Highlights der Alpen

Aloysius
von Aloysius & Irmgard

Highlights der Alpen

Geplant sind die Dolomiten, Südtirol, die Schweiz von Ost nach West zu durchqueren. Auf der Route werden bekannte Highlights, die drei Zinnen, die Rheinquelle, das Matterhorn und den Eiger mit Wanderschuhe erkundet.

Von Rottweil, Deutschland nach Rottweil, Deutschland
1731 Kilometer 13 Tage 27 Wegpunkte
Tag 1

Rottweil, Deutschland

Marxstraße 1, 78628 Rottweil, Deutschland
Wir beginnen unsere Reise am Mittwochnachmittag. Das erste Reiseziel ist die Stadt Sterzing

Fahrt bis Sterzing

Bei der Anreise, den Alpen entgegen, zeigte sich das Wetter sehr wechselhaft Wolken, Nebel, Regenschauer, Sonnenschein es war von allem etwas dabei.
Nach dem Fernpass bei Innsbruck legten wir eine kleine Rast ein, bevor es auf der alten Brennerstraße Richtung Italien geht.

Sterzing, Italien

Brennerstraße, 2, 39049 Sterzing, Südtirol, Italien

Sterzing
Wir übernachten auf dem Parkplatz bei der Seilbahn GPS: 46.9053,11.4301. Dort ist zwar das Campen verboten und der Parkplatz hat keinerlei Infrastruktur für Wohnmobile, aber das Übernachten wird dort geduldet.

Am späten Nachmittag nach unserer Ankunft laufen wir in die ca. 10 Gehminuten vom Parkplatz entfernte, historische Altstadt. Die einstige Fuggerstadt gehört zu den schönsten Kleinstädten Italiens, ihr Wahrzeichen ist der berühmte Zwölferturm. Die Spitalkirche zum Heiligen Geist ist eine gotische Kirche, die sich am Stadtplatz erhebt. In ihrem Innenraum sind Fresken vom Meister Johannes von Bruneck aus dem Jahr 1402 erhalten. Das Rathaus von Sterzing ist eines der schönsten öffentlichen Gebäude in Südtirol. Dieser mittelalterliche Bau stammt von 1473.

Wir bummeln durch die Gassen und gehen in der Innenstadt vorbei an vielen kleinen, interessanten Geschäften. Auf dem Marktplatz fand ein Musikfest statt, bei dem wir uns dazu setzten und den Tag ausklingen ließen.

Tag 2

Bruneck, Italien

St. Christoforus Str., 1, 39031 Bruneck, Südtirol, Italien

Am frühen Vormittag bevor wir weiter fahren besuchten wir die Altstadt nochmals, heute bei schönerem Wetter.  

Weiterfahrt nach Bruneck. Dort verbringen wir unsere Mittagspause, bevor wir zum Wohnmobilstellplatz am Misurinasee weiterfahren. Der kostenlose Tagesparkplatz in Bruneck  "GPS: 46.79398,11.92915" war für die Stadtbesichtigung ideal.
Bruneck liegt im Herzen des Pustertales, auf dem Hügel über der Stadt thront – weithin sichtbar – das bischöfliche Schloss eine mächtigen Burganlage aus dem 13. Jahrhundert. Sehenswert sind die vielen Kirchen der Stadt, etwa die Pfarrkirche mit einem wertvollen Kruzifix von Michael Pacher oder die Ursulinenkirche, sowie die vier Tore der mittelalterlichen Stadtmauer. Die Brunecker Altstadt mit ihren schmucken Bürgerhäusern und Lauben, genossen wir zum Flanieren und Verweilen.
Wir verlassen Bruneck und fahren zu unserem Tagesziel, dem Misurinasee. Der Misurinasee liegt auf 1756 m.

Parkplatz an der Via Monte Piana

Via Monte Piana, 32040, Misurina, Italien

Der Wohnmobilstellplatz GPS: 46°35'17" E12°15'19" hat eine Ver- und Entsorgungseinrichtung. Stromversorgung ist nicht vorhanden.
Eigentlich wollten wir den Wohnmobilstellplatz in 2300 m Höhe in der Nähe der Auronzohütte anfahren. Die Mautstraße war für Wohnmobile gesperrt worden, wegen Vollbelegung des Stellplatzes.
Es ist bereits Spätnachmittags und wir entscheiden uns, eine kleine Wanderung um den Misurinasee zu unternehmen.

Tag 3

Drei Zinnen Wanderung

Am nächsten Morgen stehen wir zeitig auf und nach dem Frühstück machen wir uns auf zu unserer geplanten Wanderung.
Wanderung und Aufstieg zur Auronzohütte, weiter über die Lavaredo Hütte (2344 m) zur Büllelejochhütte (2528 m), weiter zur Drei Zinnen-Hütte (2405 m) und zurück über die Lavaredo Hütte zur Auronzohütte (2333 m) und Abstieg zum Stellplatz am Misurinasee.(2333 m) (Gehzeit:  7 Stunden, Höhenunterschied insgesamt ca. 1300 Höhenmeter)

Tag 4

Sellajoch

SS242, 39048 Selva di Val Gardena BZ, Italien

Nach der anstrengenden Bergtour vom Vortag, gingen wir den heutigen Tag gemütlich an.
Die Weiterfahrt zum Tagesziel Söllajoch erfolgte über die Pässe - Passo Tre Croci (1805m) -  Passo di Falzarego (2105m) - Passi di Valparola (2168m
Vom Passo di Pordej zum Sellajoch waren wir alleine auf der Passstraße die Passstraße von Wolkenstein aus war am heutigen Tag gesperrt gewesen, dies erfuhren wir erst am Abend.
Das Parken am Sellajoch Haus wäre als Tagesplatz möglich gewesen, wir wollten aber über Nacht auf dem Sellapass stehen. Wir entschlossen uns auf einer Parkfläche neben der Passstraße zu parken,alleine waren wir nicht es stand schon ein Wohnmobile neben uns.
Nachdem wir alles nötige zum Stehen erledigt hatten machten wir uns auf den Weg zum Plattkofel mit Besteigung des Gipfels.

Bergtour auf den Plattkofel

PLATTKOFEL WANDERUNG
Der Plattkofel zählt zu den markantesten und bekanntesten Aussichtsgipfeln in den Südtiroler Dolomiten.
Die Wanderung auf den Plattkofel nimmt auf dem Friefrich-August-Weg seinen Lauf, die umliegende Bergwelt – insbesondere der Schlern, der Puflatsch, die Rosszähne und der Rosengarten stechen hier ins Auge. Nun folgt der anstrengendste Teil der Wanderung: der steile Aufstieg über das felsdurchsetzte, geröllbeladene Gelände. Vom Gipfelkreuz des 2.964 Meter hohen Plattkofels bietet sich ein traumhafter Blick auf die umliegende Bergwelt, am beeindruckendsten aber mag der Blick auf die senkrecht abfallenden Felswände des Langkofel sein.
Der Rückweg vom Plattkofel erfolgte wie auf dem Hinweg.
Daten: Strecke 17 km, Hm 1000m

Bei Herrlichem Sonnenuntergang über dem Schlern, ließen wir den wunderschönen Tag ausklingen.

Tag 5

Bergtour Langkofel Umrundung

Nicht nur der Sonnenuntergang am Vorabend war beeindruckend auch der heutige Sonnenaufgang zu dem wir extra früh aufgestanden sind, um dieses Schauspiel zu erleben.

Nachdem wir schon zeitig auf den Beinen waren, entschlossen wir uns zu frühstücken und den Lankofel mit einer Wanderung zu umrunden. Zudem ist das Wetter sensationell.
Mit einer Dauer von ca. 4.00 Std. und ungefähr 8 km Länge führt einen der Wanderweg rund um den Langkofel.
Anfangs war der Weg recht breit und abgegrenzt für Mountainbiker, schließlich wird er steiniger und steiler. Rechts und links liegen große Felsbrocken, die zum Teil schon vor Jahrtausenden aus dem Massiv herausgebrochen sind. Die Gegend ist als „Steinerne Stadt“ bekannt. Der Weg führt mitten hindurch immer weiter in die Bergwelt hinein. Und plötzlich sind wir umgeben von riesigen Felswänden. Vor uns liegt die Langkofelhütte deren wir einen Besuch abstatten. Dahinter erheben sich Gesteinstürme. Felsnadeln ragengen Himmel. Nach weiterem steinigen,steilen Anstieg ist die Scharte in Sicht. Dort oben steht das Ulrich Haus mit Aussicht auf den großen Gletscher Marmolada und dem Dass Pordoi im Sellastock. Für den Abstieg benutzten wir nicht die Stehkabinenbahn sondern gingen den steilen serbentinen Weg abwärts zum Sellajoch.
Nach dieser Wanderung verweilten wir noch eine Zeit beim Sellahaus hier gibt es Free WiFi.
Der Abschied von den Dolomiten fiel uns schwer,aber schließlich wollten wir Richtung Bozen und da hatten wir den Montiggler See zum Baden auf unserer Reisetour.

Montiggler See

Montiggler Straße, 37, 39057 Appiano Sulla Strada del Vino BZ, Italien

Da uns die Gegend um Bozen ausgiebig bekannt ist wählten wir den Stellplatz Montiggler See. Bei der Ankunft am Nachmittag war der große Parkplatz oberhalb des Sees fast leer. Wir parkten unsere Badesachen zusammen um einpaar Runden im See zu schwimmen. Am hinteren Teil des Sees gibt es eine geeignete Stelle um ins Wasser zu gehen.
Ein langer Tag geht zu Ende, da kann man auch früh zu Bett gehen.

Tag 6

Fahrt zum Ofenpass mit Zwischenstopp in Müstral

Die Wetterlage war beständig und die Vorhersage sagte sonniges Wetter vorraus. Heute verlassen wir Italien, die Schweiz wird unser Land in den kommenden Tagen sein.
Kurz nach der Italienischen/Schweizer Grenze wird Müstair eine Klöster Anlage für einen Zwischenstopp angefahren.

Buffalora Ofenpass

Buffalora 89, 7532 Cierfs, Schweiz

Ein Parkplatz am Rande des Nationalparks, das nächtigen wird geduldet. Bei unserer Ankunft standen wir alleine, in der Nacht hat sich noch ein weiteres WoMo zu uns gestellt.

Vom Parkplatz bei Gasthaus Buffalora am Ofenpass auf 1970 m ü. M. schweift der Blick über die faszinierende Bündner Bergwelt, über die Alp Buffalora bis hinauf zum 2968 m hohen Piz Daint. Die Landschaft ist hier geprägt von weiten Föhrenwäldern und mächtigen Flussbetten – Zeugen der Kraft, über welche das Wasser in der Nationalpark-Region verfügt. Weiter oben öffnen sich dann immer wieder spektakuläre Ausblicke auf Felsformationen in den unterschiedlichsten Farbtönen.

Den Tag ließen wir ausklingen mit einem Abendspaziergang zur Buffalora Alpe

Tag 7

Wanderung auf den Piz Daint

Buffalora - Piz Daint - Ofenpass - Buffalora
Schon vor Sonnenaufgang ging es auf eine herausragende Wanderung mit nur mittlerer Länge: Vom Buffalora aus gehts allerdings gleich recht steil los, aber schon nach der Hälfte erreicht man den Gratrücken des Piz Daint, auf dem es immer auf einem Weg bis auf den Gipfel geht. Einmalige Rundsicht! Den Abstieg zuerst auf dem gleichen Weg zurück und bei der anschließenden Abzweigung zum Ofenpass weiter. Vom Ofenpass aus folgten wir den Wegschilder zum Buffalora wo unser WoMo stand.
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Flüelapass, Zernez, Schweiz

Flüelapass, 7260 Zernez, Schweiz
Ausweichbucht (wird als Parkplatz genutzt), standen für eine Nacht auf dem Platz. Waren nicht alleine die hier nächtigten. Abends wurde es sehr ruhig auf der Passhöhe, saßen noch sehr lange draußen und genossen die Bergwelt und ein schöner Sternenhimmel.
Tag 8

Wanderung Schwarzhorn

Wanderung zum Schwarzhorn.

Auf der Passhöhe, direkt von unserem Parkplatz aus, liegt der Start- und Endpunkt dieser Wanderung. Auf relativ gutem Steig geht es zunächst gemütlich einen Kilometer weit Richtung Süden. Nach der Überquerung der Passstraße geht es nun stetig bergauf. Nähert man sich dem Schwarzhornfurgga (ein Sattel), wird er deutlich steiler und schmäler, und führt in Serpentinen und über plattiges Geröll hinauf zum Sattel (2883m). Von dort aus sind es dann noch 250 Höhenmeter, steil hinauf durch Geröll und Fels zum Gipfel Schwarzhorn (3147m).

Die Rundumsicht am Gipfel ist beeindruckend, besonders am heutigen Tag. Es herrscht klare Luft und die Fernsicht ist einmalig; ein guter Platz für eine wohlverdiente Rast.  Vom Gipfelkreuz, konnten wir unser geparktes WoMo auf dem Parkplatz gut erkennen.                                                                          

Der Abstieg erfolgte auf gleichem Weg.

Information: Das Flüela-Schwarzhorn ist ein Dreitausender, den man (fast) mühelos im Rahmen einer Halbtagestour besteigen kann. Deshalb ist es auch nicht gerade ein Berg der Einsamkeit, aber trotzdem lohnenswert.

Furka Passhöhe, Obergoms VS, Schweiz

3999 Obergoms VS, Schweiz
Weiter geht die Fahrt: Wir erklimmen den Furkapass. Der Furkapass verbindet auf einer Höhe von 2436 m das Urserental im Schweizer Kanton Uri mit dem Bezirk Goms im Kanton Wallis. Auf ihm verläuft die Europäische Wasserscheide. Südlich läuft das Wasser zum Mittelmeer, nördlich zur Nordsee.
Furka-Pass ist 12km lang, maximal 11% steil und schlussendlich ist man auf 2429müM. Die Strasse ist schön asphaltiert, aber an einigen stellen so schmal, dass kein Bus entgegen kommen darf,wie es bei uns der Fall war. Mit größter Anstrengung kamen wir aneinander vorbei, dies hat gezeigt dass diese Streckenabschnitte auch mit grösseren Womos zu befahren ist.Hat man die Passhöhe erreicht, folgt nachher ein fast flacher etwa einen Kilometer langer Strassenabschnitt mit ein paar ebenen Parkplätzen von denen wir einen für einen Stopp benutzten.
Die westliche Walliser Seite ist die Passstraße viel breiter ausgebaut, wie die Urner Seite, von daher noch weniger Probleme mit dem Womo. Die Steilheit beträgt auch gleich im maximum 11% und die Distanz beträgt bis Gletsch 10km, dem eigentlichen Talort auf Walliser Seite.

Oberalppass - Rossbodenstock - Rheinquelle Tomasee / Lai da Tuma - Oberalppass, Andermatt, Schweiz

6490 Andermatt, Schweiz
Ein weiteres Ziel unserer Tour ist der Oberalpass. In Disentis nehmen wir die Fahrt Richtung Oberalpass auf und durchqueren die Dörfer Sedrun, Rueras und Tschamut, stetig ansteigend. Anschliessend führt die Strasse über viele enge Kehren auf den Pass. Der Blick wandert über den idyllischen Oberalpsee und zu den umliegenden 3000ern. Direckt auf der Passhöhe könnten wir frei stehen zum Übernachten. Vom Parkplatz aus hatten wir einen schönen Blick auf den See,die herrliche Landschaft lud auch für einen Spaziergang ein.Nach dem ausgiebigen Spaziergang schauten wir noch den Leuchtturm an der symbolisch für die nahe Rheinquelle hier steht, da der Fluss ins Meer mündet. Weiter erkundigten wir uns für den Verlauf der Wanderstrecke zur Rheinquelle.
Tag 9

Wanderung Rheinquelle

Bergwanderung vom Oberalppass zur Rheinquelle am Tomasee

Reizvolle Rundwanderung vom Oberalppass hinauf zur Rheinquelle am Tomasee. Der Tomasee (Lai da Tuma) gilt als offizielle Rheinquelle. Wer Wasser liebt, müsste eigentlich einmal im Leben an diesen Quellpunkt wandern. Der Rhein zählt zu den großen und bedeutenden Flüssen Europas. Dem entsprechend sollte sich also auch seine Quelle präsentieren. Die Rheinquelle liegt auf 2345 m unterhalb des Piz Badus und mündet 1231 km weiter bei Rotterdam in die Nordsee. Grandiose Gebirgslandschaften mit Geröllfeldern und bizarren Felsformationen umgeben den Bergsee. Unzählige Bergblumen stehen Spalier und begleiten den Rhein auf seinem ersten Abschnitt in Richtung Nordsee.

 Die Bergwanderung startet und endet auf dem Oberalppass. 

Auf dem Oberalppass steht als Symbol für die Quelle des Rheins: ein nachgebauter Leuchtturm. Das Original des Leuchtturms steht an der Mündung des Rheins bei Rotterdam.

Fahrt nach Zermatt

Montreux, Zwischenstopp zum Baden im Genfersee

Avenue du Casino 32, 1820 Montreux, Schweiz
Montreux ist ein traditioneller Kurort, der zwischen steilen Hügeln am Ufer des Genfer Sees liegt. Die Stadt ist bekannt für ihr mildes Mikroklima.
Wir verließen die Autobahn, für einen kurzen Badestopp im Genfersee. Es war nicht leicht einen Parkplatz in der Nähe des Sees zu finden. Mit etwas Glück sind wir doch fündig geworden und fanden einen Parkplatz (Gps:46.446098 , 6.87883) mit Schatten gebenden Bäumen. Die Stadt wollten wir uns nicht anschauen das heben wir uns für die nächste Tour auf.

Täsch

Neue Kantonsstrasse, 3929, Täsch bei Zermatt, Schweiz

Gemütlich fahren wir durch die wunderschöne Landschaft am Thunersee entlang bis Täsch. Man darf mit dem Auto bis hierher in den Ort fahren. Zermatt ist autofrei und für den privaten Autoverkehr gesperrt. Hier fahren wir mit unserem Wohnmobile auf einem schön gelegenen Campingplatz (GPS:46.063801,7.7739) auf dem wir zwei Nächte bleiben. Am Übernachtungsplatz machen wir es im Wohnmobil gemütlich und schauen uns Täsch am Abend noch näher an.

Tag 10

Zermatt

Nach einer ruhigen Nacht auf dem Campingplatz in Täsch machten wir uns auf zur Wanderung zum Matterhorn. Zu Fuß entlang der Bahnstrecke ging es erst einmal nach Zermatt.
Das idyllische Bergdor Zermatt liegt am Ende des Mattertals auf einer Höhe von circa 1610m. und ist berühmt für seine Lage unterhalb des Matterhorns. In Zermatt fahren keine Motorfahrzeuge. Pferdeschlitten und Kutschen sind die einzig erlaubten Beförderungsmittel. Transportaufgaben werden von Elektrofahrzeugen oder Pferdetaxen übernommen.
Neben der faszinierenden Bergwelt hat sich der Ort trotz der Besucherströme einiges an Authentizität bewahrt. Dafür sorgen nicht nur uralte Walserhäuser, sondern auch die im 19. Jahrhundert erbauten Grandhotels.
Zermatt wollen wir erst auf dem Rückweg uns genauer anschauen, so ging's direkt zur Seilbahn die uns zum Ausgangspunkt am Schwarzsee in 2552m Höhe bringt.

Bergtour Matterhorn

Hörnliweg
Der Weg führt zum wohl wichtigsten Punkt in Zermatt, zur Hörnlihütte ¦ Base Camp Matterhorn am Fusse des Matterhorns. Das ist der historische und aktuelle Hotspot.Wer in Zermatt ist, sollte diesen Weg mindestens einmal unter die Füsse nehmen. Hier starteten die Erstbesteiger am 14. Juli 1865, um das Matterhorn zu erobern. Von den sieben Alpinisten kehrten nur drei ins Dorf Zermatt zurück. Darunter der Brite Edward Whymper.
Den idyllischen Schwarzsee mit Kapelle erreichen wir mit der Gondelbahn von Zermatt. Hier auf 2552müM beginnt unsere Wanderung über den Hörnliweg zur über 700m höher gelegenen Hörnlihütte. Ein erster Blick hinauf zur Hörnlihütte 3260müM und dem Matterhorn 4478müM. Nach einer kurzen "Einlaufstrecke" gehts richtig zur Sache und das Matterhorn verschwindet hinter den steilen Passagen.Wir gewinnen schnell an Höhe und das Matterhorn zeigt sich wieder in voller Pracht.Ein kurzer Abschnitt geht über Treppen und Gitterroste. Geschafft nach 2 Stunden haben wir die Hörnlihütte erreicht. Mit der wohlverdiente Pause geniessen wir die tolle Aussicht. Ungewöhnlicher Blick aufs Matterhorn hier lässt sich das Matterhorn spüren, anfassen und erleben. Hier ist auch der Einstieg für die Seilschaften auf den Gipfel.
Ein dickes Tau erleichtert die ersten Meter den Fels zu besteigen, an dem ich mich auch ein paar Meter hoch angelte.
Und schon ist es Zeit für den Abstieg. Es geht den gleichen Weg zurück zum Schwarzsee.
Rauch, Dampf oder Wolken?
Ein letzter Blick nach oben dann gehts mit der Gondelbahn wieder zurück nach Zermatt. Eine tolle Wanderung die aber an einigen Stellen gute Trittsicherheit voraussetzt.

Tag 11

Camping Eigernordwand

Bodenstrasse 4, 3818 Grindelwald, Schweiz

Den Parkplatz bei der Seilbahn in Grindelwald könnten wir problemlos anfahren, wir hatten auch gleich eine Parkfläche am Rande des Platzes gefunden. Die Parkschilder gaben keine richtige Info her,ob das nächtigen hier erlaubt ist. Unser unruhiges Gefühl bewegte uns dann, den in unmittelbarer Nähe gelegene Campingplatz anzufahren. Bevor wir diesen Schritt umsetzten erkundeten wir den Campingplatz und Grindelwald vorher zu Fuß. Es war die richtige Entscheidung auf den Campingplatz GPS: 46.620984,8.044587 zu fahren. Den Abend genossen wir noch vorm Wohnmobil mit dem Anblick der Berge und dem schönen Abendhimmel.

Tag 12

Wanderung Eiger

Beim Blick aus dem Wohnmobil am heutigen Morgen war ausser Nebel nicht viel zu sehen. Mit der Hoffnung auf besseres Wetter machten wir uns auf zur Wanderung zum Eiger-Trail. Motiviert hat uns ein Campnachbar der mit seiner Ausrüstung unter anderem mit Bergsteigerseile auf Tour ging.
Zunächst folgend dem Wanderweg in Richtung Gletscherschlucht, dann teils recht steil aufwärts (ca. 600 hm) und schließlich auf moderaten, teils ausgesetzten Wegen in Richtung Alpigen, haben wir es in 3 Std. geschafft. Dort beginnt dann der eigentliche Eiger-Trail. Leider verschlechterte sich die Wetterlage derart, dass wir das Vorhaben denn Eiger-Trail abbrechen mussten und uns auf den Rückweg nach Grindelwald Grund aufmachten. Die Strecke mussten wir im Dauerregen zurücklegen,bei Ankunft am Womo war die Kleidung nass und feucht. Die Garage ist der beste Trockenraum im Womo,um die Kleidung wieder trocken zu bringen. Natürlich muss die Heizung hierzu eingeschaltet sein.

Tag 13

Rottweil, Deutschland

Wir haben sehr gut geschlafen, entsorgen noch unsere Toilette und Grauwasser und machen uns auf den Weg nach Hause. Die Wetterlage hatte sich nicht geändert, es blieb regnerisch und unbeständig. Die Fahrt erfolgte auf dem kürzesten Weg und würden die ganze Strecke vom Regen begleitet.

Zwei Monate später

Nach unserem ersten Besuch in Grindelwald, bei dem die Wanderung Eiger Trail regelrecht ins Wasser fiel, holten wir die Wanderung, dieses mal bei herrlichem Bergwetter nach.
Auf keinem anderen Wanderweg kommt man der berüchtigten Eigernordwand so nah, wie auf dem Eiger Trail. Die alpine Streckenwanderung führte uns direkt am Fusse des nahezu senkrecht aufsteigenden Felsmassivs von der Station Eigergletscher Richtung Grindelwald. Wir starten den Eiger Trail direkt vom Campingplatz Grindelwald Grund, in Richtung der kleinen Scheidegg auf einem gut begangenen, steilen Wanderweg. Nach der kleinen Scheidegg erreichen wir den künstlich angelegten Speichersee beim Fallbodenhubel auf halbem Weg zum Eigergletscher. Einen kurzen Blick in die alte ehemalige Trafostation der Jungfraubahn, die zu einem kleinen Museum umgenutzt wurde dass, das Thema der Eigernordwand-Durchquerung aufgreift.Direkt hinter dem Speichersee beginnt der Eiger Trail und gehört mit zu den beliebtesten Wanderungen in der Jungfrauregion.
Auf Höhe des Einstieges zum Eiger-Rotstock-Klettersteig genehmigen wir uns eine kurze Pause und bewundern das wunderschöne Panorama von der Kleinen Scheidegg über das Lauberhorn, Männlichen und das Grindelwaldtal bis hin zur Grossen Scheidegg und dem Wetterhorn.

Von nun an geht’s nur noch talwärts. In den schattigen Geröllfeldern am Fusse der Eigernordwand, wir passieren den tosenden Sandbach, der sich tief in die Felsen eingegraben hat, und folgen danach dem steilen Pfad runter nach Alpiglen. Auf Höhe Sandbach entschlossen wir uns bis zur Gletscherschlucht weiterzuwandern, eine wunderschöne und im Vergleich zum Eiger Trail deutlich weniger oft begangene Route. Mit dieser Zusatzschlaufe verlängert sich die Laufzeit bis nach Grindelwald Grund.