Vogtland

Aloysius
von Aloysius & Irmgard

Vogtland

Viel gibt es in Deutschland zu entdecken und zu erleben. Die Deutsche Alleenstraße gehört zu den zahlreichen Sehenswürdigkeiten, wie auch der Kulturweg der Vögte – Geschichte des Vogtlands zum Anfassen trutzige Burgen, märchenhafte Schlösser und imposante Kirchen. Der Kulturweg der Vögte führte uns zu den Stationen der Vögte und damit zum Ursprung des Vogtlands.Das Land der Vögte im heutigen Sachsen und Thüringen. Vom Vogtland über die Silberstraße ins Erzgebirge, tiefe Täler, neben erholsamen Höhenzügen und hübschen Bergstädtchen im Erzgebirge. Wobei der gelassen dahinfließende Strom der Elbe den alles dominierenden Puls des Landes bildet.

Von Rottweil nach Rottweil
1450 Kilometer 8 Tage 21 Wegpunkte
Tag 1

Rottweil

Deutschland

Unsere Reise beginnen wir am Samstagmorgen, Ursprünglich wollten wir schon zwei Tage früher fahren.

Es ist Erdbeer und Kirschen Zeit in unserem Garten, deswegen die spätere Abfahrt.

Nach 255 Km eine Pause auf dem Rastplatz bei Ansberg gemacht.



Stellplatz am Untreusee

Am Lindenbühl 6, 95032 Hof, Deutschland

Gps: 50.285599,11.9139
Ankunft nach fünfstündiger Fahrt.
Es war nicht viel los auf den Autobahnen, der Verkehr spielte sich auf der Gegenfahrbahn Richtung Süden ab.
Zweiter Parkplatz angefahren, der erste Parkplatz war für unser Womo von der Länge her gesehen, ungeeignet, kurze Parkplätze und dazu noch schräg.
Der zweite Parkplatz der auch für Womos ausgeschildert ist gefiel uns besser. Es standen auch schon ein paar Wohnmobile auf dem Platz.
Nach einer sehr kurzen Kaffepause ging es gleich zum Baden in den See. Die Talsperre Untreusee ist ein Naturschutzgebiet mit einen angrenzendem Freizeitpark, Klettergarten, Minigolf,Bootshafen mit Biergarten.
Wir nutzten das schwülheiße Wetter 28°C zum Baden. Wassertemperatur 20.8°C aktuelle Anzeige am Bootssteg. Zwei Stunden Badevergnügen reichten, um anschließend eine Seeumrandung zu Fuß zu machen. Wunderschöne Landschaft genossen wir auf dem Spaziergang.
Beim Womo wieder angekommen richtete Irmgard das Abendessen das wir gemütlich draußen einnahmen.
Das angekündigte Gewitter verzog sich und es wurde ein warmer, schöner Sommerabend. Irmgard nutzte die Wetterlage aus und ging um 20 Uhr nochmals in den See zum schwimmen.
Den Tag ließen wir mit dem Sonnenuntergang ausklingen.

Tag 2

Plauen

Plauen, Deutschland

Gps: 50.493482,12.140713
Auf der Fahrt nach Plauen kamen wir auf der A72 in der Nähe der Elsterbrücke in einen heftigen Gewitterregen der bis Plauen nicht mehr nach ließ.
Der angefahrene Parkplatz nahe dem Zentrum war leer. Der Regen hatte ein wenig nach gelassen und vereinzelt hörte man einen Donner. Trotz Regen und mit Schirm ausgerüstet gingen wir auf Stadtbesichtigungstour.
Die Altstadt von Plauen hatte es nicht einfach. Ein großer Brand zum Ende des Zweiten Weltkrieges zu rund 40 % zerstört. Plauen jedoch baute einen Großteil der Gebäude wieder auf.
Wir laufen hinauf in die Altstadt.
Die Kapelle der Vögte und die Johanniskirche
hatte geöffnet, die wir auf trockenem Boden ausgiebig uns anschauten. Die Johanniskirche hat als St. Johannis ihren Ursprung schon um 1122 (wurde also durch die Eventsteiner gebaut) und erlebte ihre Blütezeit in der Epoche der Vögte, die 1233 das Kirchenhaus zu einer dreischiffigen Basilika ausbauen ließen. Was uns verblüffte war der Altar im Chorraum mit der Muttergottes. Der weitere Weg durch die Stadt verlief im Regen über den Marktplatz mit altem Rathaus und Kunstuhr am Giebel, dem König-Albert Brunnen, das Wendedenkmal und zuletzt die Burgruine mit Blick auf die Altstadt. Auch das Schloss der Vögte in Plauen hat durch die Bomben viel Schaden genommen – bis auf zwei Türme und ein paar wenige Mauern sowie ein Zellentrakt wurde alles zerstört. 
Während unserem Besuch war die Stadt menschenleer, keine Autos fuhren.
Eineinhalb Stunden waren genügend, um die Stadt anzuschauen, danach wir etwas durchnässt am Womo ankamen.
Bei der Weiterfahrt ging es wieder ein kurzes Stück auf die A72 zu unserem nächsten Etappenziel die Stadt Mylau mit der weltgrößten Ziegelsteinsteinbrücke "Götschtalbrücke".

Mylau

Mylau, Deutschland

Brav folgten wir dem Navi, dass uns vor das Burgtor der Burg Mylau lotzte. Das war nicht der ausgewählte Parkplatz den wir anfahren wollten. Wir wendeten und fuhren Stadtauswärts auf einen Parkplatz eines Discounter. Der Regen hielt uns wiederum nicht ab, die kleine Stadt mit der größten Ziegelsteinbrücke der Welt uns anzuschauen. Zuerst besuchten wir die große Backsteinkirche die von weitem sichtbar ist. Die neugotische Kirche mit ungewöhnlich hohem Turm wurde in den Jahren 1887–90 an Stelle eines Vorgängerbaus vermutlich aus dem 13. Jahrhundert errichtet.  
Neben der Kirche befindet sich das Burgtor zum Burggarten. Ein gepflasterte Fußweg führt bis zur Burg hoch, zum Löwentor. Das Tor war gesperrt und ein Pfad führt entlang der Burgmauer um die ganze Burg herum. Das Museum der Burg war geschlossen, so nutzten wir den Pfad um die Burg.
Nach der Burg Umrundung ging es zur Göltzschtalbrücke, 2 km zu Fuß.
Echt beeindruckendes Bauwerk: Die größte Ziegelsteinbrücke der Welt mit knapp 26 Millionen Ziegeln und einer Gesamtlänge von 574 m ist die Göltzschtalbrücke im sächsischen Vogtland die größte Ziegelstein­brücke der Welt. Von weitem sieht man nur eine Brücke, aber wenn man direkt vor ihr steht, sieht man erst was für eine Ingenieur Leistung dieses Bauwerk ist. Was die Menschen im 19. Jahrhundert hier geschaffen haben, ist sensationell.

Stellplatz Filzteich (Schneeberg)

Am Filzteich 3, 08289 Schneeberg, Germany

Der Stellplatz (Gps: 50.573787,12.611844) liegt ca.3 km auf einer Anhöhe von Schneeberg entfernt.
Vier Wohnmobile standen bei der Ankunft am Platz.
Das Seebad hatte geschlossen, deswegen war der Platz gratis. Das Wetter war regnerisch aber warm (18°C).
Es war schon trostlos am Platz an diesem Regentag.
Es regnete bis zum Abend und trotzdem entschlossen wir uns einen Spaziergang um den See zu unternehmen. Ein spezieller Seerundweg ist nicht ausgeschildert, so gingen wir auf eigenes Denken los. Irmgard nahm noch die Badesachen mit, um eventuell bei einer geeigneten Stelle schwimmen zu gehen. Die Wege führen weitab vom See, um den See herum, geschätzte Streckenlänge um die 4 km. Es ist alles Naturschutzgebiet um den See und auf keinem Pfad gelangte man ans Seeufer. Es hatte aufgehört zu regnen, die Luft war sehr dämpfig.
Bei Einbruch der Dämmerung war es sehr still, kurz davor war ein lautes Vogelgezwitscher am Gange. Über dem See lag auch die Stille.

Einen Besuch der Stadt Schneeberg ließen wir ausfallen. Wir sahen nur die Kirche beim Vorbeifahren.

Tag 3

Schwarzenberg

Uferstraße 10, 08340 Schwarzenberg/Erzgebirge, Germany

Heute früh wurden wir mit den ersten Sonnenstrahlen geweckt. Eine sehr ruhige Nacht auf dem Platz lag hinter uns. Um 7:30 Uhr fuhren die ersten Bediensteten vom Strandbad an. Irmgard überlegte sich, ob sie noch eine Runde schwimmen soll, was sie dann doch nicht machte. Bis zu unserer Abfahrt war noch kein Badbesucher angefahren. Gegen 9 Uhr fahren wir weiter entlang der Silberstraße zum Wohnmobilstellplatz Uferstraße, Schwarzenberg, (GPS: N50°32'06" E12°46'58"). Der Stellplatz liegt zentrumsnah.
Bald wird es zur Regel, dass unser Navi, uns zu falschen Zielen führt. Heute führte es uns am Parkplatz vorbei in die Oberstadt von Schwarzenberg, wo kein Parkplatz weit und breit zu sehen war. (Vielleicht liegt es daran, dass wir alle Ziele mit Koordinaten Daten anfahren). Spontan wendeten wir und fuhren auf den Parkplatz für Wohnmobile den Irmgard beim Vorbeifahren in der Unterstadt gesehen hatte.
Zu Fuß ging es nun in die Altstadt, hierzu kann man ein Aufzug zum Schloss benützen. Wir benutzen die Treppen die ebenfalls zur St.Georg Kirche führen. Das Schloss und die St.Georg Kirche nebenan bilden die Silhouette der Stadt, die auch "Die Perle des Erzgebirges" genannt wird. Der Bergfried des Schlosses stammt bereits von einer Schutzburg des 12. Jahrhunderts. Die Schlosskirche hat einen ganz besonderen Baustil ungewöhnlich für eine Kirche.
Die Burg beinhaltet ein Museum.
Die Altstadt wird hauptsächlich geprägt von zwei Straßen beziehungsweise einer Gasse "Künstlergasse", wo schöne bildliche Gemälde der früheren Geschichte und Legenden der Stadt Schwarzenberg zu sehen sind.
Ein etwas weiter Fußmarsch mussten wir zu einem Media-Geschäft zurück legen, um ein Ladekabel für Irmgards Handy zu kaufen. Nach unserem Stadtrundgang durch die Gassen von Schwarzenberg kehren wir zum Wohnmobilstellplatz zurück und fahren weiter auf der Deutschen Alleenstraße entlang nach Annaberg-Buchholz.

Annaberg-Buchholz

Deutschland
22°C sonnig
Heute war irgendwie ein Tag mit Umleitungen auf unserer Route. Schon bei der Anfahrt nach Schwarzenberg mussten wir wenden, weil die Straße gesperrt war. Auch auf der Fahrt nach Annaberg mussten wir wenden weil wir vor einer gesperrten Straße standen. Das Navi hatte uns voll auf die Sperrungen geführt, erst nach dem Wendevorgang führte es uns auf die richtige Umleitungsstrecke.
Wir glaubten fast nicht mehr daran den Stellplatz zu finden, auch waren wir über die hügelige Landschaft des Erzgebierges überrascht und den zum Teil sehr schmalen Straßen auf der Umleitungstrecke.
Der angetroffene Stellplatz liegt unmittelbar am Zentrum von Annaberg. Der Betreiber des Stellplatzes ist der Städtische Bauhof. Stellplatz und Entsorgung ist frei, Strom 1.-€ / 2 Kw
Annaberg-Buchholz liegt im Mittleren Erzgebirge in einer Höhe von 600 Metern (ü.N.N) beiderseits des Sehmatales.
Nach der Kaffeepause machten wir uns fertig für eine Rundwanderung auf den Pöhlberg, die vom Stellplatz angegangen wurde. (Streckenlänge 8 km)
Im Anschluss an die Wanderung besichtigten wir die Stadt.
Der Turm der größten spätgotischen Hallenkirche Sachsens, St. Annen in Annaberg, ist eine viel besuchte Sehenswürdigkeit. Mit 78,6 Metern Höhe bildet er eine markante Stadtdominante. Wir hatten die Gelegenheit einen „Turmblick“ über die historische Altstadt und das Erzgebirge zu genießen. Infos und Ausstellungen zu den einstigen Aufgaben der Türmer sowie Familien- und Turmgeschichten bereichern den Aufenthalt auf dem höchsten Gebäude der Stadt. In Höhe des Turmrundganges werden wir durch die Türmerin  begrüßt, mit ihr führten wir ein interessantes Gespräch über die Geschichte der Stadt. Die Turmwächterin wohnt in der höchstgelegenen Wohnung in der Stadt, oben unterhalb der Kuppel des Turms befindet sich ihre Wohnung. Das Stadtbild wird geprägt von vielen gründerzeitlichen Bauten und der Besonderheit der stellenweise extremen Hanglage.
Auf unserem Stadtrundgang streifen wir das Haus mit der Ausstellung zum Leben und Werk des berühmten Rechenmeisters und sächsischen Beamten Adam Ries. 
An der Nordostseite des Annaberger Marktplatzes steht das Barock Rathaus, erbaut 1751.

Wanderung auf den Pohlberg

Zum Pohlberg: Das beliebte Ausflugsziel liegt östlich von Annaberg-Buchholz, hat eine Höhe von 834 m ü. N.N und besteht überwiegend aus Basalt. Auf dem Gipfel befindet sich eine Ausflugsgaststätte mit einem 35 m hohen Aussichtsturm. Der Bau erfolgte anlässlich des 400-jährigen Gründungsjubiläums von Annaberg im Jahr 1896. An dem Berghang befindet sich eine alte eine Bobbbahn.
Die Wanderung auf den Pöhlberg
Unsere Wanderung auf den markanten Berg im Erzgebierge beginnt am Wohnmobil Stellplatz und führt uns sanft ansteigend, durch herrlichen Wald. Beim Aufstieg können wir die umliegende Natur in vollen Zügen genießen und die Aussicht. Auf dem Weg erzählen Tafeln viel Wissenswertes über die Landschaft und Bergbau. Die riesigen Basaltsäulen, die sogenannten Butterfässer, ragen beeindruckend in die Höhe. Irgendwann verlassen wir den Wald und haben eine fantastische Aussicht auf den Erzgebiergskamm. Wir genießen den Blick in vollen Zügen. Nun wird es kurz anstrengend auf unserem Weg, der etwas steil hinauf zum Aussichtsturm des Berghotels führt. Leider war der Turm geschlossen. Auch ohne Turmbesteigung geht die Gipfelzeit einmal vorbei. Für den Abstieg nutzten wir den Weg über die alte Bobbahn. Zwischen den Resten der Bobbahn, welche 1915 erbaut wurde, geht es wieder zurück nach Annaberg-Buchholz. Die Überreste der Steilkurven sind beeindruckend, als wir den Eiskanal verlassen, treffen wir wieder auf den Aufstiegsweg.

Tag 4

Wolkenstein

Deutschland

Nach ausgiebigen Ausschlafen und Entsorgen unserer WC Casette ging es weiter auf der Silberstraße zum ersten Etappenziel Freiberg.
Unterwegs gab es einen Fotostopp, um das Schloss Wolkenstein zu fotografieren. Leider ist das Schloss eingerüstet. Von einer Besichtigung sahen wir ab.
Schloss Wolkenstein ist eine renaissancezeitliche Schlossanlage auf einem Bergsporn über dem Tal der Zschopau, die auf eine hochmittelalterliche Burg der Herren von Waldenburg zurückgeht.
Die evangelisch-lutherische St.-Bartholomäus-Kirche geht auf eine mittelalterliche, zur Burg gehörende Kapelle zurück und wurde in ihrer heutigen Gestalt nach dem Stadtbrand von 1687 errichtet.

Marienberg

Deutschland
Die Stadt Marienburg stand auf unserem Besichtigungprogramm,durch die Sperrung der Zufahrtstraße verzichteten wir die Stadt auf Umwegen anzufahren.
Die Historische Altstadt Marienberg – entwickelt als Stadt am Reißbrett – ist Zeuge bergmännischer Städteplanung. Das Renaissance-Rathaus, das Bergamt, die Hallenkirche „St. Marien“, die Stadtmauer mit Toren und Türmen und das Bergmagazin sind nur einige städtebauliche Hinweise auf den Bergbau in der Region.

Freiberg

Silberhofstraße 7, 09599 Freiberg, Deutschland

Auf der Anfahrt nach Freiberg wurde wiederum eine Umleitung ausgeschildert, der wir nicht folgten. Sondern folgten einem Sprinter mit dem Kennzeichen "FG" für Freiberg. Auf kürzesten Weg kamen wir wieder auf die vorige Bundesstraße. In Freiberg angekommen erreichten wir auch den kostenfreien Parkplatz bei der Bergbau Akademie. Wir beginnen unseren Rundgang und gingen zum Schloss Freudenstein.
Auf dem Platz vor dem Schloss befindet sich ein schönes Stadtprofil aus Metall. Hier konnten wir einen groben Überblick über den weiteren Wegverlauf verschaffen, der uns nun Richtung Dom führt. Den Freiberger Dom sollte man gesehen haben. Prachtvoll steht er am Untermarkt und beheimatet eine berühmte Silbermannorgel.
Bei unserem Stadtrundgang kreuzen wir den Obermarkt und gehen zur Petrikirche. Die markante Kirche mit ihren beiden Türmen bietet eine Möglichkeit auf einen Turm hinaufzugehen und das Stadtpanorama zu genießen von dem wir absehen.
Kleine Läden und Boutiquen säumen die Innenstadt. Historische Gebäude und die allgegenwärtige Bergbaugeschichte komplettieren das Bild von Freiberg.
Für Museumsbesuche hatten wir keine Zeit, unser Haupttagesziel am heutigen Tag war Dresden.

Dresden Andreas-Schubert-Straße 44

Dresden, Deutschland

Auf der Anfahrt nach Dresden standen wir eineinhalb Stunden im Stau auf der Autobahn. Ein Unfall hatte sich im Baustellenbereich ereignet und auf den drei Spuren lief fast nichts mehr. Den ausgesuchten, kostenfreie Parkplatz bei der Lukaskirche liegt gut für eine Stadtbesichtigung. Zu Fuß 30 Minuten zum Rathaus entfernt. Das war eine gute Entscheidung den Parkplatz anzufahren, er war ziemlich leer und was wir später in der Innenstadt gesehen haben, wäre es aussichtslos gewesen einen Parkplatz zu finden.

Dresden: , Stadt des Barock und Schönheit an der Elbe. Die Stadt August des Starken hat unendlich viele Sehenswürdigkeiten zu bieten.
Frauenkirche, Semperoper, Zwinger, Goldener Reiter.
Die Dresdner Frauenkirche ist die erste Sehenswürdigkeit, die wir bei unserem Kurztrip nach Dresden anschauten.
Wir laufen vorbei am Rathaus zur Katholischen Hofkirche, die leider geschlossen hatte
, Von dort aus besichtigen wir die Frauenkirche , das Residenzschloss,den Zwinger, laufen vorbei an der Semperoper, Altmarkt an der über den Schlossplatz durch den Fürstenzug zu den Brühl´schen Terrassen.
1726 bis 1743 als „Kirche Unserer Lieben Frau“ gebaut, steht sie wie kein anderes Gebäude für die absolute Prachtentfaltung des Barock.
Im Februar 1945 wurde sie so stark zerstört, dass sie einen Tag später zusammenstürzte. In der DDR wurden ihre Ruinen als Mahnmal gegen den Krieg stehen gelassen.
Erst nach der Wiedervereinigung wurde die Kirche auf Initiative von Bürger- und Fördervereinen sowie Spendern originalgetreu wiederaufgebaut.
Die vereinzelten dunklen Steine in der Kirchenfassade sind Steine aus der Ruine der original Frauenkirche, die an ihrer alten Stelle wieder verwendet werden konnten.
Der Innenraum der Kirche wurde ebenfalls nach dem historischen Vorbild wiederhergerichtet. Der reich verzierte Altar und die acht Deckengemälde in der Kuppel sind ein echter Hingucker.
Unser Rundgang ging weiter über den Altmarkt er ist der älteste Platz in Dresden und bildet mit dem Neumarkt, dem Theaterplatz und dem Schlossplatz das wichtigste Platzensemble der Dresdner Altstadt.
Die Semperoper ist ein weiteres Wahrzeichen. Schon 1838 bis 1841 wurde unter Baumeister Gottfried Semper die erste Semperoper errichtet.
Sie war im Stil der Renaissance gebaut und galt als eines der schönsten Theater Europas.
Es brannte jedoch 1869 vollständig ab.
Der zweite Bau der Oper wurde 1871 in Auftrag gegeben. Wieder an Gottfried Semper, der allerdings nie persönlich anwesend war, da er aus politischen Gründen aus Sachsen verbannt war. Die Leitung übernahm sein Sohn.1878 war die zweite Oper fertig. Im Februar 1945 wurde sie bei der Bombardierung Dresdens getroffen und brannte beinahe komplett aus.
1977 wurde der Grundstein zum Wiederaufbau gelegt und 1985 konnte die dritte Semperoper wiedereröffnet werden.
Der Dresdner Zwinger gehört zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten. Der Name Zwinger kommt aus dem Mittelhochdeutschen (twingære = Bedränger) und bezeichnet den Teil zwischen der inneren und der äußeren Festungsmauer.
Ab 1709 unter der Regentschaft von August dem Starken als Repräsentationsort errichtet, sollte der Zwinger ursprünglich der Vorbau eines Stadtschlosses sein. Der Zwinger ist daher ein besonders pompöses Gebäudeensemble aus reich geschmückten Pavillons, Galerien und Toren sowie Garten- und Wasseranlagen.
Im Cafe vorm Zwinger machten wir erst einmal eine Pause bevor es weiterging auf dem Stadtrundgang.
Das Residenzschloss ist eines der ältesten Gebäude Dresdens und ist heute ein Museum. Früher war es der Sitz der sächsischen Kurfürsten.
Der Fürstenzug ist das größte Porzellanwandbild der Welt. An der Wand des Stallhofs des Residenzschlosses befindet sich mit dem sogenannten Fürstenzug eine besondere Attraktion in Dresden.
Das 102 Meter lange, auf ca. 23.000 Porzellankacheln gebrannte Gemälde zeigt die 34 Sachsen-Herrscher des Hauses Wettin von 1127 bis 1873. Es ist als Reiterzug gestaltet. Bereits im 16. Jahrhundert fanden sich Malereien auf der Wand des Stallhofes, die jedoch schnell verwitterten. Anlässlich der 800-Jahr-Feier des Herrscherhauses Wettin wollten man diese neu gestalten. Von 1872 bis 1876 entstand ein in der sogenannten „Sgraffototechnik“ – einer Kratz-Technik – der ursprüngliche Fürstenzug. Doch auch dieser war dem Wetter nicht gewachsen und musste 1904 bis 1907 auf besagte Porzellanfliesen übertragen werden. Den Zweiten Weltkrieg überlebte der Fürstenzug größtenteils unbeschadet. Insgesamt zeigt der Fürstenzug 94 Personen – darunter nur eine weibliche Gestalt.
Bevor wir über den „Balkon Europas“ flanieren – die Brühlsche Terrasse gingen wir zuerst noch auf die Augustusbrücke um ein Gesamtbild der Brühlsche Terrasse zu machen. Im 16. Jahrhundert als Teil der Stadtbefestigung gebaut, wurde sie ab 1814 bebaut und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Seither ist die Brühlsche Terrasse einer der schönsten Aussichtspunkte der Stadt und eine beliebte Spaziermeile. Daneben gibt es zahlreiche Plastiken und Skulpturen, die die Terrasse zieren. Von der Brühlschen Terrasse hat man einen wundervollen Blick über die Elbe bis hin zur Dresdner Neustadt.
Mit der letzten Sehenswürtigkeit dem Albertinum beendeten wir unseren Stadtrundgang und gingen wieder zu unserem Womo zurück.
Das Albertinum – die heutige Zuhause der Galerie Neue Meister und der Skulpturensammlung – war ursprünglich das Zeughaus, also die Waffenkammer, Dresdens. Es wurde im 16. Jahrhundert erbaut und war lange Zeit eines der bedeutendsten Europas.
Im 18. Jahrhundert wurde es unter August dem Starken und seinem Sohn im Barockstil umgebaut und erweitert. Das Albertinum trägt seinen Namen als Ehrerbietung an den damaligen König Albert.

Pirna Schloßpark 13a

Pirna, Deutschland
Als wir am Stellplatz ankamen war er belegt. Wir waren nicht die Einzigen die den Stellplatz anfuhren. Wir entschlossen uns auf den benachbarten Parkplatz zu parken. Ein Schild informiert "Kein öffentlicher Parkplatz" Tagesgebühr 2.-Euro , nach 48 Stunden wird man abgeschleppt. Da schon zwei Wohnmobile standen erleichterte es die Entscheidung ebenfalls zu parken. Bis zur Dunkelheit standen sieben Wohnmobile auf dem Platz.
Nach dem Abendessen machten wir noch einen kleinen Abendspaziergang durch die Altstadt am Markt. Wir waren erstaunt wie gut die Gastronomie mit Gästen besucht war.
Pirna mit historischer Altstadt.
Pirna wurde 1233 erstmals urkundlich erwähnt. Die Stadt entwickelte sich schnell zu einem florierenden Handelszentrum an der Elbe. Dies verhalf zu beachtlichem Reichtum, was man auch im Bau prachtvoller Gebäude zum Ausdruck brachte.

Eine Perle der Sächsischen Schweiz – Marktplatz zu Pirna, Canaletto und Geschichte: Dass die Innenstadt über Jahrhunderte hinweg nahezu unverändert erhalten geblieben ist, belegen die Werke des bedeutenden Vedutenmalers Bernardo Bellotto – besser bekannt als Canaletto. Im Auftrag von Kurfürst Friedrich August III. schuf er zahlreiche Ansichten von Dresden und Pirna. Insgesamt elf große Pirnaer Stadtansichten schuf er in den Jahren 1753 – 55, wobei er sich einer Camera Obscura bediente. Das wohl bekannteste Kunstwerk aus dieser Reihe ist „Der Marktplatz zu Pirna“, wo auch das nach dem Maler benannte „Canaletto-Haus“ zu sehen ist. Hier befindet sich heute der TouristService Pirna sowie eine kleine Ausstellung zum Maler und seinen Werken. Die detailgetreuen Veduten geben einen einzigartigen Einblick in das Stadtambiente und Leben der damaligen Zeit. Der aufmerksame Betrachter wird sich einen Vergleich mit dem heutigen Aussehen nicht verkneifen können und feststellen, dass viel erhalten werden konnte.
Das Rathaus von Pirna
Der Bau auf dem Markplatz wurde 1396 erstmals erwähnt und in den nachfolgenden Jahrhunderten mehrmals umgebaut. Seinen barocken Turm erhielt er Anfang des 18. Jahrhunderts. Das Gebäude zieren eine Sonnenuhr, das Stadtwappen, eine Kunstuhr sowie eine Mondphasenkugel.
Das Teufelserkerhaus befindet sich in der Oberen Burgstraße und wurde Ende des 16. Jahrhunderts erbaut. Ein zweigeschossiger, üppig verzierter Erker, der von drei Teufeln getragen wird, gab dem Gebäude seinen Namen.

Parkplatz war in der Nacht sehr ruhig, bald in der Früh ist die vorbeiführende Steinpflaster Straße sehr laut. Aus diesem Grund sind wir zeitig aufgestanden, Frühstückten und machten uns fertig für die geplante Radtour. 

Tag 5

Radtour Elbradweg

Parkplatz war in der Nacht sehr ruhig, bald in der Früh ist die vorbeiführende Steinpflaster Straße sehr laut. Aus diesem Grund sind wir zeitig aufgestanden, Frühstückten und machten uns fertig für die geplante Radtour.

Start war der Parkplatz auf dem wir übernachteten und ging durch die Altstadt von Pirma zum Elberadweg. Die Tour führte Richtung Königstein - Bad Schandau. Der Radweg ist sehr gut ausgebaut, bei Königstein leider über grobes Kopfsteinpflaster. (Die Armen die mit dem Rennrad unterwegs sind). In Königstein entschlossen wir uns, bis nach Bad Schandau zufahren. Vor Bad Schandau nutzten wir eine der wenigen Brücken die über die Elbe führen. Die Stadt war für uns nichts berauschende. Auf dem Rückweg wollten wir die Festung Königstein besuchen. Radwegschilder die einen zur Burg führen sind Mangelware. Wir haben kein einziger Wegweiser zur Burg gesehen sind bis auf Anhöhe gefahren und haben es dann aufgegeben zur Burg Königstein zu fahren. Die Route führte uns zurück nach Pirna und weiter nach Pilnitz zum Schloss. Um zum Schloss zu gelangen mussten wir mit der Fähre die Elbe überqueren. Fahrpreis 5.- EUR zwei Personen und Fahrrad. Das Schloss schauten wir uns nur von außen an, den Schlossgarten besichtigten wir nicht, er soll sehr schön sein, kostet Eintritt. Der Eintritt hat uns nicht abgehalten den Garten uns anzuschauen, es war ein heißer Tag und wir wollten weiterfahren zum Badesee. Weiter geht's auf Nebenstraßen, die als Radweg ausgeschildert sind, zum Pilnitzsee um zu baden. Die ehemalige Kiesgrube ist eine schöne Badelandschaft mit Sandstrand. Nach ausgiebiger Badepause ging es weiter Richtung Pirna und dieses mal überquerten wir die Elbe nicht mit der Fähre, sondern benützten die alte Brücke, auf der auch der Zug überquert. An dem anderen Ufer angekommen mussten wir eine große Schleife fahren um die Bahngleise zu überqueren. In Pirna am Markt legten wir eine Kaffeepause ein nach der es zum Wohnmobil ging.

Den restlichen Tag unterhielten wir uns noch mit den Wohnmobilisten auf dem Platz. Es war schon ein Zufall, dass zwei Wohnmobile aus unserer Heimat Nachbarschaft parkten. Ich wollte eigentlich noch die WC-Casette auf dem angrenzenden Stellplatz leeren, trotz freundlicher Anfrage beim Betreiber des Stellplatzes, verweigerte er die Entsorgung. Die Begründung wir würden illegal auf dem Parkplatz stehen, er drohte sogar mit der Polizei.


Tag 6

Parkplatz Gohrisch - Wanderung Sächsische Schweiz

Dorfpl. 180, 01824 Gohrisch, Germany

Heute ging es zeitig los nach Gohrisch, um eine Halbtagswanderung über die drei Berge Gohischstein, Papststein und Kleinhennenstein zu wandern.
Bevor wir im Zentrum von dem Kurort Gohisch parkten fuhren wir den Stellplatz im Ort zur Entsorgung an.
Wanderung:
In der Ortsmitte des Kurortes Gohrisch beginnt unsere Wanderung beim Parkplatz.Ein Wegweiser zeigt uns die Richtung in den Stillen Grund und zum Fels Gohrisch mit der Markierung Gelber Punkt. Im flachen Wiesental des Stillen Grundes gelangen wir zur Waldecke
und gehen in den Fichten und Kiefernwald hinein. Über Holzstufen geht es später steiler aufwärts. Oberhalb sehen wir schon die steilen Felswände des Gohrischs aufragen, der bisherige Wald wird jetzt von großen, alten Buchen abgelöst. Zwei Möglichkeiten für den Aufstieg bieten sich an: links der schwierigere, Trittsicherheit erfordernde Weg durch die Falkenschlucht und rechts der leichtere Aufstieg. Wir entscheiden uns für die Falkenschlucht. Auf dem Weg zum Einstieg muss ein kleiner Felsblock überwunden werden und sehen dann vor uns den Kletterfelsen „Zwerg“, an dem wir Bergsteiger beobachten. Nun geht es in die Falkenschlucht hinein. Über Holzleitern klettern wir in der 1886 künstlich erweiterten, engen, dunklen Schlucht hinauf.
Auf dem Gohrischplateau angekommen, dass stark zerklüftet ist, müssen wir mehrfach etwas ab- und aufsteigen, ehe wir zur Aussichtskanzel gelangen. Schon seit über 100 Jahren zieren Wetterfahnen die Felsspitze. Die 1985 aufgestellte Wetterfahne mit dem Gipfelgruß „Berg Heil“ . Die Aussicht vom felsigen Nordwestsporn ist grandios.
Von der Schutzhütte führt uns der Abstieg durch eine Schlucht in der Ostseite des Tafelberges, dann über in den Fels gehauene Stufen und Holzstufen steil hinab zur Straße und dem Wanderparkplatz, von dem aus wir auf den Papststein wanderten.Nach überqueren der Straße beginnt den Aufstieg auf den Papststein. Stetig ansteigend, erst über lange Stufenreihen, später zwischen Felsen über Eisentreppen, geht es hinauf zum Papststein. Oben erwartete uns zwei Aussichtskanzeln. Vom Papststein steigen wir nun über Stufen ab, dann verläuft der Weg etwas unterhalb des höchsten Felsgrates. Weitere Stufen führen, anfangs in einer feuchten Felsschlucht, die 1845 zugänglich gemacht wurde, hinab in einen Sattel mit einer Wegekreuzung. Hier gehen auf dem leicht ansteigenden Weg in Richtung Kleinhennersdorfer Stein. Wir wandern auf gleicher Höhe entlang des aussichtsreichen Bergtraufs weiter. Ein Rastplatz mit Bank und Tisch lädt zum Verweilen und Ausschau halten ein.
Am Horizont sahen wir dass sich eine Gewitterfront sich bildet, so entschlossen wir auf kürzesten Weg zurück nach Gohrisch zum Ausgangspunkt zu wandern.

Der Parkplatz gehört einem Dorfladen bei dem der Parkschein in dem Cafe eingelöst werden kann.
Nach unserer Wanderung machten wir einen Besuch im Cafe und probierten die heimische Eierschecke. Irmgard die normale und ich die Mohnschecke. Das Cafe ist eine schöne Ambiente um eine Rast zu machen.
Von hieraus ging die Fahrt weiter zur Moritzburg

Parkplatz Schloss Moritzburg

Schloßallee 4, 01468 Moritzburg, Germany

Kostenpflichtiger Parkplatz neben dem Schloss angefahren. Gebühr für eine Stunde 1.-€.
Das Schloss schauten wir uns nur von Außen an und spazierten um den Wassergraben wieder zum Wohnmobil. Im Schlosspark hatte es enorm viele Gänse die frei herum liefen, man musste aufpassen dass man nicht in ihren Kot trat.
Das Wetter war bewölkt, man wusste nicht ob es zu regnen beginnt, es blies ein heftiger Wind. Die Temperatur hat sich auf 20°C abgekühlt.

SCHLOSS MORITZBURG
Moritzburg liegt inmitten des Landschaftsschutzgebietes Friedewald und Moritzburger Teichgebiet. Dieses Gebiet umfasst 22 Moritzburger Teiche mit etwa 418 Hektar Wasserfläche und ist vor allem durch das Jagd- und Barockschloss bekannt.
Das auf ein Jagdhaus des 16. Jahrhunderts zurückgehende Jagdschloss erhielt seine heutige Gestalt im 18. Jahrhundert unter August dem Starken.
Der von Wasser umgebene Schlossbau mit vier Rundtürmen dient heute als Museum und zeigt barocke Wohnkultur aus der Zeit Augusts des Starken.

Meißen Siebeneichen 13

Meißen, Deutschland

Parkplatz direkt am Elbeufer angefahren, auf dem Platz stand kein weiteres Wohnmobil.
Ab 17 Uhr ist der Platz kostenfrei. Nach der Ankunft gingen wir gleich los um die Altstadt zu besichtigen. Die Erfahrung der letzten Tage zeigte uns dass die Kirchen um 17 Uhr schließen, darum beeilten wir uns um den Dom uns anschauen zu können. Der Eintritt kostete 4,50 € /Person. Es war schon 16:50 Uhr da lohnte es sich nicht mehr Tickets zu kaufen. Wir schlenderten anschließend durch die Straßen und Gassen von Meißen, um vielleicht Schmuckstücke des berühmten Porzelans zu sehen. Kein Porzelan gesehen so kehrten wir zu unserem Womo zurück und verbrachten den Abend am Elbeufer.

Tag 7

Weida

Deutschland
Die Fahrt nach Weida verlief hauptsächlich auf der Autobahn mit mäßigen Verkehr. Durch Gera war es ein wenig stockend. Der geplante Parkplatz bei der Burg war für die Größe des Wohnmobils zu klein so parkten wir entlang der Straße.
Weida ist nicht nur die Wiege des Vogtlands, sondern mit der Übertragung des Stadtrechts im Jahr 1209 gleichzeitig auch die älteste Stadt im Vogtland. 
Der Rundgang führte uns zuerst zur Osterburg die wir von Außen besichtigten. Hier war das wichtigste Herrschaftszentrum der Vögte angesiedelt. Von hier aus erweiterten die Vögte nach und nach ihr Einflussgebiet.Heinrich I. lies in Weida zwischen 1163 und 1193 eine romanische Befestigungsanlage erbauen. Sie hat eine strategisch günstige Berglage und wurde früher nur das „Feste Haus zu Weida“ genannt. Bis zum Jahr 1427 befand sich auf der Osterburg der Stammsitz der Vögte von Weida. Durch ihre erhabene Lage kann man sich einen wunderbaren Blick über die Stadt verschaffen.
Von der Osterburg geht es weiter in die Stadt mit ihrem reichen Bestand an mittelalterlicher Bausubstanz. Der Weg von der Osterburg führt uns direkt zur Ruine des Kornhauses. Der Bau geht auf die Vögte von Weida zurück, die hier 1293 ein Dominikanerinnenkloster gründeten. Die Ruine war die ehemalige Klosterkirche. Nach der Reformation wurde das Kloster aufgelöst und der Bau von der Stadt als Getreidelager genutzt. Auf diese Nutzung geht der heutige Name „Kornhaus“ zurück.
Der Weg durch die Stadt führt uns weiter zum Rathaus. 
Das Rathaus wurde in den Jahren 1587-89 erbaut und war ein prächtiger, reich verzierter Bau der Hochrenaissance mit zahlreichen Türmchen und Gauben. Leider überstand es auch nicht die Verwüstungen im dreißigjährigen Krieg. Auch das Rathaus brannte im Jahr 1633 nieder. 1667 wurde es in einer schlichteren Variante wiederaufgebaut, aber schon zwanzig Jahre später brannte es erneut ab. Der Neubau hatte eine leicht veränderte Form. Nur der 50 Meter hohe Rathausturm behielt sein ursprünglichen Aussehen.
Von der Kirche hat man einen besonders schönen Blick zur Osterburg. Der Blick ist so schön, dass man ihn mit einem Bilderrahmen versehen hat. 
Etwas außerhalb der Stadtroute, aber auch sehr sehenswert, befindet sich das Oschütztalviadukt – eine Pendelpfeilerbrücke, die das Tal des Oschützbaches überspannt.Das Viadukt wurde 1884 nach den Plänen von Architekt Claus Koepcke und dem Ingenieur Hans Manfred Krüger erbaut. Die Brücke war und ist eine ingenieurstechnische Meisterleitung aus den Anfängen des Stahlbrückenbaus.

Jena

Deutschland

In Jena parkten wir zentrumsnah. Parkdauer eine Stunde mit Parkscheibe. Die Zeit reichte aus, um einen Streifzug durch die Fußgängerzone und St.Michaels Kirche zu machen. Es ist eine moderne Stadt mit viel Publikum in den Geschäften.

Mit dem Slogan "Stadt des Lichts" wirbt die thüringische Universitätsstadt Jena für sich. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Jena zu einer Industriestadt und einem Zentrum der Optik und Feinmechanik. Seit 1990 wandelte sich Jena zu einem Zentrum für Bildung und Wissenschaft.
Jentower
Ein modernes Wahrzeichen der Stadt ist der Jentower, mit 133 Metern Höhe das höchste Bürogebäude in Thüringen. Der Ministerrat der DDR hatte in den 1960er Jahren beschlossen, wichtige Städte mit einem sozialistischen Gesicht neu zu gestalten. Eingeweiht wurde das Hochhaus 1972.
St. Michael
Seit mehr als 750 Jahren ist die Stadtkirche St. Michael das Zentrum des kirchlichen Lebens. Sie hatte zwei Vorgängerbauten aus der romanischen Zeit. Errichtet wurde die Kirche, die dem Drachentöter Michael geweiht ist, ab 1380 in mehreren Bauphasen bis 1557.

Weimar

Herrmann-Brill-Platz 1, 99423 Weimar, Germany

Die Fahrt von Jena nach Weimar verlief auf gut ausgebaute Bundesstraße. Warum unser Navi uns den letzten Kilometer unnötiger Weise durch enge Einbahnstraßen lotzte kann ich nicht nachvollziehen. Wir stellten fest dass es einen einfachen Weg zum Stellplatz gab.
Der Stellplatz war bei unserer Ankunft schon überbelegt und wir parkten auf dem angrenzenden Parkplatz wo schon fünf Wohnmobile standen. Das Ticket für die Platzgebühr lösten wir am Stellplatzautomaten. (10.- € /24h).
Weimar In aller Ruhe schlenderten wir dann in den nächsten Stunden durch die geschichtsreiche Kulturstadt. Dabei kamen wir an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten vorbei, u.a. der Stadtkirche St. Peter und Paul, dem Stadtschloss, Bauhausmuseum,Haus der Weimarer Republik, Park an der Ilm und dem Goethe und Schiller Wohnhaus.

Auf dem Marktplatz genossenen wir eine Einkehr im Freien beim Bärenhaus und ließen uns die Stadt auf uns wirken. Dies war auch der letzte Abend auf unserer Reise. Morgen geht's wieder Richtung Heimat.

Tag 8

Rottweil

Deutschland

Gut ausgeschlafen machten wir uns Reisefertig zur Weiterfahrt Richtung Heimat. In Weimar kann man gut zwei Tage verbringen, wenn man sich alles ausgiebig anschauen möchte. Dies ist ein Grund die Stadt ein anderes Mal wieder zu besuchen und gezielt auf Sehenswürdigkeiten zu gehen. Die Stadt hat uns sehr gut gefallen.