Neues Entdecken: Stellplatz direkt vor dem Schloss Freudenstein

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Neues Entdecken: Stellplatz direkt vor dem Schloss Freudenstein

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Neues Entdecken: Stellplatz direkt vor dem Schloss Freudenstein

Die Stadt Freiberg richtet für den Sommer 2020 einen temporären Stellplatz vor dem Schloss Freudenstein ein - perfekt, um ein neues Reiseziel zu entdecken.

Campingurlaub in der Stadt? Für alle, die auf der Suche nach alternativen Reisezielen für die kommenden Monate sind, hält die Freeontour-Redaktion einen besonderen Tipp bereit: Entdecken Sie die Silberstadt Freiberg in Sachsen und testen Sie den temporären Stellplatz direkt vor dem Schloss Freudenstein! Insbesondere Kulturinteressierte können sich in Freiberg auf eine mehrtägige Entdeckungstour sowohl über als auch unter Tage begeben. 

Temporäre Stellplätze in der historischen Altstadt 

In der sächsischen Stadt Freiberg, die seit 2019 zum UNESCO-Welterbe Montanregion Erzgebirge/Krusnohori zählt, stehen Camper in diesem Sommer sprichwörtlich im Mittelpunkt. Denn im Herzen der historischen Altstadt, direkt vor dem Schloss Freudenstein, werden temporäre Stellplätze für autarke Wohnmobilisten und Caravaner eingerichtet - inklusive Stromanschlüssen sowie Möglichkeiten der Ver- und Entsorgung. Die Parzellengröße beträgt jeweils 10 Meter x 5 Meter, WLAN und Restaurants gibt es ebenfalls direkt am Platz. Darüber hinaus ist ein Freibad mit Hallenbad und Sauna fußläufig erreichbar. Warum also nicht einfach einmal den Stellplatz in der Natur gegen ein mittelalterliches Ambiente eintauschen und morgens gemütlich direkt vor Sachsens einstiger Schatzkammer frühstücken? Vorübergehend wird dies in diesem Sommer vom 16. Juli bis 30. August möglich sein – und zwar genau dort, wo sonst Stadtführer ihre Gäste mit Anekdoten aus der 850-jährigen Geschichte der Stadt unterhalten, die mit ihrem Silber Ruhm und Glanz für ganz Sachsen brachte. Die Stellplätze können am Schloss über die Tourist-Information Freiberg oder online gebucht werden. Außerdem gibt es in Freiberg weitere zehn Stellplätze am Johannisbad, wo Gäste des Stellplatzes die Bade- und Saunalandschaft zum ermäßigten Eintrittspreis nutzen können. 

Was gibt es in Freiberg zu entdecken? 

Wer am Morgen direkt vor dem Schloss Freudenstein aufwacht, sollte seine Sightseeingtour natürlich erst einmal im Schloss beginnen. Ursprünglich wurde die Anlage im 12. Jahrhundert als Burg zum Schutz des Silberbergbaus errichtet und unterlief im Lauf der Jahrhunderte viele bauliche Veränderungen unterschiedlicher Epochen. Heute stellt das Schloss eine vierflügelige Anlage dar, die sich aus den Gebäuden Langes Haus, Neues Haus, Kirchenflügel, Großer Turm und Schmales Haus zusammensetzt. Diese zeugen teilweise noch heute von den unterschiedlichen Bauepochen. Highlight im Schloss ist die Mineraliensammlung Terra Mineralia, die aus rund 80.000 Mineralienstufen besteht und in Teilen auf einer Fläche von etwa 1.500 m² präsentiert wird. 

Wie eng der Silberbergbau in der Gegend mit der Entwicklung der Stadt seit dem 12. Jahrhundert verwoben war, zeigt aber nicht nur das Schloss, sondern lässt sich auch in vielen anderen Teilen der Altstadt erkunden: Stattliche Bürgerhäuser mit hohen Dachspeichern am Obermarkt und wehrhafte Stadtmauertürme lassen den damaligen Reichtum noch heute erahnen. Wer intensiv in diese Geschichte eintauchen möchte, sollte dem Stadt- und Bergbaumuseum auf jeden Fall einen Besuch abstatten. Hier werden unter anderen auch filigrane Goldschmiedekunst und die ältesten Bergbauschnitzereien Sachsens im schönsten spätgotischen Innenraum der Stadt präsentiert. Darüber hinaus zählt der Dom St. Marien mit seiner Goldenen Pforte zu den schönsten Sehenswürdigkeiten in Freiberg. In seinem Innern birgt er die Triumphkreuzgruppe, die Bergmanns- und die viel gepriesene Tulpenkanzel sowie die älteste Orgel von Gottfried Silbermann. Die Goldene Pforte war übrigens das erste Bogenportal mit figürlicher Darstellung im deutschsprachigen Raum. 

Einfahren ins Silberbergwerk 

Um so richtig in die Geschichte des Silberbergbaus in Freiberg eintauchen zu können, sollte man sich auch einen Besuch im Silberbergwerk Reiche Zeche etwas außerhalb von Freiberg nicht entgehen lassen. Das Besondere dabei: Hier besucht man keine historische Schauanlage, sondern ein echtes Bergwerk, das heute noch vielfältig genutzt wird: Wo einst die Bergleute Silber schürften, forschen und lehren heute Studenten und Wissenschaftler der Technischen Universität Bergakademie Freiberg. Mit dem Förderkorb geht es hinab in 150 Metern „Teufe“, wo Besucher auf verschiedenen Touren durch die faszinierende Welt unter Tage geführt werden. Im Jahr 2020 ist das Bergwerk außerdem Schauplatz der 4. Sächsischen Landesausstellung zur Industriekultur, die - Corona-bedingt verspätet - voraussichtlich im Juli starten soll.  

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