Zwischen S’mores und Stockbrot

geschrieben am 23.08.2016, von Rental Alliance GmbH, w&p Wilde & Partner; Titelbild Dethleffs McRent

McRent mit nützlichen Tipps fürs Lagerfeuer

Sonnenuntergang am knisternden Lagerfeuer: Wer mit dem Wohnmobil verreist, sucht oft das besondere Naturerlebnis. Wenn möglich wird daher der Kochherd gelegentlich gegen das Lagerfeuer ausgetauscht. McRent, Europas größte Wohnmobilvermietung, gibt nützliche Tipps für einen gemütlichen Abend am Lagerfeuer:

Wo sind Lagerfeuer erlaubt?

Wo Feuer gemacht werden darf, ist in Deutschland von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Im Zweifelsfall hilft eine Nachfrage bei der Gemeinde oder den zuständigen Staatsministerien für Umwelt. Für einen Feuerplatz sind Sand- oder Kiesflächen gut geeignet, aber auch der blanke Erdboden. Die Feuerstelle darf nicht in der Nähe von trockenen Gräsern, Büschen oder Wäldern liegen und sollte am besten mit großen Steinen umrandet werden. Für Wohnmobilurlauber gibt es auf Campingplätzen oft speziell angelegte Lagerfeuerplätze.

Welches Holz ist geeignet?

Beim Brennholz sollten Lagerfeuer-Romantiker darauf achten, dass das Feuerholz möglichst trocken und von abgestorbenen oder abgelagerten Ästen stammt. Welches Holz geeignet ist, hängt auch davon ab, was auf dem Feuer gekocht oder gegrillt werden soll. Weichholz wie Pappel, Linde, Weide und Birke brennt schnell, eignet sich bestens zum Entzünden des Feuers und zum schnellen Kochen. Eiche, Buche und Ahorn brennen langsam an, liefern aber mehr anhaltende Hitze und schaffen eine gute, heiße Glut. Nadelholz ist für ein gemütliches Lagerfeuer nicht geeignet, da es viel Rauch und Funkenflug verursacht.

Was aufs Feuer kommt – die Klassiker

Was bei keinem Lagerfeuer fehlen darf, ist das aus Kindertagen bekannte Stockbrot. Um dem Hefeteig aus Mehl, Hefe und Milch das gewisse Etwas zu verleihen, kann man für eine süße Variante des Teiges eine Prise Zimt oder etwas Vanillearoma hinzufügen. Auch eine herzhafte Variante des Stockbrotes lässt sich schnell zaubern, indem man ein paar getrocknete Tomaten, klein geschnittene Oliven sowie Gewürze in den Grundteig mischt.


Stockbrot © pixabay 

Ein anderer Klassiker unter den Lagerfeuerrezepten ist die Kartoffel, die in Alufolie gewickelt wird und für etwa 30 bis 40 Minuten in der heißen Glut gart. Serviert wird diese anschließend mit Butter, Salz und einem würzigen Kräuterquark. Ebenso kann man mit einem Maiskolben verfahren, der mit etwas Salz und Butter köstlich schmeckt.

Voll im Trend – S’mores

S’mores heißt der Lagerfeuertrend aus den USA, der seit einiger Zeit auch vermehrt in Europa aufgenommen wird. Die Grundzutat eines S’mores Sandwich sind Marshmallows. Diese werden zunächst auf einen Stock gespießt und unter Wenden etwa drei bis fünf Minuten über dem Feuer karamellisiert. Anschließend schichtet man einen Butterkeks, ein Stück dunkle Schokolade, den noch warmen Marshmallow und wieder einen Butterkeks wie ein Sandwich übereinander.

 
Marshmallow © pixabay

Das Grundrezept wird gerne mit anderen Zutaten kombiniert. Beispielsweise indem man eine Banane längs einschneidet und sie vorsichtig mit klein geschnittenen Marshmallows und Schokoladenstücken füllt. Die Banane wird mit Alufolie umwickelt und für etwa zehn Minuten ins Feuer gelegt.

Einfach aber originell – Lagerfeuerkuchen

Einfach aber originell ist die Idee, Obst und Gemüse auszuhöhlen und zu befüllen. Große Tomaten eignen sich für diese Art von Rezepten besonders gut. Dazu Mozzarella oder Feta in Stücke schneiden, würzen und mit Pesto mischen. Die Mischung in den ausgehöhlten Mantel der Tomate füllen, mit Alufolie umwickeln und für etwa 15 Minuten in der heißen Glut des Feuers garen. Auch Kuchenliebhaber kommen bei einem Lagerfeuer nicht zu kurz. Als Backform dient hierbei eine Orange, bei der man einen ein bis zwei Zentimeter breiten Deckel abschneidet. Die ausgehöhlte Frucht wird zu zwei Dritteln mit Kuchenteig befüllt – selbst angerührt oder zum Beispiel aus einer Brownie-Backmischung. Mit dem Deckel darauf und in Alufolie eingewickelt wird der Teig bis zu 40 Minuten in der Glut gebacken.


Orangenkuchen © pixabay

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