Glückfinder on Tour

Glueckfinder
von Andreas & Bettina Gregori

Glückfinder on Tour

Als Glückfinder reise ich gemeinsam mit meiner Frau Bettina vier Wochen durch Deutschland, um Menschen zu treffen, die ihr Glück gefunden haben. Mit ihnen führe ich Interviews und lasse mich inspirieren von den vielen unterschiedlichen Wegen zum Glück.

10.07.2016 - 06.08.2016 - 27 Tage 662 km

Aufbruch in das Abenteuer

Nachdem wir am Samstag das Wohnmobil beladen und alles reisesicher (so hofften wir) verstaut hatten startete heute unsere "Glückfinder Deutschland Tour 2016". Heute Morgen um 10:00 Uhr brachen wir in unsere Abenteuer "Urlaub im Wohnmobil" in Weiler bei Bingen auf. Unser erster Abschnitt führte uns bei herrlichem Sonnenschein in die wunderschöne Vulkaneifel. 

Dabei waren die ersten Kilometer für uns etwas besonderes. Dabei hörten wir genau hin, ob Geräusche aus den Schubladen und Schränken kamen. Schnell stellten wir fest, dass wir es als Neuwohnmobilisten geschafft hatten, alles fahrsicher zu verstauen! Beim Einräumen und Beladen am Samstag waren wir von dem grossen Platzangebot im Wohnmobil überrascht und am Ende hatten wir sogar noch genügend Platz, um ein Fahrrad und einen Sonnenschirm in die Garage zu packen! Unglaublich! 

Auch unsere "Probenacht" von Freitag auf Samstag war ein absolutes Highlight! Wir hätten nie gedacht so bequem und gut in einem fremden Bett zu schlafen! Heute verbringen wir die Nacht in Schirzheim in der Eifel und morgen führt uns der Weg von Köln nach Düsseldorf. 

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10.07.2016 - 06.08.2016 - 27 Tage 154 km

Der zweite Tag on Tour mit neuen Erkenntnissen

Nach einer erholsamen Nacht bei einer Freundin auf der Wiese machten wir uns heute morgen gegen 9:00 Uhr wieder auf den Weg. Heute führte uns unsere Route quer durch die wunderschöne Vulkaneifel. Bei etwas kühleren Temperaturen fuhren wir zu beginn über Landstrassen und später auf die Autobahn A 1 Richtung Köln. Kurz vor Köln entdeckten wir ein Hinweisschild, auf dem stand, dass die Rheinbrücke (über welche wir eigentlich mussten) für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen gesperrt war! Da wir sonst mit dem Auto unterwegs sind, hatten wir an so etwas gar nicht gedacht! Als wir das Schild sahen wurde uns schnell klar, dass das Wohnmobil mit Sicherheit schwerer war als die zulässigen 3,5 Tonnen. Somit mussten wir mit dem grossen Wohnmobil (7 Meter lang) einen Abstecher durch die Innenstadt von Köln machen! Das war eine neue Erfahrung, mit so einem grossen Wohnmobil durch die Stadt zu fahren. Mit dem Auto ist es schon eine Herausforderung sich in einer fremden Stadt zurecht zu finden, aber mit dem Wohnmobil erst recht! Wir schwitzen ganz schön, als LKW's ziemlich eng an uns vorbei fuhren und wir waren sehr erstaunt, wie leicht und handlich das Wohnmobil ist! Da unser WoMo mit unserem Glückfinder Logo bunt beklebt ist, fielen wir auf den Strassen der Stadt sofort auf und einige Leute, die uns sahen blieben stehen und winkten uns mit einem grossen Lächeln zu! Wir überquerten den Rhein schliesslich auf einer anderen Brücke und hatten dabei einen tollen Blick auf den Kölner Dom.

Nach einen kurzen Abstecher in das rheinische Land waren wir gegen Nachmittag an unserem heutigen Endziel angekommen: Düsseldorf. Da wir uns im Vorfeld noch keinen Campingplatz ausgewählt hatten schauten wir im Internet nach und stiessen bei unserer Suche auf den City-Campingplatz Lörick. Wir fuhren auch gleich dort hin und befürchteten, dass dieser Platz bereits schon voll belegt ist. Doch das war nicht der Fall! Wir wurden nach unserer Ankunft vom Platzwart sehr freundlich empfangen. Wir erzählten ihm, dass wir im Bereich Wohnmobil "Frischlinge" seinen und sofort nahm er sich viel Zeit für uns. Er erklärte uns alles in Ruhe und zeigte uns danach den Platz. Auch führte er uns in das Thema "Toilettenkassettenentleerung" ein und zeigte uns, was wir zu machen haben (dieses Thema steht für morgen früh auf dem Programm). Nach dieser sehr netten Erklärung fuhren wir auf unseren Stellplatz und sofort kam eine freundlich lächelnde Mitarbeiterin des Platzes auf uns zu. Sie begrüsste uns mit einem Händedruck und frage uns, ob wir auch einen Adapter für das Stromkabel dabei hätten. Wir hatten natürlich einen Adapter dabei, nur wir wussten nicht mehr genau wo dieser war! Nun begann die grosse Suche! Nachdem wir fast unsere gesamte Garage rund um das Wohnmobil verteilt hatten, fanden wir ihn schliesslich in der letzten untersten Kiste! Jetzt stand unserem Stromanschluss nichts mehr im Wege. 

Nun freuen wir uns schon auf unsere erste Nacht auf einem richtigen Campingplatz und sind schon sehr gespannt, wie das alles hier morgen früh weiter geht. Wir halten euch auf dem Laufenden!

Unsere Fazits vom heutigen Tag: das Adapterkabel für den Strom nie in die unterste Kiste in der Garage legen und 7 Meter sind in der Stadt sehr leicht zu handhaben!

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10.07.2016 - 06.08.2016 - 27 Tage 43 km

Tag 3: Der grosse Moment ist da!

Der Tag stand zu Beginn ganz im Zeichen der Toiletten-kassettenentleerung! Bewaffnet mit je einem paar Handschuhen zogen wir die Kassette aus dem WoMo heraus und trugen diese sehr vorsichtig an den Ausleerort. Dort angekommen zogen wir uns zuerst die Handschuhe an. Dieses Schauspiel wurde von bereits alt eingesessenen Campern sehr interessiert und mit einem Lächeln auf den Lippen beobachtete. Wir drehten also den Stutzen nach vorne und unserer Spannung, auf das was jetzt passieren würde stieg enorm! Wir hoben gemeinsam die Kassette an und dann ging (zu unserer Überraschung) alles ganz von alleine! Die Kassette entleerte sich ganz spielend, sodass wir die Handschuhe hätten gar nicht gebraucht! Wir waren erstaunt und erleichtert, wie einfach das doch war! Fröhlich und erleichtert liefen wir an unser Mobil zurück und setzten voller Stolz die leere Kassette wieder ein.

Danach bereiteten wir uns unser erstes Frühstück im WoMo vor. Wir waren von dem Platzangebotes des WoMos sehr überrascht. Selbst mit zwei Erwachsenen gleichzeitig im Mobil hatten wir gar keine Probleme aneinander vorbei zu kommen.

Nach dieser leckeren Stärkung machten wir uns auf den Weg zu unserem heutigen Zielort Essen. Dort werden wir bei einem Freund in der Parkanlage übernachten.

Fazit des Tages: Toilettenentleerung ist nichts, worüber man sich Gedanken machen muss und geht ganz von alleine!

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10.07.2016 - 06.08.2016 - 27 Tage 270 km

Tag 4: Los geht's nach Niedersachsen

Unser Weg am vierten Tag führte uns aus dem schönen Ruhrgebiet über die Autobahn nach Niedersachsen. Auf diesem Weg sahen wir entlang der Autobahn Zechen, Fördertürme und Kraftwerke.

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Kurz bevor wir uns auf die Autobahn machten, hielten wir kurz ein einem Laden, um unsere Vorräte aufzufüllen. Im Laden wurden wir von einem fremden Paar angesprochen, die gesehen hatten, wie wir aus dem WoMo ausgestiegen waren. Wir unterhielten uns über das Wohnmobil und das Campen und hatten ein sehr nettes und interessantes Gespräch. Wir waren mit ihnen sofort auf einer Wellenlänge und am Ende zeigten wir ihnen das Wohnmobil. Das Paar sowie alle anderen Personen, denen wir bereits unser Zuhause gezeigt hatten waren sofort begeistert. Das Wohnmobil kommt bei allen super gut an und jeder fühlt sich fort sehr wohl. Viele wollen gar nicht mehr aussteigen. 

Nach dieser Begegnung machten wir uns auf den Weg nach Laatzen auf den Campingplatz Birkensee. Dort angekommen wurden wir von dem Platzwart sehr freundlich begrüsst. Die Anmeldung ging total schnell und war unkompliziert. Wir duften uns sogar selbst einen Stellplatz aussuchen: wir stehen nun direkt am See und können von unserem Stellplatz direkt hineingehen! 

Jetzt sind wir den ganzen Donnerstag auf diesem Platz und geniessen die tolle Umgebung des Campingplatzes. WIr hofffen, dass die Sonne noch rauskommt und es wärmer wird, damit wir auch im See schwimmen gehen können. 

10.07.2016 - 06.08.2016 - 27 Tage

Tag 5&6: Herzliches Willkommen in Schleswig Holstein

Tag 5 verbrachten wir ganz entspannt auf dem Campingplatz am Birkensee. Das Wetter war sehr durchwachsen doch das hiel uns vom Schwimmen im See nicht ab! Das Wasser war angenehm warm und die kleinen Rotfedern im See freuten sich über Besuch. Nach einer Runde durch den See nahmen wir eine warme Dusche in den sehr sauberen Waschräumen und später kamen uns Freunde zu einer gemütlichen Grillrunde besuchen. Der Campingplatz am Birkensee ist ein schöner und sauberer Platz. Der Platzwart und seine Frau sind freundlich und alle Anlagen sind gepflegt und sauber. Wir können diesen Platz nur empfehlen. Die Ruhe wird nur von den Autos auf der Autobahn etwas gestört, die in direkter Nähe zum Campingplatz verläuft. 

Nach diesem Tag Erholung setzten wir heute unsere Tour weiter fort. Heute führte uns unser Weg in das schöne Schleswig Holstein auf den wunderschönen Campingplatz "Fährhaus Hodorf" der Familie Schäpe. Auf dem Weg dorthin fuhren wir unter anderem über eine Autobahnbrücke, die uns freie Sicht auf den Hamburger Hafen bot. Wir waren von den riesigen Hafenkränen und den riesigen Schiffen sehr beeindruckt. Wir fuhren sogar unter der Elbe durch! Der Elbtunnel ist beeindruckend, wenn man sich bewusst macht, welche Wassermassen über- und nebereinem sind. 

Gegen Abend kamen wir bei der Familie Schäpe an. Frau Schäpe wartete bereits auf uns und wir wurden winkend und mit einem Lächeln herzlich von ihr willkommen geheissen. Auch ihr Mann Klaus kam sofort und begrüsste uns mit einem festen herzlichen Händedruck. Die zwei waren uns sofort sympathisch. Sie erklärten und zeigten uns alles in Ruhe und wir fühlten uns direkt wohl. Morgen werden wir ein paar Bilder von diesem Paradies machen und wir sind  uns sicher, ihr werdet verstehen, warum wir uns bereits jetzt schon hier so wohl fühlen. 

10.07.2016 - 06.08.2016 - 27 Tage

Tag 7: Das Glück liegt auf der Treppe

Heute Morgen fanden wir nach unserer ersten Nacht hier am Fährhaus Hodorf das Glück auf unserer Treppe liegen! 

Wir hatten bei Klaus, dem Besitzer dieses Platzes, Frühstücksbrötchen bestellt und so fanden wir sie vor! Wenn das mal kein toller Start in einen neuen Tag ist! 

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In unserem Fotoalbum findest ihr Fotos vom Fährhaus. Dieser familiärer kleiner Campingplatz ist auf jeden Fall eine Reise wert!

10.07.2016 - 06.08.2016 - 27 Tage

Tag 8: ein Tag im Paradies

Als Auszeit zwischendurch standen wir einen ganzen Tag bei Familie Schäpe in ihrem Paradies. Wir genossen diese absolute Ruhe. Ausser ab und zu ein Schafplöcken hörten wir nur noch Vogelgezwitscher und das Raschen der Eiben. Es war einfach herrlich. Gegen Nachmittag fuhren wir nach Glückstadt. Da mussten wir ja als Glückfinder hin! Wir schauten uns die Stadt an und assen in einem Restaurant natürlich leckeren Fisch. Den Abend verbrachten wir gemeinsam mit anderen Mitcampern am Lagerfeuer und hatten einen sehr schönen Abend.

Fotos vom"Paradies" (so wie der Ort liebevoll von den Besitzern genannt wird) findet ihr unter den Fotos.

10.07.2016 - 06.08.2016 - 27 Tage

Tag 9: Wir gehören dazu!

Nach einem leckeren Frühstück und einem sehr freundschaftlichen Verabschiedung von der Familie Schäpe setzten wir unsere Reise Richtung Norden fort. Unser heutiges Ziel war der Campingpark Olsdorf in St. Peter-Ording. Unsere Fahr führte uns über den Nord-Ostseekanal und an unendlich grossen Windparks entlang. 

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Auf dieser Fahrt begegneten uns andere Wohnmobile. Als wir von dem ersten Fahrer gegrüsst wurden, dachten wir ein Bekannter hätte sich ein Wohnmobil gekauft und uns erkannt, nur wir ihn nicht. Als der zweite Fahrer uns grüsste, kam das uns etwas komisch vor. Wir grüssten freundlich zurück. Bis wir auf dem Campingpark angekommen waren, passierte uns noch ein paar Mal. Auf dem Platz löste sich das Rätsel dank eines erfahrenen Fahrers: Wohnmobilisten grüssen sich mit einem Handzeichen! Ab jetzt werden wir auch auf jeden Fall immer grüssen. 

Nun werden wir zwei Nächte auf dem sehr sauberen Campingpark Olsdorf verbringen und freuen uns schon darauf an die Nordsee zu fahren.

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Tag 10: Frühstück am Meer

Am Vorabend erfuhren wir, dass man mit dem Wohnmobil in St. Peter-Ording direkt auf den Strand fahren konnte. Wir waren von der Idee so begeistert, sodass wir heute Morgen in aller Frühe unsere Sachen in das Mobil packten und uns mit frischen Brötchen und frischgepressten Orangensaft auf den Weg zum Strand machten. WIr waren auf dem Weg dorthin immer noch etwas skeptisch, ob wir wirklich direkt auf den Strand fahren durften.Wir konnten uns das nicht vorstellen. Als wir an der Kasse ankamen, bekamen wir ganz genau aufgeklärt, auf was wir zu achten hatten und wie wir am Besten auf dem Sand parken sollten. WIr schauten den Einweiser mit ganz grossen Augen an. Wir verabschiedeten uns von ihm und als wir ein Stück gefahren waren, jubelten wir ganz laut, weil wir unser Glück gar nicht fassen konnten, tatsächlich direkt am Strand frühstücken zu könnten. Das hatten wir nicht zu träumen gewagt.

Mit einem breiten Lachen im Gesicht fuhren wir bis ganz nach Vorne an die Markierung und da wir sehr früh waren, waren wir mit die Ersten und somit standen wir in der ersten Reihe! Im Laufe des Tages kamen noch mehr Wohnmobile an den Strand und es war ein tolles Bild, so viele unterschiedliche Campingfahrzeuge an einem Ort zu sehen. Das hatten wir noch nie erlebt. 

Nach einem herrlichen Frühstück mit Meeresrauschen und Möwengeschrei spazierten wir im Wasser den Strand entlang und liessen es uns den ganzen Tag so richtig gut gehen. 

Es war ein ganz besonderes Erlebnis mit dem Wohnmobil direkt in erster Reihe am Strand in St. Peter-Ording zu stehen und den ganzen Tag dort zu verbringen. 

Wer in St. Peter-Ording ist, der sollte dieses Erlebnis unbedingt auch machen. Es ist der absolute Hammer! 

DIe Bilder dazu findet ihr unter "Fotos" - "Glückfinder Tour Woche 2"

10.07.2016 - 06.08.2016 - 27 Tage

Tag 11: eine überraschende Fahrradtour

Heute Morgen brachen wir unser Zelte auf dem Wohnmobilpark in St. Peter Ording ab und machten uns auf den Weg zu einem Besuch auf der Hamburger Hallig. Dort waren wir mit dem Pächter und Koch Erik Brack zu einem Interview verabredet. Sein Restaurant befindet sich in einer halbinselartig ins Wattenmeer hineinragende Salzwiesenlandschaft. Etwa 60 mal im Jahr wird auf der Hallig "Landunter" gemeldet, bei Springtide und Sturm (auch im Sommer). Seit 1985 gehört die Hamburger Hallig zum Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und steht somit unter besonderem gesetzlichen Schutz. Die Salzwiesen werden von Schafen beweidet, die sich frei auf der Hallig bewegen.

Als wir vor der Hallig ankamen, gingen wir zuerst in das Informationszentrum. Dort fragten wir einen Mitarbeiter ob wir denn auch mit unserem WoMo auf die Hallig fahren können. Er schaute raus, betrachtete sich das WoMo und empfahl uns lieber mit dem Fahrrad auf die Hallig zu fahren! Dies aus zwei Gründen: 1.) der Weg zur Hallig ist nur für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen zugelassen und 2.) war er sich nicht sicher, ob wir das WoMo wenden können und dies würde bedeuten, die 4,6 km lange Wegstrecke rückwärts fahren zu müssen! Diese zwei Argumente leuchteten uns sofort ein. Da wir ein Fahrrad bereits dabei hatten liehen wir uns für 2,-Euro ein weiteres Fahrrad und stiegen völlig überraschend von 4 auf 2 Reifen um. So kamen wir zu einer wunderschönen Fahrradtour, die zudem auch noch günstiger war, als mit dem WoMo hinüber zu fahren (Kosten pro Fahrzeug 6,-Euro vs. 1,-Euro Parkplatz + 2,-Euro für Fahrrad). 

Der Weg auf die Hallig führte auf einem gut befestigten Weg aus Betonplatten durch die Salzwiesenlandschaft und natürlich auch durch die grossen Schafsherden! Das war ein Erlebnis, denn die Schafe blieben auf dem Weg stehen und bewegten sich keinen Meter! Somit mussten wir im Slalom um sie herum fahren und kaum hatten wir sie umkurvt, setzten sie sich in Bewegung und machten den Weg frei! Das war sehr lustig.

Am Restaurant stellten wir fest, dass wir ganz bequem hätten das WoMo parken und hätten wenden können. Aber die Fahrradtour war eine willkommende Abwechslung und haben es sehr genossen. Vom Deich der Hallig hatten wir eine atemberaubende Aussicht auf die Nordsee und sogar auf vorgelagerte Inseln wie Pellworm. Nach einem ganz wunderbaren Essen machten wir uns wieder auf den Rückweg und setzen unsere Tour weiter fort. Unser heutiges Endziel ist der Campingplatz in Holnis bei Glücksburg. Dort werden wir die nächsten drei Nächte und zwei Tage verbringen und bei gutem Wetter in der Ostsee baden. 

09.07.2016 - 06.08.2016 - 28 Tage

Tag 12: eine neue Erkenntnis: Spülen verbindet Familien

Nachdem wir uns auf dem Ostseecampingplatz Holnis bei Glücksburg niedergelassen und eine sehr gute Nacht verbracht hatten (dank der frischen Seeluft) durften wir einen herrlichen Tag bei strahlendem Sonnenschein, blauem Himmel und 25 Grad am angrenzenden Strand direkt an der Flensburger Förde verbringen. Dort beobachteten wir viele Kitesurfer und schauten ihren Kunststücken zu. Davon waren wir sehr beeindruckt.

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Dank dem herrlichen Wetter hatten wir eine wunderbare Sicht auf Dänemark.

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Am Abend grillten wir mit Freunden und wie es so nach einem Besuch und einem leckeren Essen ist, hatten wir einiges Geschirr zum Spülen. Was zu Hause eher sehr unkompliziert und einfach ist (Spülmaschine auf, alles rein, anschalten und fertig) gestaltet sich auf einem Campingplatz etwas anders. Nachdem unser Besuch gegangen war, räumten wir das ganze Geschirr und alles andere, was man zu Spülen braucht in einen grossen Klappkorb und machten uns auf den Weg zum Waschhaus. Dort angekommen trafen wir viele Menschen an, die bereits gemeinsam in der Spülküche standen und dort das Geschirr vom Abendessen abspülten und abtrockneten. 

Als ich so unser Geschirr abwusch, fiel mir auf, dass die Spülküche eines Camingplatzes ein Ort ist, an dem sich Menschen unterschiedlichster Kulturen und Nationen begegnen und in Kontakt kommen können. Somit kann das Spülen zu einem kulturellen und familiären Ereignis werden. Auch Familien, die sonst zu Hause alles in die Spülmaschine räumen, erledigen etwas gemeinsam und unterhalten sich dabei. Da steht zum Beispiel eine Mutter am Spülbecken und wäscht das Geschirr ab, Vater und der grosse Sohn trocken ab und der kleine Sohn sitzt in der Mitte des Raumes und beobachtet alles mit neugierigem Blick. Sie erledigen eine Aufgabe des Alltags gemeinsam als Familie und somit wird das Abspülen nicht zur Last sondern zu einer ganz besonderen "Familienzeit". Dabei haben sie zeit sich über die unterschiedlichsten Dinge zu unterhalten. Sie sprechen über die Erlebnisse des Tages oder überlegen, was sie am nächsten Tag unternehmen. 

Auch entstehen spontane Gespräche mit dem "Spülbeckennachbarn". Man unterhält sich ganz locker über das Campen und tauscht Erfahrungen aus. Nachdem alles wieder sauber ist verabschiedet man sich und wünscht sich einen schönen Abend. Vielleicht trifft man sich wieder einmal am Spülbecken, in der Dusche oder an der Waschmaschine. 

Sobald wir wieder zu Hause sind, werden wir mit Sicherheit die Spülmaschine des Öfteren auslassen und uns beim Spülen diese gemeinsame "Familienzeit" gönnen. 

10.07.2016 - 06.08.2016 - 27 Tage

Tag 13: ein weiterer herrlicher Tag an der Förde

Den Wettervorhersagen zum Trotz erlebten wir auch heute einen ganz tollen Tag in Holnis bei Glücksburg. Nach dem Frühstück liefen wir direkt am Strand entlang bis zur nördlichsten Spitze von Holnis. Dort hatten wir wieder einen herrlichen Blick auf Dänemark und genossen die Ruhe im dortigen Naturschutzgebiet. Anschliessend tranken wir einen Kaffee im Fährhaus und liefen danach gestärkt zu unserem WoMo zurück. Es war ein ganz toller entspannter Tag. Morgen werden wir hier unsere Zelte abbrechen und uns auf den Weg nach Fehmarn machen. Dort werden wir bis Samstag verweilen. Auf welchem Campingplatz wir genau auf Fehmarn stehen, wissen wir noch nicht. Wir werden sehen und sind schon voller Vorfreude.

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10.07.2016 - 06.08.2016 - 27 Tage

Tag 14: Willkommen auf Fehmarn

Nach längerer Suche und einigen Telefonaten fanden wir am Freitagabend doch noch einen schönen Campingplatz. WIr hatten es gar nicht auf dem Schirm, dass noch mehr Leute mit ihren Wohnmobilen und Wohnwagen auf Fehmarn wollten, um das tolle Wetter zu geniessen. Als wir auf Fehmarn ankamen waren wir von der Menge an Wohnmobilien sehr überrascht. Uns kam direkt der Gedanke, dass es mit der Platzsuche etwas schwierig werden würde. Den ersten Platz, den wir ansteuerten war bereits wegen Überfüllung geschlossen. Auch der zweite Platz war voll belegt. Um uns weitere Kilometer zu ersparen führten wir einige Telefonate und hatten bereits nach dem fünften Telefonat Glück! Als wir am Campingplatz in Katharinenhof ankamen, erfuhren wir, dass bereits über 150 Leute vor uns dort angerufen hatten, um nach einem Platz zu fragen. Ihnen musste der Platzwart leider absagen, uns aber nicht! Denn kurz bevor wir angerufen hatten, sagte ein Wohnmobil ab und so bekamen wir seinen schönen Platz! Wir freuten uns riesig und wurden sogar noch auf unseren Stellplatz geleitet. Dort hatten wir sogar Frischwasser am Platz und die Waschräume waren direkt in der Nähe des Stellplatzes! Es war alles super perfekt für uns. 

Die gesamte Anlage dort ist sehr sauber und gepflegt. Alle achten dort auf Sauberkeit und nehmen Rücksicht. In den Waschräumen kann man sehr gut Duschen gehen. Auch die Toilettenräume sind sauber und man hat in den Toilettenkabinen so viel Platz, dass man sich darin ohne Probleme umdrehen kann. Der Campingplatz ist sehr kinderfreundlich und auch unsere vierbeinigen Freunde sind dort herzlich willkommen.

Das einzige, was etwas schade ist, ist der dortige Strand. Es ist ein Steinstrand (er liegt an der Steilküste) und somit benötigt man Schuhe, um ins Wasser zu gehen. Alles in allem verbrachten wir einen schönen Tag auf Fehmarn.

Morgen verlassen wir so langsam den Norden und werden nach einem Stopp in der Jugendherberge in Ratzeburg uns auf den Weg in die Landeshauptstadt Berlin machen. 

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10.07.2016 - 06.08.2016 - 27 Tage

Tag 15: die Jugendherberge in Ratzeburg ist eine Reise wert

Am Morgen verliesen wir so langsam den Norden und machten uns auf den Weg in die Landeshauptstadt. Doch bevor wir ganz dem Norden den Rücken zu wanden machten wir einen kurzen Halt in Ratzeburg. Dort hatten wir in der Jugendherberge ein Treffen mit Podcast Hörern und nahme vor Ort ein Interview auf. Die Jugendherberge wurde uns von einer Hörerin in den wärmsten Tönen und voller Begeisterung empfohlen und somit waren wir schon voller Vorfreude auf diese tolle Jugendherberge. Dort angekommen verstanden wir sofort, warum die Hörerin so begeistert von diesem Ort war: die Jugendherberge liegt direkt am Ratzeburger See! Einfach fantastisch! Nachdem wir mit dem Herbergsleiter ein sehr nettes Gespräch hatten zogen wir uns unsere Badesachen an und stürzten uns in die Fluten des Sees. Der See war herrlich erfrischend und genau das Richtige bei diesen sommerlichen Temperaturen.

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Die Jugendherberge ist einfach der Hammer und eine ganz tolle Alternative zum Hotel oder einer Pension. Der Herbergsleiter ist sehr nett, sein ganzes Team sehr freundlich und hilfsbereit, das Essen ist lecker und die Jugendherberge ist sehr sauber. Wer also einmal ohne Wohnmobil oder Wohnwagen unterwegs ist und eine super Übernachtungsmöglichkeit sucht, findet in der Jugendherberge in Ratzeburg genau das Richtige!

Gegen Abend machten wir uns dann mit der Abendsonne im Rücken endgültig auf den Weg nach Berlin.

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Die Nacht verbringen wir vor den Toren Berlin im Yachthafen "Historisches Fährhaus", welches wir am Montagmorgen sehr früh verlassen werden.

10.07.2016 - 06.08.2016 - 27 Tage

Tag 16: Berlin, Berlin, wir fahren durch Berlin und treffen einen Engel

Nach einem kleinen Frühstück an der Dahme machten wir uns auf den Weg in die Hauptstadt. Wir hatten uns zu Beginn der Tour bereits einen Campingplatz ausgesucht, auf dem wir die nächsten 3 Nächte verbringen wollten. Unser Plan war es zuerst das WoMo dort abzustellen und uns danach auf eine Besichtigungstour durch Berlin zu machen. Mit diesem Plan starteten wir in den Tag und programierten unser Navi. Was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten war, dass uns der Weg zu unserem Stellplatz direkt durch Berlin Mitte führten würde! DIes wurde uns so richtig bewusst als wir auf direktem Weg auf den Funkturm zusteuerten und wir immer mehr nach Berlin Mitte fuhren! 

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Unser Augen wurden mit jedem Kilometer, den wir zurück legten, immer grösser. Wir begannen Witze zu machen und stellten uns vor, wie cool es wäre mit dem WoMo dirket vor dem Brandenburger Tor zu stehen. Und wie sollte es auch anders kommen: kurze Zeit später standen wir tatsächlich direkt vor dem Brandenburger Tor!

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Und es kam noch besser: wir fuhren danach direkt auf die Siegessäule  ("Goldelse") zu!

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Es war der absolute Hammer! Wir kamen aus dem Staunen überhaupt nicht mehr raus! Wir fuhren mit dem WoMo an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei und somit bekamen wir eine Besichtigungtour im WoMo durch Berlin! Besser geht es doch gar nicht (so dachten wir)! Doch der Tag war noch nicht vorbei.

An einer Ampel mussten wir anhalten und neben uns hielt ein anderes Auto. In diesem Auto sass eine junge Frau, die sich vom Aussehen unseres WoMo´s angesprochen fühlte. Da wir beide die Festern auf hatten sprach sie uns sofort an und sagte, dass sie die Idee total gut fände und sie auf unsere Homepage gehen würde. Dann sprang die Ampel um und wir winkten ihr zum Abschied. WIr freuen uns sehr über dieses schöne Feedback. An der nächsten Ampel musste wir wieder anhalten und wer hielt neben uns: die junge Frau von eben! Diesesmal fragte sie, ob wir denn schon einen Platz zum Übernachten hätten. Sie würde auf einem ganz schönen Campingplatz arbeiten und da wäre mit Sicherheit noch ein Platz für uns frei. Wir sagten ihr, dass wir bereits schon einen Platz hätten und schon sprang die Ampel auf grün. Wir winken wieder und fuhren weiter, bis zur nächsten Ampel. Diese war natürlich rot und wer hielt wieder neben uns: die junge Frau! Sie rief uns schnell die Adresse von ihrem Campingplatz zu und sagte, dass wir sehr gerne kommen könnten, wenn wir wieder einmal in Berlin sind. Wir schrieben die Adresse auf und schon sprang die Ampel auf grün. Nach dieser Ampel trennten sich unsere Wege.

Wir fuhren auf unseren vorgesehenen Campingplatz. Dort angekommen entschieden wir sehr schnell, dass wir dort auf keinen Fall bleiben wollten, denn es handelte sich nicht, wie von uns gedacht um einen Campingplatz sondern nur um einen Stellplatz. Da wir für unseren Aufenthalt gerne auf einem bewaldeten Campingplatz stehen wollten entschieden wir uns, nach dem Campingplatz der jungen Frau zu googlen. Danach riefen wir auf diesem Campingplatz an und wie uns die junge Frau gesagt hatte, war tatsächlich noch ein Platz für uns frei! Wir fuhren voller Dankbarkeit auf diesen Campingplatz und trafen dort auch die junge Frau wieder! Als sie uns sah kam sie sofort zu uns und drückte uns ganz fest.Sie freute sich sehr uns dort zu sehen. Auch sie hatte nicht damit gerechnet uns heute tatsächlich hier zu treffen! 

Jetzt stehen wir hier auf dem tollen Campingplatz des Berliner Campingclubs direkt an der Havel. Wir sind unserem "Ampel-Engel" so dankbar, dass er uns begegnet ist! Wir freuen uns jetzt auf einen schönen Tag morgen hier auf diesem Platz und gehen nun sehr glücklich ins Bett.

10.07.2016 - 06.08.2016 - 27 Tage

Tag 17: ein entspannter Tag an der Havel

Nach dem gestrigen Grossstadtatg gönnten wir uns den heutigen Tag für eine kleine Pause zum Durchatmen und Gedanken sammeln. Wir haben in den vergangenen drei Wochen viele neue Menschen kennen lernen dürfen und viele neue Eindrücke gewonnen. Diese durften wir heute ersteinmal etwas ordnen. Und welcher Ort ist dafür der Beste: ein Platz am Wasser! Somit verbrachten wir den ganzen Nachmittag an der Havel, denn der Campingplatz des Campingclubs Berlin liegt direkt an der Havel und hat sogar einen kleinen Strand! Natürlich waren wir auch in der Havel schwimmen und es war einfach herrlich!

Morgen setzten wir unsere Tour weiter fort. Wir werden nach Leizig fahren und dort in der Nähe ein Interview aufnehmen. Wir freuen uns schon auf Leipzig und sind gespannt, was wir in dieser Stadt alles sehen.

10.07.2016 - 06.08.2016 - 27 Tage

Tag 18: ein kleines Konzert in Leipzig

Bereits nach zwei Tagen auf dem Campingplatz des Campingvereins Berlin kannten wir schon einige Leute und hatten schöne Gespräche mit ihnen geführt, Das war für uns das zweite Mal, dass wir bereits nach einem Tag herzliche Kontakte zu anderen gefunden hatten und somit fiel die Verabschiedung heute Morgen sehr herzlich und freundschaftlich aus. Ein Bewohner, der dort bereits seit 56 Jahre dauercampt sagte, dass er uns im nächsten Jahr den selben Platz frei halten würde. Wir sollten nur vorher anrufen, damit er uns den Stellplatz blockieren könne. Das fanden wir sehr nett und waren von der herzlichkeit auf diesem Campingplatz sehr gerührt. EIn steht für uns fest: wir kommen auf jeden Fall wieder auf diesen schönen Platz!

Nach der Verabschiedung machten wir uns auf den Weg nach Grimma, wo wir eine neue Interviewpartenrin besuchen wollten. Doch davor hielten wir in Leipzip und schauten uns die Altstadt an. In Leipzi parkten wir in einer Seitenstrasse und waren innerhalb von 5 Minuten in der Altstadt. Wir sahen uns unter anderem in die Thomaskirche an. Zu unserer Überraschung probte dort der Chor und das Orchester für eine Aufführung zum Todestag von Johann Sebastian Bach. Es war ein unbeschreiblich tolles Erlebnis die Gesänge und die wunderschöne Musik dort in der Kirche zu hören. Wir sassen eine lange Zeit in der Kirche und hörten bei den Proben zu. Es war wie Balsam für die Ohren und tat uns unheimlich gut. Nach dem kleinen Konzert schlenderten wir weiter durch das schöne Leipzig.Gegen Nachmittag fuhren wir zu unserer nächsten Interviewpartnerin  nach Grimma, bei der wir auch diese Nacht im Hof verbringen dürfen.

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Morgen fahren wir nach Dresden. Dort werden wir das Ehepart Gruhl besuchen, die vor ein paar Jahren in ihrem Wohnzimmer ein  ganz besonderes Restaurant eröffnet haben. Dazu sollte noch erwähnt werden, dass das Ehepart Gruhl schon 88 und 90 Jahre alt sind! Das wird mal spannend und wir freuen uns sehr auf diese zwei aussergewöhnlichen Menschen!

10.07.2016 - 06.08.2016 - 27 Tage

Tag 19: unser WoMo muss zum Doktor und ein Essen der besonderen Art

Auf dem Campingplatz in Berlin ist uns leider die Wasserpumpe kaputt gegangen. Dank dem tollen Vertragshändlernetz von HYMER und der sehr übersichtlichen Karte sahen wir schnell, dass es in Dresden einen Händler gab, der Reperaturen vornimmt. Diesen riefen wir, heute morgen, bevor wir uns auf den Weg nach Dresden machten an. Wir erklärten unsere Situation und sofort wurden wir in den Tagesplan eingeschoben! Wir waren von der Flexibilität der Werkstatt total beeindruckt und fuhren auch direkt dort hin. Bei Schaffer-Mobil in Dresden erklärten wir noch einmal kurz den Mitarbeiter, was unser Problem sein und dann ging alles sehr schnell. Das Tauschen der Wasserpumpe war keine grosse Sache und somit verlief alles sehr zügig. Die Mitarbeiter waren alle sehr hilfbereit und freundlich. Es war alles sehr unkompliziert und ging leicht. Dank der schnellen Hilfe läuft das Wasser bei uns im WoMo wieder!

Nach diesem kurzen Stopp beim "MoMo-Dok" suchten wir uns einen schönen Campingplatz in Dresden und fanden mit dem Campingplatz Mockritz auch einen sehr schönen und ruhigen Platz. Er liegt etwas vom Zentrum entfern. Doch die Bushaltestelle mit einer super Anbindung ins Zentrum ist direkt am Eingang zum Platz und somit bietet der Platz die perfekte Ausgangslage für einen Städteausflug.

Wir hatten heute nur etwas anders vor, denn wir waren mit dem Ehepaar Gruhl verabredet, die vor ein paar Jahren ein Restaurant in ihrem Wohnzimmer eröffnet hatten. Das besondere am Ehepaar Gruhl ist, dass Herr Gruhl 88 Jahre und Frau Gruhl 90 Jahre ist und beide sehr viel wert auf vollwertige und gesunde Kost legen. Zum Beispiel schroten sie das Korn selbst und verwenden nur biologische Produkte. Auch das Ambiente ist besonders: man isst in ihrem Wohnzimmer! Wer mal etwas besonderes in Dresden erleben möchte, reserviert sich den Tisch im "Chicoree". Da es allerdings nur einen Tisch gibt lohnt es sich frühzeitig zu reservieren!

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10.07.2016 - 06.08.2016 - 27 Tage

Tag 20: ein Besuch in Dresden

Am heutigen Tag stand zuerst eine Besichtung von Dresden auf unserem Plan. Zuvor checkten wir auf dem Campingplatz aus und fragen, wo man in der Stadt gut parken könne. Der Pächter des Platztes sagte uns, dass wir am Besten mit dem Bus in die Stadt reinfahren sollen. Ersagte, dass wir das Womo bis um 14:00 Uhr ruhig auf dem Platz stehen lassen dürften, da würde es am besten und sichersten stehen. Wir nahmen das Angebot danken an und waren davon sehr überrascht Bis jetzt kannten wir es so, dass wir bis spätestens um 11:00 Uhr vom Platz sein mussten, sonst wurde ein neiuer Tag berechnet, Hier durften wir in Ruhe sogar in die Stadt fahren, ohne noch eine Zusatzgebühr zu zahlen. Das war echt toll und so fuhren wir sehr entspannt in die Stadt.

Mit dem Bus waren wir in 20 Minuten direkt am Hauptbahnhof und von da aus konnten wir alle Sehenswürdigkeiten, wie die Kreuzkirche, Frauenkirche, Semper Oper und den Zwinger sehr leicht erlaufen. Wir waren von der Schönheit und Sauberkeit von Dresden sehr beeindruckt und sind uns sicher, dass wir auf jeden Fall wieder einmal nach Dresden kommen. 

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Gegen Mittag machten wir uns dann auf die lange Fahrt Richtung München. Da die Autobahnen super frei waren entschieden wir uns, gegen unseren ursprünglichen Plan in Nürnberg eine Nacht zu übernachten, bis nach Erding zu fahren. Dort werden wir an der Therme in Erding auf dem daneben gelegenen Stellplatz eine Nacht verbringen und morgen die letzten Kilometer bis zu unserem eigentlichen Ziel dem Campingplatz "Beim Fischer" in St. Heinrich bei Münsing zurücklegen.

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Tag 21: ein erholsames Geburtstagsgeschenk

Die Nacht auf dem Stellplatz an der Therme in Erding war super gut. Wir fanden am Abend noch einen tollen Platz, an dem wir unser Womo abstellten und es gleich an den Strom anschlossen. Der Stellplatz an der Therme in Erding ist wirklich zu empfehlen. Er ist gross und sauber. Die Stellflächen sind mit Steinen befestigt und als Abgrenzung liegen Holzbalken auf dem Boden. Die einzelnen Parzellen sind sehr gross, sodass man zum Nachbarn sehr viel Platz hat. Stromanschluss ist direkt am Platz, für den man allerdings Münzen benötigt (1 Euro für 2 KW). Auf dem Stellplatz befinden sich Toiletten- und Waschräume, die man gut nutzen kann. Die Einfahrt auf den Stellplatz ist 24 Stunden möglich, da man durch eine Schranke fährt und dabei ein Parkticket zieht. Dies ist ab Befahren des Platzes gültig. Das Parkticket wird am Abreisetag an einem Automaten ausgelöst und somit verläuft die An- und Abreise völlig stressfrei und sehr unkompliziert.

Am Abend entdeckten wir auf der Beschreibung des Stellplatzes, dass der Bäcker in der Therme jeden Tag geöffnet hatte und somit machten wir uns heute morgen auf den Weg dort hin. Unser Plan war es dort zwei Brötchen zu holen, um diese dann in unserem Womo zu essen. Als wir dann beim Bäcker standen betrachteten wir natürlich einen Flyer der Therme. Gegen unser Vorhaben Brötchen zu holen, blieben wir und frühstückten dort. Dabei betrachteten wir uns den Flyer der Therme genauer. Beim Betrachten entdeckten wir, dass es in dieser Therme (sie ist übrigens die grösste Therme Deutschlands) 26 unterschiedliche Rutschen gab. Da gab es sogar welche, auf denen man mit grossen Reifen hinunter rutschen darf! Da mein geliebter Mann schon immer einmal so eine Rutsche rutschen wollte, fasste ich schnell den Entschluss ihm den Eintritt in dieser tollen Therme als vorgezogenes Geburtstagsgeschenk zu schenken. Die Freude war unheimlich gross und mit schnellen Schritten liefen wir zurück zum Womo, zogen uns um, packten unsere Sachen und liefen schnell wieder zurück zur Therme. 

Wir hatten an diesem Tag eine Menge Spass! Wir rutschen zuerst alle Rutschen und liessen uns danach im Wellenbad auf Poolnudeln in den Wellen treiben. Danach gingen wir in die atemberaubende Saunalandschaft und schwitzen so richtig. Es war ein unglaublich toller Tag, den wir so schnell nicht vergessen werden! 

Wer jemals in der Nähe von Erding ist, sollte sich einen Tag in dieser Therme gönnen. Es lohn sich auf jeden Fall!

Total entspannt fuhren wir am späten Nachmittag nach St. Heinrich am Starnberger See, wo wir nun auf dem Campingplatz "Beim Fischer" zwei Tage verbringen.

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Tag 22 + 23: mit Freunden am Starnberger See

Unsere vorletzte Station der Tour war der Campingplatz "Bei Fischer" in St. Heinrich bei Münsing. Der Platz ist im Grünen und liegt in Seenähe. Nachdem wir am Ankunftsabend (Samstag) unser Womo an den Strom angeschlossen hatten (man benötigt Münzen, die man beim Platzwart für 50 Cent pro Münze kaufen kann), fielen wir todmüde, glücklich und sehr entspannt ins Bett. 

Am Sonntag war das Wetter den ganzen Tag über nicht so toll. Dies nutzten wir dafür unser Womo in Ordnung zu bringen und Wäsche zu waschen. Gegen Abend bekamen wir von Freunden kurz Besuch und zum Abschluss des Tages gingen wir an den Starnberger See. Dort sahen wir uns einen tollen Sonnenuntergang an, denn die Sonne lies sich gegen Abend doch noch einmal blicken.

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Am nächsten Tag kam uns eine liebe Freundin im Womo besuchen und sie war von unserem mobilen Haus total begeistert. Es war toll ihre Begeisterung in ihren Augen zu sehen. 

Am Nachmittag wurden wir von anderen Freunden zum Kaffee und überraschender Weise zum Abendessen eingeladen und somit verbrachten wir zwei schöne Tage mit ganz lieben Freunden am Starnberger See.

Morgen werden wir zu unserm letzten Interviewpartner dieser Tour in den Allgäu fahren. Von dort aus fahren wir nach Rieden am Forggensee auf den Campingplatz "Magdalena" und werden dort, bevor wir unsere Heimreise antreten, vier Tage Urlaub machen.

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Tag 24: unsere Tour neigt sich dem Ende zu

Heute Morgen machten wir uns auf den Weg zum letzten Interview dieser Tour. Insgesamt durften wir auf unserer Tour 12 tolle Menschen treffen, die uns ihre Geschichte erzählt haben. Wir sind noch immer von allen Geschichten sehr beeindruckt und haben viele neue Sichtweisen gewonnen. Es war unglaublich all diese tollen Menschen zu treffen und sich mit ihnen zu unterhalten. 

Unser heutiger Gesprächspartner wohnte im Allgäu. Unser Navigationssystem leitete uns über Landstrassen und durch das wunderschöne Oberallgäu. 

Nach dem letzten Interview fuhren wir nach Riedern am Forgensee. Dort wurden wir beim "Haus Sonnenlage - Camping Magdalena " bereits erwartet und herzlich willkommen geheissen. Nach einer super unkomplizierten und schnellen Anmeldung führte uns der Platzwart an unseren Stelplatz. Er half uns das Womo perfekt zu parken und half uns sogar noch mit einem Auffahrkeil aus. Der Campigplatz liegt terrassenförmig am Forgensee und man hat einen tollen und sensationellen Blick auf das Schloss Neuschwanstein. Die Waschräume, Toiletten und Duschen sind sehr grosszügig und sauber. Auch der Abspülraum ist gross und man hat viel Platz beim Abwaschen und Abtrocken. Nach dem Parken liefen wir ein kurzes Stück am See entlang. Man hat einen direkten Zugang zum See und das Wasser ist angenehm warm.

Wir freuen uns jetzt darauf auf diesem tollen Platz unser letzten Tage im Womo verbringen zu dürfen. Am Liebsten würden wir das Womo nie mehr abgeben! Morgen gibt es Bilder von diesem schönen Ort.

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Tag 25 & 26: Das beste zum Schluss!

Die vergangenen zwei Tage nutzen wir, um uns zu entspannen und die herrliche Umgebung zu geniessen. Von unserem Womostellplatz aus hatten wir einen direkten Blick auf das Schloss Neuschwanstein und den Forggensee. Es war unbeschreiblich schön hier! 

Dieser tolle Campingplatz liegt im Hang und somit stehen alle Wohnmobile und Campingwagen auf unterschiedlich hochgelegenen Terrassen übereinander. Das garantiert eine super Aussicht auf den See und auf das Schloss. Der Campingplatz heisst auch "Haus Sonnenlage" und diesen Namen trägt er mit Recht! In den vergangenen zwei Tagen schien den ganzen Tag die Sonnen und wir hatten den ganzen Tag Sonne an unserem Platz. Das absolutes Traumwetter! 

Natürlich gingen wir auch in den Forgensee baden, bei 28 Grad eine herrliche Abkühlung! Im See gab es eine Badeinsel, zu der wir hin schwommen und uns dort von der Sonne aufwärmen liessen. Dabei hatten wir einen sensationellen Blick auf einen grossen Teil des Sees und natürlich auf das Schloss Neuschwanstein. 

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Am Campingplatz ist eine sehr gute Pizzeria, die leckere Steinofenpizza und feine Pastagerichte zaubert. Am Mittwochabend holten wir uns dort eine Pizza (alle Gerichte sind auch zum Mitnehmen ) und assen diese am Ufer des Sees bei herrlicher Abendstimmung. Das war unglaublich schön!                                  Ein Tipp zur Pizzeria: da diese immer sehr voll ist und viel zu tun hat, ist es gut, dort frühzeitig Essen zu bestellen, sonst muss man lange warten. Und das Warten lohnt sich aber auf jeden Fall! 

WIe heisst es so schön: "das beste kommt zum Schluss". Das trifft in unserem genau auf diese Campingplatzperle zu! Wir sind vom ganzen Platz sehr begeistert und können ihn zu 100% weiterempfehlen. Da mit uns noch mehr Menschen diese Meinung teilen ist es wichtig sich rechtzeitig einen Stellplatz zu reservieren. 

Heute werden wir unsere vorletzte Nacht im Womo verbringen und sind jetzt schon bereits voller Wehmut :-( Wir haben uns in diesem Wohnmobil von Beginn an sehr wohlgefühlt und würden es am Liebsten gar nicht mehr abgeben. Wir haben eine wundervolle Zeit erlebt und es ist wie alle sagen:            "der Urlaub mit und in einem Wohnmobil beginnt direkt vom Start weg!" und es war wirklich so! Wir sind von der Idee, mit einem Wohnmobil zu verreisen sehr angetan und sind uns sicher, dass dies nicht die letzte Reise war! Wir sind zu richtigen Wohnmobilfans geworden und können so einen Urlaub nur aus tiefstem Herzen weiterempfehlen. Selbst als Neuling braucht man keine Angst zu haben. Es ist ganz leicht und man findet immer und überall jemanden, der einem weiterhilft oder den ein oder anderen Tipp und Trick verrät. 

Wir danken HYMER, dass sie das Glückfinder Projekt unterstützt und so dazu beigetragen haben, ein Stück Glück in die Welt hinaus zu tragen. So konnten noch mehr Menschen von den Interviews erfahren und sich davon inspirieren lassen.

Morgen werden wir uns auf den Weg nach Mainz machen, wo wir als Gast bei der SWR Landesschau Rheinlandpfalz mit unserer Tour und dem Projekt zu Gast sind. Am Samstag werden wir dann von 10:00 - 17:00 Uhr unsere letzte Veranstaltung in Bingen in den Rheinanlagen haben. Dort kann man uns am Glücksmobil besuchen kommen und noch mehr über unsere tolle Deutschlandtour und das Glückfinder Projekt erfahren.