Naturerlebnisse rund um Hamburg

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Naturerlebnisse rund um Hamburg

Tipps für Kurzausflüge mit Urlaubsgefühl rund um Hamburg abseits der üblichen Ausflugsziele

Raus in die Natur, aber bitte nicht dahin, wo alle sind? Im Bereich von Großstädten mag das auf den ersten Blick schwierig erscheinen. Auf den zweiten Blick gibt es aber auch hier oft lohnende Ausflugsziele, die sich wunderbar für Spaziergänge, kurze Wanderungen oder Fahrradtouren eignen und zumindest ein bisschen Urlaubsfeeling vermitteln. Freeontour stellt drei solcher Ziele rund um Hamburg vor. 

Tipp 1: Nordsee-Feeling in den Boberger Dünen

Um das Gefühl von Strandurlaub und Sand zwischen den Zehen zu bekommen, muss man nicht mal die Stadtgrenze von Hamburg überqueren: In den Boberger Dünen im Osten von Hamburg ist der Sand genau so fein wie an der Nordseeküste und noch dazu umgeben von einer Heidelandschaft mit abwechslungsreichen Wanderwegen. Es ist das letzte erhaltene Stück einer einst großen Landschaft mit Wanderdünen und steht heute unter Naturschutz. Für Kinder sind die sanften Hügel ein großer natürlicher Spielplatz, für Erwachsene ist es ein Ort zum Verweilen und Sonne tanken. Wer sich mehr bewegen möchte, findet hier auch eine sieben Kilometer lange Strecke zum Wandern oder Fahrradfahren. Die etwa 1,5-stündige Tour durch Birkenwald und über offene Felder führt an den verschiedenen Dünen und landwirtschaftlich genutztem Marschlandschaft vorbei.

Klar, der Seeblick fehlt und Möwen sieht man eher selten. Aber bei wärmeren Temperaturen kann man in den nah gelegenen Boberger See springen und die weiten Sandflächen in allen Richtungen rundherum machen das Gefühl vom Strandausflug fast perfekt. Wer die Augen schließt wird sich wundern, wie leise es in Hamburg sein kann: Nur die Güterzüge mit Containern aus dem Hafen sind manchmal in der Ferne zu hören - und das hört sich mit dem feinen Sand zwischen den Zehen schon fast so an wie Meeresrauschen. 

Anreise & Parken 

Ausgangspunkt: Boberger Dünenhaus, Boberger Furt 50
Parkmöglichkeit: Der Parkplatz an der Boberger Furt ist kostenfrei.
Höhenunterschied: Kaum
Anforderung: Keine besonderen, es gibt gut ausgebaute Wanderwege.
Anfahrt: Wer mit dem eigenen Fahrzeug anreist, findet Parkplätze an der Boberger Furt. Dort ist der Ausgangspunkt für die Wanderwege sowie ein Informationshaus. Aus Hamburg kann man auch mit S-Bahn und Bus oder noch besser mit dem Fahrrad in die Boberger Dünen gelangen. Hier gibt es Details zur Anreise zu den Boberger Dünen.  

Tipp 2: Seenlandschaft und Natur pur bei Hellbachtal 

Dass die Wälder und Seen bei Hellbachtal nicht von Menschen überrannt sind, ist eigentlich ein Rätsel. Weniger als eine Stunde von Hamburg entfernt liegt dieses große Naturschutzgebiet mit einem fast skandinavischen Flair. Ein Eindruck, der durchaus seine Richtigkeit hat, denn genau wie die Natur bei unseren Nachbarn im Norden wurde auch die Landschaft bei Hellbachtal von der letzten Eiszeit geformt und geprägt. Zwischen den drei Seen Lottsee, Krebssee und Schwarzsee sowie dem deutlich größeren Drüsensee gibt es mehrere, meist gut ausgebaute Wege zum Wandern oder Fahrradfahren. Abgesehen von ein paar Steigerungen am Anfang und Ende des Tals sind die Wege flach und für alle Altersklassen geeignet.

Die zwei Hauptstrecken mit zum Teil steilem Hang zum Wasser sind 11 Kilometer beziehungsweise 14 Kilometer lang. Es gibt aber auch viele Möglichkeiten, um die Tour durch die Kombination verschiedener Wege individuell anzupassen. Die Gemeinsamkeit aller Strecken ist die abwechslungsreiche Landschaft aus Wald, Wiesen und Moränenlandschaft. Das Wasser fließt wie ein roter Faden überall durch das Tal und ist in den Seen und Bächen immer präsent. Für die Pause zwischendurch gibt es entlang der Wege auch mehrere gut platzierte Holzbänke - perfekt für kleine Stärkung oder einfach nur, um die Ruhe der Natur zu genießen und die frische Luft, die nach Kiefernwald riecht, einzuatmen. Wer es lieber etwas sportlicher mag, kann sich auf den 19 Kilometer langen Tills Wanderweg begeben. Vom Ort Mölln aus führt er vorbei am Lütauer See und am Drüsensee hinein ins Hellbachtal und wieder zurück. 

Anreise & Parken 

Ausgangspunkt: Parkplatz Hellbachtal, nördlich von Güdow
Parkmöglichkeit: Am Parkplatz Hellbachtal, kostenfrei
Höhenunterschied: Höchster Punkt 35 Meter
Anforderung: Normaler bis gut ausgebauter Wanderweg mit leichten Steigungen
Anreise mit dem eigenen Fahrzeug: A24 Richtung Gudow. Von dort führt die Lehmrader Straße nach Norden bis zum Parkplatz Hellbachtal.

Tipp 3: Fahrradfahren unter Kirschblüten im Alten Land

Nicht nur im Frühling - aber besonders dann - sind Tagesausflüge mit dem Fahrrad zu empfehlen und kaum ein Platz in Norddeutschland kann mehr Frühling anbieten als das Alte Land. Mit über 10.000 Hektar ist die Region das größte Obstanbaugebiet Europas. Neben Millionen von blühenden Obstbäumen gibt es auch viele Möglichkeiten, um die Frühlingssonne zwischen malerischen Wiesen, Fachwerkhäusern und niedlichen Hansestädten zu genießen. Vor allem wenn die Kirschbäume die ganze Region im Frühling in einen weißen Blütenteppich verwandelt, lohnt sich der Ausflug und Alternativen gibt es viele. Wer nicht auf eigene Faust einfach ohne festes Ziel die Gegend erkunden möchte, hat mehrere Routen mit verschiedenen Themen zur Auswahl. 

Die Obstroute beispielsweise gilt als Klassiker und führt auf zwei Rundwegen über insgesamt 80 Kilometern quer durch das gesamte Alte Land. Die Strecke verläuft teils am Deich die Elbe entlang und teils im Schatten von Obstbäumen durch das Hinterland. Dabei passiert man die beiden Hansestädte Stade und Buxtehude mit ihren Kanälen, Fachwerkshäusern und interessanter Backsteinarchitektur. Besonders beliebt ist die Altländer Runde, die mit 18 Kilometern für jeden Fahrradfahrer gut zu meistern ist. Startpunkt ist Jork, die als heimliche Hauptstadt vom Alten Land gilt und vor allem im Frühling ein beliebter Ort für Hochzeiten ist. Weiter verläuft die Runde durch Obstfelder, über die schöne Klappbrücke Hogendiekbrücke und in den Ort Steinkirchen mit mehreren Gaststätten. Darüber hinaus gibt es mehrere andere Routen über kürzere und längere Distanzen. 

Anreise & Parken 

Ausgangspunkt: Je nach Tour verschiedene Ausgangsorte. Mehr Infos für jede Tour gibt es hier auf der Webseite der Tourismusorganisation Altes Land. 
Parkmöglichkeit: Je nach Tour verschiedene Möglichkeiten. Der Festplatz in Jork ist ein beliebter Stellplatz für Wohnmobile. Auf dem Stellplatz Grünendeich/Lühe steht man direkt am Elbufer mit Blick auf den Schiffsverkehr. 
Höhenunterschied: Hauptsächlich flaches Land
Anforderung: Große Auswahl an Touren für jedes Alter

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