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Träume werden wahr - Mit dem Nexxo auf Entdeckung der Insel Pag

Outdoor und Sport
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von Bürstner

Träume werden wahr - Mit dem Nexxo auf Entdeckung der Insel Pag

Marianne Müller ist mit ihrer Freundin Inge im Bürstner-Reisemobil unterwegs durch Europa und erzählt dabei von ihren Erlebnissen. Mit ihrem Nexxo gehen Sie weiter auf Entdeckung der kroatischen Insel Pag.

Wir sind den dritten Tag im Camping Village Simuni. Die Insel PAG gefällt uns besonders. So möchten wir dann auch den weiteren Teil der Insel sehen. Wir satteln die Hühner, packen die Kaffeemaschine ein, und Casima darf mal wieder bergauf und bergab. Steigungen bzw. Gefälle von 10% und mehr sind keine Seltenheit in Kroatien.

          

Gleich beim Abfahren von unserem Platz geht es schon richtig bergauf. Von Simuni, unserem aktuellen Domizil, fahren wir über Kolan Richtung Žigljen. Von Žigljen geht eine Fähre nach Prizna an die Magistrale. Wir wollen nicht Fähre fahren, sondern die Insel erkunden. Dazu gehört aber auch, dass wir den Fährhafen besuchen.

Da Fähren bekanntlich auf dem Wasser sind, müssen wir erst einmal wieder bergab, nicht ohne zwischendurch wieder bergauf und dann wieder bergab zu fahren. Es ist eine wirkliche Mondlandschaft, die Straße ist sehr gut, offensichtlich auch neu gemacht, und die Blicke in die Landschaft sind herrlich. Mir fällt dazu nur ein: Wohlauf in Gottes schöne Welt.

                                                     

                                                   

Morgen werden wir der Insel ADE sagen, aber vorher besuchen wir noch Novalje. Wir haben gelesen, dass uns so am ziemlichen "Ende der Welt" ein süßer kleiner Fischerort erwartet. Die Straße wird breiter, zwei Tankstellen, ein großes Einkaufszentrum, und dann fahren wir ins Zentrum. Das „beschauliche Fischerörtchen“ hat sich zum größten Ferienort der Insel gemausert, und ganz ehrlich, wir steigen noch nicht einmal aus. Ich zirkle unsere 7,50m Länge durch die engen Straßen, denn die sind ja geblieben, vorbei an Baggern und Baufahrzeugen, wieder den Berg hinauf, um den Ortskern zu umfahren. Dann machen wir den Versuch, den Ort von der anderen Seite anzufahren. Wir erreichen nacheinander die Parkzonen eins, zwei und drei, und nach dem alten Motto, was man für Geld nicht bekommt, bekommt man für mehr Geld, sind die Preise fürs Parken gestaffelt. Allerdings wird vor Juni nicht so wirklich kontrolliert, aber man weiß ja nie, ob nicht doch. Egal, noch eine Promenade wollen wir nicht, wir erklimmen wieder den Berg. Das natürlich mit der Kraft unseres 130 PS Motors. Es ist, wie es vor Jahrzehnten auf Mallorca praktiziert wurde: Von der Idylle über Bauwahnsinn irgendwann wahrscheinlich in die Pleite. Die Ferienwohnungen, die Häuser, es ist irrer Wahnsinn, was da alles gebaut wird. Bauen ohne Maß und Ziel, dann Leerstand der Objekte und die bekannten Ergebnisse. Zum Glück gibt es keine großen Bettenburgen und Hochhäuser. Wünschen wir den Kroaten, dass sie die Kurve noch bekommen. 

                                                    

Wir schauen noch Stara Novalje an, und auch hier begnügen wir uns mit einem Wendemanöver auf dem Parkplatz. Dennoch, wenn man in der Sonne braten will, dann ist man hier sicher richtig. Am Grill drehen sich die Schweine und Lämmer, auf dem Grill liegen die mehr oder weniger nackten Körper der sonnenhungrigen Ferienkinder allen Alters. Bei manchen wäre sicher etwas weniger nackt schöner, aber egal, jeder wie er bzw. sie es will. Wir fahren zurück, freuen uns von Herzen an der herrlichen Insel mit dem stahlblauen Meer. Wasser auffüllen, Bordtechnik startklar machen, einen Wein mit Blick auf das abendliche Meer, wir sind zufrieden und sagen gute Nacht.