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Spanien und Algarve 22
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Spanien und Algarve 22

Wir beabsichtigen, nach Ostern eine längere Reise via Frankreich nach Spanien und an die Algarve zu unternehmen. Wir hoffen auf gutes Wetter, nur halb gefüllte Campingplätze und tolle Erlebnisse auf unserer Tour.


Routeninfo
5220 Kilometer
1 Tag
72 Wegpunkte

Reisebericht

Tag 1
Hinterkappelen, Wohlen bei Bern, Schweiz
Hinterkappelen, 3032 Wohlen bei Bern, Schweiz

Avignon, Frankreich
Camping du Pont d'Avignon - Aquadis Loisirs, 10 Chem. de la Barthelasse, 84000 Avignon, Frankreich

1. ETAPPE nach Avignon

Am Dienstag ging die Reise los in Richtung Avignon. Es herrschte in Richtung Süden eher wenig Verkehr, so dass wir nach gut 6 Stunden bereits auf dem Camping eintrafen. Auch ohne Reservation konnten wir uns eine Parzelle aussuchen.

Der Platz kostet mit ACSI-Karte knapp 40 Euro für 2 Nächte. Die Parzellen sind meist in den Bäumen. Die Sanitäreinrichtungen sind sauber und zweckmässig. In der Nähe des Campings hat es eine Fähre, mit der man gratis ans andere Ufer der Rhone, zur Altstadt transportiert wird.

Nachdem wir uns auf dem CP eingerichtet hatten, begaben wir uns auf dem beschriebenen Weg in die Altstadt, wo wir in einem Restsurant auch assen. 


AVIGNON

Am Mittwoch nochmals mit der Fähre in die Altstadt. Dort in den Gassen herumflaniert. Das Wetter war, im Gegensatz zu gestern, bewölkt und es regnete zwischendurch leicht. Temperatur ca. 16 Grad.

Der Campingplatz liegt gegenüber dem Pont Saint-Bénézet.

Avignon ist eine Stadt in der Provence, am östlichen Ufer der Rhone, mit ca. 91000 Einwohnern. Es ist Sitz der Präfektur und die grösste Stadt des Departements Vaucluse.

Avignon war ab 1309 während vieler Jahre Papstsitz und trägt deshalb auch den Beinamen "Stadt der Päpste".

Die Altstadt ist von einer imposanten Befestigungsmauer umgeben. Die Altstadt mit dem gotischen Papstpalast, der Bischofsanlage, dem Rocher des Domes und der berühmten Brücke "Pont Saint-Bénézet zählt zum UNESCO- Weltkulturerbe. In den Gassen duftet es nach Lavendel oder Savon de Marseille.

Ein Besuch von Avignon lohnt sich immer!


2. Etappe

Nach einer regnerischen Nacht machten wir uns und das Fahrzeug fertig für die Weiterreise in Richtung Spanien. Auf der ganzen Strecke herrschte flüssiger Verkehr. Nach der Grenze bis zur Ausfahrt nach Blanes sind die Mautstellen weggeräumt, so dass man die AB ohne Gebühr befahren kann. Zwischendurch regnete es und es herrschten böige Winde, so dass wir mit gemässigtem Tempo dem neuen Etappenziel entgegen fuhren. Bei unserer Ankunft auf dem Camping in Blanes regnete es und die Temperatur betrug nur etwa 13 Grad.

Auf dem Camping konnten wir uns einen Platz aussuchen. Der Platz ist nur mässig belegt. Die Plätze direkt am Meer sind noch nicht verfügbar, da das Meer sich ins Ufer gefressen hatte und der Sand erst wieder aufgefüllt und befestigt werden muss. Für 2 Nächte mussten wir mit der ACSI-Karte 47.00 bezahlen. Restaurant und Laden bleiben heute geschlossen. So geniessen wir halt im Womo ein Raclette.

Die Infrastruktur des Campings ist nicht neu, aber es scheint alles sauber zu sein und das Wasser in den Duschen und beim Abwasch ist warm.

Morgen geht es dann, bei hoffentlich besserem Wetter, in die Stadt.


BLANES

Blanes ist eine Stadt an der Mündung der Tordera, im südlichsten Teil der Costa Brava, ca. 60 km nordöstlich von Barcelona. Es ist ein gut besuchter Ferienort, mit langen Stränden, vielen Restaurants, aber auch Sehenswürdigkeiten. Blanes gilt als Tor zur Costa Brava.

Die Altstadt mit ihren engen Gassen zeigt sich noch fast wie früher, vor der Touristeninvasion. Südlich des alten Stadtkerns entstanden riesige Feriensiedlungen, Campingplätze und Hotels. Während der Saison dürften sich über 100000 Menschen in der Stadt aufhalten.

Bei unserem Stadtbummel heute, übrigens bei Sonnenschein, hatte es eher wenige Touristen in der Stadt. Wir gingen zu Fuss die langen Promenade entlang, kraxelten auf den vorgelagerten Felsen und besuchten, mit dem Touristenzug, den sehr schönen botanischen Garten.

An der Promenade genossen wir Speis und Trank und liessen es uns gut gehen.

Blanes ist ein Ort, wo sich ein Besuch lohnt.

Morgen geht dann unsere Reise weiter südwärts.



Càmping El Pinar, Avinguda Vila de Madrid, Blanes, Spanien
Av. Vila de Madrid, 39, 17300 Blanes, Girona, Spanien

3. ETAPPE

Nach einer ruhigen Nacht war es am Morgen stark bewölkt und es fing, während wir uns für die Weiterreise bereit machten, leicht zu regnen an. Gegen 10:00 starteten wir dann in Richtung Valencia. In Blanes machten wir dann noch Zusatzschlaufen (nicht der Fehler des Navis), bevor es dann Richtung Barcelona, Tarragona und Valencia ging. Während der Fahrt herrschte extrem böiger Wind, zudem regnete es zwischendurch wie aus Kübeln. Gegen 15:00 kamen wir dann zum etwa 13 km südlich von Valencia gelegenen Devesa Garden Resort. Wir waren nicht die Einzigen dort! Der Receptionist teilte uns mit, dass der CP ausgebucht sei (letze Tage Ferien der Spanier), wir aber auf dem Parkplatz bleiben könnten. Wir nahmen dann das Angebot wahr, obwohl für den Platz 36 Euro!! bezahlt werden musste. Die ACSI werde nicht akzeptiert, da der Platz ausgebucht sei.

Wir schlenderten dann über die Anlage, welche über viele Attraktionen für Kinder verfügt und daher auch vor allem von Familien gebucht war. 

Nach Pizza etc begaben wir uns dann zum Womo, wo wir den Tag ausklingen liessen. Morgen geht es dann mit dem Bus nach Valencia.


VALENCIA

Heute, Sonntag, standen wir relativ früh auf, um Valencia zu besichtigen. Nach Morgendusche und Frühstück nahmen wir den öffentlichen Bus, Linie 25, der uns in ca. 40 Minuten in die Innenstadt von Valencia führte. Die Bushaltestelle befindet sich direkt vor dem Camping. Pro Weg und Person kostet es nur €1.50.

Wir stiegen dann bei der Ciutat de les Arts aus.

Valencia, eine Grossstadt mit ca. 800000 Einwohnern, gleichzeitig Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, ist eine Hafenstadt am Mittelmeer. Die Stadt vereint alte und moderne Aspekte. Das frühere  Stadttor, "Torres de Serranos" ist das bekannteste Wahrzeichen von Valencia. Nebst der Kathedrale hat es weitere Kirchen, alte Gebäude und Parks zu besichtigen. Modern ist die "Ciutat de les Arts i les Cienties", die Stadt der Künste und Wissenschaften, in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts im alten Flussbett der Turia gebaut. Sie umfasst Museen, ein Aquarium, eine Schrägseilbrücke usw.

Wir besichtigten die modernen Anlagen und Gebäude, zusätzlich mit Broncebüsten geschmückt und staunten über die ganze Anlage. Durch das ehemalige Flussbett wurde eine Gartenpromenade gebaut, über welche wir in einer guten halben Stunde in die Altstadt gelangten. Auch die Altstadt ist sehr sehenswert, mit sehr schönen alten Gebäuden und natürlich Läden, Restaurants etc. etc.

Wir verweilten uns bis zum späteren Nachmittag in der Stadt und fuhren dann mit dem Bus zurück zum Camping.

Jetzt heisst es nur noch Beine hochlagern und den Abend geniessen.

Das Wetter war heute sehr schön und in der Stadt ca 28 Grad warm.


Devesa Gardens Camping & Resort, Carretera de El Saler, València, Spanien
Carretera de El Saler, Km. 13, 46012 València, Valencia, Spanien

4. ETAPPE

Heute wollten wir zuerst noch an den Strand von La Devesa, entschieden uns dann aber, gemütlich Richtung Alicante zu fahren. Bei strahlendem Sonnenschein und ohne Wind bewältigten wir die 200 km ohne Probleme und kamen gegen 13:30 im La Marina an.

Der Campingplatz ist sehr gross und schön. Er ist gut zur Hälfte besetzt und wir konnten uns einen Platz aussuchen. Wir haben vorerst für 3 Nächte gebucht, je nach Wetter können wir dann noch verlängern. Für 3 Nächte mussten wir €108.00 bezahlen. Das ist nicht zu teuer, wenn man bedenkt, was hier alles geboten wird.

Die Sanitäranlagen sind sehr sauber, bei den Abwaschbecken war es dann aber dreckig, was aber auf gewisse Benutzer zurückgeführt werden muss. Auf dem Camping hat es mehrere Schwimmbäder, diverse Restaurants, Spielplätze und einen, für Campingverhältnisse, sehr guten Supermarkt.

Wir machten dann noch einen Bummel zum Strand, einen knappen Kilometer durch einen Wald.

Nach einem Apéro wurde dann der Grill angeworfen und das Nachtessen zubereitet. 

Die Platznachbarn aus Polen boten dann mit ihrem Ghetto-Lärmgerät noch Unterhaltung für die ganze Umgebung (nicht mein Musikstil😫). Aber irgendwann wird es dann auch ruhiger...


ALICANTE

Nach einer ruhigen Nacht - die Polen waren still geworden, weil sie heute abreisten - nahmen wir den öffentlichen Bus, der die Strecke von Torreveja nach Alicante befährt. Wir waren nicht ganz alleine im Bus. Zwei junge Damen boten uns dann ihren Platz an, so dass wir die 50 minütige Busfahrt gut überstanden.

In Alicante angekommen schlenderten wir zur "Passeig Esplanada d'Espanya". Die berühmte, palmengesäumte Explanade ist das Herz und die Seele von Alicante. Sie befindet sich gegenüber der Marina, ist mehrere hundert Meter lang und mit 6 - 7 Millionen kleinen roten, schwarzen und cremefarbigen Fliesen belegt. Es hat viele Marktstände und Restaurants hier und im Sommer finden auch Konzerte statt.

Die Altstadt "Barrio de la Santa Cruz" hat enge Gassen, in denen sich auch Restaurants und Läden befinden.

Von der Altstadt her gelangt man mit einem Aufzug (für Rentner kostenlos!) zum "Castillo de Santa Barbara".

Die Burg Santa Barbara wurde im 10. Jahrhundert von den Mauren erbaut. Am 4. Dezember 1248, dem Tag der heiligen Barbara, wurde die Burg von König Alfonse zurückerobert. Die Festung erstreckt sich praktisch über den ganzen. ca. 150 Meter hohen Berg und thront so über der Stadt und dem Hafen. Ein Besuch lohnt sich, schon wegen der Aussicht über die Stadt und Umgebung von Alicante.

Alicante hat über 330000 Einwohner und ist Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Es ist eine grosse Hafenstadt an der Costa Blanca. La Marina, der Ferienort mit dem gleichnamigen Resort, liegt etwa 30 Kilometer unterhalb Alicante.

Insgesamt hat uns Valencia besser gefallen als Alicante. Die Stadt hat noch mehr zu bieten, als hier beschrieben, wie z. B. das "Ocean-Race-Museum". Aber alles kann man ja in einem Tag nicht besichtigen.


RUHETAG

Die vergangene Nacht war sehr ruhig. Ringsum haben sich die Parzellen geleert und der CP ist mittlerweile halb leer. Da Regen angesagt war, unternahmen wir heute keinen grösseren Ausflug. Wir gingen zu Fuss zu den knapp zwei Kilometer entfernten Einkaufszentren, ohne eigentliche Kaufabsichten. Die Tasche füllte sich dann trotzdem....

Ansonsten war Parkdienst am und im Fahrzeug angesagt und am Nachmittag konnten wir dann ohne Regen Spareribs grillieren. Ansonsten lesen, Bericht schreiben und nächste Etappe planen.

Jetzt regnet es wieder..


Camping La Marina, Avinguda de l'Alegría, La Marina, Alicante, Spanien
Av. de l'Alegría, s / n, 03194 la Marina, Alicante, Spanien

5. ETAPPE

Am Morgen wurde das durch Saharastaub leicht verunreinigte Fahrzeug nochmals geputzt und dann ging es nach dem Frühstück los in Richtung Granada. Auf der ganzen Strecke herrschte mässiger Verkehr. Es regnete jedoch immer wieder. Landschaftlich ist jedoch die Strecke via Murcia sehr abwechslungsreich. Wir hatten uns den Camping Granada als Standort für die Besichtigung von Granada ausgesucht. Der CP liegt etwas ausserhalb von Granada in Peligros und ist über eine schmale, teils geschotterte Strasse zu erreichen. Der freundliche junge Mann an der Reception wies uns einen Platz zu und half beim manövrieren, da unser Womo doch eher gross für diese Platzverhältnisse ist. Der Campingplatz ist terrassenförmig angelegt. Es hat einfache, aber saubere Sanitäreinrichtungen, eine kleine Bar (nur morgens und abends geöffnet), einen Swimmingpool und einen Laden. Pool und Laden sind jedoch momentan zu. Der Platz liegt erhöht oberhalb von Peligros und so liegt die Stadt Granada zu Füssen. Vom Campingplatz kommt man zu Fuss in ca. 15 Minuten zur Bushaltestelle in Peligros, von wo der Bus ins Zentrum von Granada fährt. Der Stadtbummel steht dann morgen an. Wir sind gespannt, ob wir Tickets für die Alhambra kriegen.


GRANADA

Granada ist ein Musikstück, mit dem der Komiker Alfredo Smaldini bekannt wurde.

Granada ist  aber vor allem die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in Andalusien. Die Stadt hat etwa 240000 Einwohner. Die Universität ist mit etwa 60000 Studenten eine der wichtigsten Bildungsstätten in Spanien.

Granada hat eine tausendjährige Geschichte mit wechselnden Herrschern, von den Römern über die Vandalen, Westgoten und Mauren, bis dann die Stadt 1492 an die Königin Isabella I von Kastillien und König Ferdinand II von Aragon übergeben wurde. Seither ist die Stadt unter christlicher Herrschaft.

Bauten und Denkmäler zeugen von der langen Geschichte der Stadt. Es gibt viel zu sehen in Granada. Am bekanntesten ist sicher die Alhambra, dann die Kathedrale, die Capilla Real usw.

Für Besichtigungen der Alhambra, insbesondere der Nasriden-Paläste, wird eine Ticket-Vorbestellung dringend empfohlen, da teilweise auf Tage ausgebucht.

Wir machten uns am Freitag schon früh auf den Weg Richtung Granada. Die Busfahrt dauert 30 Minuten bis in die Stadt. Die Sehenswürdigkeiten sind zu Fuss erreichbar. Zuerst besichtigten wir die Kathedrale, bevor wir dann den Anstieg zur Alhambra unter die Füsse nahmen. Beim Eingang warteten schon viele Leute, darunter auch etliche Schulklassen. Und - oh Wunder - wir konnten uns 2 Tickets inkl. Nasridenpaläste (Eintritt 19:00) ergattern! Der Preis beträgt pro Person €14.00.

 Wir verbrachten dann die ganze Zeit in der Alhambra und stellten uns dann ab 18:30 in die sehr lange Schlange, um dann rechtzeitig in die Nasridenpaläste zu gelangen. Es lohnte sich aber!! Die Paläste der Nasriden-Dynastie sind wirklich eindrücklich mit den Ornamenten und Verzierungen.

Am späteren Abend fuhren wir dann mit dem Bus zurück nach Peligros und fielen erschöpft in unsere Betten.


CAMPING GRANADA

Nach dem langen Tag gestern haben wir heute einen "Ruhetag" eingeschaltet. Beatrix hat Wäsche gewaschen und sonst ist "Dolce far Niente" angesagt. Da der Camping, den wir in Cordoba anfahren wollten, offenbar nicht mehr existiert, suchen wir Alternativen. Von unserem Platz aus geniessen wir die Aussicht auf Granada und die noch immer schneebedeckte Sierra Nevada. Und dann wird natürlich grilliert.


Camping Granada, Spanien
Paraje, Cerro de la Cruz, 18210, 18210, Granada, Spanien

6. ETAPPE

Am gestrigen Abend traf gegen 23:30 noch ein Fahrzeug auf dem CP ein, so dass der Camping nun gut gefüllt war. Am Morgen verliessen dann einige Gäste den Platz schon früh.

Gegen 10:00 manövrierten wir dann unser Gefährt auch aus der Parzelle und durch die engen Wege des Platzes und fuhren dann Richtung Cordoba los. Es herrschte sehr wenig Verkehr auf der ganzen Strecke. Auf der Fahrt traf dann ein Stein von einem vor uns einbiegenden Fahrzeug unsere Frontscheibe, die dadurch leicht beschädigt wurde (ein Fall für Carglass). Entlang der Route hat es abertausende von Olivenbäumen. Sonst ist die Gegend eher karg. Dieses Jahr ist es aber grüner, weil es in den vergangenen Wochen hier überdurchschnittlich geregnet hat. 

Ich hatte mir für die nächste Übernachtung wieder einen Camping ausgesucht, weil ich kein Freund von Stellplätzen oder Wildcamping bin.

Der Camping "LA CAMPIÑA" befindet sich ca. 30 Kilometer ausserhalb von Cordoba. Es ist ein kleiner, aber feiner Platz mit nur etwa 30 Parzellen. Als wir am Mittag ankamen, nahm uns die Betreiberin, die auch deutsch spricht, in Empfang. Es waren gerade 2 Plätze frei geworden, so dass wir eine schöne Parzelle ergattern konnten. Wenig später waren alle Plätze besetzt.

Der Platz ist klein, aber sehr gemütlich. Es hat Sanitäranlagen  ein kleines Restaurant und die Brötchen für den Morgen kann man vorbestellen. Zudem ist ein schmucker Swimmingpool vorhanden und es gibt auch Gratis-Wlan. Wegen Hochsaison wird die ACSI-Karte nicht akzeptiert, es gab aber trotzdem einen Sonderpreis von €54.00 für 2 Nächte.

Leider fährt der Bus morgen nicht nach Cordoba. Wir wurden aber von Schweizern angesprochen, ob wir mit dem Taxi mit ihnen mitfahren wollen. Falls die Frau vom CP dies organisieren kann, sind  wir dabei. Es ist am Montag noch ein Feiertag, ein Blumenfest, in Cordoba.

Wir sind gespannt und erfreuen uns jetzt an der gemütlichen Campinganlage.


CORDOBA

Cordoba ist ebenfalls eine andalusische Stadt mit etwa 325000 Einwohnern. Die Stadt entstand aus einer iberischen Siedlung, die 169 v. Chr. Von den Römern besetzt und als Corduba zum Hauptort Südspaniens entwickelt wurde. Sie war eine wichtige römische Stadt und dann im Mittelalter bedeutendes Zentrum des Islam.

Das bekannteste Bauwerk von Cordoba ist die Mezquita, eine riesige Moschee mit einer Säulenhalle und Mosaiken aus byzzantinischer Zeit. Im 13. Jahrhundert wurde dann die Moschee in eine katholische Kirche umgewandelt und im 17. Jahrhundert ein Kirchenschiff im Renaissancestil hinzugefügt. Nachträglich sollen nicht alle, die die Umbauten bewilligten, über ihre Entscheidungen glücklich gewesen sein. 

Weitere Sehenswürdigkeiten sind u.a. die römische Brücke, das Brückentor, das Judenviertel und die vielen, mit Blumen geschmückten Gassen.

Auf dem Camping hatten wir Miri und Orhan aus Zürich kennen gelernt. Mit ihnen und einem deutschen Paar gings dann per Privatbus in die Stadt, die wir dann bei bestem Wetter besichtigen konnten. Wegen dem Beginn eines Blumenfestes (Innenhöfe werden mit Blumen geschmückt und dann prämiert) war heute Montag ein Feiertag in Cordoba. Daher waren nebst den Touristenströmen auch viele Einheimische in der Stadt. Es war ein wunderbarer Tag, den wir in vollen Zügen genossen.

Am Abend assen wir dann im Campingrestaurant noch eine sehr schmackhafte Paella. Gleichzeitig zog ein Gewitter auf und es goss wie aus Kübeln.

Nochmals kurz zum Camping. Das Personal ist sehr freundlich und es herrscht eine gute, familiäre Stimmung. Auch das kleine, aber feine Restaurant kann empfohlen werden. Wir fühlten uns auf dem Platz sehr wohl!


Córdoba, Spanien
Córdoba, Provinz Córdoba, Spanien

7. ETAPPE

Nach einer regnerischen Nacht bereiteten wir uns heute Morgen auf die Weiterreise Richtung Ronda vor. Zusammen mit Miri und Orhan, die uns auf der Reise nach Ronda begleiteten, fuhren wir die gut 140 km auf breiten, aber auch schmalen Strassen, im Konvoi in Richtung Ronda. Bei einem Bahnübergang - dieser war in miserablem Zustand - ging es nur um Zentimeter, dass das Fahrzeugheck nicht von den Bahnschienen abgerissen wurde. Die Fahrt führte aber auch über schmale Bergstrassen durch eine eindrückliche Landschaft. Nach gut 2 Stunden gelangten wir an unser neues Ziel, den Camping "El Sur" in Ronda.

Wir konnten auf dem Platz unsere Parzellen beziehen und den Strom anschliessen, als heftiger Regen einsetzte, mit leichtem Hagel. Aber wir waren ja mittlerweile im Trockenen.

Der Camping ist sehr schön, terrassenförmig angelegt, mit guter Infrastruktur. Er verfügt über schöne, gepflegte Sanitäranlagen, Camperver- und Entsorgung, einen kleinen Laden und ein Restaurant von gehobenem Standard. Das Entrecote schmeckte jedenfalls gut. Pro Nacht müssen wir €25.00 bezahlen, ein sehr moderater Preis für die schöne Anlage.

Hoffe, dass morgen besseres Wetter herrscht für die Besichtigung von Ronda.