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Von Alexandropolis bis Damlacik...

Outdoor und Sport
freeontour
von Peter Hehl und FREEONTOUR; Copyright Text und Bildrechte liegen bei Peter Hehl

Von Alexandropolis bis Damlacik...

Peter und Monika aus der Schweiz sind schon seit vielen Jahren in kurzen Etappen in Süd-Europa unterwegs. Sie berichten uns von einer ihrer aufregenden Reisen mit dem Wohnmobil. Hier ein Ausschnitt aus der Tour (Life-Bericht)...

Freitag, 15. April 2016
Alexandropolis – Istanbul 98 km

Heute wollen wir bis Istanbul durchfahren was angesichts der Autobahn kein Problem darstellen sollte. Nur ganz wenige Autos kamen uns bis zur türkische Grenze entgegen, wir hatten die Straße für uns alleine. Die griechische Grenze wurde anstandslos passiert, als Notfallmedizin wurden noch 2 Flaschen Metaxa gekauft falls etwaige Magenverstimmungen auftreten sollten.

Die Fahrt ging über Kesan - Tekirdâg - Istanbul. Die letzten 50 Km wurden im dichten 3-Spurigen Verkehr zurückgelegt bis in die Stadt Istanbul, dann 5 Km vor unserem Ziel eine gesperrte Straße und der Horror einer Stadtdurchquerung die 2 Stunden dauern sollte begann. Spiegel an Spiegel, Stoßstange an Stoßstange ging es kreuz und quer, nicht durchfahrbare 3 Meter Unterführungen (unser WOMO 3,30) und immer wieder totaler Stillstand, das Navi war nicht mehr zu gebrauchen.

 

Letzte Rettung war der Fahrer eines Kleintransporters der uns aus der Misere lotste und wir schließlich unseren bekannten Stellplatz erreichten. Ein kleiner Stadtbummel mit Abendessen wurde noch unternommen, aber jetzt ist Schluß. Gute Nacht.

 

Samstag, 16. April 2016
Istanbul

Ein wunderschöner Morgen bei angenehmer Temperatur erwartet uns. Von unserem Stellplatz direkt am Meer sehen wir alle ein u. ausfahrenden Schiffe die durch den Bosporus müssen. Nach dem Frühstück begeben wir uns in einem 15 min. Fußmarsch in die Stadt direkt ins Zentrum der Touristischen Attraktionen und Sehenswürdigkeiten von Istanbul. Istanbul ist mit ihren 20 Millionen Einwohner nach Shanghai die zweitgrößte Stadt der Erde. 99% der Einwohner sind Muslime, der Rest sind Minderheiten (Christen, Juden usw.). Istanbul teilt sich in zwei Seiten: in die Historische Palasthalbinsel auf der europäischen Seite und den asiatischen Teil.

Heute besuchen wir das Herz der Halbinsel mit Sultan Ahmet Moschee ( auch blaue Moschee genannt ), die Hagia Sophia, den Top Kapi Palast, das Hippodrom mit den Obelisken, die Zisterne mit den tausend Säulen (unterirdischer Wasserspeicher) und den großen Basar. Es befinden sich bereits sehr viele Touristen hier.

 

Seit unseren letzten Aufenthalt hier in Istanbul vor zwei Jahren ist zu sehen wie schnell die Stadt zu einer hoch modernen, sauberen, europäisch charakterlichen Metropole entwickelt hat. Ich würde sagen sicher einer der schönsten Städte in Verbindung mit der Schönheit der Natur, erhaltenen und restaurierten Bauwerken osmanischer Architektur und Baukunst.

Es ist mir unmöglich alles Gesehene zu beschreiben, man wird immer wieder fasziniertvon der unglaublichen Geschichte der Stadt. Istanbul muss man einfach gesehen und erlebt haben, nach vielen Besuchen wird man immer wieder in Erstaunen versetzt.

Nachmittag unternehmen wir noch eine Tour rund um`s Goldene Horn (türk. Halic). Wir starten am Sulthanahmed Square – hinunter zur Galata Brücke – vor an der Atatürk Brücke – St. Stephan`s Kirche – Goldene Horn Brücke – vorbei an den alten Werften, Kanonenfabrik, Zeughaus und zurück über die Galata Brücke. Wir erleben enorme Eindrücke 2.000- jähriger Geschichte.

 

Da Heute Samstag ist hat sich die Stadt mit ihren Parkanlagen öffentlichen Plätzen mit zig tausenden von türkischen Bewohnern gefüllt, man könnte meinen ganz Istanbul ist auf den Beinen um das Wochenende zu genießen. Es wird gepicknickt gegrillt oder sie sitzen einfach nur auf ihren Teppichen um zu reden, diskutieren oder am Meer zu fischen und das alles ohne Alkohol!!

Für heute haben wir genug gesehen, es wir noch eine defekte Hupe ersetzt die wir unterwegs gekauft haben und dann genießen wir den Abend und beobachten die Türken bei ihrem Feierabendlichen treiben. Es wird eine lange Nacht.

Sonntag, 17. April 2016
Istanbul

Eine eher laute und unruhige Nacht, es war bis 2:30 Uhr etwas los auf unserm Stellplatz aber wir liegen etwas länger im Bett. Es hat um 11 Uhr bereits 20° Grad als wir zu unserer heutigen Tour aufbrechen. Es geht in den asiatischen Teil von Istanbul mit dem BIG BUS Hop on-Hop off.

Über neues Museum am Golden Horn – Galata Brücke – in dem Stadtteil Karaköy – vor am Hafen der Touristik Lines wo die großen schiffe anlegen – am Modern Art Museum Ali Pasa – Dolmapace Museum und Palast (Valide Sultan Moschee) über die Bosphorus Brücke in den asiatischen Teil – zurück über die wodafon Arena – Gezi Park –Taksim Square – Kasim Pasa Stadion und Atatürk Brücke.

Es war wieder ein Erlebnis von unglaublichen Eindrücken alter Bauwerke, Moscheen, Parkanlagen und der Moderne Istanbuls. Da heute Sonntag ist belagern natürlich wieder tausende Türken die Rasenflächen der Parkanlagen und öffentlichen Plätzen um zu Picknicken oder Grillieren, natürlich sind auch viele unterwegs in der Stadt wo ein vorwärtskommen fast unmöglich geworden ist.

 

Wir haben Hunger und essen in einem der vielen Restaurants in den Gassen wo man zu günstigen und moderaten Preisen viele Speisen wählen kann. Für Heute ist Schluss. 

Freitag, 22. April 2016
Amasya – Hasacelebi

Nach frostiger Nacht bei 4° Grad und einem wunderschönen Morgen starten wir unsere Tour für heute in Amasya über TurkalTokatYdizeliSivasKangal bis Hasancelebi. Wir fahren entlang von Mandelu. Kirsch Plantagen entlang von hohen Gebirgszügen mit saftigen Grün in einer Höhe von 900 – 1200 Metern.

In Turkhan besuchen wir einen Markt mit Obst, Gemüse, Kleidung und vielen Haushaltsartikel. Wir überqueren den„Camlilebi Gec“ mit 1650 Meter auf dem noch Reste von Schnee zu finden sind und ab Sivas befahren wir eine Hochebene von 1250 bis 1350 m. mit kargem Bewuchs und vereinzelten kleinen Dörfer mit eher ärmlicher Struktur. Eine unglaublich beeindruckende Strecke, immer im Blickfeld hohe schneebedeckte Berge.

 

Vor Hasacelebi fanden wir schließlich eine kleine Raststättewo wir übernachten wollen. Wir wurden überschwänglich von den Wirtsleuten begrüßt und es begann ein lustiger Abend zu werden. Es wurden Lammkoteletten gegrillt und viel Schnaps getrunken, richtig lustige Wirtsleute mit einer Herzlichkeit wie sie nur hier zu finden ist. Auch Türkinnen ohne Kopftuchtrinken gerne Schnaps und das nicht zu wenig wie ich feststellen musste, aber in dieser Region wir es mit der Religion nicht so genau genommen. Lyi geceier, yarin görüsmek üzere. Gute Nacht bis Morgen.

Damlacik – Nemrut Dagi

Heute ist der Tag gekommen, wir sind an unserem Ziel dem Nerut Berg auch Götterberg genannt in Ost Anatolien angekommen. Die UNESCO ernannte diesen geheimnisvollen Berg zum Weltkulturerbe, er ist einer jener Orte, die man wenn möglich unbedingt besucht haben sollte.

Wir stehen mit unserem WOMO in 2100 Meter direkt vor dem überragenden Gipfel des östlichen Taurusgebirges. Der eigentliche Gipfel besteht aus einer 50 Meter hohem mit Steinen aufgeschütteten Grabstätte ein sogenannter Tumulus. Auf einem Plateau um die Grabanlage stehen mit bis zu 10 Meter hohe geheimnisvoll wirkende Skulpturen die auf einem Thron sitzen und mit dem Gesicht in Richtung Sonnenaufgang schauen. Auf beiden Seiten befinden sich je eine Ahnengalerie und ein Altar. Links und rechts der Skulpturen ist eine Löwe und eine Adlerstatue. Den Thron gegenüber ist ein quadratischer Feueraltar aus Steinblöcken. Das Grab wurde einstmals für den Kommangene König Antiochos I. errichtet. Diese seit zwei Jahrtausenden täglich Zeugen der schönsten Sonnenaufgänge und –Untergänge sind, eine Entdeckungsreise zur Kultur der Kommagene wert.

 

Derzeit haben wir etwas trübes Wetter guten Wind und keine gute Sicht aber es kann sich noch ändern. Wir nächtigen auf jeden Fall Heute hier oben auf dem Berg. Leider haben wir seit Istanbul kein Womo mehr gesehen und auch hier oben sind wir derzeit die einzigen Touristen. Um 18:00 Uhr marschieren wir los um auch bei leichter Bewölkungden Sonnenuntergang zu erleben. In 40 Min. ist der Aufstieg auf gut angelegten Tritten zu meistern. Die Götter erwarten uns, Antiochus, Commagene, Zeus, Apollo und Herakles. Nach einem Rundgang um den Tumulus und dem Sonnenuntergang begeben wir uns wieder auf den Abstieg um noch am Lagerfeuer zu Grillieren. Im Schutz der Götter werden wir wohl gut schlafen.

Neugierig geworden? Den komplette Reisebeschreibung, weitere Life-Berichte und viele Bilder gibt es auf der Internetseite von Peter und Monika Hehl: https://www.strolche.ch/ - Der Weg ist das Ziel.

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MISTIK CAMPING is cute and a cosy camp at the service of our precious guests since 1968 in the Kilyos....

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