Texel 2015

Logboek van Dieter & Christine
Gemaakt 18.06.2015

AC/DC auf der Schafsinsel

  • 23.05.2015 - 25.05.2015 (2 Dagen)
  • Sonnig & Bewölkt + 15 °C
  • 330 site/logbook/logbook.logbookentry.labels.kilometer

06:30 Uhr Aufbruch von Aachen zu 14 Tagen Entspannung. Die Nordseeinsel Texel hatten wir uns ausgesucht, meine Frau Christine und ich, der Dieter. Ich war dort schon einmal mit meiner ersten Familie 1992, also vor 23 Jahren. Der Campingparc DeKrim im Norden, unmittelbar bei dem schönen kleinen Ort De Cocksdorp, war mir noch in bester Erinnerung. Also sollte dies unser Heim sein für uns beide und unseren Hymer, ausgestattet mit einer neuen Wohlfühlmatratze. Da sollte also unserer Erholung nichts mehr im Wege stehen. 

Die Autobahn in "Holland" hatten wir in den frühen Morgenstunden teilweise für uns allein. A2 immer geradeaus über Eindhoven, Hertogenbosch, Amsterdam. Mildes Klima - der Diesel schnurrt bei 110 km/h gemütlich vor sich hin, Christine schnarcht leise dazu, aus dem Radio tönen freundlich unverständliche Laute und ein manchmal merkwürdiger Musik-Mix. Wir sind in "Holland". Und nähern uns mal wieder unserer liebgewonnenen Nordseeküste. In genau 4 Stunden erreichen wir die Fähre in Den Helder und lassen uns ohne Halt, begleitet von einem Schwarm kunstfliegender Möwen auf die Insel tragen. Wenn das kein Urlaubsfeeling ist!!!

Die Insel Texel ist noch ein bischen anders als die sonst von uns vielbereiste Nordküste Hollands. Klar hat sie auch schöne breite Dünen wie bei Schoorl oder lange Sandstrände, wie bei Bergen oder Renesse. Aber was sie so besonders macht, das ist das entspannte Insel-Feeling, die reichhaltigere Speisekarte mit frischem Fisch oder Lamm, ja und nicht zuletzt das Texels. Das Inselbier. Ausgeschenkt wird meist das Skuumkoppe (zu deutsch Schaumkrone), ein süffig leichtes dunkles Hefeweizen. Oder Weißbier wie die Bayern sagen. 

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Das haben wir dann auch gleich nach dem "Parken" im Pavilijon, dem hiesigen Platzrestaurant, zu uns genommen. Wobei Christine mir nicht glauben wollte, das es sich hier um Weißbier handelt, denn das mag sie ja gar nicht. Nun also doch. Texel machts möglich. Wir hatten einen schönen Wiesenplatz und um uns herum hauptsächlich Zelte von Rent-a-Tent, die aber ab Montag leer standen, so das wir den Bereich mit 11 Parzellen eine Woche lang für uns allein hatten. Auch der Caravan hinter uns war unbewohnt.

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Der Wind zwang uns hier und da dazu, unsere Markise wieder einzufahren. Da halfen auch die Sturmbänder und die Mittelstange wenig. Wenn es richtig heftige Böen gab, wackelte die ganze Sache doch bedenklich und die Stützen hoben trotz Erdnägeln ab. Der Boden war halt weich und sandig trotz des Rasens. Für einen solchen Urlaub, wo man länger an einem Fleck steht, bietet sich ein Vorzelt oder Markisenzelt an, um den wettergeschützten Bewegungsspielraum etwas zu erweitern. Wir nahmen uns vor, uns danach umzusehen.

Vom Leuchtturm aus die Insel erkunden

  • 26.05.2015 - 29.05.2015 (3 Dagen)
  • Sonnig & Bewölkt max 15 + °C

Ausgangspunkt für unsere Inseltouren und Fixpunkt für die Rückkehr war immer der schöne rote Leuchtturm an der nördlichen Inselspitze. Wir hätten dort sicher auch die gesamten 14 Urlaubstage verbringen können ohne Langeweile. Ganz im Gegenteil, die haben wir ja eigentlich gesucht. Entspannt auf einer Bank sitzen, dösen, reden, Vogelfamilien beobachten oder die Möwen und ihre Flugkünste bestaunen. Das haben wir gleich am zweiten Tag am Leuchtturm gemacht. Einfach herrlich, so ohne Sorgen in den Tag hinein zu leben. Ohne Gedanken daran, welche Aufgaben morgen noch unerledigt sind oder welche Fragen unbeantwortet blieben. 

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Leider sind wir nicht gleich im Robbenjager eingekehrt, sondern haben diese freundliche Location mit der besten Erdnusssoße unserer Galaxie erst entdeckt, als wir schon fast wieder heimfahren mussten. Was aber Grund genug ist, bald schon wiederzukommen. Zumal auch der danebenliegende Campingplatz - frisch renoviert und direkt in den Dünen gelegen - reizvoll erscheint. Von DeKrim ist man mit dem Rad in 10-15 min hier. Entweder über den Dünenweg oder durch Wald und Felder. Beides wunderschön!

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Ganz klar! Kein Holland-Urlaub ohne Besuch in einem Strandpaviljoen direkt mit Blick aufs Meer. Dazu ein Texels, een copje coffee oder auch mal een smakelijke fischsoup. Im Schnitt sind die Restaurantpreise auf Texel schon spürbar höher als daheim. Egal ob auf dem CP, am Strand oder in De Cocksdorp. Günstiger war es da beim Griechen mitten auf der Touri-Meile von De Koog, dem einzigen Ort der Insel mit Nachtleben. Vermutlich aufgrund der zahlreichen Konkurrenz.

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Zur Entlastung fürs Portemonaie haben wir natürlich auch mal gegrillt. Wobei es dann in der Regel nass wurde und - nicht alles Gute kommt von oben - auch die Möwen sich sehr für unsere häuslichen Kochkünste interessierten. Die sind dort in DeKrim sowas wie die Platzwächter und sehen einfach alles. Ganz sicher auch jede achtlos hingestellte Mülltüte, die dann gründlich auf Essbares untersucht wird. Gehört schließlich zur Platzordnung. Also das man Mülltüten nicht so frei herumstehen lassen sollte ausserhalb des Zeltes oder Caravans.

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