Mit Schnullern und GPS durch Italien

Logbuch von Ingrid Retterath
Erstellt 14.11.2015

Letzte Vorbereitungen

  • 13.11.2015 - 13.11.2015 (1 Tage)
  • Regen 16 °C
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Willkommen in meinem Logbuch. Ich freue mich sehr darauf, von unseren Erlebnissen und Erfahrungen bei der Reiseführerrecherche mit dem LMC Breezer Lift H 737 G zu berichten. 

Wer mehr über mich und meine Reiseführer erfahren möchte, den lade ich herzlich ein, sich auf meiner Facebookseite  www.facebook.com/von.Ingrid.Retterath.gesc... und auf meiner Homepage www.retterath.net umzuschauen.

Bislang war ich erst zweimal mit dem Wohnmobil unterwegs. Einmal 1998 vier Wochen mit einem geländegängigen WoMo im Westen Kanadas privat als Pärchen, dann 2012 für eine Recherche mit unseren zwei Neufundländern, meiner Mutter, unserer damals 7 Monate alten Tochter Aurelia und meinem Partner Armin in die Schweiz und nach Italien. Nun geht es mit den 6 Monate alten Zwillingen Cari und Nele auf große Fahrt nach Italien. Für den Conrad Stein Verlag in Welver recherchiere ich den Pilgerweg nach Rom, die Via Francigena, für die zweite Auflage.

Zwar durften wir das Wohnmobil schon letzte Woche mitnehmen, Armin musste allerdings noch bis Freitag arbeiten. Den Freitag haben wir Mädels deshalb genutzt, um das Wohnmobil einzurichten. Wie gut, dass die Vordersitze drehbar sind, so konnten Cari (mit Daumen im Mund) und Nele mir prima dabei zusehen, ohne langweilig an die Decke starren zu müssen. Den Weg zur Tankstelle mussten sie natürlich in ihren Babyschalen zurücklegen. Nun kann es losgehen!

Hinauf zum Großen Sankt Bernhard

  • 14.11.2015 - 14.11.2015 (1 Tage)
  • Bewölkt 3 °C
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Morgens verstauten wir noch die letzten Dinge im Wohnmobil, frühstückten gemeinsam mit meiner Mutter und unserer Großen, drehten eine letzte Hunderunde und beantworteten 1001 Frage der Nachbarn: "Wo fahrt ihr hin?" - "Wie lange bleibt ihr?" - "Habt ihr den Camper gekauft?" - "Fahrt bloß nicht nach Frankreich, das ist nach den Terrorakten von gestern viel zu gefährlich!" 

Wie gut, dass unser Freund Herbert mit Aurelia zum Schwimmen verabredet ist, so fiel ihr der Abschied leichter. So lange war sie noch nie von mir getrennt, ich hatte große Sorge, dass sie in letzter Minute doch mitfahren will. Das wäre aber nicht möglich gewesen, denn das Wohnmobil ist zwar im Stand groß genug für uns fünf, aber es gibt während der Fahrt nur vier Anschnallplätze.

Natürlich haben wir etwas zuhause vergessen -  wie bei jeder Reise! Dieses Mal sind es die Babyzäpfchen gegen Fieber und Übelkeit. Zwar hoffen wir, sie gar nicht verwenden zu müssen, aber sicher ist sicher! Also machten wir in Speyer die einzige Pause des Tages, um Besuche in Apotheke, Tankstelle und McDonalds mit einem Windelwechsel zu kombinieren. 

Bis zur Einfahrt zum Großen Sankt Bernhard Tunnel schafften wir es heute, die Babys waren auf der Fahrt ganz brav. Sie freuen sich aber riesig, aus den Babyschalen herauszukommen, streckten sich erst einmal genussvoll und kugeln nun unter ihrem Spielbogen hin und her. Wie praktisch, dass in unserem Breezer die beiden Einzelheiten zu einer großen Liegefläche verbunden werden können.

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Kaum eine Viertelstunde brauchte ich, um die Heizung in Betrieb zu setzen. Das liegt daran, dass ich nach der Geburt der Zwillinge sehr vergesslich bin und schon heute nicht mehr wusste, welche Einstellungen ich gewählt und wie ich den Drehknopf letzte Woche gedreht hatte, als es dann plötzlich warm wurde. Das Handbuch ist dabei leider nicht sehr hilfreich. Hoffentlich kann ich mich morgen Abend schneller erinnern.

Jetzt aber nichts wie ins Bett, morgen wird gewandert!