Fachwerk und Stadtkultur

Aloysius
von Aloysius & Irmgard

Fachwerk und Stadtkultur

Die Faszination malerischer Städte und bedeutende Fachwerkgebäude auf dieser Tour erlebt.

Von Neukirch nach Zu Hause in unserer Gemeinde
457 Kilometer 3 Tage 10 Wegpunkte
Tag 1

Neukirch

Rottweil, Deutschland
Donnerstagmorgen ging es in aller Ruhe auf Tour. Unsere Ziele sind die Städte Bad Wimpfen, Mosbach, Neckarsteinach alle am Neckar gelegen und Neckarbischofsheim im Kraichgau. Auf der A81 war wenig los, wir kamen zügig zu unserem ersten Etappenziel. 

Bad Wimpfen

Hohenstädter Str. 34, 74206 Bad Wimpfen, Germany
Den in der Stellplatz App ausgesuchten Parkplatz Gps:49.2262, 9.15975 war gut anzufahren. Wegen der Corona Pandemie waren keine Reisebusse unterwegs, so konnten die großen Parkplätze der Busse benutzt werden. Wir machten uns gleich auf um die Stadt uns näher anzuschauen. Die erste Besichtigung war die kath. Kirche zum Heiligen Kreuz. (Ehemalige Dominikanerkirche) Dominikanerkloster 1269 gegründet, gotische Kirche nach 1300, barocker Umbau 1713. Nach der Säkularisierung 1818 aufgelöst. Bedeutende Wallfahrt (Kreuzpartikel). Im Innern: Wappenfries der Wohltäter, Grabsteine des Engelhardt von Weinsberg und der Anna von Ehrenberg (15.Jahrhundert), spätgotische Kreuzigungsgruppe, Ehrlich-Orgel.) Beim Betreten des Zentrum war man überwältigt von den vielen, schönen Fachwerkhäusern. In der Touristik Info holten wir uns zuerst einen Stadtplan um die Sehenswürdigkeiten der Stadt besser zu finden. Von der Info ging es auf die Anhöhe zum Rathaus. Der erster Rathausbau stammt aus der zweite Hälfte des 14. Jahrhunderts. Umbau 1562: Fachwerkbau mit Freitreppe. Sitz von Rat und Gericht der Reichsstadt Wimpfen, des Oberhofs und 1539/40 des Reichskammergerichts. 1839 Abriss wegen Baufälligkeit und Bau des jetzigen klassizistischen
Neubaus. An der Rathausfassade erinnern heute vier Wappen an verschiedene Epochen der wechselvollen Geschichte der Stadt.)

Weiter zur Evangelischen Stadtkirche. (Vorstaufische Kirche um 1000, Erweiterung Anfang 13. Jh. 1492 Umbau zur spätgotischen Hallenkirche mit Netzgewölbe. Seit 1588 Evangelische Stadtkirche. Prächtige Innenausstattung mit Schnitzaltären. 

Das Bügeleisenhaus - in der Badgasse 10 befindet sich das sog. "Bügeleisenhaus", das schmalste Fachwerkhaus der Stadt. Der Löwenbrunnen eine Brunnenanlage des 16. Jhs., die die unabhängige Reichsstadt an der unteren Straßenkreuzung mit Zugang zum Markt repräsentiert: Stadtwappen und wappentragender Löwe. Ein weiterer Brunnen, der Adlerbrunnen Repräsentative Brunnenanlage von 1576 an der oberen Straßenkreuzung mit Zugang zum Markt. Symbol der reichsstädtischen Unabhängigkeit ist den Wormser Schlüssel tragende Reichsadler. 

Beim Mauertürmchen besteht die Möglichkeit den Wehrgang der Stadtmauer zu begehen. Mauertürmchen auf der Burgmauer über dem Unteren Stadttor. Erbaut in dankbarer Erinnerung an die finanzielle Hilfe der Reichsstadt Nürnberg für das zerstörte Wimpfen nach dem Dreißigjährigen Krieg. Unteres Stadttor, unterer Stadteingang. Erbaut im 15. Jh. nach der Erweiterung der Gerber-Vorstadt. Barockes Wappen von 1781 zeigt das Stadtwappen: Reichsadler hält den Petrusschlüssel (Wappen des Bistums Worms) im Schnabel. Nach all den Sehenswürdigkeit ging es wieder zum Wohnmobil zurück und die Weiterfahrt ging nach Mosbach.

Mosbach

Deutschland

Nach der Ankunft auf dem kostenlosen Stellplatz legten wir zuerst einmal eine Kaffeepause ein und legten uns gemütlich in unsere Stühle in den Schatten der Bäume. Ein kleines Nickerchen tat gut, bevor wir uns auf die Sehenswürtigkeiten der gesamten Altstadt aufmachten, insbesondere der Marktplatz und die Fachwerkbauten links und rechts der Hauptstraße. Es waren nur 15 Minuten zu Fuß, der Weg ging durch die Elzparkanlage der für die Landesgartenschau 1997 eigens angelegt wurde. Die Parkanlage war bei der Gartenschau bestimmt um ein vielfaches Schöner wie wir in heute antrafen. Die Altstadt ist ein Meisterwerk des Zimmermannskunst. Ein Fachwerkhaus schöner wie das Andere. Was für eine Wasserschüttung der Kiwwelschisser-Brunnen hat, er erinnert an den Spitznamen der Mosbacher, die ehemals ihre Exkremente in Kübeln sammelten und zum Düngen auf die Felder brachten. Stiftskirche im gotischen Stil. 1708 wurde eine Trennwand eingezogen, seit dieser Zeit wird der eine Teil als katholische, der andere als evangelische Kirche genutzt. Leider war die Kirche beider Konfessionen geschlossen.

Das Historische Rathaus, erbaut 1554-1558 im Renaissancestil auf den Fundamenten der ehemaligen Cäcilienkirche. In der Glockenstube des 34 m hohen Turms hängen drei Glocken, eine davon ist das "Lumpenglöckle", es läutet abendlich um 22.45 Uhr und soll die "Lumpen" an das Heimgehen erinnern. Nach intensiver Betrachtung der Altstadt gingen wir wieder zurück zum Womo, dieses mal auf der gegenüberliegenden Seite des Baches.

 Beim Womo machten wir wieder das gleiche was wir vor dem Stadtrundgang gemacht hatten, in den Schatten unter die Bäume liegen. In der Sonne war es sehr heiß 24°C. Nach dem Abendessen kühlte es relativ schnell ab und es wurde ungemütlich draußen zu sitzen.

Tag 2

Eberbach

Deutschland
Sehr ruhige Nacht und sehr gut geschlafen. Die Nacht kühlte ziemlich stark ab am Morgen um 9,00 Uhr hatten wir um die 10°C. und Sonnenschein. Heute ließen wir es gemütlich angehen und fuhren dann Richtung Eberbach los.

Am Anlegehafen der Schiffe gib es einen Womo Parkplatz der leider schon mit Womos belegt war. Kurz davor ist ein weiterer Parkplatz für PKW auf den wir uns dazu stellten. Von dem Parkplatz aus gelangten wir schnell in die Stadtmitte. Wir laufen vorbei am „Blauen Hut“, dem Stadtturm für Bösewichte, er ist der kleinste und jüngste der vier Stadttürme. Danach durch den Hof des ehemaligen Kaiserlichen Stadtschlosses, über den Alten Markt zum Pulverturm und über den Bahnhof vorbei an der Katholischen Pfarrkirche St. Johannes Nepomuk und der Evangelischen Michaelskirche durch die Hauptstraße.
Die Stauferstadt Eberbach mit ihrer mittelalterlichen Häuserzeile, die von zwei sehr gut erhaltenen Stadttürmen, dem Pulverturm und Rosenturm eingerahmt wird, wurde 1227 von König Heinrich VII. gegründet. Die historischen Gebäude der malerischen Altstadt mit ihren mächtigen Mauern verleihen der Stadt ein besonderes Flair. 
Der Eber, ist Sinnbild von Eberbach.


Neckarsteinach

Deutschland

In Neckarsteinach parken wir auf einem öffentlichen Parkplatz an der B37 am Ortsende unterhalb der Hinterburg, einer der vier Burgen der Ritter von Steinach.
Es gab noch genügend Platz zum Parken. Die Wanderschuhe waren schnell geschnürt und nun auf zur vier Burgentour. Nach wenigen Minuten erreichten wir schon die erste Burg. Es ist eine Ruine der Turm ist noch gut erhalten den man besteigen kann, was wir auch machten. Im Innern des Turms war es sehr dunkel, das begehen der Treppenstufen war Vorsicht geboten. Vom Turm aus hatte man einen wunderschönen Ausblick auf den Neckar und Umgebung. Wir hielten uns nicht lange in der Burg auf und gingen den Burgenweg weiter der leicht Anstieg und bald darauf kam schon die zweite Burg die wir
uns anschauten. Auch diese Burg hatte einen Turm der zu besteigen war. Die Holztreppe war sehr steil und es lohnte sich den Turm zu besteigen. Der Ausblick war der vorherigen Burg ähnlich. Nun folgte der weitere Rundweg nur im Wald, die Wege waren gut, es waren größtenteils Buchenwälder. Letzt endlich kamen wir wieder an der ersten Burg an.

Die Vierburgenstadt Neckarsteinach

Die Wanderung rund um Neckarsteinach führt unter anderem zu den Ruinen Hinterburg und Burg Schadeck, die seit langem Schwalbennest genannt wird, sowie zur Mittelburg und Vorderburg, die alle zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert errichtet wurden.
Rundwanderung 8km 2h

Neckarbischofsheim

Deutschland

Die Anfahrt von Nekarsteinach nach Neckarbischofsheim verlief hauptsächlich auf kleineren
Nebenstraßen. Die Landschaft ist sehr hügelig, die Ortschaften liegen fast immer in einem Tal und hatten vielmals enge Straßenpassagen zu bewältigen. Bei der Ankunft auf dem Stellplatz beim Freibad standen zwei Wohnmobile auf dem Platz. Nach dem wir geparkt hatten und unsere Kaffeepause genossen hatten, relaxten wir noch eine Zeit im Schatten neben dem Womo. Die Neugier, das Städtchen mit Schlossgarten zu erkunden, half uns auf den Weg zu machen. Sehenswürdigkeiten gibt es nicht viel anzuschauen. 

Der Fünfeckige Turm der das Heimatmuseum beinhaltet. Die ev. Pfarrkirche St. Johann die dem Täufer Johannes geweiht ist. Das Schloss mit sogenannten Prachttor und Schlossgarten. 

Während dem Ortsrundgang schauten wir uns zusätzlich für eine Gaststätte, um Essen zu gehen, leider fanden wir kein geeignetes Lokal. So blieb uns nichts anderes übrig, uns im Womo was zu kochen. Bis zur Dämmerung sind noch weitere Wohnmobile angefahren, zum Übernachten standen sechs Wohnmobile.

Tag 3

Knittlingen

Deutschland

Nach einer ruhigen Nacht schliefen wir uns mal richtig aus. Kurz vor neun Uhr standen wir auf und frühstückten gemütlich in der warmen Sonne. Vor der Abfahrt Richtung Knittlingen erledigten wir noch einen kleinen Einkauf bei einem nahe gelegenen Discounter und entleeren der WC-Kassette

Kurzer Reisestopp bei unserer Tochter in Knittlingen.

Seewaldseen Horrheim

71665 Vaihingen an der Enz, Deutschland

Badestopp im Seewaldsee. 

Auf den Wanderparkplätze unweit von den Seen kann man gut parken mit dem Womo. In fünf Minuten ist man bei den Seen. Das Wasser ist am Ufer ziemlich tief, man. muss geeignete Uferstellen finden um gut ins Wasser zu gelangen. Die Wassertemperatur lag bei ca. 20°C. Die Lufttemperatur fühlte sich kälter an. Wir waren nicht die einzigen die an den Seen badeten.
Die Seewaldseen bestehen aus dem Oberen Seewaldsee und dem Unteren Seewaldsee. Die Seewaldseen sind die einzigen offiziell ausgewiesenen Badeseen im Landkreis Ludwigsburg. Sehr gute Badewasserqualität

Vaihingen an der Enz

Schloßstraße 4, 71665 Vaihingen an der Enz, Germany
Die Strecke von den Seen bis Vaihingen an der Enz betrug nur elf Kilometer. Den kostenfreier Parkplatz unweit der B10 ist gut Anzufahren.

 Vom Parkplatz aus ist das Schloss gut zu sehen, das wir uns anschauen möchten. Erst ging es durch das Städtchen mit dem ersten Anlaufpunkt dem Pulverturm nahe des Flusses der Enz.Der mit bis zu 3 m dicken Mauern erbaute Turm war Eckturm der Stadtbefestigung. In ihm wurden die städtischen Vorräte an Schießpulver gelagert. Der Pulverturm wurde 1492 erbaut. Weiter ging es zur Peterskirche sie ist die älteste Kirche der Stadt. Sie wurde in der Zeit der Hochromanik im 12. und 13. Jahrhundert an der Stelle eines Vorgängerbaus aus dem 9. bis 10. Jahrhunderts erbaut. 1490 und 1667 erfolgten Umbauten und Erweiterungen. Bis 1840 wurde die Peterskirche als Friedhofkirche genutzt. Heute beherbergt sie das Städtische Museum. In der Fussgängerzone sind schöne Fachwerkgiebel zu sehen. Hier gibt es auch Restaurants und Cafees um eine Einkehr zu machen das wir taten. Gut gestärkt ging es Richtung Rathaus. Das Rathaus wurde ab 1720 an der Stelle des beim Stadtbrand von 1693 zerstörten Vorgängerbaus nach den Plänen von Johann Ulrich Heim errichtet. Die Fassadenmalerei stammt aus dem Jahr 1901. Von 1951 bis 1998 wurden die Fenster nach den Entwürfen von Alfred Lämmle mit Bleiverglasungen versehen. Weiter ging es zur Sehenswürdigkeit der Stadtkirche Evangelische Stadtkirche, Hauptkirche der Stadt und Sitz des Dekans Urkundlich wurde an dieser Stelle 1339 eine Marienkapelle im romanischgotischen Übergangsstil erwähnt, die seit 1449 als »Unsere Frauen Kirche« genannt wurde. Im Jahre
1513 wurde die Kirche umgebaut und erweitert. Diese Kirche brannte 1618 ab und wurde wieder aufgebaut. Im großen Stadtbrand von 1693 wurde die Kirche erneut zerstört. Die heutige Stadtkirche entstand in den Jahren 1697 bis 1701. Nach der Besichtigung der Kirche ging es auf engen Gassen und Wege zum Schloss empor. Schloss Kaltenstein Das Schloss liegt auf einem Bergrücken über der Stadt und ist deren Wahrzeichen. Es wird 1096 erstmals urkundlich als Burg Vaihingen erwähnt, wurde im 16. und 18. Jahrhundert umgebaut und dient heute als Jugenddorf.
Vom Schloss aus hat man einen schönen Ausblick auf das Städtchen und ins Enztal. Auf dem Rückweg zum Womo nutzten wir noch die restlichen Mittelalterlichen Häuser uns anzuschauen. 
Anschließend ging es auf der B10 bis zur A81 auf der wir dann bis Rottweil fuhren. Vom Pfingstverkehr war nichts zu sehen, auf der Autobahn ging es ruhig zu wenig Verkehr keine Staus.

Zu Hause in unserer Gemeinde

Rottweil, Deutschland