Teil 6: "Mücke Emotion" on Nord-Amerika Tour: von Banff/Alberta nach Vancouver/British Columbia

von Wolfgang & Walburg Jacob Mücke

Teil 6: "Mücke Emotion" on Nord-Amerika Tour: von Banff/Alberta nach Vancouver/British Columbia

"Mücke Emotion" von Banff/Alberta nach Vancouver/British Columbia (06.09.2015 - 24.09.2015 - 18 Tage )

Von Banff, Alberta, Kanada nach Vancouver, Britisch-Kolumbien, Kanada
1618 Kilometer 1 Tag 46 Wegpunkte
Tag 1

"Mücke Emotion" von Banff/Alberta nach Vancouver/British Columbia (06.09.2015 - 24.09.2015 - 18 Tage)

Banff, Alberta, Kanada

Jasper, Alberta, Kanada

Clearwater, Britisch-Kolumbien, Kanada

Kelowna, Britisch-Kolumbien, Kanada

Osoyoos, Britisch-Kolumbien, Kanada

Victoria, Britisch-Kolumbien, Kanada

Vancouver, Britisch-Kolumbien, Kanada

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Nach einem Regentag starten wir am 6.9. unsere Fahrt weiter nach Norden über den 230 km langen Icefileds Parkway - die berühmte Gletscherstrasse der kanadischen Rocky Mountains - durch die NP`s Banff und Jasper. Es ist eine der schönsten Gebirgsstrecken der Welt. Hier reihen sich wie  Perlen türkisfarbene Seen, tiefe Canyons, imposante Wasserfälle, unzählige vergletscherte 3000-er Berge und Lookouts aneinander.


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Die erste Perle ist der Lake Louise, ein türkis-farbener Gletschersee inmitten einer grandiosen Bergkulisse.

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Kurz vor unserem Wanderziel, das Lake Agnes Teahouse, ca. 400 m über dem See, werden die Wolken dichter und wir erleben den ersten Schneefall des kommenden Winters.

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Nach einem wärmenden Getränk war der Abstieg wieder schneefrei. Nach dem Besuch des nostalgischen Nobelhotels The Fairmont Chateau Lake Louise,

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zog es uns wieder  in die Natur zum schönen Gebirgssee Lake Moraine.

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Auf der Weiterfahrt sind 2 Pässe über 2000 m Höhe zu überwinden, auf denen wir bei 0°C und leichtem Schneefall eine schöne Winterlandschaften erleben.

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In der Mitte des Parks legen wir am Glacier Discover Centre des Columbia Icefield einen Übernachtungsstop ein

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und wandern von hier vorher noch zum Athabasca Glacier.

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Am nächsten Tag bewundern wir die imposanten Tangle-, Sunwapta- und Athabasca Falls.

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In Jasper übernachten wir auf dem CP Wapiti, wo am Abend ein Elk-Bock mit seiner 13-köpfigen Herde seelenruhig über den Platz läuft. Eine Fahrt zum Maligne Lake, mit der in fast jedem Reiseprospekt zu findenden Spirit Island ist ein Muss. Also machen wir uns auf den Weg, sprich Maligne Lake Road. Zunächst wandern wir durch den Maligne Canyon, in den sich der gleichnamige River über einen Wasserfall ergiesst. Ein großartiger Weg führt mit 6 Brücken an der 50 m tiefen, engen, moos- und farnbewachsenen Schlucht entlang.


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Auf der Weiterfahrt sehen wir große, schwarze Flächen an den Hängen. Hier hat es vor kurzer Zeit verheerende Waldbrände gegeben, deren Folgen noch viele Jahrzehnte zu sehen sein werden.

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Weiter südlich treffen wir auf ein geologisches Phänomen, dem Medicine Lake.

Im Frühjahr füllt sich der See durch Schmelzwasser sowie dem Maligne River und bis zum Herbst versickert das Wasser in porösen Kalksteinschichten. Die Differenz des Wasserspiegels kann bis zu 20 m betragen.

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Bevor wir den 22 km langen Maligne Lake erreichen, trabt vor uns auf der Strasse ein Moose entlang.

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Leider gab es einen Wetterumschwung und dicke Wolken verhüllen die Berge. Deshalb verzichten wir auf die ziemlich teure Bootsfahrt zur Spirit Island und wandern dafür am See entlang.

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Auf unserem weiteren Weg mit dem mittelfristigen Ziel Vancouver, passieren wir den mit 3954 m höchsten, vergletscherten Berg der kanadischen Rocky Mountains, den Mont Robson.

Seinen Gipfel hat er, wie sehr oft, mit einer Wolkenkrone umhüllt.

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Ab jetzt geht es wieder in Richtung Süden. Entlang des Thompson Rivers fahren wir ab Clearwater die Stichstraße tief in den Wells Gray Provincial Park mit seiner weitgehend unerschlossenen Wildness ein.

Für die Übernachtungen wählen wir den schönen, am Gebirgsbach gelegenen CP Wells Gray Golf und RV Resort.

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Die 3. Nacht verbringen wir auf dem  Pyramid Prov. Campground. Wir nutzen die Zeit diesen wunderschönen Park mit seinen tiefen, schwindelerregenden Schluchten zu erwandern.

In sie stürzen sich einige Wasserfälle, jeder in einer anderen Art. Die Spahats Creek-, Dawson- (nur 18 m hoch, aber 91 m breit) und der Helmcken Falls, der aus einem engen Durchlass 130 m in die Tiefe donnert, sind spektakulär.

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An den starken Stromschnellen des Clearwater River am Bailey`s Chute ist ein besonderes Naturschauspiel zu beobachten. Hier wandern riesige Lachse zum Laichen zum Oberlauf des Flusses, dessen Strömung und Gefälle an dieser Stelle von den Lachsen nur durch weite Sprünge überwunden werden können. Ein verzweifelter Gewaltakt, den viele nicht überleben, wenn ihnen die Kräfte nach mehreren Versuchen schwinden.

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Über Kamloops und Vernon erreichen wir den wärmsten Teil Kanada`s , das Okanagan Valley mit seinen Seen. Es erstreckt sich über 250 km bis Osoyoos an der Grenze zur USA.

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Es ist eine Wüstenlandschaft, jedoch sind die Seen gesäumt von Obst- und Gemüsefeldern, sowie Weinbergen. An der Straße entlang gibt es viele Verkaufsstände, hier versorgen wir uns mit frischem, preiswerten Obst und Gemüse. Zu dieser Zeit gibt es natürlich auch eine riesige Auswahl an Pumpkins.

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In Osoyoos verbringen wir einige Tage auf dem Motel & Campground The Tamri am Lakeshore Drive.

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Wir stehen auch hier unter Apfelbäumen, von denen wir uns bedienen dürfen. Die Besitzer Peter und Sylvia sind sehr freundlich und hilfsbereit. Sie wäscht uns die Wäsche und er pflückt Äpfel, die Walburg zu Apfelmus kocht.

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In den umliegenden Bergen gibt es herrliche Outlooks auf die Stadt, die Wüstenlandschaft und auf den vom Grün der Plantagen umsäumten Osoyoos Lake. Hier im Indianer-Gebiet besuchen wir das sehr interessante N`MIP Desert Cultural Centre.

Nach dem kühlen Wetter im Norden geniessen wir hier das warme Klima.

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Am 19.9. fahren wir weiter nach Westen durch das Similkameen Valley. In Keremeos decken wir uns nochmals mit frischem Obst und Gemüse an den bunt dekorierten  Erzeugerständen ein.

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Anschließend bummeln wir über das Festgelände des Hot Pepper Festival. Hier gibt es auch einen Beer-Garden.

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Außer uns ist noch ein anderer Camper mit seinem besonderen RV hier.

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Auf der Weiterfahrt erweckt das kleine Städtchen Hedley unser Interesse. 350 Einwohner erhalten den von einem ehemalig blühendem Goldgräber-Städtchen heruntergekommenen Charme. 

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Vor Erreichen von Hope sehen wir die Auswirkungen des Hope Slide, 1965 durch ein kleines Erdbeben ausgelöst. Felsgeröll schüttete einen See zu und zerstörte ein 3 km langes Straßenstück mit einigen Autos und Insassen. In Hope übernachten wir auf dem schön am Fraser River gelegenen Telte-Yet Campground. Den Herausgebern der Hope-Broschüre ist es 2 Seiten wert, die Rambo Site Tour zu beschreiben, wo Sylvester Stallone welche Szenen seines Rambo Films vor 30 Jahren !!! gedreht hat. Uns interessiert dies weniger, dafür aber die dekorativen, gecarvten Holzskulpturen an den Straßen und Plätzen.

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Außerdem wandern wir durch Regenwald entlang des schäumenden Coquihalla River durch die Othello Tunnel.

Sie wurden 1911-16 von der Kettle Valley Railway unter schwierigsten Bedingungen gebaut und 1959 stillgelegt wegen ständiger Geröll-und Lawinenabgängen. Heute ist die Trasse schienenlos und ein Rad-und Wanderweg führt durch die 5, teilweise stockdunklen, Tunnel.

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Auf dem am Nordufer entlangführenden Hyw 7 machen wir einen Abstecher nach Harrison Hot Springs. Leider gibt es die berühmten Sandskulpturen am Harrison Lake seit 2 Jahren nicht mehr.

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Weiter entlang am Fraser River erreichen wir Vancouver. Die Innenstadt hatten wir uns bereits mit den Freunden Donna und Bruce vor unserer Alaska- Cruise angeschaut. Nun haben wir noch eine Wanderung zum Lynn Canyon mit der Suspension Bridge unternommen.

Vom Outlook des Cypress Provincial Park genossen wir die phantastische Aussicht auf die Stadt, Hafen und Bay.

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Granville Island - unterhalb der Granville Bridge - ...

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... war bis in die 70iger Jahre ein Industriestandort, übriggeblieben ist ein Betonwerk.

Es wurde durch brasilianische artisans "verziert". Heute ist sie ein angesagter Stadtteil, der zum Bummeln einlädt, mit Kunstgalerien, Restaurants, Brauerei und sogar eine Kunsthochschule. Der Sonnenuntergang über der Skyline, vom Stanley Park aus gesehen, rundet einen wunderschönen Tag entsprechend ab.


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Der Touareg fordert einen Ölwechsel und so suchen wir den nächsten VW Service auf. Da ein Filter bestellt werden muß, nutzen wir die Beschaffungszeit für einen 2tägigen Ausflug nach Vancouver Island. Den Caravan dürfen wir freundlicherwise währenddessen auf dem Gelände des VW Händlers abstellen.

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Von Tsawwassen, südlich von Vancouver, schlängelt sich die Fähre 1 1/2 Std. durch die vorgelagerten Inseln nach Swartz Bay. Auf dem  Weg nach Voctoria, Hauptstadt BC, fahren wir den Beach Drive durch schöne Villenvororte bis wir den Inner Harbour erreichen.

Die Sehenswürdigkeiten der Old Town sind gut zu Fuß zu erreichen: das Parliament, Fairmont Empress Hotel, der Bastion-und Market-Square.

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In Duncan übernachten wir und laufen am nächsten Morgen den Totems Walk Way mit seinen farbenfrohen Holzskulpturen.

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In Chemainus gibt es die berühmten Murals.

Es ist die größte Outdoor Art Galery in Kanada mit 44 Murals an den Hauswänden und 10 Skulpturen,  sehr sehenswert.

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Zurück nach Vancouver geht es mit der Fähre von Nanaimo nach Horseshoe Bay. Am 25.9. erhält der Touareg den bestellten Filter und wir verlassen nach ein paar km Kanada und reisen wieder in die USA nach Washington State ein.

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