Zwischen Rhein und Mosel

Brennabor
von Michael Schade

Zwischen Rhein und Mosel

Die Route führte uns über 1.500 km in vierzehn Tagen bei durchgehend sommerlichen Temperaturen u. a. an den Rhein und die Mosel, an die Fulda in Kassel, den Main in Frankfurt am Main und in Limburg an die Lahn. Wir waren in den schönsten Weinanbaugebieten Deutschlands - an der Mosel und im Mittelrheintal. Neben historischen Attraktionen wie dem Bingener Mäuseturm, der Wartburg bei Eisenach oder der ältesten Stadt Deutschlands, gab es auch beschauliche Kleinstädte an der Mosel oder die Skyline von Frankfurt zu bestaunen.

Von Abfahrt von Zuhause (13.07.2020) nach Ankunft Zuhause (27.07.2020)
1506 Kilometer 15 Tage 20 Wegpunkte

Abfahrt von Zuhause (13.07.2020)

Schmerzker Ring 128, 14776 Brandenburg an der Havel, Deutschland
Tag 1

Wohnmobilplatz Kassel (13.07. - 15.07.2020)

Giesenallee 7, 34121 Kassel, Deutschland

Der teils gepflasterte bzw. asphaltierte Stellplatz für 20 Wohnmobile befindet sich gegenüber dem Campingplatz Kassel. Wegen der Corona-Pandemie durften die sanitären Anlagen des Campingplatz nicht genutzt werden. Dafür wurde in der Hauptsaison nur der Stellplatzpreise der Nebensaison von 9 €/Nacht zuzüglich 0,50 € je kWh für Strom fällig. Der Stellplatz liegt relativ zentrumsnah (15 Minuten mit dem Fahrrad) in der Nähe eines Sportzentrums (u. a. der Spielstätte der Kassel Huskies).

Bewertung von uns: 3,5 von 5 Sternen

Tag 2

Rundgang durch Kassel und Ausflug zur Wilhelmshöhe

Kassel ist mit ca. 202.000 Einwohnern das Zentrum von Nordhessen und nach Frankfurt am Main und Wiesbaden die drittgrößte Stadt Hessens. Im 2. Weltkrieg (1943) schwer zerstört, verfügt die Stadt heute über einige Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt (Martinskirche, Naturkundemuseum im Ottoneum, Fridericianum). Von der mittelalterlichen Tradition der hessischen Landgrafen künden heute noch die Orangerie in der Karlsaue mit dem Staatspark Karlsaue sowie Schloss Wilhelmshöhe mit Orangerie sowie dem imposanten Herkules und grandiosen Wasserspielen (jeweils Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag um 14:30 Uhr, zur Zeit allerdings nicht wegen der Corona-Pandemie).

Tag 3

Campingplatz Mainkur (15.07. - 17.07.2020)

Frankfurter Landstraße 107, 63477, Maintal/Frankfurt am Main, Deutschland

Der kleine, familiär geführte Campingplatz liegt an einer ehemaligen Schleuse direkt am Main in der Gemeinde Maintal vor den Toren Frankfurts. Die Innenstadt von Frankfurt ist bequem vom Bahnhof Mainkur (20 Minuten Fußweg vom Campingplatz stadteinwärts) mit dem Bus zu erreichen. 

Die Stellplätze sind großzügig und zum Teil schattig unter großen Bäumen, dadurch kann der Fernsehempfang beeinträchtigt sein. Die sanitären Anlagen sind sehr sauber und in einem sehr gutenZustand. Allerdings sind die Kosten für die Übernachtung mit 12 €/Nacht für das Wohnmobil, 8 € pro Erwachsenen/Nacht, 3 € Strom/Nacht nicht gerade niedrig.

Bewertung: 4,5 von 5 Sternen


Tag 4

Stadtrundfahrt und Besuch der Innenstadt von Frankfurt am Main

Frankfurt am Main ist ist mit ca. 760.000 Einwohnern die größte Stadt Hessens und Zentrum des Ballungsraums Frankfurt mit 2,3 Millionen Einwohnern. Die Bankenmetropole - einst ein verträumtes Fachwerkstädtchen - wurde bei alliierten Bombenangriffen im 2. Weltkrieg fast vollständig zerstört. Dem Aufbauwillen der Frankfurter und klugen politischen Entscheidungen ist es zu verdanken, dass zumindest die Altstadt mit dem Dom, dem Römerberg (u. a. Sitz des Rathauses), der Oper und der Paulskirche komplett wieder aufgebaut wurde. Sie bietet heute einen reizvollen Kontrast zur Skyline der Bankenhochhäuser, weshalb das Bankenviertel von den Frankfurtern auch liebevoll Mainhattan genannt wird. Tipp: Vor dem dem Stadtrundgang unbedingt eine Stadtrundfahrt mit einem der Hop On, Hop Off-Busse ab der Paulskirche machen! Anschließend einen Einkaufsbummel in der Zeil mit dem Einkaufszentrum "My Zeil".

Tag 5
Tag 5

Reisemobilpark Treviris (17.07. - 19.07.2020)

In den Moselauen, 54295, Trier, Deutschland

Der Reismobilpark für 120 Wohnmobile liegt im Stadtteil Trier-Euren in der Nähe des Messegeländes, direkt am Ufer der Mosel. Der Stellplatz kostet für Wohnmobile bis 7,5 m Länge 7,80 €/Nacht. Dazu kommen noch 6,60 € pro Erwachsenen/Nacht und 0,70 €/kWh Strom. Der Platz verfügt neben kompletter Ver- und Entsorgung über sehr gute Sanitäranlagen (Duschen: 1 €/4 Minuten) und einen Brötchenservice.

Das Stadtzentrum ist sehr gut über Radwege in ca. 15 Minuten zu erreich.

Bewertung: 4,5 von 5 Sternen

Tag 6

Besuch in der ältesten Stadt Deutschlands

Trier ist als römische Gründung (Augusta Treverorum)  und einem Alter von etwa 2.000 Jahren nachweislich die älteste Stadt Deutschlands. Davon künden in der heutigen rheinland-pfälzischen Großstadt (ca. 111.000 Einwohner) zahlreiche Bauten der Römer, wie die berühmte Porta Nigra, die Konstantinbasilika und die Ruinen der Kaiser- und Barbarathermen. Dem großen Denker und Philosophen Karl Marx haben die Chinesen in der Altstadt ein Denkmal gesetzt und die Stadt gedenkt seinem Werk mit einer sehenswerten Ausstellung im Karl-Marx-Haus. Daneben besitzt die Stadt eine romantische und liebenswürdige Altstadt mit dem Dom und der Liebfrauenkirche, dem Hauptmarkt, dem St. Georgsbrunnen, dem Palais Walderdorff. Etwas außerhalb der Stadt gelegen ist das Schloss Monaise einen Besuch wert.

Tag 7

Tagesausflug nach Luxemburg

Luxemburg ist nur etwa 45 Bahnminuten (die Züge verkehren im Stundentakt) von Trier entfernt und schon von daher unbedingt eine Stippvisiete wert. Die Stadt ist mit 120.000 Einwohnern das administrative Zentrum des Großherzogtums Luxemburg (630.000 Einwohner).Die Stadt ist neben Brüssel und Straßburg Sitz und Tagungsort zahlreicher europäischer Institutionen. Vom Luxemburger Hauptbahnhof sind es zu Fuß etwa 15 Minuten in das Zentrum der quirligen Oberstadt mit dem großherzoglichen Schloss, der Liebfrauenkirche (Notre Dame) dem Rathaus  und dem bei Einwohnern und Touristen beliebten Place d'Armes sowie der Gëlle Fra ("Goldene Frau", Nationaldenkmal zu Ehren der in beiden Weltkriegen und dem Koreakrieg gefallenen Luxemburgern).

Stellplatz Camping Erden (19.07. - 21.07.2020)

Am Moselufer 1, 54492, Erden, Deutschland

Der Stellplatz für ca. 20 Wohnmobile befindet sich auf einem Campingplatz direkt am Moselufer am Stadtrand des Weinstädtchens Erden an der Mosel mit dichtem Baumbestand (z. T. eingeschränkter Fernsehempfang). Der Untergrund ist zum Teil leicht uneben und mit Gras bewachsen bzw. geschottert. Eine Vorreservierung der Stellplätze ist, anders als beim Campingplatz, nicht möglich. Der Platz verfügt neben kompletter Ver- und Entsorgung über ausreichend Wasch- und Duschmöglichkeiten, Brötchenservis (täglich ab 08.00 Uhr an der Rezeption, keine Vorbestellung nötig!) und ein kleine Gaststätte (11.00 Uhr - 14.00 Uhr und 17.00 Uhr - 21.00 Uhr geöffnet). Stellplatz, inkl. 2 Personen: 10,50 €/Nacht, Strom (pauschal): 3 €/Nacht, Duschen: 0,30 €/Minuten (per Chipkarte, die mit 5 € aufgeladen wird, Restbetrag wird bei Abreise mit Gesamtpreis verrechnet). 

Bewertung: 4,5 von 5 Sternen

Tag 8

Bernkastel-Kues, Perle der Mosel

Beide Weinstädte, Bernkastel-Kues-Kues (11 km von Erben entfernt) und Traben-Trarbach (15 km), haben wir mit Fahrrad auf dem sehr gut ausgebauten und ausgeschilderten Moselradweg erkunden können, der direkt am Stellplatz in erden an der Mosel vorbeiführt. Bernkastel-Kues-Kues wird nicht umsonst Perle der Mosel genannt, verfügt der nur etwa 7.000 Einwohner zählende Ort im Tal der Mittelmosel doch über eine Vielzahl hübscher Fachwerkbauten (u. a. das sogenannte Spitzhäuschen). Der berühmteste Sohn der Stadt, der mittelalterliche Philosoph und Universalgelehrte Nikolaus von Kues (sein Gelehrtenname war Cusanus) ist in der Stadt allgegenwärtig (u. a. Geburtshaus, Katholische Akademie). Im Rahmen einer kleinen Stadtrundfahrt (Beginn am Hafen, Dauer: ca. 45 Minuten, 9 €/Erw.) mit einer Bimmelguste konnten wir beide Ortsteile der Doppelstadt und die nähere Umgebung erkunden. Die Stadt Bernkastel-Kues ist erst seit 1905 Doppelstadt (Zusammenschluss der Stadt Bernkastel mit dem kleinen Winzerdorf Kues). Neben zahlreichen Fachwerkhäusern sind die ev. Kirche in Kues, das Cusanus-Geburtshaus und das Rathaus besonders sehenswert. Das von Nikolaus von Kues im Jahre 1451 begründete Cusanusstift (ursprünglich ein Hospital) ist heute noch erhalten und kann auch (zumindest teilweise) besichtigt werden.

Tag 9

Traben-Trarbach, die Weinstadt

Die nur 6.000 Einwohner zählende Kleinstadt an der Mittelmosel ist bekannt durch die Brückenschenke an der 1898 errichteten Moselbrücke, die die Ortsteile Traben und Trarbach verbindet. Im Jahre 1904 erfolgte der Zusammenschluss der vormals selbständigen Orte zur Stadt Traben-Trarbach. Besonders sehenswert sind das ehem. Postamt und das Lorettahaus im Stadtteil Traben und natürlich das Brückentor mit der Brückenschenke. Eine besondere Kuriosität ist das in Deutschland einmalige Buddha-Museum, in einem ehemaligen Weingut. Der berühmteste Sohn der Stadt, der Architekt Bruno Möhring (einer der Begründer des Jugendstil in Deutschland) hat in der Stadt überall seine Spuren hinterlassen (u. a. Brückentor, Buddha-Museum, Hotel Bellevue). Traben-Trarbach ist daneben durch seine berühmten Weinlagen, die vorzügliche Weißweine liefern berühmt.

Wohnmobilpark Bingen (21.07. -23.07.2020)

Mainzer Straße 275, 55411, Bingen, Deutschland

Kleiner, aber feiner Stellplatz in Rheinnähe. Betreiber sind sehr freundlich und serviceorientiert. Die Plätze sind für einen Stellplatz dieser Größe recht großzügig und durch Hecken abgegrenzt. Schön wären noch Dusch- und Waschmöglichkeiten. Kosten für eine Nacht, inkl. Strom (pauschal bis 6 KWh/Nacht): 10 €

Stadtzentrum von Bingen ist in ca. 10 Minuten mit dem Fahrrad zu erreichen.

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Tag 10

Entlang des Rhein-Radwegs von Bingen nach Rüdesheim

Die 54 km lange Rundtour führte uns vom Wohnmobilpark Bingen zunächst nach Ingelheim und dort in die Ruinen der von Karl dem großen errichteten und dann stetig erweiterten Pfalz der deutschen Könige und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Die Kaiserpfalz selbst ist mit ihren erhaltenen Überresten (Heidelsheimer Tor, Aula) ein einmaliges Flächendenkmal und für Geschichtsinteressierte einfach ein Muss. Von da ging's durch die Weinberge nach Budenheim und von dort zum Rheinhafen im Ingelsheimer Ortsteil Frei Weinheim. Die Fähre brachte uns ans andere Rheinufer und auf dem gut ausgebauten Rheinradweg R3 fuhren wir dann nach Rüdesheim. Im Weinstädtchen Rüdesheim stand als erstes ein Spaziergang durch die zauberhafte Innenstadt und die nur drei Meter breite Drosselgasse an. Dort reiht sich eine liebevoll ausgestattete Weinschänke an die andere. Bei einer sich anschließenden etwa 45 minütigen Fahrt mit einer Bimmelguste durch Rüdesheim und die umliegenden Weinberge konnte wir das Panorama über den Rhein und dem gegenüber liegenden Bingen genießen. Mit der Seilbahn ging's dann hinauf zum 1883 durch Kaiser Wilhelm II. eingeweihten Niederwalddenkmal. Das etwa 38 m hohe Niederwalddenkmal mit der 12,5 m hohen Germania soll an den Sieg im Deutsch-Französischen Krieg und die (Wieder)Errichtung des deutschen Kaiserreiches erinnern. Seit 2002 ist das Niederwalddenkmal Teil des UNESCO-Weltkulturerbes Oberes Mittelrheintal. Von Rüsselsheim fuhren wir dann mit der Fähre von Rüdesheim zum gegenüberliegenden Bingen.

Tag 11

Stellplatz am Lahn-Camping (23.07. -24.07.2020)

Schleusenweg 16, 65549, Limburg an der Lahn, Deutschland

Der Stellplatz für acht Wohnmobile liegt vor einem Campingplatz direkt am Wasser und neben einem Freibad. Der geschotterte Platz hat am Rand einen hohen Baumbestand (kein Fernsehempfang!). Leider war ein Teil der Stromanschlüsse defekt, so dass die Platzwahl stark eingeschränkt war. Die Infrastruktur des nahe gelegenen Campingplatzes kann nicht genutzt werden. Ein- und Ausfahrt erfolgen mit einer Chipkarte. Die Bezahlung des Stellplatzes (12,00 €/Nacht) und des verbrauchten Stroms (0,50  €/kWh) erfolgen bei Abreise am Parkplatzautomaten. Strom und Frischwasser befinden sich am Platz, die Entsorgung erfolgt per Holiday Clean (Chemie-WC) und per Bodeneinlass (Grauwasser). Insgesamt für eine Übernachtung oder einen Kurztrip in die schöne kleine Bischofsstaut in Ordnung.

Bewertung: 3 von 5 Sternen

Tag 12

Limburg an der Lahn, die Bischofsstadt

Die Kreisstadt des mittelhessischen Landkreises Limburg-Weilburg mit ihren ca. 36.000 Einwohner liegt an der Lahn und ist vom Stellplatz gut fußläufig zu erreichen (ca. 10 Gehminuten). In dem Fachwerkstädtchen mit einer gut erhaltenen bzw. liebevoll restaurierte Bausubstanz sind vor allem der Limburger Dom mit Diözesanmuseum (in die Schlagzeilen geratener "Protzbau" des daraufhin geschassten Bischofs) sowie die zahlreichen, teils kurios anmutenden Fachwerkhäuser sehenswert. Limburg mit dem gut ausgebauten und ausgeschilderten Lahn-Radweg ist Station des von Koblenz nach Vacha führenden "Radweges der Deutschen Einheit". Vorbildlich auch der entsprechende Informations- und Servicepunkt am Radweg, der direkt am Stellplatz vorbeiführt.

Wohnmobile Waldhelm (24.07. - 26.07.2020)

Ringstraße 27, 99817, Eisenach, Deutschland

Der geschotterte Platz für ca. 20 Wohnmobile liegt im Gewerbegebiet Strega-Ost, ca. 7 km vom Eisenacher Stadtzentrum entfernt. Der Stellplatz wird von einem sehr netten Wohnmobilhändler betrieben und verfügt über Dusche und WC (leider nur jeweils zwei plus einem Urinal für die Herren). Der Stromanschlüsse verfügen über keine CE-Anschlüsse, so dass entsprechende Adapter erforderlich sind. Ansonsten ist alles da, was man so für einen Kurztrip braucht und man hat zusätzlich einen wunderbaren Ausblick auf die Wartburg (vor allem nach Sonnenuntergang ein toller Anblick!). Der Stellplatz kostet inkl. Strom 13,00 €/Nacht, Duschen 0,50 €/3 Minuten. 

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Tag 13

Besuch von Eisenach und der Wartburg

Den eigentlich nicht geplanten Zwischenstopp (geplant waren eigentlich Zwischenaufenthalte in Fulda und Göttingen) nutzten wir für einen Besuch von Eisenach und der Wartburg. Beide Sehenswürdigkeiten hatten wir zwar  schon in der Vergangenheit besucht, aber diese Besuche lagen doch schon einige Jahre zurück. Umso mehr waren wir erstaunt, wie sich die Kreisstadt mit ihren 42.000 Einwohner in den Jahren seit unserem letzten Besuch entwickelt hat. Insbesondere die liebevoll sanierte Altstadt mit Georgenkirche, ehem. Stadtschloss (jetzt Touristeninformation), Rathaus sowie Luther- und Bachhaus ist einer Besuch wert. Von der über die Wartburgallee (nur etwas für e-Bike-Fahrer oder gut trainierte Radfahrer) zu erreichende Wartburg hat man einen herrlichen Ausblick über Eisenach und zum Burschenschaftsdenkmal. Und natürlich nicht zu vergessen: die Wartburg, Inbegriff der deutschen Romantik und des deutschen Strebens nach nationaler Einheit. Die 1837 im romantisierenden Stil aus einer Burgruine (nur der Pallas war noch erhalten) wieder aufgebaute Burg ist heute ein internationaler Touristenmagnet und bietet Interessantes für Jung und Alt (Sängersaal, Lutherstube, Pirckheimer Studierstube, im Original hergerichtetes Schlafzimmer des seinerzeitigen Fürsten von Sachsen-Weimar-Eisenach).

Stellplatz an der Sole-Therme Bad Harzburg (26.07. - 27.07.2020)

Nordhäuser Straße 10, 38667, Bad Harzburg, Deutschland

Der geschotterte Platz mit einer Deckschicht aus verdichteten Brechsand (Vorsicht nach Starkregen!) ohne Baumbestand nahe der Soletherme Bad Harzburg bietet Platz für 80 Mobile. Am Platz befindet sich ein gut ausgestattetes Sanitärgebäude und eine eigene Gaststätte, das "Hexenstübchen". Durch die nahegelegene Bundesstraße und die Radau (das Füsschen heißt tatsächlich so) ist es allerdings etwas laut. Der Stellplatz kostet inkl. Dusche 13,30 €. Strom kostet 0,50 kWh (per Münzer am Stromanschluss). Die Innenstadt ist gut per Fuß in ca. 10 Minuten zu erreichen.

Bewertung 4 von 5 Sternen

Tag 14

Bad Harzburg, Kurstadt mit Tradition

Die traditionsreiche 22.000 Einwohner-Stadt liegt zentral am Nordrand des Harzes und ist für ihr breites touristisches Angebot bekannt. Unterhalb des Großen Burgberges gelegen lädt die Stadt zum Bummeln durch die weitläufige Promenade mit dem sehenswerten Jungbrunnen und einen Spaziergang durch den Kurpark ein. Mit der Seilbahn kann man die auf dem Großen Burgberg gelegene Ruine der Harzburg erkunden. An die zahlreichen, vor allem weibliche Touristen, die den Burgberg mit Maultier oder Esel erkundeten erinnert heute die Plastik der Eselreiterin im Kurpark. Für die kleinen Leute lohnt sich ein Besuch im "Kleinen Märchenland" gegenüber der Sole-Therme.

Ankunft Zuhause (27.07.2020)

Schmerzker Ring 128, 14776 Brandenburg an der Havel, Deutschland