Unfortunately, we don't support your browser (Internet Explorer) anymore, some functionalities could not work. Click here to get information on how to upgrade your browser.

Camper helfen Ukraine
Camper helfen Ukraine

Camper helfen Ukraine

Auch Wohnwagen oder Wohnmobil lassen sich als Unterkunft für Flüchtlinge registrieren
freeontour
FREEONTOUR

Autor: Freeontour, Titelbild: Pixabay

Die Nachrichten und Bilder, die uns in den vergangenen Wochen aus der Ukraine erreicht haben, machen fassungslos. Mehr als zwei Millionen Menschen – insbesondere Kinder und Frauen – sind bereits aus den Kriegsgebieten geflohen und suchen Schutz in Europa. Auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz kommen täglich mehr Flüchtlinge an. Im gleichen Maße fragen sich immer mehr Menschen, wie sie schnell, pragmatisch und unbürokratisch helfen können.  

Eine solche Möglichkeit bietet sich beispielsweise im Bereich der Unterkunft. Immer mehr Initiativen setzen darauf, die aus der Ukraine geflüchteten Menschen vorübergehend privat im eigenen Haus oder der eigenen Wohnung aufzunehmen. Für Camper, die helfen möchten, aber keinen leerstehenden Raum haben, bietet sich eine weitere Möglichkeit an: Warum nicht einfach Caravan oder Wohnmobil auf dem eigenen Grundstück als Gästezimmer vorübergehend zur Verfügung stellen? Denn wie schon im Rahmen der Corona-Pandemie – ob als Quarantäneunterkunft oder als Homeoffice – können Wohnwagen und Reisemobil auch jetzt wieder spontane und praktische Hilfe leisten und den Geflüchteten vorübergehend ein sicheres Zuhause mit Privatsphäre bieten. Definitiv eine gute Alternative zu Notunterkünften in Messehallen oder Feldlazaretten.

Wo kann man eine private Unterkunft oder einen Camper registrieren?

In den vergangenen Wochen sind bereits mehrere Initiativen entstanden, die private Unterkünfte für Flüchtlinge aus der Ukraine vermitteln. Besonders unbürokratisch funktioniert eine Registrierung – ob Zimmer oder Camper – beispielsweise bei der ehrenamtlichen Initiative #Unterkunft Ukraine. Hier können kostenfreie Unterkunftsangebote jeglicher Art flexibel für Zeiträume ab zwei Wochen innerhalb der EU eingestellt werden. Auf der Webseite der Organisation, die unter anderem von Greenpeace und der GLS Bank unterstützt wird, gibt es in den FAQs weitere Infos zum Ablauf

Auch verschiedene Bundesländer, Städte, Kommunen und Hilfsorganisationen bieten die Registrierung privater Unterkünfte an. Wer helfen möchte und Wohnraum zur Verfügung stellen kann, sollte sich auch bei seiner Gemeinde informieren.