So hat alles angefangen: "Ein Gewinnspiel von CLEVER CAMPEN in Kooperation mit HYMER" - Teil 2

geschrieben am 09.12.2015, von Hymer Hymer Destinationen Wellness & Genuss Caravan & Reisemobil

Ein Reisebericht der Gewinner Ivo und Michaela Parma einer Wellness-Tour vom Allgäu bis in die Dolomiten.

Freitag / Reise nach Tirol / CaravanPark Sexten / Toblach / Bruneck
...Wecker 7 Uhr...wieder scheint die Sonne, aber es ist kühl...
...Anspannung vor der Abfahrt steigt...
...letzte Vorbereitungen, Entsorgung, den notwendigen morgigen Kaffee in der Eile nicht genießen können...
...Glück gehabt – gerade kommen neue Camping-Nachbar mit dem Platzwart...
...wir helfen ihnen mit dem Rangieren und Einparken...nun sind wir selber an der Reihe...es geht, wir drehen,
schieben, bremsen, ziehen unser riesiges Heim sogar mehrere zehn Meter um die Kurve herunter, ankoppeln...
und Hurra, wir fahren los...
...ein großer Stein ist uns vom Herz gefallen...
...nach dem Tunnel unter dem Vilser Berg sind wir gleich wieder in Österreich....
...weiter geht es relativ gemütlich die Reute-Strecke an Innsbruck vorbei...
...der HYMERCar macht eine riesige Freude, es ist ein Genuss, ein Spaß, mit genug PS ein Top Wagen zu fahren...
die Automatikschaltung ist inzwischen ein super Vergnügen...
wir überlegen sogar den nächsten Wagen mit der Automatik zu kaufen – und wird das vielleicht ein HYMER CapeTown
sein?

                         

...die Sonne scheint, einige Autos und Caravans sind unterwegs aber doch überraschend wenig für letzten Freitag im
Juli....um so besser für uns ohne Staus gemütlich zu reisen...
...was weiterer Vorteil ist – wir können Stopps machen und auch unsere Toilette benutzen, wenn keine da sind und
tatsächlich sind wenige Parkplätze mit Sanitäranlagen vorhanden...

                        

...auch Europabrücke ist hinter uns, einige Verengungen wegen Straßenbauarbeiten, die Brenner Mautstelle und
Brenner Autobahn in Italien auch schon vorbei...
...vor Brixen die Abfahrt zur E66 entlang des Tiroler Naturparks Riesenferner-Ahrn...
...bald kommt Bruneck, Toblach und kurz danach die enge aber schöne Landstraße nach Sexten am Naturpark Drei
Zinnen vorbei...
...steile und stetige Steigung, verdammt enge scharfe Kurven, kritische Kreuzungen in den Dörfer, wo nur ein Last-
wagen oder wir um die Ecke kommen kann und andere warten oder rückwärtsfahrend Platz machen müssen...
...die Neugier aber auch erneute Anspannung kommt hoch...wie wird der nächste Aufenthalt?
...noch fehlen 5,5 km auf immer engerer steiler Landstraße hinter dem nettem Urlaubsörtchen Moos zum Caravan
Park hin, nicht weit vom Kreuzberg Pass in 1636 m Höhe
...wir sind angekommen...

   

...wunderbare Lage mit Dolomiten Panorama, echt großzügige Anlage mit viel Platz, im urigen Look aber hochmodern...
...wir bekommen einen großen Premium-Stellplatz 300m2 ganz oben am Rand der Anlage, fast direkt in der Natur,
unter uns ein in der Nacht beleuchteter Teich mit Forellen und daneben an ein von 4 Baumhäuser …

                                   

...der Platzwirt ist bestellt und hilft mit dem Aufstellen des Caravans...das ist dort wesentlich einfacher – wir haben
schon Erfahrung und vor allem, der Platz ist riesig und relativ waagerecht...

                                  

...da kommt das erste Problem – es fehlt der E-Adapter für Strom! (erst Tage später entdecken wir ihn im CapeTown)
...was jetzt – wir beschließen:
1. Adapter zu kaufen
2. Essensvorrat zu besorgen
3. Beides mit einem Ausflug zu verbinden....
...das Wetter ist super, Sonne, Wärme, blauer Himmel
...wir fahren nach Toblach – schöne, freundliche, malerische Stadt, geschmückt mit Blumen und mit vielen Touristen,
die die lange Hauptstraße entlang flanieren...wir auch...

                                  

...von Touristenbüro haben wir Tipp bekommen: in Bruneck ist großer Straßenfest mit vielen Musikbühnen...wir fahren
hin! ...tatsächlich – die Innenstadt ist gesperrt, die Straßen sind voll...es fällt auf – es sind dort viele junge Leute, bald
gehen wir gleich an der UNI vorbei, deswegen...

                                 

...es ist ein warmer Abend, überall Musik, die Straßenkaffees voll, Nachtmarkt, Straßenständer und ausgelassene,
fröhliche Einheimische und Touristen genießen den besonderen Freitag...wir feiern mit...
...am späten Abend die Rückfahrt – man, wir haben vergessen, dass Sperrstunde gibt, werden wir eingelassen?...
...wir stehen tatsächlich vor der geschlossenen Schranke aber nicht, dass es schon halb elf und die Rezeption zu war,
sondern wir haben unsere Campingkarte im Caravan vergessen...am Ende hat es für uns der nette Kellner vom
Restaurant gemanagt...
...ein weiterer wunderbarer Tag ist uns geschenkt...und wir haben jetzt auch den Adapter und Strom im Caravan...

 Samstag / Dolomiten / Cortina d´Ampezzo
...8°C in der Früh! Es ist ja kühl im Sommer in den Dolomiten...
...die dominante Felskulisse über uns ist in Wolken...
..erster Besuch der Duschen im umgebauten Bergstadel...rustikal, sehr schön und sehr aufwendig, Marmor, Holz,
Stein...
...Wanderer und MTB Biker sind schon bei uns am Waldweg vorbei hinein in die faszinierende Natur...
...die Sonne macht erste Versuche den Nebel zu bekämpfen...
...heute beschließen wir eine Rundfahrt in die Dolomiten zu unternehmen...

                                             

...Fahrräder auf dem CapeTown gepackt, es geht los zum nur 5 km entfernten Kreuzbergpass, dann runter und
wieder hinauf, vor allem kurvenreich in wunderbarer halbwilder Natur der Dolomiten
...erster Stopp – verschlafenes Städtchen Padola, im Winter Ski-Ressort, großes fast leeres Gemeindeplatz aber
in der Luft spürt man die typische italienische Siesta Stimmung...

                             

...Abkürzung nach Auronzo ist mörderisch – zuerst sehr steil, eng und kurvenreich hoch und das Gleiche runter
– wir bremsen mit Motor, trotzdem machen wir eine Abkühlungspause, es ist verdammt steil und die Bremsen sind
heiß...
...uns überholen einige Selbstmörder auf Rennräder...
...in Auronzo di Cadore, ebenfalls ein Winter Ski-Ressort angekommen kommt uns lauwarme Luft entgegen,
eindeutig vom Mittelmeer...aber immer noch keine Sonne...

                             

...Spaziergang in der deutlich größerer Stadt an dunkelsmaragd-glänzendem Lago die Santa Caterina...hier sind
viele, sichtlich überwiegend italienische Wochenend-Touristen...
...die Landstraße am Südrand des Parco naturale Tre Cime ist schon viel befahren...links und rechts Chalets,
vermietet oder privat...
...wir nähern uns Cortina d´Ampezzo...über uns bedrohlich herrlich riesige scharfe Steinriesen...immer wieder sind
wir benommen von dieser wunderbaren faszinierenden Bergpanorama - echt atemberaubend...
...kurz vor Cortina ein Stopp an der Bergbahn zum monumentalen, oben in Wolken verhüllten Monte Cristallo
3.216 m...
...es beginnt zu regnen...

                              

...auf dem Parkplatz vor der Bergbahn einige einsame Autos und Camper vom Bergwanderer, manche sind mit
Glück bei beginnendem Regen noch rechtzeitig angekommen...
...Cortina d´Ampezzo, olympische, mondäne, teure, touristische Stadt...viele Besucher aus der ganzen Welt mit
uns zwei unter den Regenschirmen...
...es hat aber nicht im Regen Spaß gemacht - trotzdem, wir waren hier, wir haben es gesehen und ein wenig erlebt
- und eine italienische SIM für Internet gekauft...
...wir fahren zurück im Regen über Toblach...in einer engen Kurve kurz vorher zwei PKW kollidiert...es war uns leid
sie unglücklich und traurig am Straßenrand im Regen zu sehen...es war auch eine Warnung für uns...
... „zu Hause” alles, was draußen geblieben ist, ist total nass...macht nichts, wir machen uns gemütlich und kochen
in unserer perfekten Küche...
...ein weiterer schöner, auch wenn verregneter Tag ist vorbei..

Sonntag / Wanderung Kreuzbergpass / Wellness
...es gießt und trommelt aufs Dachfenster
...ununterbrochen seit gestern fünf Uhr Nachmittag...
...noch dazu ist es 6°-7°C (im Hochsommer!)- wir heizen auf 23°C, es ist wunderbar diese Möglichkeit im Wohnwagen
zu haben...

                                                 

...was bietet sich also sonst an? ...gemütlich zu machen oder vielleicht ersten mal ins Schwimmbad zu gehen?
...zuerst aber müssen Riesenberichte ergänzt und Fotos ins PC nachladen werden...
...es ist Mittag, es gießt tatsächlich in einem Stück, ohne einer einzigen Pause...
...die weitere Enttäuschung...es gibt kein Signal mit der  italienischen SIM, kein Internet...
...am Nachmittag bessert sich das Wetter
...es geht los auf dem Wanderweg zum Kreuzbergpass - wir wollen das gute Wetter nutzen ...atemberaubende
Blicke auf die zum Teil noch im Nebel verhüllte Felskulisse der Sextner Sonnenuhr...
...am Abend gönnen wir uns erstmal das traumhaft schönes Hallenbad mit 13 verschiedenen Saunen, Dampfbäder
und Grotten – ein Luxusambiente aus Naturstein, Glas, Holz rustikal und trotzdem modern, mit offenem Feuer,
ein Traum, wir genießen es sehr...

          

...der CaravanPark ist fantastisch, eine Topanlage in Tirol unter den Dolomiten in herrlicher Lage, perfekt
ausgestattet. Der Blick auf die Gipfel der Sextner Sonnenuhr ist atemberaubend, besonders, wenn sie in der
Sonne glitzern.

         

Die Anlage verfügt gesamt über 260 Standartstellplätzen 80m² bis zu De Luxe Stellplätzen 300m² mit eigenem
Bad und Baumhäuser, Chalets, Dolomiten Lodges, Suiten, Apartments und Zimmer. Top Wellness und Spa Bereich
mit exklusiven Hallenbad und Saunalandschaft mit unzähligen Verwöhnmöglichkeiten von Massagen, Kosmetikbehandlungen und Bäder...man bräuchte viel mehr Zeit alles auszuprobieren, weil Spa und Wellness
in Konkurrenz zu der fabelhaften Natur und Bergwanderungen stehen...deswegen wir bestimmt noch hier her mal
zurück kommen...

           

           

Montag / Wanderung Klammbachalm
...der Himmel ist strahlend blau...wir sitzen lange nur so unter der Markise und genießen die Faszination der riesigen
Berge direkt über uns...immer wieder atemberaubend, überwältigend
...es ist plötzlich sehr warm...die beste Zeit am frühem Nachmittag für größere Wanderung...
...zuerst geht es entlang des kleinen Flusses, der mit Campinganlage grenzt – erst jetzt sehen wir, wie riesig und auch
voll besetzt ist die Anlage mit ca. 260 Plätzen und wie schön ist die Lage unseres Premium Stellplatzes...

           

...es geht steil bergauf Richtung Klammbachalm...immer wieder stehen wir und bewundern die scharfen glitzernden
Spitzen der Dolomiten gegenüber...
...vorbei am Lago Negro, eigentlich eine kleine Wasser-tunke, aber wir haben uns mit der Zeit verrechnet – zu oft
begeistern uns mit den Aussichten...

      

...wir verkürzen die Wanderung und kehren zum Kreuzbergpass und dem Bach folgend zurück zum CaravanPark...
...den Abend genießen wir bei untergehender Sonne unter der Markise des CapeTown mit gekühlten Weißwein aus
dem riesigen Kühlschranks von Caravan...

                                                         

...der Hunger sendet Signale...mit Glück bekommen wir Platz in der rustikalen Camp eigener Taverne mit vorzüglicher italienischer Pizza...ein wunderbarer Ausklang eines weiteren herrlichen geschenkten Tages...

                                     

...in der Nacht nach Wetterbericht: morgen Nachmittag soll stark regnen – wir entscheiden spontan:
- ab nach Süden und in die Wärme fliehen
- und dabei uns unser alten Wunsch zu erfüllen – im VW Camper zu campen!
...gibt es bessere Gelegenheit, als jetzt...?

Dienstag / Gardasee
...Wecker 6.30 Uhr
...nur notwendige Sachen für eine Nacht einpacken, kleinen aber kräftigen Kühlschrank des VW füllen + Fahrräder
auf den Träger montieren...
...unser Ziel – quer durch Dolomiten nach Süden, zum Gardasee...
...die kurvenreichen engen Bergstraßen sind trotzdem schön und voll von Überraschungen – aber der Van ist
fantastisch, ein Superfahrzeug, ideal zum Fahren, stark, wendig, super ausgestattet, Navi - eine riesige Hilfe, das
wäre unser Traumcamper...
...durch die netten Städtchen und Städte Santo Stefano di Cadore, Pieve di Cadore, Longarone nach Belluno, über
Flüsse, zahlreiche Tunnels und vor allem in der wunderbaren Natur der Dolomiten...
...ein Glück, dass bei HYMER auf alles gedacht haben - erst als wir einige Camper mit Fahrräder mit den hinten
befestigten großen Warntafel registrieren, fragen wir an einer Tankstelle, ob das die Pflicht ist...ja, wir müssen sie
haben.... Gott sei Dank, wir haben sie und auch gleich montiert...in Glück, dass uns bis jetzt die Polizei nicht an-
gehalten hat...danke HYMER...!

                     

...die Hitze steigt, 34°C, Sonne strahlt, wir nähen uns Trento, dann nach Roverto, eine kurze Schlafpause im Van...
und bald sind die Straßen voll von Autos, Camper und Radler...
...vor uns öffnet sich endlich der Ausblick zum See, unten sehen wir den riesigen, weiten, in leichtem Dampf nicht bis
zu seinem Ende überblickenden Gardasee!...wir stehen auf dem Parkplatz über Torbole...

   

...unten in der Stadt ist es wie an der Adria – Touristenmassen, Staus, MTB- und Rennradfahrer kreuz und quer,
überfüllte Parkplätze, Campingplätze auch voll, Badestrände voll, ja auch der See scheint überfüllt von Surfer und
Segelschilfen zu sein...

   

...wir fahren langsam entlang des Ostufers...die Szenerie wiederholt sich, auch wenn es nicht so voll wird

           

                                         

..wir überqueren Grado, Bardolino, fragen nach Campingplätzen aber wir sind immer mehr überzeugt dort nicht zu
bleiben...
...und dann die endgültige Entscheidung, wir fahren „nach Hause“ nach Sexten...(das haben wir aber später doch
bitter bereut!)...
...es geht in der 35°C Hitze diesmal über die Brenner Autostrada nach Bolzano...flüchtige Abenddurchfahrt, in der
Stadt um Bahnhof einige Gruppen von ausländischen Flüchtlingen liegend in Parks oder herumstehend auf den
Gehsteigen...

                                         

...nach Brixen auf der alten Brennerstrasse im Tal zum Teil unter der Autobahn war ein Genuss zu fahren und die
Szenerie zu genießen...
...auch Brixen in der Dämmerung wurde kurz durchquert, es müsste ein gemütliches schönes Städtchen sein...

                                         

 ...jetzt geht es wieder in die Berge nach Hause...in der Weite sehen wir schon dunkle bedrohliche Wolken...
...dann kommt die Hölle - ein Riesengewitter, Blitze, undurchsichtige Regenwand...es ist fast unmöglich zu fahren,
es ist zu gefährlich...wir mussten an einer Tankstelle in Toblach aufhalten und lange warten...in diesen Augenblicken,
in 14°C und in der Dunkelheit des tobendes Gewitters, unter vom Himmel strömendem Wasser bereuen wir viel zu
spät am Gardasee nicht geblieben zu sein und unser Wunsch im VW Camper übernachten wieder nicht erfüllt zu
haben...
...es ist sehr spät geworden, als das Gewitter ein wenig nachgegeben hat, und wir kurz vor 23 Uhr wieder in unserem
warmen Zuhause auf Räder sind – im riesigen gemütlichen ERIBA Camper...

Mittwoch / Wanderung Sextner Dolomiten – Rudi Hütte
...es ist wunderbares sonniges Wetter, wir packen aus und trocken nasse Sachen von Gestern...
...gönnen uns ein Cappuccino auf der Sonnenbank im Garten vor dem tollem Restaurant im Hauptgebäude...
...dann geht es los zum richtigen Bergwandern – zuerst mit den Rädern hoch zum Kreuzbergpass...ich überhole
einige Rennradhasen, ha ha, die sich lange Kilometer zum Kreuzbergpass quälen, die aber nicht wussten, dass ich
ganz frisch gerade nur 5 km im Sessel bin ;-)
...am Pass absteigen und eine lange, anstrengende aber fantastische Bergtour beginnt...atemberaubende Anblicke
auf die Berge direkt über uns, auf die faszinierende wilde Natur, auf unseren steinigen, anstrengenden aber
wunderschönen Bergpfad stets hinauf...

      

...wir machen viele Pausen um die Anblicke zu genießen und nur inne zu halten...herrlich, wirklich herrlich...

            

            

                                 

...erst am späten Nachmittag sind wir zur Rudi Hütte angekommen... wir sind die Einzigen da oben, anscheinend ist
zu spät und die Alm ist schon zu...

   

...später auf dem Rückweg zum Kreuzbergpass verirrten uns sogar und schon in Dunkelheit fahren wir bergab zu
Camping und ziemlich frieren auf dem Rad...
...die Belohnung am Abend holen wir uns im Bauernstadel – eine urige aber mit Geschmack eingerichtete geräumige
alte Holzscheune in ein Restaurant umgebaut im netten, gelockerten Ambiente...(von der anderen Seite des Stadels
sind im Untergeschoss geschickt architektonisch elegante Sanitäranlagen eingebaut...)

   

Donnerstag / Bergsteigerung Drei Zinnen
...weil uns gestern so gefallen hat, wir unbedingt noch eine weitere Bergtour machen wollen - es sollten diesmal
Tre Cime di Lavaredo - Drei Zinnen in 2.999 m sein, obwohl uns gleichzeitig das Superangebot der Wellness
Angeboten reizt...
...sonniges Frühstück draußen, dann die Fahrt nicht weit nach Moos - im Winter bekannten Ski-Ressort zum
Parkringplatz – und da die erste Überraschung, es ist total voll!....
Hunderte Autos...wir, noch unerfahren sind hier zu spät...nach einer halber Stunde doch einen Platz bekommen,
hurra...

      

...die weitere Überraschung – es wird fast Gedränge am dem Weg hoch hinauf - Drei Zinnen ist ein Begriff und
viele wollen dahin, uns ist das erst jetzt ganz klar...so sind wir nicht alleine, sondern gefühlt Hunderte unterwegs...
...aber Gott sei Dank, nach einer halber Stunde bleiben die Meisten auf der ersten Alm stecken...

   

...es ist sehr heiß, kein Schatten...uns, schweißgebadet warnen die schon Zurückgehenden, es wird noch schlimmer
sein...

      

...wir schwitzen sehr, die Steigung ist in der Hitze mörderisch, wirklich wahr, das ist kein Vergleich zu gestern....

      

der Weg scheint unendlich zu sein, aber wir staunen recht viel als wir Familien mit kleinen Kindern treffen und
sogar mit Dackel, die 3 bis 4 mal größere Steinbrocken überwinden müssen...
...irgendwann zeigen sich endlich in der Weite die ersehnten drei Zinnen...trotzdem dauert es noch eine Stunde,
bis wir zu Dreizinnenhütte auf dem Plateau ankommen....

      

..wir staunen erneut – es ist da so fiele Bergwanderer wie auf einem Busbahnhof (später erfahren wir – bis 2000
Touristen wandern von vielen Seiten zu diesem Aussichtsgipfel wie Ameisen zum Zuckerhut, so wie wir zwei :-)...

   

                                    

...in der überfüllten Hütte gönnen wir uns Apfelstrudel – ob er so gut war, weil er in 2.450 m gebacken wurde...?

                             

...zurück geht es schwer, die Beinmuskel rebellieren – wenigstens beißt die Sonne nicht mehr so...

                                     

...wir haben im Stress vor der Reise überhaupt damit nicht gerechnet, dass wir bergsteigen werden und keine
Wanderstöcke und Schuhe mitgenommen...um so anstrengend war unser Tag...irgendwie  ganz müde haben wir
es dann doch geschafft...
...der Parkplatz ist schon fast leer, im Camp sind wird bald und die Dusche hält uns davon, sofort ins Bett zu gehen....
...es war jedoch unvergesslich wunderbarer Tag...wir kommen sicher wieder...

Freitag / Rückreise Arlbergpass / Camping Wirtshof
...der Abschied...
...7 Uhr Wecker, Einpacken, Behälter leeren, letzte Blicke in die Berge, Hilfe bei Rangieren vom netten Schweizer
Nachbar holen und es geht los, sich verabschieden in der Rezeption – Danke...!

                                    

...viel Gegenverkehr in den engen Landstraßen fast bis zu Einfahrt Brenner Autobahn...auch hinter uns stauen sich
die PKWs, klar, wir fahren ziemlich vorsichtig und nicht zu schnell...

                                    

...eine unerwartete Überraschung kommt an der Tankstelle vor dem Arlbergtunnel...ein aufgeregter belgischer
Camper sieht unser Riesengespann, der übrigens der Einzige breit und weit zu sehen ist...der Tunnel sei gesperrt
und die Arlbergstraße für Gespanne angeblich auch..
...oh man, was jetzt...plötzlich ist auch klar, warum wir mit dem Belgier hier die Einzigen stecken...
....die Rettung kommt, als ich in der nahen Werkstatt Rat suche – nur wer mit einem Anhänger über 750 kg
unterwegs ist, muss in der Zeit von Samstag, 09.00 Uhr, bis Sonntag, 22.00 Uhr den Arlberg großräumig umfahren...
....ein Stein ist uns vom Herzen gefallen, Glück gehabt, die Sperrung gilt erst ab Morgen früh, wir fahren los...
....die Steigung ist aber gewaltig, keine weiteren Gespanne in Sicht hinter und vor uns, wohl wissend, was sie
erwartet...
...noch dazu sehr scharfe Kurven, viel Verkehr aber der HIMER Van ist Top – wir haben es zwar langsam aber
ohne Problem super geschafft...
...es folgte dann der angenehmerer Abschnitt der Rückreise zu unserem vorletzten Ziel – dem Camping Wirtshof,
den wir am späten Nachmittag in der Sommerhitze gefunden haben...
...wir wurden freundlich empfangen, auf dem Platz sind schon beide glückliche Gewinner-Familien...wir begrüßen
uns alle und flüchtig tauschen Erfahrungen miteinander...

   

...im Camp ist das wie in der Familie – alle duzen sich und helfen selbstverständlich beim Rangieren mit dem Camper...inzwischen ist es für uns aber nicht so schlimm mit dem Aufstellen, die Erfahrungen haben sich gelohnt...
...später kommen auch alle Mitarbeiter von Promobil, HYMER und ERIBA und wir lernen uns in herzlicher Stimmung
kennen und erzählen gemeinsam kurz die ersten Eindrücke und verabreden uns für morgigen Abschied...
...es blieb jedoch alles nicht ohne kleiner Aufregung...plötzlich ist kein Strom da...alles kontrolliert, alles ist in Ordnung,
wie so denn kein Strom?...ich hole Hilfe von Timo von HYMER im Camper neben an...bald ist klar – das Anschluss-
kabel ist vom Trommel nicht vollständig ausgerollt und erwärmt sich – der Strom wird deswegen unterbrochen...
ich erinnere mich zu spät, das ich es in der Bedienung gelesen habe...ja ja, so ist das...
...als wir später die Duschräume nutzen – überrascht uns perfekte Design-Anlage mit der besten Ausstattung,
minimalistisch jedoch großzügig, elegant...nach unserem Geschmack die beste von den drei Sanitäranlagen, die
wir auf der Reise genutzt haben...
...heute ist jedoch ein besonderer Tag für uns - unser Hochzeitstag – es passt zusammen: ein schöner Abschuss
unser Traumreise und ein anderer schöner Tag – wir beide feiern es im Camper in die Nacht hinein...

Samstag / Grillabend
...der vorletzte Tag ist heiß und sonnig...wir bleiben in Camp und beginnen unseren Caravan und CapeTown zu
reinigen und uns für die morgige Übergabe vorzubereiten...
...beide Wagen sind uns ans Herz gewachsen, wir haben mit ihnen das erlebt, was wir uns immer wünschten, es
waren wunderbare zwei Wochen in erstklassigen Campingparks mit super Wellness Angeboten...es war wie
versprochen – eine Traumreise...
...am späten Nachmittag treffen wir uns alle gemeinsam zum Abschied im Campinghof...
...eine nette Überraschung hat uns erwartet – nicht nur die Begrüßung mit Sekt in wunderbarer freundlicher und
herzlicher Stimmung, es folgte ein professioneller, unterhaltsamer und gleichzeitig interessanter Grillkurs mit BBQ24
mit mehreren Gängen...
...klar, dass wir uns alle beteiligt haben mit der Vorbereitung und mit viel Spaß beim Grillen und gleichzeitig auch was
dazu gelernt haben...

      

...und zum Schluss erhielten wir eine Grillkurs-Urkunde...

                              

 ...zwischendurch haben wir Erlebnisse von der Reise ausgetauscht, und viel Freude und Spaß gehabt...erst später
am Abend verabschieden uns alle und manche haben noch gemeinsam bis spät in die Nacht das herzliche Beisein fortgesetzt...

Sonntag / Abschied / Bad Waldsee
...der allerletzte Tag beginnt...früh aufgestanden, die letzten Sachen eingepackt, sich gemeinsam mit allen netten
Menschen von Promobil, ERIBA und HYMER verabschiedet und als Genspannkonvoi die letzten Fotos vor der
Abfahrt gemacht...
...dann fahren wir gemeinsam Richtung Bad Waldsee zu HYMER-Gelände, dort auf dem Abstellplatz umgepackt,
die Wagen übergeben und nach dem allerletzten Abschied und mit leichter Wehmut den Parkplatz hinter sich
gelassenen...
...es begann die endgültige Reise nach Hause...
...am Ende bleibt es nur zu wiederholen...herzlichen Dank allen den lieben Mitarbeiter von HYMER, ERIBA,
Caravaning, Promobil, Motor Presse und allen, die für Caravaning Traumurlaub zuständig waren...
...Danke für die Traumurlaubsreise mit allen den wunderbaren Erlebnissen, Eindrücken und Erinnerungen.
...vielen Dank für diese großartige und großzügige Traum Tour mit schönem Grillabend...

Ivo und Michaela Parma

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