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Muttertier und Pubertier mit dem LMC Breezer Lift unterwegs nach Norwegen

Outdoor und Sport
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von FREEONTOUR; Text und Bildrechte liegen bei Brigitte Eitler, be.punkt Internationale Kommunikation

Muttertier und Pubertier mit dem LMC Breezer Lift unterwegs nach Norwegen

Ein toller Erfahrungsbericht von Brigitte Eitler und Ihrem Sohn.

Ist das Fahren mit dem Reisemobil wirklich reine Männersache? Wie ist das so in einem Reisemobil ohne die fachliche Hilfe des anderen Geschlechts?
Wir, mein Sohn und ich, wollen das ausprobieren und begeben uns zum ersten Mal auf die für uns abenteuerliche Reise mit dem Wohnmobil.

Vom Süden Deutschlands geht es 650 km nach Sassenberg, wo wir unser Fahrzeug abholen. Mit jeder Menge Gepäck im VW-Bus eines Freundes fahren wir bei strömendem Regen los. Das Aquaplaning auf der Autobahn ist anstrengend und macht müde. Wie wird das nur mit einem 7,35 m langen Wohnmobil sein? Seltsame Gedanken machen sich breit.

In Sassenberg angekommen, erhalten wir eine Einweisung in das Wohnmobil. Bordelektronik, Wassertank, Abwassertank, Markise etc. – alles wird uns erklärt, und bei einer kleinen Probefahrt auf dem Betriebsgelände lerne ich das Automatikgetriebe kennen.
Unser Fahrzeug ist ein LMC Teilintegrierter "Breezer Lift" mit Längseinzelbetten im Heck und elektrischem Hubbett über der Wohnsitzgruppe. Länge: 7,36 m - Breite: 2,32 m - Höhe: 2,87 m. Zulässiges Gesamtgewicht: 3,5 t.

Schnell räumen wir alles aus dem VW-Bus in das Wohnmobil. Verstauen und alles sichern, das wollen wir später machen. Nach siebeneinhalb Stunden haben wir erst einmal Hunger. Nur, wo stellen wir das große Fahrzeug ab? Nach Sichtung einiger Parkplätze entschließen wir uns, das Fahrzeug in einer Seitenstraße abzustellen. Gar nicht so einfach, mit einem langen Fahrzeug in der Stadt zu parken.

Gut gestärkt fahren wir an einen Waldrand und verstauen unser Gepäck und die Vorräte. Glücklicherweise haben wir Waschkörbe nach Thema gepackt: Küche, Bad, Schlafen. Daher ist es einfach, die Dachstaukästen und den Küchenblock zu befüllen. Mein Sohn ist fasziniert von den vielen Staumöglichkeiten. Der Kühlschrank ist das Highlight. Hier ist Platz für alle Vorräte, die kühl gelagert werden müssen.
Wir bedienen nochmals die Bordelektronik, um zu klären, ob wir auch alles verstanden haben bei der Fahrzeugeinweisung. Mein 12-Jähriger checkt alles und erklärt mir ganz genau, wie alles funktioniert. Dann meint er, dass er sich für den Rest der Reise für die Technik an Bord verantwortlich erklärt. Wie war das nochmal mit „reiner Männersache“? In Wirklichkeit ist die Bedienung kinderleicht und die Führung durch die Bordelektronik sehr übersichtlich. Man kann nichts falsch machen. Das alles erzähle ich natürlich meinem selbsternannten "Chefelektroniker" nicht.

Wir fahren nach Hamburg. Dort wollen wir zwei Tage bleiben, bevor es weiter geht nach Dänemark zur Fährstation. Schnell zeigt sich auf der Autobahn, dass ich die einzige Wohnmobil-Fahrerin bin. Ich mag das Fahrzeug. Es ist trotz der Länge von 7,35 m und der Höhe von 2,99 m leicht und wendig. Ich traue mich, die LKWs zu überholen, und in kürzester Zeit sind das Wohnmobil und ich ein Team. Mein Copilot bedient das Navi. Alles einfach, meint er, alles easy!
Wir fahren auf den Naturcampingplatz Buchholz. Dieser liegt 30 min. von Hamburg entfernt. Ein wunderschöner Platz mit Natursee und vielen hochgewachsenen Bäumen. Die sanitären Einrichtungen sind blitzsauber und sehr gepflegt. Es gibt drei Waschhäuser, die man für die Dauer des Aufenthaltes mieten kann, wenn man nicht in die Gemeinschaftsduschen gehen möchte. Eine Rollstuhlfahrerin erzählt mir, dass sie das Waschhäuschen sehr praktisch findet, und auch die Gehwege sind eben, ohne Treppen, so dass sie sich hier ohne Hilfe prima bewegen kann.

Der Albtraum eines jeden Wohnmobilfahrers ist wohl das Ausnivellieren des Fahrzeugs auf dem Platz. Ich hatte schon während der Fahrt meinem Sohn Anweisungen erteilt. Die Keile müssen perfekt stehen, sage ich. Kein Thema, meint Junior, sonst fährst Du halt nochmals runter und nochmals hoch. Nein, sage ich, sonst kommen Nachbarcamper, und dann geht das Ganze los, und jeder weiß es besser! Und ich als Frau möchte natürlich perfekt auf die Auffahrkeile fahren. Es klappt auf Anhieb und ich freue mich. Wir machen uns in der praktischen Küche etwas zum Essen. Hier hat man an alles gedacht, sogar eine Dunstabzugshaube gibt es. Anschließend gehen wir zu Bett. Wir sind nun doch schon fast 1.000 km gefahren.
Nach zwei wunderbaren Tagen fahren wir los nach Dänemark. Je höher wir nach Norden kommen, desto stärker ist der Wind. Ich fahre langsam. Der Wind scheint mich von der Autobahn drängen zu wollen. Nach 7,5 Stunden kommen wir auf dem Campingplatz in Hirtshals an. Für mich ist es ein Stellplatz für die Wartenden, die am nächsten Tag die Fähre nach Norwegen nehmen wollen. Es stürmt und regnet in Strömen, so dass wir im Wohnmobil bleiben.

Der nächste Tag bringt orkanartige Stürme. Wir fahren zur Fähre. In der Warteschlange sagt man uns, dass einige Fähren nicht übersetzen wegen des schlechten Wetters. Doch unsere legt ab. Ich bin froh, möchte langsam in Norwegen ankommen. Ich reihe mich in die Wartestraße ein. Es ist eng. Nun überprüft der Fährmitarbeiter die Tickets und fragt mich, ob ich den Hauptgashahn geschlossen habe. Ich verneine und begebe mich an die Hecktür unseres Reisemobils. Der Abstand zum Nachbarn ist sehr gering, und ich komme mit meiner Hand nicht an den Gashahn. Ich bemerke, dass der Fahrer des Fahrzeugs neben mir ängstlich in den Rückspiegel sieht. Nur nicht anditschen, denke ich mir, das gibt Ärger. Ich rufe meinen Sohn zur Hilfe. Zu zweit schaffen wir es dann doch, den Gashahn zuzudrehen. Puh! Ich sehe, wie mein Parknachbar sich entspannt zurücklehnt.

Die Überfahrt ist sehr, sehr wellig! Wir sind allerdings beide seefest und uns macht das Geschaukel nichts aus. Nachdem eine Erkundungstour auf der Fähre scheitert (der starke Orkan zwingt uns zickzack von rechts nach links), begeben wir uns zu unseren Plätzen, denn mein Sohn möchte sein zweites Frühstück einnehmen. Sowie wir unsere belegten Brote auspacken, leert sich der Raum. Junior fragt, warum denn alle so plötzlich weg sind. Ich antworte: denen ist schlecht, und unser Salamibrot macht es nur noch schlimmer. Verdutzt schaut er mich an, zuckt mit Achseln und meint: wer nicht seetüchtig ist, hat auf einem Schiff nichts verloren und beisst genüsslich in sein Salamibrot.

Wir kommen mit 2 Stunden Verspätung an. Der Seegang hat dem Kapitän alles abgefordert.
An der Grenzkontrolle bleibe ich entspannt, lächle, und der Zollbeamte lässt mich freundlich nach Norwegen einfahren. Das Pubertier neben mir hält mir sodann eine Standpauke. Von wegen Einfuhrbestimmungen etc. Und was wir nicht alles dabei haben. Ich stimme ein Liedchen an und ignoriere das Geplapper. 

In Norwegen darf man so gut wie gar nicht schnell fahren. 70 km/Stunde sind die Realität, und ich verstehe nicht, warum. Wir fahren von Kristiansand an der Küste entlang Richtung Haugesund. Ich freue mich darauf, habe aber nicht bedacht, dass ich viele Wassertunnel fahren muss. Ich lasse mir natürlich nichts anmerken, drehe die Musik laut, jedes Mal, wenn es wieder bergab geht. Ein Tunnel ist besonders heftig. Keine Menschenseele unterwegs, ein Motorrad steht verlassen in einer Tunnelecke, ich möchte gerne raus, einfach raus, da sehe ich Licht, beruhige mich wieder, das Licht scheint blau, es wird immer blauer und ich finde mich in einem Kreisverkehr in einem Wassertunnel wieder. Jetzt bekomme ich eine Krise. Der kleine Kreisverkehr ist mit blauem Licht untermalt und über die Lichter sind, so sieht es für mich aus, Fischnetze gespannt. Ich denke nur noch an Raumschiff Enterprise. Ich fahre den Kreisverkehr mehrmals rund, denn ich kann nicht glauben, dass es ab hier nochmal runter geht. Wieviel kann ich ertragen? Sehr viel, denn ich nehme meinen kompletten Mut zusammen und fahre in den Tunnel Richtung Haugesund. Danach ist mir schlecht.

Wir schaffen es nicht vor 22 Uhr auf den Campingplatz und übernachten bei unserer Freundin Annette, die für die kommenden Tage unser Touristen-Coach sein wird. Annette ist Deutsche und lebt seit vielen Jahren in Norwegen.
Der nächste Morgen bringt Sonne, und wir fahren auf unseren Campingplatz Haraldshaugen.
Ich habe mich bereits per Email angekündigt. Plätze reservieren ist schwierig in Norwegen, da die meisten Campingplatzbesitzer schlechte Erfahrungen mit Reservierungen gemacht haben. Die Leute sind dann einfach nicht gekommen. Ich finde das ziemlich gemein und habe deswegen Annette vor unserer Abreise vorbeigeschickt, um unsere Ankunft zu bestätigen.

In einem Stellplatz-Atlas hatte ich gelesen, dass der Platz anscheinend nicht gut sei. Genau das Gegenteil sehe ich jetzt und überlege, dass es ja gar nicht so einfach ist, immer einen exakt aktuellen Camping-Stellatlas zu kreieren. Es kann sich innerhalb eines Jahres so viel ändern.
Zwei sympathische Männer, Adrian und John, die Inhaber, weisen uns ganz nach vorn auf einen Wiesenplatz direkt am Meer. Mein Junior flippt aus. Ich auch. Das, was wir hier sehen, ist einfach nur noch phantastisch. Wir sind ganz alleine, denn erst in der Nacht sollen die meisten Camper kommen, da in Haugesund das alljährliche Jazz-Festival stattfindet.

Noch müde von der Reise machen wir das Wohnmobil standfest und kochen uns etwas zu essen. Pubertier meint, für die nächste Zeit, also die nächsten Tage, würde er sich gerne in unser Schlafzimmer zurückziehen, um ein bisschen runterzukommen vom Schulstress! Außerdem sagt er, würde das Wetter schlecht werden. Und damit schließt er die Tür, die Wohn- und Schlafbereich trennt. In unserem LMC-Breezer ist das wunderbar gelöst. Mein Reich ist demnach die Küche und die Sitzgruppe - Klischees tun sich auf.

Ich merke nicht, wie es dämmert und der Abend sich nähert. Ich sitze in meinem nach hinten gestellten Cockpitstuhl in Relaxstellung und kann mich nicht satt sehen an der Schönheit dieser Natur.
Ich wache auf, sehe auf die Uhr, es ist sechs Uhr morgens. Ich bin im Cockpitstuhl eingeschlafen. Es war einfach zu bequem und gemütlich. Es regnet allerdings in Strömen, und man mag gar nicht raus gehen.

Die nächsten drei Tage verbringen wir ausschließlich im Wohnmobil. Wir haben alles: essen, trinken, Küche, Heizung, sanitäre Anlagen auf dem Campingplatz und Spülküche. Für bestimmte Nahrungsmittel, die in der Heckgarage sind, müssen wir auch nicht raus, denn wir bedienen uns von innen mittels einer Klappe der Dinge, die wir aus der Heckgarage brauchen.

Ich hätte nie gedacht, dass ich in wenigen Tagen meinen Stressfaktor bis auf Null herunterfahren kann. Das ist Camping, das ist Freiheit pur, das ist Unabhängigkeit, für mich der schönste Urlaub bisher.
Wir beschließen ganz spontan, dass wir hier bleiben für die nächsten eineinhalb Wochen. Außerdem ist da Annette, die uns ihre geführten Touren anbietet und uns immer mit dem Auto abholt.
Die kommenden Tage werden wir so viel über Norwegen erfahren, wie wir es noch nie auf einer anderen Reise erfahren haben.

Wir gehen zum Jazz-Brunch, wo es den für die Gegend bekannten Hering in allen Variationen gibt. Wir essen Rentierfleisch, welches mich an den Geschmack von Leber erinnert.
Wir sehen zum ersten Mal Walfleisch, welches wir nicht probieren.
Wir fahren nach Karmøy, in eine historische Landschaft mit Blick auf den Karmsund - die Meerenge, die in der Wikingerzeit "Nordwegen" - der Weg nach Norden - genannt wurde und dem Land seinen Namen gab.

Wir besichtigen die Olavskirche, die ca. 1250 errichtet wurde. Einer Sage zufolge ist das Ende der Welt gekommen, wenn der seitliche Bautastein die Kirchenwand berührt. Anscheinend sollen die Geistlichen nachts immer wieder kleine Stücke des Steins abgefeilt und abgeschlagen haben, um die Welt vor dem Untergang zu bewahren. Heute beträgt der Abstand 9,2 Zentimeter. Mein Sohn meint, die würden hier bestimmt immer noch feilen, und erzählt mir von seinen gelernten Themen in Erdkunde.

Wir besuchen das Wikinger-Museum in Avaldsnes. Im Museum erfahren wir den damaligen Glauben an die Götter wie z. B. Odin, und den langsamen Übergang in andere Glaubensrichtungen.
Im Freigelände sind Wikingerhöfe nachgebaut mit Langhaus, Feuerstellenhaus, Rundhaus und Bootshaus.
Nach der längeren Besichtigung sind wir froh, dass wir unser Reisemobil dabei haben, denn wir machen es uns gemütlich mit Essen und Trinken. Zu sechst finden wir Platz am Esstisch, die große Ablage in der Küche nutzen wir als Buffet.

Norwegens denkmalgeschützte Sommerstadt, Skudeneshavn, lockt uns an einem Sonnentag. Das idyllische Städtchen mit 130 weißen Häusern blühte im 19. Jahrhundert durch die Heringsfischerei auf.
Wir essen im kleinsten Café der Welt Waffeln. Bei uns würde man hierfür gar keine Konzession erhalten.

Im Museum Mælandsgarden, dem ältesten Haus von Skudeneshavn, erbaut 1818, sehen wir das Leben einer Familie in einem sogenannten Handelshaus, also Wohnhaus mit Gemischtwarenhandel und Poststelle. Fast meint man, eine Zeitreise zu machen. Alles authentisch eingerichtet: Küche, Wohnzimmer, Schlafzimmer, Dienstmädchenzimmer. Der junge Museumsführer sagt uns, dass alle Ausstellungsstücke auch zum Teil von Bewohnern des Städtchens für dieses Museum zur Verfügung gestellt wurden. Wir können uns nicht sattsehen. So viele Details und Kleinigkeiten, die doch zur damaligen Zeit ganz große Dinge für die Menschen waren. Das Untergeschoss des Museums zeigt die Handwerksberufe zur damaligen Zeit: Zahnarzt, Frisör, Fass-Bauer, Hering-Bearbeitung.
Und wir erfahren, dass das erste mechanische Nebelhorn von Ole Christian Hansen 1881 erfunden und patentiert wurde.

Wir machen zwei Tage Pause und laden die Campingplatzbesitzer und Annette mit ihrem Mann zum Grillen ein. Wir haben ja alles dabei. Steaks, Grillwürste, Bier, Wein......
Wir erfahren von Adrian und John, dass der Campingplatz Ende der 60er Jahre entstanden ist. Zur damaligen Zeit übernachteten hier die Saisonarbeiter der Heringsfischerei in Zelten.

Später, in den 80er Jahren wurden kleine Häuschen für die Arbeiter gebaut. Der Platz hatte viele Inhaber, die aber durch die Stadtverwaltung angehalten wurden, große Gewinne zu machen. Vor einem Jahr aber konnten die beiden den Platz erwerben und haben Tag und Nacht gearbeitet und alles neu gemacht. Der Campingplatz ist ganzjährig geöffnet. Man spricht Norwegisch, Englisch und Spanisch, es darf auch norsk gesnakkt werden.

Wer ohne Wohnmobil oder Zelt kommt, kann es sich in einem der 22 Holzhäuschen bequem machen und ein Wohnmobil oder Wohnwagen direkt am Campingplatz mieten.
Direkt am Campingplatz führt ein unbefestigter Wanderweg vorbei. Hier kann man stundenlang spazieren gehen.

Nach fast zwei Wochen in und um Haugesund fahren wir los zum Åkrafjord. Den berühmten Wasserfall wollen auch wir sehen. Außerdem kennt Annette dort Nina, die ebenfalls Touristik-Guide ist und mit uns eine Schiffsrundfahrt machen möchte. Wir fahren Richtung Nordwesten durch das Gebirge. Endlos ziehen sich die Pass-Straßen, und endlich kommen wir an. Sogleich gehen wir auf das Schiff zur Fjordrundfahrt. Vom Wasser aus sieht man wunderbar die Schönheit dieses Fjords. Mächtige Felsen, zum Teil begrünt, alte Häuschen, sehr eindrucksvolle Bilder. Dann kommen wir zum 612 Meter hohen Wasserfall, dem "Langfoss", einem der größten Wasserfälle der Welt. Unser Schiff fährt ganz nah ran, und wir dürfen das frische Wasser aus den Bergen probieren.
Zweieinhalb Stunden dauert die Rundfahrt, dann legt das Schiff wieder am Ausgangsplatz an.

Wir fahren zu Nina. Ninas Familie ist in der 11. Generation in der Landwirtschaft tätig. Das Gut liegt direkt am See. Dort sehen wir auch ein nachgebautes Wikingerschiff. Es ist alles idyllisch, ruhig, wie im Märchen.
Nina lädt uns zum Abendessen in ein renoviertes, ehemalig altes Gebäude aus dem 16. Jahrhundert ein. Sie bekommt viele Gäste zum Essen, sagt sie, neben den Touristen auch regionale Gäste, die hier Geburtstage etc. feiern. Das Essen besteht hauptsächlich aus Produkten der eigenen Herstellung. Ziegenkäse jeglicher Art, Gemüse, Früchte, Fisch.

Die Originalmauern des Gebäudes stehen alle noch. Früher war hier der Keller zur Lagerung von Nahrungsmitteln, und gleich nebenan zum Brot backen und zum Wäsche waschen.
Die Familie möchte ein Bauernmuseum auf dem Hofgut einrichten und sie planen auch fünf Stellplätze für Wohnmobil und Wohnwagen. Aber zunächst wird der große Parkplatz mit Reisemobil- und Caravanstellplätzen direkt am Wasserfall fertiggestellt. 2018 soll alles fertig sein. Dann dürfen sich alle Campingbegeisterte freuen, wenn Sie in der Nacht den "Langfoss" hören.

Am nächsten Tag heißt es Abschied nehmen. Wir fahren über die Berge nach Kristiansand zurück. Es gibt überall Campingplätze, Stellplätze, und Seen soweit das Auge reicht.

Unser Reisefazit: wir hatten noch nie einen so entspannten Urlaub, die Norweger sind ein sehr sympathisches und offenes Volk, wir wurden überall herzlich aufgenommen und vor allem: unser Zuhause, unseren LMC Breezer, den haben wir richtig lieb gewonnen. Ein Wohnmobil wie für uns gemacht. Praktisch in der Handhabung, raffinierte Details, beste Verarbeitung, modernes Interieur, leicht zu bedienen, leicht zu fahren, zuverlässig und sicher. Und: ein absolut frauen-taugliches Fahrzeug.

Weitere Informationen für Ihre Wohnmobil Reise finden Sie auf Visit Norway und im FREEONTOUR Portal.