Bergstraße-Odenwald

Aloysius
von Aloysius & Irmgard

Bergstraße-Odenwald

EINE SAGENHAFTE REISE DURCH DEN HESSISCHEN SÜDEN Zwischen Rhein, Main und Neckar liegt diese herrliche Region. Die Bergstraße - schon bei den Römern bekannt und beliebt - ist der Frühlingsgarten Deutschlands.  Corona bedingt, entschieden wir uns im Frühjahr 2021 diese Region zu erkunden.

Von Rottweil, Deutschland nach Rottweil, Deutschland
689 Kilometer 6 Tage 28 Wegpunkte

Rottweil, Deutschland

Tag 1

Heidelberg

Heidelberg, Deutschland

69120 Heidelberg
Tiergartenstraße 49.4264 , 8.66
Position: 49°25,589'N / 08°39,634'O
Parkplatz am Sportzentrum Nord.
Die Fahrt hierher verlief reibungslos, kein Stau oder Verkehrsbehinderungen auf der Route die über die A81-A8-A6 führte.

Bei unserer Ankunft standen zwei WoMos auf dem Parkplatz.

Stadbesichtigung zu Fuß.

Heidelberg als Hauptstadt der deutschen Romantik mit berühmter Universität und großer kultureller Vielfalt gehört zu den schönsten Städten Deutschlands. .
Nach der Kaffeepause ging es zu Fuß in die Altstadt, bei dem Stadtrundgang gab es sehr viel zu sehen.
Das Heidelberger Schloss oberhalb der Heidelberger Altstadt war bis 1693 Residenzschloss der Pfalzgrafen und Kurfürsten bei Rhein und ist weit über Deutschlands Grenzen hinaus als Wahrzeichen der Neckarstadt bekannt.
4,4 km waren es vom Parkplatz bis zum Schloss. Wir ließen uns genügend Zeit und genossen die Stadt.

Wohnmobil-Dinner

Mittags bei unserer Ankunft am Parkplatz bekamen wir von der Gaststätten Wirtin das Angebot zum Wohnmobil Dinner von 17 - 22 Uhr
Um 18:00 Uhr kamen wir von unserem Stadtrundgang zurück und bestellten anschließend in der Gaststätte unser Wohnmobil Dinner Menü
Spargel im Pfannkuchen und Spargel mit Kartoffeln wählten wir aus. Zum Trinken gabs einen guten Weißherbst Wein.
Wir wurden vorzüglich im Wohnmobil bedient, es war ein besonderes Flair.

Tag 2

Neckarhausen

68535 Edingen-Neckarhausen, Deutschland
Nach einer ruhigen Nacht fuhren wir auf den Parkplatz zum nächsten Tagesziel in Endingen Neckarhausen (49.4709 , 8.5934)
Als erstes gingen wir zu Fuß zum Schloß Neckarhausen.

Das heutige Schloss hat seinen Ursprung in der alten Thurn- und Taxis´schen Posthalterei, die seit mindestens 1634, wahrscheinlich sogar seit 1614 in Neckarhausen bestand. 1699 wurde die Posthalterei aufgelöst und Johann Georg von Susmann (1694 bis 1775), der am kurpfälzischen Hof Karriere machte, baute noch vor 1747 auf dem Gelände der alten Poststation ein standesgemäßes Herrenhaus. 1777 erwarb Freiherr Franz Albert von Oberndorff das Susmann´sche Gut. Graf Alfred von Oberndorff ließ in den Jahren 1824/25 weitere Umbauten vornehmen, die dem Schloss sein klassizistisches Aussehen gaben. In einem weiteren Umbau noch vor 1850 wurde das bis dahin freistehende Herrenhaus mit den beiden Seitengebäuden durch Terrassen verbunden. 

Stadtbesichtigung Ladenburg

Auf der anderen Seite des Neckars liegt die Stadt Ladenburg die wir als nächstes besuchen. Um über den Neckar zu kommen benützten wir die Fähre. Ticket 50 Cent /Person.
Ladenburg
- Ein historisches Städtchen mit von Fachwerkhäusern umrahmten Marktplatz, Resten der mittelalterlichen Stadtmauer, Freilichtmuseum, alten Adelshöfen und Überbleibseln aus der Römerzeit.
Automuseum Dr. Carl Benz in Ladenburg - Wie die Räder laufen lernten: Eine Ausstellung in der alten Benz Fabrik. 

Stadtrundgang Weinheim

69469 Weinheim, Deutschland

Weinheim
Mit kurpfälzischem Schloss, großen Parkanlagen, historischer Altstadt und zwei Burgen gehört das in einem idyllischen Tal, am Rand des Odenwaldes liegende Weinheim zu den romantischsten Städten von Baden-Württemberg.

Wir wollten nicht nur die Altstadt, mit beträchtlicher Anzahl an historischen Sehenswürdigkeiten besuchen, sondern auch die zwei Burgentour mit einer Wanderung verbinden.
Die Altstadt von Weinheim an der Bergstraße verfügt über eine Vielzahl an prachtvollen Bauwerken, unter anderem das Schloss, der Schlosspark, das Alte Rathaus, die Ulner Kapelle, die Katholische St. Laurentiuskirche und auch der Marktplatz. Sehr sehenswert ist der Marktbrunnen aus dem Jahr 1928, der von der Statue der Justitia geziert wird. Hier befindet sich auch der eindrucksvolle Fachwerkbau der Löwenapotheke aus dem 17. Jahrhundert.
Das geschichtsträchtige Gerberbachviertel, 16. bis 19. Jahrhundert das im Schutz der Stadtmauer stand, ein Gerberhaus neben dem anderen. Das Viertel sorgt auch noch heute mit seinen historischen Fachwerkhäusern und den verwinkelten Gassen für ein malerisches Ambiente.

Wanderung von der Altstadt zu den Burgen

Zwei Burgen Wanderung:

Der Wanderweg führte über viele Stufen auf den Bergfried mit Schildmauer.
Die Burgruine Windeck befindet sich auf dem nahe gelegenen Schlossberg. Es gab bereits eine Vorgängerburg, die um 1110 zum Schutz des Klosters Lorsch und seinen Besitztümern erbaut wurde. Diese wurde bereits 1114 zerstört, da der Schlossberg zur Propstei Michelstadt gehörte. Auf ihren Fundamenten entstand zwischen 1125 und 1130 das heutige Bauwerk. Nachdem das Kloster Lorsch 1232 seine Selbständigkeit verlor, sollten sich die Erzbischöfe von Mainz und der Kurpfalz den Besitz der Burg teilen. Dies hatte zur Folge, dass Windeck zum permanenten Streitobjekt zwischen den beiden wurde.
Im 17. Jahrhundert wurde die Burg durch französische Angreifer geplündert und zerstört. 

Die Wachenburg befindet sich noch weiter oberhalb der Ruine Windeck auf dem Wachenberg. Errichtet wurde sie im Stil einer romanischen Höhenburg zwischen 1907 und 1928 von einem Verband studentischer Corps (Weinheimer Senioren-Convent) als Tagungs- und Begegnungsstätte. Das Bauwerk gilt als die jüngste Burg der Bergstraße.

Stellplatz Michelstadt

Wiesenweg, 64720, Michelstadt, Deutschland

Den Großparkplatz (Wiesenweg 49.68 , 9.0011) mit 12 ausgewiesenen Wohnmobilstellplätze angefahren. Bei der Ankunft waren die Stellplätze schon gut belegt aber wir konnten uns noch gut dazu stellen. Der Stellplatz war kostenfrei. Für den restlichen Abend unternahmen wir nichts mehr.

Tag 3

Besichtigung der Altstadt

Wir hatten gut geschlafen und nach dem Frühstück ging es zur Stadtbesichtigung. Wir waren fast alleine in den Gassen und Plätzen des wunderschönen Städtchen.

Die Altstadt von Michelstadt mit dem historischen Rathaus.
Die pittoreske Altstadt von Michelstadt mit ihren kopfsteingepflasterten, verwinkelten Gassen und Fachwerkhäusern ist weltberühmt. Jedes Jahr kommen hier tausende Touristen aus aller Welt her, um beispielsweise das historische Rathaus aus dem Jahr 1484 sowie den schönen Marktplatz zu bestaunen.
Hinter dem alten Rathaus befindet sich die rosafarbene evangelische Stadtkirche aus der spätgotischen Zeit. Die ehemalige Stadtburg von Michelstadt liegt ebenfalls direkt im Zentrum und ist in den Stadtmauer-Ring integriert. Die Anlage, die man heute sieht, entstammt dem 14. Jahrhundert. Heutzutage wird das Gelände für kulturelle Veranstaltungen und Märkte genutzt.

Michelstädter Straße

Erbach, Deutschland
Nur wenige Kilometer ist Erbach von Michelstadt entfernt, den ausgewählten Parkplatz konnten wir nicht anfahren. Auf dem Parkplatz befand das Impfzentrum von Erbach. Wir konnten entlang der Hauptstraße kostenfrei parken, 10 Minuten bis zum Zentrum.

Stadtrundgang Altstadt von Erbach

Die Altstadt von Erbach mit dem Schloss Erbach

Erbach grenzt direkt an Michelstadt. Im Zentrum der Stadt liegt das Schloss der Familie Erbach-Erbach. Heute wohnt im oberen Stock immer noch die Familie Erbach-Erbach. Im Rest des Schlosses – das zu einem großen Teil seit 2005 dem Land Hessen gehört – befinden sich einige Ausstellungen und Sammlungen, so beispielsweise auch das Deutsche Elfenbeinmuseum. Zu der Schloss-Anlage gehört ebenfalls die spätbarocke Orangerie mit dem Garten, der sich schräg gegenüber des Schlosses befindet und sehr schön bepflanzt ist.

Elfenbein im Odenwald?
Sowohl in Michelstadt als auch in Erbach sind uns einige Läden und Museen aufgefallen, die die Elfenbeinschnitzerei zum Thema haben. Elfenbein? Hier im Odenwald? Das kam uns erst einmal sehr seltsam vor. Aber tatsächlich ist der Odenwald die Hochburg der Elfenbeinschnitzer. Seit über 200 Jahren ist dies fester Bestandteil der Geschichte. Ende des 18. Jahrhunderts kam die Elfenbeinschnitzerei über den regierenden Grafen Franz I. zu Erbach-Erbach in den Odenwald. Zur damaligen Zeit waren Elfenbeinfiguren im Rokoko groß in Mode und wurden an den Fürstenhöfen sehr geschätzt. Der Graf unterstützte die Werkstätten vor Ort, sorgte für Material und begründete die Zunft der Elfenbeinschnitzer. Heute gibt es ein Artenschutzgesetz und das Elfenbein wird von Behörden streng kontrolliert. Aus diesem Grund ist man auch auf das Mammut-Elfenbein umgestiegen, das sich durch die Materialhärte ebenfalls sehr gut schnitzen lässt.

Barockstadt Amorbach

63916 Amorbach, Deutschland

AmorbachBarockstadt und Fürstenresidenz

Zwischenstopp Klosterbesichtigung

Eine kleine liebenswerte Stadt, in einem Tal des Odenwaldes, mit romantischen Gassen, historischen Baudenkmälern und der alles beherrschenden ehemaligen Abtei Amorbach.
Schloss und Abteikirche Amorbach
Ursprünglich ein Kloster, ist die riesige barocke Anlage mit der auffälligen Abteikirche, in der sich eine berühmte Orgel der Brüder Stumm befindet, seit 1803 ein Fürstensitz, dessen schönsten Teile besichtigt werden können.

Bürgstadt

Deutschland
Parkplatz alter Weinort.
Unser Stellplatz zum Übernachten sollte in Großheubach sein. Die Anfahrt zum Wohnmobilstellplatz " Weingut Brenz " verlief mitten durchs Städchen und in eine enge Gasse, das uns abhielt dem Navi weiter zu folgen. Am Ortsende entschlossen wir uns den Stellplatz in Bürgstadt anzufahren. Der Stellplatz war wegen Corona geschlossen und abgesperrt. Auf dem Parkplatz daneben stellten wir uns hin.

Radtour Miltenberg - Klingenberg (Mainradweg)

Nach der Kaffeepause machten wir uns für eine Radtour am Main entlang auf. Das erste Ziel der Radetappe war die Historische Altstadt von Miltenberg.
Miltenberg
Unterhalb der Mildenburg, eingeklemmt zwischen dem Main und den Höhenzügen des Odenwaldes, liegt die schönste Fachwerkstadt Unterfrankens, mit der besonders idyllisch aussehenden Altstadtregion am Schnatterloch und dem Wahrzeichen Würzburger Tor.
Flussabwärts gings weiter über Kleinheubach bis nach Klingenberg. Hier bot sich die erste Möglichkeit an, den Main auf einer Brücke zu überqueren. Nach kurzer Besichtigung des Städtchens ging es auf der anderen Seite des Mains zurück bis nach Großheubach. Interessiert waren wir über den Stellplatz beim Weingut Brenz und wie er aussieht und ob er geöffnet hat. Nach ein wenig suchen fanden wir ihn und mussten feststellen, dass er geschlossen war, wie viele weitere Plätze. Die Anfahrt wäre nicht so schlimm gewesen wie sie aussah.
Bei der Anfahrt mit dem WoMo sahen wir auf der Bergkuppe das Kloster Engelberg das wir nun anschließend mit dem Rad anfuhren. Zum Kloster führte eine steile Bergstraße hinauf, die mit dem E-Bike leicht zu bewältigen war. Das Kloster ist ein Franziskanerkloster von oben hatte man einen wunderbaren Überblick auf das Maintal. Nun ging es wieder abwärts bei eisigem Wind und zurück über Miltenberg nach Bürgstadt zum WoMo.
Nach gutem Abendessen ging es früh zu Bett.

Tag 4

Aschaffenburg

Aschaffenburg, Deutschland

Nachdem wir uns am Vortag die Sehenswürdigkeiten von Miltenberg und mit einer Radtour Klingenberg und auf der Anhöhe bei Großheubach das Kloster Engelbert angeschaut hatten, sind wir am Vormittag von Bürgstadt nach Aschaffenburg gefahren, um uns die Sehenswürdigkeiten der Stadt anzuschauen, die man wunderbar zu Fuß und auf eigene Faust entdecken kann.

Parkplatz Innenstadt Einkaufszentrum

Stadtbesichtigung Aschaffenburg (zu Fuß)

Aschaffenburg
Neben einer grandiosen Stiftskirche mit romanischem Kreuzgang besitzt die historische Stadt am Main einmalige Schloss- und Parkanlagen der einstigen Erzbischöfe und Kurfürsten von Mainz, unter denen das Schloss Johannisburg besonders herausragt.
Schloss Johannisburg
Weit sichtbar, am Hochufer des Mains stehend, ist das Wahrzeichen von Aschaffenburg, das ehemalige Schloss der Mainzer Bischofs und Kurfürsten, eines der gewaltigsten Renaissanceschlösser Deutschlands.
Das aus rotem Sandstein bestehende Schloss wurde von 1605 bis 1614 errichtet und diente bis ins Jahr 1803 als zweite Residenz der Mainzer Erzbischöfe und Kurfürsten. Die Schlossanlage besteht aus vier Flügeln mit je drei Geschossen, an dessen Ecken sich jeweils ein Turm befindet.
Vom Schloss Johannisburg sind wir zu Fuß durch kopfsteingepflasterte, teils verwinkelte Gassen gelaufen, in denen sich hübsche Fachwerkhäuser befinden. Weiter ging es zum Theaterplatz, in dessen Mitte sich eine der größten Sonnenuhren Europas befindet. Am Rande des Platzes befindet sich das 1811 errichtete und im Krieg stark zerstörte Stadttheater, das heute über eine moderne Glasfassade verfügt.
Nur wenige Meter vom Theaterplatz entfernt steht die beeindruckende Stiftsbasilika St. Peter und Alexander, die im 10. Jahrhundert erbaut wurde. Der Kernbau ist als eine romanische Basilika errichtet worden, weitere Bauabschnitte sind in der Frühgotik gebaut worden. Das Ensemble am Stiftsplatz, bestehend aus Stiftsbrunnen, Stiftsbasilika und einigen Fachwerkhäusern hat uns richtig gut gefallen.
Weitere Sehenswürdigkeit in Aschaffenburg die Wallfahrtskirche Weiße Lilie.
Ein paar Gehminuten weiter befindet sich das
Schöntal. Der Park wurde ursprünglich als Tiergarten angelegt und ab 1777 in einen englischen Landschaftsgarten umgewandelt. Besonders gut hat uns hier die Ruine des einstigen Beginenklosters gefallen, die sich inmitten eines kleinen Sees befindet – ein wahnsinnig schönes Fotomotiv.
Auf dem Rückweg zum WoMo besuchten wir nochmals die Stiftsbasilika St. Peter und Alexander.
Beim ersten Besuch war Gottesdienst, deswegen konnten wir die Kirche nur von Außen uns ansehen. Die Stiftsbasilika ist reich ausgestattet mit kunstgeschichtlich herausragenden Werken, sowie dem einzigartigen romanischen Kreuzgang.
Unser letzter Abstecher in der Innenstadt war der Park
Pompejanum, der weltweit einmalige Nachbau einer römischen Villa in Pompeji. Das Gebäude wurde auf Veranlassung von König Ludwig I. errichtet. Bei der Gestaltung des Atriums und der Innenräume achtete man darauf, Kunstliebhabern ein ideales Nachbild zum Studium der antiken Kultur zu gewähren. 

Hainstadt

Hainburg, Deutschland
Kleiner Parkplatz am Ortsrand angefahren auf dem das Nächtigen erlaubt ist. Unweit entfernt vom Main und dem Mainradweg. Nach einer Kaffeepause machten wir uns zu Fuß in die 8.2 km entfernte Stadt Hanau.

Stadtbesichtigung Hanau

Wir gingen fast ausschließlich auf dem Radweg, überquerten den Main auf einer stählernen Eisenbahnbrücke bis zur Hanauer Innenstadt, die Geburtsstadt der Brüder Grimm.
Wir waren enttäuscht von dieser Stadt außer einer riesigen Fußgängerzone mit unzähligen Einkaufsgeschäften sahen wir wirklich wenig Sehenswürdigkeiten. Zum Schloss wollten wir nicht weiter gehen.
Der von Deutschland ausgegangene „totale Krieg“ war kurz vor der Kapitulation des Dritten Reiches mit voller Wucht auch nach Hanau zurückgekehrt. Am 19. März 1945 vernichteten innerhalb von nur wenigen Minuten Tonnen alliierter Bomben die über Jahrhunderte gewachsene Innenstadt.
Sehr wenige Zeugnisse der stolzen bürgerlichen Tradition Hanaus überdauerten das Inferno.

Der Rückweg war wie der Hinweg mit einem Abstecher auf der Main Promenade zur St. Paul Kirche in Großauheim. Das gewaltige Gotteshaus wurde im Jahr 1907 erbaut.

Tag 5

Dieburg

Deutschland

öffentlicher Parkplatz (49.889818, 8.841288)

Die historische Park- und Gartenstadt Dieburg liegt an der Gersprenz, einem Nebenfluss des Mains, die wir heute auf unserer Tour als erstes anschauen möchten.
Den ausgewählten Parkplatz war gut anzufahren, größere Wohnmobile müssen sich umschauen wo die Möglichkeit besteht das Wohnmobilheck über die Parkfläche ragen zu lassen.

Stadtrundgang Dieburg

Wir lernten Dieburg bei einem gemütlichen Spaziergang kennenzulernen. Viele bedeutende Bauwerke wie das Kapuzinerkloster, das klassizistische Rathaus, viele Fachwerkbauten,die Stadtpfarrkirche

Das Schloss Stockau mit historischem Schlossgarten liegt an der Gersprenz bei Dieburg im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Nach dem Philipp von Groschlag 1687 die südlich der Stadt liegende Mühle im Gewann Stockau erworben hatte ließ er ein Sommerschloss erbauen und bezog 1699 nach Fertigstellung mit seiner Familie das Schloss. 1799 nach dem Tod des letzten Groschlag kam das Schloss über die Tochter in den Besitz des Grafen von Lerchenfeld-Köfering.

Bereits 1286 errichteten die Franziskaner hier ein Kloster mit Kirche. Im 16. Jahrhundert ging die verwaiste Klosterkirche in den Besitz der Stadt über und wurde zur Stadtkirche St. Peter und Paul, Golden leuchtet das Zwiebeltürmchen der Wendelinuskapelle.
Das Schloss Fechenbach in Dieburg ist ein Stadtschlösschen, war nacheinander im Besitz dreier Adelsfamilien, deren letzte, die Linie der Freiherren von Fechenbach zu Dieburg hier Besitz von 1842 bis 1939 hatten.
Kapuzinerkloster
Denn 1860 kamen die ersten Patres zurück nach Dieburg und gründeten nur zwei Jahre später am Stadtrand im Minnefeld ein neues Kloster. Die Kirche und das Oratorium sind ohne Schmuckelemente streng nach den Regeln der Kapuziner erbaut. Dahinter liegen der Konventbau und eine kleiner, parkähnlicher Klostergarten.

Die Dieburger Wallfahrtskirche gehört zu den ältesten Kulturdenkmalen der Stadt Dieburg und setzt sich aus Bauteilen verschiedener Epochen zusammen. Bis 1569 diente sie den Dieburgern als Pfarrkirche. Die spätgotische Pietá zieht auch heute Tausende Wallfahrer nach Dieburg.Der Gründungsbau dieser Kirche entstand auf römischen Fundamenten. Diese Saalkirche wurde zwischen 1150 und 1200 zu einer dreischiffigen romanischen Basilika ausgebaut, die 1350 spätgotisch umgestaltet wurde.
Die Weihe des Gnadenbildes 1498 markierte den Beginn der Dieburger Wallfahrt zur schmerzhaften Mutter Gottes.

Darmstadt

Deutschland

Das Navi führte uns ungewollt durch Darmstadt, wir beabsichteten die Stadt nicht zu erkunden. Die Bergstraße ist gut ausgeschildert.

Heppenheim

Deutschland

Das WoMo stellten wir auf dem kostenfreien Parkplatz vor der Stadt ab. Fußweg 10 Minuten in die Altstadt.

Stadtrundgang Heppenheim

Eine kleine sehenswerte Altstadt
Wir haben in dieser zauberhaften Altstadt wundervolle Stunden verbracht. Das Rathaus es steht auf dem dortigen Marktplatz, das von zahlreichen historischen Bauwerken umrahmt wird. Erbaut wurde das geschichtsträchtige Rathaus im Jahr 1551 im Stil der Renaissance. Das Bauwerk ist aus kunsthistorischer Sicht besonders wertvoll, da es als das erste südhessische Rathaus aus jener Epoche gilt.
In der Mitte des Marktplatzes ist der Marktbrunnen zu sehen, der Ende des 17. Jahrhunderts entstanden ist. Die Marienstatue aus Sandstein von 1755 ist ein Glanzstück.
Die Kirche ist unbedingt empfehlenswert. Die katholische Pfarrkirche St. Peter wird wegen ihrer Größe im Volksmund oft „Dom der Bergstraße“ genannt, war aber nie Bischofssitz. Urkundlich belegt ist eine dem Hl. Petrus gewidmete Pfarrkirche bereits in der ältesten Heppenheim erwähnenden Urkunde aus dem Jahr 755. Die heutige neugotische Kirche entstand in den Jahren 1900 bis 1904 an der Stelle eines Vorgängerbauwerks.
Die Fachwerkhäuser und die zauberhaften Laternen mit Ihren Scherenschnitten, die Motive alter hessischer Sagen zeigen, verbreiten einen unglaublichen Charme.

Lorsch

64646 Heppenheim, Deutschland

Stellplatz (49.6432 , 8.6245)

Zum Abschluss unseres Bergstraße Odenwald Tour haben wir uns noch das UNESCO-Weltkulturerbe angeschaut:
Das Kloster Lorsch.
Stellplatz war offen, mussten ein Ticket für 4h 3.-€ lösen, dass die Entsorgung der WC-Casette enthielt.

Spaziergang zum Kloster Lorsch

Nach der WC-Casetten Leerung machten wir uns zu Fuß zum ehemaligen Kloster Lorsch auf.

Das Kloster war eine im Jahr 764 gegründete Benediktinerabtei. Die Geschichte des Klosters endete als Mainz das Kloster Lorsch an die Kurpfalz verpfändete. Knapp ein Jahrhundert später wurde das Kloster im Zuge der Reformation durch den Kurfürsten im Jahr 1564 aufgelöst. Auf dem einstigen Klosterhügel stehen heute noch die drei verbliebenen Gebäude: Königshalle, Basilikafragment und Klostermauer. Die pittoreske Königshalle mit der bunten Sandsteinfassade gilt als einer der ältesten vollständig erhaltenen Steinbauten Deutschlands der nachrömischen Zeit.

Von der Königshalle aus erstreckt sich das kleine Zentrum von Lorsch – mit dem windschiefen Fachwerkrathaus das im Mittelalter ein Zentrum von Macht und Gelehrsamkeit war.
Bei unserem Rundgang besuchten wir auch die Saalkirche St. Nazarius die in den Jahren 1725/26 entstand. Über dem Hauptportal an der Westfassade die Nazariusstatue. St. Nazarius
Wenn man auf dem Weg vom Rathaus zum Parkplatz ist, kommt man an der Evangelischen Kirche vorbei. Sie steht erhöht auf dem Berg. 
Beim Aufstieg passiert man den Pfingsrosengarten. Auch wenn die Blütezeit im April natürlich zu früh ist, lohnt sich der Weg mit den Beschriftungen. Für uns wsr es neu, dass es soviele Arten von Pfingstrosen gibt. Die Kirche ist "evangelisch nüchtern".

Knittlingen

Deutschland
Kleiner Spaziergang zu den Rebhängen, weiter dann zum Ortskern, wo das Faust Museum steht.

Der geheimnisvolle Faust, der Alchemist, der im Verborgenen Experimente vornahm, konnte, so die Meinung der Zeitgenossen, nur mit dem Teufel im Bunde stehen.

Bereits zu seinen Lebzeiten setzte die Legendenbildung ein, um so mehr nach seinem mysteriösen Tod in Staufen im Breisgau um 1540 : er wurde vom Teufel geholt – wahrscheinlich ist er bei einem alchemistischen Experiment in die Luft geflogen.

Die Legendenbildung ließ nicht lange auf sich warten, und der historische Faust hielt Einzug in die Welt der Dichtung. Das bekannteste Beispiel: Johann Wolfgang von Goethes „Faust. Eine Tragödie“, 1808.

Tag 6

Rottweil, Deutschland