Unfortunately, we don't support your browser (Internet Explorer) anymore, some functionalities could not work. Click here to get information on how to upgrade your browser.

Routen
Saluti dall´italia
viawomo
viawomo
Gefahren Öffentlich

Saluti dall´italia

Oma und Opa sind dann mal weg! Nachdem wir für 8 Wochen daheim abkömmlich sind, machen wir uns auf, um Italien zu entdecken. Unsere Reise ist nicht bis ins Detail geplant. Den Südlichsten Zipfel Siziliens wollen wir unbedingt erreichen. Die Route wird spontan je nach Lust, Laune, Wetter und geöffneten Campingplätzen verlaufen. Über Campingplätze zu berichten finden wir nicht notwendig, weil sich ausreichend Information auf diversen Plattformen ( z.B. FREEONTOUR ) finden lässt.


Routeninfo
4234 Kilometer
1 Tag
27 Wegpunkte

Reisebericht

Burgenland, Austria
Rathaus Oberwart, 9, Hauptplatz, Oberwart/Felsőőr, Bezirk Oberwart, Burgenland, 7400, Austria

Vivaro im Distrikt Friaul
Via di Porto, Basaldella, Vivaro, Pordenone, Friuli-Venezia Giulia, 33099, Italy

Das kleine Städtchen liegt auf riesigen Schotterbänken der Flüsse Tagliamento und Meduna, die über Jahrtausende Steine aus den Friaulischen Dolomiten herangeschleppt und zugeschliffen haben.

Nach einer ausgedehnten Wanderung durch die Schotterbänke mit ihrem kargen Bewuchs  lassen wir uns gerne verwöhnen und genießen zu regionaler Küche ein Gläschen Wein aus der Umgebung.

Die Ortschaft Spilimbergo liegt in der Nähe und ist bekannt für die Fertigung von Keramikmosaiken. Für Interessierte werden auch Kurse angeboten. Wir bewundern einige dieser Kunstwerke in Form von Portraits, auf dem Friedhof von Vivaro.


Venedig zwischen Karneval und Hauptsaison
Via Orlanda, Tronchetto, Mestre, Venezia, Italy

Wir haben den Campingplatz Venezia Village gewählt, weil er eine günstige Anbindung an die Öffis hat.

Mit der Buslinie 5 sind wir nach 2 Stationen bereits mitten im Geschehen, schwimmen mit dem Touristenstrom mit und zwängen uns durch die engen Gassen der Stadt, die flankiert sind von Auslagen, aus denen uns die üppig gestalteten Karnevalsmasken entgegenlachen. 

Wir überqueren unzählige Brücken und erheischen hin und wieder einen kurzen Blick auf eine typische, venezianische Gondel mit einem smarten Gondoliere. Viele von ihnen, so scheint´s, fadisieren sich noch, weil die großen Touristenmassen - zu unserem Glück - noch nicht angekommen sind.

Die Glasbläserinsel Murano steht auch noch auf unserem Programm. Mit dem Vaporetto ist sie leicht zu erreichen.  Die Kunstwerke aus Glas in verschiedensten Formen und Farben laden in den aneinandergereihten Auslagen zum Staunen und Kaufen ein. 


Ravenna, Emilia-Romagna, Italy
Via Bellocchio, 44024, Ravenna, Italy

San Marino
50, Strada Auloceto, Borgo Maggiore, San Marino, 47893

Als geübte Busfahrer nehmen wir heute die Linie 7, die vor der Tür unseres Campingplatzes Halt macht, und ersparen uns den steilen Anstieg ins Zentrum der Altstadt.

Voll power erstürmen wir die monumentale Festung von San Marino und erobern im Schlendergang einen Wehrturm nach dem anderen. Entzückt von der Menge an Strassencafes und Restaurants dauert es nicht lange, bis wir uns zu einer kleinen Pause niederlassen. Ein kleiner Espresso gibt uns genügend Sprit für den weiteren Aufstieg. 

Unzählige Auslagen mit exklusiven Lederwaren, Ritterrüstungen, und Spielzeug für die Kids erfordern totale Aufmerksamkeit.  

Es ist Zeit für eine kurze Gedenkminute in der Basilika. Nach dieser kurzen Entspannung finden sich noch ausreichend Fotomotive der historischen Gebäude und Denkmäler oder der Landschaft, die uns ergeben zu Füßen liegt. 


Porto Sant´Elpidio
150, Via Faleria, San Tommaso Tre Archi, Fermo, Italy, 63821

Unser Stellplatz im Mimosacamping liegt, wie könnte es schöner sein, nur wenige Schritte von der Küste entfernt. 

Ein kilometerlanger Strand, direkt vor der Haustür, lockt uns zu einem Spaziergang auf einer Promenade, die noch im Dornröschenschlaf versunken ist. 

Viele Imbissbuden werden erst vorbereitet für die Gäste.

Wir haben Glück und ergattern noch einen Tisch in einem exklusiven, bereits geöffneten Restaurant und gönnen uns ein köstlich zubereitetes Menü mit frittierten Fischen, Gemüse und Chips, dazu ein Glaserl Wein. "Salute!"



Vieste
Strada Vincinale di Carabella, 71019, Italy

Der Strand des ehemaligen Fischerdorfes, das sich zu einer Touristenattraktion entwickelt hat, wird heute bei unserer Ankunft von gewaltigen, vom Sturm aufgepeitschten Wellen bedrängt. 

Wir suchen uns daher eine ruhigere, dem Wind nicht so ausgesetzte Zone  in den verwinkelten, engen Gassen  der mittelalterliche Altstadt. Prähistorische Funde in der Nähe belegen, dass in dieser Region bereits in der Bronzezeit Menschen umtriebig waren. 

Über Stiegen steil bergauf gelangen wir zum Castello und haben von dort einen wunderbaren Ausblick auf den Faraglione Pizzomunno,  der durch die ewig nagenden Kräfte des Wassers entstanden ist, und jetzt, wie ein Kirchturm am Sandstrand emporragt und  einsam der Brandung trotzen muss.

 


Lesina - Manfredonia
SP5 delle Saline, Italy

Auf eine stürmische Nacht folgt Regen. Das macht gar nichts. Wir haben ohnehin nicht vor hier länger zu bleiben. Das Ambiente der kleinen Stadt Lesina, die wir nach einer zügigen Fahrt erreicht haben, konnten wir beim Abendspaziergang noch einfangen.

In Anbetracht dessen, dass wir den nächsten geöffneten Campingplatz erst 80 Kilometer weiter in Manfredonia gefunden haben, beschließen wir, heute bis dorthin zu fahren und von dort aus Tagesausflüge zu unternehmen.

Die Halbinsel Gargano hat so viel mehr zu bieten, als die ewig langen Sandstränden, die uns mit ihrem Charme immer wieder verzaubert haben. Jede Menge Muscheln für unsere Enkelkinder daheim haben wir fleißig gesammelt und bereits bruchsicher verstaut.    

Das Wetter meint es gut, denn der Regen hat sich am Nachmittag schon wieder verabschiedet und somit steht unserem Entdeckungsdrang nichts mehr im Weg.


Monte Sant'Angelo
Monte Sant'Angelo, 71037, Italien

Wir starten heute eine Sightseeingtour mit unserem WOMO. Nach einer kurzen Anfahrt über eine Durchzugsstraße, die gesäumt ist mit Olivenbaumkulturen, geht es Kehre für Kehre steil bergauf zu S.Giovanni, einer der vielen Pilgerstätten auf dem Berg. Pater Pio wacht heute, nach seiner Heiligsprechung durch Papst Johannes II, vielerorts als Statue über seine Schäfchen.

Wie die Pilger ziehen wir danach, allerdings nicht zu Fuß weiter nach Monte Sant´Angelo. Auch hier klammern sich die Häuser, wie zuvor in S.Giovanni an den Abhang. 

Von Hunger geplagt, weil kaum offene Gaststätten zu finden sind, stolpern wir zufällig in ein kleines Restaurant. Als einzige Gäste haben wir den Komfort einer individuellen Bewirtung und genießen ausgezeichnete regionale Küche.

Jetzt fehlt uns nur noch ein Nachmittagskaffee. Den genehmigen wir uns auf einem Rastplatz mitten im Nationalpark Forest Umbro, nachdem wir diesen Urwald mit seinen riesigen Bäumen, die sich momentan in zartgrünem Frühlingstaumel befinden, ausgiebig bestaunt haben.


Castel del Monte, Italien
Strada Provinciale di Castel del Monte, Andria, Italien

Erhaben thront das Castel del Monte, eine mittelalterliche Burg des Stauferkaisers Friedrich II, auf seinem Felsen in der Region Apulien über der Ebene von Andria. Das Achteckige, hochaufragende Bauwerk erscheint mit seinen Türmen an jeder Ecke sehr stabil und mit dem Boden fest verhaftet. Dieses Kunstwerk der Architektur ist heute, nach der Renovierung in den 70er Jahren, ein Weltkulturerbe und zieht magnetisch eine Unmenge Touristen an.

Gar nicht weit entfernt finden wir zu unserer Überraschung einen Naturpark mit unzähligen blühenden Pflanzen, die uns im Gegenlicht der Sonne entgegenstrahlen. Bei einer kleinen Wanderung durch dieses Gebiet entdecken wir die ersten Trulli, typische Rundbauten in Apulien aus geschichteten Steinen.  Immer wieder drängt sich das Castel im Hintergrund auf das Bild. Ich kann mir gut vorstellen, dass der Kaiser von den Fenstern seiner Burg seine Untertanen  gut im Visier hatte. 



Alberobello
70011, Italy

Alberobello ist bekannt für sein Dorf unzähliger runder Trulli aus längst vergangener Zeit, die liebevoll restauriert wurden. Die Rundhäuser sind aus aufgeschichteten Plattensteinen gebaut, die sich nach oben verjüngen und zu einem Spitz zusammenlaufen. Häufig bildet ein Stein mit symbolischem Charakter den Abschluss des Daches, oder die Dachschindeln sind damit bemalt. Laut Aussage eines ambitionierten Ladenverkäufers finden sich diese magischen Symbole auch heute in vielen Religionen oder Tierkreiszeichen wieder.

Das Dorf ist heute belebt mit Restaurants, Souvenirläden und natürlich auch mit Touristen.

Verlässt man diesen kommerziellen Bereich gelangt man in ein ruhiges Viertel, in dem die Häuser noch bewohnt sind, oder als Ferienwohnungen benützt werden.

Immer wieder stoßen wir auf die Gegensätze der damaligen und der modernen Lebensweise.

Nicht nur in Trullihausen ist heute Waschtag. Auch auf mich wartet in WOMO 66 noch Hausarbeit. Nach getaner Arbeit klingt der Tag mit einer Kaffeepause aus.


Matera
Matera, Italien

Wir switchen zwischen den Epochen der Menschheit frech und skrupellos herum.

Heute sind wir mit voller Begeisterung in der Jungsteinzeit bei den Sassi di Matera, einer Höhlensiedlung unserer Vorfahren gelandet. Bei genauer Betrachtung kann man in diesen Behausungen immer noch Menschenleben entdecken - und man stelle sich vor, die können sogar Handys bedienen.

Wir folgen natürlich auch dem Touristenpfad und bemerken, dass hier scheinbar der Kreuzweg mit Postern von Michelangelos Werken, passend zum Leidensweg Christi, gestaltet wurde. Schon länger wird unsere Fototour von getragener, klassischer Musik begleitet, die sich über die Schlucht, wie Nebel im November, verteilt.

Um dieser einladenden Meditation zur Karwoche noch länger folgen zu können, verweilen wir noch einige Zeit in einem kleinen Kaffeehaus bei einem Espresso mit Ausblick auf die wuchtige Landschaft.


Crotone, Calabria, Italy
Silana Crotonese, 88821, Crotone, Italy

Cropani Marina, Italien
Cropani Marina, Cropani, Italien

Wir kehren bei Regenwetter Matera den Rücken zu, und ziehen weiter in den Süden. Aber auch Regen hat seinen eigenen Charme. Der Blick durch die Frontscheibe unseres WOMO gleicht einem Fernsehbildschirm, auf dem stimmungsvolle Momentaufnahmen einer Landschaft auftauchen, sofort wieder  verschwinden und von der nächsten abgelöst werden. 

Mit aufmerksamem Blick lassen sich Monumentalbauten in der Ferne entdecken. Immer häufiger tauchen am Straßenrand Bauskelette auf, die auf ihre Vollendung wahrscheinlich vergebens warten.

In Cropani Marina angekommen, hat sich der Regen bereits verzogen und wir erleben einen wunderbaren, erholsamen Tagesausklang mit Abendstimmung am Strand.


Tropea, Italien
Tropea, 89861, Italien

Wir landen auf einem Campingplatz in der Nähe von Soverato. Die Zufahrt über holprige, verwinkelte Straßen, oder besser gesagt Feldwege, ist gut beschildert, aber ziemlich abenteuerlich, weil unser WOMO sich tapfer dagegen wehren musste, nicht in seine Einzelteile zu zerfallen. Umso schöner entpuppte sich dann unser Stellplatz in der Nähe vom Strand. Sand, Meer, das Rauschen von Wellen - wir lieben dieses Ambiente und machen noch einen ausgedehnten Spaziergang.

Tropea ist einen Ausflug wert. Wir packen am nächsten Morgen unsere sieben Sachen Bruch- und Stosssicher ein, und fahren über eine kurvenreiche, Berg- und Talstraße dorthin. Immer wieder begeistert uns ein Blick auf das azurblaue Meer, oder in die grünen Hänge auf der Bergseite. 

Die Stadt Tropea ist auf Tuffgestein gebaut und  benötigt eine aufwendige Absicherung, um die Bauwerke vor einem Absturz zu bewahren. Der touristische Magnet ist neben der Altstadt die Kirche Santa Maria dell Isola. Sie ist auf einem Felsen am Meer erbaut, und hat seit Jahrhunderten von dort oben ein  wachsames Auge auf die Stadt.

Im Dunst am Horizont zeichnet sich heute der Vulkan Stromboli  kaum vom Himmel ab. Das Naturschauspiel seines feuerspeienden Gehabens kann man zu bekannten Terminen bewundern. Wir werden das wahrscheinlich nicht miterleben können.





Bagnara Calabra
89013, Italy

Santa Teresa di Riva, Italien
Santa Teresa di Riva, 98028, Italien

Wir starten frohen Mutes in aller Herrgottsfrüh (9 Uhr), um in Villa S. Giovanni eine Fähre für die Überfahrt nach Sizilien zu kapern. Die Anreise über die Küstenstraße mit vielen unbeschreiblichen Ausblicken auf das Meer und in die einzigartige Landschaft entwickelt sich zu einem wahren Abenteuer. Wir kurven über etliche Serpentinen, zwängen uns durch die engen Gassen der Ortsdurchfahrten und sind beide damit beschäftigt, auf Fußgänger, in 2. Spur geparkte Autos und Randsteine aufzupassen, um nicht zu touchieren. 

Ein plötzlicher Krach und mein Puls katapultiert sich gestresst nach oben. Jetzt ist passiert, was nicht passieren sollte. Unser WOMO hat mit dem Seitenspiegel eine, in die Straße hineinragende Mauerkante, geküsst. Gott sei Dank ist nichts passiert. Der eingeklappte Spiegel wurde wieder eingerichtet, unsere erhitzten Gemüter haben sich entspannt und wir haben den Weg noch aufmerksamer fortgesetzt. Die vielfach beworbene Amalfiküste bietet wahrscheinlich ein ähnliches Panorama und ist vermutlich keine geringere Herausforderung.

Endlich in Villa S. Giovanni angekommen suchen wir vergebens und nach einigen Returns den Hafen. Das gelingt uns nur übers Navi und wir checken problemlos ein.

Nach der kurzen Überfahrt und einem Durchwurschteln durch Messina landen wir müde und erholungsbedürftig in Santa Teresa di Riva am Campingplatz.

Ostersonntag - wir werden uns heute erholen, und mit Feiertagskleidung fein essen gehen. Und weils der Himmel gut mit uns meint, präsentiert er uns zum  Zeichen der Auferstehung einen prächtigen Regenbogen über dem gegenüberliegenden Festland.



Taormina, Italien
Taormina, 98039, Italien

Taormina steht heute auf unserem Programm. Wir wählen einen öffentlichen Bus, um uns die Fahrt durch die engen Gassen und die Suche nach einem Parkplatz zu ersparen. Routiniert bewältigt der Fahrer die unausweichlichen Hindernisse - für mich ist diese Fahrt ebenso stressig, wie der Besuch einer Hochschaubahn.

Der Weg durch die Altstadt von Taormina ist ein Pilgerweg vieler Menschen aus aller Herren Länder, die an der Geschichte der Antike interessiert sind, und das teatro antico di Taormina besuchen wollen.

Wir erscheinen ebenfalls auf der Bühne. Ich habe den eitlen Eindruck, dass die Besucher auf den Rängen bereits auf meinen Auftritt warten. Doch leider muss ich zur Kenntnis nehmen, dass der Ätna, stolzer und erhabener Hauptakteur dieses Schauspiels, in der Kulisse hinter mir die Menge begeistert.

Demütig betrachte auch ich diese Erscheinung. Ich nehme im Zuschauerraum Platz und versuche mich in Gedanken in die Zeit der Griechen und Römer zu beamen.

Danach ist es Zeit Erholung zu suchen. Wir finden sie in einem kleinen, abgelegenen Restaurant, wo wir zu den Klängen von "O sole mio" und dem jasminähnlichen Duft der Orangenblüten dinieren. Wir entdecken neben der stilvollen Einrichtung ein Wandgemälde, auf dem der Ätna mit seiner diabolische Kraft, wenn er Feuer speit und einen Lavastrom über seinen Hang schüttet, dargestellt ist. 


Gole dell'Alcantara, Italien
Gole dell'Alcantara, 98030, Italien

Gole dell´Alcantara, die Alcataraschlucht liegt auf unserem Weg zum nächsten Campingplatz, der sehr vielversprechend in der Umgebung eines Weinbaugebietes am Fuß des Ätna liegt.

Für die Wanderung in eine Schlucht, das wissen wir, benötigt man Wanderschuhe und eine Minimalversorgung an Getränken und Essen. Mit diesem Outfit brechen wir auf, zahlen Eintritt und sind erstaunt, dass wir mit einem Lift abwärts fahren können, und nur über ein paar Stiegen bereits an einem Strand landen, der uns Einblick in die  Enge und Mächtigkeit der  Schlucht mit den seitlich aufgetürmten Basaltsäulen gewährt. Die Struktur der Felswände hat der Architekt Ätna über Jahrtausende mit seinen Ausbrüchen gestaltet. Davon wollen wir unbedingt noch mehr sehen und klettern flotten Schrittes die Stiegen, die uns zu einem Wanderweg auf dem "Bergkamm" führen, hinauf. Einige Aussichtspunkte geben uns die Chance auf einen Blick in die Tiefe, wo sich ein Fluss, gespeist aus kleinen Wasserfällen, seinem Ausgang aus der Enge entgegendrängt.

Aus unserer vermutlichen Wandertour ist zwar nur ein netter Spaziergang geworden, aber der hat sich gelohnt.



Mons Gibel Camping Park
Via Nicolosi, SP 4/11, 95032, Belpasso, Italy

Der Ätna in seiner urgewaltigen Erscheinung ist ein dominantes Ziel unserer Reise. Der ursprüngliche Plan mit der Circumetnabahn den Vulkan zu umrunden, lässt sich aus organisatorischen Gründen nicht verwirklichen. Somit muss unser WOMO diese Aufgabe übernehmen. Wir können den Berg von allen Seiten vom Auto aus betrachten und sind von diesen vielen Gesichtern beeindruckt. Mit großer Aufmerksamkeit verfolgen wir auch die Auswüchse vergangener Ausbrüche, bei denen sich gewaltige Lavaströme bis in den Siedlungsbereich und somit auch bis zur Straße hin gewälzt haben. Einerseits vernichtend, andrerseits befruchtend, wie sich an der Struktur der Landschaft erkennen lässt.

Beim Einchecken auf unseren Campingplatz erfahren wir, dass wir mit einem Shuttlebus unserem Ziel noch näher auf den Leib rücken können. Keine Frage - wir fahren mit bis zur Seilbahnstation, mit der wir dann dem Gipfel ohne große Anstrengung zustreben können. Bergauf werden wir mit einem Allradbus gekarrt, weil die Seilbahn noch im Schlafmodus ist. Egal - es geht nach oben und wir werden dort von einer unbeschreiblich attraktiven Kulisse erwartet. Klare Sicht auf den alten Smoker Ätna, der unaufhörlich Rauchwolken in den Himmel pafft. Mit 3 357m der höchste, immer noch aktive Vulkan Europas platziert inmitten von erstarrter Lava und Eis. Unvergesslich!

Das Bergab lässt sich dann doch mit der Seilbahn erledigen. Der Vorteil dabei ist die uneingeschränkte Sicht auf bereits erloschene Krater und den zaghaften Bewuchs des nährstoffreichen Boden an den Hängen unter uns.