Mit dem Wohnmobil zu spannenden Mountainbike-Trails reisen

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Mit dem Wohnmobil zu spannenden Mountainbike-Trails reisen

Rauf aufs Rad und rein ins Vergnügen

...und ist die passende Route erst gefunden, heißt es nur noch: Wohnmobil mieten, vollpacken, Räder auf die Halterung oder in die Heckgarage und los geht’s.

Guido Tschugg reizt diese Art des Reisens ganz besonders. Er zählt zu den weltbesten MTB-Fahrern im sogenannten Bikercross. 40.000 km legt der gebürtige Allgäuer jedes Jahr zurück – stets auf der Suche nach den besten Trails. Probleme wegen schlechten Wetters? Von wegen! Tschugg steckt den Schlüssel ins Zündschloss seines Sunlights und düst der Sonne hinterher. „Mit dem WoMo rein in die Natur und losfahren – das bedeutet Freiheit für mich“, sagt er.

Für alle, die wissen wollen, welche Touren man auf keinen Fall verpassen sollte, hat unsere Redaktion bei Tschugg und dem Mountainbike-Guide Daniel Schäfer nachgefragt. Das Ergebnis ist eine Auswahl von fünf Trails in ganz Europa. Ob man das erste Mal auf dem Bike sitzt oder schon ein erfahrener Crosser oder Downhiller ist, spielt keine Rolle. Die Empfehlungen der Experten bieten für jedes Niveau und jeden Geschmack etwas – von märchenhaften Landschaften in den Hochgebirgen Anatoliens bis zu bergigen Pisten auf der größten kanarischen Insel La Palma.

Video: Ganz schön staubig: die Mountainbike-Touren auf La Palma von Daniel Schäfer


Tour 1 – La Palma

Nicht nur fahrtechnisch ist es ein Abenteuer

Überblick: Ganz im Nordwesten der Kanaren liegt La Palma – die größte der sieben Inseln. Selbst im Winter wird es dort selten kälter als 20 Grad, und die Sonne scheint bis zu sechs Stunden täglich. Doch La Palma ist nicht nur deshalb ein Paradies für Mountainbiker. Mit ihrer schier endlosen Auswahl an Trails ist für jeden die passende Tour dabei. Ob staubige Sandwege, trockene Steinstraßen oder weiche Waldwege – wer auf La Palma unterwegs ist, kann sich auf ein besonderes Fahrerlebnis, atemberaubend schöne Natur und abgeschiedene Pfade freuen. Unsere Tour führt hinauf zum Roque de los Muchachos und endet am Passa Corte (2426 Höhenmeter). „Nicht nur fahrtechnisch ist es ein Abenteuer“, weiß Schäfer: Auf dem Weg nach oben durchquert man mehrere Klimazonen – aus den Subtropen auf Meereshöhe geht’s empor ins raue Klima des Hochgebirges.

Schwierigkeitsgrad:  ★★★★✫ (Fortgeschrittene)

Anreise: Mit dem Wohnmobil braucht man von Deutschland aus samt Überfahrt etwa 70 Stunden. Eine abenteuerliche, aber lohnenswerte Fahrt. In der Mitte der Insel liegt der Campingplatz El Pilar. Eine Genehmigung zum Übernachten erteilt das Umweltamt der Insel.

Los geht’s: Die 41 km lange Ostauffahrt beginnt in Santa Cruz de la Palma. Wer es gemütlicher mag, nimmt die Nordwestauffahrt. Von dort ist die Strecke 16 km lang. Verfahren kann man sich kaum, die Tour ist sehr gut ausgeschildert.

Wichtig: Die Luft auf der Fahrt ist zum Teil sehr trocken und warm. Deshalb sollte man ausreichend Wasser (mind. 2,5 l) mitnehmen. Ebenfalls wichtig: Ein Teil der Strecke gewährt einen spektakulären Blick auf die Küste von La Palma und lenkt viele Fahrer vom Weg ab. Vor allem weniger erfahrene Mountainbiker sollten vorsichtig sein.

Ausrüstung: Helm, Knieschoner, Handschuhe, Regenjacke

Highlights: Die La-Palma-Graja, eine heimische Krähenart. „Mit ihren roten Füßen und dem roten Schnabel ist sie kaum zu übersehen und manchmal recht frech“, so Schäfer. „Besonders dort, wo Touristen sie gern füttern.“

Tour 2 folgt...