Unser Halloween-Special: Ausflüge mit Gänsehautfaktor Deutschlands 6 schaurigste Orte

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von Freeontour

Unser Halloween-Special: Ausflüge mit Gänsehautfaktor Deutschlands 6 schaurigste Orte

Hexen, Gespenster, Vampire – an Halloween steigen allerlei düstere Gestalten aus ihrem verstaubten Grab. Zeit für ein paar Gruselgeschichten!

Die Kulisse sind unheimliche Orte in Deutschland, die den Besuchern die Schweißperlen auf die Stirn treiben. Vielleicht kreuzen Sie auf Ihren Reisen einen dieser Orte oder leben sogar in der Nähe? Dann steigen Sie aus und machen sich selbst ein Bild. Andererseits... nach diesem Artikel trauen Sie sich vermutlich nicht mehr!

Die Weilheimer Pestkapelle – wo der Teufel vorm Altar steht

Tief im Wald versteckt, zwischen den bayrischen Orten Weilheim und Haunshofen, liegt die Weilheimer Pestkapelle, ein wahrlich schauriger und gefürchteter Ort. Der Legende nach stritten sich die Bürger der genannten Dörfer um das Jahr 1250 ständig über den Besitzanspruch des soganannten „Hardt-Waldes“. Irgendwann wurde es dem Teufel zu bunt und er stampfte wütend mit seinem Huf auf dem Boden auf. Dabei hinterließ er das unheilvolle Teufelsmal auf einer Steinplatte.

Die Furcht war groß und schlichtete den Streit der Bürger. Zum Schutz vor weiterem Unheil errichteten sie eine Kapelle über dem Hufabdruck. Über die Jahrhunderte wurde die Kapelle immer wieder restauriert und zur Wallfahrtkirche mit eigenem Kreuzweg ausgebaut. Das Teufelsmal ist bisheute im Steinboden zu sehen.

Noch gruseliger wird die Geschichte allerdings, als zu Beginn des 18. Jahrhunderts die Pest in der Region ausbricht und unzählige Pestopfer unter der Kapelle begraben werden. In den Schreckensjahren, die durch Krankheit und Tod gezeichnet waren, erhing sich der Überlieferung nach eine verzweifelte Frau bei der Kapelle. Es heißt, ihr Geist spuke in Form einer „weißen Frau“noch immer des nachts hier herum und bringe die Menschen um den Verstand...

Spuk im alten „Schlosshotel Waldlust“ – Unheimliches hinter schöner Fassade

Es klingt wie der Anfang einer Drei-Fragezeichen-Folge, ist aber tatsächlich die Geschichte einesverlassenen Jugendstil-Hotels im Schwarzwald. Im „Schlosshotel Waldlust“ in Freudenstadt soll es seit Jahrzehnten spuken.

Das Hotel eröffnete bereits 1902 seine Türen. In den „goldenen“ 1930-er Jahren gingen Filmstars,betuchte Prominenz von Welt und sogar Sultane und Adelige ein- und aus. Davon zeugt noch dasprunkvolle Mobilar, das wie ein stummer Zeitzeuge unverändert hier schlummert. VerstaubteHimmelbetten, goldene Ohrensessel, rote Samtvorhänge, weiße Marmorsäulen... wer sich traut, das Hotel zu betreten, findet sich ein einer zugleich märchen- und schauderhaften Welt wieder.

Denn seitdem die „gute Seele des Hauses“, Adele B. (genannt „Adi“) im Jahr 1949 gewaltsam im Hotel zu Tode gekommen sein soll, gilt es als verflucht. Im zweiten Weltkrieg wurde es zu einem Lazarett umfunktioniert und viele verwundete Soldaten verstarben hinter der vermeintlich schönen Fassade des Hauses.

Nach dem Krieg ging das Hotel durch viele Hände, fand aber niemals wieder zurück zu dem Ruhm, den es einst genoss. Vielmehr berichteten Angestellte und Hotelgäste von übersinnlichen Erscheinungen.

Als das Hotel 2005 schließlich endgültig seine Pforten schloss, nahmen Wissenschaftler des „Instituts für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene“ den Spuk unter die Lupe und befragten ehemalige Angestellte und Gäste zu ihren Erfahrungen.

Die Erlebnisse waren haarsträubend: Berichtet wurde von Telefonanrufen aus unbelegten Zimmern,einem Bild Adis, das seinen Gesichtsausdruck ändert, von Fahrstühlen, Lichtern und elektronischen Geräten die sich verselbständigen, von plötzlicher Kälte, von Schreien trotz leeren Räumen, und vielem, vielem mehr.

Das Fazit der Wissenschaftler: „Das Haus bietet optimale Bedingungen für Wahrnehmungstäuschungen“. Ob es sich um eine Reihe merkwürdiger Zuäalle oder um echten Spukhandelt? Das werden wir wohl nie erfahren...

Der „Gespensterwald“ an der Ostsee

Die Natur erzählt bekanntlich finstere Horror-Geschichten. Was gibt es gruseligeres, als nachts in einem finsteren Wald unterwegs zu sein? Ganz einfach: Nachts im „Gespensterwald“ in Nienhagenan der Ostsee unterwegs zu sein.

Die salzige Meeresluft und der immer herrschende Wind haben hier ein bizarres Bild geschaffen. Rund 200 Jahre alte Bäume, einst normale Eichen, Buchen und Eschen, haben knorrige, gespenstische Gestalten angenommen. Die Stämme und Äste sind merkwürdig verdreht und kahl, die Wurzeln ragen wie Schlangen aus dem Boden.

Hin und wieder verliert einer dieser „Gespensterbäume“ den Halt und fällt zu Boden oder auf den Ostseestrand. Es ranken sich Mythen um den Wald, dass Menschen des Nachts niemals wiede rherausgefunden hätten. Tagsüber aber kann man sich getrost auf eine Entdeckungstour entlang der Rad- und Wanderwege begeben. Aber Vorsicht: Selbst im Sonnenlicht zeichnen die Schatten der unwüchsigen Bäume die seltsamsten Motive auf den Boden!

Der Riese im Nebel – das Brockengespenst

Es gab Zeiten, da kamen die Bewohner des Harzgebirges völlig verschwitzt und verängstigt vom „Brocken“, dem höchsten Berg Norddeutschlands, zurück und berichteten von einer mysteriösen Erscheinung: Am Horizont kam aus dem Nichts ein riesiger dunkler Schatten auf sie zu, der von einem hellen Lichtkranz umgeben war. Panisch suchten die Wanderer das Weite und der Mythos vom „Brockengespenst“ war geboren.

Im Jahr 1780 fand der Naturforscher Johann Esaias Silberschlag schließlich eine logische Erklärung für das Phänomen: Es handelt sich dabei um eine optische Täuschung, welche den eigenen Schatten durch eine Luftspiegelung auf ein Vielfaches vergrößert. Fällt der Schatten nicht auf eine feste Fläche, sondern auf Nebelschwaden oder Wolken, spiegelt er sich in unzähligen, winzigen Wassertropfen wider. Das kann unser Auge nicht erfassen und nimmt die Schattengröße viel größer wahr, als sie in Wirklichkeit ist. Kommt zusätzlich Sonne ins Spiel, entsteht der Lichterkranz um die Schattengestalt.

Der Brocken ist auch fest mit dem sagenumwobenen Hexentreff „Blocksberg“ verbunden. Goethe wählte in seinem Werk "Faust" diesen Berg als Schauplatz für eine Walpurgisnacht. Im April wird diese groß gefeiert. Nicht zuletzt erzählt die Tour „Harzer Hexenstieg“ von den Sagen der Region.

Der Harzer-Hexen-Stieg: ein märchenhaft-mystisches Wandererlebnis

Wollten Sie schon immer wissen, was den Harz so faszinierend macht? Warum er eine so magisch-geheimnisvolle Aura ausstrahlt?

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Flüsternde Moorlichter in Schleswig-Holstein

Das Domslandmoor bei Windeby ist bekannt dafür, dass immer wieder menschliche Überreste längst vergangener Zeiten auftauchen. Durch die sauerstofffreie Athmosphäre des Moors sind selbst Jahrtausende alte Moorleichen erstaunlich gut konserviert.

Wo ein Moor ist, sind natürlich auch Gruselgeschichten nicht weit. Vor allem im Mittelalter erzählten sich die Menschen von Moorlichtern (auch Irrlichter genannt). Diese traurigen Seelen der im Moor verstorbenen sollen hilflose Wanderer ins Moor locken, wo sie qualvoll verenden und ebenfalls zu Moorlichtern werden.

Eine „wahre“ Geschichte beschäftigte die Wissenschaft besonders: 1952 wurden nur wenige Meter entfernt voneinander zwei Moorleichen gefunden. Die Frau hatte kurz geschorene Haare, der Mann trug eine Augenbinde. Alles deutete auf einen mittelalterlichen Ehebruch hin, der in diesen finsteren Zeiten mit dem Tode bestraft wurde.

Erst rund 40 Jahre nach dem Fund kam heraus, dass sich das vermeintliche Pärchen niemals hätte begegnen können, denn zwischen ihren Lebzeiten liegen ganze drei Jahrhunderte. Und das „Mädchen von Windeby“ ist eigentlich ein Junge!

Nichts desto trotz sind die Leichen rund 2.000(!) Jahre alt und gemeinsam mit anderen Moorleichen im Archäologischen Landesmuseum auf Schloss Gottorf in Schleswig-Holstein ausgestellt.

20.000 Leichen im Keller – die Michaelskapelle

Wenn Sie denken, Sie haben „Leichen im Keller“, dann waren Sie noch nicht in der Michaelskapelle in Oppenheim. Die Knochen und Schädel von rund 15.000 bis 20.000 Totenstapeln sich hier im „Gebeinhaus“.

Sie stammen noch aus dem Mittelalter. Als Folge der Hungersnöte, Kriege und Seuchen mangelte es ab dem 14. Jahrhundert schlichtweg an Platz auf den Friedhöfen. Deshalb ließ man die älteren Skelette zwischen 1400 und 1750 nach einer gewissen Liegezeit auf dem Friedhof wieder ausgraben und in der Kapelle aufschichten.

Die Michaelskapelle ist das größte „Gebeinhaus“ in Deutschland. Interessierte können an Führungen in den Gewölbekeller teilnehmen.

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