In den Schweizer Jura

Aloysius
von Aloysius & Irmgard

In den Schweizer Jura

Eine Reise in den Schweizer Jura an der schweizerisch-französischen Grenze. Herrliche landschaftlich, reizvolle Gegend durch Schluchten, Berggipfel, vorbei an Seen und durch idyllische Städtchen und Dörfer.

Von Rottweil nach Rottweil
759 Kilometer 6 Tage 29 Wegpunkte

Rottweil

Deutschland
Tag 1

Aarburg 47.316736, 7.896048

Schweiz
Die Anfahrt erfolgte über Winterthur nicht wie geplant über Waldshut-Tiengen. Nach Randen war die B.. nach Waldshut gesperrt, wir wendeten und fuhren die kürzere Nebenstrecke ab Blumberg Richtung Waldshut. Die Straße ist nicht breit und hat 17% Gefälle und eine enge Kurve, ist ab 3,5 t und für Busse gesperrt. Die Nebenstrecke war kein Problem mit unserem WoMo zu fahren. Der ganze Aufwand zu wenden hatte sich nicht gelohnt, unterwegs war die Straße wiederum gesperrt und wir mussten der Umleitung über Randen folgen und waren dann wieder soweit wie am Anfang und mit 20 km Umweg.
Auf der Autobahn war wenig Verkehr und es lief reibungslos bis hierher.
Der Parkplatz beim Schwimmbad war kurz nach det Autobahn Abfahrt, ist sonntags kostenfrei und ist geeignet für einen Besuch der Festung. Es ist nicht weit zu Fuß ins Städtli zu gehen.

Besuch der Festungsburg Aarburg

Die reformierte Pfarrkirche befindet sich zuvorderst auf dem Felssporn vor dem Schloss und bildet mit diesem das markante Erscheinungsbild des Städtchens.

Die Festung Aarburg gehört zu den Schweizer Baudenkmälern. Die imposante Anlage hoch über der Aare soll um das Jahr 1123 als Frohburger Festung gegründet worden sein. Seit der umfassenden Sanierung und dem Umbau von 1988 beherbergt die Festung das Jugendheim Aarburg > Massnahmenheim für männliche Jugendliche im Alter von 14 - 22 Jahren. 
Kirche, Gefängnis und Schloss in einem!
Leider war es nicht möglich, das Schloss zu besichtigen (es ist von April bis September nur samstags geöffnet), aber wir konnten die Treppe zur Kirche hinaufgehen. Von der Kirchenterrasse aus, hat man einen wunderbaren Blick auf die Aarburger Waage. Die "Woog" ist ein einzigartiges Naturphänomen hier fließt die Aare Rückwärts. Dieses Phänomen kommt zustande, weil mitten im Fluß die starke Strömung und das ruhige Wasser im Naturhafen aufeinander treffen. Treibgut kann in der Woog bis zu 300 Meter den Fluß hinauf getragen werden.
Ein Spaziergang um die Festung rentiert sich, von oben auf dem Hügel genießt man den Panoramablick auf das kleine Städtchen. Den Zugang nach oben erreicht man durch einen unscheinbaren Torbogen der zum Gerichtshof mit den dicken Mauern führt.
Darüber hinaus war der Spaziergang auch sehr angenehm und bot die Möglichkeit, ein paa tolle Fotos von der mittelalterlichen Festung, der Kirche und der Altstadt zu machen. Bei unserem Besuch führte die Aare Hochwasser und ist über ihre Ufer getreten.

Solothurn 47.199631, 7.525033

Schweiz
Parkplatz neben dem Schwimmbad. Gut für einen Stadtbesuch und eine Nacht. Eine Viertelstunde zu Fuss entlang des Aare ins Zentrum der schönsten Barockstadt der Schweiz.

Stadtrundgang Solothurn

Dei Barockstadt Solothurn
Besuch der schönsten Barockstadt der Schweiz, Solothurn. Wir schlenderten durch die Hauptgasse Solothurns und gingen direkt auf das imposante und von weit her sichtbare Bauwerk die St. Ursen Kathedrale zu, sie liegt am westlichen Ende der Altstadt. Natürlich muss man bis zum Haupteingang der Kathedrale drei mal elf Stufen erklimmen. Ibrigens die Zahl 11 ist für Solothurn, es gibt 11 Treppen, 11 Brunnen und vieles mehr sogar eine Uhr mit nur 11 Stunden.
Die schönste Kirche der Stadt ist die Jesuitenkirche in Solothurn. Viel prächtiger und kunstvoller als die St. Ursinenkathedrale wenngleich sie von aussen viel unscheinbarer ist.
Zeitglockenturm ist ein wirkliches Schmuckstück für die Stadt Solothurn. Erbaut im Mittelalter überzeugt er durch seine imposante Erscheinung und die kunstvolle Verzierung. Das grosse astronomische Zifferblatt kündet Tag, Monat und Jahreslauf an. Unterhalb eine Figurengruppe: Ritter, Tod und in der Mitte auf dem Thron sitzend ein König mit einer Narrenkappe.

Wanderparkplatz Einsiedelei 47.22046, 7.535213

4500 Rüttenen, Schweiz
Es war eine Fügung, dass wir den Parkplatz bei der Einsiedelei angefahren sind. Die vorausgegangene Platzsuche war schwierig. Parkplatz mit Höhenbegrenzung, Parkverbot wegen Überflutungsgefahr usw. Wir dachten der Parkplatz liegt bei dem Schloss "Waldegg" das wir bei unserem Stadtrundgang entdeckt hatten.
Der Parkplatz liegt in einem Mischwald und war leicht schräg.

Einsiedelei mit Veronaschlucht

Ein Kraftort
Durch Zufall entdeckten wir die Verenaschlucht. Fast ein wenig versteckt liegt der Eingang zu dieser zauberhaften Schlucht, welche mittels einfacher Wanderung begangen werden kann.
Die Einsiedelei Sankt Verena ist eine der heiligen Verena geweihte Eremitage in der Verenaschlucht bei Solothurn, auf dem Gebiet der Gemeinde Rüttenen. Die Wege sind sehr gut ausgebaut und optimal für einen kleinen Meditations Spaziergang. Die Sehenswürdigkeiten sind die Einsiedelei, die Magdalenengrotte, das Arsenius-Brünnchen, eine freistehende Skulpturengruppe mit Getsemani-Szene, die Verenakapelle mit Heiligem Grab und selbstverständlich die schöne Martinskapelle.
Wir waren spät dran, der Einsiedler wollte gerade die Kapelle schließen und gab uns noch eine Minute um einen Blick in die Kapelle zu werfen. Es war ein deutscher Einsiedler der in dem kleinen, hübschen Häuschen neben der Kapelle wohnt. Er stammt aus Aalen und wurde von Gott hierher in die Einsiedelei berufen. Bei einem Gedpräch mit ihm war zu erfahren dass er in der Ausbildung im Konfikt in Rottweil unser früherer Stadtpfarrer M.Stöffelmeier als Ausbilder hatte.
Tag 2

Boudry 46.952844, 6.834088

Schweiz
Die Nacht war sehr ruhig und hatten sehr lange geschlafen. Wir waren erstaunt, dass es 8,45 Uhr, wo wir aufwachten. Der Wald bietete viel Schatten, so war es recht angenehm drinnen zu Frühstücken. Draußen wäre es natürlich viel schöner gewesen, das ging nun mal nicht wir standen auf einem Wanderparkplatz.
Weiterfahrt zu unserer weiteren Etappenziel unser Tour.
Die Altstadt von Boudry liegt leicht erhöht auf einem Sporn im Areusetal und hat ein schönes Ortsbild mit Häusern aus dem 16. bis 19. Jahrhundert. 
Den Parkplatz im unteren Teil der Stadt angefahren, Parkdauer max. 4 Stunden. Wir zahlten 4 Sfr am Parkautomaten und es kam kein Parktiket heraus. Wir legten einen Zettel an die Windschutzscheibe, dass wir bezahlt hatten und die Parkdauer bis 16 Uhr geht.
Für die Schluchtenwanderung waren 4,5 Stunden geplant.

Areuse Schlucht

Boudry, Schweiz
Viele Brücken in der grünen Oase der Areuse Schlucht

Die Wanderung bachaufwärts der Areuse ist ein Bestandteil des Naturschutzgebiets Creux du Van, der vorallem für das „Grand Canyon der Schweiz“ bekannt ist. Die Areuse selber ist insgesamt 31 Kilomenter lang und durchfrisst auf seiner Route regelrecht das Jura-Gestein.
Die Schlucht der Areuse ist dank dem umliegenden Wald und dem Rauschen des Baches eine wahre grüne Oase inmitten kahlen Felsgestein. Die Breite des Bachbetts variiert stark im Verlauf der Wanderung was zu interessanten Einblicken in die Schlucht ermöglicht. Die Farben sind dank dem Wasser, den Gesteinen, sehr vielfältig – die Landschaft lädt förmlich zum Fotografieren ein.
Ein weiteres Merkmal der Gorges de l’Areuse sind die vielen passierbaren Brücken über dem Bach, dank denen man auf der Wanderung mehrmals die Uferseite wechselt. Einige Brücken sind aus Metall und typisch für Wasserkraftwerke, andere wiederum aus stinknormalem Beton. Doch zwei Fussgängerbrücken sind speziell, und ein richtiges Highlight auf der Wanderung: Die Holzbrücke ist ein wahres Schmuckstück und erinnert beim Überqueren des Baches an einen Käfig.
Diese Fussgängerbrücke ist ein Überbleibsel der Expo’02.

Wohnmobil-Stellplatz Neuchâtel 47.00141, 6.956995

Route des Falaises, 2000, Neuchâtel, Schweiz
Platzkosten 20 Sfr. mit Strom,Wasser und Entsorgung.
Der Platz war leicht anzufahren, Abfahrt Autobahn und beim nächsten Kreisverkehr war er auf der rechten Seite.
Die Anmeldung am Automaten war im Grunde einfach, wir bezahlten mit der Kretitkarte. Einen Quittung bekamen wir keine, es sollte eine Nachricht auf SMS erfolgen auf die wir bis heute noch warten. Wir waren ja mit dem Nummernschild registriert.
Die Temperaturanzeige am Tacho zeigte 30°C an und so machten wir uns gleich auf zum 300 Meter entfernten Strandbad. Der See hatte 20°C Wassertemperatur. Der Eintrittspreis kostete für uns Rentner 3.60 /Person. Der See war nicht einladent zum Baden, am Ufer schwamm viel Unrat herum, verursacht durch das Hochwasser und bei der roten Flagge sollte man das Baden in dem See sein lassen, so nutzten wir das Schwimmbecken. Wir waren ungefähr eine Stunde im Bad, der kräftige Wind war kalt und unangenehm. Wir nutzen noch die Duschen bevor wir zum WoMo zurück kehrten. Eigentlich wollten wir nach dem Baden uns die Stadt noch anschauen, hierzu hatten wir keine Lust mehr. Stattdessen machten wir uns einen gemütlichen Abend vor dem WoMo.

Neuenburg erkunden

Die Nacht war vom Straßenlärm sehr laut. Die 20 Sfr. Stellplatzgebühr hat keine Berechtigung.
Um 7:30 Uhr standen wir auf und holten den Stadtrundgang den wir am Vortag geplant hatten nach. Ins Zentrum von Neuenburg sind es 30 Minuten zu Fuß zu gehen. Zuerst erschien uns die Stadt unattraktiv, aber je weiter wir die Gassen durchschritten desto mehr gefiel sie uns und so gelangten wir über unzählige Treppenstufen bis zur Pforte des Schlosses. Auf dem Rückweg kauften wir noch Croissants für unser Frühstück ein. Den Rückweg wählten wir am Seeufer entlang zu gehen.
Nach über zweistündiger Tour hatten wir unser Frühstück wohl verdient und es war schon sehr heiß draußen am WoMo, dass wir die Markise ausfahren mussten.
Nach dem Frühstück entleerten wir noch die WC-Casette und füllten auch einwenig Frischwasser auf.

Noiraigue 46.952, 6.72585

Val-de-Travers NE, Schweiz
Der Parkplatz in Noiraigue war gut anzufahren, die Parkplätze für Wohnnobile waren alle noch frei. Die restlichen Plätze waren mit Pkw belegt. Die Parkflächen sind leicht schräg. Die Parkosten sind nicht verständlich eingeteilt. 5.-Sfr. -4 Stunden; 10.-Sfr. - 12 Stunden. Wir zahlten 10 Sfr. und die Parkzeit endete um 20 Uhr weil ab diesem Zeitpunkt eine neue Tarifzeit beginnt. So bezahlten wir für 8 Stunden 10.-Sfr.

Creux du Van

Die Wanderung zum Creux du Van
führte uns vom Parkplatz (770m) in 5 km bis zur Felswand auf 1390 m hoch und dann rund 3km der oberen Kante entlang zum höchsten Punkt den La Soliat (1466 m). Am Ende der Felswand führt dann ein Weg in den Talkessel wieder zum Parkplatz.
Der Felsen ist etwa 1200 m breit und 500 m tief. Die Gesamtlänge der Felswände, die rund 160 m senkrecht abfallen, beträgt etwa 4 km. 
Der Kessel ist wahrscheinlich nach der Eiszeit durch Erosion entstanden. Der Boden ist mit Moränen- und Bergsturzmaterial bedeckt, auf dem Tannen und Buchen wachsen. 
Die obere Kante kann zu Fuss begehen werden. Ein mulmiges Gefühl oben auf einer senkrechten Felswand zu stehen und hinter zu schauen. Gämse und Steinböcke leben ebenfalls hier. Er ist nur zu Fuss zu erreichen.
Tag 3

Sainte-Croix - L´Auberson 46.8204 , 6.4728

Grande Rue, 1450, Sainte-Croix, Schweiz
Wanderung Parkplatz 46.829617, 6.495156
Auf der Fahrt nach Auberson mussten wir wegen einer Straßensperrung eine Umleitungsstrecke fahren die über einen Pass führte mit einigen engen Harnadelkurven.
Der Stellplatt in Auberson befand sich gleich am Ortseingang. Hier konnten wir kostenfrei parken, Strom, Wasser und Entsorgung ist ebenfalls gratis. Vom Platz aus hat man ein herrliches Berpanorama mit dem höchsten Berg den" Le Chasseron (1641 m).
Bis zum Sonnenuntergang genossen wir die herrliche Landschaft in unseren Campingstühlen. Den Tag ließen wir mit einem Abendspaziergang durch den Ort ausklingen, wobei wir feststellten, dass der Ort auf die Wintersaison mit einigen Loipen ausgerichtet ist.
Tag 4

Neuer Tag

Die Nacht war nicht so ruhig wie wir sie erwartet hatten. Viele Motorräder fuhren schon früh am Morgen vorbei, es muss eine beliebte Motarradroute sein. Um so schöner war es morgens in der Sonne und mit Kuhglockengeläut draußen zu frühstücken. Vorsichtshalber entleerten wir heute ebenfalls die WC-Casette, wussten nicht genau wenn dies wieder möglich ist.

Ste-Croix 46.829617, 6.495156

Schweiz
Bis zum Parkplatz Ste Croix (2,1 km) gefahren. Kostenloser Parkplatz am Gebirgspass Col des Etroits

Wanderung Chassoran

Ein schöner Sommertag ist angesagt, also machten wir und auf nach Sainte-Croix, auf dem Col des Etroits einem Parkplatz von dem aus wir unsere Wanderung auf den Chassoran angingen.
Sainte-Croix, unser Ausgangspunkt der Rundwanderung, liegt auf rund 1100 m auf einer sonnigen, geschützten Terrasse im Herzen einer prächtigen waadtländischen Juralandschaft. Das 5000-Seelen-Dorf gilt als Welthauptstadt für Musikautomaten und zeigt diese Wunderwerke der Technik auch im Centre International de Mécanique d’Art (CIMA).
Zuerst ging es auf einer Fahrstrasse entlang bis in ein kleines Waldstück vorbei an zwei Bunker. Der Wanderweg war zuerst absteigend über eine Weide und Waldpfad dann ansteigend Richtung Saut de l' Eau (einer Schlucht). Es geht romantisch durch den Wald, auch über ein paar Stege und schon bald erreichten wir den kleinen Wasserfall. Beim Wasserfall geht es über einen mit Ketten gesicherten Weg hoch. Danach stiegen wir zum Chalet de la Maya auf. Den Mont de Maya ließen wir links liegen, gingen weiter Richtung La Merla. Nach einem Stück Fahrweg ging der Wanderweg über die Weide nun steil hoch. Es sah leichter aus als es dann schlussendlich war. Trotz stetig steigendem Weg konnten wir die facettenreiche Juralandschaft in vollen Zügen geniessen und hie und da den Blick auf das uns zu Füssen liegende Mittelland werfen. Oben an der Gratkante angekommen waren es nur noch wenige Minuten auf den Gipfel des Le Chasseron. Das Panorama war leider nicht so gut alles war im Dunst verhüllt.
Kraft vom Friedensstein
Der Friedensstein auf dem Chasseron: Südwestlich des Gipfels gelegen, markiert der unscheinbare Felsblock – er soll im nahen Dorf Bullet entdeckt und in der Folge auf das Chasseron-Plateau transportiert worden sein – einen Kraftort, an dem sich drei geomantische Kraftlinien kreuzen. Wer die Hände auf die mit den Zeichen aller Weltreligionen eingravierte Oberfläche legt, soll die besondere Kraft denn auch spüren. 
Nachdem wir unser Vesperbrot genossen hatten, machten wir uns auf den Weiterweg über den Gratrücken der Petites Roches nach Les Avattes. Von dort führt zuerst ein Bergpfad durch den Wald auf eine Alpweide, von welcher man auf einem Weglein hinunter nach Sainte-Croix kommt.

Route de Baulmes

Rances VD, Schweiz

Vallorbe Col du Mont d'Orzeires

Schweiz

Vallorbe steuerten wir nicht an, es war schon Spätnachmittag und wir wollten nach Le Pont um einen Übernachtungs Stellplatz anzufahren.
Der Col du Mont d'Orzeires ist ein Pass auf 1061 m ü. M. am östlichen Ausgang des Vallée de Joux im Kanton Waadt.
Die Passstrasse führt auf der Nebenstrasse 152a von Vallorbe nach Le Pont (1008 m), einem Dorf in der Gemeinde L’Abbaye. 

Rue du Lac 46.663106, 6.328924

1342 Le Pont, Schweiz
Der See und das gleichnamige Tal ist immer noch ein Geheimtip. Trubel ist in dieser Ecke ein Fremdwort. In Le Pont wollten wir nächtigen, die Stellplätze waren wegen Überflutung gesperrt oder waren bei unserer Ankunft belegt. Wir stellten uns zu den WoMos auf einem größeren Parkplatz dazu wurden aber vom Besitzer auf das Verlassen des Platzes verwiesen. Es war aussichtlos einen Parkplatz zu finden, wir entschlossen uns nach Romainmôtier weiterzufahren.

Parkplatz Romainmôtier 46.693651, 6.462922

Schweiz
Romainmôtier fuhren wir vom Lac de Joux auf dem Sträßchen, das am 1483 m hohen Dent de Vaulion vorbeiführt an. Den Parkplatz anzufahren wäre normalerweise einfach gewesen wenn wir auf unser Navi genauer geschaut hätten. Nach zufrühen Abbiegen mussten wir wenden. Dann war es nur noch 1,5 km bis zum Parkplatz.
Der Platz ist leicht schräg, so mussten wir mit Unterlegkeilen so gut wie es ging die Ebene des WoMos ausgleichen.
Da wir frühzeitig hier waren entschlossen wir uns die Alte Abtei noch vor dem Abendessen anzuschauen.

Besichtigung Romainmôtier

Das mittelalterliche Städtchen besitzt eines der ältesten Gotteshäuser der Schweiz. Die Kirche St-Pierre et St-Paul, ein Kleinod romanischer Baukunst, wurde zwischen 990 und 1030 erbaut und war Teil eines Benediktinerklosters. Sehenswert sind die Fresken aus dem 14. Jh.
Es war nur ein kurzer Rundgang um die Abtei herum, dass Innere anzuschauen war auch schnell geschehen.
Auf Infotafeln konnte man die Epochen der angewendeten Baukunst verfolgen. In den Boden sind die Grundrisse der einzelnen Bauepochen eingelassen.
Weiter prägen Baudenkmäler das Bild des kleinen, mittelalterlichen Dorfes, das sich an einen Ausläufer der Jurahöhen schmiegt.
Aus dem 14. Jahrhundert stammt der Uhrturm westlich der Stiftskirche, der einst das Tor in der Umfassungsmauer des Klosters bildete. Im Dorf selber sind einige stattliche Häuser aus dem 16. bis 18. Jahrhundert erhalten, darunter das Haus Glayre und das Pfarrhaus aus dem Jahr 1746.
Tag 5

Route de la Sarraz

Orny, Schweiz
Etappenstop in Sarraz

Historischer Stadtkern, mit seinen Bürger- und Patrizierhäusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert

Grenzgebiete sind häufig reich an Schlössern und Burgen. Das 1049 erbaute Schloss von La Sarraz, das den Handelsweg zwischen Burgund und Italien kontrollieren sollte, zeichnete sich darüber hinaus durch besonders viel Charme aus. Nahezu 900 Jahre lang (bis 1948) war es bewohnt. Jede Generation hat es im Stil der jeweiligen Epoche zu verschönern und wohnlich zu machen beigetragen.

Yverdon-les-Bains (Parkplatz) 46.7845 , 6.6435

Yverdon-les-Bains, Schweiz
Den Parkplatz am Seeufer hatten wir gleich gefunden, die Anfart war wegen der Überflutung des Sees ein bisschen eingeschränkt.
Der Großparkplatz war fast leer und trotzdem war es für unser 7 m WoMo schwierig eienen passenden Platz zu finden. Die Plätze sind in der Tiefe mit Steinen begrenzt. Zum Glück fanden wir einen Platz ohne Stein und konnten unser Heck über die Grasflächen überstehen lassen. Die Parkkosten sind für 24h gleich 6 Sfr.


Radtour mit Sehenswürdigkeiten

Yverdon ist so ein Fall, wo die Umgebung zunächst wenig Lust auf Entdeckungen macht. Nach Straßenwirrwarr folgt ein Juwel von einer Innenstadt.
Es war heute grausam mit dem Koomot zu navigieren. Zum ersten fuhren wir in Gegenrichtung der geplanten Tour, wir hatten oft die Tour verloren. Zum Schluß folgten wir den Radschildern und die endeten an der Autobahn. Gefrustet kehrten wir um und fuhren eine Badestelle zum Baden an, die wir beim Vorbeifahren sahen. Bei unserer Ankunft waren wir erstaunt, das Ufer war gesperrt wegen Überflutung.
Die Innenstadt liegt etwa einen Kilometer von unserm Parkplatz entfernt. Bewacht wird der Eingang zur Altstadt vom trutzigen Schloss. Es wurde 1261 als typisches Savoyer Vierturmanlage errichtet, war einst von Wasser umflossen. Hinter dem Schloss trifft man auf eine Altstadt mit hübschen Fassaden und sympatischen Geschäften. Reformierte Stadtkirche. Die Kirche wurde 1755 im Stile des römischen Barockes aus ockerfarbenem Jurakalk erbaut. Der Glockenturm des gotischen Vorgängerbaus aus dem 13. Jahrhundert blieb jedoch erhalten. Der Innenraum beinhaltet eine umlaufenden Empore und Reste eines Chorgestühls von 1502.Alstadtgassen - Es gibt vier sehr sehenswerte Altstadtgassen, welche mit schönen Hausfassaden aus dem 16.-18. Jahrhundert aufwarten kann.
Gegen Abend suchten wir mit den Fahrräder noch die Steinalléen von Clendy auf.
Im Ortsteil Clendy am östlichen Stadtrand von Yverdon-les-Bains stehen 45 geheimnisvolle Menhire - die bedeutendste neolithische Fundstätte der Schweiz. Sie wurden vor mehr als 6000 Jahren am Ufer des Lac de Neuchâtel errichtet: zwei 50 m lange Steinreihen und vier Steingruppen, die einen Halbkreis bilden. Manche der in menschliche Form gehauenen Steine sind 4,5 m hoch und über 5 t schwer. Nicht eindeutig geklärt ist, ob die Stelle ein bedeutender gesellschaftlicher und religiöser Versammlungsort war und ob die Menhire von menschlicher Gestalt Götter, Helden oder Vorfahren darstellen. Die Fundstelle erreicht man ab dem Strand in Yverdon-les-Bains auf einem am Seeufer entlang durch das Naturschutzgebiet Grande Cariçaie führenden Weg.

Den Tag beendeten wir mit einem Abendpicknick in der angrenzenden Parkanlage, wir taten das was viele Familien und Gruppen ebenfalls machten.

Tag 6

Estavayer-le-Lac

Estavayer, Schweiz

Das mittelalterliche Städtchen am südöstlichen Ufer des Sees weckt mit seinem Savoyer-Schloss Chenaux, den Stadtmauern, Tortürmen, Laubengängen und Bürgerhäusern nostalgische Gefühle.
Die ab 1284 errichtete viereckige Schlossanlage überragt Estavayer-le-Lac und den Lac de Neuchâtel. Von den einst drei Türmen ist nur der 33,5 m hohe mächtige Taubenschlag erhalten. Mehrfach wurde das Schloss in späteren Zeiten umgestaltet und ausgebaut.
Das Schloss ist einen besuch unbedingt wert. Und wenn man schon da ist, sollte man unbedingt auf den Turm Bergfried hinaufsteigen. Trotz Gittern vor den Fenstern (wegen der Vögel) ist die Aussicht phänomenal. Zudem sind die alten, fensterlosen Zellen eindrücklich, in denen Gefangene eingekerkert waren.

Payerne 46.8244 , 6.9441

Payerne, Schweiz
In Payerne, nutzten wir die Service Station zur Entsorgung, danach schauten wir uns die Stadt anschließend noch ein bisschen näher an.
Der Großparkplatz war wegen einer Vorbereitung für eine Veranstaltung abgesperrt worden. Die Service Station hatten wir fast übersehen, ist kurz neben der Einfahrt zum Parkplatz zufinden. Die Zufahrt zur Entsorgung war frei.
Zur Besichtigung der Stadt parkten wir neben dem Parklatz auf einem Bahngelände.

Die historische Altstadt bildet das Zentrum von Payerne. Von der Stadtbefestigung stehen noch vier Türme. 
Als erstes besuchten wir die ehemalige Abteikirche Notre-Dame. Sie beherbergt das Grab der Königin Berta von Burgund und ist die grösste romanische Kirche der Schweiz. Erbaut wurde sie im 11. Jahrhundert. Während der Reformation wurde die Kirche als Kornspeicher missbraucht, jedoch wurde sie 1963 renoviert.

Die Häuser des Städtchens gruppieren sich um eine mächtige Klosterkirche aus dem 11. Jh. Die dreischiffige Basilika (derzeit wg. Restaurierung geschl.) ist eines der bedeutendsten romanischen Bauwerke der Schweiz. Fresken aus dem 13. Jh., filigran gemeißelte Kapitelle sowie aus unterschiedlichen Steinen erbaute Pfeiler verleihen ihr den besonderen Charakter.

Der Bannerträgerbrunnen und Brunnen der Serruriers, besitzen Figuren aus dem frühen 16. Jahrhundert.


Am Riedsee

Donaueschingen, Deutschland
Die Fahrt hierher war mit Staus geprägt. In den ersten Stau fuhren wir kurz nach Bern. Auf der A4 ging es nur stockend weiter. Der zweite Stau erwartete uns kurz vor Laufenburg. Zeitverlust von fast einer Stunde.
Die Straßenführung über Waldshut-Tiengen war wieder frei und da wir am Riedsee vorbei kamen nützten wir es für einen kurzen Badestop.

Rottweil

Deutschland