Checkliste um Wohnmobil und Wohnwagen winterfest zu machen

Jennifer
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Checkliste um Wohnmobil und Wohnwagen winterfest zu machen

Der saisonale Abschied vom mobilen Heim macht oftmals ein wenig melancholisch. Aber es hilft nichts:

Wintercamping ist nun mal nicht jedermanns Sache und so müssen viele Reisemobile und Wohnwagen für ein paar Monate ins Winterlager. Die wichtigsten Dinge, die es dabei zu beachten gibt, haben wir hier für Sie zusammengestellt.

1. Ausräumen

Alles was Sie aus dem Wohnmobil oder Wohnwagen ausräumen können, sollte raus. Achten Sie besonders darauf, dass keine verderblichen Lebensmittel an Bord bleiben. Außerdem ist durch die leeren Schränke eine bessere Luftzirkulation gewährleistet. Wichtig auch: Möbeltüren und -klappen sowie den Kühlschrank einen Spalt weit offen lassen. Zum Schluss die Polster hochklappen oder gleich ganz aus dem Fahrzeug nehmen.

2. Reinigen

Nachdem Sie Ihr Fahrzeug leer geräumt haben, sollten Sie es einem ausführlichen Herbstputz unterziehen. Innen sollten Sie sich dem Kühlschrank, den Schränken und dem Bad besonders intensiv widmen. Außen muss der gesamte Straßenschmutz der vergangenen Reisesaison runter. Dies geht besonders einfach in Waschanlagen für LKW – hier kommen Sie mit dem Hochdruckreiniger an dem Schmutz am Dach. Dabei den Fahrzeugunterboden nicht vergessen – damit die Luft um den Boden gut zirkulieren kann.

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3. Fahrzeugcheck

Prüfen Sie Ihr Fahrzeug vor dem Einwintern auf Schäden. Lackschäden ausbessern sowie den gesäuberten Unterboden auf Schäden kontrollieren, rostgefährdete Stellen noch vor der kalten Jahreszeit behandeln. Gummi- und Türdichtungen mit Silikon pflegen und Gelenke vom Bremsgestänge sowie Scharniere der Kurbelstützen fetten. Damit unliebsame Tiere nicht den Weg in Ihr Fahrzeug finden, sollten Sie alle Außenöffnungen wie Kühlschrank, Heizung, Abwasser usw. beispielsweise mit einem Drahtgeflecht abdecken.

4. Wasser / Abwasser

Entleeren Sie den Frisch- und Grauwassertank sowie die Toilette und lassen Sie das eventuell noch vorhandene Wasser aus dem Boiler ab. Im Anschluss stecken Sie die Pumpe ab, öffnen alle Wasserhähne und legen den Duschkopf auf den Boden. So kann das restliche Wasser aus den Leitungen abfließen. Lassen Sie über den Winter die Wasserhähne in Stellung „offen“ – damit beim ersten Frost nichts kaputt geht.  

Darüber hinaus sollten Sie das Wassersystem reinigen. Zum Ablösen von besonders hartnäckigen Algen- und Bakterienbelägen gibt es geeignete Reinigungsmittel im Fachhandel.

5. Gasanlage

Gasflasche schließen, vom Versorgungsnetz trennen und die Schutzkappe aufsetzen – so ist sichergestellt, dass kein Gas entweicht. Außerdem müssen alle Gashähne im Innenraum verschlossen sein. Wenn Sie Ihre Gasflasche über den Winter an einem trockenen, gut belüfteten Ort außerhalb Ihres Fahrzeugs lagern können, wäre dies perfekt.

6. Zusatzarbeiten beim Reisemobil

Bei Wohnmobilen sollten zusätzlich die Batterien (siehe auch: Punkt 7. Bordbatterie) abgeklemmt und der Kühlerfrostschutz (bis -30°) überprüft werden. Um Korrosionsschäden zu vermeiden, muss der Treibstofftank voll gefüllt sein. Die Handbremse bleibt gelöst, damit sie nicht einfriert. Das Reisemobil mit eingelegtem Gang gegen Wegrollen sichern und zusätzlich einen oder zwei Unterlegkeile vor beziehungsweise hinter die Räder klemmen.

7. Bordbatterie

Die Aufbaubatterie sollte in regelmäßigen Abständen geladen werden, damit diese nicht an Lebensdauer einbüßt. Darüber hinaus friert eine entladene Batterie bei Minusgraden ein, was ihren Exitus bedeutet. Deshalb sollten Sie die Bordbatterie idealerweise über die gesamte Standzeit an einem Ladegerät mit der technischen Möglichkeit zur Erhaltungsladung angeschlossen lassen. Überwintern Sie ihren Camper im Freien und ohne Zugriff auf eine Steckdose, sollten Sie die Bordbatterie ausbauen und an einem frostgeschützten Ort lagern.

8. Fahrzeug richtig abstellen

Vor dem Abstellen des Fahrzeugs sollten Sie den Reifendruck um 0,5 bar über die Herstellerempfehlung anheben, da diese mit der Zeit an Luft verlieren. Außerdem sollte so wenig  Gewicht wie möglich direkt auf den Reifen lasten, hier hilft es bereits, wenn Sie die Stützen auskurbeln. Um die Reifen zu schonen, können Sie das Fahrzeug auch alle zwei bis drei Wochen ein wenig bewegen, damit der Reifen nicht permanent an der selben Stelle belastet wird, wodurch ein sogenannter „Standplatten“ entstehen kann. Optimal ist natürlich, den Caravan beziehungsweise das Reisemobil so hoch aufzubocken, dass die Räder völlig entlastet sind.

9. Standplatz

Idealerweise überwintern Sie Ihren Caravan / Ihr Reisemobil in einer trockenen Garage oder Halle, denn dort ist er am besten vor den schädlichen Witterungseinflüssen geschützt. Wenn Sie aber im Freien parken müssen, sollten Sie Ihr mobiles Heim mit Abdeckplanen schützen. Diese sollten so auf das Fahrzeug gelegt werden, dass die Belüftungsöffnungen nicht verdeckt werden.

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