Camping in Corona-Zeiten: Was gilt in den deutschen Bundesländern?

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Camping in Corona-Zeiten: Was gilt in den deutschen Bundesländern?

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Camping in Corona-Zeiten: Was gilt in den deutschen Bundesländern?

Darf man während des Lock-downs in Deutschland campen? Überblick zu Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen in den einzelnen Bundesländern in Deutschland.

Letztes Update: 20.01.2021 

Wenn es um das Thema Campingurlaub in Deutschland geht, sieht man sich aufgrund von Covid-19 in den einzelnen Bundesländern für den Winter erneut mit einer sehr dynamischen und bisweilen unterschiedlichen Situation konfrontiert. Fest steht momentan lediglich: Während sich Deutschland zwischen dem 2. November und der Verlängerung bis mindestens 14. Februar 2021 im Lock-down befindet, ist das Campen für Urlauber weder auf Campingplätzen noch auf Wohnmobilstellplätzen in Deutschland möglich. Gleiches gilt auch für kostenfreie oder private Stellplätze: Es gilt ein generelles Beherbergungsverbot für Touristen. Diese Regelung wird in allen Bundesländern bis mindestens zum 14. Februar 2021 und voraussichtlich auch darüber hinaus verlängert. Freeontour hat den aktuellen Stand zusammengestellt.  

Corona-Maßnahmen seit dem 2. November 

Der Bund-Länder-Beschluss vom 28. Oktober sieht prinzipiell einheitliche Regelungen für ganz Deutschland vor, wenn es um den aktuellen Lock-down seit dem 2. November geht. Das gilt im Prinzip auch für die verschärften Maßnahmen im Verlängerungszeitraum des Lock-downs bis zum 14. Februar 2021. Jedes Bundesland muss diese Regelungen aber individuell in seinen Corona-Landesverordnungen festschreiben und in Landesrecht umgesetzt - wodurch sich auch die Unterschiede in manchen Bereichen erklären. Für die Verlängerung bis zum 14. Februar muss dies in den nächsten Tagen noch erfolgen. Freeontour stellt diese im Bereich der einzelnen Bundesländer vor, sobald diese vorliegen. Generell sollen während des Lock-downs die bereits vorhandenen sowie zusätzliche Maßnahmen für ganz Deutschland gelten: 

1. Keine privaten Reisen 

Es gibt zwar kein ausgesprochenes Reiseverbot, aber die dringende Aufforderung an alle Bürgerinnen und Bürger, auf nicht notwendige private Reisen im Inland und Ausland zu verzichten. Das gilt nicht nur für längere Reisen, sondern gleichermaßen für Besuche bei Freunden und Verwandten als auch für überregionale tagestouristische Ausflüge. In Deutschland dürfen Beherbergungsbetriebe - einschließlich Campingplätze, Wohnmobilstellplätze und private Anbieter von Wohnmobilstellplätzen - bis mindestens 14. Februar 2021 keine Touristen aufnehmen. Reisen sind in dieser Zeit innerhalb von Deutschland demnach nur noch für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke möglich. Das gilt auch für die Nutzung von kostenfreien Stellplätzen bei Reisen, die nicht zwingend erforderlich sind. Dies wird sich voraussichtlich auch nach dem 14. Februar 2021 noch nicht ändern. Bis zu diesem Zeitpunkt gelten seit dem 16. Dezember außerdem bundesweit verschärfte Maßnahmen eines harten Lock-downs. Eine Verlängerung des Beherbergungsverbots über den 14. Februar 2021 hinaus ist sehr wahrscheinlich. Im europäischen Ausland ist dies abhängig von den Bestimmungen des jeweiligen Reiselandes. 

2. Unternehmen im Bereich der Freizeitgestaltung müssen schließen

Unternehmen, Institutionen und Einrichtungen aus dem Bereich Freizeitgestaltung und Kultur, sind seit dem 2. November geschlossen. Dazu gehören beispielsweise Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen, Messen, Kinos, Freizeitparks, Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen, der Freizeit- und Amateursportbetrieb mit Ausnahme des Individualsports, öffentliche und private Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbäder, Saunen und Thermen, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Kosmetikstudios, Massagepraxen oder Tattoo-Studios sind ebenfalls geschlossen - Ausnahmen sind hier lediglich medizinische Einrichtungen und Friseursalons. Auch Veranstaltungen sind verboten. 

Seit dem 16. Dezember müssen auch alle übrigen Einrichtungen und Geschäfte schließen, die nicht der lebensnotwendigen Versorgung dienen. Dazu gehören auch Friseursalons und der Großteil des Einzelhandels. Ebenfalls seit dem 16. Dezember gibt es ein bundesweites Verbot, Alkohol in der Öffentlichkeit zu konsumieren. 

3. Restaurants und andere Gastronomiebetriebe müssen schließen

Gastronomiebetriebe sowie Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen sind weiterhin bis mindestens 14. Februar geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause sowie der Betrieb von Kantinen. Es ist davon auszugehen, dass diese Regelung in den meisten Bundesländern auch über den 14. Februar 2021 hinaus verlängert wird. 

4. Kontakte auf das absolut nötige Minimum reduzieren

All diese Maßnahmen sollen dazu dienen, die Kontakte jedes Einzelnen auf ein Minimum zu beschränken und das Infektionsgeschehen so zu reduzieren, dass Infektionsketten wieder nachvollziehbar werden. Daher ist der Aufenthalt in der Öffentlichkeit seit dem 1. Dezember nur noch mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes mit maximal fünf Personen erlaubt. Seit dem 11. Januar wurde diese Zahl noch einmal auf eine Person außerhalb des eigenen Hausstands reduziert. Im Bereich der Kontaktbeschränkungen weichen die einzelnen Bundesländer teilweise ab. 

Übersicht Campingplätze & Wohnmobilstellplätze in den Bundesländern 

Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg dürfen Dauercamper die Campingplätze während des Lock-downs nutzen, sofern ein Härtefall vorliegt. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn sich der Erstwohnsitz auf dem Campingplatz befindet. Das touristische Campen ist für Urlauber aber bis mindestens 31. Januar 2021 weder auf Campingplätzen noch auf Wohnmobilstellplätzen möglich - dies gilt ausdrücklich auch für Stellplätze, die kostenfrei genutzt werden können, sowie für privat angebotene Stellplätze. Aktuell ist davon auszugehen, dass diese Regelung bis über den 31. Januar hinaus verlängert wird.     

Seit dem 10. Januar 2021 wurden die erlaubten privaten Kontakte noch einmal reduziert: Im öffentlichen und privaten Raum dürfen sich nur noch die Angehörigen des eigenen Haushalts zuzüglich einer Person aus einem anderen Haushalt treffen. Die Kinder der beiden Haushalte bis einschließlich 14 Jahren werden dabei nicht mitgezählt.        

Gastronomische Betriebe, Kneipen, Bars und Diskotheken, Museen, Freilichtmuseen, Ausstellungshäuser, Gedenkstätten, Tierparks, Zoos, Freizeitparks, Spielhäuser, Sportanlagen und Fitnesscenter, Bäder, Saunen und Thermen sind bis mindestens 31. Januar 2021 und vermutlich auch darüber hinaus weiterhin geschlossen. Spielplätze sind unter Auflagen zugänglich. Seit dem 16. Dezember müssen auch alle weiteren Einrichtungen und Geschäfte schließen, die nicht der Versorgung des täglichen Bedarfs dienen.  

Zusätzlich gelten in Baden-Württemberg seit dem 12. Dezember landesweit Ausgangsbeschränkungen - sowohl tagsüber als auch nachts. Das Verlassen der eigenen Wohnung ist hier nur noch aus triftigen Gründen erlaubt, die tagsüber ein wenig weiter gefasst sind als abends. Ein Enddatum für die Ausgangsbeschränkungen wurde noch nicht kommuniziert. Details dazu können hier eingesehen werden.     

Bayern

In Bayern ist das Campen für Urlauber seit dem 2. November weder auf Campingplätzen noch auf Womo-Stellplätzen oder auch privaten Stellplätzen erlaubt. Es gibt ein generelles Beherbergungsverbot für Touristen. Diese Regelung gilt bis mindestens 31. Januar 2021 und voraussichtlich auch darüber hinaus

Bayern hat die Lock-down-Regelungen aus dem Bund-Länder-Beschluss und auch die verschärften Maßnahmen seit dem 1. Dezember und seit dem 16. Dezember prinzipiell komplett übernommen, so dass Restaurants, Freizeitbetriebe, Sportanlagen und Fitnessstudios, Schwimmbäder, Thermen, Saunen, Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Schlösser und andere Kulturstätten, Theater, Opern, Konzerthäuser, Bühnen, Kinos, zoologische und botanische Gärten usw. geschlossen sind. Spielplätze sind für Kinder ausschließlich in Begleitung eines Erwachsenen zugänglich. Seit dem 13. November müssen außerdem alle Indoor-Sportanlagen auch für den Individualsport geschlossen bleiben, lediglich Schul- und Profisport sind in Innenräumen erlaubt. Seit dem 16. Dezember müssen dann auch Dienstleistungsbetriebe mit Kundenverkehr sowie Betriebe des Einzelhandels, die nicht der lebensnotwendigen Versorgung dienen, schließen.        

Seit dem 11. Januar 2021 sind private Zusammenkünfte nur noch im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands und mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person erlaubt. Außerdem wurden in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von über 200 Fällen pro 100.000 Einwohner touristische Tagesausflüge über einen Umkreis von 15 Kilometern um den Wohnort hinaus untersagt. 

Zusätzlich gelten in Bayern seit dem 9. Dezember weitere Verschärfungen: Das Verlassen der eigenen Wohnung ist jetzt nur noch bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt - etwa, um zur Arbeit zu gehen oder zum Einkaufen oder für die Ausübung von Individualsport im Freien. Seit dem 16. Dezember gilt für ganz Bayern außerdem eine nächtliche Ausgangssperre: Mit Ausnahme bestimmter Tätigkeiten oder Notwendigkeiten ist der Aufenthalt außerhalb der Wohnung von 21 Uhr bis 5 Uhr nicht erlaubt.    

Darüber hinaus gelten die landesweiten Abstands- und Hygieneregeln sowie die Maskenpflicht für alle Personen ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr, sofern im öffentlichen Raum der Mindestabstand von 1,50 Metern nicht eingehalten werden kann. Seit dem 1. Dezember wurde die Maskenpflicht außerdem noch einmal ausgeweitet. Sie gilt jetzt zusätzlich vor Groß- und Einzelhandelsgeschäften und auf den zu ihnen gehörenden Parkplätzen, an allen Orten mit Publikumsverkehr in den Innenstädten sowie auch an Örtlichkeiten der Öffentlichkeit unter freiem Himmel, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten. Die Festlegung der Orte und der zeitlichen Beschränkung soll durch die örtlich zuständigen Behörden erfolgen. Für spezifische Bereiche gilt eine gesonderte Maskenpflicht, z. B. in öffentlichen Gebäuden, auf Märkten oder am Arbeitsplatz. 

Eine weitere Verschärfung gibt es auch für Tagestouristen, die für touristische Ausflüge oder Freizeitvergnügungen ins benachbarte Ausland reisen, beispielsweise zum Skifahren. Diese werden von der Regel des kleinen Grenzverkehrs ausgenommen, die es erlaubt, für bis zu 24 Stunden quarantänefrei ins Ausland zu reisen. Diese Regelung findet nur noch für Reisen aus triftigen Gründen Anwendung. Dazu zählen beispielsweise Arbeit, Schule, Arztbesuche, familiäre Angelegenheiten oder Geschäfte des täglichen Bedarfs. Außerdem hat die bayerische Landesregierung angekündigt, die Quarantänepflicht und die Testpflicht für Reiserückkehrer konsequent umsetzen und kontrollieren zu wollen. 

Berlin

Seit dem 2. November gelten in Berlin die bundesweit vereinbarten Corona-Maßnahmen, allerdings teilweise mit kleinen Abweichungen. Seit dem 10. Januar 2021 werden die Kontakte außerhalb des eigenen Haushalts weiter auf maximal eine Person reduziert - dabei werden dann auch Kinder unter 13 Jahre mitgezählt. Eine Ausnahme für Kinder gilt lediglich für Alleinerziehende.  

Vergnügungsstätten wie Freizeitparks, Betriebe für Freizeitaktivitäten sowie Spielhallen, Spielbanken und ähnliche Betriebe sind nach wie vor geschlossen und auch touristische Übernachtungen in Hotels und anderen Beherbergungsbetrieben wie Campingplätzen oder Wohnmobilstellplätzen sind untersagt. Diese Regelungen wurden zunächst bis zum 31. Januar 2021 verlängert. Ausnahmen gelten lediglich für "zwingend notwendige private Gründe".  

Seit dem 16. Dezember müssen auch alle Geschäfte und Einrichtungen schließen, die nicht der Versorgung des lebensnotwendigen Bedarfs dienen, schließen. Zusätzlich ist das Verlassen der eigenen Wohnung nur noch aus triftigem Grund erlaubt und es tritt ein Verbot für den Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum in Kraft.  

Brandenburg

Auch in Brandenburg sind die Campingplätze sowie gewerbliche oder private Wohnmobilstellplätze seit dem 2. November für Urlauber nicht mehr zugänglich. Das gilt auch während der Verlängerung des Lock-downs bis mindestens 31. Januar. Dauercamper, die einen mindestens einjährigen Miet- oder Pachtvertrag vorweisen können, dürfen ihre Parzelle aber weiterhin nutzen. 

Ebenfalls geschlossen sind in Brandenburg Restaurants und Kneipen, Galerien, Museen, Ausstellungen, Stadtrundfahrten, Schiffsausflüge, andere touristische Angebote, Sportanlagen, Fitnessstudios, Bäder, Theater, Kinos und Konzerthäuser, Saunen, Thermen, Messen, Spezialmärkte, Jahrmärkte, Volksfeste, Spielhallen, Spielbanken, Planetarien, Tierparks, Zoologische und Botanische Gärten, Solarien sowie Freizeitparks. Seit dem 16. Dezember betrifft dies auch alle Geschäfte und Einrichtungen, die nicht der Versorgung des lebensnotwendigen Bedarfs dienen. Zu diesem Zeitpunkt ist auch ein Verbot für den Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum in Kraft getreten.  

Seit dem 1. Dezember sind sowohl im öffentlichen als auch im privaten Raum nur noch Treffen mit maximal fünf Personen aus zwei Haushalten erlaubt. Kinder bis 14 Jahre werden dabei nicht mitgezählt. Seit dem 9. Januar 2021 sind private Zusammenkünfte nur mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet. Davon ausgenommen sind Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr. Außerdem wurde zum 9. Januar der Bewegungsradius für touristische Ausflüge, Sport und Bewegung im Freien auf einen 15 Kilometer-Radius um den jeweiligen Landkreis / die kreisfreie Stadt beschränkt, wenn dort eine 7-Tages-Inzidenz von über 200 vorliegt. Entscheidend ist der aktuelle Inzidenzwert, den das Land täglich aktuell meldet. 

Ebenfalls seit dem 16. Dezember darf der öffentliche Raum in Brandenburg nur noch aus triftigem Grund betreten werden, beispielsweise für den Weg zur Arbeit, Arztbesuche, Einkäufe, für Individualsport oder andere dringende Notwendigkeiten. 

Bremen

In Bremen dürfen Campingplätze und Wohnmobilstellplätze seit dem 2. November bis mindestens 31. Januar 2021 nicht mehr von touristischen Campern genutzt werden. Auch für Dauercamper sind keine Ausnahmen bekannt. Nach Angaben des Pressesprechers der Bremer Senats ist sich der Senat aber einig darin, dass eine Übernachtung zum Zweck des Familienbesuchs nicht in den Bereich der touristischen Reisen fällt und damit nicht verboten ist. Laut Corona-Verordnung muss bei solchen Übernachtungen aber beim Beherbergungsbetrieb eine eidesstattliche Versicherung hinterlegt werden, dass die Beherbergung nicht aus einem touristischen Anlass erfolgt.  

Auch in Bremen sind Restaurants und Kneipen, Galerien, Museen, Ausstellungen, touristische Angebote, Sportanlagen, Fitnessstudios, Bäder, Theater, Kinos und Konzerthäuser, Saunen, Thermen, Messen, Spezialmärkte, Jahrmärkte, Volksfeste, Spielhallen, Spielbanken, Planetarien, Tierparks, Zoologische und Botanische Gärten sowie Freizeitparks geschlossen. Seit dem 16. Dezember betrifft dies auch alle weiteren Einrichtungen und Geschäfte, die nicht der Versorgung des täglichen Bedarfs dienen. Auch diese Regeln gelten zunächst bis mindestens 31. Januar 2021.    

Zum 1. Dezember wurde die Maskenpflicht erweitert und ein Verbot für den Verzehr von Alkohol im öffentlichen Raum ausgesprochen. Seit dem 11. Januar 2021 wurden die privaten Kontakte weiter eingeschränkt: Private Zusammenkünfte zwischen Angehörigen eines Hausstandes sind sowohl in der Öffentlichkeit als auch im privaten Raum nur noch mit einer weiteren Person aus einem zweiten Hausstand erlaubt, wobei Kinder bis zu einem Alter von 12 Jahren nicht eingerechnet werden.  

Hamburg 

Seit dem 2. November dürfen auch in Hamburg die Campingplätze und Wohnmobilstellplätze nicht mehr genutzt werden. Diese Regelung wird auch bis mindestens 31. Januar 2021 fortgeführt. Hamburg hat die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenzen zu weiten Teilen übernommen. Geschlossen bleiben daher weiterhin Clubs, Diskotheken und Musikclubs, Messen, Ausstellungen, Volksfeste, Weihnachts- und Wintermärkte, Spielhallen, Spielbanken und ähnliche Unternehmen, Theater, Opernhäuser, Kinos, Konzerthäuser, Museen, Ausstellungshäuser, Planetarien, zoologische Gärten, Tierparks, Freizeitparks, Schwimmbäder, Saunen, Dampfbäder, Sonnenstudios, Thermen, Wellnesszentren sowie Fitness-, Sport- und Yogastudios. Auch der Verkauf und Verzehr von Glühwein und anderen alkoholischen Getränken in der Öffentlichkeit wurde in Hamburg bis mindestens 31. Januar verboten. 

Seit dem 16. Dezember müssen auch Geschäfte und Einrichtungen, die nicht der Versorgung des täglichen Bedarfs dienen, schließen. Zulässig ist die aber die Auslieferung von Waren auf Bestellung sowie deren Abverkauf im Fernabsatz zur Abholung bei kontaktloser Übergabe außerhalb der Geschäftsräume.   

Seit dem 8. Januar 2021 wurden auch in Hamburg die Kontaktbeschränkungen weiter verschärft:  Die Zahl der maximal zulässigen Personen in der Öffentlichkeit wurde auf eine Person außerhalb des eigenen Haushalts reduziert. Kinder werden dabei mitgezählt. Im privaten Wohnraum findet die Regelung keine Anwendung. Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten gilt eine 10-tägige Quarantänepflicht.   

Hessen

Offiziell dürfen Campingplätze und Wohnmobilstellplätze in Hessen seit dem 2. November nicht mehr angefahren werden. Die hessische Landesregierung hat die zusätzlichen, bundesweit vereinbarten Lock-down-Maßnahmen im November und Dezember ohne Einschränkungen oder Änderungen übernommen, so dass auch Restaurants, Gaststätten, Eisdielen, Bars und Kneipen, Anbieter von Freizeitaktivitäten wie Kanu fahren oder Schifffahrten, Botanische und zoologische Gärten, Freilichttheater, Museen, Kulturzentren, Schlösser sowie Konzert- und Opernhäuser, Schwimmbäder und Saunen etc. geschlossen bleiben müssen. 

Seit dem 16. Dezember gelten auch in Hessen die verschärften Lock-down-Maßnahmen, so dass auch alle übrigen Einrichtungen und Geschäfte, die nicht der Versorgung mit lebensnotwendigen Dingen dienen, schließen müssen. Auch Skilifte und Eishallen sind geschlossen. Eisbahnen und ähnliche Angebote unter freiem Himmel sollen aber geöffnet bleiben, ebenso wie Kinderspielplätze. Darüber hinaus darf seit dem 16. Dezember in der Öffentlichkeit ganztägig kein Alkohol mehr getrunken werden.

Seit dem 11. Januar 2021 ist der Aufenthalt in der Öffentlichkeit nur noch mit einer weiteren Person außerhalb des eigenen Haushalts erlaubt. Dieselbe Beschränkung wird auch für den privaten Bereich empfohlen.   

Die übrigen Regeln wurden bis zum 31. Januar verlängert. Das gilt auch für Restaurants, Bars und andere Gastronomiebetriebe sowie das Verbot von touristischen Übernachtungen in Hotels sowie auf Campingplätzen oder Wohnmobilstellplätzen.  

Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten wurde Anfang Januar in Hessen zusätzlich zur bereits bestehenden Quarantänepflicht außerdem eine Testpflicht eingeführt: Der Test muss innerhalb von 48 Stunden vor oder nach Einreise erfolgen.  

Mecklenburg-Vorpommern 

In Mecklenburg-Vorpommern dürfen seit dem 2. November keine Campingplätze und Wohnmobilstellplätze mehr genutzt nutzen. Auch Gaststätten, Museen, Gedenkstätten, Galerien, Schlösser, Ausstellungen, Bars und Kneipen, Diskotheken und Clubs, Schwimmbäder, Spielhäuser sowie Freizeitparks, Wellnesseinrichtungen, Saunen, Theater, Konzerthäuser und andere Kulturbetriebe bleiben bis mindestens 31. Januar geschlossen. Das gilt seit dem 16. Dezember auch für die Außenbereiche von beispielsweise Zoos, Tier- und Vogelparks, botanischen Gärten, kulturellen Ausstellungen, Museen und Gedenkstätten. Darüber hinaus müssen seit dem 16. Dezember auch Einrichtungen und Geschäfte schließen, die nicht der lebensnotwendigen Versorgung dienen. Darüber hinaus ist der Ausschank von alkoholischen Getränken in der Öffentlichkeit seit Kurzem nicht mehr erlaubt. 

Private Zusammenkünfte sind seit dem 10. Januar sowohl in der Öffentlichkeit als auch in privaten Bereichen nur mit Angehörigen des eigenen Hausstands und einer weiteren nicht im eigenen Haushalt lebenden Person erlaubt. Dazugehörige Kinder bis 12 Jahre werden nicht mitgerechnet, sofern dies aus Gründen der Betreuung des Kindes erforderlich ist. 

Außerdem sind generell bis zum 31. Januar 2021 weder Ausflüge aus dem Ausland noch aus anderen Bundesländern nach Mecklenburg-Vorpommern erlaubt. Darüber hinaus hat Mecklenburg-Vorpommern die Quarantänepflicht für Reiserückkehrer auch auf Reisende aus innerdeutschen Corona-Risikogebieten mit einer 7-Tagesinzidenz oberhalb von 200 pro 100.000 Einwohner ausgeweitet. Seit dem 10. Januar gilt zusätzlich eine Testpflicht.   

Niedersachsen 

In Niedersachsen sind die Campingplätze und Wohnmobilstellplätze für touristische Camper seit dem 2. November nicht mehr zugänglich. Nur Dauercamper, die ihre Parzelle ganzjährig oder für die Dauer der Saison gemietet haben, dürfen den Campingplatz nutzen. Weiterhin gelten aber spezifische Hygieneregeln für den Sanitärbereich und die allgemeinen Kontaktbeschränkungen des Landes. Und die fallen in Niedersachsen etwas großzügiger als anderswo aus: Zwar sind seit dem 11. Januar sowohl in der Öffentlichkeit als auch im privaten Raum private Zusammenkünfte nur noch mit Personen des eigenen Hausstands oder mit einer Person aus einem anderen Haushalt erlaubt. Einzelpersonen dürfen sich aber mit mehreren Personen aus einem weiteren Hausstand treffen. 

Geschlossen sind in Niedersachsen seit dem 2. November bis mindestens 31. Januar u. a. Clubs, Diskotheken, Restaurants und Gastronomiebetriebe, Messen, Kongresse, gewerbliche Ausstellungen, Spezialmärkte, Weihnachtsmärkte, Jahrmärkte und ähnliche Veranstaltungen, Theater, Opernhäuser, Konzerthäuser, Kulturzentren, Museen, Ausstellungen, Galerien, Bibliotheken, Büchereien, Kinos, Freizeitparks, Zoos, Tierparks, Angebote von Freizeitaktivitäten sowohl innerhalb als auch außerhalb von Gebäuden wie Indoor-Spielplätze, Kletterhallen und Kletterparks, Seilbahnen, Spielhallen, Spielbanken, Angebote des Freizeit- und Amateursportbetriebs auf und in öffentlichen und privaten Sportanlagen, Saunen, Thermen, Schwimm- und Spaßbäder, Solarien, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen. Seit dem 16. Dezember werden auch alle Einrichtungen und Geschäfte geschlossen, die nicht der Versorgung mit lebensnotwendigen Gütern dienen.  

Nordrhein-Westfalen

Auch in Nordrhein-Westfalen sind die Campingplätze und Wohnmobilstellplätze für touristische Camper seit dem 2. November nicht mehr zugänglich. Eine Ausnahme legt das Land lediglich für Dauercamper fest: Sie dürfen Campingplätze in NRW weiterhin nutzen, da dies nicht als touristische Nutzung definiert wird. Ebenfalls geschlossen sind bis mindestens 31. Januar 2021 Restaurants und Cafés, Museen, Ausstellungen, Galerien, Schlösser, Burgen, Gedenkstätten und ähnliche Einrichtungen sowie Ausflugsschifffahrt, Touristeninformationen sowie Fahrrad- und Bootsverleihe, Tierparks, zoologische und botanische Gärten, Garten- und Landschaftsparks und auch Freizeitparks, Fitnessstudios, Thermen, Schwimmbäder, Spaßbäder und Wellnessanlagen. Seit dem 16. Dezember müssen auch alle Einrichtungen und Geschäfte schließen, die nicht der lebensnotwendigen Versorgung dienen. Darüber hinaus wurde ein Verbot zum Verzehr von Alkohol in der Öffentlichkeit eingeführt.    

Damit hält sich auch das Bundesland, das in den vergangenen Monaten gerne einmal die Regeln etwas lockerer gestaltet hat, im Bereich der Corona Lock-down-Maßnahmen komplett an die bundesweit vereinbarten Einschränkungen. Das gilt auch für die verschärften Maßnahmen seit Dezember und seit dem 11. Januar: Die Kontakte in der Öffentlichkeit sind aktuell auf eine Person außerhalb des eigenen Haushalts beschränkt.       

Rheinland-Pfalz

Auch in Rheinland-Pfalz sind die Campingplätze und Wohnmobilstellplätze seit dem 2. November für touristische Camper geschlossen. Auch private Stellplätze oder Gratisstellplätze dürfen für private Zwecke nicht genutzt werden. Ebenfalls geschlossen sind Restaurants- und Cafés, Museen, Ausstellungen, Galerien, Bau- und Kulturdenkmäler, die Ausflugsschifffahrt, Indoor-Spielplätze, Schwimmbäder, Fitnessstudios und Indoor-Sportanlagen, Flohmärkte, Zirkusse, Spielhallen und Spielbanken, Theater, Konzerthäuser und Kleinkunstbühnen, Freizeitparks, Tierparks und Thermen und sonstige Freizeiteinrichtungen. Diese Regelung wird bis mindestens 31. Januar 2021 bestehen bleiben, voraussichtlich auch darüber hinaus. Seit dem 16. Dezember müssen zusätzlich Einrichtungen und Geschäfte, die nicht der täglichen Versorgung dienen, ebenfalls schließen. Außerdem wurde der Verzehr von alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum untersagt. 

Seit dem 11. Januar gelten folgende Kontaktbeschränkungen: Im Öffentlichen Raum dürfen sich nur noch Personen eines Hausstands mit einer weiteren Person aufhalten. Kinder bis einschließlich sechs Jahre sind ausgenommen. Außerdem gilt seit dem 11. Januar für Einreisen aus Risikogebieten nach Deutschland grundsätzlich neben der bereits bestehenden 10-tägigen Quarantänepflicht zusätzlich eine Testpflicht.

Saarland

Im Saarland dürfen die Campingplätze und Wohnmobilstellplätze ebenfalls seit dem 2. November nicht mehr von Urlaubern genutzt werden. Außerdem geschlossen sind Gaststätten, Kneipen, Restaurants, Cafés und Bistros, Schwimmbäder, Messen, Kinos, Museen, Theater, Opern, Konzerthäuser, Freizeitparks, Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen wie draußen), Saunen, Thermen, Clubs und Diskotheken, Spielhallen, Spielbanken, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen. Diese Regeln gelten weiterhin bis mindestens 24. Januar 2021 und voraussichtlich darüber hinaus. Zusätzlich müssen seit dem 16. Dezember auch Einrichtungen und Geschäfte schließen, die nicht der lebensnotwendigen Versorgung dienen.    

Seit dem 11. Januar gelten verschärfte Kontaktregeln: Private Zusammenkünfte werden auf einen Haushalt und eine nicht in diesem Haushalt lebende Person beschränkt. Die Beaufsichtigung für Kinder unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften ist davon unabhängig zulässig, wenn sie Kinder aus höchstens zwei Haushalten umfasst. 

Ebenfalls seit dem 30. November wurde die Maskenpflicht erweitert: Sie gilt nun auch vor Ladenlokalen sowie auf den dazugehörigen Parkplätzen.  

Sachsen

Touristische Camper dürfen auch in Sachsen die Campingplätze und Wohnmobilstellplätze seit dem 2. November nicht mehr nutzen. Dies gilt bis mindestens 7. Februar 2021. Ebenfalls weiterhin geschlossen bleiben Restaurants und Gaststätten, Theater, Musiktheater, Kinos, Konzerthäuser, Konzertveranstaltungsorte und Opernhäuser, Kleinkunst-Spielstätten, Fitness- und Sportstudios, Schwimmbäder, Saunen, Spielbanken sowie Freizeit- und Vergnügungsparks, Gedenkstätten, Archive, Museen, Ausstellungen, Galerien, Tierparks, Botanische sowie Zoologische Gärten und weitere Freizeiteinrichtungen wie Volksfeste, Jahrmärkte, Weihnachtsmärkte, Diskotheken und andere Einrichtungen. Bereits seit dem 14. Dezember ist außerdem eine Verschärfung des Lock-downs in Kraft getreten, indem in diesem Zeitraum auch Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten sowie sämtliche Einrichtungen und Geschäfte schließen müssen, die nicht dem Bereich der lebensnotwendigen Versorgung zuzurechnen sind. 

Auch die Skigebiete in Sachsen sind geschlossen und sollen in dieser Saison auch nicht mehr geöffnet werden. 

Ebenfalls seit dem 14. Dezember gilt landesweit eine Maskenpflicht im öffentlichen Raum ebenso wie ein generelles Alkoholverbot. Darüber hinaus wird die Bevölkerung aufgefordert, so weit irgendwie möglich zu Hause zu bleiben. Es gilt eine Ausgangssperre und die Bürger dürfen sich in ihrem Landkreis nur noch in einem Radius von 15 Kilometern bewegen.   

Seit dem 11. Januar sind sowohl in der Öffentlichkeit als auch in privaten Bereichen nur noch Treffen von einem Hausstand, in Begleitung des Partners oder der Partnerin und mit Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht sowie einer Person aus einem weiteren Hausstand erlaubt.  

Sachsen-Anhalt 

In Sachsen-Anhalt sind die Campingplätze und Wohnmobilstellplätze seit dem 2. November für touristische Camper geschlossen. Auch die Nutzung von privaten Wohnmobilstellplätzen oder Gratisstellplätzen ist nicht erlaubt. Außerdem gelten seit dem 2. November die bundesweit vereinbarten Corona-Maßnahmen, allerdings teilweise mit kleinen Abweichungen. Seit dem 16. Dezember müssen auch Dienstleistungsbetriebe der Körperpflege schließen. Geschlossen sind auch weiterhin Theater, Museen, Konzerthäuser, Gedenkstätten, Freizeitparks, Kinos, Thermen, Saunen, Schwimmbäder, Ausstellungshäuser, Streichelgehege, Tierhäuser und andere Gebäude in Tierparks, Spielhallen, Spielbanken, Planetarien, Sternwarten, Fitness- und Sportstudios, Indoor-Spielplätze und andere Einrichtungen.

Seit dem 16. Dezember müssen zusätzlich alle Einrichtungen und Geschäfte schließen, die nicht zum lebensnotwendigen Bereich zu zählen sind.  

Seit dem 11. Januar sind private Zusammenkünfte nur noch im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands und mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person erlaubt. Das gilt auch für Kinder bis 14 Jahre. 

Außerdem sind die Landkreise und kreisfreien Städte seit dem 11. Januar verpflichtet, die Einschränkung des Bewegungsradius auf 15 Kilometer um den Wohnort zu verordnen, sofern die Inzidenz den Wert von 200 je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen überschreitet und dies mindestens über fünf Tage andauert.   

Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein war das touristische Campen für Urlauber noch bis zum 2. November möglich. Obwohl das Infektionsgeschehen in Schleswig-Holstein aktuell im Bundesvergleich relativ niedrig ist, hat auch Schleswig-Holstein den Lock-down bis 31. Januar verlängert und die verschärften Maßnahmen mit umgesetzt. Das bedeutet, dass auch Campingplätze sowie gewerbliche und private Wohnmobilstellplätze weiterhin nicht genutzt werden können. 

Ebenfalls zum 2. November geschlossen wurden Schwimmbäder, Freizeitparks, Saunen, Wellnesseinrichtungen, Gastronomiebetriebe sowie alle Freizeit-Angebote wie Ausflugsschifffahrt oder Strandkorbvermietungen, Diskotheken und Clubs, Fitnessstudios und andere Sportanlagen, Zoos, Tierparks und Aquarien, Kinos, Theater, Spielhallen, Spielbanken, Museen und andere Einrichtungen. Öffentliche Spielplätze und Bibliotheken dürfen weiter genutzt werden. Auch Nagel- und Kosmetik- sowie Massagestudios bleiben geschlossen - ebenso wie die Außenbereiche von Tierparks und Zoos sowie Wildgehege. Auch übrige Einrichtungen und Geschäfte, die nicht der Versorgung des täglichen Bedarfs dienen, sind seit dem 16. Dezember geschlossen. Bereits zum 12. Dezember ist in Schleswig-Holstein ein Alkoholverbot im öffentlichen Raum in Kraft getreten.      

Zum 11. Januar wurden die Kontaktbeschränkungen noch einmal verschärft: Private Treffen sind jetzt sowohl in der Öffentlichkeit als auch im privaten Raum nur mit den Personen des eigenen Haushalts sowie einer weiteren Person erlaubt. Minderjährige gelten dabei als Haushaltsangehörige ihrer Erziehungs- und Umgangsberechtigten. 

Thüringen

In Thüringen dürfen die Campingplätze und Wohnmobilstellplätze seit dem 2. November ebenfalls keine touristischen Camper mehr aufnehmen. Diese Regelung gilt mindestens bis zum 31. Januar 2021. Eine Ausnahme für Dauercamper ist zurzeit nicht bekannt.    

Auch in Thüringen sind seit dem 2. November die folgenden Einrichtungen geschlossen: Gaststätten und Restaurants, Theater, Opern, Konzerthäuser und ähnliche Einrichtungen, Kinos, Museen, Ausstellungen, Freizeitparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten, geschlossene Räume der zoologischen und botanischen Gärten sowie in Tierparks, Spielhallen, Spielbanken, Schwimmbäder, Thermen, Saunen, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen. Seit dem 15. Dezember gilt dies auch für die Außenbereiche von Tierparks und botanischen Gärten sowie jegliche Freizeit-, Bildungs- und Kultureinrichtungen. Ebenfalls seit dem 15. Dezember gilt ein Alkoholverbot in der Öffentlichkeit. 

Seit dem 16. Dezember müssen auch Einzelhandelsgeschäfte sowie Anbieter von körpernahen Dienstleistungen schließen, sofern sie nicht zum Bereich des täglichen Bedarfs zählen. Außerdem gilt eine nächtliche Ausgangsbeschränkung zwischen 22.00 Uhr bis 5.00 Uhr.  

Diese Kontaktbeschränkungen wurden zum 11. Januar noch einmal verschärft: Sowohl in der Öffentlichkeit als auch im privaten Raum sind aktuell nur noch Treffen mit Personen des eigenen Hausstands sowie einer weiteren Person erlaubt. Außerdem ist jede Person angehalten, Versorgungsgänge für die Gegenstände des täglichen Bedarfs und der Grundversorgung, die Inanspruchnahme sonstiger Dienstleistungen sowie Aktivitäten, die der Erholung bzw. individuellen sportlichen Betätigung dienen wohnortnah in einem Umkreis von etwa 15 Kilometern zu erledigen. 

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