Supermann auf vier Rädern

geschrieben am 10.02.2015, von Hymer Hymer Caravan & Reisemobil

Wintercamping wird immer beliebter! Mit dem teilintegrierten ML-T Allrad bietet HYMER ein Reisemobil an, das für dieses Vergnügen geradezu prädestiniert ist. Unser Redakteur hat es getestet und sich mit dem Fahrzeug vertraut gemacht.

Oh Mann! Im Schneematsch festgefahren! So ein Pech aber auch! Beim Rangieren auf dem Campingplatz kann
einem ein derartiges Malheur durchaus mal passieren. Jetzt ist guter Rat teuer! Was tun? Supermann anrufen
und ihn bitten, das Reisemobil doch ganz schnell wieder aus dem Dreck zu ziehen? Beim ADAC einen Hubschrauber
anfordern, der das Gefährt wieder auf den trockenen Boden hievt? Wenig realistisch und auch nicht wirklich Erfolg
versprechend!

Wohl dem, der in diesem Fall ein Reisemobil mit Vierradantrieb sein Eigen nennen darf. Wie zum Beispiel
den HYMER ML-T Allrad. Mit ihm käme man wohl relativ schnell wieder aus dieser Bredouille. Einfach mit
dem Wippschalter am Armaturenbrett den Vorderradantrieb zuschalten, dann ganz locker das Reisemobil
wieder aus dem Schlamassel herausmanövrieren, und alles ist wieder paletti.

»Der Allradantrieb meistert die
kniffligsten Bodenverhältnisse. «

Das hat jetzt nichts mit Zauberei oder irgendwelcher Hexenkunst zu tun, sondern ist einzig und allein das
Ergebnis physikalischer Gegebenheiten. Sowohl der Front- als auch der Heckantrieb haben jeweils ihre
ganz spezifischen Vorteile. Der Grundgedanke des Allradantriebs ist es nun, diese beiden Antriebskonzepte
miteinander zu kombinieren und alle vier Räder in Bewegung zu setzen. Da vier angetriebene Räder die
Motorleistung logischerweise effizienter und gleichmäßiger übertragen, funktioniert auch die Traktion, also
die Übertragung der Zugkraft auf den Untergrund, in aller Regel sehr viel besser, und allzu starker Schlupf
wird vermieden.

»Dieses Reisemobil ist dazu
auch noch absolut winterfest. «

Dieser Vorteil kommt bereits bei einer nassen Straße zum Tragen, viel mehr jedoch bei kniffligen
Bodenverhältnissen wie beispielsweise bei Schnee, Glatteis, Schotter, morastigem Untergrund oder gar Sand.
Denn im Gegensatz zu Fahrzeugen mit Heck- oder Frontantrieb meistert ein Allradantrieb derartige
Bodenverhältnisse sehr viel besser. Schließlich ist die Wahrscheinlichkeit, dass eines von vier angetriebenen
Rädern wieder festen Griff bekommt, doppelt so groß, wie es bei zwei Rädern der Fall wäre. Hinzu kommt,
dass ein Allradler auf glatter Fahrbahn ein wesentlich gleichmäßigeres Fahrverhalten aufweist, was vor allem
an Steigungen sehr hilfreich ist. Da man beim Allrad die Antriebsleistung noch auf eine zweite Achse verteilen
kann, lässt sich das Reisemobil in Kurven auch besser beschleunigen beziehungsweise mit höheren
Geschwindigkeiten fahren.


Beim neuen HYMER ML-T Allrad verteilt sich das Verhältnis der Antriebskräfte im Verhältnis von 35 zu 65
auf Vorder- und Hinterachse. Durch den Allradantrieb erhöht sich das gesamte Fahrzeugniveau um bis zu
8,5 Zentimeter. Dadurch wird auch der Rampenwinkel größer, also der Winkel, bis zu dem das Reisemobil mit
langsamer Geschwindigkeit über eine Rampe fahren kann, ohne dass es mit dem Unterboden auf der Rampenkante
aufsetzt. Dasselbe gilt für den Böschungswinkel. Damit bezeichnet man den Übergangswinkel von
einer horizontalen Ebene in eine Steigung. Die Wat-Tiefe erhöht sich beim Allradantrieb ebenfalls. Damit
deklariert man den Abstand zwischen dem untersten Punkt des Reifens bei Berührung des Bodens und dem
Luftansaugsystem des Motors. Ganz konkret gibt die Wat-Tiefe somit Auskunft darüber, wie tief ein Gewässer
höchstens sein darf, damit es von einem Fahrzeug problemlos durchquert werden kann.
Auch die serienmäßige Sicherheitsausstattung entspricht Premiumstandard. Dazu gehören unter anderem:
Fahrer- und Beifahrerairbags, ABS, ASR, EBD, BAS, Adaptive ESP und Anfahrassistent. Weitere Unterstützung
bringt das optionale Fahrassistenzpaket: So gibt der Collision Prevention Assist bei einem zu geringen
Abstand deutliche Signale, der Spurhalteassistent warnt einen, wenn die Gefahr besteht, einmal aus Versehen
von der Straße abzukommen, und der automatische Fernlicht-assistent ermöglicht beste Nachtsicht. Dank
frostgeschützter Installationen im beheizten Wohnraum und Tanks in isolierten, von Warmluft durchströmten
Wannen gilt das Reisemobil auch als absolut winterfest.

Alles in allem lässt sich sagen: Mit eingeschaltetem Allradantrieb lässt sich der HYMER ML-T genauso optimal
fahren wie ein SUV und man kommt damit auch im Gebirge in den kältesten Wintermonaten sowie bei
extremen Straßenverhältnissen bestens zurecht.

Eine Einschätzung von unserem
Redakteur Stephan Augat
 

Weitere Informationen über den HYMER ML-T
Allrad erhalten Sie auf www.hymer.com/de/ml-tallrad

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