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Routen
3231 Kilometer 21 Tage 65 Wegpunkte
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Bretagne & Normandie 28.05. - 17.06.2022 Kultur , Landschaft & Geschichte

Das ist der Reisebericht unserer zweiten Reise in einem gemietetem Wohnmobil. Wir haben uns, nachdem wir im letzten Herbst mit einem Knaus unterwegs waren, für einen Benimar Tesoro 497 entschieden auf Ford Basis. Und wir haben es nicht bereut. Die Marke hat uns in allen Belangen überzeugt und auch die Auswahl mit Face to face und Queensbett hat sich als gut herausgestellt. Es war eine sehr schöne und abwechslungsreiche Reise mit unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten. In der Bretagne die Landschaft und die zauberhaften Küstenbereiche. Die Normandie ganz im Zeichen des zweiten Weltkrieges mit den bekannten Stränden und Memorials, welche uns sehr beeindruckt haben, aber auch zum Denken angestossen haben. Aber auch die Normandie mit Ihren Austernbänken und Küstenstädtchen, wie Etrétat oder Le Treport, waren einen Besuch wert. Wir haben längst nicht alles gesehen, und werden sicher nochmals hierher kommen.

Von Grenchen, Schweiz. 28.05.22 nach Sportstrasse, Grenchen, Schweiz.
Tag 1
Grenchen, Schweiz. 28.05.22
2540 Grenchen, Schweiz

Endlich war es soweit. Wir holten das Fahrzeug um 10:00 in Grenchen ab. Nach einer ausführlichen Einweisung beluden wir das Fahrzeug und starteten um ca. 12:00 Uhr  auf die erste Etappe unserer Nordfrankreich Tour. 

Unser Fahrzeug in diesem Jahr ein Benimar Tesoro 497 auf Ford Basis, Modell 2022 mit Queensbett und Face to Face.

Camping d'auxerre
route de vaux 8, 89000, Auxerre, France

Die erste Route führte uns 430 km meist über die Autobahn. Von Grenchen ging es ca. 80 km über den Berner Jura, meist auf Autobahnen oder Autostrassen Richtung Grenze und Zoll nach Frankreich. Nach einer kurzen Kontrolle und zeigen des Corona - Zertifikates (3 x geimpft ) ging es aber auch schon weiter. Durch die Burgund Region und Chateauneuf, von wo sehr gute Weine herkommen, ging es Richtung Baune. Wo wir Richtung Norden auf die A6 abbogen und um 17:30 erreichten wir das Ziel in Auxerre.




Camping d'auxerre

route de vaux 8, 89000

Auxerre

Frankreich

GPS

47.785550,3.587500

47° 47' 08'' N 3° 35' 15'' E

Telefonnummer: +33 386 521 115

Im Web: perso.wanadoo.fr


Ein mittelgrosser Camping Platz mit Strom (nicht auf jedem Platz, aber mit 25 Meter-Kabelrolle kein Problem. Ent- und Versorgung vorhanden, auch Brötchen Service, welche aber erst um 08:30 Uhr am Morgen abgeholt werden können. Wir machten nicht davon Gebrauch. Am Abend gingen wir noch auf den Rummelplatz, welcher gerade in der Stadt war und schlängelten uns durch die Massen der Menschen durch. 


Tag 2
Camping des Gayeulles. 29.05.22
Rue du professeur Maurice Audin, 35700, Rennes, France

Nach einer angenehmen und ruhigen Nacht sind wir um 09:00 Uhr in Richtung Rennes losgefahren. Wir haben noch auf einem Parkplatz in Auxerre, welcher sich am Fluss Yonne befindet und sich auch Wohnmobile aufgehalten hatten, angehalten. Ich weiss leider nicht wie der Parkplatz heisst, habe aber ein Foto beigelegt. Wir sind über eine Fussgänger Brücke gelaufen in Richtung Altstadt. Es war wunderschön und vor allem Menschen leer um diese Zeit. Fotos beigelegt. Anschliessend haben wir noch Diesel für 1.87 Euro / Liter getankt, welcher sonst auf allen Autobahnraststätten immer über 2 Euro / Liter gekostet hat. Dann sind wir ab auf die Autobahn und haben 487 km nach Rennes abgespult. Verkehr ging zum Glück.

Um 15:30 Uhr sind wir auf dem wirklich wunderschönen Campingplatz Camping des Gayeulles angekommen. Die Zufahrt ist speziell aber nichts tragisches. Aber für grosse wie Morello / Phoenix könnte es etwas schwierig werden. Sehr schön parzellierte und grosse Stellplätze mit Strom und Wasseranschluss. Sehr freundlicher Empfang, grosse Ver- u. Entsorgung mit Chemie Toilette und Trinkwasser. Wir haben alles eingerichtet und sind dann noch nach Rennes gefahren mit dem Bus. Die Haltestelle des C3 befindet  sich ca. 500 mt. vom Campingplatz. Von der Stadt haben wir uns mehr erhofft, aber haben dann noch in einer Creperie noch was zu Abend gegessen. Galettes, diese waren sehr gut und nur empfehlenswert.

Tag 3
Le Gouffre de Huelgoat, D769A, Huelgoat, Frankreich. 30.05.2022
D769A, 29690 Huelgoat, Frankreich

Nach dem Frühstück und der allgemeinen Ver- und Entsorgung ging es um 08:30 Uhr heute Morgen auch schon wieder los. Wir machten einen Halt in Huelgoat und dem sagenumwogenen Wanderweg auf den Spuren von Artus und seines gleichen. Der Parkplatz etwa 500 mt östlich vom Ort gelegen bietet genügend Platz für alle die eine kleine ca. 1.Std. oder auch grosse Wanderung bis 3,5 Std. machen möchten. Dunkler Wald mit viel Moos, riesige Steinbrocken, eine alte Mühle sowie 2 Grotten sind zu bestaunen und mit viel Vorstellungskraft kann man sich in die Zeit von Artus versetzen lassen und an einigen Stellen verweilen. Wir sind nach ca. 2 1/2 Stunden Aufenthalt in Richtung La Faou Air Camping losgefahren und haben diesen so gegen 16:30 Uhr erreicht. Da es aber nur den Automaten gab, welcher nur die Camping Card akzeptierte und wir auch nach mehrmaligem Versuch die Hotline anzurufen gescheitert sind,haben wir uns kurzerhand entschlossen einen anderen Platz anzufahren.





48.36517,3.73180 GPS

N 48° 21' 60"    W 3° 44' 2"

892 Rue de la Roche Tremblante, 29690 Huelgoat, Frankreich

Sehenswürdigkeiten von Huelgoat



Camping Saint JEAN****
1910 route de la Chapelle Saint Jean Lieu dit Saint Jean, 29470, PLOUGASTEL DAOULAS, France

Der Weg dorthin von La Faou aus war ca. 30 Min. und sehr entspannt kamen wir auf dem Platz an und wurden sehr freundlich empfangen. Wir konnten in der ersten Reihe einen Platz auswählen, war nicht sehr viel los. Wir wälten den Platz mit Blick auf einen Meeresarm. Der Preis inkl. Strom 21 Euro. Das WLAN kostet 1 Euro die Stunde, haben wir aber nicht benötigt. Die Plätze sind grosszügig parzelliert und mit Hecken abgetrennt. Es hat einen relativ grossen Anteil an Parzellen, welche keinen Strom Anschluss haben. In der Hochsaison lohnt es sich auf alle Fälle zu reservieren. Alles ist vorhanden auch eine genügend grosse Ver- und Entsorgungsstation. Einen kleinen Laden mit Brötchen Service gibt es auch. Sogar ein Hallenbad ist auch vorhanden. Wir blieben einen Tag und können diesen Platz weiter empfehlen.

Tag 4
Plouescat, Frankreich
29430 Plouescat, Frankreich

Nach dem Frühstück und üblichen Arbeiten sind wir wieder gegen 08:30 Uhr losgefahren zu unserem ersten Halt in Plouescat. Parkplatz an der Rue de Bir. Hakeim. Bilder beigelegt. Das Städtchen hat nicht sehr viel zu bieten. Die Kirche und die alte Markthalle sind Anziehungspunkte. Es gibt noch eine Imkerei zu besichtigen. Wir haben noch 2 Flaschen Wein eingekauft bei einem Weinhändler und sind dann nach ca. 1 Std. weitergefahren. 

1 Rue du Click, Plouescat, Frankreich
1 Rue du Click, 29430 Plouescat, Frankreich

Wegpunkt zur Küste, über diesen Wegpunkt sind wir ganz an die Küste gelangt. Wir haben kurz auf einem Parkplatz neben einem Campingplatz, welcher ganz am Meer liegt das Fahrzeug parkiert und sind ans Meer gelaufen um uns am Anblick der Brandung zu leiben.


Bilder als Anhang vom Campingplatz und der Küste. Camping Municipal de Poulfoen.

Rue de la petit vitesse Roscoff, Frankreich
Roscoff, Frankreich

Über die wunderschöne Küstenstrasse und an Artischocken Feldern vorbei, sind wir weiter nach Roscoff gefahren, wo uns das Navi einen Streich spielte und wir den eigentlichen Parkplatz nicht fanden. Daraufhin fanden wir hinter dem Bahnhof einen grossen Parkplatz wo auch schon Wohnmobile gestanden sind. Den Strassen Namen konnte ich ändern, aber Achtung die Koordinaten sind noch die Falschen.

Bilder vom Platz als Anhang. Hier die Sehenswürdigkeiten welches zu sehen gäbe. 


La Maison des Johnnies et de l'Oignon de Roscoff

Chapelle Saint Barbe

Eglise de Notre Dame de Croatz Batz

Exotischer Botanischer Garten von Roscoff

Firma Algoplus (Algen Produkte )


Von dort liefen wir ca. 15 Min. zum alten Hafen und zum Zentrum mit der Fussgängerzone. Am Hafen liefen wir über eine Brücke auf die Ile de Batz.

Wir haben noch was Kleines am Hafen gegessen, übrigens sehr gut. Ich weiss den Namen des Restaurant nicht mehr, aber es liegt vis à vis des Café ty Pierre. Nach ca. 2 Std. sind wir weitergefahren in Richtung Morlaix.



Rampe Saint Nocolas Morlaix Frankreich
29600 Morlaix, Frankreich

Von Roscoff sind wir weiter nach Morlaix gefahren und fanden dort einen sehr grossen, kostenlosen Parkplatz für 140 Fahrzeuge gemischt. Da es keine Strasse gibt zu diesem Platz hier die Strasse, welche am Eingang des Parkplatzes liegt. "Rampe Saint Nicolas". Bitte beachten, je nachdem von wo man kommt ist es ein wenig eng und steil. Aber geht auch für grössere Fahrzeuge. 


Wir haben dort die nachfolgenden Sehenswürdigkeiten angeschaut.

Viaduct

Maison a Pondalez

Maison dite de la duchesse Anne

Kirche Saint - Melanie

Chapelle de Notre Dame de angles

Office de Tourisme Morlaix für einen Stadtplan 


Nach ca. 1 1/2 Std. sind wir wieder abgefahren. Es lohnt sich wirklich diese Stadt anzuschauen, nur schon wegen dem Viadukt, über welches man laufen kann. 





Camping Municipal du Fond de la Baie, Route de Plestin, Locquirec, Frankreich. 31.05.2022
Rte de Plestin, 29241 Locquirec, Frankreich

Nach ca. 20 Min. Fahrt sind wir am heutigen Tagesziel angelangt. Der Campingplatz liegt direkt am Meer, nur abgetrennt durch eine Düne. Wir haben einen Platz in der ersten Reihe mit Strom erhalten und bezahlten dafür 19 Euro 50. Sehr günstig. Die parzellierten Plätze sind sehr grosszügig angelegt und durch 4 Sträucher an jeder Ecke abgetrennt. Es störte uns allerdings überhaupt nicht, als wir da waren. In der Hauptsaison wird es wahrscheinlich schon etwas lauter und unübersichtlicher sein. Der Platz bietet auf jeden Fall alles, der kleine Super Markt ist allerdings nur im Juli und August geöffnet nach unseren Informationen. Der Platz ist auf alle Fälle in der Zeit als wir hier waren, sehr zu empfehlen.


GPS 48.68093, -3.65416


Tag 5
25 Route d'Arvor, Saint-Michel-en-Grève, Frankreich
Saint-Michel-en-Grève, Frankreich

Nach einem wunderschönen Sonnenaufgang, welchen wir direkt vom Bett aus beobachten konnten, ging es weiter mit unserem ersten Ziel Saint -Michel.en-Grève. Wir konnten das Fahrzeug ca. 600 Mt. vor Ortseingang direkt an der Strasse auf einem grossen Parkplatz abstellen und sind zu Fuss auf einem kleinen Weg Richtung Dorf gelaufen. Vorweg das Dorf ist relativ klein und hat nicht so viel zu bieten. Die Eglise Saint - Michel mit dem Friedhof, welcher direkt an der Bucht liegt, war für mich das einzige Foto Sujet an diesem Ort. Wir sind darum auch schnell in Richtung Trégastel weitergefahren.




GPS 48.67759 -3.57067


Alternativ


GPS 48.67122 -3.63713


Site du Grand Rocher (Strand )

Eglise Saint - Michel

Eglise Notre Dame

Schönes Dorf (kleiner Badeort)

Trébeurden, Frankreich

Nur Wegpunkt für das Navi.

Aire de Camping-cars
Rue de Poul Palud, 22730, Trégastel, France

Nach ca. 1/2 Std. Fahrt sind wir in Trègastel am Womo Stellplatz eingetroffen. Koordinaten findet Ihr unten. Dieser liegt in unmittelbarer Näher eines Super U mit grossem Parkplatz wo auch Wohnmobile gratis abgestellt werden können. Der Aire de Camping Cars, wo wir unser Fahrzeug abgestellt hatten, kostet 12.60 Euro für 24 Std. inkl. Ver - und Entsorgung und Frischwasser. Strom ist keiner vorhanden. Koordinaten findet Ihr unten


GPS 48.824071308438924 -3.4992816633648545



Von dem Platz aus gibt es einen schönen Rundweg, welcher ungefähr 2.5 km lang ist und man in einem schönen Wald und an den Buchten entlang laufen kann. Immer mit grossen Felsbrocken der Granit Rose als Wegbegleiter.

Nach dem Rundweg füllten wir unseren Kühlschrank beim Super U auf und fuhren weiter.


Parking le Ranolien , (Cheminé de Ranolien) Perros Guirec
Boulevard du sémaphore, Ploumanac'h, 22700, PERROS-GUIREC, France

Die Anfahrt zum kostenpflichtigen Stellplatz in Perros Guirec ist etwas knifflig, aber machbar. Es ist ein neuer kostenpflichtiger Parkplatz, welcher auf dem alten Fussballplatz des Städtchens errichtet worden ist. Der Platz kostet 6.50 Euro für 24 Std. Der Platz bietet für ca. 45 Wohnmobile Platz und ist schön angelegt. Er befindet sich unmittelbar neben dem Campingplatz Le Ranolien.


Von hier aus kann man direkt auf den Rundweg der Sentier des Douaniers starten mit den bizzaren Fels Formationen an den Buchten und dem Leuchtturm Men Ruse, welcher zusammen mit der kleinen Brücke aus diesen Gesteinen gebaut worden sind.

Anschliessend im Zentrum angelangt, neben dem Parkplatz wo früher die Wohnmobile parkieren durften, haben wir uns einen Cidre und ein Eis gegönnt, bevor es wieder Richtung Stellplatz ging. Rundweg ohne Pause ca. 1 1/2 Stunden. Anschliessend fuhren wir weiter zu unserem heutigen Tagesziel dem Campingplatz BegAr Vilin De Plougrescant.









Camping de Beg ar Vilin
22820, Plougrescant, France

Nach ca. 30 Min Fahrzeit entlang der Küste und nicht über die Schnellstrasse erreichten wir das heutige Tagesziel.

Wir wurden freundlich empfangen und konnten uns den Platz anhand eines Plans, welcher uns der freundliche Platz Führer  gegeben hat selber aussuchen. Wir haben uns für einen im hinteren Teil entschieden. Wir meldeten uns an und bezahlten ganze 12.50 Euro inkl Strom. Chemie Toilette leeren ist möglich Ver- und Entsorgung hat es auf dem Platz nicht. Ansonsten ist alles da WC / Dusche / Wäscherei / etc. Ein Kiosk ist auch vorhanden. Die Plätze sind riesengross zum Teil etwas uneben. Es hat welche mit Schatten und solche die komplett an der Sonne stehen. Ausserdem ist der Platz auf zwei Seiten vom Wasser umgeben, mit den hier markanten Gezeiten ein schönes Schauspiel. Wir waren eine Nacht hier und können den Platz nur empfehlen.


Tag 6
Parking Plougrescant, Plougrescant, Frankreich
22820 Plougrescant, Frankreich

Nach einer ruhigen Nacht sind wir am Morgen um ca. 08:30 Uhr losgefahren in Richtung (Site du Gouffre). Das Haus zwischen den Felsen anschauen. Es hat sich gelohnt so früh da zu sein, Wir waren ganz alleine und konnten herrliche Fotos von dem wahrscheinlich am meisten photografierten Haus in ganz Frankreich schiessen. Es war wirklich wunderschön. Wichtig es ist verboten auf dem Parkplatz zu übernachten, da er von 22:00 - 09:00 Uhr geschlossen ist. Die Polizei. macht regelmässige Kontrollen.

Nach ca. 2 Std. sind wir weitergefahren in Richtung Trégueir.




Tréguier, Frankreich Bd Anatole Le Braz GPS 48.78983 -3.23152
22220 Tréguier, Frankreich

Sehr schöner und idyllisch gelegener Stellplatz am Westende des Städtchens Tréguier direkt am Fluss Guindy und nur wenige Schritte vom Zentrum entfernt.


Untenstehende Sehenswürdigkeiten haben wir uns angeschaut und sind nach ca. 1 1/2 Std. weitergefahren in Richtung Paimbol.






Cathedrale Saint Tugdual

Place Du Martray

Ernest Renan's House

Tombeau de Saint-Yves à Tréguier

Monument Statue Ernest Renan

Aire de Camping-cars
Rue Pierre Loti, 22500, Paimpol, France

In Paimpol haben wir diesen Parkplatz gefunden, welcher nur wenige Schritte vom Zentrum und Hafen entfernt liegt. Wir waren am 02.06.2022 da und da war der Parkplatz fast ganz gefüllt mit Wohnwagen von Schaustellern, welche Ihre Zelte im Ort aufgeschlagen haben. Wir haben allerdings doch freie Plätze gefunden.

Wir schlenderten durch die sehr schöne Fussgängerzone und haben an einem richtig guten Ort etwas zu Mittag gegessen. Der Wirt dort ist noch von der alten Schule. Es gibt nur regionale Gerichte und auch die Süssspeisen wie Glacé werden dort alle selber gemacht. Es hatte Gäste die wollten unbedingt Miesmuscheln essen. Er hat aber gesagt, sie hätten noch keine und überall dort wo es schon gab, waren diese nicht aus der Region. Das Essen schmeckte ausserdem sehr gut und der Preis stimmte auch. Das Restaurant heisst Crépérie Alizès

Nach ca. 2 Stunden verliessen wir Paimpol in Richtung unserem heutigen Tagesziel, dem Campingplatz Panorama Camping in Rohu.



Camping Panorama Du Rohou. 02.06.22
22620, Ploubazlanec, France

Wir sind um ca. 13:45 Uhr auf dem Campingplatz angekommen  und da niemand an der Rezeption war, haben wir bei einer Gegensprechanlage geläutet. Es meldete sich der sehr freundliche Platzwart und teilte uns die Nummer des Standplatzes mit, so dass wir uns hinstellen und einrichten konnten. Wir konnten ohne Probleme uns am späten Nachmittag anmelden und bezahlen. Der Platz kostete 22.50 Euro inkl. Strom. Der Platz ist mittelgross, verfügt über alles was benötigt wird. Ausserdem konnte man am Abend Crepés und Gallette bestellen bei einem Food Wagen, der bei der Rezeption stand. Wir hatten eigentlich vor die Ile des Bréhat erst am nächsten Tag zu besuchen, da wir allerdings schon so früh da waren, sind wir noch am Nachmittag auf die Insel gefahren. Der Fussweg ca. 10 min. führt direkt vom Campingplatz nach der Rezeption rechts hinunter an die Bootsanlege Stelle. Die Boote fahren alle 30 Min. und die Fahrzeit beträgt ca. 15 min. Wir haben uns für eine 45-minütige Rundreise mit dem Boot entschieden, was uns 17 Euro kostete für zwei Personen. Der direkte Weg zur Insel kostet 14.50 Euro. Wir fanden das genossen und haben sehr viel gesehen, unter anderem auch drei Robben, welche sich auf einem Felsen sonnten.

Auf der Insel angekommen kann man auswählen zwischen drei Strecken von 1 - 3,5 Std. Wir haben uns für den kürzesten entschieden, da wir immer sehr viel zu Fuss unterwegs sind.

Wir haben das Boot um 17:00 Uhr genommen, welches uns wieder auf das Festland brachte und verbrachten einen angenehmen Abend und ruhige Nacht auf dem Campingplatz.










Camping Panorama Du Rohou

, 22620

Ploubazlanec

Frankreich

GPS

48.818500,-3.016700

48° 49' 06.6'' N -3° 01' 00.1'' W

Im Web: www.campingpanorama.com

Tag 7
Étables-sur-Mer, Binic-Étables-sur-Mer, Frankreich

Nach einer sehr ruhigen und angenehmen Nacht sind wir um ca. 8:50 Uhr nach der Ver- und Entsorgung weitergefahren. Erster Halt ist in Binic eingeplant. Wir wollten nicht auf der Schnellstrasse fahren, haben darum im Navi diesen Wegpunkt eingegeben. Die Strasse ist gut zu befahren und es hat relativ viele Wohnmobile, welche diese Strassen nutzen um von A nach B zu gelangen. Landschaftlich nicht sehr attraktiv, aber die kleinen Ortschaften tragen zur Abwechslung sehr bei.


 

L’Accueil des Campings cars
Rue de l'Ic, 22520, Binic, France

Schönes kleines Städtchen mit einem Hafen und einer kleinen aber schönen Fussgängerzone. Vis à vis der Kirche und hinter der Tourist Information eine super Bäckerei. Vom Parkplatz ins Städtchen ca. 15 min. zu Fuss. Der Parkplatz zweckmässig, gratis und mit Ver- und Entsorgung.


D34A, Fréhel, Frankreich
D34A, 22240 Plévenon, Frankreich

Nach ca. 1 Std. Fahrzeit und Zwischenstopp in einem Super U Einkaufszentrum sind wir gegen 14:00 Uhr beim Cap de Fréhél angelangt. Es gibt für Wohnmobile ca. 7 Plätze zum Abstellen, welche 5 Euro kosten, ohne Dienstleistungen. Als wir hier waren hat es noch zwei freie Plätze auf den Bus Parkplätzen gehabt. Ich möchte nicht wissen, wie das Chaos in der Hochsaison hier ist.

Wir haben Treking Schuhe montiert und sind zum Leuchtturm gelaufen und anschliessend noch ca. 400 Mt. zum nördlichsten Punkt des Caps, wo es nochmals einen kleinen Leuchtturm gibt. Wir haben hier ein paar Fotos gemacht und sind dann auf der anderen Seite zurückgelaufen. Auf halben Weg ragt ein riesiger Felsen aus dem Wasser empor, welcher als Nistplatz für verschiedene Vögel dient. Es war herrlich zu zuschauen, die Hektik die da herrscht. Wir haben hier einige Zeit dem emsigen Treiben zugeschaut und sind dann wieder langsam zurück zum Auto.


Parkplatz  für das Cap Fréhele  anzuschauen.

GPS N 48°40'52" W 2°19'2"



Plévenon, Frankreich Parkplatz La Latte 26
Plévenon, Frankreich

Nach dem Cap Fréhél sind wir noch ca. 8 km südöstlich gefahren Richtung Fort Latte, welches wir noch anschauen möchten. Beim Parkplatz angekommen haben wir noch einen Platz gefunden. Es hat ungefähr 10 Plätze für Wohnmobile, wenn diese alle besetzt sind, kann man sich noch auf den Bus Parkplatz stellen. Als Mahnmal oder ähnlichem sind dort zwei ausgebrannte Wohnmobile platziert, wo es anscheinend auch Tote gegeben haben soll. Was der Grund für dies war, konnten wir nicht herausfinden. Bild beigelegt.




Das Fort kostet 7.20 Euro / Person und es lohnt sich dies anzuschauen, wer das mag. Es gibt einen Rundweg und man kann zuoberst auf dem Turm gehen und die Aussicht geniessen. Man sieht von dort auch das Cap Fréhél.

Wir sind ca. 1 Std. dort gewesen und sind dann an unser Tagesziel weitergefahren, welches sich ca. 30 Min vom Fort de Latte befindet.

Es handelt sich um den Campingplatz La Fréche A L'ane. 



Camping Le Frêche à l'Âne Rue du Champ Saint-Paul 6
6 rue du Champ Saint-Paul - Le Bourg, 22550, Pléboulle, France

Vor ab der Campingplatz ist wirklich sehr zu empfehlen. Wir wurden sehr freundlich empfangen, die Dame an der Rezeption hat uns eine Auswahl von 5 Plätzen auf einer Karte markiert und wir wurden sehr schnell fündig. Die Plätze sind riesig. In der letzten Nacht waren wir beim Campingplatz Panorama in Rohou, da standen wir zu zweit auf einem gleich grossen Platz wie hier alleine. Wunderschön abgetrennt durch Hecken sind die parzellierten Plätze eben auf grasigem Untergrund. Preis 22 Euro inkl. Strom.

Sie haben einen Imbisswagen, wo es Salate und Fish & Chips gibt für sehr humane Preise und riesige Portionen.

Es gibt alles was benötigt wird auf dem Platz und einen kleinen Laden. Auch ein Brötchenservice ist vorhanden, wo man am Morgen ab 8:00 Uhr die bestellten Brötchen abholen kann.


Die GPS Daten des Platzes unten aufgeführt


48.6085, -2.33363





Tag 8
3 Avenue de la Vicomte, Dinard, Frankreich
3 Av. de la Vicomte, 35800 Dinard, Frankreich

Nach einer sehr ruhigen Nacht Abfahrt um 09:00 Uhr Richtung Dinard, um dort den Strassenmarkt zu besuchen und einige weitere Sehenswürdigkeiten, welche es dort zu bestaunen gibt.

Der Parkplatz ist gut zu finden, anhand den GPS Daten, welche ich unten aufgeführt habe. Er ist kostenlos. Es hat für ungefähr 10 Fahrzeuge Platz. Das Problem ist, dass dort auch PKW's parkieren können. Es ist also Glücks-Sache, ob man noch einen freien Platz findet.



GPS N 48°37'28" W 2°3'8".   


    

Promenade du Claire lune

Plage de L'Ecluse

Pointe de Moulinette

Barrage de la Rance

Strassen Markt Dinard

Eglise Anglicane Saint Bartholomew

Statue von Alfred Hitchock

Chemin Du Rond

Breizh Escape




Camping Municipal Chateaubriand
22100, Dinan, France

Wir sind nach einer Fahrt von ca. 1 Std. mit einer kurzen MIttagspause in Dinan am Campingplatz angekommen. Die Rezeption war nicht besetzt, aber es war ein Anschlag am Fenster angebracht worauf stand, dass man sich einen Platz aussuchen und sich installieren soll. Wir haben dies gemacht und sind dann in Richtung Altstadt gelaufen. Zuerst haben wir die Tourist Information aufgesucht, welche ca. 500 Mt. vom Campingplatz entfernt liegt. Allgemeine Richtung bei der Ausfahrt vom Campingplatz rechts hinauf. Ist gut ausgeschildert. Wir wurden dort sehr freundlich empfangen von der Julie, und Sie markierte uns auf einem Plan eine Tour, welche wir machen sollten.  Vorgängig fragte Sie uns nach der Zeit, welche wir zur Verfügung hätten. Die Tour war sehr schön und das Städtchen dementsprechend auch. Sehr alte Häuser mit kleinen Geschäften. Markt jeweils am Samstag Morgen 08:00 - 13:00 Uhr

Campingplatz 300 Mt. vom Stadtzentrum entfernt. Wir waren 3 Std. unterwegs, kamen anschliessend zum Campingplatz zurück, wurden freundlich empfangen und meldeten uns an und bezahlten auch sofort. Mit 16.50 Euro inkl. Strom war es auch hier ein sehr günstiger Preis.

Die Sanitär Anlagen sind etwas in die Jahre gekommen, aber sauber.

Ver- und Entsorgung sind vorhanden. Parzellen sind relativ gross zum Teil uneben und nicht abgetrennt. 









Tag 9
Aire de Camping-cars Les Ilots
Avenue de la Guimirais, 35400, Saint-Malo, France

Wir sind heute bereits um 08:10 Uhr in Dinan abgefahren, da wir schnellst möglichst nach Saint Malo gelangen wollen. Nach ca. 55 Min Fahrzeit sind wir auf dem Stellplatz Les Ilots (Früher war es ein Campingplatz) angekommen. Der Platz hat 160 Stellplätze und wir erhielten den Letzten. Mit Strom bezahlten wir 10 Euro für eine Nacht. Länger würden wir auch hier nicht bleiben. der Platz verfügt nur über eine Ent- und Versorgungsstation. Sanitäranlagen sind keine vorhanden. 30 Mt. ausserhalb des Stellplatzes gibt es ein öffentliches WC. Dieses ist aber nicht so sauber und auch ohne WC Papier.


Da der erste Bus am Sonntag erst um 10:48 Uhr fährt haben wir uns entschieden, zuerst die Sculpturen von Rochers anzuschauen. Die sind vom Campingplatz zu Fuss innerhalb von 20 Min. problemlos zu erreichen. 


GPS Daten unten angehängt.


Les Rochers Sculptés, Chemin des Rochers Sculptés, Saint-Malo, Frankreich Chem. des Rochers Sculptés, 35400 Saint-Malo, Frankreich48° 41' 11.7" N 1° 58' 5.5" W



Es hat dort einen kleinen Parkplatz, welcher ungefähr für 5 Mobile Platz bietet. 

Die Öffnungszeiten um die Skulpturen anzuschauen sind von 10:00 - 12:00 Uhr und von 14:00 - 18:00 Uhr. Dies ist wegen den Gezeiten, denn die in den Felsen gehauenen Skulpturen sind nur bei Ebbe zu besichtigen. Der Preis liegt bei 2.50 Euro / Person. Wir waren fast die ersten dort und konnten uns somit das ganze schön und langsam anschauen. Wenn es aber viele Leute hat, dann weiss ich nicht, wie das funktionieren soll. Denn es ist relativ klein und rutschig auch. Man sollte also unbedingt gutes und rutschfestes Schuhwerk anziehen. Die Skulpturen wurden von einem Pfarrer, welcher eine geistige Behinderung hatte, von 

1895 - 1910 in die Felsen gemeiselt.


Wir waren nach ca. 1 1/2 Std. wieder beim Wohnmobil und gingen sofort an die Bushaltestelle, welche nur 100 Mt. vom Ausgang des Stellplatzes liegt. Dort nahmen wir den Bus 9 bis zur Endstation Intra Muros. Der Preis liegt bei 2 Euro / Person. Die Fahrt dauert ca. 30 Min.

Wir waren ca. 4 Std. in Saint Malo haben auch etwas kleines gegessen in einem sehr guten Restaurant (La Licorne). Preis - Leistung ist korrekt. (Bild beigelegt ).

Die Stadt ist o.k. aber kein Vergleich zu Dinan. Es ist eine der meist besuchten Städte Frankreichs, das merkt man auch anhand der vielen Besucher. Wir waren auch noch an Pfingst-Sonntag da, da war es noch schlimmer. Das Einzige was unsererseits unbedingt ein Muss ist, ist der Mauerrundgang welcher ungefähr 1 1/2 Std. dauert. Ausserdem bei Ebbe zum Fort National zu laufen ist auch empfehlenswert.



Alternativ Parkplatz;


Parking de l'Hippodrome

Rue Paul Féval , 35400

Saint-Malo

Frankreich

GPS

48.643333,-1.993611

48° 38' 36'' N -1° 59' 37'' W

Telefonnummer: 0033/825/135200

Im Web: www.ville-saint-malo.fr

Tagesticket 7.50 Euro auch Busticket inkludiert Bus Linie 2 Haltestelle Intra Muros





Tag 10
Wegpunkt Camping Municipal A La Pointe Du Grouin
35260, Cancale, France

Auch heute Morgen sind wir um ca. 08:45 Uhr losgefahren, nachdem wir alles erledigt hatten mit Ent- und Versorgung. Wir fuhren ca. 15 Min. Richtung Canclae bis wir oben genannten Wegpunkt gefunden haben. Ein grosser Parkplatz für ca. 10 Fahrzeuge. Wir haben das Fahrzeug abgestellt und sind zu Fuss ca. 10 Min gelaufen, bis wir am eigentlichen ersten Ziel angekommen sind. Eine wunderbare Aussicht auf das Meer, eine Vielzahl von Vögeln und Eidechsen, und auch ein Bunker aus der Zeit des 2. Weltkrieges.

Es ist ein Naturschutzgebiet welches einen Ausflug sicher wert ist. Wir sind ca. 1 1/2 Std. umhergewandert bis wir schliesslich wieder beim Fahrzeug waren. Von hier aus waren es noch rund 10 Min. bis Cancale, wo wir unsere ersten Austern probieren wollten.



Parking Camping - Cars Cancale 


Der Parkplatz liegt neben unserem eingegebenen Punkt Camping Municipal La Pointe du Grouin. Spaziergang zum La Point Du Grouin.



La ville Ballet, Cancale, Frankreich. 06.06.22
La ville Ballet, 35260 Cancale, Frankreich

Der Parkplatz, welcher wir angefahren haben, liegt ca. 1 Km vom Zentrum von Cancale und bietet Platz für ca. 6 - 7 Fahrzeuge. Der Platz ist kostenlos. Wir haben das Fahrzeug verschlossen und sind abmarschiert. Wir gingen zuerst wie immer, wenn wir in eine Stadt oder grösseres Dorf gehen, ins Tourist Informationsbüro um uns mit einem Stadtplan einzudecken und Informationen von den Mitarbeitern abzuholen.

Da wir heute unsere ersten Austern Essen wollten, steuerten wir direkt auf den Austern Markt zu. Es sind verschiedene Stände am Hafen welche Austern in verschiedenen Klassen und Anzahl anbieten. Wir haben uns bei einem Stand zwei geholt für 1 Euro mit ein bisschen Zitronensaft und haben uns auf einer Treppe zum Meer hingesetzt und die Austern geschlürft. Mich hat das nicht umgehauen und meine Frau auch nicht so. Die schmecken ausser nach Salz und Zitrone nach nicht viel, und wir haben beschlossen, dass dies nicht unser Lieblingsessen wird. Stattdessen sind wir im Zentrum und am Strand etwas herum spaziert und haben uns in einer Crépérie eine Gallette gegönnt, welche uns besser mundete. Das Restaurant ist wirklich Spitze und wir können es nur weiterempfehlen. 

Crépérie Du Pont. Foto auch als Beilage.



Zufahrt über 61 rue des Francais libres  am südlichen Ortsrand biegt man in den Kreisverkehr links ab, rechts ein grosser Parkplatz.


18 Boulevard d'Amour Cancale

N 48°40'44" W 1°51'43"


Zum Anschauen;


Austern Markt

Les Laveuses d'Huitre

Eglise St. Meén

Porte de la Houle


Nach ca. 3 Std. Cancale sind wir weitergefahren in Richtung Dol de Bretagne. 



Weiterfahrt über die D155 bis Dole-de-Bretagne. Möglichkeit auch über eine Schnellstrasse wir entschlossen uns aber die Küstenstrasse zu nehmen.

Aire Municipal Jean Hamelin , Dole-de-Bretagne 35120
16B Bd Deminiac, 35120 Dol-de-Bretagne, Frankreich

Hier angekommen am grossen Parkplatz für ca. 15 Fahrzeuge (kostenlos) ohne Dienstleistungen sind wir 1 Std. gelaufen und haben uns bei einem Glacé Stand ein feines Eis gegönnt. GPS Koordinaten findet Ihr unten. Auf dem Weg nach Mont Saint Michel haben wir noch den Menhier du champ Dolent und die Mühle von Moidrey kurz angeschaut, bevor wir um  ca. 16:00 Uhr im Camping Platz Mont Saint Michel angekommen sind.


GPS Daten;

48.5475 , -1.755

48°32'51.0" , 1°45'18.0"







Camping Le Mont Saint-michel. 06.06.22
50170, Le Mont Saint Michel, France

Wir haben am Morgen des Ankunftstages angerufen und einen Platz reserviert und haben den Code für die Schranke erhalten. Beim ersten Anlauf sind wir an der Schranke vorbeigefahren, da wir zwei Navis hatten. Und eines der Zwei führte uns an diese Schranke und das Andere, welches wir immer benutzten fuhr einen anderen Weg. Wir vertrauten dem üblichen und sind an der Schranke vorbeigefahren.

An der korrekten Schranke angelangt, hatten wir ungefähr 10 Autos vor uns. Die meisten hatten keinen Code und wollten trotzdem reinfahren, obwohl das ganz klar nur mit dem Code geht. Vorbereitung und Information ist hier sicher angebracht.

Wir haben uns angemeldet und den Platz eingerichtet. Wir haben was zu Abend gegessen und sind dann zum Mont Saint Michel mit dem Gratis Shuttle Bus gefahren. Ich wollte einige gute Photos machen, wenn möglich ohne Leute, aber das geht hier glaube ich nicht. Es hat mit Sicherheit am Abend viel weniger als unter dem Tage. Ich empfehle, wenn Ihr den Mont Saint Michel besuchen wollt, dann nur am frühen Morgen oder am Abend.

Wir haben trotzdem einige gute Photos geschossen. auch unter anderem mit jungen Möven. Da der Turm aber geschlossen war, haben wir beschlossen am nächsten Morgen um 09:00 Uhr wieder hier zu sein.




Telefonische Voranmeldung bezüglich Code Barriere für eine freie Einfahrt.

Für den Zugang zu unserem Campingplatz ist ein einmaliger Zugangscode (TRANSDEV) erforderlich, um die Sicherheitsschleuse zu passieren. Dieser Code kostet 9,80€/24h (ab Ihrer Einfahrt in die Hotelzone) . Bei den im Voraus getätigten Reservierungen wird Ihnen der Code einen Tag vor Ihrer Anreise per SMS oder E-Mail zugesandt.

Camping Le Mont Saint-michel

, 50170

Le Mont Saint Michel

Frankreich

GPS

48.614000,-1.509700

48° 36' 50.4'' N -1° 30' 34.9'' W

Im Web: www.camping-montsaintmichel.com

Wir haben diesen Platz schon mehrfach auf der Durchreise besucht. Er wird seit einiger Zeit nicht mehr beworben und ausgeschildert, ist deshalb ein Insidertip. Die Prozedur bezüglich der Schranke(n) wurde schon beschrieben, wir standen auch zuerst an der falschen Schranke (Navi ....). Zum Passieren der Schranke braucht man IMMER einen neuen Code zu 4 € - Man sollte also vor der Einfahrt die Einkäufe erledigt haben. Der Code ist auch telefonisch zu bekommen. Man checkt an der Hotelrezeption ein. Die Telefonnummer für den Code: +33 (0)2 33 60 22 10


Tag 11
112 Rue de la Mer, Gouville-sur-Mer, Frankreich
112 Rue de la Mer, 50560 Gouville-sur-Mer, Frankreich

Auf dem Parkplatz angekommen, gönnten wir uns ein kleine Stärkung in Form eines Sandwiches und machten uns dann auf den Weg die bekannten farbigen Strandhäuschen anzuschauen. Der von uns ausgesuchte Parkplatz liegt nur ca. 5 Min. von den besagten Objekten entfernt. Wir haben uns die angeschaut und bildlich festgehalten und sind nach ca. 40 Min. wieder abgefahren. Ist jetzt nicht das Highlight dieser Tour, aber dennoch schön anzuschauen, vor allem mit dem Himmel, falls nicht wolkenlos und der Brandung.


Wir sind zu unserem heutigen Tagesziel dem Campingplatz La Grande Large weitergefahren.



N 49°5'58" W 1°36'32"

Direkt am Strand. Strom auch vorhanden,weniger Steckplätze als Stellplätze.

Camping Le Grand Large
11 route du Grand Large, 50340, Les Pieux, France

Nach den Strandhäuschen sind wir weitergefahren um unser heutiges Tagesziel zu erreichen. Heute gönnten wir uns mal einen 5 Sterne Campingplatz, der das auch wirklich verdient hat unserer Ansicht nach. Alles Tip Top und in einwandfreiem Zustand. Der Preis von 32 Euro inkl. Strom ist zwar teurer als was wir normal bezahlten, aber er ist es auf alle Fälle wert.



Tag 12
11 Rue des Douanes, La Hague, Frankreich
11 Rue des Douanes, 50460 La Hague, Frankreich

Nach einer wiederum sehr ruhigen und angenehmen Nacht sind wir auch heute Morgen gegen 08:45 Uhr auf unsere heutige Etappe gestartet. Wir nahmen uns die Route des Capes sowie die Route de la Valle Saire vor. Es war eine der schönsten Teilstrecken auf dieser Tour. BIs la Hague sind wir auf den Schnellstrassen gefahren so gut es ging, und nachher auf den normal befahrenen Strassen.

Wir sind nach ca. 45 Min auf dem gut beschilderten Parkplatz für Wohnmobile angekommen. Wir haben uns das gute Schuhwerk montiert und uns mit Jacken bestückt. Es wehte ein kühler Wind am Cap. Wir haben einen Rundweg gemacht von ca. 1 1/2 Std. und haben dort auch das erste Monument des 2. Weltkrieges (Bunker) angetroffen. Es ist sehr empfehlenswert diesen Weg zu laufen.

Nach der Rückkehr haben wir uns aufgemacht zum Cap de Levi und zum gleichnamigen Fort. 








Cap Lévi, Frankreich

Nach La Hague haben wir dann nur noch die Strasse D45 benutzt bis zum Cap Lévi.

Es ist eine wunderschöne, aber auch zum Teil etwas enge Strasse, und zum Teil etwas schwierig zum Kreuzen. Aber es hatte fast keinen Verkehr. Im Hochsommer wird es da wahrscheinlich auch anders sein. Aber auf alle Fälle für normale Wohnmobile bis 8 Meter kein Problem.

Wir haben uns am Stadtrand von Cherbourg auf einem Parkplatz an der Boulvarde de Collignon eine Mittagspause gegönnt. Direkt am Strand und mit Blick auf das Fort de I'lle Pelee Tourlaville. Wenn man vom Parkplatz (kostenlos) weiterfährt kommt man zum Air de Camping Collignon. Wir sind dann weitergefahren Richtung Cap de Lévi und haben auch dort in den kleinen Gemeinden an den Stränden Parkplätze gesehen, wo es sich auch gelohnt hätte anzuhalten.

Auf dem Cap de Lévi angekommen machten wir einen Spaziergang (gutes Schuhwerk und Jacke) um die Brandung und den Turm anzuschauen. Wir sind auch Richtung Fort de Lévi gelaufen, welches sich allerdings als Flaute entpuppte. Das Fort wurde zum Hotel und Restaurant umgebaut, und es sind nur noch die Aussenmauern erhalten.

Nach ca. 45 Min. Weiterfahrt zum vorletzten Punkt unserer heutigen Etappe. 

Dem zweitgrössten Leuchtturms Frankreichs.


N 49°41'48" W 1°28'22"

Fort Lévi und Cap Lévi besuchen





Route du Phare, Gatteville-le-Phare, Frankreich
Rte du Phare, 50760 Gatteville-le-Phare, Frankreich

Die Zufahrt zum Leuchtturm führt durch das schöne Dörfchen Gatteville-le Phare mit seinem sehr grosszügigem Dorfplatz. Am Turm angekommen, kurzer Rundweg und Photostopp Es bestünde auch die Möglichkeit den Turm zu erklimmen. 365 Stufen führen nach ganz oben auf den 76 Meter hohen Turm. Wir haben das nicht gemacht und sind zu unserem heutigen Etappenziel gefahren.



Camping La Blanche Nef, Chemin de la Masse, Gatteville-le-Phare, Frankreich. 08.06.22
12 Chem. de la Masse, 50760 Gatteville-le-Phare, Frankreich

Ankunft um ca. 15:30 Uhr beim Campingplatz.

Anmeldung und Bezahlung  21 Euro.  Platzbezug mit Meerblick und einrichten. Der Platz war komplett ausgebucht mit 45 Stellplätzen.

Nach einem kurzen Apéro ging es ins 10 Min. entfernte Dörfchen Barfleur. Es ist das Städtchen mit dem kleinsten Piratenhafen. Und es sollte sehr schön und voll mit Bars und Restaurants sein, dachten wir zumindest. Wir wollten eigentlich dort zu Abendessen, aber es gibt erst ab 19:00 Uhr die grosse Karte. Das war für uns zu spät, somit gingen wir in unser Wohnmobil und kochten selber.

Das Städtchen hat uns sehr enttäuscht. Nichts da von wunderschön, ausser wir waren an den falschen Orten. Aber es hat uns nicht gefallen. Aber das ist ja Geschmacks Sache.


Bilder von Barfleur und Campingplatz

Tag 13
12-14 Rue de la Gallouette, Saint-Vaast-la-Hougue, Frankreich
12 Rue de la Gallouette, 50550 Saint-Vaast-la-Hougue, Frankreich

Heute Morgen nach wiederum einer sehr ruhigen Nacht wurden wir mit dem Sonnenaufgang über dem Meer geweckt. Wunderschön anzuschauen aus dem Bett des Wohnmobils. Aber es war relativ kühl mit 10°, darum musste ich die Heizung einschalten, damit wir gemütlich frühstücken konnten. Wir haben die Duschen des Platzes benutzt, sehr sauber und genügend Wasser und vor allem Warmes.

Um ca. 08:30 Uhr fuhren wir ab und nahmen die Tagestour in Angriff. Wir fuhren vom Campingplatz aus über die D1 nach Saint-Vaast-la-Hogue an der Küste entlang. Dort machten wir den Mauerrundgang der Burg und waren ca. 1 1/2 Std. unterwegs, bevor wir wieder beim Wohnmobil ankamen. Der Platz kostet 4 Euro für 4 Std. und 9 Euro wären es für 24 Std. inkl. Ver- und Entsorgung. Wir machten uns auf den Weg zum nächsten Punkt des heutigen Tages.




Cascade du vast, Le Vast, Frankreich
50630 Le Vast, Frankreich

Unterwegs nach Cascade du Vast haben wir im Intermarché unsere Lebensmittel aufgefüllt. Der hat einen sehr grossen Parkplatz auch für Wohnmobile. Hier die Adresse;

Rue du Val de Saire 10, 50630 Quettehou.

Nach ca.20 Min. sind wir auf dem Parkplatz angekommen, wo das Herrenhaus in lieblicher Idylle stehen sollte mit einem Wasserfall dazu. Wir sahen das Haus und den Wasserfall auch, aber wir konnten das Areal nicht betreten, da Privat. Wir machten von der Brücke der Hauptstrasse aus ein paar Bilder und verbrachten die Mittagspause auf dem Picknick Platz beim Parkplatz.

Wir machten die Rundtour durch die liebliche Landschaft, aber mussten danach sagen, es war nicht übermässig schön. Es waren auch nur 10 km zusätzlich. Wir kamen beim Intermarché wieder auf die Hauptstrasse und machten uns nun auf den Weg den zweiten Teil unserer Reise anzutreten, welche unter anderem auch mit der Geschichte des zweiten Weltkrieges und dem D-Day in der Normandie anfing.





World War 2 Museum, 18 Avenue de la Plage, Quinéville, Frankreich
18 Av. de la Plage, 50310 Quinéville, Frankreich

Nach ca. 15 Min. Fahrzeit erreichten wir das World War 2 Museum. Der Womo Parkplatz befindet sich links davon ungefähr 100 Mt entfernt. Das Museum ist wirklich einen Besuch wert. Auch 7 Euro / Person sind da nicht zu viel. Es wird die Geschickte vom Beginn des zweiten Weltkrieges bis zum Ende dargestellt auf grossen Plakaten in Französisch und Englisch. Sehr viele Gegenstände aus dieser Zeit werden in verschiedenen Szenen ausgestellt und präsentiert. Es ist uns echt eingefahren, was wir da sahen.

Nach dieser schweren Kost haben wir noch die Bisquiterie im Ort aufgesucht, ca. 300 Mt. vom Museum entfernt, und haben dort Leckeres eingekauft. Die machen dort alles selber und das ohne chemische Zusatzstoffe. Die Kekse sind etwas teuer aber sehr gut. Adresse unten.


Biscuiterie de Quineville / rue du prt sinope 6, 50310 Quineville.


Wir haben den Ort verlassen und sind in Richtung eines nächsten Schauplatzes der Geschichte gefahren.



Azeville, Frankreich

Wir sind nach ca. 15 Min. Fahrzeit bei der Batterie d' Azeville angekommen.

Diese Batterie wurde von der deutschen Wehrmacht zwischen 1940 und 1942 gebaut und ist sehr eindrücklich, da sie auch unterirdisch zu besichtigen ist. Es war ein Stützpunkt mit 4 grossen Kanonen, welche die Landung der Alliierten stoppen sollte.

Sie wurde auch erst am 09.06. 1944 von den Amerikanern eingenommen, also ganze 4 Tage haben sich 170 Mann Besatzung gewehrt. Wir haben den Audio - Guide als Unterstützung genommen. Dieser war sehr hilfreich und gab uns sehr viele Informationen, wie die Soldaten gelebt haben und wie der Aufbau dieser Batterie erfolgte. Sehr eindrücklich auch, dass die Granate des USS Nevada Kriegsschiffes, welche eine der Kanonen Plätze traf, immer noch da liegt. Sie ist nicht explodiert, und wurde entschärft.


Nach ca. 1 1/2 Std. sind wir zu unserem heutigen Tagesziel weitergefahren, welcher ungefähr 10 Min. von der Batterie entfernt liegt. Unten noch die Koordinaten des Parkplatzes der Batterie.



Parkplatz zur Besichtigung der Batterie d'Azeville.


49.46042, -1.30606



Camping Sainte Mère Eglise
6 rue 505eme Airborne, 50480, Sainte Mère Eglise, France

Ankunft am Campingplatz Sainte Meré Eglise. 

Auch ein Geschichtsträchtiger Ort wegen John Steel, eines Fallschirmjägers der USA, welcher in der Nacht vom 05.06. auf den 06.06.44 mit seinem Schirm am Kirchturm hängen geblieben ist. Er wurde von einem deutschen Soldaten gerettet und konnte aber wenige Tage nach seiner Gefangenschaft fliehen und war bis zu seinem Tod in freundschaftlicher Beziehung mit diesem Ort.


Wir wurden hier sehr freundschaftlich empfangen und hatten einen sehr guten Platz für 15 Euro inkl. Strom für eine Nacht. Alles sehr sauber. Sehr speziell die Ent- u. Versorgungsstation, da der Frischwasser Schlauch ein Zapfhahn ist, mit welchem früher die Flugzeuge getankt wurden. Ausserdem hat es sehr alte Militär-LKW's, welche man hier mieten kann.

Wir gingen am Abend Essen in die Auberge de John Steel, und wir können das nur empfehlen. Es ist wirklich super und die Preise sehr angemessen.




Tag 14
Utah Beach, Frankreich

Heute Morgen hat es geregnet, und wir hatten mehrere Schauplätze des D-Days auf dem Programm. Das konnte ja heiter werden. Vorab es war an diesem Tag das schlechteste Wetter während unserer gesamten Reise. Und auch heute hat es nur vereinzelt geregnet. Wir fuhren also los Richtung Utah Bech um uns einen Eindruck zu verschaffen, was an diesem Geschichtsträchtigen 06.06.1944 abgelaufen sein muss an diesen verschiedenen Küstenabschnitten. Ich weiss nach heute, dass es grauenhaft gewesen sein muss für alle Beteiligten. Aber vor allem für die Alliierten, denn sie wussten ja nicht genau, was sie erwartete. Wir sind ca. 600 Mt. am Strand von Utah Beach gelaufen und haben immer wieder angehalten um uns vorzustellen, was hier geschehen sein muss. Sehr interessante Hinweistafeln geben Aufschluss darüber, was hier passiert sein muss und wie viele Soldaten, Zivilisten und Partisanen ihr Leben verloren haben, damit die Freiheit Frankreichs und Europas wieder zustande gekommen ist. Überall wo man hinsieht stehen Gedenktafeln mit den Namen derjenigen, welche hier gekämpft haben und dabei gefallen sind.

Als es wieder stärker zu Regnen begonnen hat, sind wir in eine Café Bar nahe dem Museum bei Utah Beach gegangen. Auch hier dreht sich alles um den D-Day und die folgenden Tage im 1944.

Wir haben uns ca. 2 Std. hier verweilt und sind dann weitergefahren um was ganz anderes anzuschauen. Ich verzichte bei dem Bericht aller Etappen diese heutigen Tages auf die Erläuterung der Parkplätze. Die sind alle in unmittelbarer Nähe der Sehenswürdigkeiten.



Caramels d'Isigny, Isigny-sur-Mer, Frankreich
Zone Artisanale Isypole - rue du 19 mars 1962, 14230 Isigny-sur-Mer, Frankreich

Nach einer Fahrt von ca. 30 Min. sind wir bei einer Caramel Fabrik angekommen, welche unter anderem auch noch Butter und Käse selber produziert.

Man kann die Produktion durch Fenster anschauen (7 Euro / 2 Personen).

Anschliessend gibt es noch die Möglichkeit in einem anderen Gebäude die produzierten Süssigkeiten zu kaufen und auch zu probieren. Und die sind wirklich lecker. Preislich auch nicht überrissen. Für 1 Kg Caramel assortiert zahlt man 20 Euro. Ausserdem gibt es noch Essig / Oel / Käse / Quark einzukaufen. Alles wird wie schon gesagt, auch hier im Hause produziert. Wir haben uns eingedeckt und haben auf dem Parkplatz eine Mittagspause gemacht, bevor wir wieder zu einem sehr betrüblichen Ort gefahren sind.



Deutsche Kriegsgräberstätte La Cambe, Les Noires Terres, La Cambe, Frankreich
Les Noires Terres, 14230 La Cambe, Frankreich

Nach ca. 25 Min, sind wir bei der Deutschen Kriegsgrabstätte in Le Cambe eingetroffen. Ein Ort der Ruhe und Besonnenheit. Auch als Schweizer lies mich der Ort nicht kalt. Wenn man den Eingang betritt und dann die Mengen von Grabsteinen und Kreuzen sieht, wird man schon sentimental und fragt sich, warum. Es stimmt einem traurig. da hat es Soldaten darunter die gerade mal 18 oder 19 Jahre geworden sind, bevor Sie aus dem Leben geschieden sind. 

Es ist ein Ort, welcher auf jeden Fall bei jeder Normandie Reise dabei sein sollte, genau wie die Kriegsgrabstätten der Amerikaner / Briten / Polen und Franzosen.

Wir sind nach ca. 1 Std. weitergefahren.



Maisy Battery, Les Perruques, Grandcamp-Maisy, Frankreich
7 Les Perruques, 14450 Grandcamp-Maisy, Frankreich

Nach ca. 15 Min. Fahrt erreichten wir die Batterie von Maisy in Les Perruques.

Wir haben ja gestern bereits eine Batterie angeschaut und die hier unterscheidet sich nicht wesentlich von der Gestrigen. Es geht auch um eine deutsche Abwehrstellung, welche immer in Kontakt war mit einem Beobachtungsposten in Küsten Nähe. Diesmal einfach ohne Audio Guide. Der Eintrittspreis liegt bei 14.40 Euro / 2 Personen. Er geht ca. 2 km und 1 Std.

Sehr eindrücklich sind die Original Schützengräben und vor allem die Sandsäcke, welche auch Original sind. Die Säcke sind zwar verfault aber das Material ist mit den Jahren verhärtet und sieht noch genau gleich aus, wie es die Soldaten damals aufgestockt haben.



Site de la Pointe du Hoc, Cricqueville-en-Bessin, Frankreich
14450 Cricqueville-en-Bessin, Frankreich

Nach eine Fahrt von ca. 100 Min. sind wir an einem weiteren Ort eingetroffen, welcher bei der Operation Overload der Alliierten eine wichtige Rolle spielte.

Anders als z.b. in Utah Beach hatte es hier eine richtige Menschenansammlung. Ein Grund könnte sein, dass die Besichtigung der Bunker etc. kostenlos ist.

Was uns hier sehr beeindruckt hat, sind die riesigen Bomben Krater in der Landschaft. So was hatte ich bis dahin noch nie gesehen, und es war sehr eindrücklich und zeigte einmal mehr, welche Wucht diese Bomben hatten. Zum Teil wurden die Bunker Teile meterweit herumgeschleudert.

Tragisch ist einfach, dass es auf beiden Seiten dieser Angriffe massive Verluste gegeben hat. Nach ca. 1 Std. sind wir in Richtung unseresTagesziels gefahren, welches nur ca. 10 km entfernt lag.



La Ferme du Lavoir, Formigny La Bataille, Frankreich. 10.06.22
Route de Saint-Laurent-sur-Mer, 14710 Formigny La Bataille, Frankreich

Wir haben für heute mal was anderes als Übernachtungsmöglichkeit ausgesucht.

Ein Campingplatz auf einem Bauernhof. Wir wurden sehr freundlich empfangen. Wir konnten uns einen beliebigen Platz aussuchen, richteten uns ein und gingen zur Anmeldung. Es gab auch die Möglichkeit zum Kauf von Calvados Cidre und Sirup und  Äpfeln. Wir bezahlten 19 Euro inkl. Strom

Es gibt keine parzellierten Plätze, man stellt sich einfach dort hin wo man will. Strom ist vorhanden und die Plätze sind zum Teil recht uneben. Auch gab es auf einzelnen Plätzen Hunde Kot, was nicht sehr toll ist.

Es gibt eine Ver- und Entsorgung und Toiletten und Duschen, welche aber am Abend nicht sehr sauber waren. Auch gibt es keine Möglichkeit abzuwaschen. Dafür hat es mehrere Tiere wie Schafe / Schweine und Gänse, welche bei unserem Aufenthalt Junge hatte. Unten die genaue Adresse und Koordinaten.




Le Bourg , 14710

Louvières

Frankreich

GPS

49.361146,-0.918438

49° 21' 40.1'' N -0° 55' 06.4'' W

Telefonnummer: +33 (0)1 76 43 00 61

Im Web: www.unlitaupre.fr

Tag 15
Monument SIGNAL d'Omaha Beach, Avenue de la Libération, Saint-Laurent-sur-Mer, Frankreich
Av. de la Libération, 14710 Saint-Laurent-sur-Mer, Frankreich

Nach einer regnerischen, aber ansonsten sehr ruhigen Nacht, haben wir uns auf den Weg gemacht, so gegen 08:45 Uhr bei schönstem Wetter zur Ohama Beach. Welche sich nahtlos anreiht an die Utah Beach und anschliessend noch die Juno / Golden und Sword Beach folgen. 

Da wir wieder so früh waren, waren wir alleine am Strand und konnten das Memorial schön mit dem Meer zusammen fotografieren. Es war sehr ruhig und das Meer plätscherte ganz leise vor sich hin. Ich versuchte mir vorzustellen wie es vor 78 Jahren hier zugegangen sein muss. Ich denke sicher nicht so ruhig wie heute Morgen. Wie verweilten ca. 45 Min. am Memorial und am Strand und machten uns auf den Weg zum Friedhof der amerikanischen Soldaten, welche in den 100 Tagen am dem D-Day Ihr Leben gelassen haben.



Normandy American Cemetery, Route du Cimetiere Americain, Colleville-sur-Mer, Frankreich
Rte du Cimetiere Americain, 14710 Colleville-sur-Mer, Frankreich

Nach ca. 10 Min Fahrzeit kamen wir am Eingang des Friedhofes an und merkten gleich, dass hier im Gegensatz zum  gestrigen Besuch des Friedhofes der Deutschen Soldaten das Ganze viel grösser ist.

Wir parkierten unser Womo auf einem der vielen Plätze welche für die Camper bereitgestellt sind und begaben uns in Richtung Visitor Center. Wir merkten auch, dass hier die Vorsichtsmassnahmen viel grösser sind als beim Deutschen Friedhof.

Was auch auffiel, dass er viel pompöser ist als derjenige der Deutschen Soldaten. Es ist eine sehr schöne Anlage mit über 9'000 weissen Kreuzen, welche in einer Symetrie aufgestellt sind, dass alle auf einer Linie sind horizontal sowie Vertikal. Auf allen Kreuzen steht der Name des Soldaten mit dem Grad und dem Datum, wann er gefallen ist. Es ist uns wie gestern schon kalt den Rücken runtergelaufen, als wir durch einzelne Reihen gelaufen sind. Und die Gedanken waren auch dieselben wie gestern, auch warum dies alles?

Wir verbrachten ca. 1 1/2 Std auf dem Areal. Auch noch mit dem Besuch des Visitor Center, wo wir einen Film angeschaut haben. Dieser zeigt alles aus, was damals passiert ist, und wir zumindest keine weiteren Informationen benötigt haben.



Kommando Bunker, Longues-sur-Mer, Frankreich
14400 Longues-sur-Mer, Frankreich

Wir machten noch einmal einen Abstecher zu einem Kommando Bunker, welcher noch fast In Takt ist und die 105mm Kanonen auch noch im Bunker drin sind. 

Es gibt einen schönen Rundweg wo alle 4 Bunker zu besichtigen sind. Hier scheint es so, als hätten die Deutschen nicht viel Gegenwehr gehabt, da die Klippen wahrscheinlich unüberwindbar für die Alliierten waren.

Nach ca. 1 Std. sind wir weitergefahren.



13 D514, Arromanches-les-Bains, Frankreich
13 D514, 14117 Arromanches-les-Bains, Frankreich

Wir haben den Air de Camping gut gefunden, welcher sich oberhalb des Dorfes und mit Blick auf das Meer und die Überreste, des von den alliierten künstlich angelegten Hafens, befindet. 10 Euro Minimum Betrag für 10 Std. Man kann auch übernachten, dann kostet es dementsprechend mehr. Koordinaten unten aufgeführt. Der Weg ins Dorf ist sehr steil aber gut machbar. Wir waren zur Ebbe Zeit da und konnten einzelne Stücke dieses künstlich angelegten Hafens von der Nähe besichtigen. Es handelt sich hier um die zwei Mulberry - Häfen, welche als Nachschubhafen dienten. Es waren zum Teil Landungsschiffe, welche einfach umgedreht wurden und zusammengefügt wurden. Sie wurden von den beiden Ingenieuren Ove Arup und Ronald Jenkins entworfen.

Auch hier waren wir sehr beeindruckt von diesem Aufwand der betrieben wurde und damals geleistet wurde.

Wir spazierten ca. 45 Min. am Strand entlang und gingen anschliessend in der Creperie du Port eine Galette essen. Es gibt aber noch mehrere Restaurants auch in der Fussgängerzone, welche so denke ich auch ganz gut sind.

Es gibt auch noch die Möglichkeit eine Wanderung zum Cap zu machen, welche ungefähr 1 1/2 Std. für beide Wege Zeit benötigt.


Anschliessend sind wir zum heutigen Tagesetappenziel gefahren. Unten noch die Koordinaten des Stellplatzes aufgeführt.


Stellplatz oberhalb vom Dorf. 

Steiler Weg ins Dorf und Museum.

N 49°20'21" W 0°36'51"


Camping Les Capucines
14860, Ranville, France

Nach ca. 30 Min. erreichten wir den Campingplatz Les Capucines im Ort Ranville.

Es ist ein grosser Platz, wir wurden freundlich empfangen und meldeten uns an. Die Nacht kostete inkl. Strom 22 Euro Ver- und Entsorgung dabei. Es hat sogar auf einzelnen Plätzen einen eigenen Wasseranschluss. Wir richteten uns ein und sendeten dem Empfang die Platznummer per WhatsApp.

Die Sanitäranlagen sind eher älter aber sehr sauber und voll funktionstüchtig.

Nach dem Abendessen spazierten wir noch in den Ort, welcher ca. 2 km und ca. 15 Min. zu Fuss entfernt liegt um die Pegasus Brücke anzuschauen, welche auch bei der gross angelegten Operation Overload eine Rolle spielte. Die Brücke hat auch den Namen die Benouville Bridge benannt nach der 6. Fallschirmbrigade, welche diese in der Nacht zum 06.06.1944 eingenommen hat.

Wir machten ein paar Fotos und liefen anschliessend wieder gemütlich zum Campingplatz und nahmen noch einen kleinen Schlummertrunk und liessen den Tag nochmals Revue passieren.




Tag 16
Falaise, Frankreich
14700 Falaise, Frankreich

Wir hatten wieder eine sehr ruhige und angenehm kühle Nacht. Wir hatten am Vorabend noch die heutige Tour komplett über den Haufen geworfen und dies aus dem Grund, dass wir gesagt haben, die letzten zwei Tage waren schwere Kost mit ausschliesslich Besichtigung von Kriegsstätten vom 2. Weltkrieg und im Speziellen von Beginn des D-Days am 06.06.1944. Das hat uns sehr beschäftigt, und wir haben dann entschieden, dass wir heute mal ein wenig ins Landesinnere fahren um wieder mal was anderes anzuschauen. So ist die heutige Tour entstanden.

Wir sind also gegen 08:30 Uhr losgefahren, da die heutige Tour doch 180 Km umfasste, wollten wir früher los als sonst. Wir haben dann auch noch die Schnellstrasse nach Falaise genommen und sind gegen 09:30 dort angekommen und haben auf dem Parkplatz unterhalb der Mauer einen Platz gefunden. Obwohl der halbe Platz besetzt war mit den Fahrzeugen und Wohnwagen von Schaustellern, welche im Ort vorübergehend anwesend waren.

Wir machten einen Rundweg durch die Stadt und am Schluss besichtigten wir noch die Burg von Wilhelm der Eroberer. Der Stadtrundweg hat uns nicht umgehauen, und der Schlossrundgang war auch nicht berauschend. Es gibt Schöneres anzuschauen. Wir sind nach ca. 1 1/2 Std. weitergefahren in Richtung Camembert.

Koordinaten vom Parkplatz von Falais unten aufgeführt


Parkplatz unter der Stadtmauer des Schlosses Wilhelms des Eroberers.

GPS; N 48°53'34" / W 0°12'10"

48.8927, -.2027

Bitte Koordinaten in der Wegpunkt Bezeichnung ignorieren.


Camembert, Frankreich , 65 Le Bourg
61120 Camembert, Frankreich

Nach einer Fahrt auf mehr oder weniger angenehmen Strassen haben wir das ganz kleine Dörfchen Camembert nach ca. 35 Minuten erreicht. Der Parkplatz befindet sich unterhalb des Dörfchens und bietet Platz für ca. 4 Wohnmobile. Normale PKW'S parkieren leider auch dort.

Das Dörfchen ist wirklich sehr klein, 4 Häuser und eine Kirche. Es geht hier um die Geburtsstätte vom Camembert Käse, welcher von einer Bäuerin vom Dorf im Jahre 1791 erfunden wurde. Und mittlerweile gibt es diesen Fränzösischen Weichschimmelkäse in verschiedenen Varianten zu kaufen. Der Name Camembert ist aber geschützt in der Herkunftsbezeichnung. Es darf nur ein Käse Camembert genannt werden welcher mit Rohmilch aus der Normandie hergestellt wird. Das Museum ist sehr gut konzipiert, der Eintritt mit 4 Euro sehr human, und anschliessend an den Museumsbesuch ist noch eine Verkostung von 4 Sorten des Camembert im Preis inbegriffen. Natürlich hat man noch die Möglichkeit Käse und sonstige Artikel zu kaufen. Wir haben uns eingedeckt und haben uns unterhalb vom Dorf auf einem Picknick Platz eine Mittagspause mit unter anderem auch Camembert gegönnt.

Das Dörfchen ist wirklich ein Besuch wert.








Camembert Museum anschauen 

Maison de Camembert


GPS N 48°53'37" E 0°10'40"

48.8935, - 0.1778

Aire de Camping-cars
Avenue de la Gare, 14430, Beuvron-en-Auge, France

Auf unterschiedlichen Strassen sind wir gegen 14:00 Uhr im Örtchen Beuvron-en-Auge angekommen. Der Air de Camping liegt etwas ausserhalb, ist aber leicht zu Fuss innerhalb von 10 Minuten zu erreichen. Das Dorf ist sehr überschaubar ist aber wirklich sehr schön anzuschauen. Fast alle Häuser sind Riegelhäuser und sehr harmonisierend und romantisch miteinander verbunden. Dieser Ort ist wirklich ein Besuch wert, doch lieber in der Zwischensaison, so wie wir jetzt. Ich möchte mir nicht vorstellen, was hier in der Hauptsaison los ist.

So haben wir uns eigentlich auch Barfleur vorgestellt. Wir haben in einer kleinen Créperie eine süsse Crepes uns gegönnt und sind dann anschliessend in Richtung unseres heutigen Tagesziels entgegen gefahren.


Aire de Camping-cars

Avenue de la Gare , 14430

Beuvron-en-Auge

Frankreich

GPS

49.186667,-0.049444

49° 11' 12'' N -0° 02' 58'' W

Telefonnummer: 0033/231792331

Im Web: www.beuvron-en-auge.fr

Camping Le Phare
14600, Honfleur, France

Wir sind nach gut 45 Min. in Honfleur angekommen. Da uns das Navi mitten durch den Ort führte, was ich niemandem empfehlen würde, welcher mit einem Wohnmobil egal wie gross unterwegs ist, am Sonntag Nachmittag.

Wir haben einen Platz erhalten für 19 Euro inkl.Strom mit der ASCI Karte. Ohne liegt er bei 23 Euro / Nacht.

Der Platz heisst jetzt anders;


Camping Normandie sur Mer Phare, die Adresse ist die Gleiche wie unter dem alten Namen Camping de Phare.


Plätze schön parzelliert und gross, Sanitäre Anlagen o.k.  Ent- und Versorgung mit Chemie Toilette vorhanden. Ins Zentrum 10 Minuten, sehr attraktiv gelegen. Wir werden heute Abend noch dorthin gehen nach einem Abendessen vom Grill.



Tag 17
Octeville-sur-Mer, Frankreich
76930 Octeville-sur-Mer, Frankreich

Nach einer kühlen aber ruhigen Nacht sind wir gegen 08:30 Uhr wieder abgefahren in Richtung unserer heutigen Etappe. 

90-92 Rue Guy de Maupassant, Étretat, Frankreich
90 Rue Guy de Maupassant, 76790 Étretat, Frankreich


Wir fuhren über die Point Du Normandie, übrigens eine wunderschöne Brücke. Konnte Sie leider nicht fotografieren. Der Preis 5.60 Euro.

Anschliessend nochmals über eine fast noch grössere Brücke, weiss den Namen aber leider nicht mehr. Es geht in Richtung Etrétat, wo wie ein paar Sachen anschauen wollen. Der Parkplatz befindet sich ca. 800 Mt. vom Zentrum und Strand entfernt in unmittelbarer Nähe des Campingplatzes. Wir hatten Glück und ein Platz war noch frei.

Wir mussten erst bei der Abreise bezahlen, das System registriert die Autonummer und weiss genau, wann wir reingefahren sind.

Wir packten unsere Sachen uns sind losmarschiert. Das erste Highlight war der Elefanten Felsen, welchen wir erklommen haben und oben eine wunderschöne Aussicht genossen haben. Es waren zu diesem Zeitpunkt nicht viele Leute unterwegs und so konnten wir alles ausgedehnt fotografieren.

Aber als wir uns auf den Rückweg machten, kamen uns sehr viele Leute entgegen und zum Teil mit was für Schuhen. Manchmal frage ich, was sich die Leute überlegen, wenn Sie einen solchen Weg in Angriff nehmen.

Als nächstes war die Chapelle de Notre Dame auf dem Zettel. Gerade auf der gegenüberliegenden Seite liegend. Einmal über die ganze Beach und dann auf der anderen Seite hoch zu laufen ist. Unterwegs gönnten wir uns einen Capuccino in einem Strandcafé für 6 Euro / Tasse. Er war sehr lecker, aber trotzdem zu teuer.

Der Aufstieg zur Kapelle war weniger steil, und wir schafften es locker. Oben angekommen hatte es bereits mehr Leute, aber wir konnten unsere Eindrücke bildlich festhalten und machten uns nach ca. 1/2 Std. auf den Rückweg. Unten angekommen verspürten wir einen kleinen Hunger und machten uns zu diesem Zweck auf die Suche nach einer Bäckerei und kauften uns dort Sandwiches und etwas für den Nachtisch und setzten uns dann gemütlich auf eine Bank, von denen es viele an der Strandpromenade gibt und assen. Vorsicht ist geboten mit Essen, es hat sehr viele Möwen, die gerne auch was hätten.

Ausser diesen zwei Punkten gibt es in Etrétat nach uns nicht sehr viel anzuschauen.

Leicht enttäuscht machten wir uns auf den Weg zum Womo bezahlten für die 4 1/2 Std. 11 Euro. Wir machten uns auf den Weg nach Fecamp wo wir auch übernachten werden.





Falaises d'Etretat Klippen

Les Jardin d'Etretat

Chemin des Douaniers Trampelpfade wunderschön

Chapelle Notre dame de la Garde auf der Klippe gegenüber dem Elefanten Felsen

Porte d'Aval

Le Clos Arsène Lupin (Haus)

Städtchen

Monument Nungesser et Coli

Eglise Notre Dame de l'Assomption


Fécamp, Frankreich Camping Bel Air Village Renéville
76400 Fécamp, Frankreich