Camping in Corona-Zeiten in Europa: In welche Länder kann man reisen?

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Camping in Corona-Zeiten in Europa: In welche Länder kann man reisen?

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Camping in Corona-Zeiten in Europa: In welche Länder kann man reisen?

In welchen Ländern in Europa kann man trotz COVID-19 seinen Urlaub auf dem Campingplatz verbringen? Ein Überblick der aktuellen Corona-Lage.

Letztes Update: 15.06.2021

Mit dem Lockdown in Deutschland seit dem 2. November 2020 war auch eine Aufforderung der Bundesregierung verbunden, komplett auf private und touristische Reisen zu verzichten. Zum 1. Juli soll aber die Grenze für Reisewarnungen von einer 7-Tage-Inzidenz über 50 auf eine 7-Tage-Inzidenz über 200 angehoben werden, so dass sich die Zahl der Risikogebiete deutlich verringern wird. Zudem sollen die Reiseeinschränkungen mit Test- und Quarantänepflicht dann meist nur noch für Reisen in Virusvariantengebiete gelten. Detaillierte Regelungen sollen in den nächsten Wochen bekanntgegeben werden. 

Angesichts der Impffortschritte und des nahenden Sommers erlauben mittlerweile auch immer mehr Länder in Europa wieder touristische Reisen. Aufgrund des nach wie vor dynamischen Infektionsgeschehens gelten aber in vielen Ländern weiterhin Einschränkungen. Für alle, die zurzeit eine Reise für den Sommer planen, gibt Freeontour hier einen Überblick des derzeitigen Stands für einige der beliebtesten Campingländer in Europa.

Nach wie vor gibt es innerhalb der EU keine einheitliche Regelung dazu, in welchem Umfang touristische Reisen erlaubt sind und welche Regeln für die jeweilige Ein- oder Ausreise gelten. Aufgrund des unterschiedlichen Infektionsgeschehens in den einzelnen EU-Ländern sowie den Schengen-Staaten entscheidet jedes Land diesbezüglich selber, welche Schutzmaßnahmen in Bezug auf COVID-19 dabei einzuhalten sind. Diese sind auf der Website des Auswärtigen Amts einsehbar. 

Abhängig vom lokalen Infektionsgeschehen hat sich im vergangenen Jahr aber gezeigt, dass sich diese sehr kurzfristig wieder ändern können. So gelten aktuell wegen erhöhter Infektionszahlen Reisewarnungen des Auswärtigen Amts für Regionen in Griechenland, Irland, Portugal, Spanien, Norwegen, Kroatien sowie für ganz Estland, Lettland, Litauen, Slowenien, Belgien, Luxemburg, die Niederlande, Frankreich (Ausnahme Korsika), Schweden und Dänemark.   

Zum Sommer soll es dann auch einheitliche Regeln für Reisen innerhalb der EU geben - inwiefern und wann diese in den einzelnen EU-Staaten auch umgesetzt werden, bleibt zurzeit noch abzuwarten. 

Seit dem 16. Oktober soll die grafische Darstellung der EU-weiten Corona-Ampel eine Orientierungshilfe für Reisen innerhalb der EU bieten, die auf der Webseite reopen.europa.eu/de regelmäßig aktualisiert wird. Sie soll eine farbliche Einteilung in Risikogebiete und ungefährliche Regionen bieten (grün, orange und rot), wobei sich die Kriterien dafür nach der Rate neuer Infektionen (Inzidenz) für 100.000 Bewohner in den vorausgegangenen 14 Tagen sowie der Quote der positiven Tests aus allen durchgeführten Coronatests richten. Die Übermittlung der Daten ist für die einzelnen EU-Länder aber freiwillig. Auch die Maßnahmen vor Ort sind nach wie vor nicht einheitlich geregelt.       

Das bedeutet, dass man trotz europaweit überwiegend sinkender Infektionszahlen weiterhin nicht beliebig ins Ausland reisen kann. Vielmehr gilt es, die länderspezifischen und regionalspezifischen Reisehinweise des gewünschten Reiselandes im Auge zu behalten, da diese sich kurzfristig je nach örtlichem Infektionsgeschehen ändern können. Dies gilt umso mehr, da in vielen Ländern in Europa kurzfristig auch wieder neue Beschränkungen oder eine Quarantäne-Pflicht in Kraft treten können. 

Daher sollte sich jeder Camper und Urlauber individuell informieren, mit welchen Risiken und Einschränkungen im jeweiligen Reiseland zu rechnen ist. Auch spezifische Regelungen zur Öffnung von Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen können sich in den einzelnen Staaten und auch regional unterschiedlich ändern. Untenstehend gibt es Informationen mit dem derzeitigen Stand zu einzelnen Ländern in Europa in alphabetischer Reihenfolge. 

Muss man nach dem Auslandsurlaub in Quarantäne? 

Wer aus einem Risikogebiet einreist, in dem besonders hohe Inzidenzen bestehen (Hochinzidenzgebiete oberhalb von 200 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohnern in den vorangegangenen sieben Tagen) oder besonders ansteckende Virusvarianten verbreitet sind, muss den Nachweis eines negativen Corona-Tests bereits bei Einreise mit sich führen und auf Anforderung des Beförderers bei Abreise, der zuständigen Behörde bei Einreise oder bei polizeilicher Kontrolle vorlegen. Der Test muss innerhalb 48 Stunden vor Einreise erfolgt sein. Hierzu sollte man sich vor einer Reise ins Ausland informieren.

Ausnahmen für vollständig Geimpfte und Genesene 

Seit dem 9. Mai sieht eine Bundesverordnung vor, dass die Quarantänepflicht für vollständig geimpfte Personen sowie für in den vorangegangenen sechs Monaten von einer COVID-19-Erkrankung nachweislich genesene Personen von der Test- und Quarantänepflicht befreit sind. Das gilt allerdings ausdrücklich nicht, wenn die Rückreise aus einem vom Auswärtigen Amt als Virusvariantengebiet ausgewiesenen Land oder Region erfolgt. 

Neue Einreiseverordnung seit 13. Mai 

Zum 13. Mai ist eine neue Bundes-Einreise-Verordnung in Kraft getreten. Der wichtigste Unterschied zu den oben genannten Regelungen ist, dass sich Reiserückkehrer aus Risikogebieten mit einem negativen Corona-Test nun von der 10-tägigen Quarantäne freitesten können. Dies gilt allerdings nicht für Hochinzidenzgebiete und Virusvariantengebiete. Darüber hinaus müssen alle Reiserückkehrer aus Risikogebieten vor der Einreise nach Deutschland eine digitale Einreiseanmeldung ausgefüllt haben. Das gilt auch für geimpfte und genesene Personen. Für Flugreisende aus dem Ausland gelten verschärfte Einreisebestimmungen. 

Muss ich nach der Einreise in mein Urlaubsland in Quarantäne gehen? 

Aufgrund der hohen Infektionszahlen haben manche Länder in Europa nach bestimmten Kriterien wieder eine Quarantänepflicht nach der Einreise ausgesprochen. Welche Regelungen diesbezüglich im einzelnen gelten, wird im Bereich der jeweiligen Reiseländer erläutert. Teilweise haben manche Länder in der EU auch Ausnahmeregelungen für vollständig geimpfte oder von einer Corona-Infektion genesene Personen eingeführt.   

Tabelle: Campingländer in Europa im Überblick 

Freeontour-Hinweis: Die Angaben zur Quarantäne- und Testpflicht für Reiserückkehrer beziehen sich auf Personen, die noch nicht vollständig geimpft oder nachweislich von einer COVID-19-Infektion genesen sind. Die Angaben zu den einzelnen Ländern können sich kurzfristig ändern - Angaben ohne Gewähr.

Länder in Europa in alfabetischer Reihenfolge 

Freeontour-Hinweis: Die Angaben zu den einzelnen Ländern können sich kurzfristig ändern - Angaben ohne Gewähr.

Belgien
Bulgarien
Dänemark
Estland
Finnland
Frankreich     
Griechenland
Italien 
Kroatien
Lettland & Litauen
Luxemburg  
Niederlande 
Norwegen
Österreich 
Polen
Portugal 
Slowenien
Spanien
Schweden
Schweiz 
Tschechien 

Belgien 

Die Grenzen zwischen Belgien und Nordrhein-Westfalen waren während der gesamten Corona-Situation nie geschlossen. Generell gilt seit dem 30. September aber eine offizielle Reisewarnung für ganz Belgien. Reiserückkehrer müssen einen negativen Corona-Test nachweisen. 

Einreisende nach Belgien müssen grundsätzlich innerhalb von 48 Stunden vor Einreise ein elektronisches „Passenger Locator Form“ (PLF) ausfüllen und elektronisch versenden. Ein Nachweis (elektronisch oder Ausdruck) soll bei Einreise mitgeführt werden. Personen, die aus einer „roten Zone“ nach Belgien reisen, müssen bei Einreise einen negativen PCR-Test mit sich führen. Die Abstrichentnahme darf maximal 72 Stunden zurückliegen. Kinder unter 6 Jahren sind hiervon befreit. Zusätzlich müssen sich Reisende nach der Einreise für mindestens sieben Tage in Quarantäne begeben und am siebten Tag des Aufenthalts in Belgien erneut testen lassen. Personen, die mit dem Auto einreisen und weniger als 48 Stunden in Belgien bleiben, sind von der PCR- und Quarantänepflicht befreit. Deutschland und Österreich zählen seit Kurzem zur orangen Zone, so dass die Quarantänepflicht entfällt. Bei Einreise bis zum 21. Juni kann aber noch eine Quarantäne verordnet werden. Ab dem 1. Juli soll für Einreisende aus Ländern der orangen und grünen Zone auch die Testpflicht entfallen.  

Alle Geschäfte sind ohne Terminvereinbarung geöffnet. Seit dem 9. Juni dürfen zu Hause bis zu vier Personen empfangen werden (plus Kinder), private Zusammenkünfte im Freien sind von 5 Uhr morgens bis Mitternacht mit bis zu zehn Personen erlaubt, in der übrigen Zeit dürfen sich maximal vier Personen im Freien treffen. Restaurants und Cafés dürfen ihre Innen- und Außenbereiche unter Auflagen zwischen 5 Uhr und 23:30 Uhr öffnen. Kulturelle Veranstaltungen, Gottesdienste und Sport sind sowohl in Innenräumen als auch im Freien unter Auflagen wieder erlaubt. Hotels, Campingplätze und Ferienparks sind geöffnet. Clubs und Discotheken sind weiterhin geschlossen. Auch Großveranstaltungen sind bis auf einzelne Testprojekte bis zum 13. August nicht möglich. 

Das Tragen einer Schutzmaske oder eines Mund-Nasen-Schutzes aus Stoff ist in allen Situationen, in denen der Abstand von 1,50 m nicht eingehalten werden kann, für alle Einwohner ab zwölf Jahren im Öffentlichen Nahverkehr und in Schulen verpflichtend. Das gilt auch in Geschäften, Kinos, Kirchen, Bibliotheken und anderen öffentlichen Innenräumen wie Restaurants, Cafés, Hotels und teilweise in Einkaufsstraßen und auch auf Märkten. 

Bulgarien

Bulgarien erlaubt prinzipiell die Einreise von EU-Bürgern, sofern sie einen negativen PCR- oder Antigen Schnelltest vorweisen können, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Der PCR-Test darf bis zu 72 Stunden alt sein. Wer ohne Test nach Bulgarien einreisen möchte, muss sich zehn Tage in Quarantäne begeben. Von der Testpflicht befreit sind vollständig geimpfte oder von einer nicht mehr als sechs Monate zurückliegenden COVID-19-Erkrankung genesene Personen. Bulgarien gilt aktuell nicht mehr als Risikogebiet. 

Bulgarien hat den Lock-down weitgehend beendet und die touristische Sommersaison Anfang Mai eröffnet. Der Besuch von Kinos, Konzerten, Museen, Sport- und Spielplätzen ist jetzt unter Einhaltung der üblichen Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln sowie mit der Auflage einer maximalen Auslastung wieder erlaubt. Auch Restaurants und Einkaufszentren sind unter Kapazitätseinschränkungen und Auflagen wieder geöffnet. Die Öffnungszeiten und Zutrittsbedingungen öffentlicher Gebäude werden in Abhängigkeit des aktuellen Infektionsgeschehens unter Einhaltung der üblichen Hygiene- und Abstandsregeln kurzfristig angepasst. Gleiches gilt für Geschäfte, Apotheken, Restaurants, Bars, Diskotheken und Klubs. 

Maskenpflicht besteht weiterhin bei der Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs, in Apotheken und anderen geschlossenen öffentlichen Räumen und auch im Freien, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

Dänemark

Die dänische Regierung hat Mitte April einen 4-Stufenplan für den Reiseverkehr vorgestellt. Demnach wurde in der ersten Stufe seit dem 21. April die Liste der triftigen Einreisegründe erweitert. U. a. dürfen Dauercamper sowie Sommerhaus- und Bootsbesitzer einreisen, sofern sie aus Ländern mit niedriger Inzidenz kommen, die der gelben Kategorie zugeordnet werdenIn Europa zählen dazu aktuell auch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Einige europäische Länder zählen aktuell noch zur orangen Kategorie. 

Seit dem 1. Mai dürfen vollständig geimpfte Urlauber aus EU- und Schengenländern ohne Testpflicht und Quarantäne einreisen, sofern ihre jeweiligen Heimatländer der gelben oder orangen Kategorie zugeordnet sind. Dabei ist zu beachten, dass die Zweitimpfung mindestens 14 Tage vor Einreise erfolgt sein muss, sie darf aber nicht länger als 180 Tage vor Einreise erfolgt sein. Seit dem 14. Mai sind auch Menschen einschließlich Urlaubern aus den Grenzgebieten von der Quarantänevorschrift ausgenommen. 

Auch nicht-geimpfte Touristen aus Ländern der gelben Kategorie dürfen seit dem 5. Juni wieder ohne Quarantäne nach Dänemark einreisen. Verpflichtend ist aber weiterhin ein negativer COVID-19-Test (PCR-Test oder Antigentest) bei Einreise sowie ein Test nach Ankunft. Für Einreisende aus Ländern der orangen Kategorie gilt nach wie vor eine Quarantänepflicht. 

Ganz Dänemark gilt aktuell als Risikogebiet. Ausnahmen sind lediglich Grönland und die Färöer Inseln. Die Einreise über die deutsch-dänische Landgrenze ist an allen Grenzübergängen möglich. Es erfolgen Stichprobenkontrollen bei der Einreise nach Dänemark.  

Die Maskenpflicht wurde in Dänemark zum 14. Juni 2021 weitgehend aufgehoben. Sie gilt nun vor allem noch in öffentlichen Verkehrsmitteln, sofern kein Sitzplatz eingenommen wird. Generell gilt eine Abstandsregelung von einem Meter zu anderen Personen, die nicht dem eigenen Haushalt angehören.  

Im gesamten öffentlichen Raum sind Maßnahmen zur physischen Distanzierung und zusätzlicher Hygiene einzuhalten. Darüber hinaus soll wenn möglich vermieden werden, den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen. 

Der Einzelhandel ist geöffnet. Auch Kultureinrichtungen unter freiem Himmel dürfen wieder Besucher empfangen, die einen negativen Corona-Test vorweisen können.  

Friseure, Wellness-Einrichtungen und andere Dienstleister sind geöffnet. Restaurants, Cafés und andere Gaststätten dürfen wieder Gäste empfangen. Voraussetzung für die Nutzung der Innengastronomie sowie für körpernahe Dienstleistungen ist der Nachweis eines Corona-Tests, einer Impfung oder einer überstandenen COVID-19-Infektion per Corona-Pass auf dem Smartphone. Im Außenbereich ist kein Nachweis erforderlich. 

Auch Kinos, Theater und Fitnessstudios sind wieder geöffnet. Voraussetzung ist, dass man per App in seinem Corona-Pass einen maximal 72 Stunden alten negativen Test, eine Impfung oder eine überstandene Infektion vorweisen kann.  

Seit dem 21. Mai dürfen die meisten zuvor noch geschlossenen Bereiche wieder öffnen, beispielsweise Saunas, Badelandschaften und Innenbereiche von Zoos und Vergnügungsparks. Geschlossen bleiben lediglich Nachtclubs und Diskotheken. Zusätzlich wird die erlaubte Anzahl an Teilnehmern bei Veranstaltungen in Innenbereichen auf 100 angehoben. Zugangsvoraussetzung für viele Bereiche ist nach wie vor der Nachweis eines Negativ-Tests, einer Impfung oder einer überstandenen COVID-19-Erkrankung. 

In Dänemark ist der Nachweis einer Erstimpfung in einem bestimmten Zeitraum mit einem Negativ-Test gleichgesetzt. Dies gilt für den Zeitraum vom 15. Tag bis zum 42. Tag nach der Erstimpfung.   

Estland

Aktuell gilt Estland als Risikogebiet. Daher gilt seit dem 26. Dezember 2020 eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts für ganz Estland.  

Die Einreise nach Estland ist u. a. für Reisende aus der EU ist mit negativem PCR-Test grundsätzlich möglich. Es gilt jedoch eine zehntägige Quarantänepflicht bei Einreise aus Ländern deren Koeffizient oberhalb von 150 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Zwei-Wochen-Frist liegt. Deutschland, Österreich und die Schweiz liegen aktuell deutlich unter dieser Grenze. Eine Liste mit den jeweils geltenden Zahlen wird vom estnischen Außenministerium veröffentlicht und einmal wöchentlich aktualisiert. Für vollständig geimpfte Personen sowie für Menschen, die innerhalb der vorangegangenen sechs Monate eine COVID-19-Erkrankung überstanden haben und dies belegen können, entfällt die Quarantänepflicht.  

Eine Maskenpflicht gilt in öffentlichen Verkehrsmitteln, in den Servicehallen und in öffentlichen Bereichen von Wirtschaftsunternehmen sowie bei Konferenzen, Konzerten sowie in Theatern und Kinos. 

Seit Anfang Mai gibt es in Estland schrittweise Lockerungen der Corona-Maßnahmen: Diese beinhalten die Öffnung der Außengastronomie, des Einzelhandels, von Museen und Galerien, sowie anteilige Schulpräsenz. Seit dem 24. Mai dürfen auch die Innengastronomie, Theater und Kinos mit einer Kapazitätsbeschränkung von 50 Prozent wieder öffnen. Seit Ende Mai wurden auch die Kontaktbeschränkungen gelockert und der Großteil der Betriebe aus dem Freizeitbereich ist unter Kapazitätsbeschränkungen wieder zugänglich. Mitte Juni sollen diese noch einmal gelockert werden.  

Finnland

Touristische Reisen nach Finnland sind seit dem 24. August für Urlauber aus Österreich und der Schweiz aufgrund zu hoher Infektionszahlen in den Heimatländern wieder untersagt, für Reisende aus Deutschland gilt dies auch wieder seit dem 25. September. Finnland hat den epidemiologischen Grenzwert, der festlegt, aus welchen Ländern die Einreise möglich ist, allerdings recht niedrig angesetzt: Erlaubt sind lediglich 25  Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb eines Zeitraums von 14 Tagen erlaubt. Bleibt der Wert unterhalb dieser Grenze ist bei der Einreise keine Quarantäne erforderlich. Die Grenzübergänge für Reisende aus Ländern, die diese Kriterien erfüllen, sind geöffnet und auch der Passagierfährverkehr zwischen Helsinki und Travemünde wurde wieder aufgenommen.

In Finnland ist das Infektionsgeschehen im Vergleich zu vielen anderen europäischen Ländern verhältnismäßig niedrig. Aktuell gibt es keine Reisewarnung für Finnland.   

Eine Maskenpflicht besteht in Finnland nicht, es gibt jedoch die Empfehlung, Masken in Geschäften, Einkaufszentren, öffentlichen Gebäuden und öffentlichen Verkehrsmitteln zu tragen. Seit dem 26. Oktober gilt in der Ekstra-Klasse der finnischen Bahn (VR) eine Maskenpflicht. Seit dem 8. Oktober müssen alle Gastronomiebetriebe in Finnland um 24 Uhr den Ausschank von Alkohol beenden und um 1 Uhr schließen. Zusätzlich gibt es eine Kapazitätsbeschränkung für die erlaubte Anzahl der zu bewirtenden Gäste. Restaurants müssen ihren Gästen außerdem die Möglichkeit bieten, sich beim Betreten des Restaurants die Hände zu waschen beziehungsweise die Hände zu desinfizieren. Gäste mit Krankheitssymptomen dürfen Restaurants nicht betreten.

Der generelle Teil-Lock-down in Finnland wurde aufgehoben. In stärker betroffenen Gebieten gibt es aber gesonderte Regeln. 

Frankreich

Die Corona-bedingten Grenzkontrollen wurden an den deutschen und schweizerischen Grenzen zu Frankreich aufgehoben, die bereits vor der COVID-19-Situation eingeführten Grenzkontrollen seitens Frankreich bleiben aber mindestens bis Ende Oktober 2021 bestehen. 

Aufgrund sinkender Neuinfektionszahlen wird Frankreich seit dem 23. Mai nur noch als Risikogebiet klassifiziert, bei Vorlegen eines Negativ-Tests entfällt die Quarantänepflicht bei Heimreise. Das gilt auch für die Überseegebiete Französisch-Guyana, St. Martin, Réunion und Guadeloupe. Seit dem 6. Juni gelten die Insel Korsika sowie die französischen Übersee-Departments Mayotte, Saint-Pierre und Miquelon, Wallis und Futuna, Französisch-Polynesien und Neukaledonien nicht mehr als Risikogebiet. 

Die Einreisebestimmungen nach Frankreich wurden zum 9. Juni geändert: Reisende aus der EU und dem Schengen-Raum sowie weiteren als grün kategorisierten Ländern dürfen nun mit negativem PCR- oder Antigentest einreisen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Ausgenommen von der Testpflicht sind Reisende unter elf Jahren, vollständig Geimpfte sowie nachweislich genesene Personen. Zusätzlich muss eine Erklärung zur Symptomfreiheit abgegeben werden.   

Seit dem 3. Mai gibt es in Frankreich erste Lockerungen. Für Urlauber die wichtigste davon: Beherbergungsbetriebe wie Campingplätze und Wohnmobilstellplätze dürfen wieder Touristen aufnehmen. Außerdem darf man sich tagsüber wieder frei im Land bewegen. Zusätzlich gilt draußen wie drinnen im öffentlichen Raum ein Alkoholverbot sowie eine Obergrenze von sechs Personen für private Kontakte.  

Die Innen- und Außengastronomie ist unter Auflagen wieder geöffnet - ebenso wie Kultur- und Sporteinrichtungen inklusive Kino und Theater. Auch nicht-essentielle Geschäfte, Museen, Konzertsäle, Sporthallen, Vergnügungsparks, Freibäder, Sportstadien und ähnliche Veranstaltungsorte sind mit Einschränkungen wieder zugänglich. Die nächtliche Ausgangssperre wurde auf den Zeitraum zwischen 23 Uhr und 6 Uhr verkürzt. Weitere Lockerungen sind ab Juli angekündigt.        

In öffentlich zugänglichen Innenräumen gilt nach wie vor eine generelle Maskenpflicht - je nach Stadt und Region kann diese auch in stark frequentierten Bereichen im Freien gelten. Bei einem Verstoß werden 135 Euro Strafe fällig.

Griechenland

Seit dem 13. Juni entfällt die Reisewarnung für die Regionen Berg Athos, die Nördliche Ägäis, Ostmakedonien und Thrakien sowie Peloponnes. Der restliche Teil des Landes gilt aktuell noch als Risikogebiet.   

Griechenland befindet sich weiterhin im Teil-Lock-down, der je nach Betroffenheit der Region unterschiedlich hart ausfällt. 

Reisen zwischen den einzelnen Regionen sind seit dem 15. Mai wieder erlaubt. Seit dem 3. Mai darf die Außengastronomie in Regionen mit niedriger Inzidenz den Betrieb wieder aufnehmen. Seit dem 8. Mai dürfen Strandbars und bewirtschaftete Strände mit ihren Strandliegen öffnen. Später sollen dann nach einander Museen, Open-Air-Kinos und die Amphitheater des Landes wieder zugänglich sein. In Tavernen gilt Abstand zwischen den Tischen und es dürfen maximal sechs Personen an einem Tisch Platz nehmen. Einrichtungen wie Open-Air-Kinos und Amphitheater dürfen nur die Hälfte ihrer Plätze besetzen. Und weiterhin gilt im ganzen Land eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 0:30 Uhr und 5:00 Uhr. 

Wichtig: Seit dem 1. Juli müssen sich Urlauber spätestens 48 Stunden vor der Einreise nach Griechenland über ein spezielles Online-Formular für die Einreise registriert haben! Dabei wird ihnen ein Code zugewiesen, der bei der Einreise nachgewiesen werden muss. Ebenfalls erforderlich ist zusätzlich eine Bescheinigung über eine vollständige Impfung oder über einen negativen PCR-COVID-19-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Der Test muss aus einem anerkannten Testlabor aus dem Abreiseland stammen und eine begleitende Diagnose in englischer Sprache unter Nennung von Name, Adresse und Pass/Personalausweisnummer beinhalten. Darüber hinaus können bei der Einreise an der Grenze verpflichtende Corona-Schnelltests durchgeführt werden. 

Die Einreise beziehungsweise Ausreise auf dem Landweg für touristische Reisen ist in Bulgarien nur über die Grenzübergänge Promachonas und Ormenio durchgängig und ab Nordmazedonien über den Grenzübergang Evzoni von 7 bis 23 Uhr möglich. Die Einreise über Albanien ist nur über den Grenzübergang Mavromati zwischen 8 und 16 Uhr für maximal 250 Personen täglich sowie zusätzlicher Testpflicht möglich. Der Fährverkehr zwischen Griechenland und Italien ist ebenfalls in Betrieb. 

Italien

Wer aktuell aus der EU oder einem Schengen-Staat nach Italien einreisen möchte, muss einen negativen PCR-Test oder Antigen-Test vorlegen. Ausnahmen für Geimpfte oder nachweislich Genesene sind zurzeit nicht bekannt. Die Testpflicht gilt auch für Kinder ab zwei Jahren. Darüber hinaus müssen alle Reisenden vor der Einreise nach Italien ein digitales Einreiseformular ausfüllen. Nach wie vor ist in ganz Italien aufgrund von Ausgangsbeschränkungen mit Einschränkungen der Reise- und Bewegungsfreiheit zu rechnen. Das Reisen zwischen den einzelnen Regionen ist in den Regionen der orangen und roten Kategorie nur aus zwingend erforderlichen Gründen erlaubt. In Regionen der gelben Kategorie ist das touristische Reisen zwischen 5 Uhr und 22 Uhr erlaubt.  

Italien gilt aktuell nicht mehr als Risikogebiet. 

Generell gilt in Italien eine Abstandsregel, die besagt, dass die Menschen überall mindestens einen Meter Distanz voneinander halten sollen, in Südtirol sind sogar zwei Meter empfohlen. Ein Mund-Nasen-Schutz muss in Geschäften, im öffentlichen Nahverkehr, in öffentlichen Gebäuden generell sowie in Bars und Restaurants getragen werden - allerdings nicht, während man am Tisch sitzt. Seit dem 8. Oktober wurde die Maskenpflicht landesweit auf alle Bereiche ausgedehnt - sie gilt auch im Freien. Nur wer sich an einem abgelegenen Ort ohne Menschen befindet oder alleine in einem Park aufhält, kann darauf verzichten. Von der Pflicht befreit sind Kinder im Alter unter sechs Jahren, eine Ausnahme gibt es auch beim Sport. Außerdem gibt es in Italien häufig Temperaturmessungen mit Stirn-Scannern, bevor man beispielsweise Museen oder Geschäfte betreten darf. 

Es gilt eine landesweite Ausgangssperre ab 24 Uhr bis 5 Uhr. Das Verlassen des Hauses oder der Wohnung ist in diesem Zeitraum nur in Ausnahmefällen erlaubt. Prinzipiell werden die Regionen in Italien nach vier Corona-Risikozonen kategorisiert: In den Roten Zonen müssen die Bürger möglichst ganz zu Hause bleiben und es gilt ein Ein- und Ausreiseverbot. Letzteres trifft auch auf die orangen Zonen zu. In der gelben Zone gelten gelockerte Maßnahmen. Zum 16. Januar wurde außerdem die Kategorie der weißen Zone eingeführt, die auf Regionen zutreffen soll, die über einen Zeitraum von mehr als drei Wochen eine Inzidenz niedriger als 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner aufweisen können. 

In den Regionen der roten und orangen Kategorie treten Lock-down-Maßnahmen in Kraft. Das betrifft aktuell keine Region. Hier ist das private und touristische Reisen zwischen einzelnen Regionen generell nicht erlaubt. Ausstellungen, Museen, Kinos, Theater, Fitnessstudios sowie Schwimm- und Thermalbäder und andere Einrichtungen der Freizeitgestaltung sind nach wie vor geschlossen. Lediglich Sportzentren dürfen wieder genutzt werden. Auch die Lifte und Bahnen in den Skigebieten bleiben für den Amateursport weiterhin geschlossen. 

Lockerungen gibt es in den Regionen der gelben Kategorie, zu denen zurzeit die folgenden Regionen in Italien zählen: Basilikata, Kalabrien, Kampanien, Marken, PA Bozen, Sizilien, Toskana und das Aostatal. In den Regionen der gelben Kategorie darf der Einzelhandel unter Kapazitätsbeschränkungen öffnen, gleiches gilt für kulturelle Einrichtungen wie Museen sowie die Außenbereiche der Gastronomie. Restaurants und Bars haben bis 22 Uhr geöffnet. Auch die Hotels dürfen in den gelben Zonen wieder Touristen empfangen. Museen, viele Theater und Kinos sind geöffnet, genauso wie Strand- und Schwimmbäder. Auch Outdoor-Sport ist wieder möglich.  

In den Regionen der weißen Kategorie wurden die Beschränkungen weitgehend aufgehoben, es gelten aber weiterhin die gängigen Hygienemaßnahmen. Zu den Regionen der weißen Kategorie zählen aktuell die Regionen: Abruzzen, Emilia Romagna, Friaul-Julisch Venetien, Latium, Ligurien, Lombardei, Molise, PA Trient, Piemonte, Apulien, Sardinien, Umbrien und Venetien.

Eine besondere Regelung gibt es generell für alle, die mit der Fähre nach Sardinien reisen möchten: Vor Betreten der Schiffe muss sich jeder Passagier bei der Region Sardinien registrieren. Das funktioniert entweder über dieses Onlineformular, manuell am Fährhafen oder über die App SardegnaSicura. Jeder Passagier muss bei Einreise eine Kopie der bestätigten Registrierung zusammen mit der Bordkarte und seinem gültigen Ausweis vorlegen können. Vor dem Boarding überprüfen die Reedereien die erfolgte Registrierung. An Bord der Fähren herrschen zudem verstärkte Hygienevorschriften - beispielsweise Maskenpflicht -  die sich allerdings je nach Reederei unterscheiden können. Um Mindestabstände an Bord einhalten zu können, kann es teilweise - insbesondere bei Fahrten über Nacht - auch Einschränkungen im Bereich der Kapazitäten sowie die Verpflichtung zur Buchung eines Schlafplatzes geben.

Kroatien

Bei der Einreise nach Kroatien werden die Kontaktdaten der Reisenden für die Dauer ihres Aufenthalts im Land registriert. Wer Wartezeiten an der Grenze verkürzen möchte, kann dies auch vorab online auf der Website des Kroatischen Tourismusministeriums erledigen. Außerdem ist die Einreise nur noch mit Nachweis eines negativen PCR-Tests oder Antigen-Schnelltests erlaubt, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Alternativ kann der Test auch bei Einreise auf eigene Kosten erfolgen, allerdings muss man sich in Quarantäne begeben, bis das Ergebnis vorliegt. Schnelltests müssen bis zum zehnten Tag nach dem Ersttest noch einmal wiederholt werden. Vollständig geimpfte Personen sind von der Testpflicht ausgenommen, sofern die Zweitimpfung bei Einreise mindestens 14 Tage zurückliegt und offiziell nachgewiesen werden kann.      

Kroatien hat den Lock-down zu weiten Teilen beendet. Campingplätze und andere Beherbergungsbetriebe dürfen auch wieder für die touristische Nutzung öffnen. Die Gastronomie ist aktuell jedoch nur im Außenbereich geöffnet. Nach wie vor gilt aber: Außerhalb des Wohnwagens oder des Reisemobils sollten Reisende einen Mund-Nase-Schutz tragen und mindestens 1,5 Meter Abstand zu Dritten halten. In öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften, Krankenhäusern und im Gastgewerbe gilt generell eine Maskenpflicht - ebenso wie überall im Freien, wo der Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann. In öffentlichen Verkehrsmitteln und in Geschäften ist nur eine reduzierte Anzahl von Personen zugelassen.

Die kroatischen Inseln sind eingeschränkt per Fähre zu erreichen. Zu bedenken ist jedoch, dass Brücken- und Fährverbindungen kurzfristig unterbrochen werden können, falls das Infektionsgeschehen wieder sprunghaft ansteigen sollte. Ein Verlassen der Inseln könnte dann vorübergehend nicht mehr möglich sein.

Seit dem 13. Juni gelten große Teile des Landes nicht mehr als Risikogebiet. Eine Reisewarnung gibt es aktuell nur für die Gespanschaften Medimurje und Varazdin. Aufgrund von Grenzkontrollen kann sich die Heimreise auf dem Landweg aber deutlich verzögern. 

Lettland

In Lettland gilt für die Einreise der Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen bei 100.000 Einwohnern in einer 2-Wochen-Frist. Sofern die Inzidenz der Einreisenden oberhalb dieses Grenzwerts liegen, gilt eine 10-tägige Quarantänepflicht in Form der Selbstisolation. Seit dem 15. Januar 2021 ist bei Einreise zusätzlich ein negativer Covid-19-Testbefund vorzulegen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Die Quarantänepflicht bleibt dennoch bestehen und der Testbefund muss bereits bei der elektronischen Einreiseregistrierung angegeben werden. Seit dem 11. Februar ist darüber hinaus ein Einreiseverbot für touristische bzw. nicht-zwingend erforderliche Reisen in Kraft getreten.    

Ganz Lettland gilt aktuell als Risikogebiet: Es gilt eine Reisewarnung für das gesamte Land.    

Seit dem 16. Juli gilt bei der Einreise nach Lettland außerdem eine Registrierungspflicht für alle Reisenden, die zunächst per Fragebogen am Einreiseort erfolgt. Wer mit dem Pkw oder Reisemobil nach Lettland einreist, muss vorab die elektronische Einreiseregistrierung nutzen. Die Registrierungspflicht gilt auch für Durchreisende. 

Nach wie vor gilt in Lettland eine Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und eine Abstandspflicht von zwei Metern, wo immer dies möglich ist. Seit dem 14. Oktober muss der Mund-Nasen-Schutz auch in Geschäften, Supermärkten, Postämtern, Tankstellen und an anderen Verkaufsstätten getragen werden. Die Maskenpflicht wurde Anfang Dezember auf alle öffentlichen Innenräume ausgeweitet, sobald mehr als eine Person im Raum ist.     

Lettland befindet sich weiterhin in einem Teil-Lockdown: Die Gastronomie bleibt bis auf den Außer-Haus-Verkauf/Lieferungen geschlossen, ebenso wie Einkaufszentren, Museen, Kulturstätten, Ausstellungen und Messen. Außerdem finden keine öffentlichen Präsenzveranstaltungen statt. Sporttraining ist im Außenbereich mit maximal zehn Teilnehmern gestattet. Es dürfen sich nur die Angehörigen eines Haushalts gemeinsam zu privaten Veranstaltungen in geschlossenen Räumen treffen. Seit dem 7. April dürfen alle Geschäfte außerhalb der großen Einkaufszentren wieder öffnen. Auch Märkte sind wieder erlaubt. Seit dem 19. Mai dürfen auch wieder Geschäfte in Einkaufszentren öffnen, die über einen direkten Zugang von der Straße oder einen separaten Eingang verfügen. 

Litauen 

Litauen hat im Sommer ein Ampelsystem eingeführt, dass die einzelnen Länder nach ihrem Infektionsgeschehen und Risikopotenzial kategorisiert. Eine Liste der Länder, die mit hohem Risiko eingestuft werden, wird jeweils montags veröffentlicht. Diese Grenze haben aktuell noch einige europäische Länder überschritten. Reisende aus diesen Ländern müssen für die Einreise einen negativen COVID-19-Testbefund vorlegen und sich in eine 10-tägige Quarantäne begeben.

Vollständig geimpfte sowie nachweislich innerhalb der vorangegangenen sechs Monate von einer COVID-19-Erkrankung genesene Personen sind von der Test- und Quarantänepflicht ausgenommen.  
 

Zu beachten ist auch, dass ganz Litauen nach wie vor als Risikogebiet geführt wird, eine Reisewarnung ist in Kraft.    
 
  
Seit dem 1. August ist ein Mund-Nasen-Schutz in öffentlichen Räumen wieder verpflichtend, beispielsweise in Geschäften, Supermärkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln. 

Seit dem 16. Dezember bis mittlerweile mindestens 30. Juni 2021 befindet sich auch Litauen in einem Teil-Lock-down, der seit März nach und nach gelockert wird: Der Einzelhandel ist weitestgehend geöffnet. Es gelten weiterhin Mindestabstands- sowie Kapazitäts- und Hygieneauflagen. Dies gilt auch für den in Teilen wieder zugelassenen Kulturbetrieb. Körpernahe Dienstleister dürfen ihre Dienste mit Auflagen anbieten. In Restaurants ist nur der außer-Haus-Verkauf gestattet; gewisse Ausnahmen bestehen für Außenterrassen.   

Seit dem 1. Juni dürfen Cafés, Restaurants und Bars ihre Außenbereiche bis Mitternacht öffnen. Auch Nachtclubs dürfen erstmals seit November wieder Gäste empfangen, die entweder geimpft, genesen oder getestet sind. Dies muss über den so genannten Grünen Pass nachgewiesen werden. Veranstaltungen sind dann wieder im Freien mit einer unbegrenzte Anzahl von Menschen erlaubt, in Innenräumen ist die Teilnehmerzahl auf 250 Menschen begrenzt. Bei Veranstaltungen, bei denen nur Inhaber des Grünen Passes zugelassen werden, sind bis zu 2000 Menschen erlaubt. Zu privaten Treffen können sich künftig bis zu zehn Menschen oder Mitglieder von zwei Familien oder Haushalten in Innenräumen versammeln.  

Luxemburg

Seit dem 25. September gilt für Reisen nach Luxemburg eine offizielle Reisewarnung des Auswärtigen Amts der Bundesrepublik Deutschland. Somit gilt auch Luxemburg als Risikogebiet. 

Die Grenzen sind nach wie vor geöffnet und auch die Durchreise durch Luxemburg ist möglich, es gelten aber weiterhin strenge Hygiene- und Abstandsregeln: Im öffentlichen Personennahverkehr, in Supermärkten und Geschäften sowie in öffentlichen Einrichtungen wie Museen, Bibliotheken, Bürgerbüros usw. gilt nach wie vor eine Maskenpflicht und auch die Mindestabstände von zwei Metern sind konsequent einzuhalten.  

In Luxemburg gilt weiterhin eine nächtliche Ausgangssperre. Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr dürfen die Einwohner ihre Häuser nicht mehr verlassen. Der Teil-Lockdown wurde weitgehend aufgehoben, es gelten aber weiterhin stark einschränkende Maßnahmen. Geschäfte dürfen unter Kapazitätsbegrenzungen und Hygieneauflagen wieder öffnen - ebenso wie Schwimmbäder und andere Freizeiteinrichtungen. Restaurants, Cafés und Bars dürfen zwischen 6 Uhr und 22 Uhr im Außen- und Innenbereich wieder öffnen. Im Innenbereich dürfen bis zu vier Personen an einem Tisch sitzen, sofern sie nicht zum selben Haushalt gehören. Voraussetzung ist ein negativer Schnelltest oder PCR-Test. 

Die Beschränkung für Treffen im Freien oder Privaten wurde aufgehoben. Allerdings gilt bei Treffen zwischen vier bis einschließlich zehn Personen eine Maskenpflicht und zusätzlich das Abstandsgebot von zwei Metern. Veranstaltungen sind bis maximal 1000 Teilnehmer erlaubt, allerdings muss es ab elf Teilnehmern feste Sitzplätze geben. Campingplätze und andere Unterkünfte dürfen unter Einschränkungen weiter geöffnet bleiben, oftmals ist aber eine Vorabreservierung erforderlich. Auch Museen und Kunstzentren dürfen unter Einschränkungen öffnen. 

Niederlande

Alle Geschäfte des Einzelhandels dürfen unter Kapazitätsbeschränkungen wieder öffnen. Zusätzlich darf die Außen- und die Innengastronomie unter bestimmten Auflagen wieder Gäste empfangen.

Vergnügungs-, Natur- und Tierparks, sowie Fitnessstudios und Schwimmbäder sind seit dem 19. Mai wieder geöffnet. Für Museen, Kinos und andere kulturelle Einrichtungen gilt das seit dem 5. Juni. Auch die Kontaktbeschränkungen wurden etwas gelockert: Erlaubt sind nun private Treffen mit maximal vier Personen.   

Die Campingplätze sind für Camper mit autarken Campingfahrzeugen geöffnet.  

Weitere Lockerungen sind zum 30. Juni geplant, sofern die Zahl der Neuinfektionen weiter sinkt. 

Nach wie vor muss ein Abstand von 1,50 Metern zwischen den Menschen gewahrt werden. Für den öffentlichen Verkehr gilt seit Juni die Anordnung, dass Atemschutzmasken zu tragen sind. Die Maskenpflicht wurde zum 14. Oktober auf alle öffentlichen Räume wie Geschäfte oder Museen ausgeweitet. 

Das gilt aktuell für die Einreise in die Niederlande mit dem Camper

Die Niederlande unterscheiden für die Einreise zwischen Ländern mit hohem Risiko und niedrigem Risiko. Reisende aus Ländern mit hohem Risiko - aktuell z. B. die Schweiz - müssen sich für zehn Tage in Hausquarantäne (auch Ferienunterkünfte) begeben und außerdem bei Einreise einen negativen PCR-COVID-19-Test nachweisen. Deutschland und Österreich sind zurzeit als Länder mit geringem Risiko eingestuft - die Test- und Quarantänepflicht entfällt.   

Weiterhin hat die Bundesrepublik Deutschland aber die gesamten Niederlande als Risikogebiet klassifiziert. Eine entsprechende Reisewarnung des Auswärtigen Amts ist in Kraft. Gleiches gilt für die Überseegebiete Aruba und St. Maarten. Es gilt eine Testpflicht für Reiserückkehrer nach Deutschland. Seit dem 6. Juni entfällt die Reisewarnung für die Überseegebiete Curaçao, Bonaire, Sint Eustatius und Saba.  

Norwegen

Norwegen hat bislang ein vergleichsweise geringes Infektionsgeschehen gehabt, was u.a. an den teilweise sehr restriktiven Einreisebestimmungen während der Corona-Pandemie liegen kann. Seit dem 29. Januar 2021 hat Norwegen seine Grenzen bis auf weiteres wieder ganz geschlossen. Die Einreise ist aktuell nur noch für Reisende mit festem Wohnsitz in Norwegen sowie wenige Ausnahmefälle möglich. 

Die Ausreise nach Deutschland auf dem Landweg ist aktuell im Transit nur über Dänemark möglich. Die Fährverbindungen bestehen mit Einschränkungen. Die Reederei Colorline hat den Fährverkehr nach Deutschland (Oslo-Kiel) zum 9. Juni für Mini-Kreuzfahrten wieder aufgenommen, die Passagiere dürfen aber in Deutschland nicht an Land gehen. In Kiel werden Passagiere frühestens ab dem 1. Juli wieder an Bord gehen können. Auch die Verbindung Hirtshals - Larvik/Kristiansand wurde für den Personenverkehr vorübergehend eingestellt. Die Fährverbindung zwischen Strömstad in Schweden und Sandefjord in Norwegen ist mindestens bis einschließlich 26. Juni eingestellt. Zu beachten ist auch, dass die Fährverbindung zwischen Oslo und Fredrikshavn der Reederei Stena Line aufgrund der Corona-Krise dauerhaft eingestellt wurde. 

Das Auswärtige Amt hat für die Provinzen Oslo, Agder, Vestfold og Telemark, Trøndelag sowie Troms og Finnmark eine Reisewarnung ausgesprochen. 

In Norwegen besteht zurzeit keine generelle Maskenpflicht, es gilt aber eine Abstandsregel von einem Meter zu anderen Personen sowie die üblichen Hygieneregeln. In Oslo gilt seit 29. September 2020 eine Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr, wenn ein Abstand von einem Meter nicht eingehalten werden kann. Zusätzlich gelten verschärfte Maßnahmen eines Teil-Lock-downs in stark betroffenen Gemeinden in Norwegen. 

Für das übrige Land empfiehlt die norwegische Regierung, einen Mund-Nasen-Schutz immer dann zu tragen, wenn kein ausreichender Abstand eingehalten werden kann. Die touristische Infrastruktur ist größtenteils zugänglich, kann im Bereich der Kapazitäten aber stark eingeschränkt sein. Es kann zu längeren Wartezeiten, Ausfällen oder anderen Einschränkungen kommen. 

Österreich

Seit dem 19. Mai ist das Campen in Österreich unter Auflagen wieder möglich. Voraussetzung für die Anreise und Einreise ist u. a. mindestens eine Erstimpfung oder ein aktueller, negativer Corona-Test. 

Der  Lock-down wurde zum 19. Mai landesweit weitgehend beendet und die meisten bislang geschlossenen Einrichtungen sind unter spezifischen Auflagen wieder geöffnet beziehungsweise wieder zugänglich. In der Regel sollen Vorabregistrierungen, FFP2-Masken und negative Corona-Tests den Zutritt zu den meisten Betrieben gewährleisten. Bei längeren Aufenthalten müssen regelmäßig Testungen durchgeführt werden.  

Restaurants sind im Innen- und Außenbereich wieder geöffnet - allerdings nur mit Nachweis über einen Negativ-Test, eine Impfung oder eine überstandene COVID-19-Erkrankung. Indoor dürfen maximal vier Erwachsene mit höchstens sechs Kindern (Ausnahme: gemeinsamer Haushalt) an einem Tisch sitzen, Outdoor sind maximal zehn Personen plus zehn Kinder erlaubt. Sämtliche Geschäfte des Einzelhandels sind wieder geöffnet und auch ohne Test zugänglich - gleiches gilt für Museen. Im Bereich der meisten Freizeitbetriebe gilt insbesondere im Innenraum eine Testpflicht bzw. die so genannte 3G-Regel (getestet, geimpft oder genesen), beispielsweise in Bädern und Thermen. Auch alle Sportanlagen sind unter Auflagen wieder geöffnet.  

Die Besonderheit in Österreich seit dem 19. Mai: Auch wer zunächst nur eine COVID-19-Impfung erhalten hat, ist ab dem 22. Tag nach der ersten Impfung für maximal drei Monate ab dem Zeitpunkt der Impfung von der Testpflicht befreit. Für vollständig Geimpfte gilt dies für einen Zeitraum von sechs Monaten nach der zweiten Impfung - also insgesamt neun Monate. Ist bei einem Impfstoff für den vollständigen Schutz nur eine Impfung erforderlich, entfällt die Testpflicht ab dem 22. Tag nach der Impfung für insgesamt neun Monate ab dem Tag der Impfung. Genesene sind nach Ablauf der Infektion für sechs Monate von der Testpflicht befreit. Wer zusätzlich eine Erstimpfung erhalten hat, muss neun Monate ab dem Zeitpunkt der Impfung keinen Testnachweis vorlegen.  

Einreise nach Österreich & Ausreise

Seit dem 19. Mai orientieren sich die Einreisebestimmungen an den Kategorien der europäischen ECDC-Karte für Risikogebiete. Für Reisende aus Ländern der grünen und orangen Kategorie gibt es keinerlei Auflagen, aus Ländern der roten Kategorie dürfen nur getestete, genesene oder geimpfte Personen̅ einreisen und für Reisende aus Ländern der dunkelroten Kategorie gilt zusätzlich eine Quarantänepflicht, bei der ein Freitesten erst nach fünf Tagen möglich ist. Deutschland zählt aktuell zur roten Kategorie. Alle Reisenden - egal aus welcher Kategorie - müssen sich aber vor der Einreise nach Österreich elektronisch registrieren und die Empfangsbestätigung bei der Einreise ausgedruckt oder auf einem mobilen Gerät vorweisen.  

Seit dem 13. Juni entfällt die Reisewarnung für ganz Österreich

Hinweis: Obwohl die Durchreise ohne Zwischenstopps offiziell keinen negativen Corona-Test erfordert, lässt die Betreibergesellschaft der Brennerautobahn aktuell ausschließlich Reisende zu, die einen negativen COVID-19-Test vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. 

In mehreren Bezirken muss bei der Ausreise ein gültiger negativer COVID-19-Test vorgewiesen werden, der nicht älter als 48 Stunden (Antigentest) bzw. 72 Stunden (PCR-Test) sein darf.

Polen

Polen ist seit Kurzem nicht mehr als Risikogebiet eingestuft. Die Einreise nach Polen ist zurzeit für Reisende aus der EU und dem Schengen-Raum mit dem eigenen Fahrzeug mit negativem COVID-19-Test oder 10-tägiger Quarantäne möglich. Die Grenzen zur Ukraine, Russland oder Weißrussland sind zurzeit weiterhin nur eingeschränkt passierbar. Für vollständig Geimpfte und nachweislich von einer COVID-19-Erkrankung genesene Personen entfällt die Test- und Quarantänepflicht. 

Der Teil-Lock-down wurde in Polen zu großen Teilen beendet. Die meisten Einrichtungen haben unter Auflagen und teilweise mit Kapazitätsbeschränkungen wieder geöffnet. So dürfen Hotels und Campingplätze wieder mit 50 % Kapazität öffnen. Auch kulturelle Einrichtungen, Gastronomiebetriebe, Schwimmbäder und andere Freizeiteinrichtungen sind wieder geöffnet. Nachtclubs und Diskotheken bleiben weiterhin geschlossen und auch Großveranstaltungen sind zurzeit noch nicht erlaubt. 

Der Mindestabstand im öffentlichen Raum beträgt zwei Meter, Geschäfte, Banken und Tankstellen dürfen nur mit Handschuhen betreten werden, die von den Geschäften zur Verfügung gestellt werden müssen. Eine Maskenpflicht besteht in Geschäften, dem öffentlichen Nahverkehr, Kirchen, öffentlichen Einrichtungen, Kinos, Theatern, Konzert- und Kulturhäusern sowie im Freien, sofern der Mindestabstand zu anderen nicht eingehalten werden kann.  

Portugal

Die Einreise nach Portugal ist seit dem 1. Mai auf dem Landweg prinzipiell wieder möglich. Die touristische Einreise ist allerdings ausschließlich mit PCR-Test aus europäischen Ländern erlaubt, in denen die 14-Tage-Inzidenz unter 500 liegt. Das trifft aktuell auf Camper aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu. Eine Befreiung von der Testpflicht für vollständig Geimpfte oder Genesene gibt es zurzeit nicht.   

Seit dem 14. März wurde die generelle Reisewarnung für Portugal aufgrund der gesunkenen Inzidenzen aufgehoben. Als Risikogebiete gelten zurzeit aber noch die Azoren und seit dem 13. Juni wieder die Metropolregion Lissabon. Reisende müssen bei Einreise persönliche Angaben zum Zielort, Reisegrund und ihrer Erreichbarkeit, auch während des Aufenthalts in Portugal, machen. Außerdem wird bei allen Einreisenden per Infrarot die Körpertemperatur gemessen. Sollte die Temperatur 38° C übersteigen, ist mit Maßnahmen wie Selbstisolation bzw. häuslicher Quarantäne zu rechnen.

Campingplätze und Wohnmobilstellplätze dürfen in Regionen mit niedriger Inzidenz unter Kapazitätsbeschränkungen wieder Gäste aufnehmen. In Geschäften und in öffentlichen Verkehrsmitteln gilt eine Maskenpflicht und der Mindestabstand im öffentlichen Raum beträgt zwei Meter. Verstöße können eine Geldstrafe bis zu 500 Euro pro Person nach sich ziehen, Gruppenverstöße können mit bis zu 5.000 Euro Strafe belegt werden. 

In Regionen mit niedriger Inzidenz wurde der Lock-down in weiten Teilen beendet. Die meisten Einrichtungen sind unter Auflagen und mit Einschränkungen wieder geöffnet. Bars und Diskotheken bleiben geschlossen. Es gelten aber inzidenzabhängige Maßnahmen je nach Region. Die einzelnen Stufen richten sich nach 14-Tage-Inzidenzen mit den Grenzwerten 120 und 240.  

Für Madeira und die Azoren gelten gesonderte Regeln, insbesondere in Bezug auf die Einreise. 

Slowenien

Aufgrund gesunkener Neuinfektionszahlen gilt das ganze Land seit dem 23. Mai nur noch als Risikogebiet, eine Reisewarnung ist weiterhin in Kraft. Darüber hinaus hat auch Slowenien Deutschland, Österreich und die Schweiz als Risikogebiete gelistet, so dass eine Einreise ohne Quarantäne nur mit vollständiger Impfung, Genesenennachweis oder einem negativen PCR-Test möglich ist. Der PCR-Test darf nicht älter als 48 Stunden sein. 

Die Grenzübergangsstellen an der slowenisch-italienischen, an der slowenisch-kroatischen und an der slowenisch-österreichischen Grenze sind wieder geöffnet. Wer aus einem Risikogebiet in Kroatien im Transit durch Slowenien fahren möchte, muss dies innerhalb von zwölf Stunden bewerkstelligt haben. Andernfalls könnte eine 10-tägige Quarantäne gefordert werden. Kurze Zwischenstopps, beispielsweise zum Tanken, sind aber zulässig. Der Grenzübertritt von Italien nach Slowenien ist nur über die Grenzübergangsstellen Vrtojba/St. Andrea, Fernetiči/Fernetti, Škofije/Rabuiese oder Krvavi potok/Pesse möglich.

Der Teil-Lock-down in Slowenien wurde mittlerweile weitgehend beendet. Restaurants, Cafés etc. dürfen sowohl die außen- als auch die Innenbereiche wieder öffnen. Wer drinnen sitzen möchte, benötigt allerdings einen aktuellen Testnachweis. Hotels, Campingplätze und andere Unterkünfte sind eingeschränkt geöffnet. Schulen, Geschäfte, Friseure und ähnliche Einrichtungen dürfen ebenfalls wieder öffnen. Je nach Region kann es auch verschärfte Maßnahmen geben. Der Mindestabstand zu anderen Menschen beträgt in Slowenien 1,50 Meter. Das Tragen einer Schutzmaske ist in öffentlich zugänglichen Innenbereichen nach wie vor verpflichtend. Das gilt auch im Freien, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.  

Spanien

Etwa die Hälfte der spanischen Provinzen ist zurzeit noch als Risikogebiet mit entsprechender Reisewarnung eingestuft: Andalusien, Aragonien, Kastilien-Léon, Katalonien, Madrid, Navarra, La Rioja, das Baskenland und die Exklave Melilla. Seit dem 13. Juni gilt dies auch für die autonome Stadt Ceuta. Die übrigen Regionen zählen aktuell nicht mehr zu den Risikogebieten.     

Seit dem 23. November ist die Einreise nach Spanien aus Corona-Risikogebieten - auch aus anderen europäischen Ländern und aktuell auch Deutschland - nur noch mit Vorlage eines negativen PCR-Tests auf das Corona-Virus möglich. Der Test darf nicht älter als 72 Stunden sein. Seit dem 7. Juni werden auch Antigen-Tests akzeptiert, die nicht älter als 48 Stunden sind. Ebenfalls seit dem 7. Juni sind vollständig Geimpfte und nachweislich Genesene von der Testpflicht ausgenommen.    

Trotz sinkender Infektionszahlen und aufgehobener Reisewarnungen gelten insbesondere auf dem spanischen Festland nach wie vor sehr restriktive Maßnahmen. So gibt es 
auf dem gesamten spanischen Festland für alle Menschen, die älter als sechs Jahre alt sind, eine Maskenpflicht für öffentliche Bereiche - egal, ob in Innen- oder Außenräumen und unabhängig davon, ob der Sicherheitsabstand von 1,50 Metern eingehalten werden kann oder nicht. Ausnahmen gelten lediglich am Strand, am Pool, beim Essen und Trinken sowie beim Sport. 

Campingplätze dürfen in Regionen mit niedriger Inzidenz unter Einschränkungen wieder öffnen. 
Abweichende und detaillierte Einschränkungen können zusätzlich individuell von den Gemeinden und Städten vor Ort festgelegt werden.

In der Autonomen Gemeinschaft Katalonien sind Bars und Restaurants im Außenbereich geöffnet, im Innenbereich mit 30% Kapazität sowie mit weiteren Einschränkungen hinsichtlich Abständen, Gästezahl und Öffnungszeiten. Zusammenkünfte von mehr als sechs Personen sind generell untersagt.

In anderen Regionen gibt es weiterhin eine nächtliche Ausgangssperre, für einzelne Autonome Gemeinschaften ist die Ein- und Ausreise weiterhin nur aus triftigen Gründen erlaubt.    

Schweden

Schweden ging bei der Eindämmung in Sachen Corona-Virus bekanntermaßen einen anderen Weg als die meisten anderen europäischen Länder. Das bedeutet auch, das die Einreise nach Schweden für EU-Bürger und Bürger des Schengen-Raums mehr oder weniger durchgehend möglich war. Seit dem 6. Februar wird allerdings auch in Schweden für die Einreise ein negativer COVID-19-Test (PCR oder Antigen) verlangt, der nicht älter als 48 Stunden sein darf und in englischer Sprache vorliegen muss. Aktuell gilt auch ganz Schweden als Risikogebiet.     

Die Einreise über Finnland ist zurzeit nur im direkten Transit möglich. Es gibt keine Ausgangssperren oder Reisebeschränkungen in Schweden. Symptomfreie Personen dürfen sich frei im Land bewegen, allerdings wird die Bevölkerung angehalten, so weit irgend möglich auf Reisen zu verzichten und sich nach der Einreise fünf Tage zu isolieren und dann einen weiteren Test zu machen.     

Schwedische Campingplätze sind im Rahmen ihrer saisonalen Öffnungszeiten unter Einschränkungen geöffnet und auch die Sanitärgebäude stehen zur Verfügung. Einschränkungen gibt es aber auch im Bereich der angebotenen Aktivitäten und teilweise anderer Serviceleistungen. Restaurants und andere Gastronomiebetriebe waren in Schweden nicht von Schließungen betroffen, aber auch hier gilt das Gebot des Abstandhaltens und es darf nur am Tisch gegessen und getrunken werden. Bars, Freizeitparks, Schwimmbäder und Museen sind geschlossen oder haben eingeschränkte Öffnungszeiten und Zugangsbeschränkungen. Eine Maskenpflicht gibt es in Schweden nicht, es gilt aber die Empfehlung, einen Mund-Nasen-Schutz in öffentlichen Verkehrsmitteln zu tragen und diese vorzugsweise außerhalb der Stoßzeiten zu nutzen. Versammlungen von mehr als acht Personen sind verboten. 

Auf den Besuch von Geschäften, Einkaufszentren und Fitnessstudios soll weitgehend freiwillig verzichtet werden, gleiches gilt für nicht erforderliche physische Treffen wie private Feiern sowie den Besuch von Konzerten sowie Freizeit- und Sportveranstaltungen.

Seit dem 1. März dürfen Cafés, Bars und Restaurants landesweit nur noch bis 20:30 Uhr öffnen und auch die Anzahl der Kunden in Geschäften und Fitnessstudios ist begrenzt. 

Schweiz

Es bestehen für Reisende aus Deutschland zurzeit keine Beschränkungen für die Einreise oder Durchreise durch die Schweiz. Ausnahmen gelten allerdings für Reisende, die aus Risikogebieten stammen oder sich zuvor dort aufgehalten haben, sofern die 14-Tages-Inzidenz dort um mehr als 60 höher ist als in der Schweiz. Für Österreich und Deutschland steht aktuell kein Bundesland mehr auf der Liste der Risikogebiete.  

Die Schweiz hat ihren Lock-down in einigen Bereichen gelockert: Alle Geschäfte sind wieder geöffnet - ebenso wie Freizeitbetriebe und Sportanlagen, Schwimmbäder, Fitnesscenter, Wellnessanlagen, Museen sowie Zoos und botanische Gärten. Auch die Skigebiete wurden mittlerweile in allen Schweizer Kantonen für den Skitourismus geöffnet. Außerdem sind im Außenbereich wieder Treffen mit bis zu 15 Personen erlaubt. Im Innenbereich sind Treffen mit zehn Personen möglich. 

Nach wie vor gilt in der Schweiz das Abstandsgebot von zwei Metern sowie eine Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr, in allen öffentlichen Gebäuden, Geschäften, Schulen, Kirchen und Kinos. Darüber hinaus gilt auf den Campingplätzen die dringende Empfehlung, WC und Dusche im eigenen Wohnmobil oder Caravan zu nutzen, sofern vorhanden. Es kann auch Einschränkungen im Bereich der Tagesbesucher geben sowie einen limitierten und kontrollierten Zugang zu Spielplätzen, Badestränden, Liegewiesen, Sportplätzen sowie zu Aufenthalts- und Spielräumen.

Seit dem 19. April 2021 dürfen Restaurants und Bars ihre Außenbereiche öffnen. Zum 31. Mai wurde der Lock-down weitgehend beendet. Restaurants und Bars sind mit Auflagen im Innen- und Außenbereich geöffnet, ebenso wie Wellness- und Thermalbäder. Private Treffen sind im Innenbereich mit maximal 30 Personen erlaubt, im Außenbereich sind es 50 Personen. Auch kulturelle Veranstaltungen und Sportveranstaltungen sind mit bestimmten Kapazitätsbeschränkungen innen und außen wieder möglich. Weiterhin nicht erlaubt sind Großveranstaltungen und auch Discos und Tanzlokale bleiben weiterhin geschlossen. 

Das Infektionsgeschehen in der Schweiz ist nach wie vor erhöht, so dass noch immer eine Reisewarnung für die große Teile der Schweiz gilt. Ausnahmen sind aktuell die folgenden Kantone: Aargau, Basel-Stadt, Basel-Land, Graubünden, Solothurn, Tessin, Zug und Zürich. Seit dem 13. Juni gilt dies auch für die Kantone Bern und Thurgau.

Tschechien

Tschechien verwendet für die Einreise aus anderen Staaten seit Kurzem ein Abstufungssystem, das die jeweiligen Länder in verschiedene Risiko-Kategorien einstuft. Deutschland und Österreich gehören aktuell zur orangen Kategorie. Damit ist die touristische Einreise wieder ohne Quarantäne erlaubt - allerdings nur mit negativem PCR- oder Antigen-Test, der nicht älter als 72 bzw. 24 Stunden sein darf. Eine Ausnahme für die touristische Einreise aus Deutschland, Österreich und vier weiteren Ländern gibt es aber für vollständig Geimpfte und auch Erstgeimpfte, deren Impfung mindestens 22 Tage und nicht länger als drei Monate (bei Erstgeimpften) zurückliegt. Zusätzlich ist eine Online-Anmeldung vor Einreise erforderlich. Reisende aus mit Grün kategorisierten Ländern dürfen ohne Gesundheitsnachweis oder Quarantänepflicht einreisen.   

Geschäfte sind mit Auflagen geöffnet. Körpernahe Dienstleistungen können nur mit Test oder Impfung wahrgenommen werden. Kulturelle Einrichtungen wie Museen, Schlösser, Theater und Kinos sowie Freizeiteinrichtungen, botanische und zoologische Gärten sind für eine begrenzte Besucherzahl wieder geöffnet. Das gilt auch für die Innen- und Außenbereiche von Restaurants. Hotels und Campingplätze können von geimpften, genesenen und getesteten Personen wieder für touristische Zwecke genutzt werden. 

Generell gilt in Tschechien das Einhalten eines Mindestabstands von zwei Metern zu anderen Menschen. Vor dem Betreten von Geschäften u. ä. müssen außerdem die Hände desinfiziert werden. Eine Maskenpflicht (mindestens OP-Maske) besteht in ganz Tschechien in allen Innenräumen und öffentlichen Verkehrsmitteln. Das gilt beispielsweise für Behörden, Kliniken, Arztpraxen, soziale und medizinische Einrichtungen, Wahllokale, in Schulen und Geschäften. Zudem müssen in Autos Mund-Nasen-Bedeckungen getragen werden, wenn die Insassen nicht alle zur gleichen Familie gehören.

Seit 
dem 22. Februar muss in Geschäften, öffentlichen Verkehrsmitteln und Krankenhäusern mindestens eine partikelfiltrierende Atemschutzmaske oder eine Nano-Schutzmaske getragen werden, z. B. eine FFP2-Maske oder zwei OP-Masken übereinander. Außerdem ist das Tragen einer FFP2-Maske 14 Tage lang Pflicht für alle, die aus Ländern der orangen, roten und dunkelroten Kategorie einreisen. Für Durchreisende gilt die Maskenpflicht für die gesamte Dauer des Transits.   

Tschechien gilt aktuell nicht mehr als Risikogebiet.  

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