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Routen
Island Roadtrip 2026 - Reisetagebuch
dierumtreiber
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Unterwegs Öffentlich

Island Roadtrip 2026 - Reisetagebuch

Feuer und Eis - Seele und Körper Eine Reise in meine Erdverbundenheit Diese Reise nach Island ist mehr als ein bloßes Abenteuer – sie ist eine tiefgehende Reise zu mir selbst. Unter der Überschrift Seele und Körper – Eine Reise in meine Erdverbundenheit lade ich mich ein, achtsam und offen zu sein für jedes Erlebnis, das mir diese wilde Insel schenkt. Island ist für mich ein Synonym für ungezähmte Natur, klare Elemente und archaische Kräfte, die tief in mir Resonanz finden. Ich möchte mich nicht nur als Reisender bewegen, sondern als suchender Geist – verbunden mit jedem Herzschlag der Erde, die unter meinen Füßen pulsiert. Wie schon in Norwegen werde ich ehrfürchtig stehen vor der Schönheit der Landschaft, mich vom Wind berühren lassen und die Weite atmen, die mich so lebendig macht. Ein besonderer Höhepunkt dieser Reise ist der 21. Juni – Litha. An diesem Tag erlebe ich nicht nur den längsten Tag und die kürzeste Nacht des Jahres, sondern auch ein Fest der Fülle, des Lichts und der Dankbarkeit für das Wachstum der Natur. Ich werde diesen Moment bewusst begehen: ein stilles Dankopfer an die Kraft des Lebens und ein ehrliches Empfinden der eigenen Verbundenheit mit allem, was lebt. Diese Reise ist ein Geschenk. Für mich. Für mein Herz. Für meine Seele. Und für den Körper, der all das wahrnimmt, fühlt und in die Tiefe gehen will. Möge sie mich lehren, was wirklich zählt, und mich näher bringen zu dem, was ich in mir und in der Welt als wahr erlebe.


Routeninfo
3947 Kilometer
47 Tage
24.05.2026 - 09.07.2026
202 Wegpunkte

Reisebericht

Der Wikinger auf Rädern in mir - Fernweh ruft ... ISLAND ruft !!!

Der Wind kommt aus dem Norden. Er riecht nach Salz, nach Regen, nach Ferne. Ein Wind, der einem sagt, dass man nicht bleiben sollte. Früher stachen Männer mit Drachenbooten in See. Sie folgten keinem Plan, nur dem Horizont. Heute sitze ich hinter einem Lenkrad, und mein Schiff aus Stahl heißt Fritz. Er knarzt manchmal im Seitenwind und sein Motor brummt wie ein alter Seebär. Aber er trägt mich zuverlässig nach Norden, dorthin, wo Land, Meer und Himmel noch nicht voneinander getrennt wirken.


Die Straßen werden leerer, die Orte kleiner, die Gedanken weiter. Mit jedem Kilometer fällt etwas von mir ab – Lärm, Erwartungen, Gewohnheiten. Das Leben, das immer so wichtig schien, wird im Rückspiegel kleiner.


Der Norden verlangt nicht viel. Er fragt nicht, wer du bist, was du erreicht hast
oder wohin du noch willst. Er gibt dir Wind, Regen und Stille. Und er wartet ab, was davon in dir übrig bleibt.


Island liegt irgendwo vor mir, jenseits von Wasser und Zeit. Eine Insel aus Feuer und Eis, auf der Menschen schon immer gelernt haben, mit wenig auszukommen. Vielleicht fahre ich dorthin, weil ich wissen will, wie viel Mensch übrig bleibt, wenn alles Überflüssige verschwindet.


Fritz rollt weiter, ruhig und unbeirrt, als wüsste er längst, dass wir beide nicht einfach nur reisen. Wir folgen einem Ruf, den man nicht erklären kann. Ein alter Ruf aus dem Norden.


YouTube - Reisevideos - Playlist

https://www.youtube.com/playlist?list=PLD3KxOtxoJUFxHP3niP7I2FCv_Puru3rJ


Hirtshals
Region Nordjütland, Dänemark

Die Fährfahrt

Da ich sehr früh beim Check-In war lief alles unproblematisch. Über mein Kennzeichen wurden meine Daten erfasst. Ich bekam Fahrkarte und Kabinenschlüssel. Wurde in die Reihe eingewiesen und das Boarding konnte beginnen. Viele Camper und Offroader standen in der Reihe. Auch Claudi Datscher von der Tankstelle in Hirtshals.


Dafür das ich der "Kleine" unter den Großen Campern bin wurde mir auch gleich ein Parkplatz direkt an der Auffahrt zur zweiten Ebene zugewiesen. Super zu merkender Stellplatz. Direkt an der Tür. Perfekt. Habe hier auch einen tollen CamperVan (Offroader) mit dem Namen RAGNAR gesehen. 


Ein Holländer sah mich beim Aussteigen aus dem Fritz und sprach mich auf Englisch an. Als er merkte ich komme aus Deutschland sagte er zu mir : "TOP. Sehr Stimmig. Du und dein Auto". Er meinte wohl das Aussehen. Tja, Fritz und ich wir passen gut zueinander.


Die Fährfahrt war wie jede andere auch. Sehr viele Deutsche auf der Norröna. Mit einigen bin ich ins lapidare Gespräch gekommen. Ich genoss aber lieber die Ruhe und das Summen der Motoren.


Als wir die Farör-Inseln mit einem Zwischenstop anliefen konnte ich kurz von Bord und habe mir Thorshavn angeschaut.

Nachdem wir die Shetland-Inseln passiert hatten kamen wir in den Nordatlantik. Ab da wurde der Seegang sehr heftig. Viele auf dem Schiff hatten sich Pflaster hinter die Ohren geklebt.


Als wir in den Fjord auf Island einfuhren wechselte das Wetter von hohem Wellengang in starken Westwinden. Der Wind peitschte kräftig.


Tag 1
27.05.2026 Ankommen und Puffins
27. May. 2026 - 27. May. 2026
Tag 01 Seydisfjordur-Álfaborg Campsite - Borgarfjörður eystra

km-Stand : 53.928   gef. Strecke : 102 km 

Standort Morgens : Fähre Seydisfjördur

Standort Abends : Álfaborg Campsite   GPS : 65.5240, -13.8086


Hafnarhólmi - Papagaientaucherhügel
65.54343298567166, -13.7639839028026

Hier kann man den süßen kleinen Puffins sehr nahe kommen. Mittels einer Holztreppe kann man auf den Brutfelsen steigen und so mitten in der Kolonie sein. Phantastische Blicke auf das Treiben genießen. Vom Graben der Bruthöhlen, Fliegen, Rückkehr mit kl Fischchen im Schnabel, Herumgehopse und den schnarrenden Lauten lauschen. Es gibt auch noch eine kl Häuschen in dem man geschützt sitzen und beobachten kann. Am Parkplatz ist eine Zahlstation mit Kameras installiert wie auch an anderen Stellen in Island. Ich habe 1500 IK für meinen Camper bezahlt. Geht auch teurer. Dieser Spot ist ein eine klare Empfehlung von mir. Für´s Ankommen prima. In Blickweite auch ein toller Campground. 2200 IK pro Person.


Álfaborg - Stadt der Elfen
65.52243516399724, -13.807275256659423

Álfaborg (Stadt der verborgenen Leute oder auch Stadt der Elfen) ist ein ziemlich kleiner Hügel in Bakkagerði, einem Dorf in der Region Borgarfjörður eystri. Der Legende nach lebt hier die Elfenkönigin Borghildur, und der Ort gilt als Residenz des Elfen Adel. Schöne Aussicht auf den Fjord und dem Campground.


Álfaborg Campsite - Borgarfjörður eystra
65.5240342155496, -13.808644254255697

https://www.borgarfjordureystri.is/en/aboutborgarfjordur/accommodation/tjaldsvaedid-borgarfirdi-eystra-campsite


Short vom Fjord - Ankunft im Land der Götter

Heute bin ich mit der MS Norröna in Seyðisfjörður angekommen. Und schon die Überfahrt war mehr als nur eine Reise. Alles war dabei. Nieselregen. Sonnenschein. Starker Wind. Schwerer Seegang. Genau richtig. Kein Handy. Kein Internet. Und plötzlich bleibt nur noch das Wesentliche. Das Meer. Der Himmel. Der Wind. Und man selbst. Es tat gut. Dieses gezwungene Herunterkommen. Keine Ablenkung mehr. Keine Dauerbeschallung. Einfach Zeit.


Ich habe unterwegs einige nette Gespräche geführt. Nicht viele. Nicht oberflächlich. Sondern genau diese kurzen Begegnungen, die unterwegs entstehen und genauso schnell wieder verschwinden. Interessant. Echt. Manche davon habe ich später abends in Álfaborg tatsächlich wiedergetroffen.

Island verbindet irgendwie.


Die Zollpassage? Fast surreal einfach. Weiterfahren. 


Und dann… die ersten Kilometer durch Island. Strahlend blauer Himmel. Die Berge. Die Fjorde. Diese Weite. Es ist schwer zu beschreiben, was dabei passiert. Denn Island zeigt sich nicht einfach nur. Es wirkt. Die Landschaft hier ist größer als Gedanken. Größer als Sorgen. Und genau das macht etwas mit mir. Diese Reise ist mehr als ein Roadtrip. Ich merke das bereits am ersten Tag. Die Natur holt mich zurück. Zur Erde. Zu mir selbst. Hier draußen wird alles stiller. Klarer. Jeder Windstoß. Jeder Berg. Jeder Wasserfall. Scheint etwas in mir geradezurücken.


Die alten Götter fühlen sich hier nicht wie Geschichten an. Sondern wie etwas, das noch immer zwischen den Bergen lebt. Im Nebel. Im Meer. Im Stein. Als ich das erste Mal anhielt und über die Landschaft blickte, blieb mir nichts anderes übrig als niederzuknien. Nicht aus Inszenierung. Sondern aus Ehrfurcht. Ein stiller Dank. An die Erde. An die Götter. An diesen Moment. Danach ging es weiter.


Mit mehreren Fotostops. Wobei „Fotostop“ eigentlich falsch klingt. Denn ich halte nicht an, um Fotos zu machen. Ich halte an, weil mich diese Landschaft immer wieder zwingt stehenzubleiben. Und dann kamen die Puffins. Endlich. Und diesmal wirklich der Jackpot. Ein Hügel mitten an der Kolonie. So nah dran wie nie zuvor. Diese kleinen Wesen wirken gleichzeitig unbeholfen und vollkommen frei. Der Wind trägt sie mühelos über die Klippen. Unter ihnen das Meer. Über ihnen der Himmel. Ich stand einfach nur da. Kamera in der Hand. Und grinste wahrscheinlich wie ein kleines Kind. Perfekte Fotos. Ja.


Aber vor allem perfekte Momente. Heute war erst der Anfang.

Und trotzdem fühlt es sich an, als hätte Island bereits begonnen, mich zu verändern.


Tag 2
28.05.2026 Staubschnee, Odin und die rohe Kraft Islands
Tag 2 Alfaborg Campsite nach Ásbyrgi Campground

km-Stand : 54.168    gef. Strecke : 240 km

Standort Morgens : Alfaborg

Standort Abends :  Ásbyrgi campground   GPS : 66.0254, -16.4954


Lagarfossvirkjun - Wasserkraftwerk
65.50713574699478, -14.363806256800004

spannend zu sehen, wie das wasser in die tiefe rauscht. gut festhalten! Das ehemalige Wasserkraftwerk wurde durch ein Neues ersetzt. Die tosenden Wassermassen bleiben ein beeindruckendes Schauspiel.


Geirsstaðakirkja - Wikingerkirche
65.50432757624188, -14.519428077692034
Die Geirsstaðakirkja ist eine Nachbildung einer frühen Grassodenkirche im Osten von Island. Im Gebiet Hróarstunga wurden im Sommer 1997 archäologische Grabungen gemacht. Dabei fand man Ruinen eines großen Bauernhofes aus der Wikingerzeit.

Dettifoss West-Parkplatz
65.812746832744, -16.400670240082498

Der Dettifoss ['tεhtɪˌfɔsː]  (isl. „stürzender Wasserfall“) im Nordosten Islands ist einer der größten Wasserfälle Europas. Der Dettifoss kann auf der Westseite über eine neue Asphaltstraße (Route 862 – Dettifossvegur) erreicht werden. Diese zweigt von der N1 ab und ist 23,8 Kilometer lang. Am Ende befindet sich ein großer, kostenloser Parkplatz, der auch über WCs verfügt. Die 862 kann mit jedem Fahrzeug befahren werden. Das letzte Stück zum Wasserfall (ca. 1,5 Kilometer) muss über einen Wanderweg zu Fuß zurückgelegt werden. Auf der Ostseite führt die ältere Schotterstraße (Route 864 – Hólsfjallavegur) zum Dettifoss. Diese sollte nur mit Allradfahrzeugen befahren werden. Der Wasserfall liegt am Demantshringurinn (etwa diamantene Rundfahrt), einer bekannten Touristenroute um Húsavík und den See Mývatn in Nord-Island.


Ásbyrgi - Hufabdruck Sleipnirs
66.0178814855077, -16.505785476996863
Wanderwege mit spektakulärem Blick in einer Gletscherschlucht, die offenbar nach der letzten Eiszeit entstand.


Der Canyon Ásbyrgi gehört zu den mystischsten Orten Islands. Schon seine Form wirkt ungewöhnlich.

Fast perfekt hufeisenförmig. Und genau darum rankt sich eine alte nordische Sage. Der Legende nach ritt Odin, der Göttervater, einst mit seinem mächtigen Pferd Sleipnir über Island. Sleipnir war kein gewöhnliches Pferd. Er besaß acht Beine und galt als das schnellste und mächtigste Wesen der nordischen Mythologie. Mit ihm konnte Odin zwischen den Welten reisen – zwischen Midgard, der Welt der Menschen, und den Reichen der Götter. Als Sleipnir über den Norden Islands galoppierte, soll eines seiner Hufe kurz den Boden berührt haben. Nur ein einziger Schritt. Doch die Kraft dieses göttlichen Pferdes war so gewaltig, dass die Erde aufbrach. Und dort entstand Ásbyrgi. Die steilen Klippen des Canyons gelten in der Sage als die Ränder dieses gewaltigen Hufabdrucks. Die bewaldete Senke im Inneren wirkt bis heute wie ein geschützter Raum – fast entrückt von der übrigen Landschaft Islands. Wenn man dort steht, versteht man sofort, warum gerade hier solche Geschichten entstanden sind. Der Ort wirkt anders.

Still. Fast heilig. Nebel zieht oft langsam durch den Canyon. Die hohen Felswände schirmen Wind und Geräusche ab. Und plötzlich fühlt sich die Welt draußen sehr weit entfernt an. Für viele Isländer war Ásbyrgi deshalb nie nur ein geologischer Ort. Sondern ein Platz der verborgenen Wesen. Ein Ort der Elfen und verborgenen Kräfte. Und ehrlich? Wenn man alleine dort steht, zwischen den Felsen, dem Wind und der Stille… dann erscheint die Geschichte von Sleipnir plötzlich gar nicht mehr so unrealistisch.


Ásbyrgi campground
66.02599111508157, -16.496741713244347
Außerordentlich reizvoll gelegener Campingplatz im Canyoneingang mit riesigem Gelände. Sehr schöne, großzügige Sanitäranlagen am Eingang mit klasse Duschen und Trocknungsschrank

Short vom Fjord - Sleipnir lässt grüssen

Heute musste ich meine Route ändern. Für die kommenden Tage wurde Schneefall angekündigt und die geplante Hochlandstrecke ist ohnehin noch gesperrt. Also habe ich beschlossen, die große Hochlandfahrt ans Ende der Reise zu legen. Island entscheidet hier draußen mit. Und genau das gefällt mir.


Also ging es heute Richtung Norden. Zum Dettifoss und weiter nach Ásbyrgi – dem hufeisenförmigen Canyon, der laut alter Saga vom achtbeinigen Pferd Sleipnir geschaffen wurde. Dem Pferd Odins. Schon allein dieser Gedanke passt zu Island. Hier wirken die alten Geschichten nicht wie Märchen. Sondern wie Erinnerungen der Landschaft selbst. 


Unterwegs machte ich zuerst Halt an einem modernisierten Wasserkraftwerk. Das alte Kraftwerk lag trocken.nFast verlassen. Doch die Wassermassen daneben wirkten gewaltig. Ungezähmt. Dieses Donnern des Wassers begleitet einen hier überall. Es ist nicht einfach nur Natur. Es ist Kraft. Immer wieder traf ich unterwegs Deutsche. Viele Deutsche. An fast jedem Aussichtspunkt hörte man vertraute Stimmen. Und trotzdem fühlt sich Island nie voll an. Die Landschaft verschluckt die Menschen einfach.


Danach ging es weiter über die Gravel Road. Schotter. Wellblech. Staub. Und Fritz? Der macht einfach seinen Job. Mit etwa 50 km/h schwebte er regelrecht über die Querrillen. Dieses Gefühl ist schwer zu beschreiben. Man fährt nicht mehr gegen die Straße. Man beginnt mit ihr zu arbeiten. Die Landschaft wurde rauer. Karger.


Dann stand plötzlich eine kleine Grassodenkirche vor mir. Ein winziges Kirchlein. Still. Fast verloren in der Weite. Und endlich verstand ich das Wort „Kirkja“. Nicht nur als Übersetzung. Sondern als Gefühl.

Ein Schutzraum. Ein stiller Ort mitten in der Wildnis. 


Später erreichte ich den Dettifoss. Den mächtigsten Wasserfall Europas. Schon beim Aussteigen peitschte mir der Wind entgegen. Mit voller Wucht. Die Gischt flog waagerecht. Fotos zu machen war schwierig. Teilweise musste ich die Kamera schützen wie einen Schatz. Aber dieser Wasserfall… Er ist nicht schön im klassischen Sinn. Er ist brutal. Roh. Gewaltig. Das Wasser donnert in die Tiefe, als würde die Erde selbst aufbrechen. Und genau dort spürt man wieder diese Ehrfurcht. Diese Erkenntnis, wie klein man eigentlich ist. Auch hier traf ich wieder Menschen von der Fähre. Man beginnt langsam bekannte Gesichter wiederzusehen. Als würden sich unsere Wege immer wieder kreuzen.


Am Nachmittag entschloss ich mich, die Fahrt in Ásbyrgi zu beenden. Das Wetter wurde härter. Nieselschnee. Hier nennt man ihn Staubschnee. Und manchmal fällt er tatsächlich waagerecht. Getrieben vom Wind. Trotzdem hat dieser Ort etwas Friedliches. Der Canyon wirkt wie ein geschützter Raum mitten in der Wildnis. Fast mystisch. Vielleicht liegt es an der Saga. Vielleicht an der Form. Oder einfach an der Energie dieses Ortes. 


Ich sitze jetzt im Fritz. Draußen tanzt der Schnee durch die Luft. Der Wind zieht über die Ebene. Und trotzdem fühle ich mich ruhig. Geerdet. Diese Reise verändert etwas in mir. Nicht laut. Nicht plötzlich. Sondern langsam. Mit jedem Kilometer. Mit jedem Wasserfall. Mit jedem Sturm.


Morgen werde ich hier eine kleine Wanderung auf die Felseninsel machen. Und danach weiterfahren. Zum Arctic Henge. Ich bin gespannt, welche Geschichten Island dort für mich bereithält.


Tag 3
29.05.2026 Arctic Henge - Polarsonnenkreiswende
Tag 3 GravelRoad Kopasker Strönd

km-Stand : 54.168    gef. Strecke : 138

Standort Morgens : Asbyrgi Camp

Standort Abends : Kópasker strönd   GPS : 66.3815, -16.5081


heimskautsgerðið - arctic henge
66.4624769869376, -15.949341290799744

Heimskautsgerðið, auch bekannt als Arctic Henge, ist eines der faszinierendsten Wahrzeichen im weit nördlich gelegenen Festland von Island. Es wurde von Erlingur B. Thoroddsen errichtet und dient als Denkmal zur Feier der Sonne. Es ist kein Zufall, dass es nur wenige hundert Meter vom Polarkreis entfernt liegt. Das Design ist von der nordischen Mythologie inspiriert und hat auch einen praktischen Zweck – es soll Touristen in die Region locken.

Diese beeindruckende Struktur ist als riesiger Sonnenuhr konzipiert, die Sonnenlicht einfängt und Schatten auf bestimmte Stellen wirft, wodurch sie auf einzigartige Weise mit dem natürlichen Licht ihrer Umgebung interagiert.

Der Bau selbst besteht aus mehreren großen Steinbögen und soll mit den Himmeln harmonieren. Obwohl es noch im Bau ist, wird es nach seiner Fertigstellung ein zentrales Kristallprisma enthalten, das das Sonnenlicht in seine Grundfarben zerlegt, eine Sonnenuhr und einen Weg, der einen alten Kalender darstellt, der durch 72 Steine markiert ist, von denen jeder nach einem mythischen Zwerg aus der nordischen Legende benannt ist.

Arctic Henge ist bereits ein bedeutendes Wahrzeichen der Region und wird nach seiner Vollendung noch beeindruckender sein, da es sowohl als Touristenattraktion als auch als modernes Ehrenmal für alte Traditionen und himmlische Verbindungen dient.

Heimskautsgerðið befindet sich nur wenige Kilometer nördlich des Dorfes Raufarhöfn.


Kópasker strönd – Wo die Erde mit dem Meer spricht
66.38150477987934, -16.508290022371604

Freistehplatz : Wanderparkplatz für den Strand- und Küstenabschnitt.


An diesen stillen Küstenabschnitt. 

Und wieder einmal zeigte mir Island: Die schönsten Orte stehen nicht immer groß auf einer Karte. Manchmal findet man sie nur, wenn man bereit ist,

vom Plan abzuweichen. Fritz - mein Camper - steht oberhalb der Küste. Mein kleines Zuhause. Mein Schutzraum. Ich gehe hinunter. Alleine. Schon die ersten Schritte verändern etwas. Unter meinen Füßen: Schwarzer Kies. Kein Sand. Kein weicher Strand. Sondern Vulkan. Geschichte. Erde. Jeder Stein wurde geformt. Vom Feuer geboren. Vom Meer geschliffen. Von der Zeit verändert. Ich nehme einen davon in die Hand. Glatt. Kalt. Schwer. Ein kleines Stück Island. Für meine Frau. Ein Stück dieser Reise, das mit nach Hause darf. Vor mir öffnet sich die Küste. Das Felsentor steht dort. Wie ein Durchgang. Nicht gebaut. Nicht geschaffen von Menschenhand. Sondern von den Elementen. Wasser. Wind. Zeit. Ich gehe näher. Die Wellen rollen hindurch. Immer wieder. Seit Jahrhunderten. Ein Tor zwischen Welten. Hinter mir die Landschaft.

Vor mir der Nordatlantik. Und dazwischen: Ich. Die Basaltsäulen ragen aus dem Gestein. Gerade. Geordnet. Fast unwirklich. Als hätte jemand sie dort hingesetzt. Aber es war niemand. Nur die Kraft der Erde. Feuer, das einst flüssig war. Lava. Dann Abkühlung. Dann Stein. Ein Moment aus der Vergangenheit, eingefroren für die Ewigkeit. Über mir kreisen Seevögel. Ihre Rufe brechen die Stille. Und doch machen sie den Ort nicht lauter. Sie machen ihn lebendig. Keine Menschen. Keine Autos. Keine Ablenkung. Nur Island. Ich bleibe stehen. Und fühle wieder diese Erdung. Diese Verbindung, wegen der ich hier bin. 


Die Erde – der schwarze Vulkanstein in meiner Hand.

Das Wasser – der Atlantik, der niemals aufhört zu formen.
Die Luft – der kalte Wind, der alles Unwichtige mitnimmt.
Das Feuer – tief verborgen unter dieser Insel, Ursprung von allem.


Hier draußen brauche ich nichts. Kein Netz. Keine Nachrichten. Keine Geräusche der Welt. Nur diesen Augenblick. Vielleicht ist genau das Heilung. Nicht etwas Neues zu finden. Sondern alles Überflüssige zu verlieren. Ich schaue noch einmal durch das Felsentor hinaus aufs Meer. Atme. Danke. Den Göttern. Den Elementen. Diesem Land. Dann gehe ich zurück zu Fritz. Langsam. Denn manche Orte verlässt man nicht einfach. Man nimmt sie mit.


Short vom Fjord - Der Weg des Windes – allein mit Fritz ans Ende der Stille

Heute hat Island wieder entschieden.

Nicht ich. Eigentlich wollte ich morgens die Felseninsel Eyjan im Ásbyrgi bewandern. Noch einmal eintauchen in diesen mystischen Ort. In den Hufabdruck von Sleipnir. Doch der Weg war geschlossen. Absturzgefahr. Also änderte sich der Plan. Und ich merke immer mehr: Genau darin liegt die Magie dieser Reise. Nicht festhalten. Nicht erzwingen. Den Weg annehmen.


Der Straßenzustandsbericht zeigte mir: Die Straße 85 ist verschneit. Teilweise angefroren. Also führte mich Island auf einen anderen Weg. Die 870 Gravel Road. Und was zuerst wie eine Notlösung aussah… wurde ein Geschenk. 70 Kilometer Schotter. Wildnis. Einsamkeit.


Aus meinem Baltikum-Roadtrip wusste ich noch: Eine Wellblechpiste darf man nicht bekämpfen. Man muss ihren Rhythmus finden. Nicht zu langsam. Nicht verkrampft. Also fanden Fritz und ich unser Tempo. 50 bis 70 km/h. Und plötzlich… schwebten wir. Der Wagen wurde ruhig. Die Schläge verschwanden. Die Straße und wir hatten denselben Takt. Links das Wasser. Rechts die Weite. Eine unglaubliche Vogelwelt begleitete mich. Immer wieder hielt ich an. Nicht weil ich musste. Sondern weil Island mich anhielt. Keine Menschen. Kein Lärm. Nur Wind. Vögel. Meer. Und Fritz. Ein perfekter Moment der Freiheit.


Dann erreichte ich das Arctic Henge. Schon beim Aussteigen zeigte Island wieder sein anderes Gesicht. Der Wind pfiff mit eisigem Atem. Alles, was nicht geschützt war, wurde innerhalb kürzester Zeit kalt. Finger. Gesicht. Dieser Wind diskutiert nicht. Er herrscht. Ich machte meine Fotos. Schnell. Bewusst. Die Drohne blieb im Fritz. Keine Chance. Aber vielleicht passte genau das. Manchmal soll man einen Ort nicht aus der Luft sehen. Sondern ihn spüren. Mit beiden Füßen auf der Erde. Das Arctic Henge wirkte wie ein moderner Tempel. Ein Kreis zwischen Himmel und Erde. Ein Ort für Sonne, Jahreszeiten und die alten Geschichten. Wieder diese Verbindung. Zu dem, was vor uns war. Zu den Göttern. Zur Natur.


Die Straße 85 blieb kritisch. Also vertraute ich meinem Gefühl. Zurück über die 870. Noch einmal diese wilde Strecke. Noch einmal diese Einsamkeit. Eigentlich war ein Campingplatz in Húsavík geplant. Doch ich wollte heute nicht zwischen Häusern stehen. Ich wollte genau das, weswegen ich hier bin. Natur. Stille. Freiheit. Also entschied ich mich für Kópasker strönd. Alleine. Direkt an der Küste. Und es war die richtige Entscheidung.


Ich ging hinunter zum Strand. Eine geschützte Bucht. Schwarzer Kies. Basaltsäulen. Der Nordatlantik. Genau das Island, das ich gesucht habe. Ich hob ein paar kleine schwarze Steine auf. Für meine Frau. Ein Stück Island für Zuhause. Dann blieb ich einfach stehen. Über mir die Schreie der Seevögel. Vor mir das Meer. Unter mir die Erde. Niemand sonst. Nur ich. Und die Elemente. 


Die Erde – der schwarze Stein unter meinen Füßen.

Das Wasser – der kalte Atlantik vor mir.
Die Luft – der Wind, der alles reinigt.
Das Feuer – verborgen tief unter dieser Insel.


Hier draußen verstehe ich wieder etwas. Heilung kommt nicht immer durch Antworten. Manchmal kommt sie durch Stille. Durch einen Ort. Durch einen Moment, in dem man nichts mehr sucht. Heute war kein geplanter Tag. Aber vielleicht genau deshalb

ein perfekter. Fritz steht hinter mir. Mein Zuhause. Der Wind zieht weiter. Die Vögel rufen. Und ich bin dankbar. Den Göttern. Der Natur. Meiner Familie. Und diesem Weg.


Tag 4
30.05.2026 Husavik Port & Sea View - Fjördblick mit Walsichtung
Tag 4 Kopasker Strönd - Husavik Viewpoint Parking

km-Stand : 54.414     gef. Strecke : 108

Standort Morgens : Kopasker Strönd

Standort Abends :  Husavik Viewpoint Parking   GPS : 66.0622, -17.3440


Husavik Port - Whale Watchin
66.04309724498724, -17.332675978614667
Sehr touristischer Hafen. Das Mekka der Walbeobachtung in Island. Sehr laut.


Der erste Wikinger, der sich nachgewiesenermaßen längere Zeit auf Island aufhielt – der Schwede Garðar Svavarson –, überwinterte in Húsavik. Er benannte Island zunächst einmal nach sich, nämlich Garðarsholmur. Ein Denkmal bei der Húsavíker Schule erinnert an ihn.


Leider hatte ich das letzte Boot für diesen Tag verpasst. Die 170 € für eine Teilnahme somit gespart. Dafür gab es Fish & Chips. Sehr sehr lekker. Besser als in Schottland.



30. Nov. -0001 - 30. Nov. -0001
Husavik - Walmuseum
Das Walmuseum in Húsavík ist ein Museum. Es wurde 1997 mit dem Ziel gegründet, die Öffentlichkeit über Wale zu informieren. Die Ausstellung konzentriert sich auf die Biologie und Bedrohung der in isländischen Gewässern vorkommenden Wale

30. Nov. -0001 - 30. Nov. -0001
Husavik Viewpoint Parking
66.06226527224248, -17.344032231150177

Freistehplatz. Eigentlich ein Viewpoint. Keine Verbotsschilder


Short vom Fjord - Der Wal, der nicht geplant war

Die Nacht am Kópasker Strönd war genau so, wie ich es mir erhofft hatte. Still. Tief. Unberührt. Kein  Verkehr. Keine Stimmen. Nur das Meer. Der Wind. Und Fritz.


Als ich am Morgen die Tür öffnete, hing feiner Nieselregen in der Luft. Der Himmel war grau. Aber nicht bedrückend. Eher typisch isländisch. Ich machte mir einen Kaffee. Schaute noch einmal hinaus auf die Bucht. Atmete tief durch. Dann starteten Fritz und ich erneut Richtung Westen. Über die vertraute 870. Zurück Richtung Ásbyrgi. Und weiter nach Húsavík.


Unterwegs hielt ich an zwei Aussichtspunkten. Am Viewpoint 85. Und am Öxarfjörður. Die Landschaft lag ruhig da. Der Nieselregen zog über die Fjorde. Der Wind bewegte das Gras. Nichts Spektakuläres. Und genau deshalb wunderschön. Es sind diese stillen Stunden auf der Straße, in denen ich merke, warum ich diese Reise mache. Nicht um möglichst viel zu sehen. Sondern um möglichst viel zu fühlen. 


Gegen Mittag erreichte ich Húsavík. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, heute auf Whale Safari zu gehen. Doch manchmal entscheidet das Leben anders. Ich hatte das letzte Schiff verpasst. Früher hätte mich das geärgert. Heute nicht mehr. Island lehrt Gelassenheit. Wenn etwas nicht klappt, kommt meistens etwas anderes. Und so war es auch heute. Statt auf ein Schiff zu steigen,

landete ich vor einem Teller Fish & Chips. Und ehrlich: Sie waren fantastisch. Knusprig. Frisch. Genau das Richtige nach einem Tag auf der Straße.


Danach besuchte ich das Húsavík Whale Museum. Zwischen den gewaltigen Skeletten der Wale wird einem bewusst, wie klein wir Menschen eigentlich sind. Diese Tiere durchqueren ganze Ozeane. Folgen uralten Wegen. Leben in einer Welt,

die wir nur an der Oberfläche kennen.

Ich verbrachte dort mehr Zeit als geplant. Und als ich später wieder hinausging, hatte ich das Meer plötzlich mit anderen Augen betrachtet.


Bevor ich mir einen Platz für die Nacht suchte, fuhr ich noch einmal zum Sea View Point oberhalb von Húsavík. Der Regen hatte nachgelassen. Der Fjord lag ruhig vor mir. Ich stand einfach da.

Schaute hinaus. Ohne Erwartungen. Und genau dann passierte es. Eine Bewegung. Weit draußen. Noch eine. Dann erschien kurz ein dunkler Rücken auf der Wasseroberfläche. Ein Wal. Kein Schiff. Keine Tour. Keine Menschenmenge. Nur ich. Und dieser Augenblick. Ich musste lachen. Den ganzen Tag wollte ich Wale sehen. Verpasste das Schiff. Änderte meine Pläne. Und am Ende schenkte mir Island die Begegnung trotzdem. Einfach so. Vielleicht liegt genau darin die eigentliche Lektion dieser Reise. Nicht alles kontrollieren zu wollen. Den Dingen Raum zu geben. Den Göttern. Der Natur. Dem Leben. Ich blieb noch lange dort stehen. Der Wind strich über die Bucht. Die Möwen zogen ihre Kreise. Und irgendwann wusste ich: Heute fahre ich nicht weiter. Also blieb ich. Freistehen mit Blick auf den Fjord. Fritz stand ruhig auf seinem Platz. Mein Zuhause. Mein Begleiter. Die Nacht zog langsam herauf. Und ich saß noch lange draußen. Dankbar. Für den Regen. Für die Straße. Für den Wal. Und für die Erkenntnis, dass die schönsten Begegnungen oft genau dann passieren, wenn man aufgehört hat, sie erzwingen zu wollen.


Tag 5
31.05.2026 Myvatn Geothermie & Vulkane - Wo die Erde atmet
31. May. 2026 - 31. May. 2026
Tag 5 Husavik nach Myvatn

km-Stand : 54510   gef. Strecke : 96

Standort Morgens : Husavik

Standort Abends : Vogar bei Myvatn   GPS : 65.6237, -16.9186


Námafjall Hverir Viewpoint
65.64111458382672, -16.807957841483287

Ein tolles Geothermiegebiet bei Myvatn. Sehr zu empfehlen. Achtung Schuhwerk wird beansprucht. 



Krafla - Vulkan - Kalderasee
65.71713587340949, -16.754414957294625
Bei der Krafla handelt es sich um ein Vulkansystem von ca. 100 km Länge im Norden Islands. Der gleichnamige Zentralvulkan von 818 m Höhe beherrscht mit zahlreichen Kratern die Mývatn-Region.

Hot Spring Shower
65.67994720798782, -16.774323141218222

Nun, die Krafla-Geothermie-Dusche ist sicherlich nicht das, was du von zu Hause gewohnt bist. Diese Dusche ist völlig im Freien, ohne Wände, Fenster oder Vorhänge. Hast du Lust auf eine Dusche? Bist du gerade auf der Durchreise? Dann schau vorbei! Und keine Sorge, das Wasser ist warm.

Du findest diese Freiluft-Geothermie-Dusche direkt neben der Straße, die zum Krafla-Geothermalgebiet führt, östlich des Sees Mývatn.


Grjótagjá - Schauplatz von Games of Thrones
65.62619223295854, -16.88249339058251
Grjotagja ist eine kleine Lavahöhle mit einer sprudelnden geothermischen Quelle unter zerklüftetem Vulkangestein. Einst ein beliebter Badeort, erlangte sie durch ihren Auftritt in „Game of Thrones“ Berühmtheit. Die Höhle liegt östlich des Myvatn-Sees in Nordisland. Aufgrund steigender Temperaturen ist das Baden in der Quelle nicht mehr erlaubt.

31. May. 2026 - 31. May. 2026
Aufstiegspunkt zum Vulkan Hverfjall
65.60857399804782, -16.87736262195546

Wanderung durch die Mondlandschaft auf dem Explosionskrater. Hoch über der Landschaft stehe ich und schaue hinab in einen graubraunen Trichter voller Geröll, nur Steine, keine Pflanze sorgt für einen Hauch grün. Hier gibt es nur Steine, Kiesel, ein paar Felsen. In der Mitte ragt ein Geröllkegel auf, der so gleichmäßig geformt ist, als ob sich jemand besonders große Mühe beim Aufschichten gegeben hätte. Ich befinde mich auf dem fast kreisrunden Wanderweg, der gut drei Kilometer lang einmal um den Krater des Hverfjall herumführt. Doch ich begnüge mich mit dem höchsten Punkt. 1/4 der Umrundung muss reichen. Flux wieder hinunter zum meinem Fritz, der schon auf mich wartet.


Vogar Travel Service - Campsite
Vogar, 660, Mývatn, Island

Der Campingplatz liegt mitten in den Attraktionen von Myvatn und bietet Blick auf die Berge Hverfjall und Hlíðarfjall. Sie haben Stellplätze für Zelte, Wohnmobile und Wohnmobile (mit Stromanschluss). Gäste können ihr Abwasser aus den Wohnmobilen entleeren und sauberes Trinkwasser nachfüllen. 
Für den Self-Check-in scannen Sie den QR-Code, der in den Anlagenhäusern und auf dem Campingplatz angebracht ist. Wählen Sie Ihren Fahrzeugtyp und die Anzahl der Gäste. Bezahlen Sie mit PayPal oder einer Karte (Visa, Mastercard) . Um mit Karte zu bezahlen, müssen Sie auf der Checkout-Seite Rapyd Payments  als Zahlungsanbieter auswählen.

Preis der Dienstleistungen500 isk pro zelt auto womo, 1000 isk strom

Short vom Fjord - Myvatn : Wo die Erde atmet

Heute führte mich mein Weg von Húsavík nach Mývatn. Schon am Morgen, als ich die Tür von Fritz öffnete, spürte ich diese besondere Ruhe. Die Nacht an meinem Viewpoint war still gewesen. Nur der Wind hatte immer wieder leise über den Fjord gestrichen. Sieben Grad zeigte das Thermometer. Frisch, aber angenehm. Genau die richtige Temperatur, um aufzubrechen. Ich verabschiedete mich vom Meer und folgte weiter meinem Vegvísir. Nicht dem gezeichneten Symbol. Sondern dem inneren Wegweiser, den Odin jedem schenkt, der bereit ist zuzuhören.


Die Landschaft erinnerte mich stellenweise an Schottland. Sanfte Hügel, tiefe Wolken und dieses Gefühl von Weite. Doch je näher ich Mývatn kam, desto mehr veränderte sich die Welt. Hier herrscht nicht mehr das Wasser. Hier spricht die Erde. Schon von weitem stiegen Dampfschwaden auf. Weiße Geister, die aus den Tiefen aufsteigen und den Himmel berühren. Am Námafjall angekommen dauerte es nicht lange, bis ich die ersten Spuren Islands an den Schuhen trug. Die matschigen Wege machten kurzen Prozess mit meiner Vorstellung von sauberen Wanderschuhen. Aber genau darum geht es hier nicht. Island möchte nicht betrachtet werden. Island möchte erlebt werden. Der Schwefelgeruch lag schwer in der Luft. Nicht unangenehm. Eher wie eine Erinnerung daran, dass tief unter meinen Füßen noch immer die Kräfte wirken, die diese Insel erschaffen haben. Überall blubberte und brodelte es. Die Erde atmete. Die Farben waren unglaublich. Gelb. Orange. Rot. Grau. Blau. Farben, die man eher auf einer Künstlerpalette vermuten würde als in einer Landschaft. Ich blieb lange stehen. Spürte die Wärme unter meinen Füßen. Spürte die Hohlräume unter der Erde. Nirgendwo auf meiner Reise war ich dem Inneren unseres Planeten so nahe gekommen wie hier. Hier zeigt die Erde ihr Herz. Unverhüllt. Ungezähmt. Ehrlich. Die Elemente waren heute besonders präsent. Die Erde unter mir voller Kraft. Das Wasser in Form von Dampf und kochenden Quellen. Die Luft, die den Schwefelgeruch über die Ebene trug. Und das Feuer, verborgen unter der Oberfläche, aber überall spürbar.


Danach führte mich mein Weg weiter zum Víti-Krater. Ein kurzer Halt. Ein paar Fotos. Viele Menschen. Busse. Kameras. Und auffallend viele chinesische Reisegruppen. Der Krater selbst war beeindruckend. Doch seine eigentliche Wirkung lag für mich in dem Gedanken, dass hier einst die Erde aufgebrochen war. Dass selbst solche Gewalt irgendwann zu Schönheit werden kann. Vielleicht gilt das nicht nur für Vulkane.


Auf dem Weg hielt ich an einer Outdoor-Dusche. Mitten in dieser unwirklichen Landschaft. Island überrascht mich immer wieder. Hier scheint alles möglich.


Kurz darauf erreichte ich Grjótagjá.

Die kleine Höhle aus Game of Thrones.

Auch hier nur ein kurzer Fotostopp.

Doch das warme Wasser, die Felsen und das Licht in der Höhle hatten etwas Magisches. Als würde die Erde dort Geheimnisse bewahren. Mein eigentliches Ziel wartete jedoch noch.

Hverfjall.


Der Vulkan. Schon beim Blick nach oben wusste ich, dass der Aufstieg kein Spaziergang werden würde. Und doch fühlte ich mich bereit. Die letzten Monate Training waren nicht umsonst gewesen. Schritt für Schritt arbeitete ich mich nach oben. Der Wind wurde stärker. Die Beine schwerer. Der Atem tiefer. Doch ich ging weiter. Allein. Mit mir. Mit der Erde. Mit Odin.


Als ich schließlich oben ankam, war jede Anstrengung vergessen. Der Blick über den Mývatn war gewaltig. Wasser. Lava. Berge. Wolken. Eine Landschaft, die nicht von dieser Welt zu sein scheint. Dort oben blieb ich lange sitzen. Ohne Eile. Ohne Ziel. Einfach nur sein. Und wieder spürte ich diese Heilung. Nicht als plötzliche Erkenntnis. Nicht als Wunder. Sondern als langsames Zurückfinden. Zur Natur. Zur Erde. Zu mir selbst.


Am Nachmittag fuhr ich schließlich zum Vogar Campingplatz. Freistehen ist hier rund um Mývatn verboten und wird kontrolliert. 3350 ISK fast 30 € für eine Nacht sind durchaus eine Ansage. Aber manchmal gehört auch das dazu. Nicht jeder Platz auf dieser Reise ist ein einsamer Fjord. Nicht jede Nacht verbringt man allein mit den Elementen. Und so sitze ich nun hier. Der Wind streicht über den See. Die Erde unter mir schläft niemals. Und irgendwo tief unter meinen Füßen erinnert mich Island daran, dass die größten Kräfte oft unsichtbar sind.


So wie die Götter. So wie Heilung. So wie der Weg.


Tag 6
01.06.2026 Godafoss - Dem Wasser der Götter folgend
30. Nov. -0001 - 30. Nov. -0001
Tag 6 Myvatn nach Laufas

km-Stand : 54.608   gef. Strecke : 98
Standort Morgens : Vogar Myvatn
Standort Abends : Laufas   GPS : 65.8989, -18.0664


01. Jun. 2026 - 01. Jun. 2026
Dimmuborgir
65.59162442213808, -16.912614150761993

Dimmuborgir (Dunkle Burgen) ist ein Lavalabyrinth mit einer Vielzahl bizarrer Lavaformationen. Man findet hier Säulen, Tore, Höhlen und allerlei andere Formen. Das Gebiet ist etwa 4 km² groß. Eine Übersicht über die Wanderwege gibt es auf einer Infotafel am Parkplatz. Beim Ausbruch der Vulkane Lúdentsborgir und Þrengslaborgir vor etwa 2.300 Jahren staute sich hier ein Lavasee, dessen Oberfläche bald abkühlte und erstarrte. Die noch flüssige Lava unter der erstarrten Kruste entleerte sich über den See Mývatn. Die Lavadecke konnte dem Druck der nachströmenden Lava aber nicht standhalten und brach, dabei entstanden die eigenwilligen Formen. Dimmuborgir gilt als Heimat von Elfen und Trollen und wer Glück hat entdeckt vielleicht einen davon auf den zahlreichen Wanderwegen durch das Gebiet. Die mystische Gegend hat auch viele Künstler inspiriert. Dimmuborgir war einer der Drehorte von Game of Thrones


Skútustaðagígar Rundwanderweg 3km
65.57003811868134, -17.035874634370916

Pseudokrater sind ein Phänomen, das nur an sehr wenigen Orten zu finden ist, und zwar in Island, auf Hawaii, auf den Azoren – und auf dem Mars. Pseudokrater bilden sich, wenn heiße, dünn fließende Lava über ein Feuchtgebiet oder sumpfiges Gebiet fließt. Durch die heiße Lava beginnt das Wasser zu kochen und der entstehende Dampfdruck verursacht Explosionen, wodurch sich Pseudokrater bilden. Diese sind so eben keine echten Krater, da sie keine Verbindung zum Erdinneren haben.

Die größten Pseudokrater in Island sind die Skútustaðagígar am Mývatn. Diese Krater entstanden vor etwa 2.300 Jahren beim Ausbruch der nahegelegenen Vulkane Lúdentaborgir und Þrengslaborgir. Manche, die meist bei einer einzelnen Explosion entstanden, bilden einen Hügel. Fanden an einer Stelle mehrere Explosionen statt, entstanden die typischen schalenförmigen Krater.

Die Skútustaðagígar wurden 1973 als Naturdenkmal geschützt.

Man kann hier auf mehreren Wegen entlang des Mývatn durch die Kraterlandschaft wandern. Dabei kann man auch sehr viel vom Vogelreichtum dieses Gebietes sehen. In Acht nehmen sollte man sich vor den Mücken, die dem Mývatn auch den Namen gegeben haben. Zum Glück sind es aber nur nicht stechende Zuckmücken.


Goðafoss - Wasserfall (größter Europas)
65.68398394892095, -17.54051017560249
Obgleich nur bescheidene 12m hoch, beeindruckt die donnernde Kaskade durch die Wassermassen, die sich in großer Breite in eine Schlucht stürzen. Die Fallkante des Wasserfalls entstand am Rand des Lavastromes Frambruni, der sich vor rund 8000 Jahren aus dem Schildvulkan Trölladyngja ergoß und eine Länge von 105km erreichte. Der Name des Wasserfalls dürfte wohl mit der Ljósvetninga-Saga im Zusammenhang stehen. Im Jahr 1000 hatte der Gode Þorgeir als Gesetzessprecher auf der Þingsitzung für die Annahme des Christentums als offizielle Religion gesorgt. Er handelte dabei wahrscheinlich vor allem aus politischen Gründen, denn er fürchtete das vom norwegischen König Olaf angedrohte Holzembargo für den Fall, daß die Isländer Heiden bleiben würden. Das aber hätte das Ende des lebenswichtigen Schiffsbaues bedeutet. Erleichtert hatte Þorgeir nach der erfolgreichen Þingsitzung seine Götterbilder im nächstbesten Wasserfall versenkt, der seitdem Goðafoss, also Götterwasserfall, heißt.

Laufas Freilichtmuseum mit Torfbauten
65.89238575606376, -18.075073609476107
Laufás wird bereits in Aufzeichnungen aus der Zeit der Landnahme Islands (874–930) erwähnt und war häufig Wohnsitz mächtiger Clanchefs.

01. Jun. 2026 - 01. Jun. 2026
Laufas Freistehplatz
65.89891736061948, -18.066482625126895

30. Nov. -0001 - 30. Nov. -0001
Short vom Fjord - Dem Wasser der Götter folgend

Heute war einer dieser Tage, die nicht laut beginnen. Und genau deshalb besonders werden. Der Morgen begann ruhig auf dem Campingplatz am Mývatn. Die Nacht war friedlich gewesen. Der Wind hatte sich zurückgezogen und selbst die Mücken schienen für ein paar Stunden Waffenstillstand geschlossen zu haben. Beim Frühstück traf ich wieder einige bekannte Gesichter von der Norröna. Es ist erstaunlich. Seit Tagen kreuzen sich unsere Wege immer wieder. Mal an einem Wasserfall. Mal auf einem Parkplatz. Mal auf einem Campingplatz. Jeder folgt seiner eigenen Route und doch scheint Island unsere Wege immer wieder miteinander zu verweben. Immer wieder treffe ich Claudi Datsch und ihr Mann. Zuerst sprach Sie mich vor der Fähre in Hirtshals an. Aber nicht nur mich, sondern jeden der nicht weggerannt ist.

Mein erster Halt führte mich heute in die Lavawelt von Dimmuborgir. Die dunklen Burgen. Die schwarzen Tore. Die versteinerten Wesen. So nennen viele diesen Ort. Als ich dort ankam, war ich vollkommen allein. Kein Mensch. Keine Stimmen. Keine Kameras. Nur Stille. Eine Stille, die man fast hören konnte. Zwischen den Lavaformationen führte mich der Weg durch uralte Schornsteine und Felstore. Vor Jahrtausenden hatte hier flüssige Lava gebrodelt. Heute wachsen Heidebüsche zwischen den Felsen. Die einzigen Geräusche kamen von den Hummeln. Sie summten geschäftig zwischen den Blüten. Ein leises Brummen. Sonst nichts. Für einen Moment blieb ich einfach stehen. Und lauschte. Die Erde sprach hier nicht laut. Sie flüsterte. Ich verstand sofort, warum sich um diesen Ort so viele Geschichten ranken. Wenn irgendwo Elfen, Trolle oder die alten Wesen Islands leben, dann hier. Odin schien heute nicht über Donner und Sturm zu sprechen. Sondern über Stille.


Danach fuhr ich weiter zu den Kratern von Skútustaðagígar. Dort empfing mich sofort die andere Seite Islands. Mücken.

Unzählige Mücken. Kaum ausgestiegen, waren sie da. Überall. Sie hatten offensichtlich deutlich mehr Interesse an mir als ich an ihnen. Also zog ich den Rundweg zügig durch. Ein paar Fotos. Ein paar Blicke über die Pseudokrater. Dann weiter. Manchmal gewinnt die Natur. Und heute waren eindeutig die Mücken am Zug.


Doch dann kam der Höhepunkt des Tages. Der Goðafoss. Der Wasserfall der Götter. Schon beim ersten Blick wusste ich: Dieser Ort ist anders. Das Wasser stürzt nicht einfach in die Tiefe. Es breitet sich aus. Mächtig. Elegant. Fast vollkommen.


Der Legende nach wurden hier die alten Götterbilder ins Wasser geworfen, als Island das Christentum annahm. Ob die Geschichte wahr ist, spielt keine Rolle. Die Energie dieses Ortes ist real. Ich stand lange dort. Spürte die Gischt. Hörte das Donnern. Und wieder wurde mir bewusst, warum ich hier bin. Diese Reise ist keine Flucht. Sie ist eine Rückkehr. Zur Erde. Zu den Elementen. Zu mir selbst. Die Erde trug mich. Das Wasser zeigte seinen Weg. Die Luft war erfüllt vom Nebel des Wasserfalls. Und das Feuer lebte tief unter Island weiter. Unsichtbar. Aber immer präsent.


Von dort führte mich mein Weg weiter nach Laufás. Ein alter Großbauernhof. Ein Ort, an dem Menschen seit über tausend Jahren mit dieser Landschaft leben. Die Grassodenhäuser schmiegen sich in die Erde. Fast so, als wollten sie nicht gegen die Natur bestehen. Sondern mit ihr. Ein Gedanke, der mir gefiel. Vielleicht haben die Menschen früher verstanden, was wir heute oft vergessen. Dass man nicht gegen die Erde lebt. Sondern mit ihr. Am Nachmittag folgte ich dem Wasser. Dem Wasser des Goðafoss. Flussabwärts. Immer weiter. Bis hinaus zum Nordatlantik. Dort öffnete sich ein Fjord. Still. Weit. Friedlich. Die Sonne zeigte sich kurz zwischen den Wolken. Das Wasser wurde silbern. Und ich wusste: Hier bleibe ich. Ich fand einen ruhigen Freistehplatz. Kein Lärm. Keine Menschen. Nur Fritz. Der Fjord. Und ich. Später kochte ich mir etwas zu essen. Saß noch lange draußen. Und schaute auf das Wasser.


Heute gab es keine großen Abenteuer. Keine schwierigen Straßen. Keine Stürme. Und vielleicht war genau das das Geschenk dieses Tages. Denn heute fühlte ich mich der Erde näher als jemals zuvor. Nicht als Besucher. Nicht als Reisender. Sondern als Teil von ihr.


Und während die Sonne langsam hinter den Bergen verschwand, dankte ich Odin für den Weg. Nicht für das Ziel. Nicht für die Sehenswürdigkeiten. Sondern für die Fähigkeit, die Schönheit dazwischen zu erkennen.


Tag 7
02.06.2026 Walbeobachtung im Hauganes – Begegnung mit den Riesen des Nordens
02. Jun. 2026 - 02. Jun. 2026
Tag 7 Laufas nach Dalvik

km-Stand : 54688   gef. Strecke : 80

Standort Morgens : Laufas

Standort Abends : Dalvik   GPS : 65.9751, -18.5536


Walsafari in Hauganes – Dem Wasser ganz nah
65.92249120895805, -18.304073090983103

Es war einfach super!!! Familienbetrieb mit altem Fischkutter, keine Massenabfertigung und ich habe viele Buckelwale gesehen, die ganz nahe am Boot auftauchten. Einer sprang sogar aus dem Wasser. Die 90 € waren bestens investiert.


Die Entscheidung für die Walsafari in Hauganes war schnell gefallen. Während in Húsavík die großen Ausflugsschiffe und Reisebusse auf ihre Gäste warteten, suchte ich etwas anderes. Etwas Ruhigeres. Etwas Ursprünglicheres. Der kleine Hafen von Hauganes passte perfekt zu meiner Reise. Schon beim Ablegen spürte ich, dass es hier nicht nur um das Beobachten von Walen ging. Es ging um das Meer selbst. Um das Element Wasser. Langsam glitt das alte Holzboot hinaus auf den Eyjafjörður. Keine Hektik. Kein Gedränge. Nur das leise Knarren des Schiffes und das rhythmische Schlagen der Wellen gegen den Rumpf.


Als die ersten Buckelwale auftauchten, war das natürlich beeindruckend. Doch fast noch prägender war das Gefühl, Teil dieser Wasserwelt zu sein. Das Meer trug uns. Unter uns die Tiefe des Fjords, um uns herum die unendliche Weite des Nordatlantiks. Das Element Wasser zeigte sich an diesem Tag von seiner sanften Seite. Nicht als tosende Brandung oder mächtiger Wasserfall, sondern als ruhige, tragende Kraft. Eine Kraft, die verbindet, beruhigt und gleichzeitig Ehrfurcht erzeugt. Zwischen den Walen, dem Fjord und dem Himmel fühlte ich mich für einen Moment vollkommen im Einklang mit der Natur. Genau deshalb war Hauganes die richtige Wahl. Nicht die große Busabfertigung. Nicht das Spektakel. Sondern eine stille Begegnung mit dem Meer. Und mit mir selbst. 


02. Jun. 2026 - 02. Jun. 2026
Stellplatz oberhalb von Dalvík – Das Lied des Wassers
65.9751999565759, -18.553576619556413
Am späten Nachmittag führte mich Odin wieder auf einen dieser Wege, die man nicht planen kann. Keine Markierung im Reiseführer. Kein berühmter Aussichtspunkt. Kein Ort, den man auf Postkarten findet. Nur eine schmale Einzelzufahrt, die sich den Berg hinaufzieht. Und dort fand ich ihn. Meinen Platz für die Nacht. Versteckt oberhalb von Dalvík. Am Rand eines Wanderweges. Geschützt zwischen den Hängen. Neben mir rauscht ein Wildwasserbach talwärts. Nicht laut.

Nicht störend. Sondern wie eine Melodie. Eine, die die ganze Nacht spielen wird. Das Wasser springt über Steine. Wirbelt durch kleine Kaskaden. Verschwindet kurz zwischen den Felsen und taucht gleich darauf wieder auf. Ich sitze vor Fritz und höre einfach zu. Heute ist das Element Wasser mein Begleiter. Nicht als gewaltiger Wasserfall. Nicht als Fjord. Nicht als Ozean. Sondern als lebendiger Bach. Unaufhaltsam. Immer unterwegs. Immer seinem Weg folgend. Vielleicht ist das genau die Botschaft dieses Ortes. Nicht stehen bleiben. Nicht festhalten. Sondern fließen. 


Der Platz liegt windgeschützt. Die Berge halten die Böen fern, die über die Höhen ziehen. Nur das Wasser bewegt sich. Ein Picknicktisch steht wenige Schritte entfernt. Ein Mülleimer. Mehr braucht es nicht. Die Erde trägt mich. Das Wasser singt sein Lied.


Die Luft ruht zwischen den Bergen.

Und das Feuer wartet später im Kocher auf das Abendessen. Ich spüre wieder diese tiefe Erdung. Diese Ruhe. Keine Menschen. Keine Straßen. Keine Termine. Nur ich. Fritz. Und die Elemente. Als die Sonne langsam tiefer sinkt, färbt sich das Tal in warmes Licht. Der Bach rauscht weiter. Unbeeindruckt von Zeit. Und ich weiß: Heute Nacht werde ich gut schlafen. Begleitet vom ältesten Lied Islands. Dem Lied des Wassers.



Short vom Fjord

Mein Weg führte mich nach Hauganes, einem kleinen Dorf am Ufer des gewaltigen Fjords. Schon bei der Ankunft war klar, warum dieser Ort etwas Besonderes ist. Die Berge fielen steil zum Wasser ab. Der Fjord lag ruhig vor mir. Die Wolken spiegelten sich auf der Oberfläche des Meeres. Alles wirkte friedlich. Fast ehrfürchtig.


Hier beginnt die Reise zu den größten Bewohnern Islands. Unser Schiff war kein modernes Ausflugsschiff. Es war ein alter Fischerkutter aus Eichenholz. Robust. Ehrlich. Mit Geschichten in jedem Brett. Schon beim Betreten hatte ich das Gefühl, dass dieses Boot hierher gehört. Zum Meer. Zum Wind. Zu den Walen. Kurz darauf liefen wir aus. Langsam glitt das Schiff durch den Fjord. Die Häuser von Hauganes wurden kleiner. Die Berge größer. Der Wind war kühl. Die Sicht zu Anfang betrübt. Reichte aber für mein Vorhaben. Doch in meinem warmen Overall wurde die Kälte schnell nebensächlich. Je weiter wir hinausfuhren, desto stiller wurde ich. Das Meer besitzt eine besondere Kraft. Es verlangt keine Aufmerksamkeit. Und genau deshalb bekommt es sie. Der Kaptein - so heißen die Schiffskapitäne hier -  erzählte von den Buckelwalen, die jedes Jahr in den Eyjafjörður zurückkehren. Von ihren Wanderungen. Von ihren Jagdgebieten. Von ihrem Leben. Doch irgendwann verstummten die Erklärungen. Denn plötzlich zeigte jemand nach vorne. Eine Fontäne. Dann noch eine. Mitten auf dem Fjord. Und da war er. Ein Buckelwal.


Langsam durchbrach sein dunkler Rücken die Wasseroberfläche. Ruhig. Mächtig. Vollkommen selbstverständlich. Keine Show. Keine Inszenierung. Nur ein Tier in seinem Element. Das Boot verlangsamte sich. Niemand sprach mehr.


Man hört oft, dass Wale groß sind.

Aber erst wenn man ihnen begegnet, versteht man wirklich, was Größe bedeutet. Dieser Wal war größer als unser Boot. Und gleichzeitig bewegte er sich mit einer Leichtigkeit, die fast unwirklich erschien. Er tauchte auf. Atmete. Verschwand wieder. Und jedes Mal warteten wir gespannt auf den nächsten Moment. Dann geschah es. Der Wal setzte zum Abtauchen an. Langsam hob sich seine gewaltige Schwanzfluke aus dem Wasser. Für einen Augenblick stand sie vollkommen frei in der Luft. Dann verschwand sie lautlos in der Tiefe. Ein Bild, das sich für immer eingebrannt hat. Während der nächsten Stunden begegneten wir weiteren Walen. Immer wieder tauchten sie in der Nähe des Bootes auf. Manche nur wenige Meter entfernt. Nie hatte ich das Gefühl, Gast in einem Ausflug zu sein. Vielmehr fühlte ich mich wie ein Besucher in einer anderen Welt. Einer Welt, die schon lange vor uns existierte. Und die hoffentlich noch lange nach uns bestehen wird. Dort draußen wurde mir wieder bewusst, weshalb ich diese Reise mache. Die Erde zeigt sich nicht nur in Bergen und Vulkanen. Auch das Meer erzählt ihre Geschichten. Das Wasser trug uns. Die Luft war erfüllt vom Atem der Wale. Die Erde zeigte sich in den Bergen des Fjords. Und das Feuer lebte tief unter Island, unsichtbar und doch allgegenwärtig. Für einen kurzen Moment schien alles miteinander verbunden. Der Fjord. Die Wale. Das Meer. Der Wind. Und ich.


Als wir später nach Hauganes zurückkehrten, lag der Fjord noch immer ruhig vor uns. Doch ich war nicht mehr derselbe wie am Morgen.  Denn wer einmal einem Buckelwal in die Augen seiner Welt geblickt hat, versteht: Wir Menschen sind nicht die Herren dieser Erde. Wir sind nur Gäste. Und manchmal schenkt uns die Natur einen Augenblick, in dem wir das nicht nur wissen. Sondern fühlen.


Tag 8
03.06.2026 Über eine einzigartige Küstenstraße - Auf den Spuren von Flóki
03. Jun. 2026 - 03. Jun. 2026
Tag 8 FS Dalvik nach CP Grettislaug

km-Stand : 54832    gef. Strecke : 144

Standort Morgens : Dalvik (FS)

Standort Abends : Grettislaug    GPS : 65.8829, -19.7370


Mígandifoss - Wasserfall - Foto und Drohnenstop
66.06633178800566, -18.52297420278085

Der Mígandi oder Mígindisfoss ist ein kleiner Wasserfall im Nordosten von Island. Der Bach Mígindislækur stürzt etwa 200 m östlich vom Ólafsfjarðarvegur aus einer Höhe von 80 Metern direkt in den Eyjafjörður. Die Straße erreicht 750 m nördlich das Ostportal der Múlagöng. Leider fiel dieser Wegpunkt wegen starkem Seenebel für mich aus. Eine wahre Waschküche.


Straße 748 - Steckenzustandsbericht

Für deine Fahrt von Mývatn bzw. Nordisland zur Grettislaug über die Straße 748 sieht es derzeit grundsätzlich gut aus.

Die 748 ist keine Hochlandstraße (keine F-Straße), sondern eine Küstenstraße auf der Halbinsel Reykjaströnd nördlich von Sauðárkrókur. Der letzte Abschnitt zur Grettislaug ist allerdings Schotterpiste. Unter normalen Sommerbedingungen ist sie problemlos mit einem normalen Wohnmobil oder Camper wie Fritz befahrbar.

Was dich morgen voraussichtlich erwartet

  • Die ersten Kilometer sind gut ausgebaut.
  • Der nördliche Abschnitt wird zunehmend zu einer Schotterstraße.
  • Nach Regen können einzelne Passagen weich, matschig oder ausgewaschen sein.
  • Lose Steine und Wellblechabschnitte sind möglich.
  • 40–60 km/h sind meist angenehmer als langsameres "Hoppeln".

Meine Einschätzung für Fritz

Wenn du die 870 bei Kópasker und die Straßen um Dettifoss bereits problemlos gefahren bist, dann wird die 748 für dich vermutlich eher entspannt wirken.

Die Strecke ist landschaftlich wunderschön:

  • Blick über den Skagafjörður
  • Küstenabschnitte mit Sicht auf die Insel Drangey
  • wenig Verkehr
  • viel Weite und Ruhe

Vor der Abfahrt

Island bleibt Island. Die tatsächlichen Bedingungen können sich über Nacht ändern. Deshalb würde ich morgen früh unbedingt noch einmal die offizielle Straßenkarte prüfen:

Iceland Road Administration – aktuelle Straßenlage

Mein Tipp für deinen Roadtrip

Plane für die 748 etwas Zeit ein und fahre nicht einfach nur zur Grettislaug. Die ganze Halbinsel Reykjaströnd hat etwas sehr Ursprüngliches. Sie erinnert an viele der stillen Küstenabschnitte der Ostfjorde, die du so magst.

Wenn das Wetter mitspielt, hast du dort fantastische Ausblicke auf:

  • den Fjord
  • die Insel Drangey
  • die Berge des Skagafjörður

Und nach einem langen Reisetag wartet dann die heiße Quelle der Grettislaug direkt am Meer – ein würdiger Platz für Fritz und einen naturverbundenen Tagesausklang. 


Nach der Strecke muss ich sagen. Grandios. Einige wenige kurze Stücke und die letztn 5 Kilometer waren Gravelroad (Schotterstraße). Sonst alles Asphaltiert.


Sauðanesviti - Halbinsel Trollaskagi - Leuchtturm - Fotostop
66.1843199721384, -18.947931604667822

Sauðanesviti ist ein Leuchtturm in Island, der an zwei verschiedenen Orten zu finden ist: Der bekannteste liegt an der Nordküste nahe Siglufjörður und der andere in den Westfjords. Der nordisländische Leuchtturm, der oft als Sauðanesviti bezeichnet wird, wurde zwischen 1933 und 1934 erbaut und liegt auf der Halbinsel Tröllaskagi. Der Leuchtturm in den Westfjords ist ein neuerer Leuchtturm, der 1964 installiert wurde. 


30. Nov. -0001 - 30. Nov. -0001
Hrafna-Flóki – Der Mann, der Island seinen Namen gab
66.06480079973963, -19.154569128971872
Flóki Vilgerðarson, bekannt als Hrafna-Flóki, deutsch Raben-Flóki (fl. im 9. Jahrhundert), war einer der ersten Wikinger, die Island besuchten und versuchten, sich dort niederzulassen. Nach der isländischen Überlieferung war es Flóki, der dem Land den Namen Island gab.


Bevor Island besiedelt wurde, war die Insel für die meisten Nordmänner nur ein Gerücht. Eine ferne Landmasse irgendwo im Nordatlantik. Ein Ort aus Geschichten. Ein Ort hinter dem Horizont. Einer der Männer, die sich auf die Suche machten, war Flóki Vilgerðarson. Heute kennt man ihn vor allem unter dem Namen Hrafna-Flóki – Flóki der Raben. Der Beiname stammt von einer ungewöhnlichen Methode der Navigation. Damals gab es keine Karten. Keine Kompasse. Keine Satelliten. Also nahm Flóki drei Raben mit an Bord. Auf hoher See ließ er den ersten fliegen. Der Vogel kehrte zum Schiff zurück. Kein Land in Sicht. Später ließ er den zweiten frei. Auch dieser flog nur eine Zeit lang und kam wieder zurück. Dann schickte Flóki den dritten Raben in die Luft. Der Vogel kreiste kurz. Dann flog er entschlossen nach Nordwesten. Und kehrte nicht zurück. Flóki folgte ihm. Wenig später sichtete seine Mannschaft Land. Island. Er gilt deshalb als einer der ersten Nordmänner, die gezielt nach Island segelten und die Insel erfolgreich erreichten. Doch seine Geschichte ist nicht die eines triumphalen Entdeckers. Der erste Winter verlief hart. Sehr hart. Flóki hatte sich zu wenig um Vorräte und Heu gekümmert. Ein Großteil seines Viehs verendete. Die Siedlung kämpfte ums Überleben. Im folgenden Frühjahr stieg Flóki auf einen Berg in den Westfjorden. Von dort blickte er über einen Fjord, der noch voller Treibeis lag. Der Anblick beeindruckte ihn so sehr, dass er dem Land einen neuen Namen gab: Ísland. Land des Eises. Der Name blieb. Bis heute. Als Flóki später nach Norwegen zurückkehrte, sprach er wenig schmeichelhaft über die neue Insel. Er berichtete von einem rauen Land. Von kalten Wintern. Von Entbehrungen. Andere Reisende erzählten dagegen von den Möglichkeiten und der Schönheit Islands. Und so begann schließlich die Besiedlung. Für viele Isländer ist Hrafna-Flóki bis heute mehr als nur ein Entdecker. Er verkörpert den Mut, ins Unbekannte aufzubrechen. Dem Ruf des Horizonts zu folgen. Den Vögeln zu vertrauen. Und den Weg zu suchen, auch wenn niemand genau weiß, wohin er führt. Wenn du heute am Hrafna-Flóki-Gedenkstein in den Westfjorden stehst und über die Fjorde blickst, ist leicht nachzuvollziehen, was Flóki damals empfunden haben muss. Die Weite. Die Einsamkeit. Die Kraft der Natur. Und vielleicht ist genau das der Grund, warum seine Geschichte nach über tausend Jahren noch immer erzählt wird. Denn eigentlich handelt sie nicht nur von Island. Sondern von der uralten Sehnsucht des Menschen, dem Ruf des Unbekannten zu folgen.


Grafarkirkja - Fotostop
65.86971499395911, -19.368825650929704
Grafarkirkja: Die älteste Torf-Kirche Islands

Ob diese Frau wohl von der “alten” Grafarkirkja wusste? Die im Jahr 1646 geborene Ragnheiður Jónsdóttir war die dritte Frau des Bischofs Gísli Þorláksson. Nach zehn Ehejahren verstarb Gísli, und Ragnheiður zog auf das Gehöft Gröf im Skagafjörður, das Bischofswitwen über die Jahrhunderte als Wohnort diente. Ragnheiður muss eine beeindruckende Frau gewesen sein, denn Bischof Einar Þorsteinsson heiratete sie 1696. Allerdings verstarb er einen Monat nach der Hochzeit und Ragnheiður zog erneut nach Gröf in der Nähe von Hofsós.


Reykir - Grettislaug
65.88144926045342, -19.741959353135627

In Reykir finden Sie zwei natürliche geothermische Becken namens Grettislaug, benannt nach Grettir dem Starken und Jarlslaug. Laut den isländischen Sagas war Grettir der stärkste Mann Islands und nutzte das Becken zum Aufwärmen, nachdem er von der Insel Drangey geschwommen war. Die Becken bieten eine tolle Umgebung, eine atemberaubende Aussicht und Einrichtungen wie Duschen, Camping und ein Gästehaus in Reykir.


Grettislaug Campsite in Reykhólar
65.88126058688229, -19.736298599910384

Dieser Campingplatz ist jede Anreise wert. Herrlicher Blick aufs Meer. Sehr abgeschieden aber wunderbar vom Besitzer gepflegt. Viele Toiletten sind verfügbar und der Besitzer verkauft Snacks und Bier im Haus. Wunderbar sind auch die beiden Hot Pods 38°C und 42°C. Es gibt eine Dusche direkt neben an.


Steigt man in den Hotpot mit klarem Wasser so siehst du illuminiert deine Konturen unter Wasser mit einer blauen Aura. Wunderschön.


30. Nov. -0001 - 30. Nov. -0001
Short vom Fjord - Auf den Spuren von Flóki

Heute fiel es mir schwer, meinen Stellplatz zu verlassen. Vielleicht sogar schwerer als an jedem anderen Tag dieser Reise. Der Wildwasserbach rauschte noch immer neben Fritz. Die Berge hielten den Wind fern. Und die Nacht war voller Ruhe gewesen. Ich ließ mir Zeit. Trank meinen Kaffee. Lauschte dem Wasser. Eigentlich wollte ich meinen Frischwassertank noch auffüllen. Doch die Pumphöhe machte mir einen Strich durch die Rechnung. Der Bach blieb heute nur Begleiter. Nicht Versorger.


Als ich schließlich aufbrach, kam mir eine Schulwanderung entgegen.  Bunt gemischt. Lachend. Neugierig. Es gefiel mir. Vielleicht weil die Natur hier nicht etwas Besonderes ist. Sondern ein Teil des Alltags. Dann setzte ich meinen Weg fort.


Dichter Seenebel lag über der Küste. Nicht der freundliche Nebel eines Herbstmorgens. Sondern eine weiße Wand. Die Landschaft verschwand. Die Berge verschwanden. Selbst das Meer war oft nur zu erahnen. Heute musste ich lernen, etwas nicht sehen zu können.

Ein großer Wasserfall lag auf meiner Route. Doch der Nebel verschluckte ihn vollständig. Kein Foto. Kein Panorama. Keine Aussicht. Früher hätte mich das vielleicht geärgert. Heute nicht mehr. Island zeigt sich nur dann, wenn Island es möchte. Und vielleicht liegt genau darin die Lektion.


Auch Flóki konnte nicht immer  sehen,wohin seine Reise führte. Als Hrafna-Flóki einst mit seinen Raben den Nordatlantik überquerte, wusste er ebenfalls nicht, was hinter dem Horizont lag. Er vertraute. Den Vögeln. Dem Meer. Den Göttern. Auch ich folge auf dieser Reise oft mehr meinem Gefühl als einem festen Plan. Nicht ganz so mutig wie Flóki. Aber vielleicht derselben Sehnsucht folgend. Der Sehnsucht nach dem Unbekannten. Später erreichte ich das Heringsmuseum. Geschlossen. Also fuhr ich weiter. Und plötzlich geschah etwas. Der Nebel begann sich aufzulösen. Langsam. Fast feierlich. Die Küstenstraße 76 öffnete ihre Bühne. Fjorde. Buchten. Berge. Eine Landschaft von solcher Schönheit, dass ich mehrfach anhalten musste. Nicht um Fotos zu machen. Sondern um zu begreifen,

wo ich gerade war. Drei Tunnel führten mich durch die Berge. Und dahinter öffnete sich eine Bucht. Hier soll einst Flóki gelandet sein. Hier blickte er auf dieses wilde Land. Hier begann seine Geschichte mit Island. Ich stand am Wasser. Und versuchte mir vorzustellen, wie es gewesen sein muss. Keine Straßen. Keine Tunnel. Keine Karten. Nur Meer. Wind. Und Hoffnung. Später werde ich ihm in den Westfjorden noch einmal begegnen. Doch heute war es genug, seinen Spuren ein Stück zu folgen. Mein nächster Halt war die Grafarkirkja.


Die älteste Kirche Islands. Von außen wirkte sie klein. Bescheiden. Fast unscheinbar. Die Tür war verschlossen. Doch durch die Fenster konnte ich hineinsehen. Und sofort war spürbar, dass dieser Ort noch lebt. Kein Museum. Keine Kulisse. Ein Gotteshaus. Ein Ort des Glaubens. Seit Jahrhunderten.


Die Grassoden verschmelzen beinahe mit der Landschaft. Nicht gegen die Erde gebaut. Sondern aus ihr heraus. So wie die Menschen früher lebten. Am Nachmittag erreichte ich schließlich mein Ziel.


Grettislaug. Ein Bauernhof. Ein Campingplatz. Zwei natürliche Hot Pots direkt am Meer. 55 Euro. Eigentlich viel Geld. Und doch war jede Krone gut investiert. Denn als ich zum ersten Mal im heißen Wasser saß, während draußen der Wind über den Fjord strich, vergaß ich jede Rechnung. Das Wasser umhüllte mich. Die Muskeln entspannten sich. Die Gedanken wurden still. Die Erde schenkte Wärme. Das Wasser schenkte Ruhe. Die Luft brachte den Duft des Meeres. Und das Feuer kam aus den Tiefen Islands. Alle vier Elemente waren bei mir. Ich ging mehrfach hinein. Immer wieder. Jedes Mal fiel etwas von mir ab. Ein Stück Anspannung. Ein Stück Alltag. Ein Stück Last. Als die Sonne tiefer sank, saß ich erneut im Hot Pot. Schaute über das Land - Island. Zur Insel Drangey. Zu den Bergen. Und dachte an Flóki. Auch er hatte dieses Meer gesehen. Diesen Himmel. Diese Küsten. Tausend Jahre trennen uns. Und doch verbindet uns etwas. Die Suche. Nicht nach einem Ort. Sondern nach einem Gefühl. Dem Gefühl, zur richtigen Zeit am richtigen Platz zu sein.


Heute habe ich es gefunden. Im warmen Wasser von Grettislaug. Zwischen Erde, Meer und Himmel.


Tag 9
04.06.2026 Zwischen den Welten
04. Jun. 2026 - 04. Jun. 2026
Tag 9 CP Grettislaug nach CP Skagaströnd

km-Stand : 54.967   gef. Strecke : 135

Standort Morgens : CP Grettislaug

Standort Abends : CP Skagaströnd   GPS : 65.8268, -20.2919


Glaumbær Turf Farm & Museum
65.61832923471238, -19.50571884891491
Der Bauernhof Glaumbær ist einer der am besten erhaltenen Höfe, die in der für Island typischen Torfbauweise errichtet wurden. Bis Ende des 19 Jahrhunderts war dies der typische ländliche Baustil. Holz stand als Baustoff nur in begrenzter Menge zur Verfügung. Die tragende Konstruktion wurde häufig aus Treibholz errichtet, da es durch die Einwirkung des Meerwassers sehr haltbar war. Die Außenwände bestanden aus dicken Torfschichten, das Dach war mit Gras gedeckt. Torf ist unter den klimatischen Bedingungen Islands ein haltbarer Baustoff, die Konstruktionen überdauerten ohne Probleme 100 Jahre. Voraussetzung war allerdings die richtige Technik. Die Wände wurden meistens im Fischgrätenmuster aufgeschichtet, was ihnen die nötige Stabilität verlieh. Besonders wichtig war der richtige Neigungswinkel des Grasdaches.

Olís Varmahlíð
65.55067315341003, -19.440035045872154

Versorgungsstop


Fosslaug geothermic pool
65.48876151799313, -19.382843159617764
Was macht dieses Geothermiegebiet so besonders?

Dieser malerische Hot Pot ist besonders angenehm, da er kostenlos ist. Besucher können ein ruhiges und friedliches Bad mit atemberaubender Aussicht genießen, ohne Eintritt zahlen zu müssen.  Abgesehen davon bleibt das Wasser hier, anders als in den meisten heißen Quellen Islands, warm und ermöglicht so das ganze Jahr über angenehmes Schwimmen.


Ich habe darauf verzichtet. Es war zuviel Trubel drumherum und ich hatte ja gestern das Vergnügen.


Museum of Prophecies
65.81574881022482, -20.3117353224938

Das Museum der Prophezeiungen

Ausstellung, Geschichtenerzählen und Wahrsagen.

 

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht Þórdís, der erste namentlich erwähnte Bewohner von Skagaströnd, der dort im späten 10. Jahrhundert lebte. Ein bemalter Wandteppich erzählt die Geschichte von Þórdís. Führungen führen die Besucher durch die Ausstellung, die allerlei Wissenswertes über Prophezeiungen und Wahrsagen bietet. Auf Wunsch können sich Besucher die Zukunft vorhersagen und aus der Hand lesen lassen. 


Skagaströnd Campsite
65.82686092929924, -20.291957755697485
Ein schöner Platz, malerisch vor den Felsen gelegen, mit einer superschönen und beheizten Küche/Aufenthaltsraum/Waschraum und WC.

Short vom Fjord - Zwischen den Welten

Heute Morgen fiel mir der Abschied schwer. Noch einmal saß ich im heißen Wasser von Grettislaug. Noch einmal blickte ich hinaus auf das Meer. Noch einmal ließ ich die Wärme der Erde durch meinen Körper fließen. 


Dann war es Zeit. Zeit weiterzuziehen. Fritz und ich verließen den Bauernhof und fuhren die Schotterstraße zurück Richtung Ringstraße. Die Landschaft zeigte sich heute von einer ihrer schönen Seiten. Immer wieder musste ich anhalten. Nicht weil ich etwas Bestimmtes sehen wollte. Sondern weil die Natur mich dazu zwang. Island besitzt die seltene Fähigkeit, einen Menschen sprachlos zu machen. Man steht da. Schaut. Und versteht plötzlich, warum die alten Völker ihre Götter in Bergen, Flüssen und Wolken fanden. Mehr als einmal verspürte ich den Wunsch, einfach niederzuknien. Nicht aus Pflicht. Sondern aus Dankbarkeit. Für diese Schönheit. Für diese Erde. Für diese Reise. Während ich durch die Landschaft fuhr, stellte sich ein merkwürdiges Gefühl ein. Ein Déjà-vu. Nicht nur bei mir. Auch Fritz schien es zu kennen. Mal erinnerte mich die Umgebung an Schottland. An die Highlands. An die weiten grünen Hügel. Dann wieder an Norwegen. An die Fjorde. An die Küstenstraßen. Und plötzlich tauchten Landschaften auf, die genauso gut irgendwo in Nordamerika hätten liegen können. Canyons. Schluchten. Weite Ebenen. Pferdefarmen. Pick-ups. Große Trucks. Island ist vieles. Und vielleicht genau deshalb so faszinierend. Es vereint scheinbar die Landschaften einer ganzen Welt auf einer einzigen Insel. 


Mein erster Halt war heute bei den Torfhäusern von Glaumbaer  Die kleine Kirche besuchte ich kurz. Danach umrundete ich die alten Gebäude. Die Grasdächer schienen mit der Landschaft zu verschmelzen. Fast so, als wären die Häuser aus der Erde gewachsen. Vor dem Museum stand bereits ein Reisebus. Viele Menschen. Viele Kameras. Da entschied ich mich weiterzufahren. In Laufás hatte ich bereits erlebt, wie diese Häuser einst genutzt wurden. Heute genügte mir der Blick von außen. 


An einer Kreuzung bei OLIS hielt ich an. Proviant auffüllen. Brot. Getränke. Ein paar Vorräte. Alles war vorhanden. Nur das Wasser fehlte. Mein WasserTank verlangte nach Nachschub. 


Den fand ich später am Reykjafoss. 1500 ISK Parkgebühr. Für einen Moment musste ich schmunzeln. Die Parkgebühren in Island sind manchmal beeindruckender als manche Sehenswürdigkeit. Andererseits: Fast alle Naturwunder sind frei zugänglich. Vielleicht ist das der Preis dafür. Mit vollem Tank ging es weiter. 


Mein nächstes Ziel war Skagaströnd. Dort befindet sich das Museum der Wahrsagung. Und ich musste lachen. Wenn es einen Ort auf Island gibt, der zu mir passt, dann vermutlich dieser. Ein kleines Wellblechhaus. Unscheinbar. Bescheiden. Doch innen öffnet sich eine Welt voller alter Symbole und Geschichten. Runen. Tarotkarten. Knochen. Würfel. Handlesen. All die alten Versuche des Menschen, einen Blick hinter den Schleier der Zukunft zu werfen. Vielleicht suche ich deshalb auf dieser Reise immer wieder die Nähe zu den alten Geschichten. Zu Odin. Zu Flóki. Zu den Sagas. Nicht weil ich Antworten suche. Sondern weil ich die Fragen mag. Die großen Fragen. Woher komme ich? Wohin gehe ich? Welchem Weg soll ich folgen? Mein Vegvísir (Wegweiser) beantwortet sie nicht. Aber er erinnert mich daran, weiterzugehen. Weiterzufahren. Und darauf zu vertrauen, dass der Weg sich zeigt. 


Als der Nachmittag langsam in den Abend überging, bezog ich den einfachen Campingplatz in Skagaströnd. Nichts Besonderes. Und doch genau richtig. Fritz steht ruhig. Der Wind trägt den Duft des Meeres herüber. Die Möwen ziehen ihre Kreise. Ein weiterer Tag auf dieser Reise geht zu Ende. Die Erde hat mich heute wieder getragen. Das Wasser hat meinen Durst gestillt. Die Luft hat Geschichten über Berge und Fjorde erzählt. Und das Feuer schläft noch immer tief unter Island. 


Morgen werde ich weiterziehen. Durch neue Landschaften. Zu neuen Geschichten. Und irgendwo dort draußen wartet bereits das nächste Kapitel. 


Tag 10
05.06.2026
05. Jun. 2026 - 05. Jun. 2026
Tag 10 Skagaströnd nach Vatnsnesvegur

km-Stand : 00.000 

gef. Strecke : 000
Standort Morgens : CP Skagaströnd

Standort Abends : FS Vatnsnesvegur   GPS : 0,0


Kolugljúfur Canyon
65.33221364449906, -20.576070148383803
In drei Etappen fällt der Wasserfall nach unten und endet schließlich in einem kleinen Canyon, eben jenem Kolugljúfur.

Straßenzustand [711]
🕓 Saison & Zustand Anfang Juni
  • Die 711 ist keine Hochlandstraße → daher meist ab Mitte/Ende Mai geöffnet.

  • Anfang Juni kann sie noch wintergeschädigt sein: kleine Schlaglöcher oder weiche Stellen möglich.

  • Straßenpflege (Grader) erfolgt meist Anfang Juni – die Piste ist dann wieder gut befahrbar.

  • Bei Regen oder Nebel: Sicht eingeschränkt, langsamer fahren.

🚐 Einschätzung für dein Wohnmobil (6 m, 2WD, 3.4 t)

Ja – grundsätzlich geeignet, wenn du defensiv fährst und Gravel-Erfahrung hast.

  • Kein Allrad nötig.

  • Luftdruck leicht senken (falls möglich, + vorsichtig), um Grip zu verbessern.

  • Fahrgeschwindigkeit max. 40 km/h auf unbefestigten Abschnitten.

  • Besonders Vorsicht bei Gegenverkehr und Kuppen / Kurven.

📍 Empfohlene Stopps entlang der 711
  1. Hvammstangi – Seehundzentrum & kleiner Hafen
    → 65.4016 N, –20.9409 W

  2. Illugastaðir – bester Ort zur Seehundbeobachtung vom Ufer
    → 65.5780 N, –20.7650 W

  3. Ósar & Hvitserkur – Basaltfelsen im Meer (Fotospot!)
    → 65.6066 N, –20.6352 W

  4. Borgarvirki – alter Basaltkrater mit Aussicht & Wikingerfort
    → 65.6805 N, –20.5699 W

🏕️ Freisteh-Tipp

Nahe Illugastaðir gibt es mehrere flache Wiesenabschnitte mit Blick auf den Fjord, wo du abseits der Farmen frei stehen kannst (bitte Rücksicht auf Weidevieh und keine Fahrspuren ins Gras).


Hvítserkur - Fotostop
65.60467229343564, -20.63365357062793
Einer isländischen Sage nach soll es sich bei dem Felsen um einen Troll handeln, der von der Sonne versteinert wurde, als er das Kloster Þingeyrar mit Steinen bewarf.

Húnaþing vestra - Freistehplatz
65.67184923467289, -20.658513880084094
Parken auf ebenem Gelände (Steine, aber mit dem Auto erreichbar). Windiger Ort, aber herrliche Aussicht auf die Bucht von Húnafjördur und das Kap Skagi!

Short vom Fjord

Das ist weniger ein Tag der großen Wasserfälle und mehr ein Tag der Geschichten, der Küsten und der alten nordischen Mystik – genau die Art von Orten, an denen man Odin eher begegnet als Reisebussen. 


Tag 11
Tag 11
Tag 11

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km-Stand : 00.000    gef. Strecke : 000

Standort Morgens :

Standort Abends :
GPS : 0,0

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Route [68] Westfjorde
Länge: ca. 130 km

Fahrzeit: ca. 2,5–3 Std. reine Fahrt
Fahrzeug: 2WD-Wohnmobil, 6 m, 3,4 t
Zeitraum: Anfang Juni 2026

🛣️ Straßenzustand & Befahrbarkeit AbschnittOberflächeEinschätzung für 2WD CamperBorðeyri → FjardharhornAsphaltierte Hauptstraße bis Borðeyri-Abzweig, danach Schotter / Gravel⚠️ Gut befahrbar, aber langsam (30–50 km/h), uneben in KurvenFjardharhorn → HólmavíkSchotter mit kurzen Asphaltabschnitten⚠️ Langsam fahren, aber 2WD tauglichGesamtzustand Anfang JuniStraße vollständig geöffnet, keine Schnee-/Eisprobleme erwartet✅ Befahrbar für dein Wohnmobil, Allrad nicht nötig

Tipp: Frühzeitige Fahrt empfohlen, da einige Schotterabschnitte bei Gegenverkehr etwas eng sein können.

🌌 Freisteh-Tipps entlang der Route
  1. Fjardharhorn Aussichtspunkt

    • Abseits der Hauptstraße, windgeschützt, Blick über Fjord

    • GPS: 65.5300 N, –22.0000 W

  2. Hrútafjörður Fjord

    • Kleine Schotterbucht, abgelegen, guter Sonnenuntergang

    • GPS: 65.3014 N, –21.0256 W

  3. Kurz vor Hólmavík

    • Ebenes Gelände am Meer, abgeschieden, Natur pur

    • GPS: 65.6765 N, –21.7401 W

Alle Plätze liegen außerhalb von Privatgrund und sind für autarke Camper geeignet.

⚠️ Fahrhinweise für dein Wohnmobil
  • Geschwindigkeit 30–50 km/h auf Schotterabschnitten.

  • Vorsicht bei Kurven und unebenen Stellen (Wellblech).

  • Frühzeitig tanken / Proviant mitnehmen, da Versorgung unterwegs begrenzt ist.

  • Windschutz für Stellplätze einplanen (besonders Fjordseiten).


Holmavik Campsite
65.70257051866186, -21.68329273480899
Ein großer Campingplatz mit vielen Stromanschlüssen, einer herrlichen Aussicht und kleinen Wanderwegen. Direkt daneben ist ein Laden (9:00-21:00), ein öffentliches Schwimmbad (9:00-21:00; 1000isk), ein großer Aufenthaltsraum mit Kleiner Küche und eine Tankstelle. Perfekt für eine Nacht! Einchecken im Bad. Als Ausgangspunkt für eine Whalewatching Tour ideal. Platz ist reichlich da. Toiletten und Ver-und Entsorgung in Ordnung. Dusche im dazugehörigen Bad. Wie das gehandhabt wird, ist uns nicht bekannt geworden. Wir waren im Bad, damit war das Thema erledigt. Das Bad hat extra warme Becken und Sauna. Empfehlenswert.

Tag 12
07.06.2026 Hexen und Fjorde
Tag12 153km 2:03h Holmavik Campsite-Seal Lookout (Freisteh)

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km-Stand : 00.000 

gef. Strecke : 000
Standort Morgens :

Standort Abends :
GPS : 0,0

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Museum of Icelandic Sorcery and Witchcraft
65.70658744826096, -21.665500141920866

Das Museum für Zauberei und Hexerei wurde im Sommer 2000 eröffnet und zieht jedes Jahr rund 11.000 Gäste an.

Die Ausstellung erzählt die Geschichte des Hexenwahns in Island im 17. Jahrhundert und wie Hexerei in unserer Folklore dargestellt wird. Die Besucher erfahren etwas über bestimmte Hexereifälle und verschiedene Hexereien wie Nekropanten, um Geld zu sammeln, einen Dieb zu finden und die Toten zu erwecken.  


Seal lookout
65.99220075540235, -22.814143850800573

Wir entscheiden uns mit der Straße 61 in die Westfjorde zu starten. Erster Stopp ist Seal lookout.


Toller Ort, um Robben zu beobachten. Der eigentliche Parkplatz ist nicht optimal, denn von dort kommt man nicht nah genug an die Robben ran. Wir sind an der Straße entlang und haben uns dann an der Leitplanke positioniert. Näher sollte man nicht ran, um die Tiere nicht zu stören. Allerdings ist es etwas gefährlich, denn die Autos dürfen dort 90 fahren. Fernglas bzw. entsprechendes Objektiv sind ein Muss.

Tag 13
08.06.2026 Fjordfahren & Robben beobachten
Tag13 154km 2:18h Seal Lookout (Freisteh)-Minnibakki Beach

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km-Stand : 00.000 

gef. Strecke : 000
Standort Morgens :

Standort Abends :
GPS : 0,0

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Whale Whatchin von der Straße aus

Im Isafjardhardjup bei Sudavik kann man mit der Drohne Wale einfangen !!!!


Straße 61 (Djúpvegur)

Die Straße 61 (Djúpvegur) in den Westfjorden ist im Juni gut fahrbar – aber nicht „harmlos“. Ich gebe dir eine realistische Einschätzung aus Praxis + Fakten 👇

🗺️ Grundcharakter der Straße 61
  • Offizielle Hauptstraße in den Westfjorden
  • größtenteils asphaltiert
  • Führt entlang vieler Fjorde + über einen Pass (ca. 439 m)

👉 Wichtig: Trotz „Hauptstraße“ = abgelegen, kurvig, teilweise rau

🌤️ Straßenverhältnisse im Juni

Generell

  • Gut befahrbar im Sommer
  • Kein Hochland → kein 4x4 zwingend nötig
  • Meist schneefrei ab Juni

⚠️ Typische Bedingungen im Juni

🛣️ Fahrbahn

  • überwiegend Asphalt
  • vereinzelt kurze Schotterabschnitte möglich
  • oft schmal & ohne Leitplanken

🌫️ Wetter

  • Nebel auf den Pässen sehr häufig
  • plötzlicher Wind + Regen
  • Sicht kann schnell wechseln

🏔️ Topografie

  • viele enge Kurven entlang der Fjorde
  • lange Fahrzeiten trotz kurzer Strecke
  • Passagen mit Steigung/Gefälle

Was viele unterschätzen

Die Straße ist einfach zu fahren, aber anstrengend

  • Du fährst ständig um Fjorde herum → dauert lange
  • Keine „schnelle Verbindung“
  • Teilweise sehr abgelegen (keine Tankstellen, kein Empfang)
🚐 Für dich besonders wichtig (Wohnmobil / Freistehen)

👍 Vorteile

  • Traumhafte Strecke (eine der schönsten Islands)
  • Viele einsame Spots zum Freistehen
  • Wenig Verkehr

⚠️ Herausforderungen

  • Seitenwind kann stark sein
  • Lange Etappen ohne Infrastruktur
  • Konzentration nötig (nicht „Autobahn-Feeling“)
🧭 Fazit (ehrlich & praxisnah)

Im Juni ist die Straße 61 gut fahrbar und in der Regel komplett offen.
Aber:
👉 keine schwierige Strecke – aber auch keine entspannte
👉 eher landschaftlich, kurvig, langsam

🔥 Meine persönliche Empfehlung

Für deine Reise (freies Stehen, Naturfokus):

➡️ Unbedingt fahren – lohnt sich extrem
➡️ Plane aber:

  • max. 50–60 km/h Schnitt
  • genug Zeit (kein Zeitdruck!)
  • Tank nicht unter halbvoll

Arctic Fox Centre
66.03065218783284, -22.992016405112032

Wir beherbergen eine Ausstellung mit Schwerpunkt auf Lehrmaterial: 

  • Über die Biologie und Geschichte der Polarfüchse als Art.
  • Über den Krieg, der zwischen dem Menschen und dem Polarfuchs seit der frühen Besiedlung Islands durch den Menschen (vor 1100 Jahren) geführt wird.
  • Über den Status und die Besonderheiten der Polarfüchse in Island und anderen Regionen ihres Verbreitungsgebiets.
  • Über die Fuchsjagd als älteste bezahlte Tätigkeit in Island, Methoden und Ausrüstung, Geschichten und Beschreibungen.
  • Über die Fuchszucht und ihre Folgen für die Wildpopulation im Laufe der Jahrzehnte.

Bolafjall Aussichtspunkt (evtl)
66.18080450693152, -23.329346436541627
Der 638 Meter hohe Berg Bolafjall befindet sich bei der isländischen Gemeinde Bolungarvík in der Region Vestfirðir. Auf dem Bolafjall befindet sich eine Radarstation, welche am 18. Januar 1992 von der Iceland Defense Force sowie der NATO in Betrieb genommen wurde und mittlerweile von der Isländischen Küstenwache verwaltet wird. Um auf den Bolafjall zu gelangen, gibt es eine 10%-Steigung aufweisende Straße, welche fünf bis sieben Meter breit und lediglich im Juli und August befahrbar ist.

Vom flachen Gipfel des Berges kann man über den Ísafjarðardjúp bis zur Halbinsel Hornstrandir sehen.

Abstecher zu "Islands Ohr 👂 zur Welt" und die Station ist heute noch aktiv. Die Fahrt über die enge Schotterpiste durch die Überbleibsel der hohen Schneefelder ist mega und die Aussicht atemberaubend 👍☀️😎.
Oben angekommen ist die Aussicht nicht in Worten zu fassen - unglaublich, einfach unglaublich schön. Die Westfjorde sind ein reines Naturparadies.
On top gibt es einen Wanderweg für die harten.


Minnibakki Beach
66.1811, -23.4732
Schotterfläche oder Wiese oberhalb des Strandes mit tollem Blick übers Meer und ins Tal. Morgens reiben sich die Schafe an der Karosserie :-) Toilettenhaus mit Spültoiletten und Waschbecken (ab Mitte September geschlossen). Zufahrt auf langer ca 20% Schotterpiste BERGAB für alle Fahrzeuge machbar - bergauf für Frontantriebler kritisch!


Kai war auch schon 2023 hier.

https://www.youtube.com/watch?v=NGnI0sz5aQM&t=169s


Tag 14
09.06.2026
Tag14 146km 2:37h Minnibakki Beach-Tálknafjörður(Freisteh)

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km-Stand : 00.000 

gef. Strecke : 000
Standort Morgens :

Standort Abends :
GPS : 0,0

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Dynjandi - der schönste Wasserfall der Insel
65.73369605498793, -23.19371783676637
Der Wasserfall Dynjandi ist der höchste Wasserfall im Gebiet der Westfjorde. Er stürzt von der Hochfläche Dynjandisheiði über zahllose Stufen rund 100 Meter in die Tiefe und wird dabei immer breiter. Noch im 19. Jahrhundert war der Wasserfall als Fjallfoss bekannt. Sein heutiger Name – er bedeutet soviel wie „Dröhner“ – leitet sich vom lauten Dröhnen des fallenden Wassers ab, dass über große Entfernung zu hören ist. Unterhalb des Dynjandi liegen viele kleinere Wasserfälle und hinter dem Göngumannafoss kann man sogar vorbeigehen.

Reykjafjarðarlaug Hot Pool
65.62251780130427, -23.46529688738424
Am Ende des Reykjaförður, einem kleinen Seitenfjord des Arnarfjörður, liegt das Bad Reykjafjarðarlaug direkt an der Straße 63. Das große Betonbecken (16 x 10 Meter) wurde im Jahr 1975 gebaut. Es hat eine Tiefe von 1,2 - 1,8m und eine Temperatur von 32°C. Ein Umkleidehäuschen steht zur Verfügung. Einige Meter vom Betonbecken entfernt wurde ein Bach aufgestaut. Es hat sich ein kleiner Teich von 5 x 4 Metern und 50cm Tiefe gebildet, das Wasser hat eine Temperatur von knapp über 40°C.

The A-house Abandoned Barn Fossfjörður - Fotostop
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In Fossfjörður, einem der Seitenfjorde von Arnarfjörður, befindet sich das A-Haus. Ein kleines, charmantes Haus, das in den sozialen Medien für Aufsehen sorgte und bei Reisenden und Fotografen sehr beliebt ist. Das verlassene Haus hat eine besondere Form und seine charmante Lage hat die Aufmerksamkeit vieler Menschen auf sich gezogen, die auf den holprigen Straßen der Westfjorde unterwegs sind.

The Icelandic Sea Monster Museum and Coffee shop
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Geschichten über Seeungeheuer spielen seit Jahrhunderten eine bunte Rolle in der isländischen Volkskultur, und zahlreiche schriftliche Berichte über sie finden sich im ganzen Land. Heute haben diese schwer fassbaren Kreaturen im Isländischen Seeungeheuermuseum ein würdiges Zuhause gefunden. Das Museum befindet sich im Dorf Bildudalur am Ufer des Arnarfjörður-Fjords, der als eines der aktivsten Zentren für Seeungeheuer-Aktivitäten des Landes gilt.

Besucher des Seeungeheuermuseums erleben diese bemerkenswerten Kreaturen in einer lebendigen Mischung aus Texten, Bildern und Videos, einer actiongeladenen Multimedia-Ausstellung, die in einem spektakulären interaktiven Sockel gipfelt – dem ersten seiner Art in Island.

Augenzeugenberichte werden auf dem Bildschirm durch wissenschaftliche Theorien zur Natur der Seeungeheuer ergänzt. Verschiedene Relikte und Artefakte dieses mysteriösen Zweigs der Zoologie sind im gesamten Museum zu sehen und beweisen ihre Existenz.

Unnamed Road bei Tálknafjörður
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Kleiner flacher Platz mit Blick auf den Fjord. die Aussicht ist wunderschön. Wir blieben eine Nacht ungestört. Sie müssen einen Weg nehmen, der rechts von der Hauptstraße nach Patreksfjordur führt. Steiniger Weg, aber mit einem nicht 4x4-Auto erreichbar Guter Platz abseits der Straße, kein Haus in Sicht. Abends ein paar Autos dann absolute Windstille.

Tag 15
10.06.2026
Tag15 98km 1:56h Tálknafjörður(Freisteh)-Breidavik Campground

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km-Stand : 00.000 

gef. Strecke : 000
Standort Morgens :

Standort Abends :
GPS : 0,0

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Garðar BA 64 - Fotospot
65.51742440935098, -23.838398401031316

Das Walfangschiff Garðar BA 64, norwegischen Ursprungs, wurde bereits 1912 gebaut (dem Jahr der Titanic-Katastrophe) und ist das älteste Stahlschiff in Island. Seit 1981 befindet es sich „an Land“ an der Küste der Westfjorde.

Du findest die Garðar BA 64 am Strand entlang der Straße 612, etwa einen Kilometer von der Abzweigung der Straße 62 entfernt. Du wirst den Ort sicherlich nicht verfehlen, wenn du die Papageitaucher an den Látrabjarg-Klippen besuchen möchtest.


Hnjótur
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Ein Aufenthalt in Patreksfjörður gibt Ihnen mehr Zeit, die Gegend zu erkunden. Es ist außerdem ein idealer Ausgangspunkt für einen Besuch des Schiffswracks der Gardar BA 64, Islands ältestem Stahlschiff, das nur eine kurze Autofahrt entfernt liegt. Nutzen Sie diesen Reiseführer, um Ihren Besuch im Museum von Hnjötur zu planen und Ihr Abenteuer in den Westfjorden optimal zu gestalten.

Breiðavík Beach
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Die Breidavik-Bucht ist ein wunderschönes, abgelegenes und weniger frequentiertes Strand- und Buchtgebiet in der Nähe von Isafjordur im Westen Islands. 

Auf den ersten Blick wirkt die Bucht von Breðavík (isländisch: Breiðavík) wie eine kleine Siedlung mit einer jahrhundertealten Kirche und ein paar vereinzelten Häusern. Was diesen Ort jedoch auszeichnet, ist sein weitläufiger, goldener Sandstrand, der von felsigen Klippen eingerahmt wird. Viele Reisende, sowohl Einheimische als auch Touristen, halten die Bucht von Breðavík für den schönsten Strand Islands.


Látrabjarg - Westlichster Ort Islands & Europa
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Látrabjarg - am Ende Europas

Der Nordwesten Islands wäre einer Sage nach beinahe eine eigene Insel geworden. Drei Nachttrolle sollen einst versucht haben, einen Graben zwischen Island und den Nordwestfjorden auszuheben. Doch das Vorhaben mißlang, als die aufgehende Sonne die Trolle zu Stein erstarren ließ. Von ihren Bemühungen zeugt aber noch der Aushub in Form der vielen Inseln im Breiðafjörður und im Kollafjörður.
Geologisch gesehen sind die Nordwestfjorde einer der ältesten Landesteile und das westliche Ende Europas. Vor über 15 Millionen Jahren entstanden die mächtigen Flutbasaltdecken, die den Grundstock der Vestfirðir bilden. Heute ist die Landschaft geprägt von kargen Hochplateaus und tief eingeschnittenen Fjorden, die von den Gletschern der letzten Eiszeit in das Gestein geschnitten wurden.
Landwirtschaftlich kann das Gebiet kaum genutzt werden, denn die steil aus dem Meer aufragenden Berge lassen meist nur wenig Raum für Siedlungen und Ackerflächen. Auch das Klima verhindert die Landwirtschaft und nicht selten liegen während des Winters vor der Küste große Treibeisfelder – sogar im Sommer ist Richtung Westen vor der Küste oft noch Eis erkennbar.
Dennoch sind die Nordwestfjorde für Reisende ein lohnendes Ziel. Zwar sind die Straßen schlechter als in anderen Landesteilen und die Wege durch die Fjordlandschaft sind oft lang – aber andererseits findet man hier noch ein ursprüngliches Stück Island, in dem an vielen Stellen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint.
Besonders eindrucksvoll zeigt sich die Landschaft im äußersten Westen der Halbinsel. Dort ragen bei Látrabjarg steile Felsenklippen bis zu 400m senkrecht aus dem Meer und bilden das Westende von Europa. Über 16 km zieht sich die Steilküste nach Osten hin und bietet Seevögeln hervorragende Nistmöglichkeiten. Nirgends kann man sie in so großer Zahl beobachten, manche Arten haben hier sogar ihre weltweit größten Bestände. Vor allem im Juni herrscht an den Brutfelsen Hochbetrieb und Papageitaucher, Lummen und Möwen ziehen ihre Bahnen über dem Abgrund.


Breidavik Campground
65.5493, -24.3506
Der Campingplatz ist sehr schön gelegen, mit Blick auf das Meer. Wir waren die einzigen Camper und hatten somit alles für uns allein, natürlich ein kleines Plus! Die Sanitäranlagen sind sauber, es gibt eine Waschmaschine und eine überaus gut ausgestattete Küche. Die Mitarbeiterin, die uns willkommen geheißen hat war sehr freundlich. Ein tolles extra ist die Nähe zum Latrabjarg ( westlichster Punkt Islands), von dem aus man wirklich toll den Sonnenuntergang beobachten kann!

Tag 16
11.06.2026
Tag16 45km 1:05h Breidavik Campground-Melanes Camp

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km-Stand : 00.000 

gef. Strecke : 000
Standort Morgens :

Standort Abends :
GPS : 0,0

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Fahrt zum Strand
Die Anfahrt ist allerdings nicht ganz ohne. Ein Einheimischer warnte uns bereits im Vorfeld vor der berühmt berüchtigten Abfahrt vom Pass hinunter zum Strand. So war es auch! Zum Raudisandur Beach führt einen Schotterpiste, die teilweise mit einem Gefälle von 10 – 16 % in Serpentinen steil nach unten führt. Leitplanken gibt es nicht und die Strasse ist außerdem etwas eng. Zum Glück war es trocken und Gegenverkehr hatten wir auch nicht. Aber! Der Moment, wenn man um die erste Kurve fährt und diesen Strand sieht – entschädigt in jedem Fall für dieses Abenteuer…


siehe Kai TCL : https://www.youtube.com/watch?v=YAyMYQ-18Bc


Saurbæjarkirkja
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Die Kirche Saurbæjarkirkja am Rauðisandur in den südlichen Westfjorden wurde 1963 in Reykhólar erbaut und 1982 nach Saurbær am hellen Sandstrand von Rauðisandur transportiert. Das kleine Gotteshaus ist elf Meter lang und 5,5 Meter breit. Der Vorgängerbau wurde Mitte des 20 Jahrhunderts durch einen Sturm zerstört.

Rauðisandur - Drohne hoch
65.4652993928489, -23.988182442843762
Island besteht überwiegend aus vulkanischen Gesteinen. Für viele Besucher ist es auffällig, dass die meisten Sandstrände in Island schwarz sind. Für Isländer sind schwarze Strände etwas ganz Normales, aber gelbe oder sogar rötliche Strände gelten als außergewöhnlich.
Der Sandstrand Rauðisandur an der Südküste der Nordwestfjorde gilt als einer der schönsten Strände in Island. Je nach Tageszeit und Lichteinfall rückt während der Fahrt auf der Schotterpiste an einem Abhang plötzlich ein außergewöhnliches Strandpanorama ins Blickfeld. Der atemraubende Rauðisandur erstreckt sich kilometerweit nach links und rechts und ist mindestens so verlassen, wie die Straße 614, die zu ihm führt. Nur wenige Besucher verirren sich an den abgelegenen Küstenabschnitt.

Camping Melanes
65.4468, -23.9489
Der Campingplatz Melanes liegt direkt am riesigen Sandstrand, zu Fuß vom Eingangsbereich aus erreichbar. Die Toiletten, Duschen und Küche, die in kleinen Holzhütten untergebracht sind, machen einen gepflegten Eindruck. Der Wiesenplatz ist sehr weitläufig und die Nacht ist ruhig.

Tag 17
12.06.2026 65km
Tag17 65km 1:00h Melanes Camp-Barðastrandarvegur(Freisteh)

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km-Stand : 00.000 

gef. Strecke : 000
Standort Morgens :

Standort Abends :
GPS : 0,0

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Barðastrandarsandur Badespass, Drohnenscene, Fotospot
65.46882177290469, -23.600628048555162
Ja, das ist immer noch Island! Willkommen an einem der atemberaubenden weißen Sandstrände der Westfjorde. Direkt an der Straße gelegen, ist dieser Ort einen kurzen Halt und einen kurzen Spaziergang wert.


Wenn Wetter und Wassertemperatur passt auch ein Badespass im Atlantik


Krosslaug hot spring - Wer es warm mag
65.51946802462862, -23.40541727116862
Das Freibad Krosslaug liegt an der Südseite der Nordwestfjorde auf Höhe des Weilers Birkimelur unterhalb der Straße 62 direkt an der Küste. Eine etwa 200m lange Schotterpiste führt von der Straße hinunter zum Bad. Das 5 x 13 m große Betonbecken hat eine Tiefe von 1-2 Metern und eine Temperatur von etwa 35°C. Neben dem Betonbecken befindet sich in der Wiese auch noch ein Hotpot aus Natursteinen.

Flókalundur - Freistehplatz
65.5416, -23.2007
Toller Ort, windgeschützt mit Blick aufs Meer. Nicht sicher, ob es für jeden etwas ist, Steinbruch, aber wir hatten eine ruhige Nacht

Mitternachtssonne im Hellulaug HotPot

Wir können überlegen! Vom Stellplatz zum Hotpot sind 5 km.


Hellulaug ist ein Geothermalbad in Vatnsfjörður, unweit der Autobahn und des Strandes. Es ist herrlich, im 38°C warmen Becken zu entspannen und den Blick über den Fjord schweifen zu lassen. Das Becken ist von der Straße aus nicht sichtbar, aber es gibt einen Parkplatz neben dem Weg dorthin. Es ist 60 cm tief. 


Tag 18
13.06.2026
Tag18 163km 2:05h Bardastrandarvegur-Laugar Campsite

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km-Stand : 00.000 

gef. Strecke : 000
Standort Morgens :

Standort Abends :
GPS : 0,0

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Floki Gedenkstein
65.57567665922438, -23.169734059174985
Er erinnert an den Wikinger Flóki Vilgerðarson ("Raben-Flóki") und seine Mannen, die im 9. Jahrhundert zu den ersten Nordmänner gehörten, die Island erreichten. Seinen ersten Winter soll Flóki hier im Vatnsfjörður verbracht haben. Einige Stein- und Graswälle auf einer Wiese nahe des Fähranlegers sollen die Ruinen seines ersten Langhauses sein.

Flóki war auch der Namensgeber der Insel nachdem er im ersten Winter vom Gipfel eines Berges aus einen Fjord voller Eis erblickt hatte. Der Gedenkstein zitiert daher seine Worte aus dem Landnahmebuch: "...und man nenne das Land Ísland"


Floki entdeckt Island in der Serie „Vikings“ in der 5. Staffel, genauer gesagt in der 1. Folge der 5. Staffel („The Fisher King“).

Hier der kurze Kontext:

  • Nach dem Tod von Helga ist Floki innerlich gebrochen und verlässt Kattegat allein in einem kleinen Boot, getrieben vom Glauben, dass die Götter ihn führen.

  • Er lässt sich auf dem Meer treiben, verliert Ruder und Segel, und erreicht schließlich ein mysteriöses, nebliges Land – Island.

  • In dieser Folge und den folgenden Episoden (v. a. Folge 2–5) erkundet er das neue Land, findet heiße Quellen, Vulkane und bizarre Landschaften – alles reale isländische Drehorte.

In der Serie glaubt Floki, dass er Asgard, das Land der Götter, gefunden hat – tatsächlich ist es aber das historische Island.


Hellulaug
65.57720100699453, -23.159715925045965
Hellulaug ist ein geothermisches Becken, direkt an der Autobahn, nahe dem Strand in Vatnsfjörður. Es ist herrlich, im Becken (38°) zu entspannen und den Blick über den Fjord zu genießen. Das Becken ist von der Straße aus nicht zu sehen, aber es gibt einen Parkplatz neben dem Weg, der nach Hellulaug führt. Das Becken ist 60 cm tief. 

Þingmannaá Waterfall
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Der Fluss Þingmannaá fließt vom Þingmannadalur-Tal hinunter zum Vatnsfjörður- Fjord und bietet in seinen Schluchten bezaubernde Wasserfälle. Entdecker können hinter einen der Wasserfälle gehen und ihn von der Seite des herabstürzenden Wassers betrachten. 

Einer dieser Wasserfälle spielte eine Rolle in der Fernsehserie „Nonni und Manni“ aus dem Jahr 1990. Ein Parkplatz befindet sich günstig etwa 100 Meter von der Straße entfernt und von dort aus sind es nur noch fünf Gehminuten bis zum Wasserfall.


Búðardalur - Drifandagil Waterfall
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Am Straßenrand, schöner Parkplatz, neben einem herrlichen Wasserfall

Guðrúnarlaug Hot Spring - Campsite
65.2467, -21.8033

Da Island eine Vulkaninsel ist, findet man dort zahlreiche heiße Quellen mit natürlichem Thermalwasser. Eine davon, die ich besonders mag, ist die Guðrúnarlaug-Thermalquelle.

Es liegt in Westisland, einer Region, die ganz im Zeichen der Wikinger steht. In diesem Reiseblog werde ich euch die Figuren vorstellen, die das bekannteste Liebesdreieck der Sagas bildeten.

https://guidetoiceland.is/connect-with-locals/regina/hot-tubs-in-iceland-gurunarlaug


Tag 19
14.06.2026 Wandertag auf der Schneeberghalbinsel (Snaefellsnes)
Tag19 125km 1:53h Laugar Campsite-Grundafjördur Campsite

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Wanderung zum Grundarfoss-Wasserfall
64.92288513191467, -23.22318114919703

Wanderung zum Grundarfoss-Wasserfall 

Der Wasserfall ist ein verborgener Schatz und einer der schönsten Wasserfälle Islands . Wenn Sie also die Zeit und Gelegenheit haben, die Wanderung dorthin auf sich zu nehmen, werden Sie mit einem unvergesslichen Anblick belohnt.

Um zum Wasserfall zu gelangen, müssen Sie einige Kilometer wandern. Dies kann etwa 15 Minuten dauern. Je nach Ihrem Tempo und der Nähe, die Sie zum Fuß des Wasserfalls haben möchten, kann es jedoch auch länger dauern.

Der Weg beginnt flach und besteht hauptsächlich aus Schotter und ist von Gräsern umgeben. Wenn Sie sich dem Wasserfall nähern, wird der Weg felsig und weist verschiedene Steigungen auf. 

Obwohl es sich um eine kurze Wanderung handelt, kann sie knifflig sein. Sie werden an einigen Stellen auf Gewässer und Flussufer stoßen, die überquert werden müssen. Tragen Sie daher unbedingt bequeme Schuhe.

Seien Sie bei dieser kurzen Wanderung vorsichtig, da einige der Grundstücke Privatbesitz sind. Aber keine Sorge! Einige Schilder entlang des Weges weisen Ihnen den richtigen Weg, damit Sie auf dem richtigen Weg bleiben. 

Wenn Sie den Wasserfall erreichen, sehen Sie das wunderschöne, klare Wasser vor der Kulisse der Landschaft. Es ist ein unvergleichlicher Anblick. Machen Sie ein paar Fotos, um dieses großartige isländische Erlebnis festzuhalten. 


Kirkjufell Viewpoint
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In der Landschaftsfotografie ist Kirkjufell der bekannteste Berg Islands. Er liegt in der Nähe der Kleinstadt Grundarfjörður und diente als Kulisse für „Game of Thrones“ und „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“. Für die ikonische Aufnahme von Kirkjufell und Kirkjufellsfoss benötigen Sie ein Weitwinkelobjektiv. Ein 16-mm-Objektiv funktioniert sehr gut, aber mit einem 14-mm-Objektiv haben Sie noch mehr Freiheit bei der Wahl Ihrer perfekten Komposition.



Kirkjufellsfoss - Parkplatz - Schlafplatz
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Der Kirkjufell, auch Kirchenberg genannt, ist ein markant geformter Gipfel an der Nordküste der isländischen Halbinsel Snaefellsnes, nur wenige Kilometer von der Stadt Grundarfjördur entfernt. Wegen seiner dramatischen Form und der perfekten Lage an der Küste wird er oft als der meistfotografierte Berg Islands bezeichnet. Mit einer Höhe von 463 Metern ist der Kirkjufell ein beeindruckendes Wahrzeichen. Im Laufe der Jahrhunderte dienten die markanten Hänge des Kirkjufell als visuelles Orientierungszeichen für Seefahrer und Reisende. In jüngerer Zeit hat er Hobby- und Profifotografen gleichermaßen angezogen.

Nur wenige Gehminuten vom Kirkjufell entfernt befindet sich der ruhige und perfekt gelegene Wasserfall Kirkjufellsfoss oder „Kirchenberg-Wasserfall“ – ein hervorragendes Motiv für Fotografen, die den Berg im Hintergrund gut einrahmen können. Trotz seiner relativ geringen Höhe ist der Kirkjufellsfoss mit seinen drei Stufen, der sanften Strömung und den dramatischen Unterschieden zwischen den Jahreszeiten genauso beeindruckend wie einige der größeren Wasserfälle in Island.


Campground Grundarfjörður
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Der Campingplatz liegt oberhalb der Stadt und bietet einen einzigartigen Blick auf das Meer oder die umliegende Berglandschaft. Er ist in mehrere kleinere Bereiche unterteilt, sodass jeder Gast einen passenden Stellplatz findet. Schwimmbad, Spielplatz und Sportplatz befinden sich direkt neben dem Campingplatz. Die beiden Hauptbereiche verfügen über Toiletten, Spülbecken und sind barrierefrei zugänglich. Wunderschöne Wanderwege entlang der Küste und in die Berge sind nur wenige Gehminuten entfernt.  

Tag 20
15.06.2026 Snæfellsjökull-Nationalpark
Tag20 107km 2:00h Grundafjördur Campsite-Höfn(Freisteh)

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Standort Morgens :

Standort Abends :
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Snæfellsjökull-Nationalpark
Der Nationalpark Snæfellsjökull wurde 2001 gegründet und erstreckt sich auf etwa 170 km2 an der westlichsten Spitze der Halbinsel Snæfellsnes. Der Park ist nach dem wunderschön geformten und legendären Stratovulkan und Gletscher Snæfellsjökull benannt, der Krone des Nationalparks.Die Grenzen des Parks verlaufen von der vielfältigen Küste bis zur Spitze des Snæfellsjökull, der bis auf 1.446 m über dem Meeresspiegel aufragt. Der Snæfellsjökull ist eines der 32 aktiven Vulkansysteme Islands und brach zuletzt vor etwa 1.800 Jahren aus. Auf dem Gipfel des Snæfellsjökull befindet sich eine kleine Eiskappe. 

DIE INSPIRIERENDE KRAFT DES SNÆFELLSJÖKULL

Die Schönheit des Snæfellsjökull hat die Menschen schon immer spirituell beeinflusst, und der Berg war Inspiration für Schriftsteller, Maler und andere Künstler. Das bekannteste Werk ist wohl Jule Vernes Science-Fiction-Roman Die Reise zum Mittelpunkt der Erde, den er unter dem Eindruck des Vulkans schrieb. Ob der Vulkan nun tatsächlich der Eingang zum Mittelpunkt der Erde ist, eines der sieben „Chakren“ der Erde, oder ob in ihm der Geist von Bárður aus der Saga von Bárður Snæfellsás wohnt – die Schönheit des Vulkans und seiner Umgebung lässt wohl niemanden unberührt.


Búlandshöfði View Point
64.94579123476072, -23.491573174688934
Búlandshöfði ist ein Kap von 325 m Höhe im Westen von Island.

Svöðufoss - 2 Stunden Wanderung
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Der Svöðufoss ist ein Wasserfall auf der Halbinsel Snæfellsnes im Westen von Island.

Am Ende des Fossdalurs stürzt die Laxá á Breið hier um 40 Meter in die Tiefe und fließt dann nach Norden östlich des Ortes Rif in den Breiðafjörður. Über den Útenesvegur (Straße 574) kommt man in dieses Gebiet. Der Svöðufoss liegt gut 1,5 km von der Straße entfernt. Er liegt aber nur 650 m westlich vom Kerlingarfoss.


Die Wanderung

Direkt hinter dem Campingplatz schlängelt sich der Wanderweg einen bewaldeten Hügel entlang. Der Weg selbst ist für isländische Verhältnisse sehr gut ausgezeichnet und kann eigentlich kaum verfehlt werden. Man geht einen breiten, mäßig steinigen Lehmpfad entlang und erreicht bald eine Höhe, in der man eine schöne Sicht über das flache Land bis hin zur Küste hat. Nach nur wenigen Minuten erreicht man bei einer Biegung einen ersten Wasserfall. Dann folgt ein etwas steileres Stück, der Weg ist aber wirklich zu jeder Zeit gut machbar und man muss keine Berg-Gämse sein ;-) Insgesamt dauert die Wanderung etwa 45-60 Minuten je Strecke, ihr solltet also rund 2 Stunden Zeit einplanen, wenn ich euch nicht stressen wollt. Der erste Abschnitt des Weges hat generell eine relativ moderate Steigung, oben auf dem Plateau angekommen geht es aber ziemlich gerade voran und man sieht schon aus der Ferne den Svartifoss ins Tal fallen. An Ort und Stelle angekommen führt der Weg von Höhe der Fallkante hinab in die Schlucht, es gibt sogar eine recht ordentliche Treppe. Wir haben einige Zeit am Svartifoss verbracht, und auf größeren Steinen im Flussbett gesessen, während wir unser Lunchpaket verputzten. Ein wirklich schöner Ort für eine Mittagspause, vorausgesetzt natürlich, es ist schönes Wetter!

Rund um den Svartifoss fand ich insbesondere die Basaltsäulen interessant und fotogen.


Skarðsvík Beach
64.88085801349041, -23.985643730607155

Der goldene Sandstrand Skardsvík an der nordwestlichen Spitze der Halbinsel Snaefellsnes ist ein außergewöhnliches Naturjuwel, selbst für isländische Verhältnisse. 

Erkunde diese Region auf einer Tour über die Snaefellsnes-Halbinsel.

Im Gegensatz zu den meisten schwarzen Sandstränden in Island erinnert Skardsvík mit seinem aquamarinblauen, türkisfarbenen Wasser und der umliegenden dunklen Vulkanlandschaft an eine Mittelmeerküste. Ein Besuch in Skardsvík ist eine gute Möglichkeit, um die Vielfalt der isländischen Landschaften kennenzulernen.


Svörtuloft Leuchtturm
64.86370548035575, -24.038961607858077

Der Svörtuloft Leuchtturm ist ein leuchtend orangefarbener Turm auf den schwarzen Lavafelsen am westlichsten Punkt der Snæfellsnes-Halbinsel. Der 12 Meter hohe Turm aus dem Jahr 1931 hebt sich markant gegen die dunklen Klippen und den Nordatlantik ab. Die Umgebung ist geprägt von dramatischen Felsformationen und einer wilden, zerklüfteten Küstenlinie. Bei klarem Wetter reicht der Blick weit über das Meer, während im Sommer Möwen und Lummen in den Klippen nisten. Besonders bei Sonnenuntergang entfaltet der Kontrast zwischen dem orangefarbenen Leuchtturm und der schwarzen Lavaküste seine volle Wirkung.

Die etwa 5 km lange Zufahrt ist eine unbefestigte Schotterstraße mit zahlreichen Schlaglöchern und tiefen Rillen. Die Fahrt dauert rund 15 Minuten und erfordert langsames Fahren. Der kleine Parkplatz bietet Platz für etwa 4 Fahrzeuge und ist an Wochenenden oft belegt. Der Leuchtturm selbst ist nicht zugänglich, die Umgebung lässt sich aber zu Fuß erkunden. Eine Aussichtsplattform in der Nähe bietet freien Blick über den Atlantik. Der Ort liegt im Snæfellsjökull-Nationalpark und eignet sich für einen kurzen Stopp mit intensiver Naturerfahrung.


Saxhóll Crater - kleine Wanderung 1 Stunde (huz)
64.8512365796571, -23.92393645551429

Der Aufstieg über die Treppe zum Gipfel des Saxholl-Kraters ist eine der beliebtesten Aktivitäten im Nationalpark. Dank des großen, kostenlosen Parkplatzes am Fuße des Kraters ist er mit dem Mietwagen leicht zu erreichen.

Nach dem Parken können Besucher jeden Alters die flache Metalltreppe mit 396 Stufen zur Aussichtsplattform auf dem Kratergipfel hinaufsteigen. Die Treppe entlang des Saxholl bietet nicht nur einen Service für Besucher, sondern trägt auch dazu bei, die Formation für zukünftige Generationen zu erhalten.


Djúpalónssandur beach
64.75349529706422, -23.89516918903745
Am Fuße des mächtigen Snæfellsjökull liegt der Strandabschnitt Djúpalónssandur. Der dunkle Strand ist durch einen Vulkanausbruch entstanden, dessen Lava bis fast zum Meer floss. Allein der Weg zum Strand ist märchenhaft. Skurril geformte Fels- und Lavagesteine säumen den Weg. Moose, bunte Flechten, Tang, Algen und Muscheln aber vor allem seine kleinen glattgeschliffenen schwarzen Kiesel machen diesen Strand zu einem besonderen Erlebnis. Man nennt diese Kiesel auch „Perlen von Djúpalón“. Im Jahre 1948 strandete ein großer Trawler an der Küste. Noch heute sind hier rostige Teile des Wracks zu finden. Diese sollten aber auf keinen Fall mitgenommen werden, da sie unter Schutz stehen.

Arnarstapi
64.7702334685837, -23.62133395865688

Die dramatische Küste von Arnarstapi, die durch jahrhundertelange vulkanische Aktivität und unerbittliche Meereswellen geformt wurde, ist gesäumt von hoch aufragenden Basaltklippen, natürlichen Bögen und Meereshöhlen, die einer Vielzahl von Seevögeln Schutz bieten.

Fügen Sie dazu den ruhigen Charme eines traditionellen isländischen Dorfes und die mythische Präsenz hinzu, die über die Landschaft wacht, und Sie werden feststellen, dass Arnarstapi eine seltene Mischung aus Ruhe, Folklore und atemberaubender Landschaft bietet.

Es ist nicht nur ein Wegpunkt – es ist ein Ziel, das Sie einlädt, langsamer zu werden und sich mit dem wilden Herzen Islands zu verbinden.


Höfn í Hornafirði - Axlarhólar - Freistehplatz
64.82353784820991, -23.43819856530843
Von der Straße zurückgesetzter Parkplatz neben einem Telefonmasten. Tolle Aussicht, aber voller Wind. Wir haben die Nacht ohne Probleme verbracht. Kein Verbot.

Tag 21
16.06.2026 Robben, HotPot und kleine Wanderungen
Tag21 79km 1:13hHöfn(Freisteh)-Snorrastaðir Campsite

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Standort Morgens :

Standort Abends :
GPS : 0,0

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Bjarnafoss - kleine Wanderung
64.84736515628047, -23.400376731341545
Bjarnafoss ist ein ca. 80 Meter hoher, zweistufiger Wasserfall im Westen Islands auf der Halbinsel Snæfellsnes, der durch den Fluss Bjarnaá gespeist wird. Er ist bekannt dafür, dass bei starkem Wind das Wasser komplett verweht werden kann, und liegt an der Straße 54. Eine besondere Legende besagt, dass die Fjallkonan (die „Dame der Berge“), eine Personifizierung Islands, am Fuße des Wasserfalls steht und das Wasser auf ihre Schultern fällt. 
  • Wanderweg: Vom Parkplatz führt ein gut ausgebauter Wanderweg zum Fuße des Wasserfalls, der auch zu den oberen Stufen weiterführt, was jedoch etwas mehr Bergerfahrung erfordert. 

Ytri Tunga - Robenbeobachtung
64.80391756691654, -23.081464420516646
Ytri Tunga ist ein Strand an der Südküste der isländischen Halbinsel Snæfellsnes, der vor allem für seine Robbenbeobachtung bekannt ist. Der Strand zeichnet sich durch goldenen Sand aus und ist einer der besten Orte in Island, um Seehunde und Kegelrobben zu sehen, besonders in den Sommermonaten und bei Ebbe. 

Ölkelduvatn Mineral Spring - Wasserflaschen auftanken
64.83597710042373, -22.977641653347344

Auf dem Bauernhof Olkelda, in der Nähe von Stadarstadur, im Süden von Snaefellsnes, gibt es eine Mineralquelle mit kohlensäurehaltigem Wasser.

Mineralquellen werden heilende Eigenschaften zugeschrieben, also nehmen Sie ruhig einen Schluck.

Der Name des Bauernhauses lautet Olkelda, was auf Isländisch „Mineralquelle“ bedeutet.


Rock formation - Gerðuberg Cliffs
64.85728360346478, -22.362618707700733

Die Klippe, auf der sich die Gerðuberg-Säulen befinden, ist über einen Kilometer lang. Die Säulen sind zwischen sieben und 14 Metern hoch und bis zu anderthalb Metern breit. Viele vergleichen das Gebilde mit einer Festungsmauer.

Das Ungewöhnlichste an Gerðuberg ist die geometrisch symmetrische Anordnung der Säulen, die wie von Hand gehauen wirkt. Solche Merkmale sind in Island und im Rest der Welt selten, lassen sich aber wissenschaftlich leicht erklären.

Bei einem Ausbruch vor Tausenden von Jahren flossen Lavaströme in sehr gleichmäßigen Strömen von den Klippen. Das Meer kühlte sie schnell ab, wodurch sie diese einzigartige und ungewöhnliche Form annahmen.


Landbrotalaug Hot Springs
64.83319485840227, -22.316466131573936
Landbrotalaug – die kleinste Hot Spring Islands4

Landbrotalaug

Ein winziges Becken mitten im Lavafeld.

Besonderheiten:

  • maximal 2 Personen gleichzeitig

  • unglaublich ruhig

  • moosige Lava-Landschaft

Erreichbarkeit:

  • Nähe Kirkjubæjarklaustur

  • kurzer Feldweg

  • 2WD meist möglich

Sehr versteckt.


Snorrastaðir Campsite & Eldborg Wanderung
64.77272428310653, -22.301255890532303

Eldborg ist ein typischer Krater, der sich 60 Meter über die umgebende Lava erhebt und der größte Krater innerhalb einer kurzen Spalte ist. Der Krater ist oval, hat einen Durchmesser von über 100 Metern und ist 50 Meter tief. Die Wände sind steil und bestehen aus einer hauchdünnen Lavaschicht. Eldborg wurde 1974 zum geschützten Naturdenkmal erklärt.

Der Weg zum Krater ist abwechslungsreich. Unterwegs kann man wunderschöne Lavaformationen entdecken. Von der Kraterspitze aus hat man einen herrlichen Ausblick in alle Richtungen. Bei gutem Wetter und guter Sicht kann man sogar die Fjorde vom Snæfellsjökull-Gletscher bis nach Reykjanes sehen. 

Der Weg beginnt im Rastplatz von Snorrastaðir, wo Sie Unterkünfte sowie Einrichtungen für Gruppen aller Größen und Arten finden. Der Weg weist unterschiedliche Oberflächen auf, der Großteil verläuft jedoch auf Lavauntergrund. 

Beim Aufstieg auf den Eldborg-Hang können Wanderer die dort vorhandenen Ketten nutzen, um den Aufstieg oder Abstieg zu erleichtern.

  • Gebiet : Hnappadalur, Borgarbyggð
  • Straßennummer zum Ausgangspunkt : Snæfellsnesvegur (Nr. 54), Snorrastaðir
  • Schwierigkeitsgrad : Leicht, allerdings ist zu beachten, dass es auf dem Weg viele hohe Stufen gibt
  • Länge : 6,64 km / 4,12 Meilen
  • Höhe : 50–100 Meter. 
  • Markierungen : Kleine Markierungen auf dem Weg
  • Dauer : ca. 1 Stunde und 27 Minuten 
  • Routentyp : Kleine und große Steine, Lava und Mulchsubstrate 
  • Hindernisse auf dem Weg : Es gibt viele Schritte auf dem Weg / es kann schwierig sein, den Weg zu finden
  • Dienstleistungen in der Umgebung : Unterwegs steht eine Toilette zur Verfügung und Müll kann im Servicebereich Snorrastaðir entsorgt werden
  • Beleuchtung : Ein Teil der Strecke ist beleuchtet, von Snorrastaðir bis zum Beginn des Wanderwegs
  • Saison : Der Wanderweg ist ganzjährig geöffnet
  • GPS-Koordinaten Start- und Zielpunkt : N64°46.4456 W022°18.1262

Tag 22
17.06.2026 100 km : Thermalquellen, Wasserfälle & Abenteuer Gletschereishöhle
Tag22 105km 1:30h Snorrastaðir Campsite-Husafell Camping

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km-Stand : 00.000 

gef. Strecke : 000
Standort Morgens :

Standort Abends :
GPS : 0,0

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The Settlement Center
64.53509422248922, -21.92469888268536
Ein sehr schön gestalteter Shop mit Bistro, indem man Buffet essen oder auch Speisen a la Card bestellen kann. Und das zu für Island moderaten Preisen. Das wichtigste aber ist diese Ausstellung über die Landnahme Islands. Die Ausstellung ist sehr spannend, kreativ und außergewöhnlich toll gestaltet und man erhält zusätzlich einen Audio-Guide in vielen Sprachen, der die Geschichte der Landnahme erzählt. Das dauert etwa eine halbe Stunde und wer mag, kann sich dann noch eine etwas gruselige und gewalttätige Sagen-Geschichte eines ersten Wikingers auf die selbe Art und Weise erzählen lassen und dazu ebenfalls durch eine Ausstellung gehen. Aber ACHTUNG: Unserer Meinung nach, sollten Kinder mindestens 8 Jahre alt oder sehr gefertigt sein für diese Geschichte. Unser Sohn (gerade 8 geworden) wollte diesen Vortrag abbrechen. - Alles in allem aber eine wirklich gelungene Ausstellung und Location, die man zum Beispiel gut besuchen kann, wenn das Wetter mal mies ist. Es war in unserem Fall auch überhaupt nicht überlaufen. Absolute Empfehlung. 👍😊

Deildartunguhver - Heiße Quellen & Spa
64.66343139124369, -21.40946113082391
Die Thermalquelle Deildartunguhver

Direkt neben dem Thermalbad Krauma liegt im Reykholtsdalur die heiße Quelle Deildartunguhver. Sie gilt als die Thermalquelle mit der größten zu Tage tretenden Wassermenge in ganz Europa. Pro Sekunde strömen rund 180 Liter Wasser mit einer Temperatur von 97°C aus mehreren Löchern. Die Quelle ist seit vielen Jahren mit einer Betonmauer umfasst und das Wasser wird gesammelt. Durch eine Pipeline fließt es bis nach Akranes und versorgt ein großes Gebiet im Westen Islands mit heißem Wasser. Das Geothermalfeld von Rykholt ist das größte und aktivste Niedertemperaturgebiet in Island. Es hat eine Fläche von fast 300 Quadratkilometern.


Hraunfossar Waterfall & Barnafoss
64.70187792030886, -20.978328556882442

Das Lavafeld, durch das Hraunfossar rieselt, entstand bei einem Ausbruch eines der Vulkane unter dem nahegelegenen Gletscher Langjökull , der zweitgrößten Eiskappe Islands. Die Wasserfälle ergießen sich von Felsvorsprüngen aus weniger porösem Gestein in der Lava in den Fluss Hvítá.

Da es in der Gegend um Hraunfossar früher immer wieder zu Ausbrüchen kam, sind die Lavafelder für ihre versteckten Höhlen bekannt. Die längste Höhle des Landes,  Víðgelmir , befindet sich in der Nähe des Wasserfalls . Diese erstaunliche Höhle ist 1.595 Meter lang, bis zu 15,8 Meter hoch und 16,5 Meter breit.

Seine geologische Geschichte mag faszinierend sein, da es erst tausend Jahre alt ist, doch seine menschliche Geschichte weckt ebenso viel Faszination, da das Lavafeld einst die Heimat von Banditen war und der Folklore zufolge die Heimat von Trollen ist.

Eine weitere bedeutende Sehenswürdigkeit in der Nähe von Hraunfossar ist nur einen kurzen Spaziergang entfernt. Obwohl es sich ebenfalls um einen Wasserfall handelt, könnte er nicht unterschiedlicher sein. Barnafoss stürzt mit ungeheurer Kraft durch ein enges, felsiges Tal und schäumt und schäumt spektakulär. Der Legende nach führte die Kraft dieser Stromschnellen jedoch zu einer Tragödie.

Es heißt, dass einst eine alte Steinbrücke über den Wasserfall führte und zwei Jungen auf einem nahegelegenen Bauernhof, die sich zu Hause langweilten, versuchten, sie zu überqueren, um ihre Eltern in der Kirche zu treffen. Aufgrund der Höhe wurde ihnen jedoch schwindelig, sie stürzten und ertranken.

Die Legende endet auf zwei verschiedene Arten. Die weniger interessante besagt, dass die Mutter aus Trauer einfach die Zerstörung der Brücke befahl. Andere Geschichten besagen, dass sie die Brücke mit einer isländischen Rune verfluchte, sodass alle, die sie überquerten, das gleiche Schicksal erleiden würden wie ihre Söhne.

In dieser Version wurden die Brücke und der Fluch später durch ein Erdbeben zerstört.

Der Wasserfall erhielt seinen Namen aufgrund dieser Geschichte; er bedeutet „Kinderwasserfall“.


Húsafell Camping
64.69954324622314, -20.868708953155988

Ein großer und beliebter Campingplatz in der Region Húsafell mit Blick auf den Eiríksjökull-Gletscher und zahlreichen Freizeitmöglichkeiten, darunter ein Golfplatz.

In der Nähe befinden sich die wunderschönen Wasserfälle Hraunfossar.


Húsafell: Abenteuer Gletschereishöhle
64.69930334182241, -20.868097690944975
 Beschreibung

Langjökull, auch bekannt als „der Lange Gletscher“, erwartet uns!
Sie treffen Ihren professionellen Guide in Húsafell, kleiden sich in einen Schneeanzug und steigen in unseren speziell umgebauten Gletschertruck. Wir fahren über den Gletscher zum Höhleneingang, der auf der Eiskappe auf Sie wartet. Im Inneren bestaunen Sie die leuchtend blauen Farbtöne, jahrzehntealten Eisschichten und Vulkanasche, die Islands Naturgeschichte widerspiegeln. Während Ihr Guide Sie durch die Gletschergänge führt, erfahren Sie mehr über die Geologie und Geschichte der Gletscher, ihre Entstehung und ihre Bewegung.
Begleiten Sie uns auf einer lehrreichen, familienfreundlichen Eishöhlen-Odyssee, die das ganze Jahr über angeboten wird!

Enthält : 

Monstertruck-Fahrt, Eintritt in die Eishöhle, Führung, Steigeisen für sicheres Gehen auf dem Eis, Schneeanzüge, Jacken und wasserdichte Stiefelüberzüge


Was du mitbringen solltest : 

  • Hut
  • Wasserdichte Kamera
  • Handschuhe
  • Wettergerechte Kleidung
  • Regenbekleidung

Tag 23
18.06.2026 82 km : Lavahöhle
Tag23 163km 2:18h Husafell Camping-Camping Thingvellir

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Standort Morgens :

Standort Abends :
GPS : 0,0

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Viðgelmir - Lavahöhle
64.75336754587363, -20.802180833811136

Buche diese unglaubliche geführte Exkursion und erhalte einfachen Zugang zur spektakulären Vidgelmir-Lavahöhle, einer der größten Höhlen Islands. Wer eine farbenfrohe unterirdische Welt auf einem unvergesslichen Ausflug entdecken möchte, sollte diese familienfreundliche Tour jetzt buchen.

Die Tour beginnt am Treffpunkt vor der Höhle. Hier triffst du deinen fachkundigen, englischsprachigen Guide und die anderen Teilnehmer der Tour. Dein Guide gibt dir einen Helm und eine Lampe für deine Sicherheit, und wenn du bereit bist, steigst du in die Höhle hinab.

Die Vidgelmir-Höhle ist eine der größten und beeindruckendsten Lavaröhren Islands und erstreckt sich über 1.585 Meter. Sie befindet sich im Lavafeld Hallmundarhraun und bietet einen faszinierenden Einblick in die vulkanische Vergangenheit der Insel. Sie ist auch eine der größten Lavahöhlen der Welt.

Das Lavafeld entstand vor über 1100 Jahren, während der Wikingerzeit, als unter dem Gletscher Langjökull Vulkankrater ausbrachen. Die Lavahöhle Vidgelmir wurde durch fließende Lava gebildet, die sich unter einer verhärteten Oberfläche bewegte, und ist einer der verborgenen Schätze Islands.

Höhlen sind oft dunkel und eng, aber die Lavahöhle Vidgelmir ist anders. Nach dem Abstieg in die Höhle geht es durch einen engen Tunnel, der einzige enge Raum, den man auf dieser Höhlentour durchquert.

Die Höhle öffnet sich zu einem riesigen Raum mit unzähligen Eiszapfen, beeindruckenden Farbspielen und Felsformationen. Im Winter kannst du einige wunderschöne Eisformationen sehen, die die Höhle schmücken.

Die riesigen Kammern der Höhle sind mit einzigartigen Lavaformationen gefüllt, darunter Stalaktiten und Stalagmiten, die durch abkühlende Lavaströme entstanden sind.

Der Zugangsweg, der von einer großen Halle zur nächsten führt, ist an ausgewählten Stellen mit fest installierten Leuchten beleuchtet. Wenn das Licht auf die Eiszapfen trifft, funkeln sie und die Farben der Wände werden regenbogenartig.

Die Vidgelmir-Höhle ist durchgehend gut beleuchtet und kann von allen Altersgruppen sicher erkundet werden. Der Guide wird an einem Punkt alle Lichter in der Höhle ausschalten, sodass du den beeindruckenden Kontrast zwischen Licht und Dunkelheit erleben kannst.

Während der Tour erzählt der Guide mehr über die Entstehung und Geschichte der Höhle.

Nach etwa anderthalb Stunden in der Höhle ist es Zeit, in die Außenwelt zurückzukehren. Du kehrst zum Treffpunkt zurück und kannst von hier aus deine Abenteuer in Island fortsetzen oder die Heimreise antreten.

Verpasse nicht die Gelegenheit, die atemberaubende Schönheit dieser magischen Unterwelt auf dieser familienfreundlichen Reise zu erkunden. 


Camping Thingvellir
64.27684871015704, -21.09240317294405

Direkt im Nationalpark befindet sich dieser großzügig angelegte Campingplatz. Neben dem Platz befindet sich gleich das Besucherzentrum des populären Nationalparks. Man befindet sich hier quasi inmitten dieses beeindruckenden Gebiets und ist somit in unmittelbarer Nähe einiger bekannter Sehenswürdigkeiten.

Informationen sowie einige Tipps zum und über den Nationalpark kann man beim netten Personal erfragen. Dazu gibt es auch gleich ein kleinen Kiosk mit einigen Lebensmitteln, Souvenirs und ein kleiner Imbiss ist auch vorhanden. 


Tag 24 bis 26
19.& 20.06.2026 Wikingerfest in Hafnafjörður & Hauptstadt Reykjavik
Tag24 73km 1:25h Camping Thingvellir-Hafnarfjördur Camping

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Standort Morgens :

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Þingvallakirkja
64.25583811711078, -21.123708397774124
Der anglisierte Name lautet „Thingvellier“. An diesem atemberaubenden Ort tagte zwischen 930 und 1798 die parlamentarische Generalversammlung von Althing. Seit über 1.000 Jahren befindet sich hier auch eine Kirche.

Nachdem Island um 1000 n. Chr. das Christentum angenommen hatte, wurden aus Norwegen Holz für den Bau einer Kirche und eine Glocke zur Verzierung des Turms als Geschenk des liebevoll benannten Königs Olaf dem Dicken geschickt, wie aus der von Snorri Sturluson niedergeschriebenen Geschichte der norwegischen Könige hervorgeht. der isländische Dichter und Historiker. Es war eine schöne kleine Ergänzung zu der üppigen natürlichen Umgebung, in der Islands Regierung jahrhundertelang gebildet und tätig war.

Die Kirche, die sich derzeit an dieser Stelle befindet, stammt aus dem Jahr 1859 und heißt Þingvallakirkja. Klein, aber nicht weniger schön: Die Kirche mit ihrem wärmenden Holzinnenraum ähnelt eher einer gemütlichen Hütte im schneebedeckten Wald als einem Gotteshaus. Die historische Kirche wurde im Laufe der Jahre mehrmals repariert und modernisiert, aber auch heute noch wirkt die kleine Kirche wie etwas aus der Vergangenheit.

Neben der Kirche befindet sich ein bescheidener Friedhof mit etwa 30 Gräbern, eine friedliche letzte Ruhestätte für eine Handvoll Seelen, gelegen an einem der schönsten Orte der Welt.

ÞINGVELLIR-NATIONALPARK: DAS KRONJUWEL ISLANDS
Der Ort Þingvellir gilt aufgrund seiner großen historischen und geologischen Bedeutung als Nationalheiligtum Islands.

Der Name Þingvellir bedeutet wörtlich übersetzt „Ebene der Volksversammlung“ und der Ort symbolisiert die Geschichte Islands. Das Alþingi, das isländische Parlament, wurde im Jahr 930 hier gegründet und ist damit das älteste noch bestehende Parlament der Welt. Das Parlament tagte 868 Jahre lang bzw. bis 1798 an den Ufern des Flusses Öxará. Viele bedeutsame Ereignisse in der Geschichte Islands haben folglich hier stattgefunden und die Isländer betrachten den Ort als die Wiege ihres Landes.

Die magische Landschaft von Þingvellir ist in der einzigartigen geographischen Umgebung eines tektonischen Grabens zwischen der Nordamerikanischen und der Eurasischen Kontinentalplatte entstanden. Die Lavafelder von Þingvellir werden von tektonischen Kräften auseinandergerissen. Dadurch entstehen außergewöhnliche Spalten und Schluchten. Almannagjá oder die Allmännerschlucht, die beeindruckendste von ihnen, ist das Highlight des Nationalparks.

Ein Wanderweg führt durch die gewaltige Schlucht zum Lögberg, dem „Gesetzesfelsen“, und zum Fluss Öxará, der von eindrucksvollen Basaltfelsen eingerahmt wird.

Der tektonische Graben ist zum Teil mit Grundwasser gefüllt und speist Islands größten natürlichen See, den Þingvallavatn. Der See ist Heimat eines einzigartigen Ökosystems, in dem sich seit dem Ende der letzten Eiszeit vier verschiedene Arten des Seesaiblings entwickelt haben.

Auf seinem Weg zu diesem See fließt der wunderschöne Quellfluss Öxará teilweise durch die Almannagjá-Schlucht und ergießt sich am Eingang in einem atemberaubenden Wasserfall. Einige Spalten sind zum Teil mit Grundwasser gefüllt und das kristallklare Wasser gibt Tauchern in Silfra das Gefühl, in der Luft zu schweben. Dieses einzigartige Erlebnis hat der Silfra-Spalte einen Platz unter den 10 besten Tauchplätzen der Welt eingebracht.

Þingvellir ist eine der Hauptattraktionen des Golden-Circle-Tagesausflugs und liegt 40 Autominuten von Reykjavík entfernt. Im Nationalpark gibt es verschiedene Wanderwege und man kann angeln, reiten und in der Silfra-Spalte tauchen.

Das Besucher- und Servicezentrum bietet ein Café mit Souvenirladen und eine Ausstellung zur Geschichte und Natur des Parks namens „Heart of Iceland“. Der Nationalpark selbst ist rund um die Uhr geöffnet und der Eintritt ist frei. Eine Gebühr wird jedoch fürs Parken und den Besuch der Ausstellung erhoben.


Wanderstrecken

https://www.komoot.com/de-de/highlight/318949


1. Wasserfall Öxarárfoss – Flosagjá-Spalte Runde von Laugarvatn

5,00km

01:20

50m

50m

Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.


2. Blick auf die Þingvellir-Spalte – Flosagjá-Spalte Runde von Laugarvatn

5,51km

01:28

60m

60m

Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.


3. Schnorcheln zwischen den Kontinenten

Entdecken Sie die Gletschertiefen eines der besten Tauchspots Islands, des markanten Silfra Fissure, während einer Schnorcheltour in kleiner Gruppe. Machen Sie sich auf den Weg durch die Vulkanfelder des Thingvellir-Nationalparks, um den Ausgangspunkt zu erreichen. Nachdem Sie mit allen notwendigen Ausrüstungsgegenständen ausgestattet sind, steigen Sie ins Wasser, um zwischen Kontinenten zu schwimmen, während Sie sich zwischen der nordamerikanischen und der eurasischen tektonischen Platte hin und her bewegen. Unterwasser GoPro Bilder per E-Mail geliefert sind enthalten.

3 Stunden

Auf dem WasserEnglisch  126€/Person

Perlan- Museum
64.12883521206633, -21.917368493092336
Die Wunder IslandsEin einzigartiges Naturmuseum

https://perlan.is/de


Whales of Iceland
64.15525501043082, -21.95117756422058
Das größte Walmuseum Europas befindet sich im Hafengebiet von Reykjavík. Das Museum zeigt lebensgroße Modelle von 23 Walarten, die in isländischen Gewässern beobachtet wurden, sowie von Menschenhand geschaffene Skelette ausgewählter Wale. Es gibt keine bessere Möglichkeit, mehr über Wale zu erfahren, als diese Riesen in voller Größe aus nächster Nähe zu sehen. Sie werden mit einer neuen Perspektive und Wertschätzung für diese interessanten und wunderschönen Tiere gehen. Whales of Iceland ist ein innovatives Museum mit einem interaktiven Zwergwal und Informationsständen, die das Erlebnis verbessern und Besucher über jeden ausgestellten Wal informieren. Whales of Iceland möchte Wale aus einer einzigartigen Perspektive kennenlernen und mit ihnen teilen, die mit einer Reise zur Beobachtung ihrer natürlichen Umgebung kombiniert werden kann. Das Team von Whales of Iceland hat größten Respekt vor Walen und ihrem Lebensraum und ist davon überzeugt, dass die Information der Gäste diesen Respekt sowohl in Island als auch im Ausland wachsen und teilen wird.

Wikingerfest in Hafnafjörður
64.07484769840373, -21.963684760848164

Leider kann man den Campingplatz anbei nicht vorbuchen. https://lavahostel.is/camping/

Falls ich einen Platz bekomme, dann 2 Tage. Wenn nicht dann bei Vogar Camping in 25km Entfernung versuchen.


Das Wikingerfest in Hafnarfjörður findet im Juni 2026 vom 16. bis 21. Juni statt. Die Veranstaltung findet im Víðistaðatún-Park statt und bietet eine Reihe von Aktivitäten wie einen Markt, Schaukämpfe, Bogenschießen und Wikingerspiele. 
  • Wann: 16. bis 21. Juni 2026
  • Wo: Víðistaðatún-Park in Hafnarfjörður, Island
  • Was: Markt, Schaukämpfe, Bogenschießen, Wikingerspiele, traditionelle Speisen und Handwerk

Hafnarfjörður Camping
64.07506649161566, -21.96521682672878
Der Campingplatz liegt in einem wunderschönen Park nahe dem Stadtzentrum von Hafnarfjörður, in einer ruhigen und verkehrsgünstigen Gegend. Er befindet sich in der Nähe aller Annehmlichkeiten, Geschäfte und zahlreicher Touristenattraktionen. Stadtbusse und der Bus zum internationalen Flughafen Keflavík halten in der Nähe. Für Autoreisende ist der Flughafen nur 30 Minuten entfernt.

Preise für 2025
Erwachsene 2.500 DKK/Person
Wohnmobil/Auto/Camper* 3.500 DKK/Nacht
Zelt* 3.000 DKK/Nacht
Strom 1.300 DKK/Nacht
Kinder (<14) frei
Nächtigungssteuer 400 DKK/Einheit
*Erster Erwachsener inbegriffen

Tag 26
21.06.2026 113 km : Kontinent-Brücke & Lava-Feld-Wanderu
Tag26 132km 1:58h Hafnarfjördur Camping-Strandakirkja Camping

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gef. Strecke : 000
Standort Morgens :

Standort Abends :
GPS : 0,0

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Bridge Between Continents
63.86646317278579, -22.676095795874947

Die Brücke zwischen den Kontinenten ist eine Fußgängerbrücke, die einen flachen Graben zwischen der nordamerikanischen und der eurasischen tektonischen Platte überspannt. Sie liegt entlang des Mittelatlantischen Rückens und bietet die seltene Gelegenheit, zwischen zwei Kontinenten zu stehen und die Auswirkungen tektonischer Bewegungen aus nächster Nähe zu beobachten.

Dieses geologische Wahrzeichen liegt auf der Halbinsel Reykjanes, etwa 50 Kilometer von Reykjavik und 23 Kilometer vom internationalen Flughafen Keflavik entfernt. Die Nähe zu beiden macht es zu einem idealen Zwischenstopp für Reisende, die die Umgebung erkunden möchten.


Brimketill Lava Rock Pool
63.820418441467986, -22.60601440851568
Brimketill ist ein küstennaher Felsenpool auf der Halbinsel Reykjanes, der für seine unterschiedlichen Schönheiten im Wechsel der Jahreszeiten und seine Folklore bekannt ist.

Der heutige Name Brimketill bedeutet übersetzt „Wildwasserkessel“, obwohl er nicht immer so genannt wurde. In der Vergangenheit war er als Oddnýjarlaug oder „Oddnýs Pool“ bekannt, benannt nach einer Riesin oder einem Troll.

Der Legende nach benutzte Oddný den Pool, um zu baden und ihre Kleider zu waschen. Deshalb wurde er nachts gemieden, wenn sie aktiv war (Trolle verwandeln sich laut isländischer Überlieferung bei Sonnenlicht in Stein).


Volcano Skali Parking - 30 Minuten Wanderung zu dem Lavafeld
63.854869629077555, -22.309136517639292

30 Minuten Wanderung zu dem Lavafeld


Strandakirkja Camping
63.829656483048716, -21.678741191094737
Gata free Camping. Name ist Programm, kostenloses Camping, Spende erwünscht. Sehr ruhige, große Wiese in der Nähe eines Bauernhofes. Sanitärblock mit 1 Dusche 2 WCs. Einfache Küche. Schwarzwasserentwässerung und Zugang zu Trinkwasser. Oben im gelben Haus ist kleines Café und Kunsthandwerk Secondhandshop von Locals das zum Camping gehört und über welches sich Camping finanziert.

Tag 27
22.06.2026 119 km : Vulkane & Geysire
Tag27 139km 2:04h Strandakirkja Camping-Geysir Camping

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Standort Morgens :

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GPS : 0,0

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Raufarhólshellir - Lavahöhle
63.93970607362386, -21.402820661538364
Unter den Lavafeldern Islands verbergen sich hunderte Lavahöhlen. Die Raufarhólshellir liegt direkt an der Straße 39 nicht weit entfernt von Reykjavik und zählt zu den größten ihrer Art, sie ist über 1.300 Meter lang.
Lavahöhlen bilden sich wenn bei einem Vulkanausbruch ein Strom aus dünnflüssiger Lava bergab fließt. Die Lava erkaltet an der Oberfläche des Lavastroms und bildet eine feste Decke. Unter dieser Deckschicht bleibt die Lava weiter flüssig und fließt wie in einer Pipeline. Geht der Vulkanausbruch irgendwann zu Ende, wird der Nachschub an flüssiger Lava unterbrochen. Die noch flüssige Lava kann aus dem Tunnel abfließen und eine leere Lavaröhre bleibt zurück.
In der Raufarhólshellir bilden sich in den Wintermonaten spektakuläre Eisformationen. Die Höhle entstand bei einem Vulkanausbruch vor etwa 5.200 Jahren. Noch vor wenigen Jahrzehnten gab es an vielen Stellen in der Höhle Stalagtiden aus Lava. Die meisten wurden von Höhlenbesuchern zerstört, bevor die Höhle unter Schutz gestellt und erschlossen wurde. Die Erschließung einer Höhle wie der Raufarhólshellir bringt viele Herausforderungen mit sich. Zunächst mussten Geologen und Ingenieure die Höhle hinsichtlich ihrer Stavilität bewerten. Die Lage der Stufen und Plattformen in der Höhle wurde in erster Linie aus Sicherheitsgründen festgelegt. Nachdem auch die Wege und das Beleuchtungskonzept festgelegt waren, konnte der eigentlich Ausbau beginnen, der die Höhle soweit möglich unverändert lassen sollte.
Die Höhle kann bei geführten Touren besichtigt werden. Der Zugang vom Besucherzentrum erfolgt durch einen der Deckeneinbrüche. Die Ausmaße sind eindrucksvoll, an vielen Stellen ist die Höhle über 10 Meter hoch und breit. Die Wände präsentieren sich in verschiedenen Farbtönen und an einigen Stellen sind noch kleinere Lavatropfsteine vorhanden. Da die Raufarhólshellir bei Touristen inzwischen recht bekannt ist, empfielt sich die Buchung einer Führung vor dem Besuch.

Kerið Crater Trail
64.04138132728214, -20.888529855796417
Der Kerið-Krater-Trail ist eine kurze, einfache Wanderung rund um einen Vulkankratersee in Island, die etwa 1,4 km lang ist und etwa 25–30 Minuten dauert. Der Weg ist leicht zugänglich und bietet Stufen, die hinunter zum See führen, und einen Weg rund um den Kraterrand. Es ist eine beliebte Station auf der Golden Circle-Route und erfordert eine geringe Eintrittsgebühr für die Instandhaltung des Geländes. 

Brúarfoss
64.2625188337312, -20.52111871407992
Der nur etwa 5 Meter hohe Wasserfall Brúarfoss gilt als einer der schönsten in Island und eine 3 km lange Stichstraße führt zu einem Parkplatz direkt am Wasserfall.
Der Wasserfall ist bekannt für sein leuchtend blaues Wasser, das von zwei Seiten in eine schmale Spalte fällt. Brúarfoss bedeutet übersetzt "Brücken-Wasserfall" und er verdankt seinen Namen einer natürlichen Steinbrücke. Sie soll nördlich des Wasserfalls über den Fluß geführt haben.
Nach einer Legende gab der Bischof von Skálholt im Jahr 1602 den Auftrag zur Zerstörung der Naturbrücke. Zu dieser Zeit gab es in Island eine Hungersnot. Durch die Zerstörung der Brücke sollte hungrigen Bauern und Bettlern der Zugang zu den fruchtbaren Feldern des Bischofs verwehrt werden.

Gullfoss, der Goldene Wasserfall
64.32531300354005, -20.129930219915206
Der wohl bekannteste Wasserfall Islands dürfte der Gullfoss, der Goldene Wasserfall sein. Er liegt im Südwesten des Landes, in der Nähe der heißen Quellen und Geysire des Haukadalur. Über zwei gewaltige, fast im rechten Winkel aufeinanderstehende Kaskaden stürzt das Wasser des Gletscherflusses Hvítá in eine 2,5km lange und 70 m tiefe Schlucht. An warmen Sommertagen donnern pro Sekunde bis zu 1200 KubikmeterWasser in die Tiefe. Die obere Stufe des Wasserfalls hat eine Höhe von 11m, die untere Stufe erreicht eine Höhe von 20m. Die Fallkante beider Stufen wird durch zwei Lavaschichten gebildet. Zwischen den beiden Lavaschichten befindet sich eine weiche Schicht aus Flußschotter. Auch unter der zweiten Basaltschicht liegt Flußschotter. Das fallende Wasser kann diese weichen Schottereinlagerungen leicht abtragen, die Basaltschichten werden unterspült und brechen regelmäßig ab. So ist in den letzten 10.000 Jahren, also seit dem Ende der Eiszeit, die Schlucht entstanden. Im Schnitt beträgt die erosive Rückschreitung 30cm pro Jahr. Besonders starke Erosionskraft entfaltet das Wasser bei Gletscherläufen und während der Schneeschmelze. Eine Verdoppelung der Strömungsgeschwindigkeit kann das Transportvermögen des Wassers um den Faktor 60 vergrößern. Dies erklärt auch, weshalb an und in vielen Flüssen Steinblöcke liegen, die bei normaler Wasserführung nie transportiert werden könnten.

Großer Geysir + Strokkur
64.30933692241796, -20.30340334327286
Zum Goldenen Ring gehörendes geothermisches Gebiet mit heißen Quellen, aktiven Geysiren und Schlammtöpfen.


Vielbesuchter geothermischer Geysir, der alle 8 bis 10 Minuten ausbricht und Höhen von bis zu 20 m erreicht.


Es lohnt sich in jedem Fall, am frühen Morgen, direkt vom Campingplatz aus, das Thermalgebiet aufzusuchen und den Geysir Strokkur bei seinen Ausbrüchen zuzuschauen. So hat man (vielleicht) die Chance, dieses Naturschauspiel ohne viele andere Touristen zu genießen. Tagsüber ist hier, selbst in der Nebensaison, schon ein mächtiger Ansturm. Der Park hat aber noch mehr zu bieten: Überall blubbert es und die heiße Quelle Blesi mit ihrer intensiv blauen Farbe ist ebenfalls sehr beeindruckend.


Camping Geysir
64.30943881977412, -20.304960432991678
Wohnmobil Stellplatz Island: Campingplatz direkt neben dem Geysir

Die Versorgung und Entsorgung unseres Kastenwagens war allerdings zu dieser Zeit, außerhalb der Saison, dennoch möglich. Wir konnten hier Trinkwasser aufnehmen und unsere Toilette entsorgen. Da Grauwasser aber in Island oftmals in dem selben Schacht (einem aus der Erde aufragenden Rohr) entsorgt werden muss, konnten wir unser Abwasser aufgrund der Konstruktion nicht ablassen. Nach eigener Recherche haben wir herausgefunden, dass es empfehlenswert ist, sich für die Grauwasser-Entsorgung einen Schlauch zuzulegen, da dies in Island wohl häufiger vorkommt.


Tag 28
23.06.2026 105 km : Fosse Fosse Fosse
Tag28 121km 1:44h Geysir Camping-Campingplatz Hamragarðar

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km-Stand : 00.000 

gef. Strecke : 000
Standort Morgens :

Standort Abends :
GPS : 0,0

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Urriðafoss
63.92474927701379, -20.675288578845173
Urriðafoss ist ein kleinerer (und oft übersehener) Wasserfall am Þjórsá-Fluss, der etwa 10 Kilometer östlich der Stadt Selfoss liegt. Aufgrund seiner Lage, nur wenige hundert Meter von der Route 1 entfernt, ist er auf jeden Fall einen kurzen Besuch wert.

Caves of Hella
63.837146799807286, -20.413192950067245

Die Höhlen von Hella sind eine Reihe von von Menschenhand geschaffenen Höhlen in Südisland. 

Die Höhlen von Hella, auch bekannt als die Höhlen von Aegissida (auf Isländisch: Höhlen von Ægissíða), bestehen aus 12 Sandsteinhöhlen. Niemand kennt das genaue Datum ihrer Erbauung oder den Grund dafür. Viele Einheimische glauben jedoch, dass die Höhlen eine der ältesten von Menschenhand geschaffenen Stätten Islands sind und aus der Zeit der isländischen Besiedlung oder früher stammen.

Vier der zwölf Höhlen wurden 2019 für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht und können mit einem fachkundigen Führer besichtigt werden. Bei einer Führung durch die Hella-Höhlen erfahren Sie mehr über das Geheimnis ihrer Entstehung und entdecken eine faszinierende unterirdische Welt.

Sie können die Höhlen sogar selbst auf einem Roadtrip mit dem Auto erreichen , wie zum Beispiel auf dieser  10-tägigen Selbstfahrertour auf Islands Ringstraße . Buchen Sie eine geführte Tour durch die Höhlen und genießen Sie eine malerische Fahrt entlang der Südküste zum Eingang.


Ægissíðufoss
63.81875817213707, -20.41974182795265

Der Wasserfall Aegissidufoss liegt am Ytri-Ranga, einem Quellfluss in Südisland. Er befindet sich 4,5 Kilometer südlich der Stadt Hella .

Der Aegissidufoss hat zwar nur einen kleinen Wasserfall, ist aber breit und bedeckt die gesamte Flussbreite. Er ist ideal für beschauliche Momente in der Natur und bietet einen ruhigen Ort zum Entspannen abseits des Trubels.

Der Fluss Ytri-Ranga zählt zu den besten Lachsangelrevieren Islands und bringt jährlich 4.000 bis 7.000 Lachse hervor. Der Wasserfall Aegissidufoss ist ein fantastischer Angelplatz mit einer Lachstreppe für wandernde Fische. Zum Angeln dort ist eine Angelerlaubnis erforderlich .

Einst war der Bau einer Brücke über den Aegissidufoss geplant. Die Pläne wurden jedoch nicht umgesetzt, und stattdessen wurde die Brücke dort errichtet, wo Hella liegt. So können Besucher die unberührte Naturlandschaft des Wasserfalls genießen.

Der Aegissidufoss ist ein atemberaubender Ort zum Fotografieren. An einem klaren Tag kann man den Wasserfall mit dem Vulkan Hekla im Hintergrund fotografieren.


Seljalandsfoss + Gljúfurárfoss
63.615716368390196, -19.993797641018748

Seljalandsfoss ist ein ikonischer Wasserfall an der Südküste Islands, knapp zwei Autostunden von Reykjavik entfernt. Ein Weg führt Besucher hinter die Kaskaden, was den Ort zu einem beliebten Fotomotiv macht.

Der Wasserfall Seljalandsfoss ist eine der atemberaubendsten Naturattraktionen Islands.


Der Gljúfrabúi oder Gljúfurárfoss ist ein Wasserfall in der Nähe des bekannten Seljalandsfoss. Obwohl nur weniger als einen Kilometer von diesem entfernt, wird man hier von den Tausenden von Touristen verschont.

Der Name Gljúfrabúi bedeutet wörtlich ‚der, der in der Schlucht lebt‚. Der 40 Meter hohe Wasserfall ist größtenteils hinter einer Felsklippe versteckt. Von außen ist nur die Fallkante und der obere Teil zu sehen, dann verschwindet er in einer Schlucht, die begehbar ist. Der kleine Fluss Gljúfurá fließt unterhalb des Wasserfalls durch einen Spalt in der Klippe und wer sich dem Wasserfall nähern möchten, muss durch diesen Bach gehen. Nach einigen Metern zwischen den Felswänden öffnet sich ein kleiner Raum, in den der Gljúfrabúi stürzt. Der Weg in die Höhle ist durch die glitschigen und wackeligen Steine im Flussbett leicht anspruchsvoll und man wird mit Sicherheit nass. Deshalb sollte man auch gut auf die Kameraausrüstung achten!


Campingplatz Hamragarðar
63.62073512832278, -19.989275506440183

Fakten / Details: Campingplatz Hamragarðar

  • Saison: in der Regel etwa ab Mitte Mai – September geöffnet
  • Preis: 1500 ISK pro Erwachsenen / Nacht (Bei unserem Aufenthalt war der Campingplatz noch geschlossen und nur ein kleiner Teil aber dafür kostenlos nutzbar. Daher sind die Preise nur Richtpreise aus der vergangenen Saison 2018)
  • Eignung: für Kastenwagen / Vans / Wohnmobile / Gespanne / Zelte
  • Mobilfunknetz: sehr gut (4G – guter Empfang), WLAN (während des offiziellen Campingplatz-Betriebes in der Saison)
  • Infrastruktur: außer einem kleinen Bistro (nur in der Saison) keine weiteren Möglichkeiten – also vorher einen Lebensmittelhändler aufsuchen. Aber die perfekte Lage um in der Gegend noch weitere Sehenswürdigkeiten zu entdecken (wie zum Beispiel das legendäre Fluggzeugwrack und viele weitere Wasserfälle)
  • Toiletten und Duschen sind vorhanden. Die Duschen können gegen eine Gebühr von 300 ISK für 3 Minuten genutzt werden
  • Strom kostet 1000 ISK
  • Stellplatz kann gut als Zwischenübernachtung auf einer Tour um Island entlang der Ringstraße 1 genutzt werden. Von hier aus kann man aber auch den berühmten “Golden Circle” anfahren und umrunden.

Tag 29
24.06.2026
Tag29 90km 1:28h Campingplatz Hamragarðar-Campingplatz in Vik i Myrdal

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km-Stand : 00.000 

gef. Strecke : 000
Standort Morgens :

Standort Abends :
GPS : 0,0

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Rutshellir Caves
63.52263029761554, -19.57268027573057

Im Süden Islands , in der Nähe des wunderschönen Eyjafjöll-Gebirges, gibt es mehrere künstliche Höhlen. Eine davon liegt direkt an der Ringstraße und ist daher leicht erreichbar.

Die Höhle befindet sich in einem eigentümlichen, großen Tuffsteinpfeiler. Im Felsen befinden sich alte Behausungen und eine Höhle namens Rútshellir -Höhle oder Rútur-Höhle . 



Mia's Country Van - Local Fish & Chips
63.524364085529974, -19.505013742303436
Ich habe auf meiner Islandreise fantastisches Essen probiert, aber ein Ort hat mich besonders begeistert: Mia's Country Van. Dieser kleine rote Imbisswagen in der Nähe des Skógafoss servierte mir die besten Fish and Chips meines Lebens.

Kvernufoss & Skogafoss-Wasserfall
63.525207780759914, -19.490014310329045

Kvernufoss ist ein 30 Meter hoher Wasserfall im Süden Islands, in der Nähe der kleinen Stadt Skógar. Im Gegensatz zu seinem berühmteren Nachbarn, Skógafoss, der große Menschenmengen anzieht, ist Kvernufoss relativ unbekannt und wird von weit weniger Besuchern besucht. Er liegt in einer engen Schlucht, was ihm eine abgeschiedene, friedliche Atmosphäre verleiht. Der Wasserfall stürzt über den Rand einer Klippe, umgeben von rauen Basaltformationen, moosbewachsenen Felsen und üppigem Grün in den Sommermonaten.

Eine der einzigartigen Eigenschaften des Kvernufoss Wasserfalls ist die Möglichkeit, hinter ihm entlangzulaufen, ähnlich wie bei Seljalandsfoss. Das Erlebnis, hinter dem Wasserfall zu stehen und den Nebel auf der Haut zu spüren, ist magisch und bietet eine atemberaubende Perspektive für die Fotografie.

Der Skogafoss ist einer der größten und schönsten Wasserfälle in Island mit einer erstaunlichen Breite von 25 Metern und einem Gefälle von 60 Metern.

Am Fluss Skoga gelegen, ist dieser mächtige Wasserfall von der Ringstraße aus gut sichtbar und ein ausgezeichneter Ort, um anzuhalten und sich die Beine zu vertreten, während man die isländische Südküste bereist. Der Fluss unterhalb des Skogafoss beheimatet eine große Saiblings- und Lachspopulation und ist daher im Sommer ein beliebter Ort für Angler.

Aufgrund der Menge an Gischt, die der Wasserfall produziert, ist jedes Mal, wenn die Sonne hinter den Wolken hervortritt, mindestens ein Regenbogen vorhanden.

Das Gelände unter dem Wasserfall ist sehr flach, sodass die Besucher bis an die Wasserwand gehen können. Dadurch wirst du durchnässt, obwohl es an einem Sommertag recht verlockend sein kann.

Der Skogafoss kann auch von oben betrachtet werden, da eine steile Treppe zu einer Beobachtungsplattform über dem Wasserfall führt. Auf dem Weg nach oben kann man viele nistende Seevögel beobachten.


Dyrhólaey Aussichtspunkt
63.40508925917936, -19.12823226175347
Der Aussichtspunkt Dyrhólaey an Islands Südküste bietet fantastische Panoramen über die schwarze Sandküste, das Felsentor und die Felsnadeln Reynisdrangar. Es gibt verschiedene Aussichtspunkte, darunter den Bereich am Leuchtturm, von dem aus man einen beeindruckenden Blick auf den Felsbogen, die Reynisdrangar und die Gletscher Mýrdalsjökull und Eyjafjallajökull hat. Von Mai bis August kann man hier zudem Papageitaucher beobachten. 

Hálsanefshellir Cave
63.40411961943621, -19.04372678515748

Halsanefshellir ist eine Meereshöhle, die für ihre sechseckigen Basaltsäulen berühmt ist. Sie befindet sich am schwarzen Sandstrand Reynisfjara in der Nähe der Stadt Vik an der Südküste Islands.

Halsanefshellir ist eine wunderschöne Höhle am weltberühmten schwarzen Sandstrand Reynisfjara . Sie wurde über Jahrtausende von der unerbittlichen Kraft des Nordatlantiks geformt und ist durch die Basaltsäulen, die ihren Eingang einrahmen, charakteristisch.

Halsanefshellir ist eine flache Höhle, deren Erkundung nicht lange dauert. Sie ist aber ein fantastischer Ort für wunderschöne Fotos. Die Höhle und die umliegenden Felsformationen können nur bei optimalen Bedingungen am Strand von Reynisfjara erkundet werden. Begeben Sie sich niemals bei Flut oder schlechtem Wetter in die Nähe der Höhle! Aufgrund der extrem gefährlichen Reynisfjara-Wellen besteht Lebensgefahr .


Campingplatz in Vik i Myrdal
63.41932029739254, -18.995577634942308

Fakten / Details: Campingplatz in Vik i Myrdal

  • Saison: Mitte Mai – Mitte September (variiert aber je nach Witterung und Nachfrage laut der Aussage von zwei netten Damen, die auf dem Campingplatz beschäftigt sind)
  • Preis 2019: während unseres Aufenthaltes noch nicht bekannt, außerhalb der Saison keine Serviceangebote, dafür aber kostenfrei
  • geeignet für Kastenwagen / Vans / Wohnmobile / Gespanne / Zelte
  • WLAN gegen Gebühr / Mobilfunknetz sehr gut (4G – bester Empfang)
  • Infrastruktur (Supermarkt, Tankstelle, Hotel, Autowerkstatt, Geschäfte, Café, Restaurant etc.) direkt in fußläufiger Entfernung im Dorf
  • Toiletten, Duschen, Aufenthaltsraum, Kleines Bistro, Versorgung und Entsorgung in der Saison verfügbar
  • Spielplatz auf dem Platz
  • Stellplatz kann gut als Zwischenübernachtung auf einer Tour um Island auf der Ringstraße 1 genutzt werden

Ab Vik: Katla-Eishöhle & Super-Jeep-Tour

https://www.getyourguide.de/vik-l32622/ab-vik-katla-eishohle-super-jeep-tour-t166262/?ranking_uuid=5e7d8f52-574b-4d7e-b0c7-7c34231cd943


Tag 30
25.06.2025
Tag30 150km 2:03h Campingplatz in Vik i Myrdal-Skaftafell Campground

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km-Stand : 00.000 

gef. Strecke : 000
Standort Morgens :

Standort Abends :
GPS : 0,0

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Hjörleifshöfði Cave Gígjagjá
63.41807080704335, -18.767069125262026

Hjörleifshöfði ist ein 220 Meter hoher Berg aus Palagonit. Er ist nach Hjörleifur Hróðmarsson benannt, einem der ersten Siedler in Island, der sich am Ende des 9. Jahrhunderts in dieser Gegend niederließ. Wie viele Erhebungen in dieser Gegend war auch Hjörleifshöfði ursprünglich eine Insel, obwohl der Name nicht die dafür typische Endung -ey aufweist.
Man kann den Berg auf einer geschotterten Stichstraße von der Ringstraße aus erreichen. Der Weg ist zwar etwas holperig, sollte bei vorsichtiger Fahrweise zumindest im Sommer aber auch mit einem normalen Pkw zu bewältigen sein.

Auf halbem Weg gibt es einen kleinen Parkplatz mit Informationstafeln. Von hier aus kann man den Berg auch besteigen. Am südlichen Ende des Berges befindet sich eine Höhle, die Gýgagjá oder Hjörleifshöfði Cave. Für Touristen bekannter wurde der Ort als 2015 hier Szenen für den Film Rogue One: A Star Wars Story gedreht wurden.
Die Höhle ist nicht übermäßig groß, aber 20-30 Meter hoch. Sie bietet eine interessante Akustik und einen wunderschönen Blick nach draußen. Die Höhle wird vom Iceland Wedding Planner sogar als Location für Hochzeiten angeboten.


Fjaðrárgljúfur Viewpoint
63.77026917527089, -18.171700004650358
Der Fjadrargljufur-Canyon ist eines der atemberaubendsten Naturwunder Islands; ein dramatischer Gletschercanyon, der über Millionen von Jahren geformt wurde. Mit seinen moosbedeckten Klippen, dem gewundenen Fluss und den filmreifen Ausblicken bietet er ein unvergessliches Erlebnis für Naturliebhaber, Fotografen und Südküsten-Entdecker.

Fossálar Waterfall
63.86052925337405, -17.84038039412617
Mit extremen geologischen Kontrasten, spektakulären Panoramablicken, schneebedeckten Bergmassiven, schwimmenden Eisbergen, heißen Quellen, schwarzen Sandstränden, atemberaubenden Wasserfällen, dampfenden Lavafeldern und einem der mächtigsten Geysire bietet Island, das „Land aus Eis und Feuer“, alles, was Sie sich wünschen, und sollte unbedingt auf Ihrer Wunschliste stehen. Die vielfältige und wunderschöne isländische Natur scheint jedes Mal aufs Neue zu verzaubern. Ein weiterer wunderschöner, ruhiger und friedlicher Wasserfall, der sicherlich viel über die majestätische Schönheit Islands aussagt, ist der Fossálar-Wasserfall. Lassen Sie uns diese Schönheit erkunden und mehr darüber erfahren.

Lómagnúpur Scenic Spot
63.95450870543515, -17.473431204442452
Lómagnúpur ist einer dieser kolossalen Felsen Islands, die viele Menschen faszinieren, an denen man aber meist einfach vorbeigeht, weil man es eilig hat, viele andere beeindruckende Orte zu fotografieren. Wenn Sie jedoch etwas Zeit hier verbringen, können Sie einige absolut atemberaubende Fotos machen.


Lómagnúpur ist buchstäblich schon von weitem zu sehen. An klaren Tagen ist er sogar vom Skaftafell-Nationalpark aus zu sehen, der etwa 30 km entfernt auf der anderen Seite der schwarzen Wüste liegt. Er ist leicht zu finden, da er an der Hauptstraße A1 im Süden Islands direkt am Felsen vorbeiführt. Parkplätze sind in der Gegend leicht zu finden, ohne auf der Hauptstraße parken zu müssen. Fahren Sie daher unbedingt von der Straße ab, bevor Sie Ihr Auto abstellen.


Skaftafell Campground
64.015499323119, -16.971617566446444

Fakten / Details: Campingplatz im Nationalpark Skaftafell

  • Saison: in der Regel von April – Oktober, teilweise auch länger und abhängig von Witterungsbedingungen sowie der Nachfrage
  • Rezeption im Nationalpark-Informationszentrum (etwa 3 Minuten zu Fuß entfernt) / dort auch WIFI (WLAN)
  • Preis 2019: 1900 ISK / Erwachsenen / Nacht + 333 ISK Gästesteuer / Nacht (unabhängig der Anzahl an Personen), bei Aufenthalt von zwei Nächten und mehr: 1600 ISK / Erwachsenen / Nacht + 333 ISK Gästesteuer / Nacht (Strom 1000 ISK / Tag)
  • Duschen kostenfrei
  • geeignet für Kastenwagen / Vans / Wohnmobile / Gespanne / Zelte
  • WLAN gegen Gebühr an der Rezeption / Mobilfunknetz sehr gut (4G)
  • Infrastruktur (Café in der Hauptsaison, Gletschertouren-Anbieter, Souvenirshop) direkt auf dem Gelände
  • Toiletten, Duschen, Abwaschraum und weitere Angebote (Ent- und Versorgung) vor Ort verfügbar
  • Optimaler Ausgangspunkt für Wanderungen zum Svartifossen, zum Gletscher und in den Nationalpark
  • Stellplatz kann gut als Zwischenübernachtung auf einer Tour um Island auf der Ringstraße 1 genutzt werden

Wandern in Thakgil
Das Wetter im Thakgil-Canyon ist oft überraschend angenehm und macht die Gegend zu einem idealen Ort zum Wandern und Campen. Die Wanderwege und Campingplätze sind größtenteils von Hügeln und Bergen umgeben, die mit leuchtend grünem Moos bewachsen sind.


In Thakgil gibt es drei Hauptwanderwege. Dies sind der Maelifell Trail (der rote Weg), der Austurafretta Range Trail (der gelbe Weg) und die Remundargil Ravine Loop (der violette Weg).

Der Austurafretta-Gletscherweg ist mit 17 Kilometern (10,5 Meilen) der längste der drei Wanderwege. Alle drei führen jedoch zu einigen der beeindruckendsten Landschaften, wie dem Wasserfall Remundargilsfoss und einem atemberaubenden 360-Grad-Panoramablick auf den gletscherbedeckten  Vulkan Katla.

Bei der Erkundung des Gebiets sollten Besucher auf den Wegen bleiben und nicht auf das Moos treten, da diese wunderschöne, leuchtend grüne Flora viele Jahre zum Wachsen brauchte. 

Wie man nach Thakgil kommt

Etwa 20 Kilometer nordöstlich von Vík gelegen , gilt Thakgil vielen als Geheimtipp, da es so lange unentdeckt geblieben ist. Verglichen mit den vielen anderen Wandergebieten Islands ist Thakgil weniger überlaufen, sodass Besucher die Gegend nach Herzenslust erkunden können.


Svartifoss Trail

Es gibt viele tolle Wasserfälle in Island, und manche - wie der Seljalandsfoss und der Skógafoss - können sogar direkt von der Ringstraße aus gesehen werden. Andere erfordern eine Anfahrt auf Landstraßen oder Schotterpisten, und manche sind nur mit einer Wanderung erreichbar.

Ich hatte mich schon einmal zum Wasserfall Glymur gewagt, diese Wanderung ist anspruchsvoll und dauert etwa 3 Stunden.... ab dem Naturreservat Skaftafell gibt es jedoch eine schöne und recht einfache Wanderung zum einigermaßen berühmten Wasserfall Svartifoss, die gut bei einer Rundreise entlang der Ringstraße und auch bei wenig Zeit eingebaut werden kann.

Sein Name bedeutet so viel wie „der schwarze Wasserfall“, und obwohl er nicht hoch und sehr schmal ist, gibt er ein tolles Fotomotiv ab: Eingebettet von dunklen Basaltsäulen vulkanischen Ursprungs stürzt er idyllisch in ein steiniges, grün beflecktes Becken. Erinnert ihr euch an die Hallgrímskirkja in Reykjavík? Ja genau - dieser Wasserfall war Vorbild für die ungewöhnliche Säulenarchitektur der Front. 



Svartifoss
64.02742378913871, -16.975439917501376
Sein Name bedeutet so viel wie „der schwarze Wasserfall“, und obwohl er nicht hoch und sehr schmal ist, gibt er ein tolles Fotomotiv ab: Eingebettet von dunklen Basaltsäulen vulkanischen Ursprungs stürzt er idyllisch in ein steiniges, grün beflecktes Becken. Erinnert ihr euch an die Hallgrímskirkja in Reykjavík? Ja genau - dieser Wasserfall war Vorbild für die ungewöhnliche Säulenarchitektur der Front. 

Tag 31
26.06.2026 126 km
Tag31 130km 1:50h Skaftafell Campground-Tjaldsvæðið Myllulækur Camp

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km-Stand : 00.000 

gef. Strecke : 000
Standort Morgens :

Standort Abends :
GPS : 0,0

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Hofskirkja - Fotostop
63.90954158348492, -16.707685599858326

Hofskirkja. Wenn Sie zwischen der Stadt Vík und der Gletscherlagune unterwegs sind, wird diese kleine Rasen- Kirche, die mit Gras bedeckt ist, fast zu einem Wallfahrtsort und einem wichtigen Grund für einen Stopp. Auch die Verfügbarkeit von Toiletten könnte nützlich sein.

Sie finden die Hofskirkja im Dorf Hof in Öræfi, im Südosten Islands. Sie ist eine der letzten Rasen-Kirchen, die gebaut wurden und veranschaulicht eine traditionelle Bauweise, bei der natürliche Materialien wie Rasen und Stein verwendet wurden, um sich harmonisch in die Landschaft einzufügen. Dieser Stil war in Island aufgrund des Mangels an Holz, das geschont werden musste, weit verbreitet. Die Hofskirkja, erbaut im Jahr 1884, ist noch in Betrieb und auch ein geschütztes Denkmal. Die Architektur der Kirche mit ihrem mit Gras bedeckten Dach bietet nicht nur Isolierung, sondern fügt sich auch wunderschön in die umgebende Landschaft ein, was sie zu einem malerischen Ort macht, der das Wesen des historischen und kulturellen Erbes Islands einfängt.


Mulagljufur Canyon - Wanderung (4 km)
63.99313764458916, -16.43580116738315
Die Wanderung zu diesem Canyon ist eine der besten entlang der Ringstraße. Dieser Ort sieht direkt aus einem Fantasy-Buch oder Film aus. Unbedingt mit Einkehr und Wanderung!
Außerdem: Die Natur hier ist sehr zerbrechlich und es gibt viele Vögel, die auf den Klippen nisten. Hinterlassen Sie keine Spuren und stören Sie die Tierwelt nicht mit Drohnen :)Die Wanderung vom Parkplatz zum Canyon und zrück ist etwa 4km lang und der Hauptweg ist gut gekennzeichnet. Toller Spot, tolle Wanderung mit Blick über den Gletscher und eher wenige Touristen.

Glacier watching + Diamond Beach
64.01648850563377, -16.365957115989637

Der Auslassgletscher Fjallsjökull, der aus dem Vatnajökull entspringt , erstreckt sich bis zur Oberfläche der Lagune, wo große Eisberge von der Eiskappe abbrechen und ins darunterliegende Wasser stürzen.

Mit den vielen hundert Eisbergen, die auf der Oberfläche der Lagune schwimmen, gilt Fjallsárlón als starker Konkurrent nach der nahegelegenen und berühmteren Gletscherlagune Jökulsárlón .

Obwohl es kleiner als sein Nachbar ist, ist es weniger bekannt und daher weniger von anderen Besuchern überlaufen.

Wie Jökulsárlón zeichnet sich auch Fjallsárlón durch seine einzigartigen, glitzernden Eisberge aus. Kein Eisberg gleicht dem anderen, Hunderte von Eisbergen in verschiedenen Formen und Größen treiben träge auf dem Wasser. Während die Eisberge von Ort zu Ort treiben, kollidieren sie oft und erzeugen ein lautes Stöhnen, wenn das Eis aneinander reibt.


Auf dem Fjallsárlón können Sie Bootstouren unternehmen. Diese bieten eine hervorragende Möglichkeit, die Eisberge aus nächster Nähe zu erleben und die ruhige Atmosphäre der Lagune mit einem Hauch von Abenteuer zu bereichern. Wer sich für eine Bootsfahrt entscheidet, erhält warme Schutzanzüge und eine Sicherheitseinweisung, die Sie über die umliegenden Gletscher und ihre Entstehung informiert.

Diese Touren werden mit Schlauchbooten durchgeführt, d. h. jede Reise ist individuell und auf kleine Gruppen (max. 10 Teilnehmer) zugeschnitten. Die Bootsfahrten auf der Fjallsárlón dauern etwa 45 Minuten.

In Fjallsárlón gibt es auch ein kleines Bistro, ideal für Reisende, die in der Gegend leichte Snacks und Erfrischungen suchen. Gäste können aus einer Vielzahl verschiedener Gerichte wählen, darunter Sandwiches, Salate, Suppen, Kuchen und Süßigkeiten. Im Sommer ist das Bistro von 9:30 bis 18:00 Uhr und im Winter von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.  


Jökulsárlón Glacier Lagoon Boat Tours and Cafe
64.0485852268642, -16.179282004455192

Bereiten Sie sich auf eine unvergessliche Reise mit den Fjallsárlón-Bootstouren vor! Schließen Sie sich Tausenden begeisterten Kunden an, die bereits die Magie der Gletscherlagune Fjallsárlón erlebt haben. Unsere Zodiac-Bootstour ist Ihr Ticket zu einem außergewöhnlichen Abenteuer.

Ihr erfahrener Guide führt Sie durch eine atemberaubende, moosbewachsene Landschaft zur Lagune, wo Ihr Boot auf Sie wartet. Auf dem Wasser erwartet Sie ein faszinierendes Schauspiel aus Eisbergen. Umrunden Sie Eisberge in allen Formen und Größen, und mit etwas Glück können Sie sogar beobachten, wie sich einer spektakulär dreht oder wendet. Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, uraltes Gletschereis direkt zu probieren!

Die Reise geht weiter zum Vatnajökull-Gletscher, dem größten Gletscher Europas. Wir bringen Sie so nah wie möglich an die gewaltige Gletscherwand heran, solange dies sicher möglich ist. Halten Sie Augen und Ohren offen – vielleicht sehen und hören Sie, wie ein kolossaler Eisberg vom Gletscherrand abbricht und in die Lagune stürzt, bevor er leise und langsam davontreibt.

Unsere professionellen Guides sind von dieser unglaublichen Region begeistert und legen großen Wert darauf, Ihnen ein individuelles Erlebnis zu bieten. Auf unseren Eisberg-Bootstouren erhalten Sie faszinierende Einblicke in die Geschichte und die Beschaffenheit der Gletscher und Eisberge, die Fjallsárlón so einzigartig machen.


Crystal Blue Ice Cave Tours Glacier Lagoon- Troll.is meeting point
64.04825736716687, -16.17847537402929

Bereiten Sie sich auf ein unvergessliches Abenteuer vor und entdecken Sie Islands atemberaubende Naturwunder! Auf dieser Tour fahren Sie in einem leistungsstarken Geländewagen (4x4 Super Jeep) durch unwegsames Gelände, dringen tief in einen Gletscher ein und betreten die faszinierende Blaue Eishöhle – auch bekannt als Kristallhöhle . Bestaunen Sie die schimmernden Blautöne des Eises, die einzigartigen Formationen und die sich ständig verändernden Tunnel und Spalten, die jeden Besuch zu einem unvergleichlichen Erlebnis machen.

Ihre Reise beginnt am Parkplatz der Gletscherlagune Jökulsárlón. Dort treffen Sie Ihre erfahrenen Guides und steigen in einen speziell für Islands anspruchsvolles Gelände konzipierten Super-Jeep. Während der Fahrt hinauf zum Gletscher erwartet Sie ein aufregendes und holpriges Erlebnis, bei dem Sie von Ihrem freundlichen und sachkundigen Guide Wissenswertes über die Region erfahren.
Kleiner Tip : www.stepman.is ist ein Österreicher Stephan Mantler als Guide


Diamond Beach
64.04462165794963, -16.178837680295754

Der Diamond Beach ist ein schwarzer Sandstrand an der Südküste Islands, der durch Eisberge und Eissplitter berühmt ist, die von der nahegelegenen Jökulsárlón-Gletscherlagune ins Meer und an den Strand gespült werden. Diese Eisbrocken, die auf dem schwarzen Vulkansand wie Diamanten funkeln, machen den Ort zu einem beliebten Fotospot. 


Tjaldsvæðið Myllulækur Camp
64.3461353462377, -15.261081942952105
Campingplatz an der Straße Nr. 1, etwa 10 Kilometer nördlich von Höfn. Der Campingplatz ist sehr sauber und gut gepflegt, mit freundlichen und hilfsbereiten Besitzern. Er bietet eine Außensitzgelegenheit, ein Spülbecken für Geschirr und Münzduschen (100 ISK/Min). Im Gegensatz zu dem, was man hört, hat mir der Campingplatz gefallen.

Tag 32
27.06.2026 Ostfjorde
Tag32 123km 2:05h Tjaldsvæðið Myllulækur Camp-Djupivogur CampGround

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km-Stand : 00.000 

gef. Strecke : 000
Standort Morgens :

Standort Abends :
GPS : 0,0

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Stokksnes - Fotospot
64.2464215666542, -14.969869241253042

Stokksnes ist nicht irgendein Strand – es ist ein verborgener Schatz, umgeben von Bergen, schwarzen Sandstränden und einer atemberaubenden Aussicht. Neugierig, was diesen abgeschiedenen Ort von anderen isländischen Reisezielen unterscheidet? Lesen Sie weiter und erfahren Sie, warum Stokksnes einen Abstecher wert ist.

Mit ihren schwarzen Sandstränden, schroffen Klippen und weitläufigen Ausblicken ist die Halbinsel Stokksnes ein Paradies für Fotografen und Naturliebhaber. Sie ist einer der besten Orte für alle, die Islands raue und ungezähmte Schönheit erleben möchten.


Viking Village (Film Set)
64.26051431293182, -14.985202979426386

Das Wikingerdorf-Filmset ist eine Nachbildung einer Wikingersiedlung am Fuße des Berges Vestrahorn. Es liegt auf der Halbinsel Stokksnes und wurde ursprünglich für ein Filmprojekt gebaut, das nie fertiggestellt wurde. Seitdem wurde es in mehreren Produktionen verwendet, darunter in der Netflix-Serie The Witcher: Blood Origin.

Obwohl das Dorf fiktiven Ursprungs ist, spiegelt es wider, wie die Strukturen der Wikingerzeit in den ersten Jahrhunderten der Besiedlung an Islands Südküste ausgesehen haben könnten. Seine verwitterten Holzgebäude, die mit Torf gedeckten Hallen und die dramatische Küstenlage machen es zu einem attraktiven Zwischenstopp für Besucher, die sich für Geschichte und Landschaft interessieren.


Eggin í Gleðivík
64.66135214313819, -14.299792662066695
Eggin í Gleðivík ist ein faszinierendes Kunstwerk, das überlebensgroße Eier von Vögeln zeigt, die häufig in Island nisten. Unter anderem finden sich hier natürlich die Eier der beliebten Papageitaucher und der verhassten Großen Skua.

Djúpivogur Camping Ground
64.65497017085875, -14.281710894802638

Abgesehen davon, dass es an den malerischen Ostfjorden nicht so viele Optionen und Angebote in Hinsicht auf Campingplätze gibt, ist das kleine Dörfchen Djupivogur ohnehin einen Abstecher von der Ringstraße 1 wert.

Malerisch liegt der bereits sehr alte Siedlungsplatz auf einer Landzunge, durch einen einzigartigen Vogelreichtum bekannt ist. Auf der vorgelagerten Vogelinsel Papey kann man riesige Kolonien an Seevögeln beobachten. Die Fähre dorthin startet im Hafen vom Dorf. Ansonsten findet man in Djupivogur weitere Möglichkeiten zum Einkehren, einen Supermarkt und das Dorfmuseum. Etwas weiter stösst man auf die inzwischen bereits recht populären “Eggin i Gledvik” oder auf deutsch “34 Eier aus Stein” – eine Installation des Künstlers Sigurðar Guðmundssonar im benachbarten Örtchen Gledvik. Dort kann man die Steinskulpturen von den Eiern der 34 auf Island vorkommenden Vogelarten am Meer betrachten.


Tag 33
28.06.2026 106 km
Tag33 106km 1:27h Djupivogur CampGround-CampEast

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km-Stand : 00.000 

gef. Strecke : 000
Standort Morgens :

Standort Abends :
GPS : 0,0

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Petras Steinsammlung
64.83554795668884, -13.883520018005285
VOM 1. MAI BIS 31. OKTOBER TÄGLICH GEÖFFNET. ÖFFNUNGSZEITEN: 9.00 bis 17.00 Uhr Steinsammlung in Privatbesitz in einem wunderschönen botanischen Garten Die Steine wurden in Island von Frau Petroa gesammelt, die sie sorgfältig in ihrem Haus und Garten zwischen den Blumen platzierte, sodass interessierte Besucher sie beobachten und genießen konnten.

CampEast - Fáskrúðsfjörður
64.93661724113964, -14.029255050111205
Fáskrúðsfjörður in Ostisland fasziniert mit seiner tief verwurzelten französischen Vergangenheit, sichtbar an zweisprachigen Straßenschildern und sorgfältig restaurierten historischen Gebäuden. 

Der Campingplatz liegt wunderschön an einem kleinen Teich, oberhalb des Dorfes, und bietet gute Einrichtungen. Es gibt Duschen, Strom, Toiletten und eine Entsorgungsstation für Wohnmobile.

Preis:

  • Erwachsene: 2000 NOK pro Person/pro Nacht + Übernachtungssteuer

  • Senioren und Menschen mit Behinderung: 1750 ISK + Übernachtungssteuer

Tag 34
29.06.2026
Tag34 107km 1:40h CampEast-Seydisfjordur Camping Site

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km-Stand : 00.000 

gef. Strecke : 000
Standort Morgens :

Standort Abends :
GPS : 0,0

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Vattarnes Sea Cliffs
64.92490465531029, -13.684239196796833

Die Ostfjorde liegen an Islands Ostküste und gehören zu den am meisten unterschätzten Regionen des Landes. Hier stürzen majestätische Berge in enge Fjorde, Rentiere grasen in freier Wildbahn und farbenfrohe Fischerdörfer schmiegen sich an die friedliche Küste.

Anders als die geschäftige Südküste oder der Golden Circle bietet Ostisland ein ruhiges, malerisches Erlebnis mit weniger Menschenmassen. Es ist ideal für alle, die Naturschönheiten, reiche Folklore und intensive Outdoor-Abenteuer bei geführten Ostfjord-Touren suchen . 


Strandarvegur
65.2793, -13.9299
Wunderschöner Übernachtungsplatz mit fantastischem Blick auf den Fjord und angeblich kann man manchmal sogar Wale sehen! Mehrere Plätze entlang dieser „Strecke“, dieser ist etwas größer. Absolut ruhig, nachts kein Verkehr, nur ein paar Autos am Morgen, aber wir wurden nicht gestört. 

Tag 35 bis 44
30.06.2026-09.07.2026 : Puffer bis zur Rückreise
Seydisfjordur Camping Site
65.25984806161777, -14.012318552265466
Seyðisfjörður Camping Site wird für viele Touristen ziemlich sicher der letzte oder der erste Campingplatz auf einer Island Umrundung sein – zumindest wenn man mit der Fähre nach Island reist. So war es auch bei uns: Seyðisfjörður Camping Site war der letzte Campingplatz, den wir auf unserem Kastenwagen Roadtrip ansteuerten. Mit einer Übernachtung im Ort geht man zumindest sicher, dass man die Abfahrt der Fähre nicht durch ungeplante Ereignisse verpasst. Der Campingplatz von Seydisfördur liegt unweit des Fährterminals der Smyril Line direkt neben dem Hafen. Somit hat man am Abreisetag kaum Stress, denn man steht quasi schon fast am Check In der Fähre.

Tag 44
TAG 44, 09.07.2026 zum Fährhafen Ab 8:00h da sein
Smyril Line | Seyðisfjörður
65.26352823828526, -14.008522200616369

Seyðisfjarðarkaupstaður
Island
Wegpunkte
Der Wikinger auf Rädern in mir - Fernweh ruft ... ISLAND ruft !!!

Der Wind kommt aus dem Norden. Er riecht nach Salz, nach Regen, nach Ferne. Ein Wind, der einem sagt, dass man nicht bleiben sollte. Früher stachen Männer mit Drachenbooten in See. Sie folgten keinem Plan, nur dem Horizont. Heute sitze ich hinter einem Lenkrad, und mein Schiff aus Stahl heißt Fritz. Er knarzt manchmal im Seitenwind und sein Motor brummt wie ein alter Seebär. Aber er trägt mich zuverlässig nach Norden, dorthin, wo Land, Meer und Himmel noch nicht voneinander getrennt wirken.


Die Straßen werden leerer, die Orte kleiner, die Gedanken weiter. Mit jedem Kilometer fällt etwas von mir ab – Lärm, Erwartungen, Gewohnheiten. Das Leben, das immer so wichtig schien, wird im Rückspiegel kleiner.


Der Norden verlangt nicht viel. Er fragt nicht, wer du bist, was du erreicht hast
oder wohin du noch willst. Er gibt dir Wind, Regen und Stille. Und er wartet ab, was davon in dir übrig bleibt.


Island liegt irgendwo vor mir, jenseits von Wasser und Zeit. Eine Insel aus Feuer und Eis, auf der Menschen schon immer gelernt haben, mit wenig auszukommen. Vielleicht fahre ich dorthin, weil ich wissen will, wie viel Mensch übrig bleibt, wenn alles Überflüssige verschwindet.


Fritz rollt weiter, ruhig und unbeirrt, als wüsste er längst, dass wir beide nicht einfach nur reisen. Wir folgen einem Ruf, den man nicht erklären kann. Ein alter Ruf aus dem Norden.

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YouTube - Reisevideos - Playlist

https://www.youtube.com/playlist?list=PLD3KxOtxoJUFxHP3niP7I2FCv_Puru3rJ

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Fährverbindung
Hirtshals
Region Nordjütland, Dänemark
2 T. 18 Std.
Seyðisfjarðarkaupstaður
Island
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Die Fährfahrt

Da ich sehr früh beim Check-In war lief alles unproblematisch. Über mein Kennzeichen wurden meine Daten erfasst. Ich bekam Fahrkarte und Kabinenschlüssel. Wurde in die Reihe eingewiesen und das Boarding konnte beginnen. Viele Camper und Offroader standen in der Reihe. Auch Claudi Datscher von der Tankstelle in Hirtshals.


Dafür das ich der "Kleine" unter den Großen Campern bin wurde mir auch gleich ein Parkplatz direkt an der Auffahrt zur zweiten Ebene zugewiesen. Super zu merkender Stellplatz. Direkt an der Tür. Perfekt. Habe hier auch einen tollen CamperVan (Offroader) mit dem Namen RAGNAR gesehen. 


Ein Holländer sah mich beim Aussteigen aus dem Fritz und sprach mich auf Englisch an. Als er merkte ich komme aus Deutschland sagte er zu mir : "TOP. Sehr Stimmig. Du und dein Auto". Er meinte wohl das Aussehen. Tja, Fritz und ich wir passen gut zueinander.


Die Fährfahrt war wie jede andere auch. Sehr viele Deutsche auf der Norröna. Mit einigen bin ich ins lapidare Gespräch gekommen. Ich genoss aber lieber die Ruhe und das Summen der Motoren.


Als wir die Farör-Inseln mit einem Zwischenstop anliefen konnte ich kurz von Bord und habe mir Thorshavn angeschaut.

Nachdem wir die Shetland-Inseln passiert hatten kamen wir in den Nordatlantik. Ab da wurde der Seegang sehr heftig. Viele auf dem Schiff hatten sich Pflaster hinter die Ohren geklebt.


Als wir in den Fjord auf Island einfuhren wechselte das Wetter von hohem Wellengang in starken Westwinden. Der Wind peitschte kräftig.

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Tag 1
27.05.2026 Ankommen und Puffins
Mi., 27. Mai. 2026
Tag 01 Seydisfjordur-Álfaborg Campsite - Borgarfjörður eystra

km-Stand : 53.928   gef. Strecke : 102 km 

Standort Morgens : Fähre Seydisfjördur

Standort Abends : Álfaborg Campsite   GPS : 65.5240, -13.8086

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Hafnarhólmi - Papagaientaucherhügel
65.54343298567166, -13.7639839028026
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106,4 km 1 Std. 52 Min.
Álfaborg - Stadt der Elfen
65.52243516399724, -13.807275256659423
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4,9 km 6 Min.
Álfaborg Campsite - Borgarfjörður eystra
65.5240342155496, -13.808644254255697
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Short vom Fjord - Ankunft im Land der Götter

Heute bin ich mit der MS Norröna in Seyðisfjörður angekommen. Und schon die Überfahrt war mehr als nur eine Reise. Alles war dabei. Nieselregen. Sonnenschein. Starker Wind. Schwerer Seegang. Genau richtig. Kein Handy. Kein Internet. Und plötzlich bleibt nur noch das Wesentliche. Das Meer. Der Himmel. Der Wind. Und man selbst. Es tat gut. Dieses gezwungene Herunterkommen. Keine Ablenkung mehr. Keine Dauerbeschallung. Einfach Zeit.


Ich habe unterwegs einige nette Gespräche geführt. Nicht viele. Nicht oberflächlich. Sondern genau diese kurzen Begegnungen, die unterwegs entstehen und genauso schnell wieder verschwinden. Interessant. Echt. Manche davon habe ich später abends in Álfaborg tatsächlich wiedergetroffen.

Island verbindet irgendwie.


Die Zollpassage? Fast surreal einfach. Weiterfahren. 


Und dann… die ersten Kilometer durch Island. Strahlend blauer Himmel. Die Berge. Die Fjorde. Diese Weite. Es ist schwer zu beschreiben, was dabei passiert. Denn Island zeigt sich nicht einfach nur. Es wirkt. Die Landschaft hier ist größer als Gedanken. Größer als Sorgen. Und genau das macht etwas mit mir. Diese Reise ist mehr als ein Roadtrip. Ich merke das bereits am ersten Tag. Die Natur holt mich zurück. Zur Erde. Zu mir selbst. Hier draußen wird alles stiller. Klarer. Jeder Windstoß. Jeder Berg. Jeder Wasserfall. Scheint etwas in mir geradezurücken.


Die alten Götter fühlen sich hier nicht wie Geschichten an. Sondern wie etwas, das noch immer zwischen den Bergen lebt. Im Nebel. Im Meer. Im Stein. Als ich das erste Mal anhielt und über die Landschaft blickte, blieb mir nichts anderes übrig als niederzuknien. Nicht aus Inszenierung. Sondern aus Ehrfurcht. Ein stiller Dank. An die Erde. An die Götter. An diesen Moment. Danach ging es weiter.


Mit mehreren Fotostops. Wobei „Fotostop“ eigentlich falsch klingt. Denn ich halte nicht an, um Fotos zu machen. Ich halte an, weil mich diese Landschaft immer wieder zwingt stehenzubleiben. Und dann kamen die Puffins. Endlich. Und diesmal wirklich der Jackpot. Ein Hügel mitten an der Kolonie. So nah dran wie nie zuvor. Diese kleinen Wesen wirken gleichzeitig unbeholfen und vollkommen frei. Der Wind trägt sie mühelos über die Klippen. Unter ihnen das Meer. Über ihnen der Himmel. Ich stand einfach nur da. Kamera in der Hand. Und grinste wahrscheinlich wie ein kleines Kind. Perfekte Fotos. Ja.


Aber vor allem perfekte Momente. Heute war erst der Anfang.

Und trotzdem fühlt es sich an, als hätte Island bereits begonnen, mich zu verändern.

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Tag 2
28.05.2026 Staubschnee, Odin und die rohe Kraft Islands
Tag 2 Alfaborg Campsite nach Ásbyrgi Campground

km-Stand : 54.168    gef. Strecke : 240 km

Standort Morgens : Alfaborg

Standort Abends :  Ásbyrgi campground   GPS : 66.0254, -16.4954

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0,4 km 1 Min.
Lagarfossvirkjun - Wasserkraftwerk
65.50713574699478, -14.363806256800004
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43,8 km 57 Min.
Geirsstaðakirkja - Wikingerkirche
65.50432757624188, -14.519428077692034
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10,3 km 10 Min.
Dettifoss West-Parkplatz
65.812746832744, -16.400670240082498
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149,6 km 1 Std. 56 Min.
Ásbyrgi - Hufabdruck Sleipnirs
66.0178814855077, -16.505785476996863
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37,1 km 52 Min.
Ásbyrgi campground
66.02599111508157, -16.496741713244347
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Short vom Fjord - Sleipnir lässt grüssen

Heute musste ich meine Route ändern. Für die kommenden Tage wurde Schneefall angekündigt und die geplante Hochlandstrecke ist ohnehin noch gesperrt. Also habe ich beschlossen, die große Hochlandfahrt ans Ende der Reise zu legen. Island entscheidet hier draußen mit. Und genau das gefällt mir.


Also ging es heute Richtung Norden. Zum Dettifoss und weiter nach Ásbyrgi – dem hufeisenförmigen Canyon, der laut alter Saga vom achtbeinigen Pferd Sleipnir geschaffen wurde. Dem Pferd Odins. Schon allein dieser Gedanke passt zu Island. Hier wirken die alten Geschichten nicht wie Märchen. Sondern wie Erinnerungen der Landschaft selbst. 


Unterwegs machte ich zuerst Halt an einem modernisierten Wasserkraftwerk. Das alte Kraftwerk lag trocken.nFast verlassen. Doch die Wassermassen daneben wirkten gewaltig. Ungezähmt. Dieses Donnern des Wassers begleitet einen hier überall. Es ist nicht einfach nur Natur. Es ist Kraft. Immer wieder traf ich unterwegs Deutsche. Viele Deutsche. An fast jedem Aussichtspunkt hörte man vertraute Stimmen. Und trotzdem fühlt sich Island nie voll an. Die Landschaft verschluckt die Menschen einfach.


Danach ging es weiter über die Gravel Road. Schotter. Wellblech. Staub. Und Fritz? Der macht einfach seinen Job. Mit etwa 50 km/h schwebte er regelrecht über die Querrillen. Dieses Gefühl ist schwer zu beschreiben. Man fährt nicht mehr gegen die Straße. Man beginnt mit ihr zu arbeiten. Die Landschaft wurde rauer. Karger.


Dann stand plötzlich eine kleine Grassodenkirche vor mir. Ein winziges Kirchlein. Still. Fast verloren in der Weite. Und endlich verstand ich das Wort „Kirkja“. Nicht nur als Übersetzung. Sondern als Gefühl.

Ein Schutzraum. Ein stiller Ort mitten in der Wildnis. 


Später erreichte ich den Dettifoss. Den mächtigsten Wasserfall Europas. Schon beim Aussteigen peitschte mir der Wind entgegen. Mit voller Wucht. Die Gischt flog waagerecht. Fotos zu machen war schwierig. Teilweise musste ich die Kamera schützen wie einen Schatz. Aber dieser Wasserfall… Er ist nicht schön im klassischen Sinn. Er ist brutal. Roh. Gewaltig. Das Wasser donnert in die Tiefe, als würde die Erde selbst aufbrechen. Und genau dort spürt man wieder diese Ehrfurcht. Diese Erkenntnis, wie klein man eigentlich ist. Auch hier traf ich wieder Menschen von der Fähre. Man beginnt langsam bekannte Gesichter wiederzusehen. Als würden sich unsere Wege immer wieder kreuzen.


Am Nachmittag entschloss ich mich, die Fahrt in Ásbyrgi zu beenden. Das Wetter wurde härter. Nieselschnee. Hier nennt man ihn Staubschnee. Und manchmal fällt er tatsächlich waagerecht. Getrieben vom Wind. Trotzdem hat dieser Ort etwas Friedliches. Der Canyon wirkt wie ein geschützter Raum mitten in der Wildnis. Fast mystisch. Vielleicht liegt es an der Saga. Vielleicht an der Form. Oder einfach an der Energie dieses Ortes. 


Ich sitze jetzt im Fritz. Draußen tanzt der Schnee durch die Luft. Der Wind zieht über die Ebene. Und trotzdem fühle ich mich ruhig. Geerdet. Diese Reise verändert etwas in mir. Nicht laut. Nicht plötzlich. Sondern langsam. Mit jedem Kilometer. Mit jedem Wasserfall. Mit jedem Sturm.


Morgen werde ich hier eine kleine Wanderung auf die Felseninsel machen. Und danach weiterfahren. Zum Arctic Henge. Ich bin gespannt, welche Geschichten Island dort für mich bereithält.

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Tag 3
29.05.2026 Arctic Henge - Polarsonnenkreiswende
Tag 3 GravelRoad Kopasker Strönd

km-Stand : 54.168    gef. Strecke : 138

Standort Morgens : Asbyrgi Camp

Standort Abends : Kópasker strönd   GPS : 66.3815, -16.5081

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1,2 km 2 Min.
heimskautsgerðið - arctic henge
66.4624769869376, -15.949341290799744
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71,4 km 53 Min.
Kópasker strönd – Wo die Erde mit dem Meer spricht
66.38150477987934, -16.508290022371604
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Short vom Fjord - Der Weg des Windes – allein mit Fritz ans Ende der Stille

Heute hat Island wieder entschieden.

Nicht ich. Eigentlich wollte ich morgens die Felseninsel Eyjan im Ásbyrgi bewandern. Noch einmal eintauchen in diesen mystischen Ort. In den Hufabdruck von Sleipnir. Doch der Weg war geschlossen. Absturzgefahr. Also änderte sich der Plan. Und ich merke immer mehr: Genau darin liegt die Magie dieser Reise. Nicht festhalten. Nicht erzwingen. Den Weg annehmen.


Der Straßenzustandsbericht zeigte mir: Die Straße 85 ist verschneit. Teilweise angefroren. Also führte mich Island auf einen anderen Weg. Die 870 Gravel Road. Und was zuerst wie eine Notlösung aussah… wurde ein Geschenk. 70 Kilometer Schotter. Wildnis. Einsamkeit.


Aus meinem Baltikum-Roadtrip wusste ich noch: Eine Wellblechpiste darf man nicht bekämpfen. Man muss ihren Rhythmus finden. Nicht zu langsam. Nicht verkrampft. Also fanden Fritz und ich unser Tempo. 50 bis 70 km/h. Und plötzlich… schwebten wir. Der Wagen wurde ruhig. Die Schläge verschwanden. Die Straße und wir hatten denselben Takt. Links das Wasser. Rechts die Weite. Eine unglaubliche Vogelwelt begleitete mich. Immer wieder hielt ich an. Nicht weil ich musste. Sondern weil Island mich anhielt. Keine Menschen. Kein Lärm. Nur Wind. Vögel. Meer. Und Fritz. Ein perfekter Moment der Freiheit.


Dann erreichte ich das Arctic Henge. Schon beim Aussteigen zeigte Island wieder sein anderes Gesicht. Der Wind pfiff mit eisigem Atem. Alles, was nicht geschützt war, wurde innerhalb kürzester Zeit kalt. Finger. Gesicht. Dieser Wind diskutiert nicht. Er herrscht. Ich machte meine Fotos. Schnell. Bewusst. Die Drohne blieb im Fritz. Keine Chance. Aber vielleicht passte genau das. Manchmal soll man einen Ort nicht aus der Luft sehen. Sondern ihn spüren. Mit beiden Füßen auf der Erde. Das Arctic Henge wirkte wie ein moderner Tempel. Ein Kreis zwischen Himmel und Erde. Ein Ort für Sonne, Jahreszeiten und die alten Geschichten. Wieder diese Verbindung. Zu dem, was vor uns war. Zu den Göttern. Zur Natur.


Die Straße 85 blieb kritisch. Also vertraute ich meinem Gefühl. Zurück über die 870. Noch einmal diese wilde Strecke. Noch einmal diese Einsamkeit. Eigentlich war ein Campingplatz in Húsavík geplant. Doch ich wollte heute nicht zwischen Häusern stehen. Ich wollte genau das, weswegen ich hier bin. Natur. Stille. Freiheit. Also entschied ich mich für Kópasker strönd. Alleine. Direkt an der Küste. Und es war die richtige Entscheidung.


Ich ging hinunter zum Strand. Eine geschützte Bucht. Schwarzer Kies. Basaltsäulen. Der Nordatlantik. Genau das Island, das ich gesucht habe. Ich hob ein paar kleine schwarze Steine auf. Für meine Frau. Ein Stück Island für Zuhause. Dann blieb ich einfach stehen. Über mir die Schreie der Seevögel. Vor mir das Meer. Unter mir die Erde. Niemand sonst. Nur ich. Und die Elemente. 


Die Erde – der schwarze Stein unter meinen Füßen.

Das Wasser – der kalte Atlantik vor mir.
Die Luft – der Wind, der alles reinigt.
Das Feuer – verborgen tief unter dieser Insel.


Hier draußen verstehe ich wieder etwas. Heilung kommt nicht immer durch Antworten. Manchmal kommt sie durch Stille. Durch einen Ort. Durch einen Moment, in dem man nichts mehr sucht. Heute war kein geplanter Tag. Aber vielleicht genau deshalb

ein perfekter. Fritz steht hinter mir. Mein Zuhause. Der Wind zieht weiter. Die Vögel rufen. Und ich bin dankbar. Den Göttern. Der Natur. Meiner Familie. Und diesem Weg.

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Tag 4
30.05.2026 Husavik Port & Sea View - Fjördblick mit Walsichtung
Tag 4 Kopasker Strönd - Husavik Viewpoint Parking

km-Stand : 54.414     gef. Strecke : 108

Standort Morgens : Kopasker Strönd

Standort Abends :  Husavik Viewpoint Parking   GPS : 66.0622, -17.3440

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41,7 km 38 Min.
Husavik Port - Whale Watchin
66.04309724498724, -17.332675978614667
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Di., 30. Nov. -0001
Husavik - Walmuseum
Das Walmuseum in Húsavík ist ein Museum. Es wurde 1997 mit dem Ziel gegründet, die Öffentlichkeit über Wale zu informieren. Die Ausstellung konzentriert sich auf die Biologie und Bedrohung der in isländischen Gewässern vorkommenden Wale
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107,5 km 1 Std. 20 Min.
Di., 30. Nov. -0001
Husavik Viewpoint Parking
66.06226527224248, -17.344032231150177
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Short vom Fjord - Der Wal, der nicht geplant war

Die Nacht am Kópasker Strönd war genau so, wie ich es mir erhofft hatte. Still. Tief. Unberührt. Kein  Verkehr. Keine Stimmen. Nur das Meer. Der Wind. Und Fritz.


Als ich am Morgen die Tür öffnete, hing feiner Nieselregen in der Luft. Der Himmel war grau. Aber nicht bedrückend. Eher typisch isländisch. Ich machte mir einen Kaffee. Schaute noch einmal hinaus auf die Bucht. Atmete tief durch. Dann starteten Fritz und ich erneut Richtung Westen. Über die vertraute 870. Zurück Richtung Ásbyrgi. Und weiter nach Húsavík.


Unterwegs hielt ich an zwei Aussichtspunkten. Am Viewpoint 85. Und am Öxarfjörður. Die Landschaft lag ruhig da. Der Nieselregen zog über die Fjorde. Der Wind bewegte das Gras. Nichts Spektakuläres. Und genau deshalb wunderschön. Es sind diese stillen Stunden auf der Straße, in denen ich merke, warum ich diese Reise mache. Nicht um möglichst viel zu sehen. Sondern um möglichst viel zu fühlen. 


Gegen Mittag erreichte ich Húsavík. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, heute auf Whale Safari zu gehen. Doch manchmal entscheidet das Leben anders. Ich hatte das letzte Schiff verpasst. Früher hätte mich das geärgert. Heute nicht mehr. Island lehrt Gelassenheit. Wenn etwas nicht klappt, kommt meistens etwas anderes. Und so war es auch heute. Statt auf ein Schiff zu steigen,

landete ich vor einem Teller Fish & Chips. Und ehrlich: Sie waren fantastisch. Knusprig. Frisch. Genau das Richtige nach einem Tag auf der Straße.


Danach besuchte ich das Húsavík Whale Museum. Zwischen den gewaltigen Skeletten der Wale wird einem bewusst, wie klein wir Menschen eigentlich sind. Diese Tiere durchqueren ganze Ozeane. Folgen uralten Wegen. Leben in einer Welt,

die wir nur an der Oberfläche kennen.

Ich verbrachte dort mehr Zeit als geplant. Und als ich später wieder hinausging, hatte ich das Meer plötzlich mit anderen Augen betrachtet.


Bevor ich mir einen Platz für die Nacht suchte, fuhr ich noch einmal zum Sea View Point oberhalb von Húsavík. Der Regen hatte nachgelassen. Der Fjord lag ruhig vor mir. Ich stand einfach da.

Schaute hinaus. Ohne Erwartungen. Und genau dann passierte es. Eine Bewegung. Weit draußen. Noch eine. Dann erschien kurz ein dunkler Rücken auf der Wasseroberfläche. Ein Wal. Kein Schiff. Keine Tour. Keine Menschenmenge. Nur ich. Und dieser Augenblick. Ich musste lachen. Den ganzen Tag wollte ich Wale sehen. Verpasste das Schiff. Änderte meine Pläne. Und am Ende schenkte mir Island die Begegnung trotzdem. Einfach so. Vielleicht liegt genau darin die eigentliche Lektion dieser Reise. Nicht alles kontrollieren zu wollen. Den Dingen Raum zu geben. Den Göttern. Der Natur. Dem Leben. Ich blieb noch lange dort stehen. Der Wind strich über die Bucht. Die Möwen zogen ihre Kreise. Und irgendwann wusste ich: Heute fahre ich nicht weiter. Also blieb ich. Freistehen mit Blick auf den Fjord. Fritz stand ruhig auf seinem Platz. Mein Zuhause. Mein Begleiter. Die Nacht zog langsam herauf. Und ich saß noch lange draußen. Dankbar. Für den Regen. Für die Straße. Für den Wal. Und für die Erkenntnis, dass die schönsten Begegnungen oft genau dann passieren, wenn man aufgehört hat, sie erzwingen zu wollen.

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Tag 5
31.05.2026 Myvatn Geothermie & Vulkane - Wo die Erde atmet
So., 31. Mai. 2026
Tag 5 Husavik nach Myvatn

km-Stand : 54510   gef. Strecke : 96

Standort Morgens : Husavik

Standort Abends : Vogar bei Myvatn   GPS : 65.6237, -16.9186

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2,8 km 5 Min.
Námafjall Hverir Viewpoint
65.64111458382672, -16.807957841483287
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62,6 km 47 Min.
Krafla - Vulkan - Kalderasee
65.71713587340949, -16.754414957294625
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9,6 km 13 Min.
Hot Spring Shower
65.67994720798782, -16.774323141218222
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4,7 km 6 Min.
Grjótagjá - Schauplatz von Games of Thrones
65.62619223295854, -16.88249339058251
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9,9 km 11 Min.
So., 31. Mai. 2026
Aufstiegspunkt zum Vulkan Hverfjall
65.60857399804782, -16.87736262195546
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5,6 km 8 Min.
Vogar Travel Service - Campsite
Vogar, 660, Mývatn, Island
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Short vom Fjord - Myvatn : Wo die Erde atmet

Heute führte mich mein Weg von Húsavík nach Mývatn. Schon am Morgen, als ich die Tür von Fritz öffnete, spürte ich diese besondere Ruhe. Die Nacht an meinem Viewpoint war still gewesen. Nur der Wind hatte immer wieder leise über den Fjord gestrichen. Sieben Grad zeigte das Thermometer. Frisch, aber angenehm. Genau die richtige Temperatur, um aufzubrechen. Ich verabschiedete mich vom Meer und folgte weiter meinem Vegvísir. Nicht dem gezeichneten Symbol. Sondern dem inneren Wegweiser, den Odin jedem schenkt, der bereit ist zuzuhören.


Die Landschaft erinnerte mich stellenweise an Schottland. Sanfte Hügel, tiefe Wolken und dieses Gefühl von Weite. Doch je näher ich Mývatn kam, desto mehr veränderte sich die Welt. Hier herrscht nicht mehr das Wasser. Hier spricht die Erde. Schon von weitem stiegen Dampfschwaden auf. Weiße Geister, die aus den Tiefen aufsteigen und den Himmel berühren. Am Námafjall angekommen dauerte es nicht lange, bis ich die ersten Spuren Islands an den Schuhen trug. Die matschigen Wege machten kurzen Prozess mit meiner Vorstellung von sauberen Wanderschuhen. Aber genau darum geht es hier nicht. Island möchte nicht betrachtet werden. Island möchte erlebt werden. Der Schwefelgeruch lag schwer in der Luft. Nicht unangenehm. Eher wie eine Erinnerung daran, dass tief unter meinen Füßen noch immer die Kräfte wirken, die diese Insel erschaffen haben. Überall blubberte und brodelte es. Die Erde atmete. Die Farben waren unglaublich. Gelb. Orange. Rot. Grau. Blau. Farben, die man eher auf einer Künstlerpalette vermuten würde als in einer Landschaft. Ich blieb lange stehen. Spürte die Wärme unter meinen Füßen. Spürte die Hohlräume unter der Erde. Nirgendwo auf meiner Reise war ich dem Inneren unseres Planeten so nahe gekommen wie hier. Hier zeigt die Erde ihr Herz. Unverhüllt. Ungezähmt. Ehrlich. Die Elemente waren heute besonders präsent. Die Erde unter mir voller Kraft. Das Wasser in Form von Dampf und kochenden Quellen. Die Luft, die den Schwefelgeruch über die Ebene trug. Und das Feuer, verborgen unter der Oberfläche, aber überall spürbar.


Danach führte mich mein Weg weiter zum Víti-Krater. Ein kurzer Halt. Ein paar Fotos. Viele Menschen. Busse. Kameras. Und auffallend viele chinesische Reisegruppen. Der Krater selbst war beeindruckend. Doch seine eigentliche Wirkung lag für mich in dem Gedanken, dass hier einst die Erde aufgebrochen war. Dass selbst solche Gewalt irgendwann zu Schönheit werden kann. Vielleicht gilt das nicht nur für Vulkane.


Auf dem Weg hielt ich an einer Outdoor-Dusche. Mitten in dieser unwirklichen Landschaft. Island überrascht mich immer wieder. Hier scheint alles möglich.


Kurz darauf erreichte ich Grjótagjá.

Die kleine Höhle aus Game of Thrones.

Auch hier nur ein kurzer Fotostopp.

Doch das warme Wasser, die Felsen und das Licht in der Höhle hatten etwas Magisches. Als würde die Erde dort Geheimnisse bewahren. Mein eigentliches Ziel wartete jedoch noch.

Hverfjall.


Der Vulkan. Schon beim Blick nach oben wusste ich, dass der Aufstieg kein Spaziergang werden würde. Und doch fühlte ich mich bereit. Die letzten Monate Training waren nicht umsonst gewesen. Schritt für Schritt arbeitete ich mich nach oben. Der Wind wurde stärker. Die Beine schwerer. Der Atem tiefer. Doch ich ging weiter. Allein. Mit mir. Mit der Erde. Mit Odin.


Als ich schließlich oben ankam, war jede Anstrengung vergessen. Der Blick über den Mývatn war gewaltig. Wasser. Lava. Berge. Wolken. Eine Landschaft, die nicht von dieser Welt zu sein scheint. Dort oben blieb ich lange sitzen. Ohne Eile. Ohne Ziel. Einfach nur sein. Und wieder spürte ich diese Heilung. Nicht als plötzliche Erkenntnis. Nicht als Wunder. Sondern als langsames Zurückfinden. Zur Natur. Zur Erde. Zu mir selbst.


Am Nachmittag fuhr ich schließlich zum Vogar Campingplatz. Freistehen ist hier rund um Mývatn verboten und wird kontrolliert. 3350 ISK fast 30 € für eine Nacht sind durchaus eine Ansage. Aber manchmal gehört auch das dazu. Nicht jeder Platz auf dieser Reise ist ein einsamer Fjord. Nicht jede Nacht verbringt man allein mit den Elementen. Und so sitze ich nun hier. Der Wind streicht über den See. Die Erde unter mir schläft niemals. Und irgendwo tief unter meinen Füßen erinnert mich Island daran, dass die größten Kräfte oft unsichtbar sind.


So wie die Götter. So wie Heilung. So wie der Weg.

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Tag 6
01.06.2026 Godafoss - Dem Wasser der Götter folgend
Di., 30. Nov. -0001
Tag 6 Myvatn nach Laufas

km-Stand : 54.608   gef. Strecke : 98
Standort Morgens : Vogar Myvatn
Standort Abends : Laufas   GPS : 65.8989, -18.0664

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3,7 km 5 Min.
Mo., 01. Jun. 2026
Dimmuborgir
65.59162442213808, -16.912614150761993
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4,2 km 8 Min.
Skútustaðagígar Rundwanderweg 3km
65.57003811868134, -17.035874634370916
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11,3 km 17 Min.
Goðafoss - Wasserfall (größter Europas)
65.68398394892095, -17.54051017560249
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38,0 km 31 Min.
Laufas Freilichtmuseum mit Torfbauten
65.89238575606376, -18.075073609476107
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44,9 km 35 Min.
Mo., 01. Jun. 2026
Laufas Freistehplatz
65.89891736061948, -18.066482625126895
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Di., 30. Nov. -0001
Short vom Fjord - Dem Wasser der Götter folgend

Heute war einer dieser Tage, die nicht laut beginnen. Und genau deshalb besonders werden. Der Morgen begann ruhig auf dem Campingplatz am Mývatn. Die Nacht war friedlich gewesen. Der Wind hatte sich zurückgezogen und selbst die Mücken schienen für ein paar Stunden Waffenstillstand geschlossen zu haben. Beim Frühstück traf ich wieder einige bekannte Gesichter von der Norröna. Es ist erstaunlich. Seit Tagen kreuzen sich unsere Wege immer wieder. Mal an einem Wasserfall. Mal auf einem Parkplatz. Mal auf einem Campingplatz. Jeder folgt seiner eigenen Route und doch scheint Island unsere Wege immer wieder miteinander zu verweben. Immer wieder treffe ich Claudi Datsch und ihr Mann. Zuerst sprach Sie mich vor der Fähre in Hirtshals an. Aber nicht nur mich, sondern jeden der nicht weggerannt ist.

Mein erster Halt führte mich heute in die Lavawelt von Dimmuborgir. Die dunklen Burgen. Die schwarzen Tore. Die versteinerten Wesen. So nennen viele diesen Ort. Als ich dort ankam, war ich vollkommen allein. Kein Mensch. Keine Stimmen. Keine Kameras. Nur Stille. Eine Stille, die man fast hören konnte. Zwischen den Lavaformationen führte mich der Weg durch uralte Schornsteine und Felstore. Vor Jahrtausenden hatte hier flüssige Lava gebrodelt. Heute wachsen Heidebüsche zwischen den Felsen. Die einzigen Geräusche kamen von den Hummeln. Sie summten geschäftig zwischen den Blüten. Ein leises Brummen. Sonst nichts. Für einen Moment blieb ich einfach stehen. Und lauschte. Die Erde sprach hier nicht laut. Sie flüsterte. Ich verstand sofort, warum sich um diesen Ort so viele Geschichten ranken. Wenn irgendwo Elfen, Trolle oder die alten Wesen Islands leben, dann hier. Odin schien heute nicht über Donner und Sturm zu sprechen. Sondern über Stille.


Danach fuhr ich weiter zu den Kratern von Skútustaðagígar. Dort empfing mich sofort die andere Seite Islands. Mücken.

Unzählige Mücken. Kaum ausgestiegen, waren sie da. Überall. Sie hatten offensichtlich deutlich mehr Interesse an mir als ich an ihnen. Also zog ich den Rundweg zügig durch. Ein paar Fotos. Ein paar Blicke über die Pseudokrater. Dann weiter. Manchmal gewinnt die Natur. Und heute waren eindeutig die Mücken am Zug.


Doch dann kam der Höhepunkt des Tages. Der Goðafoss. Der Wasserfall der Götter. Schon beim ersten Blick wusste ich: Dieser Ort ist anders. Das Wasser stürzt nicht einfach in die Tiefe. Es breitet sich aus. Mächtig. Elegant. Fast vollkommen.


Der Legende nach wurden hier die alten Götterbilder ins Wasser geworfen, als Island das Christentum annahm. Ob die Geschichte wahr ist, spielt keine Rolle. Die Energie dieses Ortes ist real. Ich stand lange dort. Spürte die Gischt. Hörte das Donnern. Und wieder wurde mir bewusst, warum ich hier bin. Diese Reise ist keine Flucht. Sie ist eine Rückkehr. Zur Erde. Zu den Elementen. Zu mir selbst. Die Erde trug mich. Das Wasser zeigte seinen Weg. Die Luft war erfüllt vom Nebel des Wasserfalls. Und das Feuer lebte tief unter Island weiter. Unsichtbar. Aber immer präsent.


Von dort führte mich mein Weg weiter nach Laufás. Ein alter Großbauernhof. Ein Ort, an dem Menschen seit über tausend Jahren mit dieser Landschaft leben. Die Grassodenhäuser schmiegen sich in die Erde. Fast so, als wollten sie nicht gegen die Natur bestehen. Sondern mit ihr. Ein Gedanke, der mir gefiel. Vielleicht haben die Menschen früher verstanden, was wir heute oft vergessen. Dass man nicht gegen die Erde lebt. Sondern mit ihr. Am Nachmittag folgte ich dem Wasser. Dem Wasser des Goðafoss. Flussabwärts. Immer weiter. Bis hinaus zum Nordatlantik. Dort öffnete sich ein Fjord. Still. Weit. Friedlich. Die Sonne zeigte sich kurz zwischen den Wolken. Das Wasser wurde silbern. Und ich wusste: Hier bleibe ich. Ich fand einen ruhigen Freistehplatz. Kein Lärm. Keine Menschen. Nur Fritz. Der Fjord. Und ich. Später kochte ich mir etwas zu essen. Saß noch lange draußen. Und schaute auf das Wasser.


Heute gab es keine großen Abenteuer. Keine schwierigen Straßen. Keine Stürme. Und vielleicht war genau das das Geschenk dieses Tages. Denn heute fühlte ich mich der Erde näher als jemals zuvor. Nicht als Besucher. Nicht als Reisender. Sondern als Teil von ihr.


Und während die Sonne langsam hinter den Bergen verschwand, dankte ich Odin für den Weg. Nicht für das Ziel. Nicht für die Sehenswürdigkeiten. Sondern für die Fähigkeit, die Schönheit dazwischen zu erkennen.

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Tag 7
02.06.2026 Walbeobachtung im Hauganes – Begegnung mit den Riesen des Nordens
Di., 02. Jun. 2026
Tag 7 Laufas nach Dalvik

km-Stand : 54688   gef. Strecke : 80

Standort Morgens : Laufas

Standort Abends : Dalvik   GPS : 65.9751, -18.5536

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0,9 km 4 Min.
Walsafari in Hauganes – Dem Wasser ganz nah
65.92249120895805, -18.304073090983103
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66,5 km 55 Min.
Di., 02. Jun. 2026
Stellplatz oberhalb von Dalvík – Das Lied des Wassers
65.9751999565759, -18.553576619556413
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Short vom Fjord

Mein Weg führte mich nach Hauganes, einem kleinen Dorf am Ufer des gewaltigen Fjords. Schon bei der Ankunft war klar, warum dieser Ort etwas Besonderes ist. Die Berge fielen steil zum Wasser ab. Der Fjord lag ruhig vor mir. Die Wolken spiegelten sich auf der Oberfläche des Meeres. Alles wirkte friedlich. Fast ehrfürchtig.


Hier beginnt die Reise zu den größten Bewohnern Islands. Unser Schiff war kein modernes Ausflugsschiff. Es war ein alter Fischerkutter aus Eichenholz. Robust. Ehrlich. Mit Geschichten in jedem Brett. Schon beim Betreten hatte ich das Gefühl, dass dieses Boot hierher gehört. Zum Meer. Zum Wind. Zu den Walen. Kurz darauf liefen wir aus. Langsam glitt das Schiff durch den Fjord. Die Häuser von Hauganes wurden kleiner. Die Berge größer. Der Wind war kühl. Die Sicht zu Anfang betrübt. Reichte aber für mein Vorhaben. Doch in meinem warmen Overall wurde die Kälte schnell nebensächlich. Je weiter wir hinausfuhren, desto stiller wurde ich. Das Meer besitzt eine besondere Kraft. Es verlangt keine Aufmerksamkeit. Und genau deshalb bekommt es sie. Der Kaptein - so heißen die Schiffskapitäne hier -  erzählte von den Buckelwalen, die jedes Jahr in den Eyjafjörður zurückkehren. Von ihren Wanderungen. Von ihren Jagdgebieten. Von ihrem Leben. Doch irgendwann verstummten die Erklärungen. Denn plötzlich zeigte jemand nach vorne. Eine Fontäne. Dann noch eine. Mitten auf dem Fjord. Und da war er. Ein Buckelwal.


Langsam durchbrach sein dunkler Rücken die Wasseroberfläche. Ruhig. Mächtig. Vollkommen selbstverständlich. Keine Show. Keine Inszenierung. Nur ein Tier in seinem Element. Das Boot verlangsamte sich. Niemand sprach mehr.


Man hört oft, dass Wale groß sind.

Aber erst wenn man ihnen begegnet, versteht man wirklich, was Größe bedeutet. Dieser Wal war größer als unser Boot. Und gleichzeitig bewegte er sich mit einer Leichtigkeit, die fast unwirklich erschien. Er tauchte auf. Atmete. Verschwand wieder. Und jedes Mal warteten wir gespannt auf den nächsten Moment. Dann geschah es. Der Wal setzte zum Abtauchen an. Langsam hob sich seine gewaltige Schwanzfluke aus dem Wasser. Für einen Augenblick stand sie vollkommen frei in der Luft. Dann verschwand sie lautlos in der Tiefe. Ein Bild, das sich für immer eingebrannt hat. Während der nächsten Stunden begegneten wir weiteren Walen. Immer wieder tauchten sie in der Nähe des Bootes auf. Manche nur wenige Meter entfernt. Nie hatte ich das Gefühl, Gast in einem Ausflug zu sein. Vielmehr fühlte ich mich wie ein Besucher in einer anderen Welt. Einer Welt, die schon lange vor uns existierte. Und die hoffentlich noch lange nach uns bestehen wird. Dort draußen wurde mir wieder bewusst, weshalb ich diese Reise mache. Die Erde zeigt sich nicht nur in Bergen und Vulkanen. Auch das Meer erzählt ihre Geschichten. Das Wasser trug uns. Die Luft war erfüllt vom Atem der Wale. Die Erde zeigte sich in den Bergen des Fjords. Und das Feuer lebte tief unter Island, unsichtbar und doch allgegenwärtig. Für einen kurzen Moment schien alles miteinander verbunden. Der Fjord. Die Wale. Das Meer. Der Wind. Und ich.


Als wir später nach Hauganes zurückkehrten, lag der Fjord noch immer ruhig vor uns. Doch ich war nicht mehr derselbe wie am Morgen.  Denn wer einmal einem Buckelwal in die Augen seiner Welt geblickt hat, versteht: Wir Menschen sind nicht die Herren dieser Erde. Wir sind nur Gäste. Und manchmal schenkt uns die Natur einen Augenblick, in dem wir das nicht nur wissen. Sondern fühlen.

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Tag 8
03.06.2026 Über eine einzigartige Küstenstraße - Auf den Spuren von Flóki
Mi., 03. Jun. 2026
Tag 8 FS Dalvik nach CP Grettislaug

km-Stand : 54832    gef. Strecke : 144

Standort Morgens : Dalvik (FS)

Standort Abends : Grettislaug    GPS : 65.8829, -19.7370

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15,9 km 18 Min.
Mígandifoss - Wasserfall - Foto und Drohnenstop
66.06633178800566, -18.52297420278085
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Straße 748 - Steckenzustandsbericht

Für deine Fahrt von Mývatn bzw. Nordisland zur Grettislaug über die Straße 748 sieht es derzeit grundsätzlich gut aus.

Die 748 ist keine Hochlandstraße (keine F-Straße), sondern eine Küstenstraße auf der Halbinsel Reykjaströnd nördlich von Sauðárkrókur. Der letzte Abschnitt zur Grettislaug ist allerdings Schotterpiste. Unter normalen Sommerbedingungen ist sie problemlos mit einem normalen Wohnmobil oder Camper wie Fritz befahrbar.

Was dich morgen voraussichtlich erwartet

  • Die ersten Kilometer sind gut ausgebaut.
  • Der nördliche Abschnitt wird zunehmend zu einer Schotterstraße.
  • Nach Regen können einzelne Passagen weich, matschig oder ausgewaschen sein.
  • Lose Steine und Wellblechabschnitte sind möglich.
  • 40–60 km/h sind meist angenehmer als langsameres "Hoppeln".

Meine Einschätzung für Fritz

Wenn du die 870 bei Kópasker und die Straßen um Dettifoss bereits problemlos gefahren bist, dann wird die 748 für dich vermutlich eher entspannt wirken.

Die Strecke ist landschaftlich wunderschön:

  • Blick über den Skagafjörður
  • Küstenabschnitte mit Sicht auf die Insel Drangey
  • wenig Verkehr
  • viel Weite und Ruhe

Vor der Abfahrt

Island bleibt Island. Die tatsächlichen Bedingungen können sich über Nacht ändern. Deshalb würde ich morgen früh unbedingt noch einmal die offizielle Straßenkarte prüfen:

Iceland Road Administration – aktuelle Straßenlage

Mein Tipp für deinen Roadtrip

Plane für die 748 etwas Zeit ein und fahre nicht einfach nur zur Grettislaug. Die ganze Halbinsel Reykjaströnd hat etwas sehr Ursprüngliches. Sie erinnert an viele der stillen Küstenabschnitte der Ostfjorde, die du so magst.

Wenn das Wetter mitspielt, hast du dort fantastische Ausblicke auf:

  • den Fjord
  • die Insel Drangey
  • die Berge des Skagafjörður

Und nach einem langen Reisetag wartet dann die heiße Quelle der Grettislaug direkt am Meer – ein würdiger Platz für Fritz und einen naturverbundenen Tagesausklang. 


Nach der Strecke muss ich sagen. Grandios. Einige wenige kurze Stücke und die letztn 5 Kilometer waren Gravelroad (Schotterstraße). Sonst alles Asphaltiert.

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11,5 km 12 Min.
Sauðanesviti - Halbinsel Trollaskagi - Leuchtturm - Fotostop
66.1843199721384, -18.947931604667822
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28,7 km 30 Min.
Di., 30. Nov. -0001
Hrafna-Flóki – Der Mann, der Island seinen Namen gab
66.06480079973963, -19.154569128971872
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26,3 km 19 Min.
Grafarkirkja - Fotostop
65.86971499395911, -19.368825650929704
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31,8 km 22 Min.
Reykir - Grettislaug
65.88144926045342, -19.741959353135627
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49,3 km 49 Min.
Grettislaug Campsite in Reykhólar
65.88126058688229, -19.736298599910384
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Di., 30. Nov. -0001
Short vom Fjord - Auf den Spuren von Flóki

Heute fiel es mir schwer, meinen Stellplatz zu verlassen. Vielleicht sogar schwerer als an jedem anderen Tag dieser Reise. Der Wildwasserbach rauschte noch immer neben Fritz. Die Berge hielten den Wind fern. Und die Nacht war voller Ruhe gewesen. Ich ließ mir Zeit. Trank meinen Kaffee. Lauschte dem Wasser. Eigentlich wollte ich meinen Frischwassertank noch auffüllen. Doch die Pumphöhe machte mir einen Strich durch die Rechnung. Der Bach blieb heute nur Begleiter. Nicht Versorger.


Als ich schließlich aufbrach, kam mir eine Schulwanderung entgegen.  Bunt gemischt. Lachend. Neugierig. Es gefiel mir. Vielleicht weil die Natur hier nicht etwas Besonderes ist. Sondern ein Teil des Alltags. Dann setzte ich meinen Weg fort.


Dichter Seenebel lag über der Küste. Nicht der freundliche Nebel eines Herbstmorgens. Sondern eine weiße Wand. Die Landschaft verschwand. Die Berge verschwanden. Selbst das Meer war oft nur zu erahnen. Heute musste ich lernen, etwas nicht sehen zu können.

Ein großer Wasserfall lag auf meiner Route. Doch der Nebel verschluckte ihn vollständig. Kein Foto. Kein Panorama. Keine Aussicht. Früher hätte mich das vielleicht geärgert. Heute nicht mehr. Island zeigt sich nur dann, wenn Island es möchte. Und vielleicht liegt genau darin die Lektion.


Auch Flóki konnte nicht immer  sehen,wohin seine Reise führte. Als Hrafna-Flóki einst mit seinen Raben den Nordatlantik überquerte, wusste er ebenfalls nicht, was hinter dem Horizont lag. Er vertraute. Den Vögeln. Dem Meer. Den Göttern. Auch ich folge auf dieser Reise oft mehr meinem Gefühl als einem festen Plan. Nicht ganz so mutig wie Flóki. Aber vielleicht derselben Sehnsucht folgend. Der Sehnsucht nach dem Unbekannten. Später erreichte ich das Heringsmuseum. Geschlossen. Also fuhr ich weiter. Und plötzlich geschah etwas. Der Nebel begann sich aufzulösen. Langsam. Fast feierlich. Die Küstenstraße 76 öffnete ihre Bühne. Fjorde. Buchten. Berge. Eine Landschaft von solcher Schönheit, dass ich mehrfach anhalten musste. Nicht um Fotos zu machen. Sondern um zu begreifen,

wo ich gerade war. Drei Tunnel führten mich durch die Berge. Und dahinter öffnete sich eine Bucht. Hier soll einst Flóki gelandet sein. Hier blickte er auf dieses wilde Land. Hier begann seine Geschichte mit Island. Ich stand am Wasser. Und versuchte mir vorzustellen, wie es gewesen sein muss. Keine Straßen. Keine Tunnel. Keine Karten. Nur Meer. Wind. Und Hoffnung. Später werde ich ihm in den Westfjorden noch einmal begegnen. Doch heute war es genug, seinen Spuren ein Stück zu folgen. Mein nächster Halt war die Grafarkirkja.


Die älteste Kirche Islands. Von außen wirkte sie klein. Bescheiden. Fast unscheinbar. Die Tür war verschlossen. Doch durch die Fenster konnte ich hineinsehen. Und sofort war spürbar, dass dieser Ort noch lebt. Kein Museum. Keine Kulisse. Ein Gotteshaus. Ein Ort des Glaubens. Seit Jahrhunderten.


Die Grassoden verschmelzen beinahe mit der Landschaft. Nicht gegen die Erde gebaut. Sondern aus ihr heraus. So wie die Menschen früher lebten. Am Nachmittag erreichte ich schließlich mein Ziel.


Grettislaug. Ein Bauernhof. Ein Campingplatz. Zwei natürliche Hot Pots direkt am Meer. 55 Euro. Eigentlich viel Geld. Und doch war jede Krone gut investiert. Denn als ich zum ersten Mal im heißen Wasser saß, während draußen der Wind über den Fjord strich, vergaß ich jede Rechnung. Das Wasser umhüllte mich. Die Muskeln entspannten sich. Die Gedanken wurden still. Die Erde schenkte Wärme. Das Wasser schenkte Ruhe. Die Luft brachte den Duft des Meeres. Und das Feuer kam aus den Tiefen Islands. Alle vier Elemente waren bei mir. Ich ging mehrfach hinein. Immer wieder. Jedes Mal fiel etwas von mir ab. Ein Stück Anspannung. Ein Stück Alltag. Ein Stück Last. Als die Sonne tiefer sank, saß ich erneut im Hot Pot. Schaute über das Land - Island. Zur Insel Drangey. Zu den Bergen. Und dachte an Flóki. Auch er hatte dieses Meer gesehen. Diesen Himmel. Diese Küsten. Tausend Jahre trennen uns. Und doch verbindet uns etwas. Die Suche. Nicht nach einem Ort. Sondern nach einem Gefühl. Dem Gefühl, zur richtigen Zeit am richtigen Platz zu sein.


Heute habe ich es gefunden. Im warmen Wasser von Grettislaug. Zwischen Erde, Meer und Himmel.

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Tag 9
04.06.2026 Zwischen den Welten
Do., 04. Jun. 2026
Tag 9 CP Grettislaug nach CP Skagaströnd

km-Stand : 54.967   gef. Strecke : 135

Standort Morgens : CP Grettislaug

Standort Abends : CP Skagaströnd   GPS : 65.8268, -20.2919

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0,6 km 2 Min.
Glaumbær Turf Farm & Museum
65.61832923471238, -19.50571884891491
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34,1 km 36 Min.
Olís Varmahlíð
65.55067315341003, -19.440035045872154
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9,0 km 8 Min.
Fosslaug geothermic pool
65.48876151799313, -19.382843159617764
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8,5 km 8 Min.
Museum of Prophecies
65.81574881022482, -20.3117353224938
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77,1 km 1 Std. 4 Min.
Skagaströnd Campsite
65.82686092929924, -20.291957755697485
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Short vom Fjord - Zwischen den Welten

Heute Morgen fiel mir der Abschied schwer. Noch einmal saß ich im heißen Wasser von Grettislaug. Noch einmal blickte ich hinaus auf das Meer. Noch einmal ließ ich die Wärme der Erde durch meinen Körper fließen. 


Dann war es Zeit. Zeit weiterzuziehen. Fritz und ich verließen den Bauernhof und fuhren die Schotterstraße zurück Richtung Ringstraße. Die Landschaft zeigte sich heute von einer ihrer schönen Seiten. Immer wieder musste ich anhalten. Nicht weil ich etwas Bestimmtes sehen wollte. Sondern weil die Natur mich dazu zwang. Island besitzt die seltene Fähigkeit, einen Menschen sprachlos zu machen. Man steht da. Schaut. Und versteht plötzlich, warum die alten Völker ihre Götter in Bergen, Flüssen und Wolken fanden. Mehr als einmal verspürte ich den Wunsch, einfach niederzuknien. Nicht aus Pflicht. Sondern aus Dankbarkeit. Für diese Schönheit. Für diese Erde. Für diese Reise. Während ich durch die Landschaft fuhr, stellte sich ein merkwürdiges Gefühl ein. Ein Déjà-vu. Nicht nur bei mir. Auch Fritz schien es zu kennen. Mal erinnerte mich die Umgebung an Schottland. An die Highlands. An die weiten grünen Hügel. Dann wieder an Norwegen. An die Fjorde. An die Küstenstraßen. Und plötzlich tauchten Landschaften auf, die genauso gut irgendwo in Nordamerika hätten liegen können. Canyons. Schluchten. Weite Ebenen. Pferdefarmen. Pick-ups. Große Trucks. Island ist vieles. Und vielleicht genau deshalb so faszinierend. Es vereint scheinbar die Landschaften einer ganzen Welt auf einer einzigen Insel. 


Mein erster Halt war heute bei den Torfhäusern von Glaumbaer  Die kleine Kirche besuchte ich kurz. Danach umrundete ich die alten Gebäude. Die Grasdächer schienen mit der Landschaft zu verschmelzen. Fast so, als wären die Häuser aus der Erde gewachsen. Vor dem Museum stand bereits ein Reisebus. Viele Menschen. Viele Kameras. Da entschied ich mich weiterzufahren. In Laufás hatte ich bereits erlebt, wie diese Häuser einst genutzt wurden. Heute genügte mir der Blick von außen. 


An einer Kreuzung bei OLIS hielt ich an. Proviant auffüllen. Brot. Getränke. Ein paar Vorräte. Alles war vorhanden. Nur das Wasser fehlte. Mein WasserTank verlangte nach Nachschub. 


Den fand ich später am Reykjafoss. 1500 ISK Parkgebühr. Für einen Moment musste ich schmunzeln. Die Parkgebühren in Island sind manchmal beeindruckender als manche Sehenswürdigkeit. Andererseits: Fast alle Naturwunder sind frei zugänglich. Vielleicht ist das der Preis dafür. Mit vollem Tank ging es weiter. 


Mein nächstes Ziel war Skagaströnd. Dort befindet sich das Museum der Wahrsagung. Und ich musste lachen. Wenn es einen Ort auf Island gibt, der zu mir passt, dann vermutlich dieser. Ein kleines Wellblechhaus. Unscheinbar. Bescheiden. Doch innen öffnet sich eine Welt voller alter Symbole und Geschichten. Runen. Tarotkarten. Knochen. Würfel. Handlesen. All die alten Versuche des Menschen, einen Blick hinter den Schleier der Zukunft zu werfen. Vielleicht suche ich deshalb auf dieser Reise immer wieder die Nähe zu den alten Geschichten. Zu Odin. Zu Flóki. Zu den Sagas. Nicht weil ich Antworten suche. Sondern weil ich die Fragen mag. Die großen Fragen. Woher komme ich? Wohin gehe ich? Welchem Weg soll ich folgen? Mein Vegvísir (Wegweiser) beantwortet sie nicht. Aber er erinnert mich daran, weiterzugehen. Weiterzufahren. Und darauf zu vertrauen, dass der Weg sich zeigt. 


Als der Nachmittag langsam in den Abend überging, bezog ich den einfachen Campingplatz in Skagaströnd. Nichts Besonderes. Und doch genau richtig. Fritz steht ruhig. Der Wind trägt den Duft des Meeres herüber. Die Möwen ziehen ihre Kreise. Ein weiterer Tag auf dieser Reise geht zu Ende. Die Erde hat mich heute wieder getragen. Das Wasser hat meinen Durst gestillt. Die Luft hat Geschichten über Berge und Fjorde erzählt. Und das Feuer schläft noch immer tief unter Island. 


Morgen werde ich weiterziehen. Durch neue Landschaften. Zu neuen Geschichten. Und irgendwo dort draußen wartet bereits das nächste Kapitel. 

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Tag 10
05.06.2026
Fr., 05. Jun. 2026
Tag 10 Skagaströnd nach Vatnsnesvegur

km-Stand : 00.000 

gef. Strecke : 000
Standort Morgens : CP Skagaströnd

Standort Abends : FS Vatnsnesvegur   GPS : 0,0

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1,4 km 3 Min.
Kolugljúfur Canyon
65.33221364449906, -20.576070148383803
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Straßenzustand [711]
🕓 Saison & Zustand Anfang Juni
  • Die 711 ist keine Hochlandstraße → daher meist ab Mitte/Ende Mai geöffnet.

  • Anfang Juni kann sie noch wintergeschädigt sein: kleine Schlaglöcher oder weiche Stellen möglich.

  • Straßenpflege (Grader) erfolgt meist Anfang Juni – die Piste ist dann wieder gut befahrbar.

  • Bei Regen oder Nebel: Sicht eingeschränkt, langsamer fahren.

🚐 Einschätzung für dein Wohnmobil (6 m, 2WD, 3.4 t)

Ja – grundsätzlich geeignet, wenn du defensiv fährst und Gravel-Erfahrung hast.

  • Kein Allrad nötig.

  • Luftdruck leicht senken (falls möglich, + vorsichtig), um Grip zu verbessern.

  • Fahrgeschwindigkeit max. 40 km/h auf unbefestigten Abschnitten.

  • Besonders Vorsicht bei Gegenverkehr und Kuppen / Kurven.

📍 Empfohlene Stopps entlang der 711
  1. Hvammstangi – Seehundzentrum & kleiner Hafen
    → 65.4016 N, –20.9409 W

  2. Illugastaðir – bester Ort zur Seehundbeobachtung vom Ufer
    → 65.5780 N, –20.7650 W

  3. Ósar & Hvitserkur – Basaltfelsen im Meer (Fotospot!)
    → 65.6066 N, –20.6352 W

  4. Borgarvirki – alter Basaltkrater mit Aussicht & Wikingerfort
    → 65.6805 N, –20.5699 W

🏕️ Freisteh-Tipp

Nahe Illugastaðir gibt es mehrere flache Wiesenabschnitte mit Blick auf den Fjord, wo du abseits der Farmen frei stehen kannst (bitte Rücksicht auf Weidevieh und keine Fahrspuren ins Gras).

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67,5 km 1 Std.
Hvítserkur - Fotostop
65.60467229343564, -20.63365357062793
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37,6 km 47 Min.
Húnaþing vestra - Freistehplatz
65.67184923467289, -20.658513880084094
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Short vom Fjord

Das ist weniger ein Tag der großen Wasserfälle und mehr ein Tag der Geschichten, der Küsten und der alten nordischen Mystik – genau die Art von Orten, an denen man Odin eher begegnet als Reisebussen. 

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Tag 11
Tag 11
Tag 11

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km-Stand : 00.000    gef. Strecke : 000

Standort Morgens :

Standort Abends :
GPS : 0,0

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Route [68] Westfjorde
Länge: ca. 130 km

Fahrzeit: ca. 2,5–3 Std. reine Fahrt
Fahrzeug: 2WD-Wohnmobil, 6 m, 3,4 t
Zeitraum: Anfang Juni 2026

🛣️ Straßenzustand & Befahrbarkeit AbschnittOberflächeEinschätzung für 2WD CamperBorðeyri → FjardharhornAsphaltierte Hauptstraße bis Borðeyri-Abzweig, danach Schotter / Gravel⚠️ Gut befahrbar, aber langsam (30–50 km/h), uneben in KurvenFjardharhorn → HólmavíkSchotter mit kurzen Asphaltabschnitten⚠️ Langsam fahren, aber 2WD tauglichGesamtzustand Anfang JuniStraße vollständig geöffnet, keine Schnee-/Eisprobleme erwartet✅ Befahrbar für dein Wohnmobil, Allrad nicht nötig

Tipp: Frühzeitige Fahrt empfohlen, da einige Schotterabschnitte bei Gegenverkehr etwas eng sein können.

🌌 Freisteh-Tipps entlang der Route
  1. Fjardharhorn Aussichtspunkt

    • Abseits der Hauptstraße, windgeschützt, Blick über Fjord

    • GPS: 65.5300 N, –22.0000 W

  2. Hrútafjörður Fjord

    • Kleine Schotterbucht, abgelegen, guter Sonnenuntergang

    • GPS: 65.3014 N, –21.0256 W

  3. Kurz vor Hólmavík

    • Ebenes Gelände am Meer, abgeschieden, Natur pur

    • GPS: 65.6765 N, –21.7401 W

Alle Plätze liegen außerhalb von Privatgrund und sind für autarke Camper geeignet.

⚠️ Fahrhinweise für dein Wohnmobil
  • Geschwindigkeit 30–50 km/h auf Schotterabschnitten.

  • Vorsicht bei Kurven und unebenen Stellen (Wellblech).

  • Frühzeitig tanken / Proviant mitnehmen, da Versorgung unterwegs begrenzt ist.

  • Windschutz für Stellplätze einplanen (besonders Fjordseiten).

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8,2 km 11 Min.
Holmavik Campsite
65.70257051866186, -21.68329273480899
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Tag 12
07.06.2026 Hexen und Fjorde
Tag12 153km 2:03h Holmavik Campsite-Seal Lookout (Freisteh)

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km-Stand : 00.000 

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Standort Morgens :

Standort Abends :
GPS : 0,0

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188,3 km 2 Std. 37 Min.
Museum of Icelandic Sorcery and Witchcraft
65.70658744826096, -21.665500141920866
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1,2 km 2 Min.
Seal lookout
65.99220075540235, -22.814143850800573
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Tag 13
08.06.2026 Fjordfahren & Robben beobachten
Tag13 154km 2:18h Seal Lookout (Freisteh)-Minnibakki Beach

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km-Stand : 00.000 

gef. Strecke : 000
Standort Morgens :

Standort Abends :
GPS : 0,0

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Whale Whatchin von der Straße aus

Im Isafjardhardjup bei Sudavik kann man mit der Drohne Wale einfangen !!!!

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Straße 61 (Djúpvegur)

Die Straße 61 (Djúpvegur) in den Westfjorden ist im Juni gut fahrbar – aber nicht „harmlos“. Ich gebe dir eine realistische Einschätzung aus Praxis + Fakten 👇

🗺️ Grundcharakter der Straße 61
  • Offizielle Hauptstraße in den Westfjorden
  • größtenteils asphaltiert
  • Führt entlang vieler Fjorde + über einen Pass (ca. 439 m)

👉 Wichtig: Trotz „Hauptstraße“ = abgelegen, kurvig, teilweise rau

🌤️ Straßenverhältnisse im Juni

Generell

  • Gut befahrbar im Sommer
  • Kein Hochland → kein 4x4 zwingend nötig
  • Meist schneefrei ab Juni

⚠️ Typische Bedingungen im Juni

🛣️ Fahrbahn

  • überwiegend Asphalt
  • vereinzelt kurze Schotterabschnitte möglich
  • oft schmal & ohne Leitplanken

🌫️ Wetter

  • Nebel auf den Pässen sehr häufig
  • plötzlicher Wind + Regen
  • Sicht kann schnell wechseln

🏔️ Topografie

  • viele enge Kurven entlang der Fjorde
  • lange Fahrzeiten trotz kurzer Strecke
  • Passagen mit Steigung/Gefälle

Was viele unterschätzen

Die Straße ist einfach zu fahren, aber anstrengend

  • Du fährst ständig um Fjorde herum → dauert lange
  • Keine „schnelle Verbindung“
  • Teilweise sehr abgelegen (keine Tankstellen, kein Empfang)
🚐 Für dich besonders wichtig (Wohnmobil / Freistehen)

👍 Vorteile

  • Traumhafte Strecke (eine der schönsten Islands)
  • Viele einsame Spots zum Freistehen
  • Wenig Verkehr

⚠️ Herausforderungen

  • Seitenwind kann stark sein
  • Lange Etappen ohne Infrastruktur
  • Konzentration nötig (nicht „Autobahn-Feeling“)
🧭 Fazit (ehrlich & praxisnah)

Im Juni ist die Straße 61 gut fahrbar und in der Regel komplett offen.
Aber:
👉 keine schwierige Strecke – aber auch keine entspannte
👉 eher landschaftlich, kurvig, langsam

🔥 Meine persönliche Empfehlung

Für deine Reise (freies Stehen, Naturfokus):

➡️ Unbedingt fahren – lohnt sich extrem
➡️ Plane aber:

  • max. 50–60 km/h Schnitt
  • genug Zeit (kein Zeitdruck!)
  • Tank nicht unter halbvoll
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152,8 km 1 Std. 43 Min.
Arctic Fox Centre
66.03065218783284, -22.992016405112032
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51,5 km 34 Min.
Bolafjall Aussichtspunkt (evtl)
66.18080450693152, -23.329346436541627
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42,3 km 40 Min.
Minnibakki Beach
66.1811, -23.4732
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Tag 14
09.06.2026
Tag14 146km 2:37h Minnibakki Beach-Tálknafjörður(Freisteh)

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km-Stand : 00.000 

gef. Strecke : 000
Standort Morgens :

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9,8 km 13 Min.
Dynjandi - der schönste Wasserfall der Insel
65.73369605498793, -23.19371783676637
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84,0 km 1 Std. 13 Min.
Reykjafjarðarlaug Hot Pool
65.62251780130427, -23.46529688738424
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39,2 km 35 Min.
The A-house Abandoned Barn Fossfjörður - Fotostop
65.61118043487954, -23.527040645818854
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4,9 km 5 Min.
The Icelandic Sea Monster Museum and Coffee shop
65.68760872766035, -23.598213305535793
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15,2 km 14 Min.
Unnamed Road bei Tálknafjörður
65.60571991685585, -23.821763893413603
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Tag 15
10.06.2026
Tag15 98km 1:56h Tálknafjörður(Freisteh)-Breidavik Campground

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km-Stand : 00.000 

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Standort Morgens :

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GPS : 0,0

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20,6 km 18 Min.
Garðar BA 64 - Fotospot
65.51742440935098, -23.838398401031316
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28,1 km 23 Min.
Hnjótur
65.56268218566093, -24.158031089905425
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19,9 km 28 Min.
Breiðavík Beach
65.54929986112411, -24.36965842124684
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12,2 km 19 Min.
Látrabjarg - Westlichster Ort Islands & Europa
65.50243327882774, -24.529727070174904
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13,4 km 20 Min.
Breidavik Campground
65.5493, -24.3506
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Tag 16
11.06.2026
Tag16 45km 1:05h Breidavik Campground-Melanes Camp

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Standort Morgens :

Standort Abends :
GPS : 0,0

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Fahrt zum Strand
Die Anfahrt ist allerdings nicht ganz ohne. Ein Einheimischer warnte uns bereits im Vorfeld vor der berühmt berüchtigten Abfahrt vom Pass hinunter zum Strand. So war es auch! Zum Raudisandur Beach führt einen Schotterpiste, die teilweise mit einem Gefälle von 10 – 16 % in Serpentinen steil nach unten führt. Leitplanken gibt es nicht und die Strasse ist außerdem etwas eng. Zum Glück war es trocken und Gegenverkehr hatten wir auch nicht. Aber! Der Moment, wenn man um die erste Kurve fährt und diesen Strand sieht – entschädigt in jedem Fall für dieses Abenteuer…


siehe Kai TCL : https://www.youtube.com/watch?v=YAyMYQ-18Bc

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12,8 km 18 Min.
Saurbæjarkirkja
65.47896377118798, -24.003696549675716
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38,9 km 56 Min.
Rauðisandur - Drohne hoch
65.4652993928489, -23.988182442843762
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1,5 km 3 Min.
Camping Melanes
65.4468, -23.9489
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Tag 17
12.06.2026 65km
Tag17 65km 1:00h Melanes Camp-Barðastrandarvegur(Freisteh)

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Standort Morgens :

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5,2 km 7 Min.
Barðastrandarsandur Badespass, Drohnenscene, Fotospot
65.46882177290469, -23.600628048555162
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36,3 km 40 Min.
Krosslaug hot spring - Wer es warm mag
65.51946802462862, -23.40541727116862
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11,9 km 7 Min.
Flókalundur - Freistehplatz
65.5416, -23.2007
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Mitternachtssonne im Hellulaug HotPot

Wir können überlegen! Vom Stellplatz zum Hotpot sind 5 km.


Hellulaug ist ein Geothermalbad in Vatnsfjörður, unweit der Autobahn und des Strandes. Es ist herrlich, im 38°C warmen Becken zu entspannen und den Blick über den Fjord schweifen zu lassen. Das Becken ist von der Straße aus nicht sichtbar, aber es gibt einen Parkplatz neben dem Weg dorthin. Es ist 60 cm tief. 

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Tag 18
13.06.2026
Tag18 163km 2:05h Bardastrandarvegur-Laugar Campsite

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16,8 km 11 Min.
Floki Gedenkstein
65.57567665922438, -23.169734059174985
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4,3 km 3 Min.
Hellulaug
65.57720100699453, -23.159715925045965
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0,5 km
Þingmannaá Waterfall
65.58349796608849, -23.11192026559068
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3,3 km 5 Min.
Búðardalur - Drifandagil Waterfall
65.32072729946223, -21.74349671151976
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144,3 km 1 Std. 47 Min.
Guðrúnarlaug Hot Spring - Campsite
65.2467, -21.8033
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Tag 19
14.06.2026 Wandertag auf der Schneeberghalbinsel (Snaefellsnes)
Tag19 125km 1:53h Laugar Campsite-Grundafjördur Campsite

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11,5 km 9 Min.
Wanderung zum Grundarfoss-Wasserfall
64.92288513191467, -23.22318114919703
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123,4 km 1 Std. 43 Min.
Kirkjufell Viewpoint
64.92238792967773, -23.284665038968804
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3,2 km 4 Min.
Kirkjufellsfoss - Parkplatz - Schlafplatz
64.92784915249784, -23.313396843405403
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2,5 km 5 Min.
Campground Grundarfjörður
64.92094302148074, -23.25859350652211
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Tag 20
15.06.2026 Snæfellsjökull-Nationalpark
Tag20 107km 2:00h Grundafjördur Campsite-Höfn(Freisteh)

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Snæfellsjökull-Nationalpark
Der Nationalpark Snæfellsjökull wurde 2001 gegründet und erstreckt sich auf etwa 170 km2 an der westlichsten Spitze der Halbinsel Snæfellsnes. Der Park ist nach dem wunderschön geformten und legendären Stratovulkan und Gletscher Snæfellsjökull benannt, der Krone des Nationalparks.Die Grenzen des Parks verlaufen von der vielfältigen Küste bis zur Spitze des Snæfellsjökull, der bis auf 1.446 m über dem Meeresspiegel aufragt. Der Snæfellsjökull ist eines der 32 aktiven Vulkansysteme Islands und brach zuletzt vor etwa 1.800 Jahren aus. Auf dem Gipfel des Snæfellsjökull befindet sich eine kleine Eiskappe. 

DIE INSPIRIERENDE KRAFT DES SNÆFELLSJÖKULL

Die Schönheit des Snæfellsjökull hat die Menschen schon immer spirituell beeinflusst, und der Berg war Inspiration für Schriftsteller, Maler und andere Künstler. Das bekannteste Werk ist wohl Jule Vernes Science-Fiction-Roman Die Reise zum Mittelpunkt der Erde, den er unter dem Eindruck des Vulkans schrieb. Ob der Vulkan nun tatsächlich der Eingang zum Mittelpunkt der Erde ist, eines der sieben „Chakren“ der Erde, oder ob in ihm der Geist von Bárður aus der Saga von Bárður Snæfellsás wohnt – die Schönheit des Vulkans und seiner Umgebung lässt wohl niemanden unberührt.

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4,3 km 8 Min.
Búlandshöfði View Point
64.94579123476072, -23.491573174688934
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12,6 km 12 Min.
Svöðufoss - 2 Stunden Wanderung
64.90012273893649, -23.810733794806108
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19,2 km 18 Min.
Skarðsvík Beach
64.88085801349041, -23.985643730607155
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14,0 km 15 Min.
Svörtuloft Leuchtturm
64.86370548035575, -24.038961607858077
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3,9 km 9 Min.
Saxhóll Crater - kleine Wanderung 1 Stunde (huz)
64.8512365796571, -23.92393645551429
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12,8 km 16 Min.
Djúpalónssandur beach
64.75349529706422, -23.89516918903745
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13,8 km 11 Min.
Arnarstapi
64.7702334685837, -23.62133395865688
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16,2 km 13 Min.
Höfn í Hornafirði - Axlarhólar - Freistehplatz
64.82353784820991, -23.43819856530843
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Tag 21
16.06.2026 Robben, HotPot und kleine Wanderungen
Tag21 79km 1:13hHöfn(Freisteh)-Snorrastaðir Campsite

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15,6 km 12 Min.
Bjarnafoss - kleine Wanderung
64.84736515628047, -23.400376731341545
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3,5 km 3 Min.
Ytri Tunga - Robenbeobachtung
64.80391756691654, -23.081464420516646
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17,7 km 13 Min.
Ölkelduvatn Mineral Spring - Wasserflaschen auftanken
64.83597710042373, -22.977641653347344
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7,7 km 6 Min.
Rock formation - Gerðuberg Cliffs
64.85728360346478, -22.362618707700733
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33,9 km 24 Min.
Landbrotalaug Hot Springs
64.83319485840227, -22.316466131573936
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7,1 km 7 Min.
Snorrastaðir Campsite & Eldborg Wanderung
64.77272428310653, -22.301255890532303
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Tag 22
17.06.2026 100 km : Thermalquellen, Wasserfälle & Abenteuer Gletschereishöhle
Tag22 105km 1:30h Snorrastaðir Campsite-Husafell Camping

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9,8 km 9 Min.
The Settlement Center
64.53509422248922, -21.92469888268536
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38,9 km 32 Min.
Deildartunguhver - Heiße Quellen & Spa
64.66343139124369, -21.40946113082391
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36,8 km 29 Min.
Hraunfossar Waterfall & Barnafoss
64.70187792030886, -20.978328556882442
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24,2 km 34 Min.
Húsafell Camping
64.69954324622314, -20.868708953155988
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6,4 km 10 Min.
Húsafell: Abenteuer Gletschereishöhle
64.69930334182241, -20.868097690944975
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Tag 23
18.06.2026 82 km : Lavahöhle
Tag23 163km 2:18h Husafell Camping-Camping Thingvellir

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0,2 km
Viðgelmir - Lavahöhle
64.75336754587363, -20.802180833811136
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11,1 km 20 Min.
Camping Thingvellir
64.27684871015704, -21.09240317294405
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Tag 24 bis 26
19.& 20.06.2026 Wikingerfest in Hafnafjörður & Hauptstadt Reykjavik
Tag24 73km 1:25h Camping Thingvellir-Hafnarfjördur Camping

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112,0 km 1 Std. 58 Min.
Þingvallakirkja
64.25583811711078, -21.123708397774124
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ÞINGVELLIR-NATIONALPARK: DAS KRONJUWEL ISLANDS
Der Ort Þingvellir gilt aufgrund seiner großen historischen und geologischen Bedeutung als Nationalheiligtum Islands.

Der Name Þingvellir bedeutet wörtlich übersetzt „Ebene der Volksversammlung“ und der Ort symbolisiert die Geschichte Islands. Das Alþingi, das isländische Parlament, wurde im Jahr 930 hier gegründet und ist damit das älteste noch bestehende Parlament der Welt. Das Parlament tagte 868 Jahre lang bzw. bis 1798 an den Ufern des Flusses Öxará. Viele bedeutsame Ereignisse in der Geschichte Islands haben folglich hier stattgefunden und die Isländer betrachten den Ort als die Wiege ihres Landes.

Die magische Landschaft von Þingvellir ist in der einzigartigen geographischen Umgebung eines tektonischen Grabens zwischen der Nordamerikanischen und der Eurasischen Kontinentalplatte entstanden. Die Lavafelder von Þingvellir werden von tektonischen Kräften auseinandergerissen. Dadurch entstehen außergewöhnliche Spalten und Schluchten. Almannagjá oder die Allmännerschlucht, die beeindruckendste von ihnen, ist das Highlight des Nationalparks.

Ein Wanderweg führt durch die gewaltige Schlucht zum Lögberg, dem „Gesetzesfelsen“, und zum Fluss Öxará, der von eindrucksvollen Basaltfelsen eingerahmt wird.

Der tektonische Graben ist zum Teil mit Grundwasser gefüllt und speist Islands größten natürlichen See, den Þingvallavatn. Der See ist Heimat eines einzigartigen Ökosystems, in dem sich seit dem Ende der letzten Eiszeit vier verschiedene Arten des Seesaiblings entwickelt haben.

Auf seinem Weg zu diesem See fließt der wunderschöne Quellfluss Öxará teilweise durch die Almannagjá-Schlucht und ergießt sich am Eingang in einem atemberaubenden Wasserfall. Einige Spalten sind zum Teil mit Grundwasser gefüllt und das kristallklare Wasser gibt Tauchern in Silfra das Gefühl, in der Luft zu schweben. Dieses einzigartige Erlebnis hat der Silfra-Spalte einen Platz unter den 10 besten Tauchplätzen der Welt eingebracht.

Þingvellir ist eine der Hauptattraktionen des Golden-Circle-Tagesausflugs und liegt 40 Autominuten von Reykjavík entfernt. Im Nationalpark gibt es verschiedene Wanderwege und man kann angeln, reiten und in der Silfra-Spalte tauchen.

Das Besucher- und Servicezentrum bietet ein Café mit Souvenirladen und eine Ausstellung zur Geschichte und Natur des Parks namens „Heart of Iceland“. Der Nationalpark selbst ist rund um die Uhr geöffnet und der Eintritt ist frei. Eine Gebühr wird jedoch fürs Parken und den Besuch der Ausstellung erhoben.

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Wanderstrecken

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1. Wasserfall Öxarárfoss – Flosagjá-Spalte Runde von Laugarvatn

5,00km

01:20

50m

50m

Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.


2. Blick auf die Þingvellir-Spalte – Flosagjá-Spalte Runde von Laugarvatn

5,51km

01:28

60m

60m

Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.


3. Schnorcheln zwischen den Kontinenten

Entdecken Sie die Gletschertiefen eines der besten Tauchspots Islands, des markanten Silfra Fissure, während einer Schnorcheltour in kleiner Gruppe. Machen Sie sich auf den Weg durch die Vulkanfelder des Thingvellir-Nationalparks, um den Ausgangspunkt zu erreichen. Nachdem Sie mit allen notwendigen Ausrüstungsgegenständen ausgestattet sind, steigen Sie ins Wasser, um zwischen Kontinenten zu schwimmen, während Sie sich zwischen der nordamerikanischen und der eurasischen tektonischen Platte hin und her bewegen. Unterwasser GoPro Bilder per E-Mail geliefert sind enthalten.

3 Stunden

Auf dem WasserEnglisch  126€/Person
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3,2 km 6 Min.
Perlan- Museum
64.12883521206633, -21.917368493092336
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52,4 km 48 Min.
Whales of Iceland
64.15525501043082, -21.95117756422058
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5,4 km 9 Min.
Wikingerfest in Hafnafjörður
64.07484769840373, -21.963684760848164
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13,2 km 16 Min.
Hafnarfjörður Camping
64.07506649161566, -21.96521682672878
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Tag 26
21.06.2026 113 km : Kontinent-Brücke & Lava-Feld-Wanderu
Tag26 132km 1:58h Hafnarfjördur Camping-Strandakirkja Camping

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km-Stand : 00.000 

gef. Strecke : 000
Standort Morgens :

Standort Abends :
GPS : 0,0

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0,0 km
Bridge Between Continents
63.86646317278579, -22.676095795874947
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50,7 km 39 Min.
Brimketill Lava Rock Pool
63.820418441467986, -22.60601440851568
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8,8 km 8 Min.
Volcano Skali Parking - 30 Minuten Wanderung zu dem Lavafeld
63.854869629077555, -22.309136517639292
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20,0 km 19 Min.
Strandakirkja Camping
63.829656483048716, -21.678741191094737
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Tag 27
22.06.2026 119 km : Vulkane & Geysire
Tag27 139km 2:04h Strandakirkja Camping-Geysir Camping

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km-Stand : 00.000 

gef. Strecke : 000
Standort Morgens :

Standort Abends :
GPS : 0,0

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35,4 km 24 Min.
Raufarhólshellir - Lavahöhle
63.93970607362386, -21.402820661538364
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26,0 km 21 Min.
Kerið Crater Trail
64.04138132728214, -20.888529855796417
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37,6 km 26 Min.
Brúarfoss
64.2625188337312, -20.52111871407992
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40,6 km 41 Min.
Gullfoss, der Goldene Wasserfall
64.32531300354005, -20.129930219915206
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24,4 km 35 Min.
Großer Geysir + Strokkur
64.30933692241796, -20.30340334327286
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9,9 km 12 Min.
Camping Geysir
64.30943881977412, -20.304960432991678
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Tag 28
23.06.2026 105 km : Fosse Fosse Fosse
Tag28 121km 1:44h Geysir Camping-Campingplatz Hamragarðar

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km-Stand : 00.000 

gef. Strecke : 000
Standort Morgens :

Standort Abends :
GPS : 0,0

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0,1 km
Urriðafoss
63.92474927701379, -20.675288578845173
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59,6 km 43 Min.
Caves of Hella
63.837146799807286, -20.413192950067245
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18,8 km 14 Min.
Ægissíðufoss
63.81875817213707, -20.41974182795265
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2,6 km 4 Min.
Seljalandsfoss + Gljúfurárfoss
63.615716368390196, -19.993797641018748
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38,4 km 30 Min.
Campingplatz Hamragarðar
63.62073512832278, -19.989275506440183
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Tag 29
24.06.2026
Tag29 90km 1:28h Campingplatz Hamragarðar-Campingplatz in Vik i Myrdal

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km-Stand : 00.000 

gef. Strecke : 000
Standort Morgens :

Standort Abends :
GPS : 0,0

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0,7 km 1 Min.
Rutshellir Caves
63.52263029761554, -19.57268027573057
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25,4 km 18 Min.
Mia's Country Van - Local Fish & Chips
63.524364085529974, -19.505013742303436
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3,8 km 3 Min.
Kvernufoss & Skogafoss-Wasserfall
63.525207780759914, -19.490014310329045
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1,0 km 2 Min.
Dyrhólaey Aussichtspunkt
63.40508925917936, -19.12823226175347
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27,5 km 24 Min.
Hálsanefshellir Cave
63.40411961943621, -19.04372678515748
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19,7 km 24 Min.
Campingplatz in Vik i Myrdal
63.41932029739254, -18.995577634942308
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Ab Vik: Katla-Eishöhle & Super-Jeep-Tour

https://www.getyourguide.de/vik-l32622/ab-vik-katla-eishohle-super-jeep-tour-t166262/?ranking_uuid=5e7d8f52-574b-4d7e-b0c7-7c34231cd943

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Tag 30
25.06.2025
Tag30 150km 2:03h Campingplatz in Vik i Myrdal-Skaftafell Campground

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km-Stand : 00.000 

gef. Strecke : 000
Standort Morgens :

Standort Abends :
GPS : 0,0

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11,4 km 16 Min.
Hjörleifshöfði Cave Gígjagjá
63.41807080704335, -18.767069125262026
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14,3 km 23 Min.
Fjaðrárgljúfur Viewpoint
63.77026917527089, -18.171700004650358
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58,9 km 53 Min.
Fossálar Waterfall
63.86052925337405, -17.84038039412617
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22,9 km 20 Min.
Lómagnúpur Scenic Spot
63.95450870543515, -17.473431204442452
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23,8 km 17 Min.
Skaftafell Campground
64.015499323119, -16.971617566446444
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Wandern in Thakgil
Das Wetter im Thakgil-Canyon ist oft überraschend angenehm und macht die Gegend zu einem idealen Ort zum Wandern und Campen. Die Wanderwege und Campingplätze sind größtenteils von Hügeln und Bergen umgeben, die mit leuchtend grünem Moos bewachsen sind.


In Thakgil gibt es drei Hauptwanderwege. Dies sind der Maelifell Trail (der rote Weg), der Austurafretta Range Trail (der gelbe Weg) und die Remundargil Ravine Loop (der violette Weg).

Der Austurafretta-Gletscherweg ist mit 17 Kilometern (10,5 Meilen) der längste der drei Wanderwege. Alle drei führen jedoch zu einigen der beeindruckendsten Landschaften, wie dem Wasserfall Remundargilsfoss und einem atemberaubenden 360-Grad-Panoramablick auf den gletscherbedeckten  Vulkan Katla.

Bei der Erkundung des Gebiets sollten Besucher auf den Wegen bleiben und nicht auf das Moos treten, da diese wunderschöne, leuchtend grüne Flora viele Jahre zum Wachsen brauchte. 

Wie man nach Thakgil kommt

Etwa 20 Kilometer nordöstlich von Vík gelegen , gilt Thakgil vielen als Geheimtipp, da es so lange unentdeckt geblieben ist. Verglichen mit den vielen anderen Wandergebieten Islands ist Thakgil weniger überlaufen, sodass Besucher die Gegend nach Herzenslust erkunden können.

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Svartifoss Trail

Es gibt viele tolle Wasserfälle in Island, und manche - wie der Seljalandsfoss und der Skógafoss - können sogar direkt von der Ringstraße aus gesehen werden. Andere erfordern eine Anfahrt auf Landstraßen oder Schotterpisten, und manche sind nur mit einer Wanderung erreichbar.

Ich hatte mich schon einmal zum Wasserfall Glymur gewagt, diese Wanderung ist anspruchsvoll und dauert etwa 3 Stunden.... ab dem Naturreservat Skaftafell gibt es jedoch eine schöne und recht einfache Wanderung zum einigermaßen berühmten Wasserfall Svartifoss, die gut bei einer Rundreise entlang der Ringstraße und auch bei wenig Zeit eingebaut werden kann.

Sein Name bedeutet so viel wie „der schwarze Wasserfall“, und obwohl er nicht hoch und sehr schmal ist, gibt er ein tolles Fotomotiv ab: Eingebettet von dunklen Basaltsäulen vulkanischen Ursprungs stürzt er idyllisch in ein steiniges, grün beflecktes Becken. Erinnert ihr euch an die Hallgrímskirkja in Reykjavík? Ja genau - dieser Wasserfall war Vorbild für die ungewöhnliche Säulenarchitektur der Front. 


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31,9 km 22 Min.
Svartifoss
64.02742378913871, -16.975439917501376
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Tag 31
26.06.2026 126 km
Tag31 130km 1:50h Skaftafell Campground-Tjaldsvæðið Myllulækur Camp

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km-Stand : 00.000 

gef. Strecke : 000
Standort Morgens :

Standort Abends :
GPS : 0,0

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1,3 km 2 Min.
Hofskirkja - Fotostop
63.90954158348492, -16.707685599858326
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21,3 km 20 Min.
Mulagljufur Canyon - Wanderung (4 km)
63.99313764458916, -16.43580116738315
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27,3 km 29 Min.
Glacier watching + Diamond Beach
64.01648850563377, -16.365957115989637
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6,2 km 19 Min.
Jökulsárlón Glacier Lagoon Boat Tours and Cafe
64.0485852268642, -16.179282004455192
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10,7 km 12 Min.
Crystal Blue Ice Cave Tours Glacier Lagoon- Troll.is meeting point
64.04825736716687, -16.17847537402929
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0,1 km
Diamond Beach
64.04462165794963, -16.178837680295754
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0,4 km 1 Min.
Tjaldsvæðið Myllulækur Camp
64.3461353462377, -15.261081942952105
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Tag 32
27.06.2026 Ostfjorde
Tag32 123km 2:05h Tjaldsvæðið Myllulækur Camp-Djupivogur CampGround

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km-Stand : 00.000 

gef. Strecke : 000
Standort Morgens :

Standort Abends :
GPS : 0,0

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67,2 km 48 Min.
Stokksnes - Fotospot
64.2464215666542, -14.969869241253042
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21,2 km 20 Min.
Viking Village (Film Set)
64.26051431293182, -14.985202979426386
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2,5 km 3 Min.
Eggin í Gleðivík
64.66135214313819, -14.299792662066695
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97,7 km 1 Std. 15 Min.
Djúpivogur Camping Ground
64.65497017085875, -14.281710894802638
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Tag 33
28.06.2026 106 km
Tag33 106km 1:27h Djupivogur CampGround-CampEast

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km-Stand : 00.000 

gef. Strecke : 000
Standort Morgens :

Standort Abends :
GPS : 0,0

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1,5 km 2 Min.
Petras Steinsammlung
64.83554795668884, -13.883520018005285
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78,3 km 57 Min.
CampEast - Fáskrúðsfjörður
64.93661724113964, -14.029255050111205
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Tag 34
29.06.2026
Tag34 107km 1:40h CampEast-Seydisfjordur Camping Site

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km-Stand : 00.000 

gef. Strecke : 000
Standort Morgens :

Standort Abends :
GPS : 0,0

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27,8 km 22 Min.
Vattarnes Sea Cliffs
64.92490465531029, -13.684239196796833
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19,1 km 21 Min.
Strandarvegur
65.2793, -13.9299
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Tag 35 bis 44
30.06.2026-09.07.2026 : Puffer bis zur Rückreise
93,6 km 1 Std. 15 Min.
Seydisfjordur Camping Site
65.25984806161777, -14.012318552265466
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Tag 44
TAG 44, 09.07.2026 zum Fährhafen Ab 8:00h da sein
5,1 km 9 Min.
Smyril Line | Seyðisfjörður
65.26352823828526, -14.008522200616369
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0,9 km 2 Min.
Fährverbindung
Seyðisfjarðarkaupstaður
Island
2 T. 2 Std.
Hirtshals
Region Nordjütland, Dänemark
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