​HYMER-Gewinner-Reise zu FLYER in die Schweiz

geschrieben am 27.06.2016, von Hymer Hymer Destinationen Aktiv Entdecken

Ein Reisebericht von Frank Wiesner - Reisebegleiter des HYMER-Wochenendes bei FLYER

Die dem Wetter trotzten...

Der Zündschlüssel steckt, der Diesel startet und der erste Blick des Fahrers richtet sich instinktiv auf die Temperaturanzeige für die Außentemperatur: 34 Grad Celsius! Bestes Reisemobil-Wetter.

Bei brütender Hitze traten Hardy Kube mit Angelika, Harald Rexer mit Bea, Ingrid Apfelbeck-Flath mit Mandy, Willi Klaus mit Irmi und Bernd Pirkl mit Monika die Reise in die Schweiz an. Die Gewinner wurden von HYMER mit Reisemobilen ausgestattet, kurz und informativ war die Fahrzeug-Einweisung und dann suchte sich jeder individuell seine Route nach Huttwil in der Schweiz.

Ein traumhaft-idyllischer Stellplatz für die schönen HYMER-Reisemobile: Das Spycherhandwerk in Huttwil.

Gegrillte Hähnchen und Kräuterlikör – Freitag, 24. Juni 2016

Allen gemeinsam war die gute Laune (die – soviel sei vorweggenommen – bis zum Ende der Reise pausenlos anhielt) und die gnadenlose Sonne. Auch diejenigen in der zufällig zusammen gewürfelten Gruppe, die keine Erfahrung im Umgang mit den Reisemobilen hatten, lernten schnell die wenigen Handgriffe zur Bedienung eines HYMERS und kamen freudestrahlend in Huttwil an.

Am Spycherhandwerk wurden die Reisemobile abgestellt. Die HYMER-Gewinner waren die erste Gruppe von Reisemobilisten überhaupt, die am Spycherhandwerk aufgenommen wurde. Herzlich war der Empfang an diesem wunderschönen Ort im Emmental. Nach der Anreise und einer ersten Orientierung ging es dann zielstrebig Richtung „Grill“. Bei einem launigen Grillabend am offenen Feuer und gegrillten Hähnchenbrüstchen lernten sich die Menschen erstmals näher kennen und schon nach wenigen Augenblicken war klar, dass sich hier nicht nur Gleichgesinnte und Reisemobil-Fans getroffen, sondern auch Freunde gefunden haben. 

     

Ständiger Begleiter am Stellplatz Spycherhandwerk in Hutwil: Ein ganz neugieriger Pfau, der sich immer interessiert hat, was auf den Teller kommt. Als Showeinlage hat er die Gäste mit seinem Federschmuck begeistert.

Obwohl vor allem die Gewinner aus Braunschweig Bernd und Monika einen sehr langen Tag hatten (Start um 02.00 Uhr morgens), blieb die Gewinner-Gang bis in die Nacht hinein zusammen und feierte ihr Glück: Aus über 31.000 Teilnehmern am Gewinnerspiel zum HYMER E-Bike waren schließlich ihre fünf Namen gezogen worden. Einer der „Schmierstoffe“ der Fete war der Kräuterlikör von Willi und Irmi.

Mit dem HYMER E-Bike durch Wind und Wetter – Samstag, 25. Juni 2016

Der Morgen im Emmental zeigte ein ganz anderes Bild als noch am Tag zuvor: Von Hitze und strahlender Sonne keine Spur – stattdessen Wolken und heftiger Regen... das optimale Wetter für eine Radtour. Werner Meier und Daniela Steffen von FLYER holten die Gruppe am Spycherhandwerk ab. Auf dem Programm standen eine Werksbesichtigung bei FLYER und eine Radtour mit dem HYMER E-Bike und aktuellen Flyer-E-Bikes durchs hügelige Emmental zu einem urigen Bauernhof.

Werksbesichtigung bei FLYER in Hutwil (v.l.:), Werner Meier, der Guide von FLYER, Irmi und Willi Klaus, Monika und Bernd Pirkl, Hardy und Angelika Kube, Mandy Unsöld und Ingrid Apfelbeck-Flath sowie Bea und Harald Rexer. 

Warum der Besuch bei FLYER? HYMER pflegt mit FLYER eine partnerschaftliche Beziehung. Das HYMER E-Bike wird bei FLYER in der Schweiz produziert. FLYER ist einer der Pioniere des E-Bike-Baus mit nunmehr über 20 Jahren Erfahrung. Philipp Kohlbrenner baute 1993 den so genannten „Roten Büffel“. Das ist ein rotes Rennrad, das er mithilfe einer Autobatterie und dem Scheibenwischermotor eines Lastwagens zum E-Bike umrüstete. 

Werner Meier zeigt den Hymer-Gewinnern den Ursprung von FLYER: Der „rote Büffel“. Firmengründer Philipp Kohlbrenner konstruierte dieses Rad mit Autobatterie und LKW-Scheibenwischer-Motor, weil er sich die Fahrt zu Mutters Mittagstisch erleichtern wollte. Es war das erste FLYER-E-Bike.

Der Grund für diesen seinerzeit abenteuerlichen Umbau: Kohlbrenner arbeitete im Tal, wollte aber in seiner Mittagspause nicht auf Mutters gute Küche verzichten. Seine Mutter aber wohnte oben auf dem Berg; und damit der Weg bergauf zum mütterlichen Mittagstisch für ihn nicht immer so beschwerlich war, verschaffte er sich durch den Elektroantrieb Erleichterung. Das erste FLYER E-Bike war geboren.

Mit viel Begeisterung hat Werner Meier die Gewinner-Gang zur Montagestraße geführt, auf der auch das HYMER E-Bike produziert wird. Insgesamt rollen in Hutwil täglich 400 E-Bikes vom Band. 

Heute – 23 Jahre später – baut FLYER ca. 400 E-Bikes pro Tag. Die Entwicklungszeit eines neuen Modells inklusive Testphase bis hin zur Marktreife beträgt etwa dreieinhalb Jahre.

Glücklicherweise schlug während der Werksführung das Wetter um, so dass die Gewinner-Gang fröhlich bei sonnigem Wetter ihre Radtour zu einem urigen Bauernhof antreten konnte. Fast mühelos erklommen die E-Biker die Hügel des Emmentals mit dem HYMER E-Bike und den FLYER-Bikes, genossen die herrlichen Ausblicke und den kühlenden Fahrtwind und kamen schließlich im Gasthof an. Dort wurden sie herzlich in Empfang genommen und es wurde ein zünftiges Röschti-Mahl serviert.

Sie fuhren mit dem HYMER E-Bike und den aktuellen FLYER-Bikes auf die Höhen des Emmentals und trotzten Wind und Wetter (v.l.: Bernd Pirkl, Willi Klaus, Ingrid Apfelbeck-Flath, Mandy Unsöld und Tour-Gide Werner Meier. 

Wieder schlug das Wetter um, erneut zog es zu und es begann wieder heftig zu regnen. Ohne Aussicht auf Besserung entschloss sich ein Teil der Gruppe mit dem Auto zurück zum FLYER-Werk zu fahren. Der harte Kern dagegen trotzte Wind und Wetter. Allen voran Ingrid und Mandy – sie wollten sich vom Regen nicht die Radtour vermasseln lassen und so ging es frisch gestärkt bergan bis auf knapp 1000 Meter Höhe. Mystisch präsentierte sich von oben in diesen Augenblicken das Emmental: Nebelschwaden zogen zwischen den Bäumen hindurch. Von schwarz über blau und grau bis weiß zeigte der Himmel seine ganze Farbenpracht und hüllte das Emmental in ein geheimnisvolles Licht.

Zeigte alle Farben von stürmisch schwarz bis sonnengelb: Das Wetter im Emmental.

Nachdem die Radler einmal ordentlich von oben durchnässt wurden, kam unerwarteter Weise erneut die Sonne durch. So erreichte die Gruppe dann vom Fahrtwind getrocknet wieder das FLYER-Werk. Harald und Bea sowie Hardy und Angelika zeigten sich beeindruckt von dem hochmodernen Werksgebäude, der permanenten Freundlichkeit aller Mitarbeiter und deren perfekter Organisation der Tour samt „Regentaxi“.

Voller HYMER-Erlebnisse vom ersten Tag und prägnanten Eindrücken von FLYER und der Röschti-Radtour am zweiten Tag versammelte sich die Gruppe wieder im Spycherhandwerk zum zweiten Grillabend. Spannende Gespräche und fröhliches Gelächter erklangen erneut bis in die Nacht und vor dem Schlafengehen folgte noch reges Adressentauschen. Wie gesagt: Es haben sich Freunde gefunden.

Am Sonntagmorgen fiel das Auseinandergehen schwer. Doch die Verbindung war geschaffen. Jeder nahm seinen Weg mit seinem HYMER in eine andere Himmelsrichtung - wohl wissend, dass sich die Wege wieder einmal kreuzen werden. 

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