Outdoormind Biketrip mit HYMER durch Spanien

geschrieben am 17.12.2015, von Hymer Hymer Destinationen Aktiv Entdecken Caravan & Reisemobil

Für das Outdoormind Team hieß es Ende Spanien diesen Jahres: Auf zum Abenteuer mit HYMER nach Spanien!

   

Natürlich durften bei diesem Trip die Bikes nicht fehlen. Wir wollten schließlich im Rahmen unseres Outdoormind
Biketrips die besten Bikespots in Spanien besuchen.
Die Packinglist wurde gekonnt erstellt, da wir bereits Erfahrung aus dem Winter von unserer Outdoormind Skisafari mitbrachten. Es ist natürlich auch etwas komfortabler im Sommer mit dem Reisemobil unterwegs zu sein. Das heißt,
wir mussten uns im Vorfeld keine Gedanken machen, wo wir das Gas auffüllen, ob eventuell die Leitungen einfrieren
könnten oder ob wir einen verschneiten Pass ohne Schneeketten befahren können, beziehungsweise Schneeketten organisieren müssen. Nein, für zwei Wochen reichen die zwei gefüllten 11 kg Gasflaschen sehr gut aus. Das integrierte Hymermobil bietet sonst ebenfalls alles, was das Herz begehrt.

Neben dem warmen Wohnambiente und dem sehr durchdachten Wohnkonzept bietet der Innenraum zwei Schlaf-
bereiche: Einmal eine große Liegefläche mit zwei Einzelbetten, die serienmäßig mit Verbindungspolster daher
kommen und es sich so ganz einfach verbreitern lässt. Mit wenigen Handgriffen ist außerdem das große Hubbett
allzeit bereit für eine gemütliche Nachtruhe. Es finden also 4 Personen wunderbar Platz in diesem geräumigen
Reisemobil. Wir waren nur zu zweit, was Luxus pur bedeutet.
Luxus bedeutet auch frei zu sein und die Flexibilität zu haben mit einem Reisemobil unterwegs sein zu können.
Denn jederzeit kann man stehen bleiben, um zu duschen, etwas zu kochen und zu campen. Lästiges Aus- und
Einpacken entfällt, denn man hat ja jederzeit alles mit dabei. Daran können wir uns jedenfalls gewöhnen!

Innerhalb von 2 Wochen besuchten wir Andorra, das Baskenland rund um Ainsa, Andalusien mit dem Bikepark
La Fenasosa, Málaga und Sierra Nevada. Unser treuer Begleiter war stets das Hymermobil Exsis-i 588.
In Andorra haben wir den Bikepark und die schönsten Enduro-Trails unter die Lupe genommen und einen
schönen, zentralen Campingplatz gefunden: Xixerella Park ist sehr zu empfehlen. Das Reisemobil fand hier
einen wunderbaren Platz inmitten der schönen Bergwelt.
Im Baskenland konnten wir unser Gefährt auf dem Camping Valle di Tena sicher abstellen. Hier gibt es Wasser-
und Stromversorgung und gute sanitäre Anlagen.
Wenn wir einen Campingplatz angesteuert haben waren wir bestens versorgt und mussten uns keine Gedanken
machen.

Beim Wildcampen in Andalusien im Bikepark La Fenasosa sah das schon anders aus. Für das Duschen und
Kochen muss man schon mit dem Wasser haushalten. Es reicht in der Regel gut für 2-3 Tage aus. Was Strom
betrifft muss man sich mit wenig genügen. Das Handy ist aber einfach zum Beispiel gut aufladbar über einen
USB-Anschluss am Radio, sofern dieser vorhanden ist. Wir hatten aber selten ein unkomfortables Gefühl trotzdem Hintergedanken, bald wieder irgendwo Wasser auffüllen zu müssen und wenig Strom zu haben.
Ganz im Gegenteil: Es macht eigentlich noch mehr Spaß wild zu campen, sofern man einen sicheren und
schönen Platz in der Natur gefunden hat. In Spanien ist das nicht so einfach, deswegen haben wir in der Regel
Campingplätze bevorzugt. Ausser beim Bikepark La Fenasosa, wo das Wildcampen wirklich sehr zu empfehlen
und ein einzigartiges Erlebnis ist. In dieser Natur aufzuwachen ist unglaublich schön! Falls man auf dem Weg
doch irgendwo wild campen muss: Nahezu jede Tankstelle bietet einen Wasseranschluss. So lässt sich zumindest
das Wasser alle paar Tage gut auffüllen.

Unsere nächste Station nach dem Bikepark La Fenasosa war Málaga und auch hier haben wir wild gecampt. Zwar
unfreiwillig, da es in der Nähe wirklich keinen (vernünftigen) Campingplatz gibt, aber es hat für eine Nacht dennoch
funktioniert. Wenn es auch laut war, da wir aus Sicherheitsgründen direkt am Strassenrand geparkt haben. Aber
was macht man nicht alles für die besten Biketrails?

Belohnt wurden wir damit in jedem Fall und auch mit einem unbeschreiblichen Blick vom Gipfel des Berges Calamorro,
den man mit der Seilbahn von Benalmadena aus erreicht.
Um unseren Zeitplan einhalten zu können ging es danach direkt weiter nach Sierra Nevada, wo wir 4 Nächte ver-
bringen. Davon eine Nacht auf dem Campingplatz Reina Isabel, der auch sehr zu empfehlen ist und ideal liegt, um
Granada zu besuchen, eine Nacht wild in Monachil und zwei Nächte wild in Bubion, einem wunderschönen Bergdorf
in den Bergen.

Dort oben war es traumhaft schön und auch die Biketrails können sich sehen lassen. Wir waren auch extrem
begeistert von den "Weissen Dörfern". Dazu noch die Kombination mit gutem Essen ist diese Destination
definitiv eine Reise wert!
Immer noch geflasht von der Faszination Andalusiens müssen wir uns langsam aber sich auf den Heimweg
Richtung Heimat machen. 19 Stunden stehen auf dem Navi. Die fahren wir aber nicht durch sondern suchen uns
noch einen attraktiven Stop aus. Das war kein geringerer als San Sebastian. Dieser Ort stand schon länger auf
unserer Bucketlist. Die Nacht fahren wir nach einem langen Tag auf dem Bike durch und landen früh morgens in
San Sebastian, der Hauptstadt der Provinz Gipuzkoa im Baskenland. Auch hier ist das Klima Ende Oktober noch
recht mild und der weitläufige Bogen der Bucht mit der Strandpromenade und dem Stadtkern ist sehr sehenswert.
Surfer tummeln sich am Strand und die Spanier trinken gefühlt zu jeder Tageszeit Wein und essen Tapas beziehungs-
weise die populären Pintxos de Donostia. So hatten wir uns das vorgestellt. Ein schöner Ort zum Verweilen. Hier
nehmen wir einen "Off-Tag", gehen Shoppen, lecker essen und wandern auf den Monte Urgull von wo aus wir einen atemberaubenden Blick geniessen und die Meeresluft einatmen.
Perfekter letzter Tag unserer Reise!
Wir übernachten zwei Nächte in San Sebastian auf dem öffentlichen Parkplatz für Camper und reisen am
Sonntagmorgen um 4.30 Uhr ab, um uns auf den Heimweg zurück nach Zürich zu machen. Nachmittags
kommen wir an, auf dem Tacho stehen 5.500 Kilometer, umgerechnet saßen wir 3 Tage im Auto und haben
4 Länder durchquert. WOW!
Wir laden aus und verabschieden uns von unserem treuen Gefährt, das seine Dienste sehr zuverlässig gemacht
hat. Wir möchten es ungerne zurückgeben. Es ist fast schon ungewohnt zurück zu sein, in der eigenen Wohnung
mit so viel Platz. Die heimelige Zeit im Hymermobil mit Bikes im Gepäck möchten wir nicht missen und können es
nur jedem empfehlen, der unabhängig, flexibel und sportlich unterwegs sein möchte.

2 Bikes passen wunderbar in die Garage vom Hymermobil Exsis-i 588 sowie sämtliche Bike-Utensilien, die man
eben so benötigt. Wir haben bereits die nächsten Abenteuer im Kopf und können es kaum erwarten...

Romina Lemmert vom Outdoormind Team

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