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Spanien-Abenteuer 4: Whale-Watching in der Bucht von Gibraltar

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von FREEONTOUR und Journal International; Copyright Text und Bildrechte liegen bei Journal International, Firmm WhaleWatching, pixabay.com

Spanien-Abenteuer 4: Whale-Watching in der Bucht von Gibraltar

Die Wohnmobil Tour ins Hinterland von Spanien sorgt für einen abenteuerlichen Urlaub in Teil 4 unserer großen Spanien Serie.

Die Meerenge von Gibraltar sorgt aber auch unter dem Wasser für besondere Bedingungen: Das Nahrungsangebot ist in der nur 14 Kilometer breiten Meerenge vor Tarifa extrem reichhaltig. Deshalb tummeln sich hier die größten Populationen von Walen, Thunfischen und Delfinen in ganz Europa. Selbst Orcas finden sich hier immer wieder ein. Sie finden hier wunderbare Jagdgründe. Perfekte Voraussetzungen fürs Whale-Watching! Von der Existenz der friedlichen Meeressäuger wussten lange Zeit nur Tarifas Fischer. Sie begegneten ihnen auf der Jagd nach Thunfisch sehr häufig. Leider sind die Tiere durch die zunehmende Umweltverschmutzung stark gefährdet. Die Schweizer Stiftung firmm möchte die Menschen durch Aufklärung und reguliertes Whale-Watching sensibilisieren und so einen respektvolleren Umgang mit den Meeresbewohnern erreichen.

Spektakuläre Begegnungen mit Delfinen und Walen

Von April bis Oktober kann man die Forscher bei ihren täglichen Ausfahrten begleiten. Eilige buchen eine zweistündige Tour, um einen Blick auf die sanften Giganten zu erhaschen. Wer mehr Zeit hat, kann auch an einem einwöchigen Kurs teilnehmen und so die Wale und Delfine wie ihren Lebensraum in der Straße von Gibraltar besser kennenlernen. In den begleitenden Vorträgen erfährt man interessante Details über die bedrohten Tiere und den Ozean. Durch die Tatsache, dass die firmm-Boote respektvollen Abstand von den Tieren halten, kommt es immer wieder zu spektakulären Situationen. So berichtet ein Gast von seinem faszinierenden Erlebnis: „Da sahen wir, dass es nicht nur ein Tier war. Es waren zwei! … Nein drei, vier, unglaublich! Letztlich lagen neben uns mindestens sieben oder acht Pottwale in einer Sternformation, und von allen Seiten kamen große Tümmler und gesellten sich zu ihnen. Die Wale streckten immer wieder ihre Köpfe aus dem Wasser –  Human-Watching nennen sie das vielleicht …“ Wichtig: In der Meerenge von Gibraltar gibt es zum Teil große Wellen. Die Boote von firmm schaukeln teilweise gewaltig. Wer das nicht verträgt, sollte sich eine Tour eher sparen.

Mit dem Wohnmobil ins Hinterland Spaniens

Immer nur Sand und Strand wird selbst manch eingefleischtem Sonnenanbeter zu viel. Es wäre auch durchaus schade, das spannende Hinterland von Spaniens Süden links liegen zu lassen. So haben wir fünf Halbtagesausflüge für Sie zusammengestellt, die sich wunderbar per Wohnmobil oder Bus erreichen lassen. Am besten startet man vormittags und ist nachmittags wieder am Meer.

Valencianische Weinroute

Der vino valenciano, der Wein aus der Region um Valencia, hat derzeit in Spanien Hochkonjunktur. Wer das 13.000 Hektar große Anbaugebiet im Hinterland der Stadt persönlich kennenlernen und einige Tropfen verkosten möchte, lässt am besten das Wohnmobil stehen und steigt in den Vinobus der Ruta del Vino. Der bringt die Besucher bequem zu den Weinbergen und in eine lokale Bodega. Abfahrt samstags um 10 Uhr in der Calle Xativa in Valencia.

Granada und die Alhambra

Granada und die Alhambra sind nun wahrlich kein Geheimtipp mehr. Aber unvergleichlich. Und so gehören beide auch unbedingt auf unsere Liste. Der rund eineinhalbstündige Abstecher ab Almuñécar ist jede Fahrminute wert.


Die Altstadt Granadas auf dem Hügel Albaicin mit seinen weiß gekalkten und geraniengeschmückten Häusern und der Besuch der Alhambra auf dem Sabikah-Hügel, einem der schönsten Beispiele maurischer Kunst und seit 1984 UNESCO-Weltkulturerbe, sind ein Muss auf jeder Andalusien-Tour. Wichtig: möglichst schon lange vor dem Urlaub online Karten kaufen, sonst steht man vor verschlossenen Türen.

Canyoning im Naturpark

Für Abenteuerlustige, die sich nach der Wohnmobilfahrt mal so richtig austoben wollen, ist das vierstündige organisierte Canyoning in der Almanchares-Schlucht im Naturpark Sierras de Tejeda, Almijara y Alhama genau das Richtige. Ein knackig steiler Anstieg bis zum Dorf Canilla und zehn Abseilstellen über eine tiefe Schlucht treiben den Schweiß auf die Stirn und den Adrenalinspiegel in die Höhe.

Wanderung in der Axarquía

Die Axarquía in der Provinz Malaga ist eine leicht geschwungene Hügellandschaft, in der die bekannte Süßweintraube Moskatel angebaut wird und die sich wunderbar für aussichtsreiche Wanderungen anbietet. Eine besonders reizvolle, etwa dreistündige Rundtour beginnt im Dörfchen Frigiliana und führt teils auf schmalen Pfaden durch die enge Schlucht des Rio Higuéron. Anfahrt Infos zu dieser und weiteren Wanderungen gibt die Internetseite Wandern in Andalusien.

Andalusiens weiße Dörfer

Insgesamt 30 Orte zählen zu den malerischen pueblos blancos mit ihren weiß gekalkten Fassaden. Sehr lohnenswert ist die Tour, die am Rande des Naturparks Sierra Grazalema beginnt und über die Dörfer Algatocín, Benadalid und Atajate bis nach Benaoján und in die berühmte weiße Kleinstadt Ronda und deren spektakuläre Tajo-Schlucht führt. Sie ist bei Andalusien360 sehr gut als Tour „Von Cortes de la Frontera nach Ronda“ beschrieben.