Wandertour in der Fränkischen Schweiz: Durchs Püttlachtal zur Ruine Hollenberg

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von FREEONTOUR und Bergverlag Rother; Copyright Text und Bildrechte liegen bei Bergverlag Rother, Annette Köhler und pixabay.com (Titelbild Burg Pottenstein)

Wandertour in der Fränkischen Schweiz: Durchs Püttlachtal zur Ruine Hollenberg

Aus dem Rother Wanderführer Fränkische Schweiz: Lauschige Pfade zum aussichtsreichen »Hohlen Berg«, Dauer ca. 4,3 Stunden.

Das Obere Püttlachtal zählt zu jenen Tälern, deren Schönheit wegen die Fränkische Schweiz gerühmt wird. Und zu Recht! Links und rechts der hier freundlich im schattigen Laubwald dahinplätschernden Püttlach erheben sich von Zeit zu Zeit mächtige Felswände, und an ihrem Ufer schlängelt sich in wohltuender Stille ein idyllischer Wanderpfad entlang, der sich erholsamer kaum denken lässt.

Das Ziel dieser Wanderung, die Ruine Hollenberg, bietet nicht nur eine weite Sicht über die ruhigen Wellen der Alb, sondern auch einen netten, gefahrlosen Ausflug in die Unterwelt dieses »hohlen Bergs«, der von Felsgängen, Rissen und Klüften durchzogen wird.

Überblick

  • Ausgangsort: Pottenstein, an der B 470. Bus 389 vom Bhf. Ebermannstadt (R 22) oder Bhf. Pegnitz (R 3).
  • Ausgangspunkt: Wanderparkplatz (gebührenpflichtig) ggü. der Tankstelle beim Ortsausgang Richtung Pegnitz.
  • Höhenunterschied: 425 m.
  • Markierungen: Pottenstein – Ruine Hollenberg: rotes Kreuz; mit der »2« durchs Brandtal; Brandtal – Elbersberger Kapelle: roter Punkt; Elbersberger Kapelle – Pottenstein: blauer Senkrechtstrich.
  • Anforderungen: Überwiegend schmale, sehr bequeme Wald- und Wiesenpfade, im Talbereich schattig. Zwei kurze steile Aufstiege. Sonniger Rückweg. Meist einfache Orientierung.
  • Einkehr: Mehrere Cafés und Ghs. in Pottenstein (davon drei Brauerei-Ghs., »Wagnerbräu«, »Mager« und »Hufeisen«), Kiosk (an Wochenenden und Feiertagen) in Hollenberg, Ghs. unterhalb der Elbersberger Kapelle.
  • Sehenswürdigkeiten: Die 1000-jährige Burg Pottenstein. Teile der Burg sind von Mai bis Oktober Di–So. 10–17 Uhr sowie an Ostern (10–17 Uhr) zu besichtigen. Die Ruine der 1360 gegründeten Burg Hollenberg und die Zwergenhöhle am Fuß des Berges.
  • Kurzvariante: Auf dem mit grünem Punkt bez. »Emil-Riedel-Rundweg« ein kurzes Stück durchs Püttlachtal, hinauf zur Hasenlochhöhle und Hoffmannskapelle. Von dort wie beschrieben über den aussichtsreichen Rücken zur Burg zurück; etwa 5 km.

Beschreibung Wanderpfad

Von Pottenstein-Zentrum (1) kann man zunächst zwischen zwei verschiedenen Wegen wählen: Rechts der Püttlach schlängelt sich ein schmaler, mit rotem Kreuz markierter Waldpfad dahin und links wird sie ab dem Waldcafé von einem breiten, gepflegten und fast ebenen Waldweg begleitet. Zwischen den mächtigen Felswänden von Predigtstuhl und Geisskirche vereinen sich beide Wege und führen nun als Wurzelpfädchen weiter. Bei Heiligensteg (2) wechselt der Weg vom linken an das rechte Ufer.

Kurze Zeit später weist das rote Kreuz nach rechts auf einem Schottersträßchen steil bergauf zu einer Weggabelung. Hier nach links und gleich darauf mit dem roten Kreuz rechts haltend auf einen Waldwurzelpfad, der steil hinauf nach Hollenberg führt. Rechts am ehemaligen Gasthaus vorbei führt der bezeichnete Pfad hinauf zur aussichtsreichen Burgruine (3). Zurück an der Infotafel unterhalb der Ruine zweigt ein bezeichneter Pfad (Ww. »Pegnitz«) nach links ab und führt absteigend um den Berg herum. So gelangt man an den Fuß einer Felsgruppe, in der sich die Zwergenhöhle (4) befindet. Ein kleiner Höhlenrundgang ist mit Taschenlampe möglich.

Weiter bergab gelangen wir zum Gnomen-Brünnlein, eine kleine Höhlenruine. Von dort gehts hinab auf einen Forstweg, dem wir nach rechts folgen, bis kurz darauf ein Weg nach links in den Wald abzweigt. Die »2« führt auf einem geschotterten Forstweg über den Berg (Wasserhochbehälter) und jenseits leicht links haltend in den wunderschönen Wiesengrund des Brandtals. Wir wandern rechts haltend an seinem Rand entlang, gelangen auf ein Fahrsträßchen, das wir rechts haltend überqueren und wandern so in einem (mit gelbem Querstrich und oranger Raute markierten) Wiesengrund weiter, der gleichsam die Verlängerung des Brandtals ist. Gut 100 m später weist uns der rote Punkt nach links auf einem steilen Waldpfad hinauf zur Elbersberger Kapelle (5). So gewinnen wir den aussichtsreichen Bergrücken, auf dem wir sehr bequem und vom blauen Senkrechtstrich begleitet zur Burg Pottenstein (6) und von dort zurück nach Pottenstein gelangen.

Diese Tour "Durchs Püttlachtal zur Ruine Hollenberg" und weitere Wanderfouren finden Sie im Rother Wanderführer Fränkische Schweiz, als digitalen Guide in der RotherTourenApp und demnächst im FREEONTOUR Portal.