mit ihrer Plaza Major sowie die Kathedrale. Die Familien füllen zur Mittagszeit die hiesigen Restaurants oder nehmen Pfannen-Paellas mit nach Hause. Zurück geht es über den Parque de la Isla, das grüne Kleinod unten am Fluss, wo wir den Schatten suchen.

Camping la Chopera
Apdo. De Correos 49, 10600, Plasencia, Spanien

Nationalpark Monfragüe
Die Fahrt zum Besucherzentrum ist kurvenreich und mäandert durch eine karge Gebirgslandschaft. Angekommen, erwartet einen ein kleines „Bergdorf“ mit kleinen Chalets. Hier erfährt man einiges zum Tierbestand und den kulturellen Hinterlassenschaften früherer Besiedlung. Wir fahren zum Aussichtspunkt „Geierfelsen“ und beobachten gegenüberliegend das wilde Treiben kreisender und im Rudel sitzender Wildvögel. Auf der weiteren Fahrt kommen wir zu einer verfallenen Burg, die über eine sehr anstrengende, aber lohnenswerte Wanderung, gegenüberliegend zum „Geierfelsen“, bestiegen wird. Die Aussicht lohnt allemal. Die karge und teils schroffe Landschaft mit ihren Korgeichenwäldern und sanften Hügeln ist typisch für die Extremadura. Ein Hirsch macht laut schreiend im darunterliegenden Wald auf sich aufmerksam. Die Natur hat uns gepackt.

Tag 9
Camping Caceres
Ctra. N-630 Km 549.5, 10005, Caceres, Spanien

Spaniens erste UNESCO Weltkulturerbestadt
Cacaeres - die erste spanische Stadt mit UNESCO Weltkulturerbe und eine der schönsten aus dem Mittelalter, thront auf einem Hügel. Auf dem höchsten Punkt, umgeben von alten Palacios und Kathedralen, blickt man auf die weitläufige und zugleich karge Landschaft der Extremdura. Unten in der Stadt essen wir „Menue del Dia“ mit köstlichen Spezialitäten der Region. Oberhalb des Restaurants verzieren Azujelos die Jugendstil-Patios.

Tag 10
Camping Caceres
Ctra. N-630 Km 549.5, 10005, Caceres, Spanien

Tag 11
Trujillo
Auf unserem Weg in das Herz der Extramadura passieren wir Trujillo. Wir parken an der Plaza de Torres und mächtigeren hoch auf‘s Kastell mit dem tollen Ausblick über die Region. Von hier aus ist es nicht mehr weit nach Montánchez, unserem heutigen Tagesziel.

Camperstop Alegría
10170
Liebevoll angelegt und herzlichst geführt von Yvon und Joop. Die moderne und sehr saubere Infrastruktur ergänzt den positiven Gesamteindruck. In unmittelbarer Umgebung lassen sich ein Kastell sowie ein darunter liegender Friedhof (sehenswert, 2015 zum schönsten in Spanien gewählt) besichtigen, kleine Wanderrouten ergänzen dies. Die Aussicht macht ihrem Namen „Balkon der Extremadura“ alle Ehren. Ideal auch für mehrere Nächte.

Tag 12
Balkon der Extremadura
Erhaben in über 700 m Höhe thront ein verfallenes Kastell. Die Aussicht machte als „Balkon der Extremadura“ Montánchez bekannt. Direkt unterhalb des Kastells befindet sich mit dem Friedhof der schönste des Jahres 2015, gewählt von einem spanischen Magazin. Weithin bekannt ist auch der hiesige Jamon de Montánchez - die luftgetrocknete Spezialität dieser Region. Allerorts finden sich Verlaufsstellen. Unser Camping, von einem niederländischen Ehepaar herzlichst und liebevoll errichtet, befindet sich wenige hundert Meter außerhalb des Ortskerns mit einer grandiosen Aussicht auf die karge Landschaft sowie den hell funkelnden Sternenhimmel in der Abenddämmerung.

Camperstop Alegría
10170
Liebevoll angelegt und herzlichst geführt von Yvon und Joop. Die moderne und sehr saubere Infrastruktur ergänzt den positiven Gesamteindruck. In unmittelbarer Umgebung lassen sich ein Kastell sowie ein darunter liegender Friedhof (sehenswert, 2015 zum schönsten in Spanien gewählt) besichtigen, kleine Wanderrouten ergänzen dies. Die Aussicht macht ihrem Namen „Balkon der Extremadura“ alle Ehren. Ideal auch für mehrere Nächte.

Tag 13
Stellplatz in Mérida
Calle Cabo Verde, 06800, Mérida, Spanien

Spaniens römische Wurzeln
In Mérida wandeln wir auf römischen Spuren. Ausgehend von unserer Besichtigung des Römischen Circus erkunden wir fußläufig die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Besonders das römische Theater - gleich neben dem Amphitheater gelegen - zieht uns in seinen Bann. Die Alcázar wurde auf römischer Besiedelung gegründet, an diese die römische Brücke mündet. Die Spuren der Römer sind in der ganzen Stadt erkennbar und so wundert es nicht, dass unser Wohnmobilstellplatz neben einer Ausgrabungsstätte liegt.

Tag 14
Real Monasterio de Guadalupe
Calle Real, 10140, Guadalupe, Spanien
Auf diesem Berg liegt erhaben ein besonderer Wallfahrtsort mit einem imposanten Kloster - ein Disneyland für Wallfahrende. Die zwingend spanischsprachige Führung schleust seine Besucher viel zu schnell durch dieses Bauwerk mit seinen Kunstschätzen und unzähligen Reliquien. Interessant ist ein kleines Detail: Die Marienstatue trägt ein schwarzes Gesicht, da der Kerzenruß dies einfärbte.

Stellplatz in Cardiel de los Montes
Calle de las Eras, 2

Tag 15
Valle de los Caídos
Bulevar de Los Caídos, 28200, San Lorenzo de El Escorial, Spanien
Francisco Franko erbaute hoch oben über dem „Tal der Gefallenen“ zu Ehren der im spanischen Bürgerkrieg Gefallenen eine Basilika hinein in das Bergmassiv, die über 20 Jahre lang von Zwangsarbeitern vollendet wurde und ließ dieser ein 150 m hohes Steinkreutz aufsetzen. Die Besichtigung im Inneren offenbart ein unvergleichliches Kirchenbauwerk und lässt die kritische Auseinandersetzung mit der Franco-Diktatur in den Hintergrund treten.

Königliches Kloster Sankt Laurentius
La Lonja del Monasterio de San Lorenzo de El Escorial, 28200, San Lorenzo de El Escorial, Spanien
Diese riesige und imposante Anlage wurde von Philip II. als Mausoleum der spanischen Könige konzipiert und später als Königspalast der Habsburger und der Bourbonen sowie als Kloster genutzt.

Tag 16
Stellplatz in Segovia
Carretera de la Granja, 4

Märchenhaftes Segovia
Auch in Segovia hinterließen die Römer sichtlich ihre Spuren. Das Aquädukt war bis in die 1970er Jahre im Betrieb. Hoch über der heutigen Stadt liegt das Alcázar, die so außergewöhnlich ist, dass sie vermutlich Walt Disney zu Aschenputtel inspirierte. Die Kathedrale beeindruckt mit ihrer filigranen Silhouette. Insgesamt ein gelungener Abschied von Spanien, bevor es wieder zurückgeht über Frankreich nach Köln.
Tag 1
Stellplatz in Pamplona
C. Biurdana, 1417, 31011 Pamplona, Navarra, Spanien
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Stadt des Stierlaufs und des Jakobswegs
Auch fernab der bekannten Stierhatz, die jährlich am 7. Juli (Fest zu Ehren des hlg. St. Fermin) beginnt, bietet Pamplona viel kulturelles und auch kulinarisches. Der Ausblick oberhalb der Stadtmauern ist ein Tipp! Wir besichtigen die Kathedrale, die über den gotischen Kreuzgang mit dem zugehörigen Kloster verbunden ist. Im Zentrum findet sich die weitläufige Zitadelle sowie die große Stierkampfarena, deren Haupttore sich für die alljährliche Stierhatz öffnen.
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Tag 2
Stellplatz in Pamplona
C. Biurdana, 1417, 31011 Pamplona, Navarra, Spanien
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Tag 3
451,7 km 4 Std. 44 Min.
Camping Regio
Ctra. Salamanca-madrid KM.4, 37900, SALAMANCA, Spanien
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Tag 4
Camping Regio
Ctra. Salamanca-madrid KM.4, 37900, SALAMANCA, Spanien
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Mittelalterliche Universitätsstadt
Salamanca - im Mittelalter die Universitätsstadt für Medizin schlechthin und durch ihre platoreske Architektur an den Medicus erinnernd - statten wir heute einen Besuch ab. Wir beginnen unseren Stadtspaziergang mit der Besichtigung des Dominikanerklosters am Fuße der historischen Altstadt. Weiter führt uns unser Weg entlang der Kathedrale zur Universität von Salamanca. Wer an der Außenfassade der Universität den Totenschädel findet, den ein Frosch krönt, besteht seine (Medizin-) Prüfung.
Die Kathedrale wurde mit einem Neubau ergänzt und ist aufgrund der Fresken und Altarbilder allemal einen Besuch wert. Ein kleiner Astronaut ergänzt zudem seit 1992 die filigrane Außenfassade. Ein Bummel über der Plaza Major, auf dem früher Stierkämpfe stattfanden, lohnt im Abendlicht besonders, wenn alles in goldenem Licht eintaucht.
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Tag 5
Besterhaltene mittelalterliche Festungsanlage Europas
Auf der Durchreise nach Madrid besichtigen wir Ávila, bekannt, für die best konservierte Stadtmauer des Mittelalters. Hoch oben am Eingang zur Neustadt führt ein kleiner steiler Pfad über die Brücke hinab und wieder hinauf zur Porta Carmen, dem einstigen Palast sowie der Kirche zur Ehren der hlg. Teresa.
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221,4 km 2 Std. 6 Min.
Camping Osuna
Jardines de Aranjuez, s/n, 28042, Madrid, Spanien
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Tag 6
Königliche Hauptstadt Spaniens
Madrid - Landeshauptstadt und Königsstadt unter Einfluss der Habsburger. Wir besichtigen mit dem Palacio Real den größten Stadtpalast Europas, der in heutiger Ausführung im 18. Jahrhundert an Stelle des einstigen Alcázar Real entstand. Wir wandeln auf König Carlos III. Spuren, in dessen üppigen Privaträumen im Palast. Gegenüber liegt die ebenfalls im neoklassizistischen Stil errichtete Kathedrale de la Almundea, die erst 1992 von Papst Paul II. geweiht wurde. Gegen Mittag lockt es uns zum Mercado de San Miguel mit seinen zahlreichen Köstlichkeiten und dem hektischen Trubel zu dieser Tageszeit. Unseren Rundgang setzen wir mit dem Spaziergang zu den schönen Plätzen der Stadt und über den Prachtboulevard Prado bis zum Parque del Retiro fort. Nun lassen wir am Glaspalast unseren Bummel mit einer längeren Pause ausklingen, bevor wir zum Abend mit der Metro wieder zu unserem Campingplatz nach Hause fahren.
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Camping Osuna
Jardines de Aranjuez, s/n, 28042, Madrid, Spanien
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Tag 7
Habsburger-Residenz - Kloster Yuste
Auf unserem Weg in die Extremadura halten wir am Kloster oberhalb von Yuste. Dort, wo sich einst Karl V. zum Sterben zurückzog und umgeben von Tabakfeldern mit ihren Trockenhäusern, besichtigen wir den an die Kirche angrenzenden Palast mit seinem doppelstöckigen Kreuzgang. Der Ex-Monarch konnte von einem Fenster in seinem Schlafzimmer auf den Altar blicken und so der Messe auch liegend folgen. Das Kloster wird von einem grünen Garten und einer kleinen Wasserlandschaft umgeben. Der Baumeister hat seine Innovationsfähigkeit mit der Berechnung von Wasserdruck für die zahlreichen Brunnen sowie mit der Realisierung einer feuerbetriebene Ur-Version einer Zentralheizung unter Beweis gestellt.
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266,0 km 2 Std. 40 Min.
Camping la Chopera
Apdo. De Correos 49, 10600, Plasencia, Spanien
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Tag 8
Auszeit in Plasencia
Unser Camping liegt 2 km außerhalb von Plasencia an einem natürlichen Flusslauf. Wir besichtigen am Sonntag nach einer kurzen, aber anstrengenden Wanderung bei 32 Grad die Altstadt mit ihrer Plaza Major sowie die Kathedrale. Die Familien füllen zur Mittagszeit die hiesigen Restaurants oder nehmen Pfannen-Paellas mit nach Hause. Zurück geht es über den Parque de la Isla, das grüne Kleinod unten am Fluss, wo wir den Schatten suchen.
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Camping la Chopera
Apdo. De Correos 49, 10600, Plasencia, Spanien
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Nationalpark Monfragüe
Die Fahrt zum Besucherzentrum ist kurvenreich und mäandert durch eine karge Gebirgslandschaft. Angekommen, erwartet einen ein kleines „Bergdorf“ mit kleinen Chalets. Hier erfährt man einiges zum Tierbestand und den kulturellen Hinterlassenschaften früherer Besiedlung. Wir fahren zum Aussichtspunkt „Geierfelsen“ und beobachten gegenüberliegend das wilde Treiben kreisender und im Rudel sitzender Wildvögel. Auf der weiteren Fahrt kommen wir zu einer verfallenen Burg, die über eine sehr anstrengende, aber lohnenswerte Wanderung, gegenüberliegend zum „Geierfelsen“, bestiegen wird. Die Aussicht lohnt allemal. Die karge und teils schroffe Landschaft mit ihren Korgeichenwäldern und sanften Hügeln ist typisch für die Extremadura. Ein Hirsch macht laut schreiend im darunterliegenden Wald auf sich aufmerksam. Die Natur hat uns gepackt.
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Tag 9
78,9 km 50 Min.
Camping Caceres
Ctra. N-630 Km 549.5, 10005, Caceres, Spanien
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Spaniens erste UNESCO Weltkulturerbestadt
Cacaeres - die erste spanische Stadt mit UNESCO Weltkulturerbe und eine der schönsten aus dem Mittelalter, thront auf einem Hügel. Auf dem höchsten Punkt, umgeben von alten Palacios und Kathedralen, blickt man auf die weitläufige und zugleich karge Landschaft der Extremdura. Unten in der Stadt essen wir „Menue del Dia“ mit köstlichen Spezialitäten der Region. Oberhalb des Restaurants verzieren Azujelos die Jugendstil-Patios.
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Tag 10
Camping Caceres
Ctra. N-630 Km 549.5, 10005, Caceres, Spanien
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Tag 11
Trujillo
Auf unserem Weg in das Herz der Extramadura passieren wir Trujillo. Wir parken an der Plaza de Torres und mächtigeren hoch auf‘s Kastell mit dem tollen Ausblick über die Region. Von hier aus ist es nicht mehr weit nach Montánchez, unserem heutigen Tagesziel.
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59,9 km 44 Min.
Camperstop Alegría
10170
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Tag 12
Balkon der Extremadura
Erhaben in über 700 m Höhe thront ein verfallenes Kastell. Die Aussicht machte als „Balkon der Extremadura“ Montánchez bekannt. Direkt unterhalb des Kastells befindet sich mit dem Friedhof der schönste des Jahres 2015, gewählt von einem spanischen Magazin. Weithin bekannt ist auch der hiesige Jamon de Montánchez - die luftgetrocknete Spezialität dieser Region. Allerorts finden sich Verlaufsstellen. Unser Camping, von einem niederländischen Ehepaar herzlichst und liebevoll errichtet, befindet sich wenige hundert Meter außerhalb des Ortskerns mit einer grandiosen Aussicht auf die karge Landschaft sowie den hell funkelnden Sternenhimmel in der Abenddämmerung.
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0,0 km
Camperstop Alegría
10170
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Tag 13
47,6 km 38 Min.
Stellplatz in Mérida
Calle Cabo Verde, 06800, Mérida, Spanien
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Spaniens römische Wurzeln
In Mérida wandeln wir auf römischen Spuren. Ausgehend von unserer Besichtigung des Römischen Circus erkunden wir fußläufig die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Besonders das römische Theater - gleich neben dem Amphitheater gelegen - zieht uns in seinen Bann. Die Alcázar wurde auf römischer Besiedelung gegründet, an diese die römische Brücke mündet. Die Spuren der Römer sind in der ganzen Stadt erkennbar und so wundert es nicht, dass unser Wohnmobilstellplatz neben einer Ausgrabungsstätte liegt.
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Tag 14
126,2 km 1 Std. 26 Min.
Real Monasterio de Guadalupe