Tour de Normandie

van Michael Kniese

Tour de Normandie

Unsere erste größere Tour mit unserem Wohnmobil führte uns 2016 an der Nordküste Frankreichs entlang bis in die Normandie. Unterteilt hatten wir die Fahrt in insgesamt 10 Tagesetappen, wobei die Anreise bis über die Französische Grenze und die Rückfahrt über Belgien (um Maut zu sparen) die längsten Etappen waren. Insgesamt haben wir ca. 2.200 Kilometer zurückgelegt und dabei viel gesehen. Gelegentlich geben wir in den Beschreibungen Internet-Adressen an. Ihr müsst diese kopieren und in einem neuen Browserfenster einfügen, da eine direkte Verlinkung nicht möglich ist. Weitere Informationen und Tipps rund ums mobile Reisen findet ihr auch auf unserer Homepage nanuq-womoblog.de, auf Youtube unter youtube.com/NanuqWomoBlog oder auf Facebook unter facebook.com/nanuqwomoblog

Van Campingplatz Mainkur naar Campingplatz Mainkur
4598 Kilometer 10 Dagen 23 Waypoints
Dag 1

Campingplatz Mainkur

Frankfurter Landstraße 107, 63477, Maintal/Frankfurt am Main, Deutschland

Camping du Perroquet

Rue des Dunes, 59123 Bray-Dunes, Frankreich

Die erste Etappe führte uns non-stop ca. 560 km von unserem Heimathafen, dem Campingplatz Mainkur in Maintal, via Belgien nach Bray Dunes, Frankreich. Der Campingplatz "Camping Club Parroquet"  liegt genau an der Grenze; der Zufahrtsweg ist in Belgien, der Platzeingang in Frankreich.

Der große, aus vielen Ferienhäusern, aber auch ausreichend Stellplätzen bestehende Campingplatz liegt mitten in den weiten Dünen, die zu ausgedehnten Spaziergängen einladen. Die mit Hecken unterteilten Wiesenplätze sind gepflegt, die Sanitäranlagen einfach aber sauber.

Im "Hauptdorf", unten in den Dünen und nur per Auto oder Fahrrad schnell erreichbar, befinden sich das Restaurant und die Geschäfte.

Dag 2

Audinghen, Frankreich

181 Rue du Fort, 62179 Audinghen, Frankreich

Gleich am zweiten Tag ging es weiter. Erstes Ziel war das Cap Gris-Nez, das wir nach einem kleinen Einkaufsabstecher in der Mittagszeit erreichten. Genau rechtzeitig für ein kleines Picknick in den Dünen. Von dort aus führt ein kurzer Spaziergang hinüber zum Leuchtturm, von wo aus der gesamte Schiffsverkehr von der Französischen Seite aus überwacht wird. Bekannt ist das Cap, das an der engsten Stelle des Ärmelkanals und nur 33 km entfernt von den Cliffs of Dover liegt, vor allem wegen der Anlagen des Atlantikwalls, genauer wegen der Batterie Todt. Von der gesamten Anlage haben drei Bunker den Zweiten Weltkrieg ohne größere Beschädigungen überstanden. Ein Bunker beherbergt heute ein Museum, in dem unter anderem noch eine Tafel vorhanden ist, auf der die Geschützbedienung ihre Schüsse gegen England dokumentierte. Eines der zwei erhaltenen Eisenbahngeschütze steht im Außenbereich. Im Umland finden sich noch mehrere Bunker, die der Feuerleitung und dem Schutz der Stellung dienten. (Quelle: Wikipedia)

Boulogne-sur-Mer, Frankreich

62200 Boulogne-sur-Mer, Frankreich

Boulogne-sur-Mer, unsere zweite Station an diesem Tag, hat zwei sehr unterschiedliche Teile. Ihre Oberstadt ist gebildet von der Befestigungsanlage, die unter anderem das Schloß-Museum, die Basilika und den Wachturm birgt. Ihre Unterstadt ist gekennzeichnet durch die Anwesenheit ihres Fischereihafen, Frachthafen und Jachthafen. Nausicaà, Nationales Zentrum des Meeres, ist dem Meer und dem Ozean gewidmet. (Quelle: france-voyage.com)

Auf Grund der fortgeschrittenen Zeit blieb uns nur ein Rundgang auf der Befestigungsmauer, durch die Altstadt und die Besichtigung der sehr schönen, aber stark sanierungsbedürftigen Basilika. Nicht die einzige sanierungsbedürftige Kirche, die wir gesehen haben...

Le Touquet-Paris-Plage, Frankreich

742 Boulevard de la Canche, 62520 Le Touquet-Paris-Plage, Frankreich

Übernachtet haben wir im ca. 40 km entfernten Le Touquet-Paris-Plage. Der Stellplatz Hippodrome besteht aus einem großen Areal umgeben mit zum Teil altem Baumbestand und Wasser-V/E. Bei Regen wird der Platz schnell matschig und eigentlich nur als reiner Übernachtungsplatz geeignet. Dafür ist der Platz kostenlos.

Es gibt noch einen weiteren, kostenpflichtigen Stellplatz am Club Nautic (50.535614, 1.591399), ebenfalls mit Ver- und Entsorgung und Restaurant in der Nähe. Bis auf Wald, Dünen und Wassersportmöglichkeiten hat der Ort aber eher weniger zu bieten.

Dag 3

Saint-Valery-sur-Somme, Frankreich

7 Quai Perrée, 80230 Saint-Valery-sur-Somme, Frankreich

Am Morgen führte uns der Weg an das Mündungsdelta der Somme ins 60 km entfernte Valery-sur-Somme. Auch wenn das Parken wegen des Markttags nicht ganz leicht war lohnt der Besuch dennoch, auch wegen des Marktes, auf dem unter anderem regionale Spezialitäten angeboten werden.

Vom Naturerlebnis des Mündungsdeltas und der Salzwiesen, die den Ort umgeben und zu langen Spaziergängen oder Bootsausflügen einladen abgesehen, ist die historische Oberstadt mit ihren kleinen Gassen, den zum Teil mittelalterlichen Häusern, der Stadtmauer und dem alten Kräutergarten, dem Herbarium, sehenswert. Vor dort hat man auch einen schönen Blick auf das Mündungsgebiet.

Darüber hinaus verkehrt hier der "Chemin de Fer de la Baie de Somme", eine Museumseisenbahn, die die Somme Bucht von Le Crotoy bis nach Cayeux-sur-Mer umfährt.

Ein Stück weiter, in oder bei Le Hourdel, finden sich einige schöne Stellen in den Dünen, an denen man gut für ein Picknick und einen Spaziergang halt machen kann...

Le Tréport, Frankreich

4 Impasse Geo et Doudou Crampon, 76470 Le Tréport, Frankreich

Weiter geht die Tour ins ca. 25 km entfernte Le Tréport, dessen Name "Drei Häfen" bedeutet. Um es gleich vorweg zu schicken: Parken mit dem Womo ist in Le Tréport nicht einfach. In der Stadt sind nahezu alle Plätze nur für PKW, am Hafen könnte man es versuchen, was aber unter Umständen teuer werden kann. Wir haben uns daher entschlossen auf dem offiziellen Wohnmobilstellplatz oben auf den Klippen zu parken, wobei hier, wie leider weit verbreitet, immer der Tagssatz fällig wird. Wer sich die Stadt anschauen möchte sollte daher überlegen, ob er nicht auch gleich hier übernachtet. Da die Standseilbahn hinunter in die Stadt kostenlos ist, haben wir den erhöhten Standpreis mit Fassung getragen...

In der Stadt bietet sich ein Besuch der Gassen am Fuß der Kreidefelsen und der Gegend um die Église Saint-Jacques du Tréport an. Wer mehr über Le Tréport und die Freizeitmöglichkeiten erfahren möchte, dem sei die Homepage des örtlichen Touristikbüros empfohlen.

france-voyage.com/frankreich-stadte/le-treport-30694/fremdenverkehrsburo-treport-7470.htm

Stellplatz am Hafen

Haven, 2951, Alblasserdam, Niederlande

Übernachtet hatten wir in Dieppe auf dem Wohnmobilstellplatz am Quai de la Marne. Der große asphaltierte Platz, am Fuß der Klippen gelegen, bietet Ver- und Entsorgung und verfügt über einige Stromanschlüsse. Von dort aus gelangt man gut zu Fuß in die Innenstadt.

Während unserer Anwesenheit kamen viele "platzfremde" Passanten vom nahe gelegenen Hafen auf den Platz um sich zu waschen und Wasser zu zapfen (kleine Mengen sind frei)... Wohlfühlen geht anders...

Dag 4

Tourist Dieppe-Maritime

Pont Jehan Ango, 76200 Dieppe, Frankreich

Dieppes Touristikbüro weist als Sehenswürdigkeiten neben den Kirchen Saint-Jacques (sehenswert) und Saint-Rémy (kein Eintritt, da Einsturzgefährdet) das Schloss (mit Museum und Aussichtspunkt in der Nähe) als Sehenswürdigkeiten aus. An Dieppes Kirchen zeigen sich für uns deutlich die Nachteile der strikten Trennung von Staat und Kirche - Baudenkmäler im Kirchenbesitz erfahren nicht unbedingt staatliche Unterstützung für die Erhaltung...

https://de.dieppetourisme.com/

Veules-les-Roses

27 Rue Victor Hugo, 76980 Veules-les-Roses, Frankreich

Von Dieppe aus ging es gegen Mittag weiter Richtung Fécamp. Erste und einzige Station auf dem Weg war für uns Veules-les-Roses. Ein kleiner Küstenort mit einem schönen Kieselstrand. Die Besonderheiten sind der mit etwas über 1 km kürzeste Fluss Frankreichs, die Veules, und die Rosen, für die der Ort bekannt und berühmt ist - und schon erklärt sich auch der Name...

2018 sind wir auf dem Rückweg unserer Atlantiktour wieder durch die Normandie gefahren und auch wieder hier vorbei gekommen. Dort findet ihr weitere Infos und Bilder.

Port de Plaisance

Rue du Canal 6, 68000, Colmar, Frankreich

Auch wenn in St-Valéry-en-Caux die Klippen so majestätisch hoch sind wie sonst nur noch in Étretat, haben wir den Ort links liegen lassen und sind direkt nach Fécamp durchgefahren. In Fécamp haben wir direkt in der Innenstadt, genauer am Port de Plaisance, dem Sportboothafen, parken können. Dort befindet sich ein kostenloster (!) Wohnmobilstellplatz mit Ver- und Entsorgung, dirket bei der Tourist-Information gelegen.

Fécamp selber hat einiges zu bieten. Ob das Palais Bénédiktine, wo der gleichnamige Kräuterlikör hergestellt wird (sehenswert), die imposante Abteikirche La Sainte-Trinité, die Ruinen des Schlosses Ducal, einst Hauptsitz der normannischen Herzöge, oder die Kirche Saint-Etienne. Etwas außerhalb auf den Klippen liegt das Cap Fagnet, dass man unbedingt besuchen sollte. Mit 110 Meter Höhe ist das Cap Fagnet der höchste Punkt der französischen Alabasterküste. Dort befinden sich Aussichtspunkte mit einem schönen Blick auf Fécamp und entlang der Kreidefelsen bis Étretat. Auf dem Cap selber befindet sich die Chapelle Note-Dame de Salut, die dank der Beharrlichkeit der Bürger immer wieder restauriert wurde. Sie ist den Seeleuten gewidmet, die auf See geblieben sind. Die vielen Votivtafeln im Innern danken für eine glückliche Rettung oder bitten für die Verschollenen...

Daneben gibt es noch umfangreiche Bunkeranlagen aus dem zweiten Weltkrieg (Bilder beim nächsten Wegpunkt)...

Flower Camping De Reneville

chemin de nesmond, 76400, Fecamp, Frankreich

Übernachtet haben wir auf einem Campingplatz auf den Klippen, dem Camp Municipal de Renéville. Mit etwas Glück ergattert ihr dort einen der Plätze mit einer fantastischen Sicht auf das Meer...

Dag 5

Heurteauville, Frankreich

7022 Quai Edouard Salmon, 76940 Heurteauville, Frankreich

Nachdem wir in Fécamp das Cap Fagnet ausführlich erkundet hatten, sind wir ins 60 km entfernte Heurteauville gefahren und haben den Tag schön am Ufer der Seine ausklingen lassen. Der Stellplatz Aire Camping-cars Les Cerisiers ist ein schöner, gepflegter Platz mit Ver- und Entsorgung, Brötchenservice und einer Reihe von Plätzen mit direkter Sicht auf den Fluss. Er ist auch ein guter Ausgangspunkt für einen Besuch von Rouen und Lisieux oder auch die Rückfahrt.

Hinweis: Es wird nur Französisch gesprochen.

Dag 6

Rouen, Frankreich

METROPOLE, Rouen, Frankreich

Die im Mittelalter einstmals reiche Stadt wurde im zweiten Weltkrieg stark zerstört, aber danach sorgsam wieder restauriert. Parken kann man in der Innenstadt nicht; wir haben an der Prom. Tabarly geparkt (49.434210, 1.104127) und waren nach einem kurzen Fußweg im Herzen der Altstadt, der im 12. Jahrhundert begonnenen Kathedrale. Neben den vielen gotischen Skulpturen und den Gräbern der normannischen Herzöge wie Richard Löwenherz, sind im Langhaus und im Chor noch die ursprünglichen Glasfenster aus dem 13. Jahrhundert erhalten. Weiter geht es entlang der Kathedrale, vorbei an schönen Fachwerkhäusern und Durchgängen, bis zur spätgotischen Kirche Saint-Maclou. Dahinter, ziemlich versteckt, befindet sich ein Durchgang zum Aître Saint-Maclou, einem mit Fachwerkhäusern eingefassten Hof, der im 14. Jahrhundert als Pestfriedhof diente. Der Tod ist hier, in Form von Holzschnitzereien an den Fassaden der Häuser, allgegenwärtig.

Zurück geht es wieder vorbei an der Kathedrale zur Rue du Gros-Horloge, einer Einkaufsstraße mit einem markanten Uhrturm, der über die Straße gebaut ist. Geöffnet ist der Turm bis 13:00 Uhr, wobei ab exakt 12:00 Uhr der Eingang geschlossen wird. Danach öffnet er erst wieder um 14:00 Uhr. Der Place du Vieux-Marché (die Preise im angrenzenden Markt sind eher gehoben) ist der Ort, wo 1431 Jeanne d'Arc verbrannt wurde. Eine kleine schmucklose Tafel erinnert an die Stelle. Markanter dagegen, aber dafür Geschmackssache, ist die Église Sainte-Jeanne-d'Arc, einer 1979 aus viel Beton, Stahl und Glas errichteten Kirche... Nicht verpassen solltet ihr das 360° Panorama von Asisi am Quai de Boisguilbert, das Rouen im Jahre 1431 zeigt und vom Place du Vieux-Marché aus in 6 Minuten zu Fuß erreichbar ist.

Lisieux, Frankreich

23 Rue du Dr Lesigne, 14100 Lisieux, Frankreich

100 km entfernt von Rouen liegt der Wallfahrtsort der Hl. Thérèse, einer Karmeliterschwester, die 1925 von Papst Pius heilig gesprochen wurde. In Lisieux dreht sich im wesentlichen alles um die Hl. Thérèse; von der neoromanischen Basilika (1929-1954 erbaut) über das Kloster Le Carmel, wo ihre sterblichen Überreste in einem Reliquienschrein ruhen bis Les Buissonnets, wo sie ihre Kindheit verbrachte...

PARKING 360

D514, 14117 Arromanches-les-Bains, Frankreich

Arromanches-les-Bains – Ein kleiner Badeort, vor allem bekannt durch die Landung der Alliierten in der Normandie 1944, die hier einen künstlichen Hafen errichteten, dessen Überreste auch heute noch sichtbar sind. Diesen Ort hatten wir uns bereits im Vorjahr als Übernachtungsplatz ausgesucht, als unser Wohnmobil noch eine vage Idee war, und zwar aus einem besonderen Grund: Der Platz liegt oben auf den Klippen mit direktem Blick über das Meer und auf den künstlichen Hafen. Einen schöneren Ausblick kann man sich kaum wünschen. Bereits die Zufahrt zum Stellplatz von Arromanches-les-Baines bietet einen fantastischen Blick. Der Platz bietet Ver- und Entsorgung. Wer später am Nachmittag ankommt bezahlt am nächsten Morgen. Vom Stellplatz aus kann man entweder nach unten in den Ort, oder entlang der Klippen in den Nachbarort wandern.

Obwohl auf dem Weg Caen (historische Baudenkmäler) und Bayeux (Kathedrale und historischer Wandteppich über die Eroberung Englands durch Wilhelm den Eroberer) liegen, haben wir diese nicht besucht, da wir bereits schon einmal dort waren.

Dag 7

Longues-sur-Mer battery, Rue de la Mer, Longues-sur-Mer, Frankreich

39 Rue de la Mer, 14400 Longues-sur-Mer, Frankreich

Diese Etappe führte uns von Arromanches zunächst zu der knapp 8 km entfernten Deutschen Küstenbatterie in Longues-sur-Mer.  Am D-Day wurde die Batterie von dem Schlachtschiff USS Arkansas und den Kreuzern HMS Ajax und FFL Georges Leygues (Force Françaises Libres) beschossen. Von der Batterie wurden insgesamt 170 Schüsse abgegeben, ohne dass ein Schiff der Invasionsflotte beschädigt wurde. Die gesamte Besatzung der Batterie (184 Mann, die Hälfte von ihnen älter als 40 Jahre) ergab sich am Morgen des 7. Juni kampflos den Briten. Von den Geschützbunkern gelangt man durch eine gerade Straße direkt zum Feuerleitstand an der Steilküste. (Quelle: Wikipedia)

Fort du Roule, Cherbourg, Frankreich

50100 Cherbourg, Frankreich

Danach ging's weiter knapp 100 km nach Cherbourg. Die Stadt hat an sich, da im zweiten Weltkrieg nahezu völlig zerstört, wenig zu bieten. Da sind einmal der Hafen (wen es interessiert), das Musée Cité de la Mer, wo man das größte öffentlich zugängliche Atom U-Boot besichtigen kann und das über 11 m hohe Aquarium und, was wir uns angesehen haben, das Fort du Roule, in dem das Musée de la Libération untergebracht ist. Nicht verzagen – die Straße ist auch mit dem Womo befahrbar und mit etwas Glück bekommt ihr oben auch einen Parkplatz ;-) Vom Fort aus habt ihr übrigens einen tollen Blick über Cherbourg und den Hafen...

Agon-Coutainville, Frankreich

2 Rue du Vieux Coutainville, 50230 Agon-Coutainville, Frankreich

Als Zwischenstation auf dem Weg zum Mont-Saint-Michel stand für uns der Ort Agon-Coutainville, unser "Stützpunkt" in der Normandie in 2015, fest. Hauptgrund ist ein kleines Fischgeschäft, Les Trois C (49.037275, -1.597124). Unseres Erachtens ein absoluter Geheimtipp; Austern für 5 Euro/Kilo (ca. 10 Stück), Seespinnen bereits gekocht für den gleichen Preis, Miesmuscheln (auch gekocht)... direkt vom Hof*.

Der Stellplatz in Agon-Coutainville befindet sich im Stadtteil Coutainville ein Stück weiter als der Campingplatz. Bezahlt wird am Automaten. Der Platz bietet V/E und den Ort selber kann man gut mit dem Rad erreichen.

*Aktualisierung 2018: Das Betreiberehepaar hat man leider aus dem Geschäft gedrängt - die Preise sind gestiegen, die Seespinnen nicht mehr ganz so groß und lecker. Aber immer noch mit die Besten.

Dag 8

Rue du Roc, Granville, Frankreich

Rue du Roc, 50400 Granville, Frankreich

Nachdem wir bei Les Trois C nochmal ordentlich Austern und Seespinnen eingekauft hatten, ging es weiter Richtung Mont-Saint-Michel, an der Grenze zwischen der Normandie und der Bretagne. Einen Zwischenstop haben wir in Granville eingelegt, das wegen seiner Ober- bzw. Altstadt sehenswert ist. Parkplätze stehen etwas abseits in der Rue du Roc zur Verfügung. Auch wenn der Zugang in die Oberstadt direkt über die Rue du Roc erfolgen kann, solltet ihr dennoch die Oberstadt entlang des Hafens umlaufen und den ursprünglichen Eingang über die alte Zugbrücke nehmen. Die verschachtelten Häuser, der Ausblick von der Festungsmauer haben einen eigenen Charme. Granville verfügt noch über ein Aquarium Le Roc des Harmonies mit Fischen und einer Muschelsammlung, das wir uns aber nicht angeschaut haben.

La Bidonnière

Route de la Rive 5, 50170, Ardevon, Frankreich

Letztes Jahr waren wir auf dem Mont-Saint-Michael. Dieses Jahr wollten wir uns für unsere letzte Nacht in der Normandie einen Stellplatz mit direktem Blick auf den Berg suchen. Das ist leichter gesagt, als getan. Alles in der Nähe zum Mont-Saint-Michael liegt zu tief, so dass man wegen der Gebäude und Bäume den Berg nicht sehen kann. Wo es einen freien Blick gibt, darf man nicht stehen bleiben. Wir haben einige Zeit gesucht und uns dabei immer weiter vom Berg entfernt. In Ardevon aber, in knapp 7 km Entfernung, liegt der Stellplatz La Bidonniere, der Ver- und Entsorgung, ein Sanitärgebäude und einen kleinen Shop mit frischem Brot und Brötchen sowie Spezialitäten der Region bietet. Hoch genug, dass man von dort einen freien Blick auf den Mont-Saint-Michel hat (wenn auch etwas diesig an dem Tag). Ein wunderschöner Abschluss unseres Urlaubs.

Dag 9

Blégny, Belgien

Rue Lambert Marlet 23, 4670 Blégny, Belgien

Da wir gezielt die Französischen Mautstrecken umgehen wollten, wurden wir vom Navi fast den gleichen Weg zurück geschickt, den wir auch gekommen sind. Daher mussten wir unsere Zwischenübernachtung in Belgien planen und haben uns dafür den Stellplatz Blégny-Trembleur ausgesucht. Der Stellplatz liegt an einem alten Bergwerk, das man, mit etwas Zeit zur Verfügung, auch gleich besichtigen kann. Uns zog es aber am nächsten Morgen nach Hause...

Dag 10

Campingplatz Mainkur

Frankfurter Landstraße 107, 63477, Maintal/Frankfurt am Main, Deutschland

Hier, wo unsere Tour durch die Normandie angefangen hat, endet sie auch 10 Tage später wieder.

Wir haben viel gesehen, aber doch nur Ausschnitte, denn die Normandie hat so viel zu bieten. Und daher waren wir auch nicht zum ersten mal und auch nicht zum letzten mal dort.

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