Camping in Corona-Zeiten: Was gilt in den deutschen Bundesländern?

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Camping in Corona-Zeiten: Was gilt in den deutschen Bundesländern?

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Camping in Corona-Zeiten: Was gilt in den deutschen Bundesländern?

Wo darf man nach dem Lock-down wieder campen? Überblick zu Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen in den einzelnen Bundesländern in Deutschland.

Letztes Update: 02.07.2021 

Wenn es um das Thema Campingurlaub in Deutschland geht, sieht man sich aufgrund von Covid-19 in den einzelnen Bundesländern weiterhin mit einer sehr dynamischen und bisweilen unterschiedlichen Situation konfrontiert. Die gute Nachricht ist aber: Aufgrund der aktuell durchgehend niedrigen Inzidenzen sind zurzeit überall in Deutschland die Campingplätze und Wohnmobilstellplätze geöffnet! Wenn auch teilweise unter unterschiedlichen Voraussetzungen. Freeontour hat den aktuellen Stand zusammengestellt.  

Aktuelle Corona-Maßnahmen  

Eigentlich sollen in der Theorie für ganz Deutschland einheitliche Regeln gelten. Die Praxis zeigt aber: Liegt die 7-Tage-Inzidenz in einem Bundesland oder in einzelnen Stadt- oder Landkreisen unter 100, legt jedes Bundesland individuell fest, welche Maßnahmen ergriffen werden. Diese werden in den jeweiligen Corona-Landesverordnungen festgeschrieben und in Landesrecht umgesetzt - wodurch sich auch die Unterschiede und Zeitverzüge in manchen Bereichen erklären. Freeontour stellt diese im Bereich der einzelnen Bundesländer vor. Dabei ist zu beachten, dass in manchen Bundesländern die Gesamtinzidenz des Bundeslandes für Lockerungen als Basis dient, während andere Bundesländer diese an den Inzidenzen der einzelnen Stadt- und Landkreise festmachen. 

Alle Bundesländer haben im Mai und Juni ihre Corona-Maßnahmen aufgrund sinkender Inzidenzen mehr oder weniger stark gelockert. Zusätzlich gilt seit dem 1. Juli die Bundesnotbremse nicht mehr. Bei stark steigenden Inzidenzen liegt es zurzeit wieder im Ermessungsgrad der Bundesländer, Maßnahmen zu verhängen. Im europäischen Ausland ist dies abhängig von den Bestimmungen des jeweiligen Reiselandes. 

Welche Ausnahmen gelten für vollständig geimpfte oder genesene Personen? 

Sofern dies nicht bereits in den einzelnen Länderverordnungen vorgesehen ist, gelten seit dem 8. Mai in ganz Deutschland Ausnahmen für vollständig geimpfte Personen oder von einer in den vorausgegangenen sechs Monaten nachweislich genesenen Person - allerdings nur, wenn sie keine typischen Symptome einer COVID-19-Erktrankung aufweisen. Damit entfällt für diese Personengruppen die Testpflicht in den Bereichen, in denen diese von den jeweiligen Länderverordnungen vorgeschrieben ist. Das gilt beispielsweise beim Friseur, im Restaurant (falls geöffnet) oder bei der Rückreise aus dem Ausland. Sofern es sich dabei nicht um ein ausgewiesenes Virusvariantengebiet handelt, entfällt auch die eventuelle Quarantänepflicht. Bei Kontakt zu einer mit einer Virusvariante infizierten Person besteht aber weiterhin die Pflicht zur Quarantäne. 

Zusätzlich entfallen für diese Personengruppen eventuelle Ausgangssperren und Kontaktbeschränkungen für private Treffen. Das bedeutet, dass private Treffen, an denen ausschließlich vollständig geimpfte oder nachweislich genesene Personen teilnehmen, unbeschränkt möglich sind. Bei Treffen, an denen auch nicht-geimpfte Personen teilnehmen, gelten weiterhin die jeweiligen Kontaktbeschränkungen - allerdings werden Geimpfte und Genesene nicht mitgezählt.

Die einzelnen Bundesländer haben aber die Möglichkeit, diese Regelung individuell in ihren Länderverordnungen anzupassen und können somit in Details abweichen. 

Übersicht Campingplätze & Wohnmobilstellplätze in den Bundesländern 

Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg dürfen Dauercamper die Campingplätze auch oberhalb einer 7-Tage-Inzidenz von 100 nutzen, sofern ein Härtefall vorliegt. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn sich der Erstwohnsitz auf dem Campingplatz befindet. Bei einer Inzidenz über 100 ist das touristische Campen für Urlauber aber weder auf Campingplätzen noch auf Wohnmobilstellplätzen möglich - dies gilt ausdrücklich auch für Stellplätze, die kostenfrei genutzt werden können, sowie für privat angebotene Stellplätze.   

Liegt die 7-Tage-Inzidenz in einem Stadt- oder Landkreis an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 100 dürfen dort seit dem 15. Mai Campingplätze und Wohnmobilstellplätze wieder genutzt werden. Urlauber ohne Genesenen- oder Impfnachweis müssen bei der Anreise einen negativen Corona-Test vorweisen und während des Aufenthalts alle drei Tage einen negativen Schnelltest vorlegen. Auch die Außenbereiche von Schwimm-, Thermal- und Spaßbädern und sonstigen Bädern sowie Badeseen mit kontrollierten Zugang dürfen öffnen. Wellnessanlagen und Saunen bleiben aber weiterhin geschlossen. 

Die Corona-Schutzverordnung des Landes Baden-Württemberg sieht ein Stufenkonzept vor, dass nach jeweils 14 Tagen weitere Öffnungen ermöglicht, sofern die 7-Tage-Inzidenz in den jeweiligen Stadt- und Landkreisen weiterhin stabil unter 100 bleibt bzw. weiterhin sinkt. Wird innerhalb dieser 14 Tage eine durchschnittlich steigende Tendenz verzeichnet, können Öffnungsschritte wieder rückgängig gemacht werden, auch wenn die 7-Tage-Inzidenz weiterhin unter 100 liegt.   

Lockerungen der Stufe 1
In Stufe 1 dürfen seit dem 15. Mai u. a. die folgenden Bereiche unter bestimmten Auflagen bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 100 öffnen.
Für die Nutzung ist in vielen Fällen ein negativer Testnachweis erforderlich (vollständig Geimpfte und Genesene ausgenommen): Open-Air-Veranstaltungen mit bis zu 100 Teilnehmern, Museen, Galerien, Gedenkstätten, Archive, Bibliotheken, Büchereien, Botanische und zoologische Gärten sowie die Innen- und Außengastronomie zwischen 6 und 21 Uhr. Minigolfanlagen, Hochseilgärten, Bootsverleih und sonstige Freizeiteinrichtungen können im Freien von Gruppen bis 20 Personen genutzt werden. Außerdem darf der zuvor geschlossene Einzelhandel im Rahmen der Click and Meet-Regelung öffnen. Einkaufen ohne vorherige Terminbuchung ist möglich, sofern Kunden einen Test-, Impf- oder Genesenennachweis vorlegen. 

Lockerungen der Stufe 2 (frühestens seit 28. Mai)
Liegt die 7-Tage-Inzidenz in einem Stadt- oder Landkreis 14 Tage nach den Öffnungsschritten der Stufe 1 weiterhin stabil unter 100 und weist eine sinkende Tendenz auf, darf es weitere Lockerungen geben. Auch hier gilt in den meisten Fällen ein Negativ-Test als Zugangsvoraussetzung: Die Innen- und Außengastronomie darf dann zwischen 6 und 22 Uhr öffnen. Beherbergungsbetriebe dürfen Saunen, Bäder und Wellnessbereiche für Übernachtungsgäste öffnen. Saunen und ähnliche Einrichtungen dürfen für Gruppen von bis zu zehn Personen öffnen und auch die Innenbereiche von Schwimmbädern sind wieder zugänglich. Theater-, Opern- und Konzerthäuser sowie Kinos können in Innenräumen Veranstaltungen mit bis zu 100 Teilnehmenden abhalten, im Freien sind bis zu 250 Teilnehmende erlaubt. Kontaktarmer Freizeit- und Amateursport auf Sportanlagen und Sportstätten im Freien und geschlossenen Räumen sowie Fitness- und Yogastudios sowie vergleichbarer Einrichtungen ist dann ebenfalls wieder erlaubt. Auch Messen-, Ausstellungen und Kongresse können stattfinden. Seit dem 7. Juni gilt außerdem: Sinkt die 7-Tage-Inzidenz mindestens fünf Tage in Folge unter 50, gelten zugleich alle Erleichterungen der Öffnungsstufe 3. Dies gilt solange die 7-Tage-Inzidenz im jeweiligen Stadt- oder Landkreis nicht die Marke von 50 überschreitet.  

Lockerungen der Stufe 3 (frühestens seit 11. Juni) 
Liegt die 7-Tage-Inzidenz in einem Stadt- oder Landkreis 14 Tage nach den Öffnungsschritten der Stufe 2 weiterhin stabil unter 100 und weist eine sinkende Tendenz auf, darf es weitere Lockerungen geben. Ein Negativ-Test gilt weiterhin für viele Bereiche als Zugangsvoraussetzung: Freizeitparks und sonstige Freizeiteinrichtungen dürfen wieder für den Publikumsverkehr öffnen. Theater-, Opern- und Konzerthäuser sowie Kinos können in Innenräumen Veranstaltungen mit bis zu 250 Teilnehmenden abhalten, im Freien sind bis zu 500 Personen erlaubt. Der Betrieb von Badeanstalten ist wieder generell ohne Kapazitätsbeschränkungen erlaubt. Dazu zählen auch Saunen und ähnliche Einrichtungen wie Dampfbäder oder Hamame.

Kontaktbeschränkungen nach 7-Tage-Inzidenz
Liegt die 7-Tage-Inzidenz in einem Land- oder Stadtkreis zwischen 50 und 100, sind Treffen von bis zu fünf Personen aus nicht mehr als zwei Haushalten erlaubt. Die Kinder der beiden Haushalte bis einschließlich 13 Jahre zählen dabei nicht mit. Paare, die nicht zusammenleben, gelten als ein Haushalt. Sollte ein Haushalt bereits aus fünf oder mehr Personen über 13 Jahren bestehen, so darf sich dieser Haushalt nur mit einer weiteren nicht dem Haushalt angehörigen Person treffen. Vollständig Geimpfte und nachweislich Genesene werden nicht mitgezählt. 

Sinkt die 7-Tage-Inzidenz unter 50, dürfen sich wieder zehn Personen aus maximal drei Haushalten analog zu den oben genannten Regeln treffen. Liegt die 7-Tage-Inzidenz über 100 sind Treffen nur noch mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und einer weiteren nicht zum Haushalt gehörenden Person erlaubt. Auch hier werden Kinder unter 14 Jahren sowie vollständig Geimpfte und nachweislich Genesene nicht mitgezählt. 

Sofern ein Landkreis oder Stadtkreis mindestes fünf Tage nacheinander eine 7-Tage-Inzidenz unter 50 aufweist, dürfen Einzelhandel, Museen, Galerien, Gedenkstätten, zoologische und botanische Gärten unter den für sie geltenden Hygieneauflagen auch ohne vorherige Terminvereinbarung oder Test besucht werden. Die Kontaktdaten müssen aber dennoch erfasst und dokumentiert werden. Gleiches gilt für Bibliotheken und Archive. 

Neue Stufe seit 7. Juni für Stadt- oder Landkreise mit 7-Tage-Inzidenz unter 35
Sinkt die 7-Tage-Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Tagen unter 35 gelten nun folgende Regeln: Die Testpflicht aus den Öffnungsstufen 1, 2 und 3 entfällt für den Außenbereich. Feiern sind in gastgewerblichen Einrichtungen außen und innen mit bis zu 50 Personen erlaubt, die einen Test-, Impf- oder Genesenennachweis vorlegen müssen. Kulturveranstaltungen, insbesondere Theater-, Oper-, und Konzertaufführungen  sind im Freien mit bis zu 750 Besucherinnen und Besuchern erlaubt. Bei Wettkampfveranstaltungen des Amateur-, Profi- und Spitzensports sind im Freien ebenfalls bis zu 750 Besucherinnen und Besucher erlaubt. 

In Baden-Württemberg sind medizinische Masken in geschlossenen Räumen, die für die Öffentlichkeit oder für den Publikumsverkehr bestimmt sind, vorgeschrieben.  

Für vollständig geimpfte Personen sowie für in den vorangegangenen sechs Monaten von einer COVID-19-Erkrankung nachweislich genesene Personen entfällt die Testpflicht, sofern ein Test für die Inanspruchnahme bestimmter Dienstleistungen vorgeschrieben ist.
Für Reiserückkehrer aus Hochinzidenzgebieten entfällt auch die Quarantänepflicht, sofern sich diese zuvor nicht in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben. 

Bayern

Seit dem 21. Mai dürfen Beherbergungsbetriebe wie Campingplätze und Wohnmobilstellplätze in Bayern wieder öffnen, sofern die 7-Tage-Inzidenz in einem Stadt- oder Landkreis stabil unter 100 liegt. Diese inzidenzabhängigen Öffnungen sind aber verbunden mit regelmäßigen Corona-Tests sowie Abstands- und Hygienemaßnahmen. Vollständig Geimpfte und nachweislich genesene Personen dürfen ohne Testpflicht Urlaub machen.  

In Städten und Landkreisen mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 50 dürfen alle Geschäfte des Einzelhandels, Museen, Galerien, zoologische Gärten, botanische Gärten sowie Gedenkstätten unter Auflagen öffnen. Gleiches gilt unter Auflagen für Freizeiteinrichtungen wie Solarien, Saunen, Schwimmbäder, Theater, Konzerthäuser und Kinos. Die Testpflicht entfällt, eine Kontaktnachverfolgung ist aber Pflicht. Sport jeder Art ist ohne Personenbegrenzung erlaubt, private Treffen sind aber nur mit maximal zehn Personen erlaubt. Die Innen- und Außengastronomie darf ohne Test zwischen 5 und 24 Uhr besucht werden. Für touristische Übernachtungen ist ein Negativ-Test bei Anreise erforderlich. 

In Landkreisen oder Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 darf der Einzelhandel ebenfalls ohne Test öffnen. Für Museen, Galerien, zoologische und botanische Gärten sowie Gedenkstätten ist seit dem 10. Mai keine vorherige Terminbuchung mehr erforderlich. Mit Negativ-Test zugänglich sind kulturelle Veranstaltungen, Theater, Opern, Freizeiteinrichtungen, Schwimmbäder, Saunen, Thermen, Freizeitparks und andere Einrichtungen. Ebenfalls mit Test ist Sport jeder Art ohne Personenbegrenzung erlaubt. Die Innen- und Außengastronomie darf mit Test besucht werden, für touristische Übernachtungen sind ein Test bei Anreise sowie alle 48 Stunden ein erneuter Test erforderlich. Private Treffen sind aus zehn Personen aus drei Haushalten beschränkt. 

Weitere Regeln in Bayern

Darüber hinaus gelten generell die landesweiten Abstands- und Hygieneregeln sowie die Maskenpflicht für alle Personen ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr, sofern im öffentlichen Raum der Mindestabstand von 1,50 Metern nicht eingehalten werden kann. Sie gilt außerdem vor Groß- und Einzelhandelsgeschäften und auf den zu ihnen gehörenden Parkplätzen, an allen Orten mit Publikumsverkehr in den Innenstädten sowie auch an Örtlichkeiten der Öffentlichkeit unter freiem Himmel, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten. Die Festlegung der Orte und der zeitlichen Beschränkung erfolgt durch die örtlich zuständigen Behörden.

Die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske oder einer Maske mit mindestens gleichwertigem genormten Standard gilt im ÖPNV, im Einzel- und Großhandel, bei Click&Collect, an Verkaufsständen auf Märkten, in zulässigerweise geöffneten Betrieben (z. B. Banken, Tankstellen, Optiker), in Arzt- und Zahnarztpraxen sowie sonstigen medizinischen, therapeutischen Praxen und bei Besuchen in Einrichtungen wie Alten- und Pflegeheimen. 

Seit dem 28. April sind vollständig geimpfte Personen 15 Tage nach der letzten Impfung in Bayern von der Testpflicht befreit, sofern diese für die Inanspruchnahme bestimmter Dienstleistungen vorgesehen sind. Gleiches gilt für nachweislich genesene Personen. Zudem entfällt für diese Personengruppen die Quarantänepflicht, sofern sie nicht Kontakt zu einer mit einer Virusvariante infizierten Person hatten. 

Test- und Quarantänepflicht in Bayern

Für Einreisende und Reiserückkehrer aus Risikogebieten nach Bayern besteht eine 10-tägige Quarantänepflicht, eine Freitestung ist nach frühestens fünf Tagen möglich. Mindestens 15 Tage lang vollständig geimpfte Personen sind von der Quarantänepflicht befreit. Für Rückkehrer aus Virusvariantengebieten beträgt die Quarantäne 14 Tage - sie kann nicht verkürzt werden und gilt auch für vollständig geimpfte bzw. genesene Personen.

Zusätzlich besteht in Bayern eine Testpflicht für alle Reiserückkehrer aus Risikogebieten. Diese gilt auch für Rückreisende aus Nicht-Risikogebieten, sofern die Reise mit anderen Beförderungsmitteln als dem eigenen Fahrzeug erfolgt. 

Berlin

Touristische Übernachtungen in Hotels und anderen Beherbergungsbetrieben wie Campingplätzen oder Wohnmobilstellplätzen sind seit dem 11. Juni wieder möglich. Dabei gibt es keine Testpflicht, in öffentlich zugänglichen Räumen gilt aber die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske.   

Museen, Galerien, Gedenkstätten, die Tierhäuser von Zoo und Tierpark und das Aquarium sind unter speziellen Auflagen geöffnet. Der Einzelhandel darf mit Kontaktdatenerfassung für Kunden öffnen. Das gilt auch für Dienstleistungsgewerbe im Bereich Körperpflege, bei denen allerdings zusätzlich ein tagesaktueller Negativ-Test auf eine SARS-CoV-2-Infektion erforderlich ist.  

Der Besuch der Außenbereiche von Restaurants, Cafés und Bars sowie die Benutzung derer sanitären Anlagen ist ohne Vorlage eines negativen Testergebnisses erlaubt. Im Innenbereich ist für den Restaurantbesuch ein Negativ-Test nötig. In beiden Fällen dürfen an einem Tisch nicht mehr als zehn Personen aus maximal fünf Haushalten gemeinsam sitzen. Kinder unter 14 Jahren sowie geimpfte und genesene Personen werden hierbei nicht mitgezählt. Ausflugsfahrten, Stadtrundfahrten, Schiffsausflüge und vergleichbare Angebote zu touristischen Zwecken dürfen im Freien wieder stattfinden - allerdings nur nach vorheriger Terminbuchung für einen fest begrenzten Zeitraum und mit Negativ-Test. Auch Strand- und Freibäder sowie die Außenbereiche von Kinos, Theatern, Opernhäusern, Konzerthäusern und kulturellen Veranstaltungsstätten dürfen unter spezifischen Auflagen öffnen. Auch Saunen und Hallenbäder sind wieder geöffnet.    

Seit dem 31. März sind in geschlossenen Räumen, in denen Maskenpflicht herrscht, nur noch medizinische Masken des Standards FFP2 oder KN95 erlaubt. Die weit verbreiteten Alltagsmasken aus Stoff oder andere Bedeckungen des Mundes und der Nase sind in diesen Bereichen nicht mehr zugelassen. In weiten Teilen entfällt seit dem 18. Juni die Maskenpflicht im Freien. 

In Berlin gilt außerdem: Von der Testpflicht befreit sind Personen, die vollständig geimpft sind – deren (zweite) Impfung gegen Covid-19 also mindestens 14 Tage zurückliegt –, Personen, die von einer Covid-19-Erkrankung genesen sind und die eine Impfung gegen Covid-19 erhalten haben, sowie Personen, die in den vorangegangenen sechs Monaten an Covid-19 erkrankt waren und genesen sind. Diese Personengruppen sind zusätzlich von der Quarantänepflicht befreit, sofern es sich nicht um Reiserückkehrer aus Virusvariantengebieten handelt. Für alle übrigen Reiserückkehrer aus Risikogebieten gilt eine Testpflicht, bei der Rückkehr aus Hochinzidenzgebieten eine Test- und Quarantänepflicht.  

Brandenburg

Seit dem 11. Juni ist das Campen in Brandenburg in Städten und Landkreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz unterhalb 100 wieder für alle Camper erlaubt. Die Sanitäranlagen dürfen wieder geöffnet werden. Voraussetzung für das Campen sind eine Vorabbuchung und ein negativer Corona-Test bei Anreise. Weitere Tests vor Ort sind nicht erforderlich.   

Seit dem 3. Juni gilt: Bei einer 7-Tageinzidenz unter 100 dürfen sich zwei Haushalte ohne Personenbegrenzung oder maximal zehn Haushalte mit bis zu zehn Personen treffen. Einkaufen in Geschäften ist ohne vorherige Terminvergabe möglich. Unter Auflagen können Innengastronomie sowie Freibäder öffnen, Kino-, Theater- und Konzertbesuche sind möglich. Veranstaltungen sind in geschlossenen Räumen mit bis zu 200 und unter freiem Himmel mit bis zu 500 zeitgleich anwesenden Besucherinnen und Besuchern erlaubt. Soweit ausschließlich Außengastronomie geöffnet ist, entfällt für die Gäste die Testpflicht. Seit dem 11. Juni dürfen auch alle Schwimmbäder, Thermen, Freizeit- und Spaßbäder sowie Messen, Spielhallen, Spielbanken und Jahrmärkte unter Auflagen wieder öffnen. 

Bei einer 7-Tage-Inzidenz über 100 greifen wieder schärfere Maßnahmen. Erlaubt sind dann nur ein Haushalt plus eine haushaltsfremde Person. Außerdem bleiben alle oben genannten Bereiche geschlossen - mit Ausnahme der Betriebe, die der Versorgung des täglichen Bedarfs dienen. Individualsport ist dann auf allen Sportanlagen unter freiem Himmel auf maximal zwei Personen bzw. die Personen des eigenen Haushalts beschränkt. Zusätzlich gilt dann eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 22 und 5 Uhr. Sport alleine im Freien ist bis 24 Uhr erlaubt. Auch körpernahe Dienstleistungsbetriebe müssen schließen, Ausnahme sind Friseure und Betriebe der Fußpflege, allerdings nur mit tagesaktuellem Test seitens der Kunden.   

Seit dem 19. April werden vollständig geimpfte und symptomfreie Personen, deren Zweitimpfung mindestes 14 Tage zurückliegt, von der Testpflicht für Dienstleistungen befreit, sofern für diese ein aktuelles Testergebnis erforderlich ist. 

Seit dem 28. April gibt es auch Ausnahmen für vollständig geimpfte Personen in Sachen Quarantäne: Ein- und Rückreisende aus Risiko- und Hochinzidenzgebieten müssen sich nicht mehr in häusliche Isolation begeben, wenn sie seit mindestens 14 Tagen den vollständigen Impfschutz mit einem der in der EU zugelassenen Corona-Impfstoffe erhalten haben. Diese Lockerung gilt nicht für Ein- und Rückreisende aus Virusvariantengebieten. 

Bremen

Campingplätze und Wohnmobilstellplätze dürfen seit dem 21. Mai wieder von touristischen Campern genutzt werden. Dies gilt auch für Dauercamper. Voraussetzung sind ein Negativ-Test, der nicht älter als 24 Stunden sein darf, eine vollständige Impfung oder ein Genesenennachweis.  

Friseure, Blumengeschäfte, Gartencenter und Buchhandlungen sind geöffnet. Der übrige Einzelhandel darf Kunden mit Terminvereinbarung empfangen ebenso wie Museen, Galerien, Ausstellungen, Gedenkstätten, Konzerthäuser, Kinos und andere kulturelle Einrichtungen. Die Außenbereiche von zoologischen Gärten und botanischen Gärten sind mit Negativ-Test zugänglich. 

Seit dem 21. Mai darf die Außengastronomie in Bremen mit Negativ-Test wieder besucht werden, fällt die 7-Tage-Inzidenz stabil unter 50 entfällt die Testpflicht. Außerdem sind in Bremen wieder Outdoor-Veranstaltungen für bis zu 100 Zuschauerrinnen und Zuschauer zugelassen. Sport ist wieder in Gruppen mit bis zu zehn Personen unter freiem Himmel erlaubt. Schwimmbäder bleiben allerdings zunächst geschlossen.

Bei einer 7-Tage-Inzidenz über 100 werden die oben genannten Bereiche des Einzelhandels, der Gastronomie sowie Museen, Galerien, Ausstellungshäuser etc. wieder geschlossen. 

Seit dem 1. Februar 2021 besteht an allen Orten, an denen zuvor die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung galt, die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske (OP-Masken oder Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2). Dies betrifft unter anderem den Öffentlichen Personenverkehr und Supermärkte. 

Vollständig Geimpfte sowie von einer Corona-Infektion in den vorausgegangenen sechs Monaten genesene Personen sind in Bremen von der Testpflicht befreit. 

Hamburg 

Campingplätze und Wohnmobilstellplätze können wieder mit voller Kapazität öffnen. Camper müssen bei der Anreise sowie alle drei Tage einen Negativ-Test vorlegen. Darüber hinaus gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske überall abseits des persönlichen Gästebereiches. 

Geschäfte dürfen wieder ohne Test besucht werden - ebenso wie die Außengastronomie. Hier dürfen allerdings jeweils höchstens zehn Personen aus beliebig vielen Haushalten an einem Tisch sitzen. In beiden Bereichen ist lediglich die Kontaktnachverfolgung erforderlich. In der Innengastronomie dürfen mit Test weiterhin nur fünf Personen aus verschiedenen Haushalten an einem Tisch sitzen. Generell wurde die Kontaktbeschränkung im Freien auf zehn Personen aus beliebig vielen Haushalten erweitert, wobei Kinder bis 14 Jahre nicht mitgerechnet werden. Seit dem 22. Juni gilt dies auch für Innenräume.

Theater, Musiktheater, Opern, Konzerthäuser, das Literaturhaus, das Planetarium und Kinos dürfen u. a. mit Test- und Maskenpflicht öffnen. Freibäder, Hallenbäder, Thermen, Saunen, Dampfbäder und Wellnessangebote dürfen ebenfalls mit Testpflicht wieder öffnen. Zoologische und botanische Gärten dürfen wieder ihre Innenbereiche öffnen. Auch hier gilt als Zugangsvoraussetzung unter anderem die Vorlage eines Nachweises über einen negativen Corona-Test, die (digitale) Kontaktnachverfolgung sowie die Maskenpflicht.

Bei Hafen- und Stadtrundfahrten darf die volle Kapazität der Gefährte genutzt werden, allerdings unter Einhaltung der Abstandsregeln. Die bestehende Testpflicht entfällt, wenn das Angebot ausschließlich in offenen Fahrzeugen erbracht wird. Im Innenbereich bleibt sie als Zugangsvoraussetzung. Touristische Gästeführungen sind im Außenbereich mit Gruppen bis zu 20 Personen, im Innenbereich mit Gruppen bis zu zehn Personen zulässig. Im Innenbereich gilt als Zugangsvoraussetzung die Vorlage eines negativen Corona-Tests sowie eine Maskenpflicht (in Fahrzeugen eine FFP-Maskenpflicht wie im ÖPNV). 

Seit dem 25. Januar müssen medizinische Masken in Bussen und Bahnen, beim Einkaufen, bei Gottesdiensten, bei Amtsgängen zu Behörden und bei Gesundheitsbehandlungen getragen werden. Darunter fallen insbesondere OP-Masken und Masken mit dem Standard KN95 oder FFP2. Seit dem 12. Februar gilt dies auch in kulturellen Einrichtungen. In den übrigen Bereichen, in denen Maskenpflicht besteht, ist es nicht mehr erlaubt, Tücher oder über Mund und Nase gezogene Kleidungsstücke zu nutzen. Eigens zu diesem Zweck hergestellte Bedeckungen sind aber erlaubt.

Seit dem 27. Februar ist das Tragen einer medizinischen Maske zusätzlich überall dort verpflichtend, wo es eng ist und der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. 

Reiserückkehrer aus Risikogebieten können die Quarantänepflicht mittels eines aktuellen Negativ-Tests umgehen. Reiserückkehrer aus Hochinzidenzgebieten können sich frühestens nach fünf Tagen freitesten, bei der Heimkehr aus Virusmutationsgebieten gibt es keine Möglichkeit, die 14-tägige Quarantäne zu verkürzen.

Vollständig geimpfte oder genesene Personen sind gleichgesetzt mit Personen, die über einen tagesaktuellen, negativen Corona-Test verfügen. Eine Quarantäne ist für diese Personengruppen nur noch bei Rückkehr aus einem Virusvariantengebiet oder nach Kontakt zu einer positiv auf eine Virusmutation getesteten Person verpflichtend. 

Hessen

In Hessen ist das touristische Campen seit dem 17. Mai in Städten und Landkreisen erlaubt, die bereits eine Woche lang eine stabile 7-Tage-Inzidenz unter 100 aufweisen. Campingplätze dürfen aktuell wieder mit voller Kapazität öffnen. Zusätzlich müssen Gäste bei Anreise einen negativen Corona-Test vorweisen. Bei längeren Aufenthalten muss einmal pro Woche ein neuer Test gemacht werden.   

Inzidenz mindestens 1 Woche unter 100 = Lockerungen der Stufe 1
Liegt die 7-Tage-Inzidenz am 17. Mai bereits eine Woche unter 100, darf in diesen Kreisen auch die Außengastronomie mit Testpflicht öffnen. Auch Anbieter von körpernahen Dienstleistungen können mit Termin und Test wieder öffnen. Zusätzlich sind die Außenbereiche von Freizeiteinrichtungen wie Zoos, Freilichtmuseen und auch Freizeitparks mit Anmeldung zugänglich. Innenbereiche von Freizeiteinrichtungen wie Museen, Schlössern und Zoos sind mit Anmeldung und medizinischer Maske zugänglich. Ein Vorab-Test wird empfohlen. Auch Fitnessstudios und andere Sporteinrichtungen sind mit Termin und Test wieder zugänglich. Der Einzelhandel darf wieder Click & Meet ohne Test anbieten.

In Stufe 1 sind außerdem Lockerungen im Bereich der privaten Kontakte vorgesehen: Treffen dürfen sich zwei Haushalte, wobei Geimpfte und Genesene nicht mitgezählt werden.   

Inzidenz mindestens 3 Wochen unter 100 = Lockerungen der Stufe 2
Bleibt die 7-Tage-Inzidenz nach den Lockerungen der Stufe 1 in den folgenden 14 Tagen stabil unter 100, sind in all diesen Bereichen weitere Lockerungen vorgesehen: Dann darf auch die Innengastronomie mit Test öffnen, für die Außengastronomie entfällt die Testpflicht. Auch für die übrigen unter Stufe 1 genannten Bereiche gilt dann nur noch eine Testempfehlung. Zusätzlich dürfen alle Sportbetriebe - auch Schwimmbäder und der Mannschaftssport - wieder öffnen. Auch der Einzelhandel kann ohne Zugangsbeschränkungen öffnen.

In Stufe 2 werden die privaten Kontaktbeschränkungen noch etwas gelockert: Treffen dürfen sich zwei Haushalte oder maximal zehn Personen aus beliebig vielen Haushalten. Auch hier werden vollständig Geimpfte und Genesene sowie Kinder unter 14 Jahren nicht mitgezählt.       

Seit dem 25. Juni sind weitere Lockerungen in Kraft getreten, sofern die 7-Tage-Inzidenz in den jeweiligen Landkreisen unter 50 liegt und bleibt:
Die Maskenpflicht im Freien entfällt - ebenso wie die Kontaktbeschränkungen für private Treffen. Ab 25 Personen gelten allerdings dieselben Regeln, wie für Veranstaltungen. Bars und Diskotheken dürfen ihre Außenbereiche mit Testpflicht öffnen.  

In allen Städten und Landkreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz oberhalb von 100 gelten weiterhin die Regeln der Bundes-Notbremse.

Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssen sich in Hessen in eine 10-tägige Quarantäne begeben, sofern sie bei Einreise oder nach kein negatives Testergebnis vorweisen können. Ansonsten kann die Quarantäne nach fünf Tagen durch einen negativen COVID-19-Test verkürzt werden. Für vollständig geimpfte Personen entfällt die Test- und Quarantänepflicht in diesen Fällen, sofern keine typischen Symptome einer COVID-19-Erkrankung vorliegen. Seit dem 8. März gilt für Reiserückkehrer aus einem Virusvariantengebiet eine 14-tägige Quarantänepflicht, die allerdings nicht durch einen Test verkürzt oder umgangen werden kann. Sie gilt auch für vollständig geimpfte Personen.     

Für symptomfreie, vollständig geimpfte Personen entfällt auch die Testpflicht bei touristischen Angeboten und auf Campingplätzen, beim Terminshopping, Friseurbesuchen und bei der Fußpflege. 

Mecklenburg-Vorpommern 

Seit dem 4. Juni dürfen Camper aus allen Bundesländern die Campingplätze und Wohnmobilstellplätze in Mecklenburg-Vorpommern wieder nutzen. Voraussetzung für touristische Aufenthalte ist ein Negativ-Test bei Anreise bzw. Einreise nach Mecklenburg-Vorpommern, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Weitere Tests vor Ort sind nicht mehr erforderlich. Auch der Tagestourismus aus anderen Bundesländern ist wieder erlaubt.  

Das gilt aktuell in Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern hat seit Pfingsten schrittweise Lockerungen festgelegt, die für das gesamte Bundesland gelten sollen, sofern die Gesamtinzidenz von Mecklenburg-Vorpommern stabil unter 100 bleibt. Ausnahmen sind lediglich Stadt- und Landkreise mit einer 7-Tage-Inzidenz oberhalb von 100, wo weiterhin die Einschränkungen der Bundes-Notbremse gelten werden.

Die Gastronomie ist sowohl im Außen- als auch im Innenbereich geöffnet und ohne Negativ-Test zugänglich. Gleiches gilt für den gesamten Einzelhandel, Betriebe der köpernahen Dienstleistungen (sofern eine Maske getragen werden kann), Museen, Kinos, Zoos, Tierparks, botanische Gärten, Fitnessstudios, Freizeit- und Kletterparks, Schwimmbäder und Spaßbäder, Saunen, Thermen, Theater und den größten Teil der öffentlich zugänglichen Einrichtungen. Eine Testpflicht besteht aber für den Zugang zu Bars und Diskotheken, die seit dem 25. Juni unter Auflagen wieder öffnen dürfen. Die Maskenpflicht gilt im Freien nur noch dann, wenn der Mindestabstand zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann.

Seit dem 1. Mai entfällt für vollständig geimpfte Personen, deren Zweitimpfung mindestens 14 Tage zurückliegt, die Testpflicht in Mecklenburg-Vorpommern. Gleiches gilt für von einer COVID-19-Erkrankung nachweislich genesene Personen, die bereits eine Erstimpfung erhalten haben.  

In Mecklenburg-Vorpommern gilt eine erweiterte Quarantänepflicht für Reiserückkehrer auch aus innerdeutschen Corona-Risikogebieten mit einer 7-Tagesinzidenz oberhalb von 200 pro 100.000 Einwohner. Seit dem 10. Januar gilt zusätzlich eine Testpflicht. 

Niedersachsen 

In Niedersachsen sind die Campingplätze und Wohnmobilstellplätze für touristische Camper seit dem 18. Mai wieder zugänglich. Dabei darf die Kapazität von 60 Prozent bzw. 80 Prozent nicht überschritten werden.  

Voraussetzung ist aber das Vorzeigen eines negativen Corona-Tests bei Anreise. Zusätzlich muss vor Ort täglich ein kontrollierter Test gemacht und beim Beherbergungsbetrieb vorgezeigt werden. Darüber hinaus gelten spezifische Hygieneregeln für den Sanitärbereich, eine Kapazitätsbeschränkung auf 60 Prozent bei Inzidenz über 50 oder 80 Prozent bei Inzidenz unter 50 und die allgemeinen Kontaktbeschränkungen des Landes.   

Für private Kontakte gilt folgende Regelung: In Landkreisen und Kreisfreien Städten mit einer Inzidenz zwischen 35 und 100 darf sich ein Haushalt mit beliebig vielen Personen mit zwei weiteren Personen aus einem anderen Haushalt treffen. Landkreise und kreisfreie Städte mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 35 dürfen Zusammenkünfte von höchstens zehn Personen aus maximal drei Haushalten erlauben. Personen aus anderen Landkreisen oder Städten dürfen an solchen Treffen aber nur dann teilnehmen, wenn auch in ihrem jeweils zuständigen Land- oder Stadtkreis die 7-Tage-Inzidenz ebenfalls unter 35 liegt. In Landkreisen und Städten mit 7-Tage-Inzidenz über 100 dürfen sich Personen eines Haushalts höchstens mit einer weiteren Person sowie den jeweils dazugehörigen Kindern bis einschließlich sechs Jahren treffen. Auch alle übrigen Lockerungen entfallen in diesen Kreisen.     

Seit dem 13. Februar gilt in Niedersachsen eine verschärfte Quarantäneverordnung für Reiserückkehrer aus Risikogebieten und Gebieten mit hohem Mutationsaufkommen: Die Quarantänezeit beträgt nun wieder 14 Tage. Zur Verkürzung der Quarantäne werden nun keine Antigentests mehr akzeptiert, sondern nur noch negative PCR-Tests. Dies gilt weiterhin trotz der neuen Bundeseinreiseverordnung. 

Seit dem 19. April entfällt die Testpflicht für Personen, die vollständig geimpft und symptomfrei sind. Gleiches gilt seit dem 10. Mai auch für von einer COVID-19-Erkrankung genesene Personen.    

Nordrhein-Westfalen

Seit dem 15. Mai dürfen in Städten und Landkreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 100 die Campingplätze und Wohnmobilstellplätze wieder öffnen. Voraussetzung für die Nutzung der Plätze sind aktuelle Negativ-Tests bzw. die Nachweise über eine vollständige Impfung oder eine überstandene Erkrankung. 

Das gilt in NRW seit dem 28. Mai 

In Nordrhein-Westfalen richten sich die meisten Corona-Maßnahmen seit dem 28. Mai nach der 7-Tage-Inzidenz in den jeweiligen Stadt- oder Landkreisen. Dabei werden vier Inzidenzstufen zugrunde gelegt:
Inzidenzstufe 1: 7-Tage-Inzidenz unter 35
Inzidenzstufe 2: 7-Tage-Inzidenz zwischen 35 und 50
Inzidenzstufe 3: 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100
Inzidenzstufe 4: 7-Tage-Inzidenz über 100 = Maßnahmen der Bundes-Notbremse

Die Zuordnung zu einer höheren Inzidenzstufe erfolgt, wenn der jeweilige Grenzwert an drei aufeinanderfolgenden Kalendertagen überschritten wird, mit Wirkung für den übernächsten Tag. Die Zuordnung zu einer niedrigeren Inzidenzstufe erfolgt, wenn der jeweilige Grenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unterschritten wird - ebenfalls mit Wirkung für den übernächsten Tag.

Diese Regeln gelten bei Inzidenzstufe 3 (7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100):

Campingplätze und Wohnmobilstellplätze dürfen von autarken Campern mit Wohnwagen oder Wohnmobil im Rahmen der Selbstversorgung genutzt werden. Die Kapazitätseinschränkung entfällt, Zeltcamper sind aber noch ausgeschlossen. Voraussetzung für den touristischen Aufenthalt ist ein negativer Corona-Test bei Anreise, Rückverfolgbarkeit sowie die Vorlage eines aktuellen Testergebnisses alle drei Tage bei längeren Aufenthalten. 

Touristische Angebote wie Stadtführungen im Freien sind - teilweise - mit Testpflicht wieder erlaubt. Ebenfalls mit Test wieder nutzbar sind die Außengastronomie sowie die Außenbereiche von Minigolfanlagen, Kletterparks, Hochseilgärten, Ausflugsschifffahrt und Schwimmbecken der Freibäder zur reinen Sportausübung. Für den Besuch von Kultureinrichtungen wie Museen und Ausstellungen ist eine Terminvereinbarung erforderlich.

Das Einkaufen ist für den gesamten Einzelhandel wieder ohne Termin und Corona-Test möglich. Es gibt aber Kapazitätsbeschränkungen nach Fläche. 

Private Treffen sind im öffentlichen Raum mit beliebig vielen Menschen aus höchstens zwei Haushalten erlaubt. Bereits vollständig immunisierte Personen werden jeweils nicht mitgezählt. Kontaktfreier Außensport ist mit bis zu 25 Menschen zulässig.

Diese Regeln gelten bei Inzidenzstufe 2 (7-Tage-Inzidenz zwischen 35 und 50):

Campingplätze dürfen auch Zeltcamper wieder beherbergen und die Sanitäranlagen öffnen. Voraussetzung für den touristischen Aufenthalt ist sind weiterhin ein negativer Corona-Test bei Anreise, Rückverfolgbarkeit sowie die Vorlage eines aktuellen Testergebnisses alle drei Tage bei längeren Aufenthalten.

Weitere touristische Angebote wie Bäder, Saunen und Indoorspielplätze sind mit Test wieder zugänglich – ebenso wie die Innengastronomie. Für die Außengastronomie entfällt die Testpflicht. Ebenfalls mit Testpflicht können Konzerte im Innenbereich, Theater-, Opern- und Kino-Vorstellungen unter Kapazitätsbeschränkungen wieder stattfinden. Auch Fitnessstudios und andere Sportbetriebe dürfen mit Testpflicht wieder öffnen. Für Museen und andere Kultureinrichtungen entfällt die vorherige Terminbuchung. 

Private Treffen sind im öffentlichen Raum mit beliebig vielen Menschen aus höchstens drei Haushalten erlaubt. Außerdem dürfen sich bis zu zehn Personen aus beliebig vielen Hausständen treffen, sofern alle über einen Negativ-Test verfügen. Bereits vollständig immunisierte Personen werden jeweils nicht mitgezählt. Kontaktfreier Außensport ist ohne Personenbegrenzung möglich, Kontaktsport ist mit bis zu 25 Menschen mit Negativtest zulässig.

Diese Regeln gelten bei Inzidenzstufe 1 (7-Tage-Inzidenz unter 35):

Campingplätze und Wohnmobilstellplätze sind für sämtliche Camper geöffnet. Bei der Anreise ist nach wie vor ein Negativtest erforderlich. Die erneuten Tests während des Aufenthalts entfallen aber. 

Freibad-Besuche sind ohne Test möglich. Auch für die Innengastronomie entfällt die Testpflicht, sofern die 7-Tage-Inzidenz für ganz NRW unter 35 liegt. Clubs und Diskotheken dürfen ihre Außenbereiche für bis zu 100 Getestete, Genesene oder Geimpfte öffnen. Liegt auch die landesweite Inzidenz bei höchstens 35 entfällt die Kapazitätsbeschränkung, die Testpflicht bleibt aber bestehen. Kulturelle Veranstaltungen sind teilweise mit Testpflicht wieder unter erweiterten Kapazitätsbeschränkungen möglich.  

Private Treffen sind im öffentlichen Raum mit beliebig vielen Menschen aus höchstens fünf Haushalten erlaubt. Außerdem dürfen sich bis zu 100 Personen aus beliebig vielen Hausständen treffen, sofern alle über einen Negativ-Test verfügen. Bereits vollständig immunisierte Personen werden jeweils nicht mitgezählt. Kontaktfreier Außensport ist ohne Personenbegrenzung möglich, Kontaktsport ist mit bis zu 100 Menschen mit Negativtest zulässig. Die Testpflicht entfällt, sofern die Inzidenzstufe 1 für das gesamte Land Nordrhein-Westfalen gilt.

Inzidenz-unabhängige Regelungen

Maskenpflicht
Im ÖPNV ist das Tragen einer Atemschutzmaske des Standards FFP2 oder eines vergleichbaren Standards (KN95/N95) verpflichtend. Beim Besuch von Arztpraxen, Behörden, beim Friseur, in Museen, Geschäften und vielen anderen öffentlichen Einrichtungen muss mindestens eine OP-Maske getragen werden. Bei Maskenpflicht im Freien werden auch Alltagsmasken akzeptiert.

Testpflicht & Quarantänepflicht
Seit dem 3. Mai entfällt auch in NRW die Testpflicht für vollständig geimpfte Personen sowie für in den vorangegangenen sechs Monaten von einer COVID-19-Erkrankung nachweislich genesene Personen, sofern ein Test für die Inanspruchnahme bestimmter Dienstleistungen vorgeschrieben ist und keine Symptome einer COVID-19-Erkrankung vorliegen. Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten entfällt bei dieser Personengruppe auch die Test- bzw. Quarantänepflicht, sofern sich diese zuvor nicht in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben.

Rheinland-Pfalz

Seit dem 18. Juni dürfen alle Camper wieder die Camping- und Wohnmobilplätze in Rheinland-Pfalz nutzen. Die Sanitärbereiche dürfen geöffnet werden.  

Der gesamte Handel ist wieder geöffnet - und zwar unter den gleichen Bedingungen wie in den Lebensmittelgeschäften. Weiterhin gelten folgende Regeln für Stadt- und Landkreise mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 100: Friseure und auch Fußpflege darf mit Abstand und Maske nach Terminvereinbarung angeboten werden. Außerdem dürfen Zoos und Botanische Gärten Besucher empfangen - auch in den Innenbereichen. Schwimm- und Spaßbäder sind im Innen- und Außenbereich geöffnet, ebenso Thermen, Saunen und Badeseen. Für Innenbereiche gilt die Testpflicht. Die Auslastung darf nur die Hälfte der Maximalauslastung aus Vor-Coronazeiten betragen.

Freizeitparks, Kletterparks, Minigolfplätze und ähnliche Einrichtungen sind ebenfalls geöffnet. In Innenbereichen darf die Auslastung nur die Hälfte der Maximalauslastung aus Vor-Coronazeiten betragen. Im Freien entfällt dabei die Maskenpflicht. Für Freizeitparks gibt es eine Vorausbuchungspflicht. Für Zoologische Gärten, Tierparks, botanische Gärten und ähnliche Einrichtungen gilt ebenfalls eine Vorausbuchungspflicht.

Kulturelle Angebote im Innenbereich wie Theater, Opernhäuser, Kinos und Museen oder Zirkusse sind geöffnet. 100 Zuschauer sind erlaubt, es besteht eine Testpflicht und die Pflicht zur Kontakterfassung. Die Maskenpflicht entfällt am Platz. 

Restaurants, Gaststätten und Cafés in Regionen mit einer stabilen Inzidenz unter 100 sind geöffnet. Im Freien gibt es keine Testpflicht mehr. Für den Besuch des Innenbereichs müssen Gäste vorab beim Restaurant reservieren und einen negativen Schnelltest vorzeigen. Die Testpflicht gilt auch für Kinder ab sechs Jahren.  

Seit dem 11. April sind symptomlose und vollständig geimpfte Personen, deren Zweitimpfung mindestens 14 Tage zurückliegt, für den Besuch dieser Einrichtungen von der Testpflicht befreit. 

Der Aufenthalt im öffentlichen Raum sowie private Zusammenkünfte sollen neben den Angehörigen des eigenen Hausstands auf Personen eines weiteren Hausstands, insgesamt auf höchstens fünf Personen, beschränkt werden. Kinder bis 14 Jahre werden nicht mitgerechnet, Paare gelten als ein Haushalt, auch wenn sie nicht zusammenleben. Seit dem 18. Juni besteht im Freien grundsätzlich keine Maskenpflicht mehr. Ausgenommen von der Lockerung sind Situationen, in denen es zu Gedränge kommt, etwa in Warteschlangen. Auch an Haltestellen und in der Außengastronomie auf dem Weg zum Tisch oder zur Toilette muss die Maske weiter getragen werden. Weiterhin gilt die Maskenpflicht in Innenbereichen. Vielerorts gibt es eine verschärfte Maskenpflicht. Dort müssen medizinische Masken getragen werden.

Saarland

Im Saarland dürfen die Campingplätze und Wohnmobilstellplätze seit dem 31. Mai wieder von Urlaubern genutzt werden. Voraussetzung sind Negativ-Tests bei Anreise sowie alle 48 Stunden. Für den Besuch von Wohnmobilstellplätzen ohne Gemeinschaftseinrichtungen entfällt seit dem 25. Juni die Testpflicht.

Geöffnet sind Friseurbetriebe sowie Betriebe der nichtmedizinischen Fuß-, Hand-, Nagel- und Gesichtspflege unter Beachtung der geltenden Hygienemaßnahmen. Bei körpernahen Dienstleistungen, bei denen keine Maske getragen werden kann, ist ein Negativ-Test erforderlich.  Alle Geschäfte sind ohne Testpflicht wieder zugänglich - ebenso wie Museen, Gedenkstätten und Galerien.  

Die Außengastronomie ist ohne Testpflicht geöffnet. Dabei dürfen maximal zehn Personen an einem Tisch sitzen. Gleiches gilt auch für die Innengastronomie, für die zusätzlich ein Negativ-Test erforderlich ist. Ebenfalls mit aktuellem Test zugänglich sind Kinos, Theater, Opern- und Konzerthäuser, Spielhallen, Spielbanken, Hallenbäder, Thermen und Saunen. Für Freizeitaktivitäten im Außenbereich entfällt seit dem 25. Juni die Testpflicht. Minderjährige müssen für den Besuch von Freibädern keinen negativen Test mehr vorlegen, Erwachsene dagegen schon. In Hallenbädern, Thermen und Saunen besteht die Testpflicht auch für Minderjährige fort.

Private Zusammenkünfte sind mit bis zu zehn Personen aus beliebig vielen Haushalten erlaubt. Kinder bis 14 Jahre werden nicht mitgerechnet und auch nicht zusammenlebende Paare gelten als ein Haushalt. 

Das Tragen von medizinischen Masken ist verpflichtend für Personen ab sechs Jahren in öffentlich zugänglichen Innenbereichen. Im Freien und im Auto entfällt die Maskenpflicht seit dem 25. Juni. Bars und Diskotheken sind weiterhin geschlossen.

Übersteigt die Anzahl der Neuinfektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus innerhalb eines Zeitraums von sieben Tagen pro 100 000 Einwohner in einem Landkreis oder im Regionalverband Saarbrücken an drei aufeinanderfolgenden Tagen den Wert von 200 (Sieben-­Tages-Inzidenz), gelten gesonderte Regeln. Unter anderen ist es in dem jeweiligen Landkreis oder dem Regionalverband den Einwohnerinnen und Einwohnern dann untersagt, sich aus einem Umkreis von mehr als 15 Kilometern der Wohnanschrift oder der Anschrift des gewöhnlichen Aufenthaltes für tagestouristische Ausflüge hinauszubegeben.

Seit dem 3. Mai entfällt die Testpflicht für vollständig geimpfte Personen sowie für in den vorangegangenen sechs Monaten von einer COVID-19-Erkrankung nachweislich genesene Personen, sofern ein Test für die Inanspruchnahme bestimmter Dienstleistungen vorgeschrieben ist. Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten entfällt auch die Quarantänepflicht, sofern sich diese zuvor nicht in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben. 

Sachsen

Seit dem 10. Mai dürfen in Sachsen wieder Campingplätze und Wohnmobilstellplätze in Stadt- und Landkreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 100 genutzt werden. Zu den Auflagen gehören Buchung, Kontakterfassung und ein tagesaktueller Test. 

Unter den gleichen Voraussetzungen darf bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 100 seit dem 10. Mai die Außengastronomie wieder öffnen.
Darüber hinaus wurden die Maßnahmen für den Handel und auch kulturelle Einrichtungen geändert: Statt Terminvereinbarung sind jetzt Kontaktnachverfolgung und aktuelle Tests erforderlich. Für Genesene und vollständig Geimpfte entfällt dabei die Testpflicht.   

In der Öffentlichkeit sowie in privat genutzten Räumen und Grundstücken darf sich ein Hausstand mit Angehörigen eines weiteren Hausstands treffen. Insgesamt sind maximal fünf Personen erlaubt, sofern die 7-Tage-Inzidenz unter 100 liegt. Kinder unter 15 Jahren werden nicht mitgezählt. 

In Landkreisen und Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 100 an mindestens fünf Tagen in Folge gelten zusätzlich die folgenden Lockerungen: Anbieter von körpernahen Dienstleistungen wie Kosmetik- und Tattoostudios dürfen öffnen, sofern das Personal einmal wöchentlich getestet wird und die Kunden jeweils einen tagesaktuellen, negativen Covid-19-Schnell- oder Selbsttest vorlegen können. Individualsport ist im Freien alleine oder zu zweit und in Gruppen von maximal 20 Kindern unter 15 Jahren auch auf Außensportanlagen möglich. Seit dem 15. März dürfen auch botanische Gärten, Zoos und Tierparks, Museen, Galerien und Gedenkstätten Gäste nach vorheriger Terminbuchung empfangen. 

In Landkreisen und Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 50 an mindestens fünf Tagen in Folge dürfen die Geschäfte des Einzelhandels ohne Terminvereinbarung öffnen. Gleiches gilt seit dem 15. März für Zoos, botanische Gärten, Tierparks, Museen, Galerien und Gedenkstätten. Kontaktfreier Sport im Freien ist hier seit dem 8. März in kleinen Gruppen mit maximal 20 Personen erlaubt. 

In Landkreisen und Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 35 an mindestens fünf Tagen in Folge dürfen zusätzlich die Kontaktbeschränkungen gelockert werden. Erlaubt sind dann Treffen von bis zu drei Hausständen mit insgesamt maximal zehn Personen. Kinder unter 15 Jahren bleiben unberücksichtigt. 

Das gilt in Sachsen seit dem 31. Mai

Zum 31. Mai tritt in Sachsen eine neue Corona-Schutzverordnung in Kraft. Die Lockerungen der Corona-Maßnahmen orientieren sich auch in dieser weiterhin an den Inzidenzwerten 100, 50 und 35, weisen teilweise aber weitergehende Lockerungen auf als zuvor. Für Urlauber die wichtigsten Neuerungen sind dabei, dass Freibäder sowie Freizeit- und Vergnügungsparks bei einer Inzidenz unter 100 mit Negativ-Test besucht werden dürfen. Die Testpflicht entfällt - auch für die Beherbergung - wenn die Inzidenz mindestens 14 Tage in Folge unter 35 liegt. Außerdem darf bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 50 die Innengastronomie wieder öffnen. 

Sachsen-Anhalt 

In Sachsen-Anhalt dürfen die Campingplätze und Wohnmobilstellplätze in Stadt- und Landkreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 100 wieder genutzt werden. Für autarke Reisende ist nur bei Anreise ein Negativ-Test erforderlich.

Friseurbetriebe sind geöffnet. Dies gilt auch für Gartenmärkte, Gärtnereien, Blumenläden und Baumärkte sowie für Fahr- und Flugschulen. Der Einzelhandel darf wieder ohne Test und Terminvereinbarung Kunden empfangen, die Kontaktdaten müssen aber erfasst werden. Gleiches gilt für Museen, Gedenkstätten, Ausstellungshäuser, Archive und Bibliotheken, Zoos und andere Freizeitbetriebe sowie für Kosmetik- und Nagelstudios sowie andere Dienstleistungsbetriebe der Körperpflege. Für die Nutzung der Innenbereiche von Schwimmbädern, Heilbädern, Fitnessstudios und anderer Sporteinrichtungen ist ein Negativ-Test erforderlich. Auch Schiffsausflüge sind wieder möglich. Die Innen- und Außengastronomie hat geöffnet, bei einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 35 darf auch die Innengastronomie ohne Negativ-Test besucht werden. 

Bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 50 dürfen Planetarien und Sternwarten unter Kapazitätsbeschränkungen wieder öffnen. Tanzveranstaltungen sind dann im Außenbereich mit Test und maximal 50 Teilnehmern ebenfalls möglich.  

Seit dem 17. Juni dürfen auch Bars und Diskotheken, Saunen und Indoor-Spielplätze mit Kapazitätsbeschränkung und Testpflicht wieder öffnen. Auch die Innenbereiche von Freizeitparks und Zoos sind wieder zugänglich. 

In Sachsen-Anhalt gelten diese Regeln für das gesamte Bundesland, sofern die 7-Tage-Inzidenz in einzelnen Landkreisen oder Städten den Wert 100 nicht überschreitet. In diesen Kreisen gelten dann verschärfte Regeln. 

Seit dem 17. Juni gelten die bisherigen Kontaktbeschränkungen nur noch als Empfehlung: Diese lautet, sich nur mit maximal zehn Personen und vor allem im Freien zu treffen sowie größere Ansammlungen zu vermeiden.

Vollständig Geimpfte werden behandelt wie negativ Getestete. Nach der aktuell gültigen Verordnung sind sie von der Testpflicht auf COVID-19 befreit. 

Schleswig-Holstein

Seit dem 17. Mai ist die touristische Beherbergung in ganz Schleswig-Holstein wieder erlaubt. Das gilt sowohl für vollständig geimpfte Personen und Genesene als auch für alle anderen, die bei Anreise einen negativen Corona-Test vorlegen können. Zusätzlich muss vor Ort regelmäßig alle 72 Stunden getestet werden. Seit dem 28. Juni ist nur noch ein Negativ-Test vor Anreise sowie einmalig ein erneuter Test 72 Stunden nach der Anreise erforderlich. Sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen sind unter Auflagen geöffnet. 

Der gesamte Einzelhandel, alle Dienstleistungsbetriebe, kulturelle Einrichtungen und Freizeitbetriebe sind unter Auflagen und teils ohne Testpflicht geöffnet. Ein Negativ-Test ist aber weiterhin für Gäste der Innengastronomie erforderlich. Auch Veranstaltungen sind bis zu einer gewissen Größe ohne Test zugänglich. Seit dem 28. Juni entfällt zudem die Maskenpflicht im Freien, sofern die Mindestabstände eingehalten werden können. Private Treffen sind weiterhin nur mit bis zu zehn Personen aus unterschiedlichen Haushalten erlaubt. 

Thüringen

Seit dem 10. Mai dürfen auch in Thüringen Campingplätze und Wohnmobilstellplätze in Stadt- und Landkreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 100 genutzt werden. Zu den Auflagen gehören Buchung, Kontakterfassung und ein tagesaktueller Test. 

In Stadt- und Landkreisen mit 7-Tage-Inzidenz unter 100 darf seit dem 10. Mai die Außengastronomie unter Auflagen wieder öffnen. Zusätzlich sind Lockerungen in den Außenbereichen kultureller Einrichtungen vorgesehen. Auch Einzelhandelsgeschäfte und Anbieter körpernaher Dienstleistungen wie Nagelstudio, Kosmetik-, Tätowier-, Piercing- und Wellness-Massagestudio oder Solarien dürfen bei stabil niedrigen Inzidenzwerten unter 100 wieder öffnen. Kunden müssen aber einen negativen Corona-Test mitbringen und eine Kontaktnachverfolgung muss sichergestellt sein, sofern sie nicht bereits geimpft oder genesen sind. 

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