Teil 11: "Mücke Emotion" on Nord-Amerika Tour: Informationen und Daten zu der Reise durch Nordamerika

von Wolfgang & Walburg Jacob Mücke

Teil 11: "Mücke Emotion" on Nord-Amerika Tour: Informationen und Daten zu der Reise durch Nordamerika

Informationen und Daten zu der Reise durch Nordamerika (22.02.2016 - 10.03.2016 - 17 Tage)

Von Halifax, Nova Scotia, Kanada nach Savannah, Georgia, USA
14721 Kilometer 1 Tag 17 Wegpunkte
Tag 1

Informationen und Daten zu der Reise durch Nordamerika (22.02.2016 - 10.03.2016 - 17 Tage)

Am 07.03.2016 ist das Gespann "Mücke Emotion" pünktlich in Bremerhaven angekommen und so konnte ich es am 10.03. unversehrt in Empfang nehmen. 

Es fehlen nur ein paar Kilometer an 30.000, die wir auf unserer großen Nord-Amerika-Tour zurückgelegt haben. Für den Touareg war es ein Leichtes und der Dethleffs "Mücke Emotion" ist ihm immer problemlos und sicher gefolgt. Überall, wo wir auftauchten, hat das Gespann große Aufmerksamkeit und Interesse verursacht. Auch während der Fahrt wurde uns gewunken oder der erhobene Daumen gezeigt. Viele Leute konnten es nicht glauben, dass wir mit Gespann über den Atlantik gekommen sind, um 9 Monate ihr Land zu bereisen. Immer wieder wurde das Aussen- und Innendesign des Caravans bewundert, mit Hochachtung vom "German Engineering" gesprochen. Einen Caravan ohne Zugfahrzeug per Fernbedienung zu manöverieren, hatte man noch nie gesehen und wurde schon mal per Handy gefilmt!

Von technischen Problemen sind wir auf der langen Reise verschont geblieben. Im Caravan mußte ich nur ein paar Schrankscharniere - die Dethleffs freundlicherweise nach New Orleans geschickt hatte - austauschen und einen Wasserhahn abdichten. Da Volkswagen ein recht gutes Service-Netz in Nord-Amerika hat, war es kein Problem einen Sensor am Katalysator auszutauschen und einen Ölwechsel durchzuführen. Nach 23.000 km im Gespannbetrieb mit vielen bis zu 3.000 m hohen Passfahrten, verlangte der Touareg nach einem Satz neuer Reifen. Sie waren nach einem Tag verfügbar.

Halifax, Nova Scotia, Kanada

Earlville, New York, USA

Greater Sudbury, Ontario, Kanada

Rapid City, Süddakota, USA

Denver, Colorado, USA

Jasper, Alberta, Kanada

Vancouver, Britisch-Kolumbien, Kanada

Las Vegas, Nevada, USA

Yuma, Arizona, USA

Tampa, Florida, USA

Savannah, Georgia, USA

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Tankstellen sind in Amerika flächendeckend vorhanden, nur sehr wenige haben keinen Diesel. Vor Fahrten in einsamere Gegenden und National Parks sollte man vorausschauend vorher tanken, denn dort kann das Tanken teurer werden.

Nächste Tankstelle also in 95km.

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Ansonsten ist das Tanken in Amerika angenehmer als in Europa, denn der Liter Diesel kostet zwischen -,40 bis -,60€/Liter. Wir waren froh am Rand des Death Valley nicht tanken zu müssen, denn das war der höchste Preis den wir auf der Reise sahen, erfreulicherweise eine Ausnahme.

Der Preis pro Gallone Diesel 4,70$, entspricht 1,12€ pro Liter

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Nord-Amerika ist ein Eldorado für uns Camper. Bei den Bewohnern ist Camping sehr beliebt. Viele Ruheständler haben ihre Wohnungen oder Häuser verkauft, und so leben und reisen sie in ihren großen Wohnmobilen oder Trailern.

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Entsprechend groß ist das Angebot an Campingplätzen. Es gibt private, staatliche, einfache und komfortable Plätze (mit Pool, Waschmaschinen und Trockner, Shops, Wlan etc.), sowie auch Campingplatz-Ketten, z.B. KOA. Die schönsten, naturbelassenen Plätze findet man in den National oder State Parks.

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Die CP-Preise bewegen sich ca. zwischen 15-50$. Das Internet bietet reichlich Info.-Möglichkeiten, aber auch in den Visitor Center sind Campingplatz-Verzeichnisse erhältlich. Zu bestimmten Zeiten und für beliebte Orte ist evtl. eine Reservierung angeraten. Die Amerikaner verreisen auf grund ihrer geringeren Anzahl an Urlaubstagen gern am Wochenende. Da viele Campingplätze nach dem Prinzip "first in, first service" verfahren, ist es empfehlenswert attraktive Orte spätestens bis Freitag mittags zu erreichen, um einen Stellplatz zu erhalten. Die Campingplatz-Gebühren lassen sich durch in Amerika üblichen Fragen nach einem Discount, evtl. wöchentliche Rate, AAA-Mitgliedschaft (Partnerclub des ADAC), etc. reduzieren. Einen kostenlosen Übernachtungsstop kann man bei der in ganz Nord-Amerika verbreiteten Supermarktkette Walmart einlegen. Nach einem abendlichen Einkauf kann man dann dort in einem ruhigen Eckchen des Parkplatzes (meistens steht schon ein Camper dort) übernachten und am nächsten Morgen die Fahrt fortsetzen. Tip: für ein paar Dollar ist hier auch ein Atlas zu erstehen, in dem alle Walmart`s mit Adressen aufgeführt sind.

Wenn der Besuch mehrerer National und State Parks vorgesehen ist, bietet sich der Erwerb eines jeweiligen Jahrespasses an.Der Annual Pass für alle National Parks der USA kostet z.B. 80$, ist 1 Jahr gültig und kann beliebig oft verwendet werden. Für uns hatte er sich nach nur 3 Parks bereits amortisiert! 

Nach Überqueren der State Boarder sollte ein Stop beim Welcome Center und nach erreichen einer Stadt, Sehenswürdigkeit, Park etc., ein Visitor Center obligatorisch sein. Hier erhält man kostenlos jede touristische Hilfe, Karten, Campingplatz-Verzeichnisse, Broschüren, Wander- und Besichtigungsvorschläge etc.. Auch in den AAA-Büros werden diese Informationsmittel kostenlos zur Verfügung gestell.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass in Nord-Amerika eine sehr gute touristische Infrastruktur für Camper vorhanden ist und somit ein sorgloses Reisen ermöglicht. Jeder unserer Tourabschnitte bietet schöne Landschaften und Erlebnisse, sodass er auch separat bereist werden kann. Die vielen fantastischen Parks im Westen, wie Grand Canyon, Brice Canyon, Arches, Monument Valley, Arches, Lake Powel etc.ect., sind ebenfalls eine Reise wert. Wir haben sie ausgelassen, da wir in den Vorjahren teilweise mehrmals schon dort waren. So haben wir uns mehr Zeit für die uns weniger bekannten Südstaaten gelassen.

Noch ein Wort zum Timing und Wetter der 9-monatigen Reise. Im Mai sind wir in Ostkanada in den Frühling gestartet, mit noch etwas kühlen Temperaturen. Die Temperaten in Alaska im Juni waren widererwartend gut 20°C. Die Rocky Mountains und der nördliche Westen boten uns schönes Wetter mit Temperaturen, je nach Höhenlage, 10-25°C. Der Süden auch überwiegend sonnig im höheren 20°-Bereich, in der Wüste 30°C. Der Januar und Februar in Florida angenehm warm, hinundwieder nach etwas Regen etwas kühler, aber kein Winter!!

Wer mit eigenem Fahrzeug seine Reise unterbrechen möchte oder muß, der kann es in der Zwischenzeit in einem Storage unterbringen, denn davon gibt es sehr viele.

Jeden, der sich mit dem Gedanken trägt, eine Reise dieser Art wie wir sie gemacht haben, zu unternehmen, können wir nur ermutigen es zu tun. Ein unvergessliches Abenteuer ist garantiert. Wer der Offenheit der Amerikaner ebenfalls offen begegnet, wird gastfreundschaftliche Menschen treffen und in ihren Familien Einblicke ins amerikanische Leben erhalten, die ein "normaler" Tourist nicht erleben wird. Wir hatten mehrmals die Gelegenheit und haben Freunde gewonnen. Für uns werden die außergewöhnlichen Eindrücke und die Freiheit auf Rädern dieser Reise das größte Erlebnis unseres Camperlebens bleiben.

Zum Schluß möchten wir uns bei allen bedanken, die uns auf dieser Reise "gefolgt" sind, ebenso für die netten Kommentare. Vielleicht haben wir ja den einen oder anderen ermuntert und ermutigt unseren Traum -oder ähnlich - ebenfalls zu leben!!!


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