Italien - Land der Sehnsucht

von Andrea Auf Reisen

Italien - Land der Sehnsucht

... ist auch im Winter eine Reise wert. Oder gerade im Winter? - Da gibt es keine überfüllten Städte. Da ist Italien ursprünglich. Wir haben Italien so erlebt und auch den Frühling gefunden. Thüringen - Brenner - Gardasee - Mantua - Cinque Terre - Toskana - Umbrien - Rimini - Venedig - Gardasee - Brenner - Thüringen Ca. 3600 km waren wir unterwegs. In der Regel sind wir frühs zwischen 10:00 und 10:30 gestartet. Wir haben versucht immer im Hellen spätestens 17:00 Uhr am Stellplatz zu sein. In Rimini ist es uns nicht gelungen, weil erst ein anderer Stellplatz geplant war.

Tag 1

Vorwort und 1. Übernachtung

Vorwort
Wir haben uns verliebt. Im November 2018 auf der Messe "Reisen und Caravan". Besonders der großzügige Wohnraum Dank der Hubbetten hat uns gefallen.

Am Freitag, den 1. Februar 2019 war es soweit. Wir haben ihn in Nürnberg abgeholt. Stolz wie Bolle ging es heim.

Dann haben wir ihn voller Vorfreude eingeräumt und wohnlich gestaltet.

Und am Mittwoch sind wir los. Wir hatten keinen Plan. Wir wollten ihn nur ausprobieren einfach weg. Wichtigstes und einzigstes Utensil war der Stellplatzführer. Wir kennen uns eigentlich sehr gut in Europa aus als Reisebusfahrer und Reiseleiter. Reisebusfahrer kommen viel herum, müssen aber manchmal jwd parken und so sehen sie nicht alle schönen Fleckchen. Ich wollte meinem Mann auf jeden Mal die Cinque Terre zeigen und dann wollten wir vielleicht Richtung Frankreich.

Wir haben versucht auf jeden Fall Stellplätze mit Strom anzufahren. Das hat geklappt. Das war für uns das wichtigste. Wasser zum Auffüllen ist auch wichtig. Und wir wollten so oft wie möglich, Stellplätze mit sanitären Einrichtungen anfahren. Wenn man keine sanitären Einrichtungen hat, braucht man Entleerungsmöglichkeiten.

Wir sind unter anderem nicht in Frankreich gelandet, weil im Februar auch noch nicht alle Stellplätze geöffnet sind. - Aber das hat nichts gemacht.



Es geht los...
Unsere 1. Übernachtung: Alpencamp - Stellplatz für Wohnmobile in Garmisch Partenkirchen an der Talstation der Wankbahn. Gut über die Straße erreichbar. Die Rezeption ist stundenweise besetzt. Strom gegen Gebühr. WC, Waschbecken, Dusche in der Talstation der Wankbahn. Etwas in die Jahre gekommen. Busanschluss, um nach GAP zu fahren. Ruhige Lage. Panoramablick in die Berge.

Es war in dieser Nacht sehr kalt. - 10 Grad. Hurra - wir sind nicht erfroren. Haben die ganze Nacht die Heizung laufen lassen. Unsere Heizung läuft mit Diesel.


Tag 2

Viel Schnee auf dem Weg Richtung Süden

Wir stehen gegen 08:00 Uhr auf und kommen gegen 10:30 Uhr los. Bis man sich organisiert hat, das dauert.

Nicht nur in Bayern gibt es viel Schnee. Der Brenner versinkt im Schnee und in Südtirol wird der viele Schnee per Lkw's abgefahren.

Eine kurze Pause legen wir am Kalterer See ein.
Still und klar liegt der See - winterliche Eindrücke vom Kalterer See. Es ist der größte See von Südtirol und der wärmste See der Alpen. Dieses Gebiet ist das bekannteste Weinanbaugebiet von Südtirol. Hier gibt es ausgedehnte Weinberge. Altehrwürdige Weingüter laden zur Einkehr ein. Noch - sind nur die Enten da.

Wir fahren nur Landstraße. Wir haben ja Zeit. Wir wollen aber unbedingt noch im Hellen am Stellplatz sein. Erst hatte ich Arco geplant, dann an Brentanico gedacht - Rovereto ist es geworden. Man kommt doch nicht so schnell vorwärts wie gedacht und spät weg sind wir in der Frühe auch noch.

Unser Stellplatz:
Camper Parking Area - Oak Rovereto.

Übersichtlicher Wohnmobilstellplatz. Abgeschlossene Anlage mit Schranke. Beleuchtet. Wirkt sauber und ordentlich. Sitzgelegenheit und Tische im Freien. Rezeption stundenweise besetzt. Dort in dem Häuschen auch Sanitärbereich mit WC, Waschbecken, Dusche. In einem anderen Raum: Spülbecken zum Abwaschen und Waschmaschine (gegen Gebühr) vorhanden. Abfallentsorgung im Freien möglich (Trennen). WC kann neben dem Parkplatz abgelassen werden. Strom ist mit der Stellplatzpauschale abgegolten und muss nicht extra bezahlt werden. Stellplatz befindet sich am nördlichen Stadtrand von Rovereto und ist an der SS 12 ausgeschildert. Einziges Manko recht laut durch Straßenverkehr und Eisenbahnlinie.
Tag 3

Zuerst einmal nach Arco

Erstes Ziel war das historische Städtchen Arco. Ca. 10 km vom Nordende des Gardasees gelegen. Das markante Stadtbild mit dem Bergsporn und den Ruinen hat mich schon immer interessiert.

Wir haben bei sehr frühlingshaften Wetter (11 Grad) einen Spaziergang hinauf zur Burgruine unternommen. Es ging zickzack am Berg hinauf. Der Weg unter Olivenbäumen war sehr gepflegt. Überall Bänke und tolle Aussicht. Er wurde im 19. Jh in der Zeit der Romantik angelegt, weil zu der Zeit auch viele Kurgäste des österreichischen Kaiserhofes hier weilten. Leider war die Burg zu. Der Spaziergang hat sich trotzdem gelohnt.

Zurück ging es durch enge Altstadtgassen und über den Markt.

Limone - einmal ohne Touristen

Weiter ging es zum Gardasee. An der Westseite lockt uns das kleine pitoreske Limone. Mein persönlicher Favorit am Gardasee, dank der Lage und den engen Gassen. Mein Mann liebt den Ort wegen seiner Schuhgeschäfte. Er bekommt da immer was nach seinem Geschmack. Außer heute. Es waren alle Geschäfte zu. Verammelt. Und wir waren so ziemlich die einzigsten Besucher. 🤩

Der Parkplatz für Wohnmobile ist nicht ausgeschildert. Unten am Wasser sind nur Parkplätze für Busse und Pkw's. Wir wurden weggeschickt. Man muss, wenn man an dem Platz mit dem kleinen Busbahnhof bzw. bei der Touristinformation ist, bergan fahren und dann ist links auf einer Terasse der Parkplatz. Auf jeden Fall hat man eine tolle Aussicht. Und in die Altstadt ist es auch nicht weit.

Und jetzt noch zum Stellplatz

Wir fahren am beeindruckenden Westufer entlang. Sehr oft reichen die Felsen direkt ins Wasser. Es gibt viele Tunnel. Und später dann such einige größere Städte, die wir passieren.

Der Gardasee, dergrößte See Italiens ist mein absoluter Lieblingssee. Malerisch. Herrliche Landschaft. Im nördlichen Teil schmal und von hohen Bergen gesäumt wie ein Fjord. Im mittleren Teil gehen die hohen Berge in Hügel über. Im Süden ist der Gardasee sehr breit und recht flach ist die Landschaft. Deswegen hier die größeren Städte, Freizeitparks und große Campingplätze. Hier hat man dafür Platz. Viele pittoreske Orte: viele mit einer Scaliger Burg, enge Gässchen und einem kleinen Hafen, wo Boote schaukeln. Die Gegend mutet sehr mediterran an. Das Klima ist mild, deswegen gibt es viel Mittelmeervegetation. Die Wasserqualität ist bestens. Das Ufer ist meist steinig. Der Norden ist Dank seiner Winde bekanntes Segel- und Surfgebiet.


Wir übernachten auf dem Camper Parking Area - The Beach in der Nähe von Desenzano del Garda.

Guter Stellplatz für Wohnmobile. Schöne und recht ruhige Lage gleich am Gardasee. Deswegen ist später noch ein kleiner Spaziergang möglich. Stehtoiletten und Duschmöglichkeiten vorhanden. Strom wird nach dem Aufenthalt lt. Zählerstand abgerechnet. Einkehren ist in der benachbarten Pizzeria möglich.
Tag 4

Festungsstädtchen am Gardasee

Ein Stopp in dem von beeindruckenden, mächtigen Festungsmauern umgebenen Peschiera del Garda lohnt immer.

Beim Spaziergang über die Bollwerke mit Blick auf die Wassergräben, auf den Mincio, die Altstadt und den Hafen erlebt man die besondere Stimmung der Stadt

Die sternförmig angelegte Altstadt, welche sich über eine der Inseln erstreckt wird von einer mächtigen Festung dominiert. Diese war von den österreichischen Herrschern bis ins 19. Jahrhundert vehement gegen die italienischen Freiheitskämpfer verteidigt worden.

Alt wie ein Baum...

möchte ich werden...

Eine 200 jährige Platane in Peschiera.
Typisch für Platanen: Die Borke blättert jährlich in dünnen Platten ab und hinterlässt ein typisches Mosaik aus weißlichen und grünlichen Bereichen

Weiter Richtung Po-Ebene

Unser nächstes Ziel: ein sehr historisches. Solferino. Die blutige Schlacht von Solferino am 24. Juni 1859 zwischen den Franzosen und den Österreichern hat den Schweizer Henry Dunant damals dort bewogen, das "Rote Kreuz" zu gründen. Es war eine Entscheidungsschlacht im Krieg von Sardinien zwischen Österreich und dem Königreich Sardinien und dessen Verbündetem Frankreich unter Napoleon III. Durch die Niederlage der Österreicher wurde der Krieg gewonnen und der Weg zur Einigung Italiens eröffnet. - Diese Geschichte erzähle ich jedesmal den Reisegästen und war dort noch nicht. Da muss ich hin.

Meine Vorstellung, dass Solferino in der flachen Po - Ebene liegt, stimmt nicht. Es liegt in hügeliger Landschaft. Wir fahren Richtung Castello einen Berg hinauf und parken beim Friedhof, der liegt Solferino Castello gegenüber.

Alt - Solferino

Wir gehen durch Alt Solferino (riesiger Platz mit Kirche und alten Häusern).

Das "Rot-Kreuz-Denkmal"

Es geht durch eine eng bestandene, hohe Zypressenallee zum Roten Kreuz Denkmal. Und dann zu einer alten Ruine. Überall gemalte Schilder, die die Schlacht darstellen. Und einmal im Jahr, im August, wird die Schlacht historisch nachgestellt.

Im Stadtteil unterhalb von Solferino Castello gibt es auch noch verschiedene Denkmäler, Museen und Parkplätze.

Heutiges Ziel: Mantua

Wir fahren noch zu unserem nächsten Stellplatz nach Mantua. Es war Samstag und auf dem Stellplatz wimmelte es von Italienern. Die Italiener lieben Wohnmobile und machen gerne am Wochenende einen Ausflug.

Camper Parking Area Farafucile:
Großer Stellplatz für Wohnmobile. Einfahrt nicht für alle Größen geeignet. Sanitäranlagen großzügig, ordentlich, sauber. Spülbereich zum Abwaschen vor dem Gebäude (warmes Wasser). Strom, Frischwasser im Preis inklusive. Videoüberwacht, Schranke. Gegenüber der Altstadt. Kurzer Weg dahin.

Mantua - Ansicht von Stellplatz Nähe

Sollte man sich anschauen. Die Altstadt ist sehr sehenswert mit ihren verschachtelten Palästen und den vielen Kirchen. Die Stadtansicht vom Damm aus ist auf jeden Fall ein Foto wert, denn diese Ansicht ist mit den "gebündelten" Sehenswürdigkeiten auf einen Blick recht imposant. Zudem ist Mantua noch wenig von ausländischen Touristen beachtet und bietet Mantua ein wunderschönes Stadtflair, sowohl innerhalb der mittelalterlichen Stadtmauern als auch außerhalb in den grünen Parks an den drei Seen, den der Mincio um Mantua herum bildet.
Tag 5

Wir bleiben heute in Mantua!

Für uns ist es wichtig, "entschleunigt" zu reisen und frei zu sein. Das ist ja bei Busreisen bekanntermaßen nicht so möglich. Also Entschleunigung ist gar nicht so einfach. Das müssen wir erst lernen. Man hat keine Termine. Man muss nicht zig Kilometer fahren. Man kann sich auch mal entschließen, hier bleibe ich einen Tag länger. Und das machen wir. Deswegen bleiben wir heute in Mantua. Unser Stellplatz ist ja nicht weit von der Altstadt, man muss nur über den Damm gehen. Mantua ruft...

Was für riesige Paläste

Hier gibt es einen der größten Paläste Italiens. Hier hatte die Familie Gonzaga das Sagen.

und was für eine alte Kirche,

die auch von Innen sehenswert ist.

Die Innenstadt

beeindruckt durch große Plätze und einem mittelalterlichen Erscheinungsbild. Uns gefällt es auch bei regnerischen Wetter.

Die Touristinformation, in der man einen Stadtplan und andere wertvolle Tips erhalten kann, hat auch am Sonntag geöffnet.

Wir haben dann den Spaziergang fortgesetzt zum Andreas Hofer Denkmal. Der Südtiroler Freiheitskämpfer wurde in Mantua von den Franzosen erschossen. Ich war allerdings etwas enttäuscht, es war recht einfach.
Tag 6

Appeninnen - Überquerung

Am Montag, den 11. Februar sind wir dann weiter gefahren. Auf der Landstraße ging es bei sonnigen Wetter durch die Po - Ebene. Viele Felder, große Höfe, ab und zu auch verfallen. Großflächige Dörfer. Holperstrassen. Viele Tiertransport - kein Wunder, denn wir sind in einem großen Schweinezuchtgebiet.

Heute geht es dann auf der Landstraße 62 über die Appenin. Grandiose Straße mit vielen Kurven, einem ständigen Auf und Ab. Herrliche Aussichten. Wenig Verkehr. Qualitätsmäßig gut ausgebaut. Vereinzelte Häuser, viele haben bessere Zeiten gesehen. Der Weg zieht sich. Schneereste. Höchste Stelle der Straße ist der Cisa Pass in 1004 m Höhe.

Agrotourismo

Unsere nächste Übernachtung war auf einem Landgut / Agrotourismo:
Cascina dei Peri / Castelnuovo Magra

Einfache Stellplätze für Wohnmobile. Anfahrt etwas abenteuerlich auf schmalem Weg mit tiefhängenden Ästen. Hatten Angst wegen Kratzern am Auto und um die Antenne. Ländliche Gegend. An sonnenverwöhnten Hanglage zum Meer. Romantische und ruhige Lage der Stellplätze. Wir hörten nur Vogelgezwitscher, das Schnattern der Gänse, das Krähen des Hahns und das Bellen vom Hund. WC, Waschbecken, Dusche ist über Treppen außen am Haus entlang zu erreichen. 1 mal jeweils in einem Raum im Haus. Für Strom hängt am Platz ein Kasten. Strom, Dusche ist extra zu bezahlen. Wir haben 23,80 Euro für eine Nacht und 2 Personen bezahlt. Ohne Dusche, denn das für uns dann doch lieber nichts.

Unser Weg zur Toilette...

ist relativ weit. Hat aber eine schöne Aussicht.
Tag 7

Wir passieren La Spezia,...

eine wichtige Hafenstadt und Militärbasis Italien. Auf dem Weg Richtung Cinque Terre bietet sich ein schöner Blick auf die Stadt.

1.Eindruck: CinqueTerre

Cinque Terre heißt 5 "Erden" / 5 "Flecken" / 5 Dörfer". Romantisch unterhalb steiler Hänge, in Buchten Die "5 Dörfer" sind ablegen. Es gibt keine durchgängige Straße, die die Orte verbindet.

Wir fahren die Cinque Terre von Osten an. Die 2. Ortschaft ist Manarola, der älteste Ort der Cinque Terre. Wir wissen, dass es dort einen Parkplatz gibt und fahren ihn an.

Manarola

Wir spazieren vom Parkplatz zum Hafen

Der Frühling ist da:

Diese Katze genießt die warmen Sonnenstrahlen

Ein schöner und bequemer Spazierweg...

war immer die Via de Amore / Der Weg der Liebe. Über diesen Weg kann man in ca. 15 - 20 min Gehzeit gemütlich Riomaggiore erreichen.
Hinter dem kleinen Bahnhof beginnt der Weg. Wir kommen nicht weit, denn der Weg ist immer noch geschlossen - und das seit 7 Jahren. Schade.

Riomaggiore..

ist die östlichste Ortschaft der Cinque Terre.

Wir haben dann nur oberhalb von Riomaggiore einen Fotostopp gemacht.

Unser nächster Stellplatz für 2 Nächte:

Area Sosta Camper - Il Poggio

Sauberer, kleiner Stellplatz oberhalb von Monterosso al Mare (Fußweg nach Monterosso ca. 20 min). Im Sommer sollte man vorbestellen. Über die Straße gut zu erreichen. Nette Stellplatzbetreiber, die auch viele nützliche Informationen geben. Strom, FW, W-Lan, Shuttle nach Monterosso. Geschäftszeiten: 17 - 19 und 9 - 11 Uhr. Mit 25,- Euro pro Nacht relativ teuer. Aber eben zur Erkundung der 5 Terre bestens geeignet.

Erst war mein Mann von dem Stellplatz nicht sehr begeistert. Weil hier gibt es keine Sanitäreinrichtungen. Aber hey, das wichtigste ist da: Strom und Frischwasser. - Und wozu hat man das Wohnmobil? Vorteil: Eindeutig die Sauberkeit in den eigenen 4 - Wänden.
Tag 8

Monterosso al Mare,



den größten Ort der Cinque Terre, erkunden wir zuerst. Hier ist am meisten los: die meisten Hotels, die meisten Restaurants und Geschäfte, die meisten Leute, der breiteste Strand.

Die Cinque-Terre-Idylle findet man in Monterosso in der Saison nicht, aber dafür hat man bei den Hotels, beim Essen gehen und Einkaufen mehr Auswahl als in den Nachbardörfern.

Und außerdem findet sich hier der einzige große Badestrand der Cinque Terre.

Und schön - schön ist es in Monterosso allemal.

Sehenswert

ist die Kirche San Giovanni Battista aus dem 13. Jahrhundert.

Es ist noch früh am Tag,...

deshalb beschlossen wir in den Nachbarort Vernazza zu laufen. 1,5 Sunden stand auf dem Wegweiser. Auf geht's.

Zuerst war der Weg sehr schön. Sehr schön einfach: eben und gepflastert. So kann es weitergehen...

Dann wurde es naturbelassener,...

unwegsamer und steiler: es ging durch die typische, geschützte Terrassenlandschaft mit den Weinreben. Dann durch Wald.
Zig Treppen. Buh...

und aussichtsreich

Endlich ist Vernazza in Sicht

Oh mann, wir hätten Wasser mitnehmen sollen.

Jetzt noch da runter...

Nach 2 Stunden erreichen wir die ersten Häuser. Und nicht zu glauben, da geht es doch wieder trepp auf.

Vernazza

ist unglaublich schön - die Lage auf einer kleinen Halbinsel begeistert, die alten Burgtürme, der Felsenhintergrund und die kleine Piazza am Meer faszinieren. Kein Wunder, daß Vernazza in keiner Ligurien-Reportage fehlt, daß von DuMont bis Merian jeder Riviera-Führer das malerische Örtchen aufs Titelbild bringt. Aber das Ganze hat seinen Preis: Hier wird es häufig sehr voll. An Wochenenden und Feiertagen sollte man Vernazza weiträumig umgehen, denn wenn sich die Reisegruppen auf der Hauptgasse vom Bahnhof zum Hafen wälzen, verliert man den Spaß.

An der Hafenpiazza trifft sich alle Welt, man kann draußen essen, den Wellen, Katzen, Kindern, Mammas und Opas bei ihrem Treiben zuschauen.

Fast alleine waren wir...

Dank der Jahreszeit.

Abgesehen von einigen asiatischen Touristengruppen, nur eine Handvoll Italiener, Engländer, Franzosen und wir - und den paar Einheimischen. Dafür sind wir fast verdurstet, weil fast alles zu hatte.


Bahnfahrt nach Corniglia

Wir haben noch Zeit. Dann lass uns noch in den nächsten Ort fahren. Wir stehen hier am Bahnhof von Vernazza. Jede Stunde fährt ein Zug. Die Cinque Terre liegen an der Bahnlinie La Spezia - Genua. Die Züge verkehren stündlich und halten in allen Orten der Cinque Terre. Man kauft am Automaten oder am Schalter eine Fahrkarte. An einem anderen Automaten muss man sie, bevor der Zug kommt, entwerten. Von der Entwertung an, ist der Fahrschein noch 90 min gültig. Die Fahrtstrecke zwischen den Orten ist kurz und verläuft meist im Tunnel.

Wieder Treppen..

schier endlos anmutend, sehen wir vom Bahnhof aus. Oh weh... 377 Stufen sollen es sein... Boh!


Corniglia ist das mittlere der fünf Dörfer und unterscheidet sich insofern von seinen Nachbarorten, dass es nicht direkt am Meer liegt und daher keinen eigenen Hafen hat. Das Dorf thront stolz auf einem Berg ca. 100 m über dem Meer und bietet eine wunderbare Sicht über Küste und Meer.
Vom Meer aus erstrahlt Corniglia wie eine Perle auf einem Fels. Eine Terrasse bietet einen herrlichen Ausblick über das Meer und zu den anderen vier Orten der Cinque Terre.

Ein Geheimtipp


ist für mich Corniglia Dank seiner romantischen Gassen.

und wegen den tollen Aussichten

von den Terassen.

Jetzt haben wir Durst!

Noch eine Erfrischung auf einer Bank am Dorfplatz vor der Kirche und neben einer winzigen Trattoria, die, weil die einzig geöffnete, hoffnungslos überfüllt war.

Und dann noch schnell auf die Toilette. Ja - wo ist sie denn? Im Inneren nicht. Man muss außen am Haus Steintreppen steigen. Hat Ausblick. Und steht dann vor der Tür...

Jetzt aber Tempo,

nichts wie runter zum Bahnhof.

Geschafft!

Da kommt auch schon der Zug.

Haben wir heute den Frühling gesehen?

Ja!
Tag 9

Wohin soll es denn gehen?

Geplant war Richtung Blumenriviera und dann nach Frankreich. Allerdings die Stellplätze. Viele sind noch zu. Andere haben kein Strom. So haben wir uns umentschieden. Wir starten Richtung Toskana.

Wir wollen Carrara sehen!

Die Marmorberge kommen immer näher.

Die Auffahrt

Man fährt mit seinem eigenen Fahrzeug auf einer schmalen Bergstraße in die Welt der Marmorsteinbrüche hinein. Emsig wie die Ameisen huschen die Lkw's im Einbahnstraßen - System hoch und runter. Wir Besucher kommen aus dem Staunen, nicht heraus und dem entsprechend langsam fährt man. Da braucht man starke Nerven, denn die Lkw - Fahrer hupen und drängeln natürlich. Kein Wunder sie müssen schaffen. Und welchen Marmorbrocken so mancher Lkw geladen hat. Wahnsinn.

Schöne Ausblicke

auf die Umgebung gibt es auch. Man erkennt sogar die Versilia Küste.

Endlich oben.

Hier erlebt man diese jahrhunderte alte Steinbruchwelt. Live. Man ist mittendrin. Wieviel Berg ist hier schon abgetragen.... Hier hat einst Michelangelo den besten Marmor gesucht und abtragen lassen.

Hier oben gibt es Parkplätze, Toiletten, Souvenire, eine Bar, ein Museum und man sieht auch wie Marmorblöcke bearbeitet werden.

Das Museum

ist sehr liebenswert und informativ zur Geschichte der Marmorsteinbrüche gestaltet. 2,- Euro Eintritt nur. Mit den Allrad - Jeeps ist auch eine geführte Tour möglich. Aber mir reicht unser jetziger Standort und was ich gesehen habe.

Frühlingsgefühle

Nachdem wir das Auto gewaschen haben, weil Carrara bedeutet auch immer Staub, und wenn es nass ist, Schlamm, fahren wir weiter.
Was mir gefällt: Orangenbäumchen am Straßenrand, kahle Alleenbäumchen und die Dreikankantfeile (das gewandeste Fahrzeug Italiens).

Unser heutiges Stellplatzziel

ist Lucca. Als Stellplatz habe ich "Il parcheggio del borgo" ausgesucht.

Übersichtlicher Stellplatz für Wohnmobile in einem Hinterhof einer Werkstatt. Der Betreiber ist sehr nett und gibt viele Informationen und hilft auch mal bei Problemen. Danke. Man steht sicher. WC, Dusche, Frischwasser und Stromanschluss vorhanden. Man kann Altwasser ablassen. Es ist alles sehr ordentlich und sauber.
Und zur Altstadt läuft man nicht weit.

Mitten in Lucca

waren wir also.
Also, wenn man in die Toskana fährt, fährt man auf jeden Fall nach Pisa, Florenz, Siena (wir nicht, denn diese wunderbaren Städte kennen wir beide). Man kommt nicht wegen Lucca in die Toskana. Meistens macht man Lucca so nebenher. Lucca ist ein wenig ein "Stiefkind" - Aber es lohnt, Lucca zu besuchen. Es ist eine schöne Stadt. Lucca - die unbekannte Schöne.
Man kann auf der mächtigen Wallanlage gut entlangspazieren. Durch ebenso mächtige Stadttore gelangt man in die Altstadt mit den schmalen Gassen, den hohen Häusern, Kirchen, seinen Geschlechtertürmen und seinen toskanischen Spezialitätenläden. Sehr interessant und lebendig ist der Platz des Amfitheater, der auch die Form und die Zugänge eines solchen hat.

Mitten in Lucca

gibt es auch in den Altstadtgassen typische Spezialitätenläden...
Tag 10

In Castelfalfi (ein wahres Kleinod)

machen wir am 15. Februar einen Stopp.
Durch Zufall hindurchgefahren. Dank eines großzügigen Parkplatz gehalten. Ein schmucker, sauberer Ort - mit schöner Aussicht.

San Gimignano

sollte man nicht verpassen. Echt schön in der typischen, hügligen Landschaft der Toskana gelegen. Mittelalter pur. Wir waren im Februar da, da ist das Städtchen ursprünglich ruhig und nicht überlaufen.
San Gimignano ist ein Highlight der und als "Manhatten" der Toskana bekannt, wegen der vielen gut erhaltenen "Geschlechtertürme" und dem gut erhaltenen mittelalterlichen Stadbild über die Grenzen der Toskana, selbst von Italien bekannt. Geschlechtertürme sind Wohntürme von reichen Kaufleuten.

Mit unserem Fahrzeug mussten wir in Santa Lucia parken (ist ausgeschildert). Stellplatz und Parkplatz für Wohnmobile ohne jeglichen Service. Gebührenpflichtig. Ca. 2 km vom Zentrum von San Gimignano entfernt. Man läuft ca. 30 min oder kann mit dem Parkticket kostenlos den "Stadtbus / Citybus" nutzen, der stündlich fährt.

San Gimignano

schöne Ansicht und Aussicht

San Gimignano...

und seine Wohntürme

San Gimignano

bedeutet bestens konserviertes Mittelalter

Weiter zum Stellplatz

ging es Richtung Siena. Kurz vorher sieht man von der Schnellstrasse immer eine ganz tolle Stadtmauer mit Türmen auf dem Berg. In meinem schlauen Stellplatzführerbuch habe ich gelesen, dass man da übernachten kann, also nichts wie hin.

Unser Stellplatz:
Area Sosta Camper - Monteriggioni

Großzügige Stellplatzanlage unterhalb von Monteriggione. Von hier aus kurzer Spaziergang nach Monteriggione möglich. Es lohnt sich: zwar ist der Ort klein und übersichtlich, er steckt aber voll Geschichte und hat eine vollständige Wehrmauer mit Türmen (das Wahrzeichen). Der Stellplatz liegt nicht weit von einer Straße, nachts waren wir aber davon nicht beeinträchtigt. Die Handhabung der Stellplatzgegebenheiten ist etwas "eigen". An der Schranke muss man zuerst zum Automaten und bezahlen. Da bekommt man eine Card, hält diese gegen die markierte Stelle, dann öffnet sich die Schranke. Nach dem Aufenthalt wieder Abgabe in den Automaten und 4 Euro zurück (dachte ich, ging aber nicht). Strom am Stellplatz. WC und Altwasserablass ist möglich. Häuschen mit WC, Waschbecken innen und außen sowie Duschmöglichkeit. Dusche gegen Gebühr. Da es so eigenartig beschrieben war, haben wir diese Dusche nicht benutzt.

Einen schönen Spaziergang

am Abend haben wir vom Stellplatz nach Montereggioni unternommen. Über Treppen erreichten wir die wuchtige Stadtmauer mit ihren 14 Wachtürmen. Durch das Stadttor betritt man die Anlage. Dann steht man schon auf dem Hauptplatz mit Kirche, Post, Lokalen, öffentlichem WC. Vom Hauptplatz führen schmale Gassen zum anderen Ende der Stadtmauer. Kunsthandwerker laden hier und da zum Hereinschauen ein.

Der Ort wurde vom nahen Siena erbaut, um einen strategischen Vorposten gegen das rivalisierende Florenz zu schaffen.
Tag 11

Fahrt durch die Bilderbuch - Toskana

Wir machen einen Abstecher!

Wir sind nur noch ca. 120 km nördlich von Rom in der Region Latium.

Wir machen einen Abstecher zum Bolsena See. Ein ziemlich runder See vulkanischen Ursprungs.

Der Bolsena See ist Erholungsgebiet. Er steht für sanften Tourismus. Trotz seiner landschaftlichen Schönheit und der Nähe zu Rom und dem Touristenzentrum Toskana ist dieses Gebiet jedoch touristisch wenig erschlossen.
Die intakte Natur bildet ein Paradies für Wasservögel, Fische. Der See ist sehr sauber. Die Gegend ist ein Musterbeispiel für Naturschutz. Auch hier kommt langsam der Frühling an.

Richtung Orvieto

Unser heutiges Ziel ist: Orvieto im Südwesten Umbriens. Ich kenne die Stadtansicht von der Vorbeifahrt auf der Autobahn.

Die gesamte Altstadt ist auf einem Felsplateau aus errichtet.

Unser Stellplatz in Orvieto

Area Sosta Camper Battistelli Renzo

Recht große, aber übersichtlich angeordnete Stellplatzanlage.
Sehr günstig zur Erkundung von Orvieto (gleich neben der Funiculare). Orvieto ist eine total beeindruckende Stadt: die Lage auf dem Stadtfelsen, der Dom, die Kastellmauer, die Ausblicke, die etruskische Geschichte.
Die Sanitäranlagen (sauber und ordentlich), Strom, Wasser inklusive. Brötchenservice wird angeboten. Ein kleiner Shop ist auch vorhanden. Personal war freundlich. Allerdings die Lage zwischen 2 Bahnstrecken war etwas belastend, obwohl Samstag auf Sonntag nachts wenig zu hören war.

Stellplatz von oben

erkennt man hier:

Wie gelangt man zur Altstadt?

Mit der Funiculare gelangt man vom Bahnhof in der Unterstadt zur Oberstadt.

Eine der interessantesten Städte

Umbriens ist Orvieto mit seiner historische Altstadt und ihren schmalen Gassen und versteckten Plätzen. Orvieto besitzt neben vielen bedeutenden Sehenswürdigkeiten auch einen ganz besonderen Charme.

Im 13. und 14. Jh. war das mittelalterliche Orvieto auf dem Höhepunkt seiner Macht und seines Reichtums, wie die herrlichen Gebäude, noch heute der Stolz der Stadt, bezeugen.

Und ist die Heimat eines sehr bekannten Weißweines, dem Orvieto Classico.

Wir spazieren

durch die Altstadt

Zum Domplatz

... wo sich auch der Dom Santa Maria Assuanta befindet.

Orvieto verfügt mit dem Dom einen der reichsten Kunst- und Kulturschätze Umbriens. Der Dom gilt als einer der der schönsten Bauwerke der italienischen Gotik. Der Dom (13. Jh) gehört, mit seiner prächtigen Fassade und zahlreichen Meisterwerken der Kunst im Inneren, zu den erhabensten Leistungen der italienischen Architektur.

Die wunderschöne gotische Fassade mit Mosaiken und Basreliefs präsentiert sich mit einer herrlichen Rosette.

Die Innenräume

beherbergen zahlreiche Werke, darunter ein Meisterwerk der italienischen Malerei des 15.-16. Jh. (Freskenmalerei).

Und das sollte man auch nicht verpassen!

Zum Schluss noch einen Abstecher zur Festung Albornoz, denn hier gibt es schöne Ausblicke und mächtige Mauern zu bestaunen.

Sie wurde erbaut unter Kardinal Albornoz zur Zeit, als die Päpste in Avignon residierten.
Tag 12

Weiter durch Umbrien

Am Sonntag, den 17. Februar fahren wir weiter. Wir wollen noch mehr von Umbrien sehen.

Wir wollen noch mehr von Umbrien sehen. Umbrien ist eine der wenigen Regionen Italien ohne Meerzugang. Die Landschaft erinnert sehr oft an die Toskana, ist aber etwas rauer und auch unberührter und unbekannter als die der Nachbarregion. Sie wird wegen der dichten Wälder häufig als das "grüne Herz" Italiens bezeichnet und ist bekannt für ihre auf Hügeln erbauten mittelalterlichen Städte, die dichten Wälder und die Trüffel.

Oh - hier ist es aber schön.

Das wollen wir uns anschauen.

Das ist Spoleto.
"Spoleto ist die schönste Entdeckung, die ich in Italien gemacht habe" schrieb Hermann Hesse 1911 an seine Frau.

Der Altstadt zieht sich den Hang hinauf, bis hin zur mächtigen päpstlichen Burganlage, die auf dem Gipfel des Hügels die Stadt überragt und dominiert.

Dank diverser Fahrstühle kann man die Stadt auf unbeschwerliche Art erkunden.

Spoletto

Durch romantische Altstadtgassen geht es hinauf

... dann kommt man zur Burg

und hat viele schöne Ausblicke.

Die Rocca Albornoz, die päpstliche Burganlage, die Spoleto überragt, wurde ab 1359 gebaut.

Das Aquadukt

sieht man auch von dem Burggelände aus. Es ist nicht, wie man vielleicht denkt, aus römischer Zeit, sondern ein getreuer Nachbau aus dem 13. Jahrundert. Dieses Meisterwerk mittelalterlicher Bau- und Ingenieurskunst, mit einer Länge von 230 m und einer Höhe von 76 m, ist wahrscheinlich das bekannteste Bauwerk der Stadt.

Der Dom

ist das bedeutendste Bauwerk der Stadt an.

Der Dom Santa Maria Assunta (1175 errichtet im romanischen Stil; danach häufig umgebaut) hat eine stilistisch uneinheitliche Hauptfassade mit gotischen Fensterrosen, byzantische Mosaiken und ein Bogengang im Renaissancestil. Alles in allem ergibt jedoch zusammen ein beeidruckendes Ganzes. Das Innere ist ganz im Barockstil gestaltet.

Im Dom gibt es zahlreiche kostbare Werke (Fresken)

Unser Stellplatz am Sonntag:


Area Sosta Camper "L'Airone":
Niedlicher, kleiner Stellplatz im Grünen am Trasimeno See. Auf dem Platz ist es ein bischen eng zum Rangieren. Natürlich geht es aber.
Lage gut, um Bootstour zu unternehmen oder die nahe Ortschaft zu besuchen. Und, um am Wasser die Seele baumeln zu lassen. Die Bahnlinie und Straße macht die Idylle etwas kaputt.
WC, Entsorgung, Frischwasser, Spüle kostenfrei. Dusche gegen Gebühr. Der Betreiber war nett und hilfsbereit. Die Anlage war sauber und ordentlich.

Dass der Trasimeno See...

ein sehr beliebter Ausflugssee der Italiener ist, haben wir gleich bei der Ankunft am späten Sonntag Nachmittag bemerkt.
Er war sehr belebt. Kein Parkplatz war frei.

Der Trasimeno See ist der größte See der Apenninhalbinsel und der viertgrößte Italiens.

Hier ist es schön. Wir wollen einen Tag Pause machen.
Tag 13

Planänderung,

denn das Wetter sah in der Früh nicht einladend aus.

Wir wollen zur Adriaküste und in Ancona übernachten.

Auf unserer Strecke liegt noch eine interessante Stadt Umbriens: Gubbio.

Ankunft in Gubbio

Wir haben bei einem Einkaufszentrum geparkt, waren einkaufen und erobern von hier aus das Städtchen.

Gubbio zieht sich am Hang entlang. Auch hier gibt es wieder diverse kostenlose Aufstiegshilfen für die Gäste. Wir haben sie nicht genutzt. Aber ich bin echt begeistert, dass es so etwas gibt.

Gubbio ist die älteste Stadt Umbriens, ein wahres Prachtexemplar einer mittelalterlichen Stadt und reich an historischen und künstlerischen Zeugnissen.
Die mittelalterliche Ortschaft hat sich hauptsächlich zur Zeit der größten Entwicklung der Stadt im 14. Jahrhundert geformt.

Das heutige Zentrum von Gubbio

ist mittelalterlich und von engen Straßen und gotischen Bauten geprägt.

Sehr gut gefallen uns die vielen Steinhäuser. Wir sind begeistert.

Durchblicke

gibt es viele.

Parkplätze

gibt es auch interessante:

Das Wahrzeichen von Gubbio:

Auf halber Höhe des Berges liegt der imposante Priorenpalast an der Piazza Grande, dem "Balkon Umbriens". Dieser Priorenpalast von Gubbio wird in der Literatur als „einer der bedeutendsten mittelalterlichen Kommunalpaläste“ und „eine der kühnsten städtebaulichen Unternehmungen des italienischen Mittelalters“.

Ausblicke

gibt es auch:

Dicke, alte Mauern

bestaunen wir

Der Dom

Die vorhin besuchte Piazza Grande ist nicht die höchste Stelle Gubbios. Noch höher liegt der gotische Dom, der ähnlich mit Substruktionen abgestützt werden musste und den man durch enge Gassen erreicht. Die Fassade des Domes aus dem ausgehenden 13. Jahrhundert blickt auf einen kleinen Platz, der ebenso stark geneigt ist wie der Weg, den man zu ihm hochgehen muss. Der Innenraum ist ebenfalls von der starken Hanglage bestimmt.

Noch einmal Planänderung

Wir waren dann auch bei dem Stellplatz in Ancona (Camper Parking Area Storage Posatora). Er hat uns in keinster Weise zugesagt. Er sah aus wie ein Abstellplatz und war dreckig. Also sind wir weiter gefahren.

Abends

haben wir einen Stellplatz bei der Marina in Rimini erreicht.

Guter Wohnmobilstellplatz in Rimini. Strom vorhanden, man muss nur suchen, welche Säule Strom hat. Ablassen von Wasser und WC möglich. Frischwasser auch vorhanden. War alles inklusive. Lage an der Mole und Marina. Schön, um am Wasser zu bummeln. In das Stadtzentrum läuft man ca. 20 min.
Tag 14

Vorurteile

Wer denkt bei Rimini nicht an

Rimini hat mehr zu bieten

Sogar Römische Vergangenheit
Nach Rimini, nur um am Strand zu liegen? Wie langweilig. Das italienische Seebad mit seiner Tausende Jahre alten Geschichte hat so viel mehr zu bieten.
Rimini ist einer der ältesten Orte an der Adria.

Gegründet wurde die Stadt 268 v. Chr. von den Römern, wie der imposante Augustusbogens es zeigen, der 27 v. Chr zur Huligung des Kaisers errichtet wurde. Auch die Tiberiusbrücke, eine 5-bögige Konstruktion aus weißem Kalkstein beginnt unter Kaiser Augustus und wurde unter der Herrschaft von Tiberius im Jahre 21 fertiggestellt.

Die Innenstadt

ist recht großzügig gestaltet. Breite Straßen und Plätze. Viele Geschäfte lafen zum Stadtbummel ein. Die Piazza Cavour ist die "gute Stube" der Stadt.

Rimini hat auch einen Tempel

Mit Tempel ist der Dom gemeint.

Heerführer Sigismondo Malatesta errichtete den Tempel mit acht Kapellen und vielen Kunstschätzen als Mausoleum für sich und seine Geliebte Isotta Degli Atti, die später seine dritte Frau wurde. Allerdings fiel er beim Papst in Ungnade und sein Traum blieb ein unvollendetes Meisterwerk der italienischen Renaissance

Am Hafenkanal

liegen die Fischkutter und Ausflugsschiffe.

Il Borgo

muss auch unbedingt besucht werden. In den kleinen Häuschen lebten einst die Fischer. Heute sind sie bunt angemeldet und fast jedes Haus hat ein kleines Gemälde an der Fassade.

Hier ist Rimini am schönsten!

Mole 22. Und Jachthafen. Die schönste Stelle, um am Wasser entlang zu spazieren und einen Espresso in der Morgensonne zu trinken.

Lieblingsbeschäftigung am Abend

Ebbe und Flut. Einwohner gehen einer beliebten Freizeitbeschäftigung nach: Heuschreckenkrebse suchen
Tag 15

Heute geht es weiter!

Zunächst einmal fahren wir in die älteste und kleinste Republik der Welt. Nur 2 Länder in Europa sind noch kleiner: der Vatikanstaat und Monaco. San Marino. Nicht weit von Rimini entfernt. Da sind wir nicht das erste Mal. Hier kann man übrigens auch gut einkaufen und tanken. Viele kommen auch nur wegen der begehrten Euro - Münzen, die man kaufen kann, denn sie sind kaum im freien Umlauf kaum zu bekommen.

San Marino wurde das erste Mal 885 in einem Dokument erwähnt.
Die demokratische Verfassung ist sogar älter als die der Vereinigten Staaten.
Es gibt immer zwei Staatsoberhäupter, die beide jeweils nur 6 Monate im Amt bleiben. Sie werden jedes Jahr am 1. April und am 1. Oktober vom Parlament mit 60 Abgeordneten, neu gewählt. Der Außenminister von San Marino ist gleichzeitig Regierungschef. Alle 5 Jahre wird das Parlament neu gewählt.
San Marino ist stark mit Italien verbunden, vor der Einführung des Euro galt hier die die Sanmarinesische Lira, die fest an die italienische Lira gebunden war. Die äußere Sicherheit des Landes wird vom italienischen Heer garantiert, San Marino hat zwar ein eigenes kleines Heer, das aber nur symbolischen Charakter hat.
Die Bürger von San Marino zahlen kaum Steuern, aber wenn man nicht mindestens einen sanmarinesischen Elternteil hat, ist es praktisch unmöglich, die Staatsbürgerschaft dieses Kleinstaates zu erwerben.

Ankunft

Man lässt sein Fahrzeug auf einem der
gebührenpflichtigen, ausgeschilderten Parkplätze (P 10; 2 Stunden 5€; 3 Stunden 8€) stehen. Strom möglich. Ist übrigens auch als Stellplatz für die Nacht zu nutzen. Man gelangt Dank Aufzüge in die Altstadt.

Immer wieder schön: Am Stadttor steht immer ein Verkehrspolizist, der den Fahrzeug- und Fussgängerverkehr regelt. Jetzt im Februar hatte er bestimmt lange Weile, denn es war nichts los. In der Saison sieht es anders aus. 2 Millionen Gäste im Jahr. Ein Muss für jeden Rimini - Urlauber.

Durch die Altstadt...

bummeln wir gerne. Verwinkelte Gassen mit ihren Bars und Souvenirläden. Seit 2008 steht sie unter Unesco - Weltkulturerbe - Schutz.

Den Bummel von Burg zu Burg

lieben wir noch mehr.

Der Romantik - Maler Caspar David Friedrich hätte seine Freude daran.

Was für herrliche Aussichten!

Sind dort immer wieder sehr gerne: wegen der herrlichen Lage am Berg und den schönen Ausblicken.

Obwohl kaum 20 km von dem flachen Adria Strand von Rimini entfernt, liegt San Marino in einer sehr hügligen Gegend. San Marino zieht sich fast von Meerhöhe bis 756 m (Monte Titano) herauf.

Im Po - Delta

Unser nächster Stellplatz befindet sich im Schwemmgebiet des Po - Delta. In der Nähe von Comacchio.

Residence Le Saline.
Habe mir extra mal was in der Natur heraus gesucht.

Hier werden Wohnmobilstellplätze auf sandigen Salzwiesenuntergrund unweit eines Sees im Bereich vom Po - Delta angeboten. Viel Natur pur. Abseits von der Straße. Strom am Stellplatz. Sanitär sehr einfach und etwas vernachlässigt. Ich fand es sehr authentisch.

Natur pur.

Das Po - Delta ist ein Naturparadies für Wasservögel und "komische Vögel" wie uns. Im Frühling ist die Stelle für Flamingos sehr bekannt und beliebt. Der Februar ist dazu noch zu früh. Wir haben aber bei einem Spaziergang immerhin einen Fischotter gesehen.

Etwas gruselig

war es dann doch in der Nacht. So allein. Weit weg von der Zivilisation. Nur das entfernte Klacken der Fahrzeuge, die über eine Brücke fuhren, war zu hören. Hätten wir bloß den Krimi nicht geguckt.
Tag 16

Endlich wurde es hell...

Am nächsten Morgen. Nebel. Wir haben den Po, die Adige, die Brenta passiert. Es sieht immer noch gespenstisch aus...

Piave - Fluss

Wir fahren durch die Gegend, wo der Piave Fluss sich seinen Weg zur Adria bahnt. Der Fluss wurde aus Hochwassergründen mehrfach verlegt und war im 1. Weltkrieg Schauplatz von blutigen Schlachten. Damals war auch Ernest Hemmingway hier und schrieb seine Erinnerungen in "In einem anderen Land" auf.

Unser Ziel: Punta Sabbioni

Auf der Anfahrt nach Punta Sabbioni fahren wir durch eine schöne Pinienallee. Viele der Pinienalleen wurden in Italien, aus Verehrung zu den Römern, von Mussolini angelegt.
Punta Sabbioni ist ein guter Ausgangspunkt, um per Linienboot nach Venedig zu gelangen,
Die Linienboote fahren alle 30 min. Sie machen Stopp in Lido di Venezia und halten in Venedig Haltestelle San Marco, nicht weit vom Markusplatz. Eine Fahrt Hin- und zurück kostet 15,- Euro pro Person.

Unser Stellplatz ist Topp:



Al Bateo Agricampeggio
Sehr ordentlicher und übersichtlicher Stellplatz für Wohnmobile. Saubere und großzügige sanitäre Anlagen, die im Preis enthalten waren. Waschmaschine gegen Gebühr. Kostenloses WLan. Sehr nette Betreiber. Ruhige Lage. Idealer Ausgangspunkt, um Venedig zu besuchen (ca. 200 m läuft man zum Linienboot, welches die Besucher nach Venedig / S. Marco bringt). Wir waren sehr zufrieden.

Karneval

Sogar die sanitären Einrichtungen waren geschmückt

Frühlingsgefühle...

gab es auch: Gänseblümchen auf dem Stellplatz.
Tag 17

Karneval in Venedig

Geheimnisvolles Venedig

Auch rund um den Markusplatz

ist es mystisch.

Das Wetter wird freundlicher

an der Rialtobrücke und am Canale Grande.

Die Altstadt

hält viele romantische Ecken bereit!

Ich liebe Venedig

Venedig - da scheiden sich die Geister. Es ist eine meiner Lieblingsstädte. Ich war bei Sonnenschein und Hitze, bei Hochwasser und Nebel da. Und jedes mal war i c h begeistert.

Natürlich ist es auch ein teueres Pflaster. Venedig selbst hat ja eher wenige Einwohner. Die meisten leben auf dem Festland. Oder in den Ballungsstädten Mestre und Marghera.
Also nur Touristen. Und was ist das wichtigste für manchen Touristen. Natürlich - Toiletten, so kostet der Toilettengang auch locker 1,50 Euro. Da ist es manchmal besser, man sucht sich eine Bar, schaut, ob sie eine Toilette hat und trinkt im Stehen für 2,00 Euro einen Espresso. Oder trinkt einen Glühwein, hier im Sitzen, im Stehen war er günstiger. Tja, die Coperta. Imbisse findet man um die Rialtobrücke und etwas preiswerter im Stadteil San Paolo.

Wie wäre es mit einer Fahrt in der Gondel? Gondelanbieter gibt es viele. Preislich sind alle gleich - nicht gerade billig. Aber echt romantisch.

Oder man nimmt sich ein Wassertaxi (Motorboot). Mit ihm fährt man ca. 45 min durch den Canale Grande und sieht die morbiden Paläste der einst glanzvollen Zeit. Rückwärts geht es dann auf anderen Kanälen zurück.

Fahrt durch den Canale Grande, kann man auch noch günstiger per Linienboot haben. Wenn man vom Festland (z. B. Mestre) kommt, muss man es eh nehmen.

Der Besuch vom Dom San Marco ist auch ein Muss. Am besten zur Mittagszeit so gegen 13:00 Uhr, da haben alle Hunger, da ist die Schlange am kürzesten. Bitte keine großen Rucksäcke mit reinnehmen. Wobei Rucksäcke eh für einen Stadtbummel nicht zu empfehlen ist (Diebstahlgefahr).

Wollt Ihr Venedig mal von oben sehen?
Bei der Rialtobrücke gibt es eine Einkaufsgalerie (PS: mit WC) mit Dachterasse, die für die Öffentlichkeit kostenfrei zugänglich ist. Man muss sich aber trotzdem vorher an einem Automaten in der oberen Etage anmelden. Man bekommt dann eine Zeit für den Besuch. Man braucht dafür ein Smartphone. Denn die ganze Sache geht online.

Oder man fährt per Lift auf den Campanile. Für 8,- Euro liegt einen Venedig zu Füßen.
Tag 18

Langsam geht es zurück.

Wir sind auf der AS 4 unterwegs. Ich durchblättere mein schlaues Buch, was wir noch machen könnten...

Da! Ich habe etwas gefunden.

An der A 4 liegt Soave.
Die kleine Stadt liegt zwischen Hügeln und Weingärten, in denen der Soave Classico angebaut wird. Der trockene Weißwein mit dem samtigen Aroma gehört zu den bekanntesten Weinen Italiens.
Soave hat eine tolle, komplett erhaltene Stadtmauer mit 24 Türmen und wird am Hang durch eine Scaliger - Burg abgeschlossen, die alles zu beherrschen scheint.

Da gibt es auch einen Stellplatz

Unser Stellplatz:
Area Sosta Camper - Soave
Sauberer, ordentlicher, übersichtlicher Wohnmobilstellplatz. Ruhig gelegen. Sehr gut gelegen, um sich den Ort und die Burg anzuschauen. Strom im Preis inklusive. Entsorgungsmöglichkeiten vorhanden. Keine Sanitär- und Duschmöglichkeiten. Bezahlung nur mit Kleingeld am Automat. 5,- Euro für 24 Stunden.

Die Stadtmauer

ist sehr beeindruckend.

Durch das Stadttor

betreten wir die Altstadt.

Die Altstadt

ist ganz nett und von einigen Weinlokalen geprägt:

Der Aufstieg

zur Burg

Der Frühling

ist schon da!

Eintritt zur Burg

7,- Euro Eintritt ganz schön heftig. Geben wir sie aus oder gehen wir wieder runter. Wir haben bezahlt - und es nicht bereut. Es war sehr schön.

Wir betreten die Burg:

Das war wohl mal das Gefängnis:

Erst durch das Loch rein - dann schnell wieder raus!

Die Burg

Hallo - Ist der Burgherr da?

Der Burgherr ist da!

Impressionen von Innen

Auf den Turm

wollen wir auch!

Unseren Stellplatz

sieht man von hier oben auch.

Von der Kirche

ist nicht mehr viel übrig.

Gute Nacht.

Alles ist schön beleuchtet.
Tag 19

Weiterfahrt

an den Gardasee.
Unser Ziel. Ein Städtchen, welches wir nur durch das Durchfahren kennen.

Geparkt haben wir etwas außerhalb der Ortschaft (an der Straße noch oberhalb vom Friedhof)

Noch einmal Sonne tanken.


Wir sind in Lazise am Gardasee. Ganz Venetien scheint hier entlang zu spazieren. Es ist echt viel los. Alle zieht es heraus. Sehen und Gesehen werden. Das ist italienische Mentalität, wie ich sie liebe.

Lazise selbst ist auch sehr schön -

hat eine Altstadt mit ein paar engen Gassen und malerischen Plätzen. Besonders die Promenade und der kleine Hafen hat es mir angetan.

Betrachtet man die sechs Türme der Scaliger-Burg und die zinngekrönten Stadtmauern, kann man deutlich den mittelalterlichen Ursprung der Stadt erkennen.

Geschichte hat das Städtchen auch zu bieten, war doch Lazise einst Veroneser Zollstelle gewesen.

Hallo Frühling.

Wss für eine Farbpracht.

Nur die Orangenbäumchen

haben noch ihren Wintermantel an.

Am Ostufer

des Gardasees, fahren wir weiter. Es war noch einmal traumhaft. Die Landschaft und die niedlichen Orte. Sogar einige Segelboote waren zu sehen.


Ciao - Lago di Garda

Immer ein wehmütiger Moment, wenn man den Gardasee verlässt...

Na - noch ein kleines Mitbringsel?

Hier bei Mori, kann man die restlichen Lire ausgeben - so haben wir früher immer gesagt.
Aber: hier findet man immer ein kleines oder größeres Mitbringsel für zu Hause.

Unsere Runde schließt sich - Salute!

Wir stehen wieder auf dem Stellplatz in Rovereto. Wir stoßen auf eine ganz tolle Reise an. Bedanken uns bei allen, die unserem Bericht gefolgt sind. Wie heißt es so schön, nach der Reise ist vor der Reise. Bis dahin: Bleibt schön gesund. Auf Wiedersehen.
Tag 20

Nachlese

Die Rückfahrt durch die Alpen. Auch hier wird es Frühling.

Noch eine Übernachtung...

in Ingolstadt.
Wohnmobilstellplatz in der Jahnstrasse, am Rande eines Parkplatzes. Man zieht ein Ticket und fährt durch Schranke. Wenn man Stellplatz verlässt, bezahlt man am Automat (Groß- und Kleingeld; gibt auch heraus). Strom im Preis. Guter Preis. Frischwasser gegen Gebühr. Sehr günstige Lage zur Innenstadt.

Dann noch ein kleiner Spaziergang...

durch Ingolstadt.
Stadttore führen in die schmucke Innenstadt. Wir sind bis zum Neuen Schloss gegangen. Früher war Ingolstadt eine große Garnisonstadt. Deswegen gibt es im Neuen Schloss das "Bayerische Soldatenmuseum".
Und ein deftiges Leberkäse - Brötchen - das musste auch sein.
Tag 21

Heimfahrt

Wir fahren noch in Nürnberg beim Händler vorbei. Einiges hst sich nach über teilweise holprigen 3000 km gelockert, wie z. B. die Duschkabinentür.

Dann geht es weiter. Eine Pause machen wir noch - am Bratwurststand. Das muss sein.

Apropos Essen...
Wir hatten viel von zu Hause mit. Aber wegen dem Gewicht hatte ich auf Wurstgläser odee Suppenbüchsen verzichtet. Das werde ich das nächste Mal nicht machen. Stattdessen Schinken, Käse, Gehacktes für Burger bekommt man allemal im Supermarkt.

Eingekauft...
haben wir vorrangig bei Eurospin, Lidl und einmal haben wir bei Venedig Aldi gesehen. Haben sogar ein paar mal dunkeles Brot erhascht. Dann aber auch wieder typisch italienisches (hell, ziemlich hart und ungesalzen).
Die Preise sind allesamt bei Lebensmitteln, Bekleidung, Tanken höher als bei uns.

Beim Tanken...
sind sehr oft 2 Preise ausgeschrieben. Selbstbedienung ist preiswerter als mit Service.
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