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Routen
Route des Cretes
aloysius
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Gefahren Öffentlich

Route des Cretes

Die Route des Crêtes, die Vogesenkammstraße, zählt zu den imposantesten Bergstraßen Frankreichs. Die Schönwetterlage Ende Oktober 2022, war eine gute Reisezeit für die aussichtsreiche Route des Crêtes, die entlang des Hauptkammes der Südvogesen fast durchweg auf 1200 m Höhe verläuft. Sie führt auf 75 km Länge von Cernay im Süden, über Thann, Grand Ballon, Markstein, Col de la Schlucht bis Col du Bonhomme im Norden.


Routeninfo
522 Kilometer
5 Tage
18 Wegpunkte

Reisebericht

Tag 1
Beginn der Tour
Lochenstraße 6, 78628 Rottweil, Deutschland

Ab Titisee-Neustadt lichtete sich der Nebel, über die Rheinbrücke bei Mulhouse erreichten wir das Elsass


Mulhouse
68200 Mulhouse, Frankreich
Die Fahrt hierher verlief reibungslos, durch Freiburg war der Verkehr ein bisschen zähflüssig. Bis Titisee hatten wir zum Teil starken Nebel und ab Titisee strahlend blauer Himmel. Unser Navi lotste uns souverän zum Parkplatz beim Station. (GPS: 47.74000,7.321839)

Nach der Ankunft tranken wir zuerst einen Kaffee bevor wir zu Fuß in die historische Altstadt gingen. Es waren ca.20 Minuten bis wir an der Kathedrale ankamen mit dem daneben stehenden imposanten Rathaus. Wegen Renovierungsarbeiten war die Kathedrale leider nicht zur Besichtigung geöffnet. Durch Einkaufspassagen gelangten wir zum Platz der Republik von dem aus es zum Europaturm ging. Auf dem Rückweg zum WoMo kamen wir noch an einer wunderschönen Kirche vorbei, deren Besichtigung sich gelohnt hatte.



Kloster Murbach
68530 Murbach, Frankreich

Das Kloster liegt am Ende eins Tales, östlich vom Grand Ballon. Es ist auf einer schmalen Straße gut zu erreichen. Unterhalb der ehemaligen Abtei ist der Stellplatz, (47.923182,7.161007) auf den wir uns zum Übernachten stellten. Von dem bedeutsamen Kloster ist nicht mehr viel zu sehen. Das Kloster war eine ehemals berühmte Benediktinerabtei im südlichen Elsass am Fuß des Großen Belchen (französisch Grand Ballon). Die Klosterkirche, eines der frühen gewölbten romanischen Bauwerke, wurde 1789 von aufständischen Bauern verwüstet, die Abtei danach aufgehoben. Von der romanischen Abteikirche, der St. - Leodegar - Kirche , ist nur noch das Querschiff mit seinen beiden Türmen sowie der Ostteil mit seinem gerade abschließenden Chor erhalten. Nach Besichtigung der Kirche, spazierten wir anschließend zur Lorettokapelle hoch, 5 Minuten Gehzeit. Nach der Besichtigung saßen wir noch ziemlich lange auf einer Ruhebank bei der Kapelle in der warmen Abendsonne. Ein Spaziergang durch den Fohren- und Eichenwald rundete die erste Etappe der Route des Cretes ab.

Tag 2
Thann
68800 Thann, Frankreich
Zum Städtchen Thann führte ein schmales Sträßchen,teilweise Einbahnstraße, zum ausgewiesenen Stellplatz nahe der Altstadt. (GPS: 47.811610, 7.105246). 

Münster zu Thann ( eigentlich ,, Theobalduskirche " französisch : Collégiale Saint - Thiébaut ) ist eine gotische Kirche in der elsässischen Stadt Thann. Sie gilt neben den viel größeren Münstern zu Straßburg und Freiburg im Breisgau als eines der Haupt- und Meisterwerke gotischer Bau und Ausstattungskunst am Oberrhein. Das Münster wurde vom 13. bis zum 15. Jahrhundert erbaut, der 76 m hohe Turm wurde 1516 vollendet.

Der Hexenturm ist ein Relikt der ehemaligen Stadtbefestigung. Im Kellergewölbe befindet sich eine Ausstellung über den Weinanbau in der Region.


Steinbach (Zwischenstopp)
Frankreich
Wanderung auf den Hirnelesfelsen. Eigentlich hätte es eine weitere Wanderung sein sollen, aber der Weg im schattigen Tannenwald macht keinen Spaß, so entschlossen wir uns die kürzere Variante der Route zu nehmen und nur den Hirnelesfelsen 510m zu besteigen.

Schon zu Beginn der Wanderung gab es Schwierigkeiten, der erste Parkplatz, den wir anfuhren, war zu weit entfernt zum Ausgang der Wanderung. In Steinbach fanden wir keinen genug großen Parkplatz, letztendlich parkten wir bei der Silbermine seitlich des Fahrweges, unweit des Startpunktes der Tour. Bei der Wandertour kamen wir an einem großen Wanderparkplatz vorbei, ca 300 Meter weiter von der Silbermine entfernt. Ein Fahrverbot für Kfz hinderte uns daran, weiter zufahren. (GPS: 47.822685,7.146191 Sibermine)

Hartmannwillerkopf Denkmal
Lieu-dit Vieil Armand, 68700 Wattwiller, Frankreich

In Cernay kamen wir auf die ausgeschilderte Route des Cretes. Eine kurvenreiche Passstraße führte von nun an, hoch zum Hartmannwillerkopf. Bei der Gedenkstätte gab es auch viele freie Parkplätze. (GPS: 47.857115,7.148025). Es sind nur Tagesparkplätze.


Hartmannsweilerkopf (frz. Vieil Armand) erreicht. Eine Gedenkstätte mit Denkmälern und einem deutsch-französischem Museum.

" Hartmannwillerkopf " mit dem Gefallendenkmal und den unzähligen vielen Kreuze der gefallenen Soldaten. Der Gang über das Schlachtfeld, mit den Gefechtständen und Gräben gibt einem zu denken, über die Unsinnigkeit eines Krieges mit so vielen Toten. Das alles nur wegen Eroberung eines Berges, der aussieht wie vom Maulwurf durchwühlt. Rund vier Jahre lang kämpften deutsche und französische Soldaten um das Gebiet

Ein Soldatenfriedhof und eine Krypta erinnern an die blutige Schlacht um den Vieil Armand.

Grand Ballon 47.905,7.1033
Col du grand ballon, 68360 Soultz-Haut-Rhin, Frankreich
Auf dem Grand Ballon angekommen,
mit mehr als 1424 Metern ist der Grand Ballon der höchste und kälteste Punkt der Vogesen.
(GPS: 47.906050,7.103584)

Der Gipfelparkplatz war unser 2 Etappenziel der Route mit Übernachtung. Nach unserer Ankunft bestiegen wir den Gipfel des Grand Ballon noch schnell zum Sonnenuntergang. Auf dem Gipfel wehte ein kräftiger eisiger Wind einem ins Gesicht. Wir hielten uns nicht lange auf dem Gipfelplateau auf und gingen auf dem Panoramaweg zurück zum Wohnmobil. Wir waren nicht die einzigen die hier übernachteten, es standen noch weitere Wohnmobile auf dem Parkplatz. Der Tag endete mit einem wunderschönen Abendrot am Horizont.


Tag 3
Wanderung
Rundwanderung um den Grand Ballon (12Km;573Hm, 4h), mit der Überschreitung des Le Storkenkopfs 1366m und dem Grand Ballon 1423m.
Nach der Einkehr Weiterfahrt zur Passstraße Col de la Schlucht.

Col de la Schlucht
88230 Fraize, Frankreich


Col de la Schlucht ist unser nächste
Übernachtungsplatz der Route. Wir stellten uns auf den Parkplatz, wo schon eine Anzahl von Wohnmobilen standen. Es ist ein kostenfreier Parkplatz, Untergrund Schotter, ohne jegliche Versorgung und Entsorgung.
(GPS: 48.065370,7.022712)
Col de la Schlucht, "Schluchtenpass" dieser Pass liegt an der Grenze zwischen Elsass und Lothringen.
Auf der Passhöhe Col de la Schlucht ( 1139 m ) kreuzen sich die Nord - Süd- und Ost - West - Verbindungen durch die Vogesen.
Einen abendlichen Spaziergang auf dem Grenzweg der elsässischen und lothringischen Seite rundeten den Tag ab.

Tag 4
Wanderung Felsenpfad

Der Felsenpfad oder Strohmeyerpfad genannt , ist ein Wanderweg in den Vogesen , der den Schluchtenpass mit dem Frankenthal beim Hohneck verbindet. Er wurde in den frühen 1910er Jahren geschaffen , ist teilweise in den Felsen gemeißelt und hat mehrere Durchgänge , die mit Treppen und Brücken gebaut wurden. Er ist einer der bekanntesten und beliebtesten Wanderwege der Vogesen. Die anspruchsvollste Strecke hatte uns voll begeistert.

Nach der Wanderung tranken wir erstmal Kaffee im Wohnmobil, wir wollten im Hohneck Haus eine Einkehr abhalten, aber die Gaststube war voll mit Gästen belegt und auf der Terrasse blies draußen ein kräftiger Wind, was auch nicht zum Sitzen angenehm war.

Wir überlegten, ob wir zu unserem weiteren Etappenziel dem Lac de Blanc weiterfahren sollten oder die Nacht nochmals hier zu verbringen.

Wir blieben stehen und legten die Füße in der warmen Sonne hoch.

Lac Blanc
Lac Blanc, 68370 Orbey, Frankreich
Wir fuhren schon früh am Morgen zum Lac Blanc, der Ort ist ein beliebtes Ausflugsziel und Wandergebiet. Bei unserer Ankunft waren die Parkplätze schon gut belegt, wir hatten Glück, ein ausreichender Platz für unser 7m WoMo war noch frei.
(GPS:48.125491,7.09596)

Lac Blanc mit einer Wanderung um den See. War eine herrliche Wanderung insbesondere am Felsen mit der weißen Statue der Jungfrau vorbei.
Bei Orbey, auf der Ostseite der Vogesen liegt der 29 ha große Lac Blanc . Damit ist der " Weiße See " der größte der vier Vogesengletscherseen.