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Camping in Corona-Zeiten in Europa: In welche Länder kann man reisen?
Camping in Corona-Zeiten in Europa: In welche Länder kann man reisen?

Camping in Corona-Zeiten in Europa: In welche Länder kann man reisen?

In welchen Ländern in Europa kann man trotz COVID-19 seinen Urlaub auf dem Campingplatz verbringen? Ein Überblick der aktuellen Corona-Lage.
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Autor: Freeontour, Titelbild: Sunlight

Letztes Update: 17.01.2022

Angesichts der unterschiedlichen Impffortschritte in Europa zeichnen sich für den Winter in den einzelnen Ländern unterschiedliche Regelungen in Sachen touristische Reisen und Camping ab. Viele Länder haben aufgrund eines hohen Infektionsgeschehens wieder verschärfte Einschränkungen verhängt. Für alle, die zurzeit eine Reise im Winter planen, gibt Freeontour hier einen Überblick des derzeitigen Stands für einige der beliebtesten Campingländer in Europa.

Nach wie vor gibt es innerhalb der EU keine einheitliche Regelung dazu, in welchem Umfang touristische Reisen erlaubt sind und welche Regeln für die jeweilige Ein- oder Ausreise gelten. Aufgrund des unterschiedlichen Infektionsgeschehens in den einzelnen EU-Ländern sowie den Schengen-Staaten entscheidet jedes Land diesbezüglich selber, welche Schutzmaßnahmen in Bezug auf COVID-19 einzuhalten sind. Diese sind auf der Website des Auswärtigen Amts einsehbar. 

Seit dem 16. Oktober 2020 soll die grafische Darstellung der EU-weiten Corona-Ampel eine Orientierungshilfe für Reisen innerhalb der EU bieten, die auf der Webseite reopen.europa.eu/de regelmäßig aktualisiert wird. Sie soll eine farbliche Einteilung in Risikogebiete und ungefährliche Regionen bieten (grün, orange und rot), wobei sich die Kriterien dafür nach der Rate neuer Infektionen (Inzidenz) für 100.000 Bewohner in den vorausgegangenen 14 Tagen sowie der Quote der positiven Tests aus allen durchgeführten Coronatests richten. Die Übermittlung der Daten ist für die einzelnen EU-Länder aber freiwillig. Auch die Maßnahmen vor Ort sind nach wie vor nicht einheitlich geregelt.       

Das bedeutet, dass man trotz der Impffortschritte weiterhin nicht beliebig ins Ausland reisen kann. Vielmehr gilt es, die länderspezifischen und regionalspezifischen Reisehinweise des gewünschten Reiselandes im Auge zu behalten, da diese sich kurzfristig je nach örtlichem Infektionsgeschehen ändern können. Dies gilt umso mehr, da in vielen Ländern in Europa aufgrund sehr hoher Infektionszahlen kurzfristig auch wieder neue Beschränkungen oder eine Quarantäne-Pflicht in Kraft treten können. 

Daher sollte sich jeder Camper und Urlauber individuell informieren, mit welchen Risiken und Einschränkungen im jeweiligen Reiseland zu rechnen ist. Auch spezifische Regelungen zur Öffnung von Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen können sich in den einzelnen Staaten und auch regional unterschiedlich ändern. Untenstehend gibt es Informationen mit dem derzeitigen Stand zu einzelnen Ländern in Europa in alphabetischer Reihenfolge. 

Muss man nach dem Auslandsurlaub in Quarantäne? 

Wer aus einem Risikogebiet einreist, in dem besonders hohe Inzidenzen bestehen (Hochrisikogebiete oberhalb von 200 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohnern in den vorangegangenen sieben Tagen) oder besonders ansteckende Virusvarianten verbreitet sind, muss den Nachweis eines negativen Corona-Tests bereits bei Einreise mit sich führen und auf Anforderung des Beförderers bei Abreise, der zuständigen Behörde bei Einreise oder bei polizeilicher Kontrolle vorlegen. Bei der Rückkehr aus Virusvariantengebieten muss bei der Einreise ein PCR-Test nicht älter als 48 Stunden vorgelegt werden - dies gilt auch für Geimpfte und Genesene sowie Kinder ab sechs Jahre. Sämtliche Reisende müssen sich nach Rückkehr aus einem Virusvariantengebiet 14 Tage in Quarantäne begeben. Hierzu sollte man sich vor einer Reise ins Ausland informieren.

Ausnahmen für vollständig Geimpfte und Genesene 

Seit dem 9. Mai sieht eine Bundesverordnung vor, dass die Quarantänepflicht für vollständig geimpfte Personen sowie für in den vorangegangenen sechs Monaten von einer COVID-19-Erkrankung nachweislich genesene Personen von der Test- und Quarantänepflicht befreit sind. Dies gilt allerdings nicht, wenn die Rückreise aus einem vom Auswärtigen Amt als Virusvariantengebiet ausgewiesenen Land oder Region erfolgt. Eine Ausnahme gilt für Geimpfte allerdings dann, wenn die einreisende Person vollständig mit einem Impfstoff gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft wurde, für den das Robert Koch-Institut offiziell bekannt gegeben hat, dass der jeweilige Impfstoff gegen die Virusvariante hinreichend wirksam ist, derentwegen die Einstufung als Virusvariantengebiet erfolgt ist.

Aktuelle Einreiseverordnung  

Reiserückkehrer können sich nach wie vor mit einem negativen Corona-Test von der 10-tägigen Quarantäne freitesten. Bei einer Rückkehr aus Hochrisikogebieten ist dies erst nach fünf Tagen möglich, bei einer Rückkehr aus Virusvariantengebieten ist ein Freitesten nicht möglich. Bei Rückkehr aus einem Virusvariantengebiet benötigen auch geimpfte und nachweislich genesene Personen einen aktuellen PCR Negativ-Test. Zusätzlich gilt: Alle Reiserückkehrer aus Hochrisikogebieten und Virusvariantengebieten müssen vor der Einreise nach Deutschland eine digitale Einreiseanmeldung ausgefüllt haben. Das gilt auch für geimpfte und genesene Personen. 

Seit dem 1. August 2021 werden keine einfachen Risikogebiete mehr ausgewiesen, sondern nur noch Hochrisikogebiete und Virusvariantengebiete. 

Muss ich nach der Einreise in mein Urlaubsland in Quarantäne gehen? 

Aufgrund der teils hohen Infektionszahlen haben manche Länder in Europa nach bestimmten Kriterien wieder eine Quarantänepflicht nach der Einreise ausgesprochen. Welche Regelungen diesbezüglich im einzelnen gelten, wird im Bereich der jeweiligen Reiseländer erläutert. Viele Länder in der EU wenden aber Ausnahmeregelungen für vollständig geimpfte oder geboosterte oder von einer Corona-Infektion genesene Personen an.   

Tabelle: Campingländer in Europa im Überblick 

Freeontour-Hinweis: Die Angaben zur Quarantäne- und Testpflicht für Reiserückkehrer beziehen sich auf Personen, die nicht vollständig geimpft oder nachweislich von einer COVID-19-Infektion genesen sind. Die Angaben zu den einzelnen Ländern können sich kurzfristig ändern - Angaben ohne Gewähr.

Länder in Europa in alfabetischer Reihenfolge 

Freeontour-Hinweis: Die Angaben zu den einzelnen Ländern können sich kurzfristig ändern - Angaben ohne Gewähr.

Belgien
Bulgarien
Dänemark
Estland
Finnland
Frankreich     
Griechenland
Italien 
Kroatien
Lettland & Litauen
Luxemburg  
Niederlande 
Norwegen
Österreich
Polen
Portugal 
Slowenien
Spanien
Schweden
Schweiz 
Tschechien 

Belgien 

Die Grenzen zwischen Belgien und Nordrhein-Westfalen waren während der gesamten Corona-Situation nie geschlossen. Seit dem 21. November gilt aber ganz Belgien als Hochrisikogebiet, eine Reisewarnung ist in Kraft. Alle Reiserückkehrer müssen vor der Einreise nach Deutschland eine digitale Einreiseanmeldung ausfüllen. Für nicht-immunisierte Reiserückkehrer gilt außerdem eine Testpflicht vor Einreise und eine anschließende Quarantänepflicht.  

Einreisende nach Belgien müssen aber grundsätzlich innerhalb von 48 Stunden vor Einreise ein elektronisches „Passenger Locator Form“ (PLF) ausfüllen und elektronisch versenden. Ein Nachweis (elektronisch oder Ausdruck) soll bei Einreise mitgeführt werden. Personen, die aus einer „roten Zone“ nach Belgien reisen, müssen bei Einreise einen negativen PCR-Test mit sich führen. Die Abstrichentnahme darf maximal 72 Stunden zurückliegen. Spätestens am siebten Tag nach Einreise muss ein erneuter Test erfolgen. Kinder unter 6 Jahren sowie vollständig Geimpfte und Genesene sind hiervon befreit. Personen, die mit dem Auto einreisen und weniger als 48 Stunden in Belgien bleiben, sind von der PCR- und Quarantänepflicht befreit. Deutschland, Österreich und die Schweiz zählen zurzeit zur roten Zone     

Seit dem 6. Dezember sind alle privaten Zusammenkünfte und Aktivitäten in Innenräumen vorübergehend verboten, einschließlich organisierter Aktivitäten. Davon ausgenommen ist aber der Sport sowie Zusammenkünfte in Privatwohnungen oder kleinen Touristenunterkünften. Kinos, Theater und ähnliche Einrichtungen dürfen maximal 200 Besucher mit Maskenpflicht einlassen.

Seit dem 26. Dezember gilt in Belgien wieder ein Teil-Lockdown. Veranstaltungen in Innenräumen sind weiter verboten. Zusätzlich müssen die meisten Einrichtungen für Freizeitaktivitäten in Innenräumen komplett schließen. Dazu zählen beispielsweise Laserspiele, Bowlinghallen, Escape Rooms, Paintball-, Snooker-, Dart- und Billardzentren, Indoor-Trampolinparks, Spaßbäder sowie die Innenbereiche von Vergnügungsparks und Tierparks. Für die Gastronomie gilt eine Sperrstunde ab 23 Uhr. Sportveranstaltungen finden ohne Publikum statt. Fitnesszentren, Sportbäder, Wellnesszentren und Saunen bleiben unter Einschränkungen geöffnet - ebenso wie Hotels und Campingplätze. Auch für kulturelle Einrichtungen ist ein 3G-Nachweis notwendig.          

Das Tragen einer Schutzmaske oder eines Mund-Nasen-Schutzes aus Stoff ist in allen Situationen, in denen der Abstand von 1,50 m nicht eingehalten werden kann, für alle Einwohner ab sechs Jahren im Öffentlichen Nahverkehr und in Schulen verpflichtend. Das gilt auch in Geschäften, Kinos, Kirchen, Bibliotheken und anderen öffentlichen Innenräumen wie Restaurants, Cafés, Hotels und teilweise in Einkaufsstraßen und auch auf Märkten. 

Bulgarien

Bulgarien erlaubt seit dem 7. Januar 2022 vorerst nur die Einreise mit 2G-Nachweis sowie zusätzlichem negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Seit dem 21. Oktober ist ein 3G-Nachweis erforderlich für den Besuch von Kinos, Konzerten, Museen, Sportstätten, Restaurants und sonstige öffentliche Einrichtungen in Innräumen. Auch für Beherbergungsbetriebe wie Campingplätze ist ein 3G-Nachweis notwendig. Die Öffnungszeiten und Zutrittsbedingungen öffentlicher Gebäude werden in Abhängigkeit des aktuellen Infektionsgeschehens unter Einhaltung der üblichen Hygiene- und Abstandsregeln kurzfristig angepasst. 

Bulgarien gilt seit dem 16. Januar 2022 als Hochrisikogebiet, eine Reisewarnung ist in Kraft. Alle Reiserückkehrer müssen vor der Einreise nach Deutschland eine digitale Einreiseanmeldung ausfüllen. Für nicht-immunisierte Reiserückkehrer gilt außerdem eine Testpflicht vor Einreise und eine anschließende Quarantänepflicht.  

Dänemark

Ganz Dänemark gilt seit dem 19. Dezember als Hochrisikogebiet, eine Reisewarnung ist in Kraft. 

Dänemark teilt Länder und Regionen je nach Infektionsgeschehen in unterschiedliche Farbkategorien ein. 


Vollständig geimpfte Urlauber aus EU- und Schengenländern dürfen aktuell nur mit zusätzlichem Antigen- oder PCR-Test einreisen. Dabei ist zu beachten, dass die Zweitimpfung mindestens 14 Tage vor Einreise erfolgt sein muss, sie darf aber nicht länger als 180 Tage vor Einreise erfolgt sein. Nur Genesene sind von der Testpflicht ausgenommen. Generell wird die Gültigkeit des Impfschutzes seit dem 16. Januar 2022 nach der zweiten Impfung bzw. Auffrischimpfung auf fünf Monate begrenzt.  

Auch nicht-geimpfte Touristen aus Ländern der EU dürfen ohne Quarantäne nach Dänemark einreisen. Verpflichtend ist aber weiterhin ein negativer COVID-19-Test (PCR-Test oder Antigentest) bei Einreise, teilweise ist auch ein Test nach Ankunft nötig.    

Die Einreise über die deutsch-dänische Landgrenze ist an allen Grenzübergängen möglich. Es erfolgen Stichprobenkontrollen bei der Einreise nach Dänemark.  

Dänemark hat zum 19. Dezember seine Corona-Einschränkungen verschärft: Unter anderem muss in Restaurants und Bars, beim Indoor-Sport sowie bei körpernahen Dienstleistungen wieder ein Corona-Pass (3G-Regelung) vorgezeigt werden. Kulturelle Einrichtungen sowie Diskotheken und Clubs sind geschlossen. Die Maskenpflicht wurde auf viele Indoor-Bereiche ausgeweitet, z. B. beim Einkaufen. 

Seit dem 16. Januar 2022 gibt es erste Lockerungen. Folgende Bereiche dürfen wieder öffnen und sind mit 3G-Nchweis zugänglich: Vergnügungsparks, zoologische Gärten, Museen, Kunsthallen, Kinos, Theater, Konzerte, Konferenzen sowie Sportveranstaltungen. Meist ist neben dem 3G-Nachweis auch das Tragen einer Maske verpflichtend.    

Estland

Die Einreise nach Estland ist u. a. für Reisende aus EU-Ländern mit 14-Tage-Inzidenz unter 75 ohne Quarantäne möglich. Oberhalb dieser Grenze gilt eine PCR-Testpflicht und Quarantänepflicht für nicht-immunisierte Personen. Außerdem sollen alle Reisenden elektronisch max. 72 Std. vor Einreise einen Anmeldebogen ausfüllen. Eine Liste mit den jeweils geltenden Zahlen wird vom estnischen Außenministerium veröffentlicht und einmal wöchentlich aktualisiert. Für vollständig geimpfte Personen sowie für Menschen, die innerhalb der vorangegangenen sechs Monate eine COVID-19-Erkrankung überstanden haben und dies belegen können, entfällt die Test- und Quarantänepflicht.

Estland gilt seit dem 9. Januar 2022 wieder als Hochrisikogebiet, eine Reisewarnung ist in Kraft. Alle Reiserückkehrer müssen vor der Einreise nach Deutschland eine digitale Einreiseanmeldung ausfüllen. Für nicht-immunisierte Reiserückkehrer gilt außerdem eine Testpflicht vor Einreise und eine anschließende Quarantänepflicht.  

Eine Maskenpflicht gilt in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in anderen öffentlichen Bereichen und seit dem 29. Oktober auch wieder in öffentlich zugänglichen Innenräumen.  

Die meisten Einrichtungen sind unter Kapazitätsbeschränkungen geöffnet. Für einige Indoor-Bereiche - beispielsweise Hotels und Campingplätze - ist ein 3G-Nachweis erforderlich. Seit dem 25. Oktober sind viele Einrichtungen aus den Bereichen Kultur, Gastronomie und Freizeit nur noch für geimpfte und nachweislich genesene Personen zugänglich. Das gilt z. B. für alle Sporteinrichtungen, Saunen und Wellnesseinrichtungen, Schwimmbäder, Freizeitparks, öffentliche Meetings und Veranstaltungen, Theater, Kinos, Ausstellungen und auch die Gastronomie. Die 2G-Regel greift auch für Jugendliche ab zwölf Jahren.  

Finnland

Die Einreise nach Finnland ist aktuell nur für vollständig Geimpfte und für Genesene mit Antigen- oder PCR-Test möglich. Für nicht-immunisierte Personen ist die Einreise zu touristischen Zwecken nicht erlaubt. Kinder, die 2005 oder später geboren wurden, benötigen keinen Nachweis oder eine Impfung bei Einreise mit den Eltern, sofern diese die Einreisebestimmungen erfüllen. 

Seit dem 25. Dezember gilt ganz Finnland als Hochrisikogebiet, eine Reisewarnung ist in Kraft. Alle Reiserückkehrer müssen vor der Einreise nach Deutschland eine digitale Einreiseanmeldung ausfüllen. Für nicht-immunisierte Reiserückkehrer gilt außerdem eine Testpflicht vor Einreise und eine anschließende Quarantänepflicht. 

Eine Maskenpflicht besteht in Finnland im öffentlichen Nah- und Fernverkehr sowie in allen öffentlich zugänglichen Innenbereichen. Je nach Region gelten Einschränkungen für die Gastronomie in Bezug auf Kapazität, Öffnungszeiten und Alkoholausschank. Auch für andere Einrichtungen in Innenräumen kann es Kapazitätsbeschränkungen geben. Darüber hinaus wird regional und lokal festgelegt, ob ein 3G-Nachweis für die Nutzung von Einrichtungen erforderlich ist.  

Frankreich

Ganz Festland-Frankreich gilt seit dem 19. Dezember als Hochrisikogebiet, eine Reisewarnung ist in Kraft.

Die Corona-bedingten Grenzkontrollen wurden an den deutschen und schweizerischen Grenzen zu Frankreich aufgehoben, die bereits vor der COVID-19-Situation eingeführten Grenzkontrollen seitens Frankreich bleiben aber weiter bestehen. 

Reisende aus der EU und dem Schengen-Raum sowie weiteren als grün kategorisierten Ländern dürfen mit negativem PCR- oder Antigentest einreisen, der seit dem 13. November nicht älter als 24 Stunden sein darf. Ausgenommen von der Testpflicht sind Reisende unter elf Jahren, vollständig Geimpfte sowie nachweislich genesene Personen. Zusätzlich muss eine Erklärung zur Symptomfreiheit abgegeben werden. Vollständig geimpfte Personen dürfen generell unabhängig von der Risikoeinordnung des jeweiligen Heimatlandes nach Frankreich einreisen. Reisende ab 65 Jahren benötigen seit dem 15. Dezember 2021 den Nachweis einer dritten Impfung (Booster), sofern die letzte Impfung mehr als sechs Monate zurückliegt. Für Reisende, die mit dem Impfstoff von Janssen geimpft wurden, gilt dies, sofern die Impfung mehr als einen Monat zurückliegt. Für alle anderen Einreisenden gilt dies seit dem 15. Januar 2022, sofern die letzte Impfung dann länger als sieben Monate zurückliegt.     

Campingplätze und Wohnmobilstellplätze sind geöffnet - ebenso wie die Innen- und Außengastronomie, Kultur- und Sporteinrichtungen inklusive Kino und Theater. Auch nicht-essentielle Geschäfte, Museen, Konzertsäle, Sporthallen, Vergnügungsparks, Freibäder, Sportstadien und ähnliche Veranstaltungsorte sind mit Einschränkungen zugänglich. Teilweise ist ein 3G-Nachweis erforderlich, beispielsweise beim Check-in auf dem Campingplatz, beim Betreten von Cafés, Restaurants, Flugzeugen und Fernzügen sowie in manchen Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Voraussichtlich noch im Januar soll die 3G-Regel in diesen Bereichen durch eine verschärfte 2G-Regel ersetzt werden. Clubs und Diskotheken sind geschlossen. 

Auch die Skigebiete dürfen für die Wintersaison öffnen. Dabei gelten am Lift Maskenpflicht und Abstandgebot. Seit dem 6. Dezember ist auch für den Skilift ein 3G-Nachweis notwendig.

In öffentlich zugänglichen Innenräumen gilt nach wie vor eine generelle Maskenpflicht - je nach Stadt und Region kann diese auch in stark frequentierten Bereichen im Freien gelten. Das ist aktuell beispielsweise im Departement Moselle der Fall. Bei einem Verstoß werden 135 Euro Strafe fällig.

Griechenland

Aufgrund steigender Infektionszahlen sind einzelne Regionen wieder von einem Teil-Lockdown betroffen. Einschränkungen werden je nach regionalem Infektionsgeschehen angepasst und lokal kommuniziert, teilweise sind Einrichtungen nur mit 3G- oder 2G-Nachweis zugänglich. Seit dem 6. November sind landesweit auch öffentliche Gebäude, Geschäfte, Restaurants und Banken nur noch mit 3G-Nachweis zugänglich. Für die Gastronomie gilt eine Sperrstunde ab 0 Uhr. Aktuell wurde auch eine umfassende Maskenpflicht in öffentlichen Bereichen wieder eingeführt. Beim Einkaufen, in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in allen öffentlich zugänglichen Innenräumen ist eine FFP2-Maske Pflicht.     

Wichtig: Urlauber müssen sich spätestens 48 Stunden vor der Einreise nach Griechenland über ein spezielles Online-Formular für die Einreise registriert haben! Dabei wird ihnen ein Code zugewiesen, der bei der Einreise nachgewiesen werden muss. Ebenfalls erforderlich ist zusätzlich eine Bescheinigung über eine vollständige Impfung, eine überstandene COVID-19-Erkrankung, einen negativen PCR-COVID-19-Test (nicht älter als 72 Stunden) oder einen negativen Antigen-Test (nicht älter als 48 Stunden). Der Test muss aus einem anerkannten Testlabor aus dem Abreiseland stammen und eine begleitende Diagnose in englischer Sprache unter Nennung von Name, Adresse und Pass/Personalausweisnummer beinhalten. Darüber hinaus können bei der Einreise an der Grenze verpflichtende Corona-Schnelltests durchgeführt werden. Seit dem 19. Dezember müssen alle Reisenden - auch Geimpfte und Genesene - für die Einreise einen negativen Test vorweisen. 

Seit dem 21. November gilt auch ganz Griechenland wieder als Hochrisikogebiet, eine Reisewarnung ist in Kraft. Alle Reiserückkehrer müssen vor der Einreise nach Deutschland eine digitale Einreiseanmeldung ausfüllen. Für nicht-immunisierte Reiserückkehrer gilt außerdem eine Testpflicht vor Einreise und eine anschließende Quarantänepflicht.

Italien

Wer aus der EU oder einem Schengen-Staat nach Italien einreisen möchte, muss einen negativen PCR-Test oder Antigen-Test vorlegen - das gilt vom 16. Dezember 2021 bis zum 31. Januar 2022 auch für Geimpfte und Genesene. In diesem Zeitraum besteht für Nicht-Immunisierte zusätzlich eine 5-tägige Quarantänepflicht und im Anschluss eine erneute Testpflicht. Kinder unter sechs Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen. Darüber hinaus müssen alle Reisenden vor der Einreise nach Italien ein digitales Einreiseformular ausfüllen. Für die Einreise nach Sizilien besteht generell eine Testpflicht unabhängig vom Impf- oder Genesenenstatus. 

Seit dem 1. Januar 2022 gilt ganz Italien als Hochrisikogebiet, eine Reisewarnung ist in Kraft.
Alle Reiserückkehrer müssen vor der Einreise nach Deutschland eine digitale Einreiseanmeldung ausfüllen. Für nicht-immunisierte Reiserückkehrer gilt außerdem eine Testpflicht vor Einreise und eine anschließende Quarantänepflicht. 

Generell gilt in Italien eine Abstandsregel, die besagt, dass die Menschen überall mindestens einen Meter Distanz voneinander halten sollen, in Südtirol sind sogar zwei Meter empfohlen. Ein Mund-Nasen-Schutz muss in Geschäften, im öffentlichen Nahverkehr, in öffentlichen Gebäuden generell sowie in Bars und Restaurants getragen werden - allerdings nicht, während man am Tisch sitzt.  

Neue Regelungen seit 10. Januar 2022
Auch in den Regionen der weißen und gelben Kategorie sind Verschärfungen in Kraft: Für die Innenbereiche von Bars, Restaurants, Kinos, Theater, Konzerte, Diskotheken und sonstige Veranstaltungen ist weiterhin ein 2G-Nachweis notwendig. Dies gilt auch für Museen, kulturelle Einrichtungen und Vergnügungsparks sowie die meisten anderen Freizeiteinrichtungen. Seit dem 10. Januar ist ein 2G-Nachweis auch für die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln und Skiliften, Hotels und anderen Unterkünften wie Campingplätzen notwendig. Veranstaltungen sind verboten. Darüber hinaus gibt es in verschiedenen Städten und Regionen wieder eine Maskenpflicht im Freien. 

Eine besondere Regelung gibt es generell für alle, die mit der Fähre nach Sardinien reisen möchten: Vor Betreten der Schiffe muss sich jeder Passagier bei der Region Sardinien registrieren. Das funktioniert entweder über dieses Onlineformular, manuell am Fährhafen oder über die App SardegnaSicura. Jeder Passagier muss bei Einreise eine Kopie der bestätigten Registrierung zusammen mit der Bordkarte und seinem gültigen Ausweis vorlegen können. Vor dem Boarding überprüfen die Reedereien die erfolgte Registrierung. An Bord der Fähren herrschen zudem verstärkte Hygienevorschriften - beispielsweise Maskenpflicht -  die sich allerdings je nach Reederei unterscheiden können. Um Mindestabstände an Bord einhalten zu können, kann es teilweise - insbesondere bei Fahrten über Nacht - auch Einschränkungen im Bereich der Kapazitäten sowie die Verpflichtung zur Buchung eines Schlafplatzes geben.

Kroatien

Bei der Einreise nach Kroatien werden die Kontaktdaten der Reisenden für die Dauer ihres Aufenthalts im Land registriert. Wer Wartezeiten an der Grenze verkürzen möchte, kann dies auch vorab online auf der Website des Kroatischen Tourismusministeriums erledigen. Für Reisende aus dem EU/EWR- und Schengenraum ist die Einreise mit dem digitalen COVID-Zertifikat der EU - also mit Negativ-Test, Impfung oder Genesenennachweis - möglich.       

Aktuell gilt ganz Kroatien als Hochrisikogebiet, eine Reisewarnung ist in Kraft. Alle Reiserückkehrer müssen vor der Einreise nach Deutschland eine digitale Einreiseanmeldung ausfüllen. Für nicht-immunisierte Reiserückkehrer gilt außerdem eine Testpflicht vor Einreise und eine anschließende Quarantänepflicht.

Campingplätze und andere Beherbergungsbetriebe sind für die touristische Nutzung geöffnet. Die Gastronomie ist geöffnet, teilweise jedoch nur im Außenbereich. Nach wie vor gilt aber: Außerhalb des Wohnwagens oder des Reisemobils sollten Reisende einen Mund-Nase-Schutz tragen und mindestens 1,5 Meter Abstand zu Dritten halten. In öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften, Krankenhäusern und im Gastgewerbe gilt generell eine Maskenpflicht - ebenso wie überall im Freien, wo der Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann. In öffentlichen Verkehrsmitteln und in Geschäften ist nur eine reduzierte Anzahl von Personen zugelassen.

Die kroatischen Inseln sind per Fähre zu erreichen. 

Lettland

Die touristische Einreise aus EU-Ländern nach Lettland ist mit Negativ-Test, Impfung oder Genesenennachweis möglich. Zusätzlich gilt bei der Einreise nach Lettland für alle Reisenden eine Registrierungspflicht, die auch für Durchreisende gilt. Wer mit dem Pkw oder Reisemobil nach Lettland einreist, muss vorab die elektronische Einreiseregistrierung nutzen.  

Lettland gilt seit dem 16. Januar 2022 als Hochrisikogebiet, eine Reisewarnung ist in Kraft. Alle Reiserückkehrer müssen vor der Einreise nach Deutschland eine digitale Einreiseanmeldung ausfüllen. Für nicht-immunisierte Reiserückkehrer gilt außerdem eine Testpflicht vor Einreise und eine anschließende Quarantänepflicht.  

Nach wie vor gilt in Lettland eine Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und in allen öffentlichen Innenräumen. Zusätzlich gilt eine Abstandspflicht von zwei Metern, wo immer dies möglich ist. Für vollständig geimpfte und nachweislich genesene Personen gibt es nur noch eine eingeschränkte Maskenpflicht.      

Die meisten Einrichtungen und Dienstleistungen des Kultur-, Sport- und Freizeitbereichs sind geöffnet - allerdings sind sie nur mit 2G-Nachweis zugänglich. Das gilt auch für touristische Übernachtungen auf dem Campingplatz. 

Litauen 

Ganz Litauen gilt seit dem 3. Oktober als Hochrisikogebiet mit offizieller Reisewarnung. Alle Reiserückkehrer müssen vor der Einreise nach Deutschland eine digitale Einreiseanmeldung ausfüllen. Für nicht-immunisierte Rückreisende gilt außerdem eine Test- und Quarantänepflicht. 

Für die Einreise nach Litauen gibt es ein Ampelsystem, das die einzelnen Länder nach ihrem Infektionsgeschehen und Risikopotenzial kategorisiert. Eine Liste der Länder, die mit hohem Risiko eingestuft werden, wird jeweils montags veröffentlicht. Diese Grenze haben aktuell viele europäische Länder überschritten - auch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Reisende aus diesen Ländern müssen für die Einreise einen negativen COVID-19-Testbefund vorlegen und sich in eine 10-tägige Quarantäne begeben.

Vollständig geimpfte sowie nachweislich innerhalb der vorangegangenen sechs Monate von einer COVID-19-Erkrankung genesene Personen sind von der Test- und Quarantänepflicht ausgenommen. Auch nicht-geimpfte Personen aus Ländern der gelben und grünen Kategorie dürfen mit Negativtest (PCR oder Antigen) ohne Quarantäne nach Litauen einreisen. Generell müssen aber alle Einreisenden vorab ein digitales Einreiseformular ausfüllen.        
 
  
Angesichts der stark gestiegenen Infektionszahlen gelten in Litauen wieder verschiedene Einschränkungen. So sind die meisten Bereiche des öffentlichen Lebens nur noch mit 2G-Nachweis zugänglich. Nicht-immunisierte Personen ohne aktuellen Test haben keinen Zutritt zu Geschäften außerhalb des lebensnotwendigen Bereichs, Indoorsportstätten, körpernahen Dienstleistungen sowie zu Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern. Mindestabstands- und Hygieneregeln gelten weiterhin, ebenso wie die Maskenpflicht im öffentlichen geschlossenen Raum, z. B. in Geschäften, Supermärkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln. 

Luxemburg

Luxemburg gilt seit dem 9. Januar 2022 wieder als Hochrisikogebiet, eine Reisewarnung ist in Kraft. Alle Reiserückkehrer müssen vor der Einreise nach Deutschland eine digitale Einreiseanmeldung ausfüllen. Für nicht-immunisierte Reiserückkehrer gilt außerdem eine Testpflicht vor Einreise und eine anschließende Quarantänepflicht.

Die Grenzen sind geöffnet und auch die Durchreise durch Luxemburg ist möglich, es gelten aber weiterhin Hygiene- und Abstandsregeln: Im öffentlichen Personennahverkehr, in Supermärkten und Geschäften sowie in öffentlichen Einrichtungen wie Museen, Bibliotheken, Bürgerbüros usw. gilt nach wie vor eine Maskenpflicht und auch die Mindestabstände von zwei Metern sind einzuhalten.

Die meisten Einrichtungen sind geöffnet, allerdings zum großen Teil aktuell nur mit 2G- oder 2G-plus-Nachweis zugänglich. Dies gilt beispielsweise für Restaurants und Beherbergungsbetriebe wie Campingplätze sowie für verschiedene Aktivitäten ab einer Gruppengröße von mehr als zehn Personen. Für die Gastronomie gilt außerdem eine Sperrstunde ab 23 Uhr.  

Niederlande

Viele Einrichtungen in den Niederlanden sind weiterhin geschlossen. Das betrifft sowohl Bars und Restaurants als auch kulturelle Einrichtungen, Kinos, Theater, Konzerthallen, Tierparks und Vergnügungsparks. Indoor-Sporteinrichtungen, körpernahe Dienstleister sowie der Einzelhandel des nicht-lebensnotwendigen Bedarfs dürfen seit dem 15. Januar 2022 eingeschränkt wieder öffnen. Teilweise ist ein 3G-Nachweis notwendig. Private Kontakte sind auf vier Personen pro Tag beschränkt. Die Campingplätze sind weiterhin geöffnet. 

Nach wie vor muss ein Abstand von 1,50 Metern zwischen den Menschen gewahrt werden. Die Maskenpflicht gilt in öffentlichen Verkehrsmitteln, an Bahnhöfen und Flughäfen und seit dem 6. November wieder in den meisten öffentlichen Innenbereichen.

Das gilt aktuell für die Einreise in die Niederlande mit dem Camper

Die Niederlande unterscheiden für die Einreise zwischen Ländern mit sehr hohem, hohem und niedrigem Risiko. Reisende aus Ländern mit sehr hohem Risiko müssen sich für zehn Tage in Hausquarantäne (auch Ferienunterkünfte) begeben und außerdem bei Einreise einen negativen PCR-COVID-19-Test nachweisen. Deutschland, die Schweiz und Österreich gelten aktuell als Länder mit hohem Risiko, ein 3G-Nachweis ist erforderlich.   

Die niederländischen Überseegebiete Bonaire, Sint Eustatius und Saba gelten als Hochinzidenzgebiet. Es gilt eine Testpflicht bei Rückreise nach Deutschland und eine anschließende Quarantänepflicht. Zusätzlich ist für diese Gebiete eine Reisewarnung in Kraft. Das niederländische Festland gilt seit dem 21. November als Hochrisikogebiet, eine Reisewarnung ist in Kraft. Alle Reiserückkehrer müssen vor der Einreise nach Deutschland eine digitale Einreiseanmeldung ausfüllen. Für nicht-immunisierte Reiserückkehrer gilt außerdem eine Testpflicht vor Einreise und eine anschließende Quarantänepflicht.

Norwegen

Ganz Norwegen gilt seit dem 19. Dezember als Hochrisikogebiet, eine Reisewarnung ist in Kraft.

Norwegen hat seine Einreisebestimmungen teilweise an die der EU angepasst.
Touristische Reisen sind aktuell aus Ländern der grünen Kategorie  mit Nachweis über einen aktuellen Negativ-Test, eine vollständige Impfung oder eine überstandene COVID-Erkrankung möglich. Als grün wird ein Land kategorisiert, wenn die 14-Tage-Inzidenz unter 50 und die Testpositivrate unter 4 % liegt, alternativ kann auch die Bemessungsgrundlage einer 14-Tage-Inzidenz unter 75 und einer Testpositivrate von maximal 1 % gelten. Bei Einreise mit Negativ-Test ist ein zusätzlicher Test bei Grenzübertritt erforderlich. Alle Reisenden - auch mit digitalem Impf- oder Genesenenausweis - müssen sich zusätzlich vor Einreise online registrieren.

Achtung: Deutschland, Österreich und die Schweiz sind aktuell in die dunkelrote Kategorie eingestuft. Alle Einreisenden müssen sich an der Grenze testen lassen. Einreisende ohne vollständige Impfung oder Genesenennachweis müssen sich bis zu zehn Tage in Quarantäne begeben. Akzeptiert werden ausschließlich digitale Impf- und Genesenennachweise, die über einen auslesbaren QR-Code verfügen.  

Die Fährverbindungen zwischen Deutschland und Norwegen beziehungsweise Dänemark und Norwegen werden für den Personenverkehr teilweise eingeschränkt angeboten. Gleiches gilt für die Fährverbindung zwischen Strömstad in Schweden und Sandefjord in Norwegen. Zu beachten ist auch, dass die Fährverbindung zwischen Oslo und Fredrikshavn der Reederei Stena Line aufgrund der Corona-Krise dauerhaft eingestellt wurde. 

Die meisten Einrichtungen in Norwegen sind ohne Einschränkungen zugänglich. Seit dem 9. Dezember besteht aber wieder Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, beim Einkaufen und überall dort, wo der Mindestabstand von 1 Meter nicht eingehalten werden kann. Für private Treffen erwachsener Personen gilt in der Öffentlichkeit eine maximale Gruppengröße von 20 Personen.    

Norwegen hat die landesweiten Einschränkungen zum 14. Januar 2022 wieder etwas gelockert. Bestehen bleibt aber der Mindestabstand von 1 m zu Personen aus anderen Haushalten und die Empfehlung, zu Hause nicht mehr als zehn Gäste zu empfangen. Auf Sport in Innenräumen soll möglichst verzichtet werden, es gilt die Empfehlung zum Outdoor-Sport. Private Veranstaltungen sind in Innenräumen auf maximal 30 Personen beschränkt, 50 Personen sind erlaubt sofern es feste Sitzplätze gibt. Für Veranstaltungen im Außenbereich gilt eine maximale Personenanzahl von 100 Menschen, 600 Teilnehmende in drei Kohorten sind bei festen Sitzplätzen erlaubt. Bei Veranstaltungen im Innen- und Außenbereich gilt Maskenpflicht. Diese gilt auch beim Einkaufen, in Restaurants, bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, in vielen öffentlichen Innenbereichen sowie bei körpernahen Dienstleistungen. Landesweit ist der Alkoholausschank in Bars, Restaurants und ähnlichen Einrichtungen nach 23 Uhr verboten. Vergnügungsparks, Spielhäuser und ähnliche Einrichtungen sowie Spaßbäder bleiben vorerst weiter geschlossen.

Österreich

Das Campen ist in Österreich nur mit 2G-Nachweis möglich. Voraussetzung für die Einreise ist seit dem 20. Dezember für Reisende aus Ländern der EU entweder eine vollständige Impfung inklusive Auffrischimpfung oder ein 2G-plus-Nachweis mit negativem PCR-Corona-Test. Nichtimmunisierte dürfen nur mit Online-Einreiseanmeldung sowie 10-tägiger Quarantänepflicht einreisen. Eine Verkürzung der Quarantäne ist frühestens nach fünf Tagen mittels eines negativen PCR-Tests möglich. 

Fast ganz Österreich gilt seit dem 16. Januar 2022 als Hochrisikogebiet, eine Reisewarnung ist in Kraft. Ausnahmen sind lediglich die Gemeinden Mittelberg und Jungholz, das Rißtal im Gemeindegebiet von Vomp und Eben am Achensee. Alle Reiserückkehrer müssen vor der Einreise nach Deutschland eine digitale Einreiseanmeldung ausfüllen. Für nicht-immunisierte Reiserückkehrer gilt außerdem eine Testpflicht vor Einreise und eine anschließende Quarantänepflicht.  

Österreich hat den landesweiten Lock-down für alle aufgehoben. Für nicht-immunisierte Menschen gilt der Lock-down aber weiterhin. Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe sind wieder in allen Bundesländern mit 2G-Nachweis zugänglich.   

Hinweis: Generell sind Impfungen seit dem 6. Dezember nur noch 270 Tage nach Zweitimpfung gültig. Seit dem 3. Januar 2022 müssen auch alle Personen, die eine Erstimpfung mit dem Janssen-Vakzin (Johnson & Johnson) erhalten haben, eine Zweitimpfung nachweisen. Eine Einzelimpfung wird im Rahmen von 2G nicht mehr anerkannt. PCR-Tests sind 72 Stunden gültig, offiziell bestätigte Antigentests 48 Stunden und vor Ort durchgeführte Selbsttests 24 Stunden. 

Abhängig von der Auslastung der Intensivbetten in den Krankenhäusern gelten verschärfte Corona-Maßnahmen, die nach Stufen unterteilt sind. Zurzeit gilt in ganz Österreich die Stufe 3:

In Stufe 1, die seit dem 15. September mit einer Auslastung von 200 Intensivbetten erreicht wurde, sind folgende zusätzliche Maßnahmen in Kraft: Antigen-Tests sind aktuell nur noch 24 Stunden ab Testabnahme gültig. In öffentlichen Verkehrsmitteln und in Geschäften des täglichen Bedarfs wird die allgemeine Maskenpflicht auf die Pflicht einer FFP2-Maske hochgestuft. Zusätzlich müssen ungeimpfte Personen auch im Bereich des Einzelhandels eine FFP2-Maske tragen. Außerdem gilt auch bei Zusammenkünften ab 25 Personen die 3G-Regel.

Stufe 2 tritt sieben Tage nach Überschreitung von 300 belegten Intensivbetten in Kraft. Für den Bereich der Nachtgastronomie sowie ähnlichen Settings ist der Zutritt dann nur noch für geimpfte und genesene Personen (2G-Regel) erlaubt. Gleiches gilt für Zusammenkünfte ohne zugewiesene Sitzplätze mit mehr als 500 Personen. Darüber hinaus werden Selbsttests im Rahmen der 3G-Regelung nicht mehr anerkannt. 

Stufe 3 gilt sieben Tage nach Überschreitung von 400 belegten Intensivbetten. Dann wird die 3G-Regel allgemein zur 2G-Regel - und zwar überall dort, wo zuvor die 3G-Regel galt. Das betrifft auch die Gastronomie und Campingplätze sowie die Gastronomie und den Einzelhandel. Seit dem 11. Januar 2022 gilt zusätzlich auch im Freien die FFP2-Maskenpflicht, wenn die Mindestabstände nicht eingehalten werden können.   

Polen

Die Einreise nach Polen ist für Reisende aus der EU und dem Schengen-Raum mit dem eigenen Fahrzeug mit negativem COVID-19-Test oder 10-tägiger Quarantäne möglich. Die Grenzen zur Ukraine, Russland oder Weißrussland sind zurzeit weiterhin nur eingeschränkt passierbar. Für vollständig Geimpfte und nachweislich von einer COVID-19-Erkrankung genesene Personen entfällt die Test- und Quarantänepflicht. 

Polen gilt seit dem 5. Dezember als Hochrisikogebiet, eine Reisewarnung ist in Kraft. 

Die meisten Einrichtungen haben unter Auflagen und mit 50 % Kapazitätsbeschränkungen für Ungeimpfte geöffnet. Das gilt auch für Hotels und Campingplätze. Auch kulturelle Einrichtungen, Gastronomiebetriebe, Schwimmbäder und andere Freizeiteinrichtungen sind davon betroffen. Ab dem 15. Dezember wird die Kapazität für nicht vollständig geimpfte Personen auf 30 % gesenkt. 

Der Mindestabstand im öffentlichen Raum beträgt zwei Meter, Geschäfte, Banken und Tankstellen dürfen nur mit Handschuhen betreten werden, die von den Geschäften zur Verfügung gestellt werden müssen. Eine Maskenpflicht besteht in Geschäften, dem öffentlichen Nahverkehr, Kirchen, öffentlichen Einrichtungen, Kinos, Theatern, Konzert- und Kulturhäusern sowie im Freien, sofern der Mindestabstand zu anderen nicht eingehalten werden kann.  

Portugal

Die Einreise nach Portugal ist auf dem Landweg möglich. Die touristische Einreise ist allerdings ausschließlich mit PCR-Test oder Antigen-Test erlaubt - das gilt auch für vollständig geimpfte oder genesene Personen. Kinder unter zwölf Jahren sind von der Testpflicht befreit.   

Seit dem 25. Dezember gilt aber ganz Portugal als Hochrisikogebiet, eine Reisewarnung ist in Kraft. Alle Reiserückkehrer müssen vor der Einreise nach Deutschland eine digitale Einreiseanmeldung ausfüllen. Für nicht-immunisierte Reiserückkehrer gilt außerdem eine Testpflicht vor Einreise und eine anschließende Quarantänepflicht. 

Campingplätze und Wohnmobilstellplätze dürfen Gäste mit 2G-plus-Nachweis aufnehmen. Die Maskenpflicht gilt in öffentlichen Verkehrsmitteln und in allen öffentlich zugänglichen Innenräumen.  

Für die meisten Einrichtungen des Freizeitbereichs ist ein 2G-plus-Nachweis erforderlich. Bars und Diskotheken sind geschlossen.   

Für Madeira und die Azoren gelten gesonderte Regeln, insbesondere in Bezug auf die Einreise. 

Slowenien

Voraussetzung für die Einreise nach Slowenien ist ein negativer PCR-Test (höchstens 72 Stunden alt) oder ein negativer Antigentest (höchstens 48 Stunden alt), eine vollständige Impfung oder ein Genesenennachweis.

Die Grenzübergangsstellen an der slowenisch-italienischen, an der slowenisch-kroatischen und an der slowenisch-österreichischen Grenze sind geöffnet. Wer aus einem Risikogebiet in Kroatien im Transit durch Slowenien fahren möchte, muss dies innerhalb von zwölf Stunden bewerkstelligt haben. Andernfalls könnte eine 10-tägige Quarantäne gefordert werden. Kurze Zwischenstopps, beispielsweise zum Tanken, sind aber zulässig.

Reiserückkehrer müssen beachten, dass ganz Slowenien seit dem 26. September als Hochrisikogebiet eingestuft wurde und eine Reisewarnung in Kraft ist. Für nicht-immunisierte Personen gilt für die Einreise nach Deutschland eine Test-, Quarantäne- und elektronische Anmeldepflicht.  

Das Betreten beziehungsweise die Nutzung von allen Geschäften, öffentlichen Einrichtungen, Banken, Tankstellen, Gastronomiebetrieben, Hotels und Campingplätzen, Flughäfen, Bahnhöfen, Bussen, Taxis etc. ist seit dem 15. September nur noch mit 3G-Nachweis erlaubt. Davon ausgenommen sind lediglich Lebensmittelgeschäfte sowie Apotheken und Drogerien. Zusammenkünfte mit höchstens 50 Personen sind erlaubt. Je nach Region kann es auch verschärfte Maßnahmen geben. Der Mindestabstand zu anderen Menschen beträgt in Slowenien 1,50 Meter. Das Tragen einer Schutzmaske ist in öffentlich zugänglichen Innenbereichen nach wie vor verpflichtend. Das gilt auch im Freien, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.  

Spanien

Die Einreise nach Spanien aus Corona-Risikogebieten - auch aus anderen europäischen Ländern wie Frankreich - ist nur mit Vorlage eines negativen PCR-Tests oder Antigen-Tests (beide nicht älter als 48 Stunden) möglich. Von der Testpflicht ausgenommen sind generell vollständig Geimpfte und nachweislich Genesene. Ganz Deutschland und Österreich werden von spanischer Seite zurzeit als Risikogebiet gelistet.

Seit dem 25. Dezember gilt auch ganz Spanien als Hochrisikogebiet, eine Reisewarnung ist in Kraft. Alle Reiserückkehrer müssen vor der Einreise nach Deutschland eine digitale Einreiseanmeldung ausfüllen. Für nicht-immunisierte Reiserückkehrer gilt außerdem eine Testpflicht vor Einreise und eine anschließende Quarantänepflicht.     

Auf dem spanischen Festland sowie auf den Inseln gelten weiterhin einschränkende Maßnahmen, die je nach Region unterschiedlich hart ausfallen können. Campingplätze und andere Übernachtungsbetriebe sind mit 3G-Nachweis zugänglich. Abweichende und detaillierte Einschränkungen können zusätzlich individuell von den Gemeinden und Städten vor Ort festgelegt werden. Dies gilt ebenso für den Bereich der nächtlichen Ausgangsbeschränkungen, Kontaktbeschränkungen, Maskenpflicht sowie die Schließung verschiedener Einrichtungen. In Katalonien gelten seit dem 24. Dezember verschärfte Maßnahmen. Zusätzlich wurde in ganz Spanien die Maskenpflicht im Freien wieder eingeführt. 

Schweden

Für die Einreise nach Schweden ist ein negativer COVID-19-Test (PCR- LAMP- oder Antigen) erforderlich, der nicht älter als 48 Stunden sein darf und in englischer Sprache vorliegen muss. Seit dem 28. Dezember 2021 gilt die Testpflicht auch wieder für vollständig Geimpfte und nachweislich Genesene. Zusätzlich sind alle Reisenden aus Ländern außerhalb Skandinaviens dazu aufgefordert, sich nach der Einreise nach Schweden testen zu lassen - unabhängig vom Impfstatus. 

Schweden gilt seit dem 9. Januar 2022 als Hochrisikogebiet, eine Reisewarnung ist in Kraft. Alle Reiserückkehrer müssen vor der Einreise nach Deutschland eine digitale Einreiseanmeldung ausfüllen. Für nicht-immunisierte Reiserückkehrer gilt außerdem eine Testpflicht vor Einreise und eine anschließende Quarantänepflicht.

Die meisten Einrichtungen sind unter Kapazitätseinschränkungen und Auflagen geöffnet. Darüber hinaus liegt es in der Verantwortung jedes und jeder Einzelnen, Ansteckungen möglichst zu vermeiden. Veranstaltungen in Innenräumen mit mehr als 100 Teilnehmenden sind allerdings nur mit digitalem Impfnachweis zugänglich. Dies gilt auch für den Besuch von Kinos, Theatervorstellungen etc. Seit dem 8. Dezember gilt in öffentlichen Verkehrsmitteln eine Maskenpflicht.    

Schweiz

Seit dem 4. Dezember gilt bei sämtlichen Einreisen in die Schweiz eine verschärfte Testpflicht, die auch für geimpfte und genesene Personen gilt. Nicht-immunisierte müssen neben einem PCR-oder Antigen-Test vor der Einreise zusätzlich einen zweiten Test (PCR-Test oder Antigenschnelltest) zwischen dem vierten und dem siebten Tag nach der Einreise durchführen. Im Gegenzug entfällt die Quarantänepflicht. Die Testkosten müssen von den Einreisenden selber getragen werden.  

Die Schweiz gilt seit dem 5. Dezember als Hochrisikogebiet, eine Reisewarnung ist in Kraft.

Seit dem 6. Dezember gilt in Innenräumen für alle öffentlichen Veranstaltungen sowie für alle sportlichen und kulturellen Aktivitäten von Laien die 2G-Pflicht und auch eine Maskenpflicht. Teilweise darf auch 2G-plus zur Anwendung kommen, so dass die Maskenpflicht dann entfällt. 

Tschechien

Tschechien verwendet für die Einreise aus anderen Staaten seit Kurzem ein Abstufungssystem, das die jeweiligen Länder in verschiedene Risiko-Kategorien einstuft. Deutschland, Österreich und die Schweiz gehören aktuell zur dunkelroten Kategorie.  Für Reisende aus Ländern der roten und dunkelroten Kategorie ist die Einreise unabhängig vom Immunitätsstatus ausschließlich mit PCR-Test erlaubt, eine Ausnahme gilt nur für Menschen, die bereits eine Auffrischimpfung erhalten haben. Nicht-immunisierte Personen aus Ländern der roten und dunkelroten Kategorie dürfen außerdem nur mit PCR-Test, mindestens 5-tägiger Quarantäne sowie einem weiteren PCR-Test einreisen.    

Zu beachten ist auch, dass ganz Tschechien seit dem 14. November wieder als Hochrisikogebiet gilt.
Alle Reiserückkehrer müssen vor der Einreise nach Deutschland eine digitale Einreiseanmeldung ausfüllen und nachweisen, ob sie geimpft, getestet oder genesen sind. Für nicht-immunisierte Menschen folgt eine weitere Test- und Quarantänepflicht.

Geschäfte sind mit Auflagen geöffnet. Körpernahe Dienstleistungen können nur mit Test oder Impfung wahrgenommen werden. Kulturelle Einrichtungen wie Museen, Schlösser, Theater und Kinos sowie Freizeiteinrichtungen, botanische und zoologische Gärten sind für eine begrenzte Besucherzahl geöffnet. Hotels und Campingplätze können von geimpften und genesenen Personen für touristische Zwecke genutzt werden. Seit dem 22. November ist in all diesen Bereichen ein 2G-Nachweis notwendig. Das gilt auch für die Gastronomie sowie den Besuch von Clubs und Diskotheken.

Generell gilt in Tschechien das Einhalten eines Mindestabstands von zwei Metern zu anderen Menschen. Vor dem Betreten von Geschäften u. ä. müssen außerdem die Hände desinfiziert werden. Eine Maskenpflicht (mindestens OP-Maske) besteht in ganz Tschechien in allen Innenräumen und öffentlichen Verkehrsmitteln. Das gilt beispielsweise für Behörden, Kliniken, Arztpraxen, soziale und medizinische Einrichtungen, Wahllokale, in Schulen und Geschäften.

Seit dem 22. Februar muss in Geschäften, öffentlichen Verkehrsmitteln und Krankenhäusern mindestens eine partikelfiltrierende Atemschutzmaske oder eine Nano-Schutzmaske getragen werden, z. B. eine FFP2-Maske oder zwei OP-Masken übereinander.

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