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Auf einen Blick: Mit Wohnwagen und Wohnmobil in Island
Auf einen Blick: Mit Wohnwagen und Wohnmobil in Island
Rund ums Reisen

Auf einen Blick: Mit Wohnwagen und Wohnmobil in Island

Wissenswertes, Verkehrsregeln und Besonderheiten für den Campingurlaub in Island
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FREEONTOUR

Autor: Freeontour, Titelbild: McRent

Letztes Update: 16. Februar 2026 

Einreise nach Island

Einreisebestimmungen für EU-Angehörige 
Island ist zwar kein EU-Mitglied, hat aber das Schengener Abkommen unterzeichnet. Daher benötigen EU-Angehörige für die Einreise nach Island nur einen (vorläufigen) Reisepass oder einen (vorläufigen) Personalausweis, sofern der Aufenthalt nicht länger als 90 Tage dauern soll. Diese Dokumente müssen für den gesamten Aufenthalt in Island gültig sein.

Wer in Begleitung Minderjähriger reist, die nicht zur eigenen Familie gehören, sollte eine schriftliche Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten mit sich führen. 

Einreise von Haustieren nach Island
Prinzipiell ist es möglich, den eigenen Hund oder die Katze für den Urlaub mit nach Island zu nehmen. Da der Aufwand dafür sehr groß ist, lohnt sich dies aber nur bei Island-Reisen, die über mehrere Monate andauern. Der größte Hemmschuh für die meisten HaustierbesitzerInnen: Nach der Einreise wird das Tier mindestens 14 Tage auf einer Quarantänestation in Island isoliert. Darüber hinaus muss man vor der Einreise eine Reihe strenger Vorschriften befolgen.

Beispielsweise muss man mindestens 30 Tage vor der geplanten Einreise mit Haustier einen Antrag auf Genehmigung beim Isländischen Lebensmittel- und Veterinäramt (MAST) stellen, für den je nach aktuellem Umrechnungskurs eine Gebühr zwischen 200 und 300 Euro zu zahlen ist. Hinzu kommen nicht nur die in der EU üblichen Kennzeichnungs- und Tollwutimpfpflichten für das Haustier, sondern auch verschiedene zusätzliche Gesundheitsnachweise und weitere Impfungen. Dazu gehören beispielsweise der Tollwut-Antikörper-Test und beim Hund zum Beispiel Impfungen gegen Leptospirose, Hundestaupe, infektiöse Hepatitis, Parvovirose und Parainfluenza. Zusätzlich sind Testnachweise und/oder Behandlungen auf Parasitenbefall nötig. Die Liste der Anforderungen des isländischen MAST ist lang und kann hier eingesehen werden.

Damit das eigene Haustier mit in den Island-Urlaub reisen darf, bedarf es meist mehrerer Tierarztbesuche und einer Planung über mehrere Monate. Ganz wichtig ist auch, dass Hunde und Katzen ausschließlich auf dem Luftweg über den Flughafen Keflavik nach Island einreisen dürfen. Diese strengen Maßnahmen dienen dem Schutz der isländischen Natur und ihrer Tierwelt.

Weitere wichtige Zollbestimmungen für die Einreise nach Island 
Das im Heimatland registrierte eigene Campingfahrzeug darf für eine maximale Dauer von zwölf Monaten steuerfrei nach Island importiert werden. Ein entsprechender Antrag muss vorab vom isländischen Amt für Steuern genehmigt werden

Wer in Island angeln oder reiten möchte, sollte seine gesamte Reit- oder Angelausrüstung vorab von einem Veterinärmediziner nachweislich desinfizieren lassen. Ansonsten wird man dazu auf eigene Kosten bei der Einreise verpflichtet.

Aktueller Hinweis: Eruptionen und Erdbeben auf der Halbinsel Reykjanes

Island ist eines der vulkanisch aktivsten Gebiete der Erde und erlebt im Durchschnitt alle vier Jahre einen Vulkanausbruch. Für die Isländer ist das sozusagen Normalität. Seit 2021 sind auf der Halbinsel Reykjanes im Südwesten von Island mehrere Vulkane in der Nähe der Stadt Grindavík ausgebrochen. Diese Eruptionen beeinträchtigen das Reisen auf und nach Island aber kaum, da es sich um lokal sehr begrenzte Spalten-Eruptionen handelt, die keine Aschesäulen bilden.

Aus Sicherheitsgründen werden Straßen und Gebiete in der näheren Umgebung der Vulkanausbrüche naturgemäß abgesperrt, das betrifft teilweise auch den Zugang zum beliebten Ausflugsziel Blaue Lagune. Darüber hinaus ist das touristische Reisen auf Island nach Angaben der isländischen Experten von der seismologischen Aktivität aber nicht negativ beeinflusst: 

Video: Antworten auf die häufigsten Fragen zum Reisen und der vulkanischen Aktivität auf der Halbinsel Reykjanes 

Tempolimits für Wohnmobil und Wohnwagen in Island

Isländische Straßen sind bisweilen etwas ungewohnt für Urlauber aus Europa. Es gibt weder Autobahnen noch Schnellstraßen, dafür aber befestigte Landstraßen, die nicht selten in Schotterstraßen übergehen und umgekehrt. Entsprechend überschaubar sind auch die Regelungen in Sachen Höchstgeschwindigkeiten: 

Tempolimits sind meist nur dann extra ausgeschildert, wenn sie von den oben genannten Höchstgeschwindigkeiten abweichen. In reinen Wohngebieten wird das Tempolimit oft auf 30 km/h beschränkt, auf Umgehungsstraßen sind in den Städten manchmal auch 60 bis 70 km/h erlaubt. 

Für die so genannten F-Straßen (Bergstraßen im Hochland) gibt es keine gesonderten Tempolimits. Da das Befahren dieser Straßen aber ausschließlich für 4x4-Fahrzeuge während der Sommermonate erlaubt ist, kann man sich gut ausrechnen, dass man die theoretisch erlaubte Geschwindigkeit von 80 km/h selten wird fahren können.

Es gilt vielmehr – wie überall auf Island – die Geschwindigkeit stets den aktuellen Straßenverhältnissen anzupassen. Vor allem beim Übergang von asphaltierten Straßen zu Schotterstraßen sollte man das Tempo frühzeitig drosseln, da hier die meisten Unfälle passieren

Weitere Regelungen für Wohnwagen-Gespanne in Island

Anhänger über 750 kg müssen in Island immer gebremst und außerdem über eine Sicherheitskette oder einen Sicherheitsdraht mit dem Zugfahrzeug verbunden sein. 

Infos zur Maut in Island

Island hat im Januar 2026 eine kilometerabhängige Straßennutzungsgebühr eingeführt, die für alle motorisierten Fahrzeuge und alle Straßen auf Island gilt. Im Gegenzug wurden die Kraftstoffsteuern gesenkt, die zuvor zur Finanzierung der Straßeninfrastruktur in Island genutzt wurden. Auf diese Weise werden Roadtrips mit dem Wohnmobil durch Island aufgrund der Maut nicht zwangsläufig teurer. Dabei geht Island bei der Erfassung der mautpflichtigen Kilometer einen Sonderweg ohne Vignette, Mautstationen oder elektronische Kennzeichenerfassung: Stattdessen werden die Mautgebühren bei in Island zugelassenen Fahrzeugen mindestens einmal jährlich anhand des Kilometerstands auf dem Kilometerzähler des Fahrzeugs errechnet. Das erfolgt entweder im Rahmen der jährlichen Fahrzeuginspektion oder über die Online-Plattform island.is.

Die Kosten betragen für Fahrzeuge und Wohnmobile bis 3,5 t unabhängig von der Antriebsart 6,95 isländische Kronen (ISK) pro Kilometer, das entspricht ca. 4,8 Eurocent. Lediglich Motorräder zahlen weniger. Wohnmobile und andere Fahrzeuge zwischen 3,5 t und 5 t zahlen 9,85 ISK (ca. 6,8 Eurocent) pro Kilometer, zwischen 5 t und 6 t fallen 10,44 ISK (ca. 7,2 Eurocent) pro Kilometer an und zwischen 6 t und 7 t sind es 11,06 ISK (ca. 7,6 Eurocent). Die Mautgebühren staffeln sich weiter je zusätzlicher Tonne Fahrzeuggewicht bis hin zu einem Gewicht von 31 t und mehr. Für Anhänger bis 3,5 t wird keine separate Gebühr erhoben. (Quelle: island.is / Stand: Februar 2026)

Maut in Island mit einem im Ausland registrierten Wohnmobil

Wer mit dem eigenen Pkw oder Reisemobil in Island unterwegs ist, ist ebenfalls verpflichtet, die neue Straßennutzungsgebühr zu bezahlen. Wie hoch diese ausfällt, ist bei Fahrzeugen, die nicht in Island zugelassen sind, aber nicht immer abhängig von den gefahrenen Kilometern, sondern bei Kurzreisen von der Dauer des Aufenthalts in Island. Wer mit einem Fahrzeug unter 10 t weniger als 30 Tage im Land bleibt, zahlt bereits bei oder vor der Einreise eine pauschale Maut: Für Fahrzeuge bis 3,5 t zahlt man für bis zu zehn Tage pauschal ca. 96 Euro, für Wohnmobile zwischen 3,5 t und 5 t kostet die Maut im selben Zeitraum ca. 136 Euro und Fahrzeuge bis 6 t zahlen ca. 144 Euro für zehn Tage. Für Aufenthalte zwischen elf und 20 Tagen beträgt die pauschale Maut ca. 144 Euro bis 3,5 t, ca. 204 Euro bis 5 t und ca. 216 Euro bis 6 t. Zwischen 21 und 30 Tagen beläuft sich die Mautpauschale für Wohnmobile bis 3,5 t auf ca. 168 Euro, bis 5 t auf ca. 238 Euro und bis 6 t auf ca. 252 Euro. (Quelle: island.is / Stand: Februar 2026)

Wer mit dem eigenen Wohnmobil oder Pkw länger als 30 Tage auf Island bleiben möchte, zahlt hingegen die kilometerabhängige Straßennutzungsgebühr in derselben Höhe, wie sie für in Island zugelassene Fahrzeuge anfällt. Die Vorgehensweise ist allerdings eine andere: Vor oder bei der Einreise zahlt man zunächst die maximale Mautpauschale für 30 Tage in der jeweiligen Gewichtsklasse des eigenen Fahrzeugs und der Kilometerstand wird erfasst. Bei der Ausreise werden dann die tatsächlich in Island gefahrenen Kilometer ermittelt und die Höhe der endgültigen Maut errechnet. Dabei wird die schon bei der Einreise gezahlte Pauschale angerechnet und es muss nur noch der darüberhinausgehende Betrag gezahlt werden. Eine teilweise Rückerstattung der Pauschale ist aber nicht möglich, sollte man nur wenige Kilometer in Island gefahren sein. Minimal zahlt man bei längeren Aufenthalten die Mautpauschale für 30 Tage. (Quelle: island.is / Stand: Februar 2026)

Wie zahlt man die Maut in Island mit einem Mietwohnmobil? 

Wer für seinen Roadtrip durch Island ein Fahrzeug oder ein Reisemobil mietet, sollte sich vorab bei dem jeweiligen Vermietunternehmen erkundigen, wie die Mautgebühren berechnet werden. Professionelle Wohnmobilvermieter wie rent easy und McRent berechnen beispielsweise pro Tag einen Pauschalbetrag in Höhe von 10 Euro für die Maut. Bei einem Wohnmobil bis 3,5 t entspräche das pro Tag ungefähr 200 gefahrenen Kilometern.

Spezielle Tunnelmaut und andere Gebühren in Island

Neben der neuen allgemeinen Straßennutzungsgebühr ist zurzeit auch der Straßentunnel Vaðlaheiðargöng (Vadlaheidi-Tunnel) in der Nähe von Akureyri zusätzlich mautpflichtig. Der Tunnel verkürzt die Ringstraße um Akureyri herum um ca. 16 km und ist vor allem im Winter zu empfehlen. Denn durch den Tunnel kann man die Fahrt über den Víkurskarð-Pass vermeiden, der im Winter schwierig und gefährlich zu befahren sein kann.

Da es keine Mautstellen gibt, werden die Kfz-Kennzeichen bei Befahren des Tunnels automatisch erfasst. Die Mautgebühr kann man dann innerhalb von 24 Stunden vor oder nach der Durchfahrt online unter www.tunnel.is bezahlen. Die Kosten sind abhängig vom Fahrzeuggewicht. 

Ebenfalls eine elektronische Kennzeichenerfassung gibt es im Þingvellir Nationalpark und im Skaftafell Nationalpark. Hier werden das Eintrittsgeld beziehungsweise die Parkgebühr je Fahrzeug und Tag abgerechnet. Die Gebühren können an Parkplätzen oder Automaten vor Ort oder online über die dort angegebenen Webseiten bezahlt werden.

Tankstellen - Öffnungszeiten und Zahlungsmittel in Island

In allen Städten und entlang der großen Landstraßen findet man häufig automatisierte Selbstbedienungstankstellen, die rund um die Uhr genutzt werden können. Zum Bezahlen benötigt man meist eine Debit- oder Kreditkarte mit PIN, Bargeld wird an den Automaten nicht angenommen. In den Städten findet man manchmal auch bemannte Tankstellen. Vor längeren Überlandfahrten sollte man nach Möglichkeit volltanken, da die Abstände zwischen den einzelnen Tankstellen im ländlichen Bereich etwas größer sein können.

Allgemeine Verkehrsregeln in Island

Führerschein und Fahrzeugschein: Für das Fahren mit Wohnmobil oder einem Caravan-Gespann reicht der nationale EU-Führerschein. Auch die Zulassungsbescheinigung Teil 1 (früher der Fahrzeugschein) muss auf Reisen mit dem eigenen Fahrzeug mit dabei sein. Am Fahrzeug muss ein Nationalitätskennzeichen angebracht oder im Euro-Kennzeichen ersichtlich sein. Zusätzlich muss der Import des eigenen Campingfahrzeugs im Vorfeld der Einreise bei isländischen Amt für Steuern beantragt werden. 

Lichtpflicht: In Island gilt das ganze Jahr über rund um die Uhr auf allen Straßen Lichtpflicht. Erlaubt sind sowohl Abblendlicht als auch Tagfahrleuchten.

Promillegrenze: Die Kombination aus Alkohol und Autofahren kann in Island schnell teuer werden. Die Promillegrenze liegt bei 0,25 mg/l bei einer Atemprobe und 0,5 ‰ bei einer Blutprobe, so dass ein Glas Wein oder Bier schon zu viel sein kann. 

Kindersitze im Auto: Kinder unter 1,35 m benötigen einen dem Gewicht und der Größe des Kindes entsprechenden Kindersitz. Kinder unter 1,50 m dürfen nicht bei aktiviertem Airbag auf dem Beifahrersitz mitfahren. 

Warnwestenpflicht: In jedes Fahrzeug gehört mindestens eine Warnweste für den Fahrer bzw. die Fahrerin. Im Falle einer Panne oder eines Unfalls, bei dem die Insassen das Wohnmobil oder den Pkw verlassen müssen, sollten auch diese eine reflektierende Warnweste tragen.

Winterreifen: In Island gilt zwischen dem 1. November und dem 15. April des Folgejahres Winterreifenpflicht. Das bedeutet, dass auf allen Rädern Winterreifen mit einer Mindestprofiltiefe von 3 mm montiert sein müssen. Im gleichen Zeitraum sind auch Spike-Reifen erlaubt. 

Telefonieren im Fahrzeug: Fahrer oder Fahrerin dürfen nur mit vollständiger Freisprecheinrichtung beim Fahren telefonieren bzw. das Handy nutzen. Das Tragen von Kopf- oder Ohrhörern ist verboten. 

Offroad fahren: Auch wenn die isländische Landschaft noch so sehr dazu verlocken mag: Das Offroad fahren ist in Island streng verboten und wird mit hohen Strafen belegt. Dies soll die empfindliche Natur schützen.

Freilaufende Tiere: In Island muss man an oder auch auf den Straßen oft mit freilaufenden Tieren rechnen. Meist sind es Schafe, manchmal aber auch Kühe oder die berühmten Islandpferde. Entsprechende Warnschilder sollten daher sehr ernst genommen und das Tempo gedrosselt werden. Vor allem, wenn sich Tiere zu beiden Seiten einer Straße befinden, ist damit zu rechnen, dass sie in Kürze die Straße überqueren werden. 

Warn- und Verkehrszeichen: In Island werden Warn- und Verkehrszeichen vergleichsweise selten eingesetzt. Wenn man auf sie trifft, sollte man sie umso ernster nehmen. Das gilt insbesondere für Übergänge von Asphalt- zu Schotterstraßen, nicht einsehbare Hügelkuppen und Kurven sowie Straßensperrungen für bestimmte Fahrzeugtypen. 

Freistehen und Wildcampen: Das Übernachten ist auf Island mit dem Caravan, Campervan oder Wohnmobil nur auf den offiziellen Camping- oder Stellplätzen erlaubt. Freistehen und Wildcampen ist verboten und kann teure Strafen nach sich ziehen. Mit Erlaubnis des Grundstückeigentümers darf man mit einem Campingfahrzeug aber auf Privatgrundstücken übernachten. Ausschließlich für Zeltcamper gibt es eine Regelung, die das Wildcampen für eine Nacht erlaubt, sofern es keinen Campingplatz in erreichbarer Entfernung gibt.

Einspurige Brücken: Auf Island gibt es viele einspurige Brücken - selbst auf der vielbefahrenen Ringstraße. Vorfahrt hat in solchen Fällen das Fahrzeug, welches als erstes die Brücke beziehungsweise die Engstelle erreicht. Manchmal ist es aber klug, zunächst anzuhalten, um zu sehen, wie sich der entgegenkommende Fahrer verhält.

Parken und Halten: In Island bedeutet eine durchgezogene gelbe Linie am Fahrbahnrand ein absolutes Halteverbot, eine gestrichelte gelbe Linie steht für ein Parkverbot. Ebenfalls nicht erlaubt ist das Parken in Island weniger als 5 m vor einer Kreuzung sowie 15 m vor oder nach einer Bushaltestelle oder einem Hydranten.

Wohnmobil mieten in Island

Durch die Insellage Islands im Nordwestatlantik gestaltet sich die Anreise mit dem eigenen Wohnmobil oder Caravan-Gespann zeitaufwändig: Die Fähre vom dänischen Hirtshals nach Seyðisfjörður im Osten von Island dauert volle zwei Reisetage, für die Anreise nach Hirtshals sollte man ab Deutschland mindestens einen weiteren Reisetag einplanen. Für all jene, die kein eigenes Reisemobil besitzen oder nur wenige Urlaubstage zur Verfügung haben, bietet sich die Wohnmobilmiete vor Ort in Island an. Die beiden Freeontour-Partner McRent und rent easy betreiben beispielsweise beide je eine Wohnmobil-Vermietstation auf der Halbinsel Reykjanes.

Die rent easy Vermietstation in Island liegt südlich der Hauptstadt Reykjavik bei Hafnarfjörður. Zum internationalen Flughafen Keflavik sind es etwa 36 km. Die McRent Vermietstation in Island befindet sich direkt in der Nähe des Flughafens Keflavik, so dass man sein Wohnmobil schon kurz nach der Ankunft auf Island in Empfang nehmen kann. Beide Stationen bieten unterschiedliche Wohnmobile zur Auswahl an, bei McRent kann man sie sogar in der Wintersaison mieten. Voraussetzung für die Miete eines Fahrzeugs ist in Island unabhängig vom Anbieter der Besitz einer gültigen Kreditkarte.

Wichtige Telefonnummern für Island-UrlauberInnen

Europäische Notrufnummer: 112
Über diese zentrale Notrufnummer, die sowohl übers Festnetz als auch mit dem Mobiltelefon ohne weitere Vorwahl zu erreichen ist, erhält man Hilfe durch die ortsansässige Polizei, Feuerwehr, einen Notarzt oder Krankenwagen. In der Regel steht über diese Nummer auch ein Dolmetscher zur Verfügung.

Straßensperrungen / Straßenschäden: 1777
Informationen zu aktuellen Schäden und wetterbedingten Sperrungen erhält man telefonisch unter 1777 oder online unter https://www.road.is/. Alternativ sollte man sich die kostenfreie App Safetravel Iceland herunterladen, die ebenfalls Informationen zu Straßen- und Wetterbedingungen bietet und außerdem Tipps für das Autofahren in Island gibt. Hier findet man auch Hinweise im Fall von Einschränkungen aufgrund von eventuellen Vulkanausbrüchen.

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