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Mit dem Reisemobil von Lübeck über Rügen nach Usedom

Outdoor und Sport
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von Bürstner

Mit dem Reisemobil von Lübeck über Rügen nach Usedom

Während einer Woche hat Wolfram Britz mit einem Bürstner Nexxo die Küste von Lübeck bis Usedom bereist. Hier teilt er seine Tipps und Empfehlungen für einen schönen Urlaub an der Ostsee.

Nach einer kurzen Visite in Lübeck machten wir unseren ersten Übernachtungsstopp in Wismar. Zu unserer Überraschung war der Platz am Hafen sehr gut belegt. Wenige Gehminuten zur Innenstadt sowie gute Einkaufsmöglichkeiten zeichnen den Wohnmobilstellplatz aus. Achtung - immer genug Kleingeld ist notwendig da die Platzgebühr per Automat erhoben wird und dieser nur mit Münzgeld funktioniert. Nach einem Bummel durch die wunderschön hergerichtete Altstadt und einem tollen Fischbrötchen am alten Hafen machten wir uns auf den Weg nach Schwerin.

Schwerin hat einiges zu bieten als Landeshauptstadt von Mecklenburg Vorpommern liegt dies eingebettet in verschiedenste Seen was die Stadt an sich schon sehr reizvoll macht. Wir haben uns für den Wohnmobilstellplatz am Yachthafen entschieden welcher über sehr gute Sanitäre Einrichtungen verfügt und mit Plätzen direkt an der Hafenanlage wunderschön liegt. Da wir eine regnerischen Tag erwischt hatten entschlossen wir uns mit dem öffentlichen Bus (2 min vom Wohnmobilstellplatz entfernt) die Stadt zu erkunden. Das beeindruckende Schloss umgeben von dem Bundesgartenschaugelände inmitten von der Seenlandschaft beindruckte uns sofort.

Schweriner Schloss


Von Schwerin aus zog es uns nun an die See. Auf unserer Route besuchten wir das Kloster Bad Doberan und spazierten am Strand von Heiligendamm entlang. Über Rostock (unbedingt in Kogge einkehren) suchten wir neuen Wohnmobilstellplatz in Stralsund auf wo wir eine ruhige Nacht verbrachten. Der Stellplatz wurde erst im letzten Jahr eröffnet und verfügt über optimale Bedingungen. 

Nach einem reichhaltigen Frühstück zog es uns auf die Insel Rügen wo wir im Campingpark Altenkirchen einen Traumplatz direkt an der Küste fanden. Der Platz eignet sich gut um von dort aus die 8 km zum Kap Arkona mit dem Fahrrad zu bewältigen und dabei einen kleinen Abstecher nach Vitt einem kleinen Fischerdorf unternehmen. 

Den nächsten Tag verbrachten wir mit der Entdeckung von Prora was ein Größenwahnsinniges Project des dritten reiches war. Uber 4,5 km zieht sich ein Komplex welcher zum Teil verfallen ist direkt an der Küste. Das kleine Museum gibt einen Einblick in die Geschichte von Prora welche wir besuchten.

Im Nationalpark Jasmund wanderten wir durch Märchenhafte Wälder zum bekannten Königstuhl. Die Moorlandschaft mit Flora und Fauna in völliger Ruhe beeindrucken sehr. Nach einer weiteren Nacht besuchten wir noch Puttbus und das Jagschloss Granitz. Beide Orte beeindrucken mit wunderbaren Architektonischen Highlights und geben einen Eindruck wie die Fürsten sich ein leben auf Rügen vorstellten.

Tip: Nähe Puttbus das Restaurant Nautilus mit guten essen und spannender Einrichtung.

Usedom sollte unser letztes Ziel sein wo wir zwei Nuachte verbarchten.Die Sonnen Insel verwöhnte uns nur ein wenig, was den langen Sandstrandspaziergängen an den breiten Sandstränden jedoch nicht schadete. Getreu dem Motto der Ostsee es gibt kein schlechtes Wetter nur falsche Kleidung genossen wir auch dort schöne Tage. 

Strand in Usedom


Peenemünde mit der Geschichte der V2 und viel Natur ist genauso zu empfehlen wie Ükkeritz wo wir nicht den ehemals größten Campingplatz mit allerlei Angebot an der Ostsee bevorzugen sondern den etwas ruhigeren Naturcampinglatz mit im Stadtteil Stagniess als Geheimtipp am Hafen entdeckten.

Tipp: Cafe Knatter mit tollem Ambiente und super Küche.


Resümee: Die Ostsee ist ein tolles Reiseziel mit allerlei Angebot bei gutem und schlechtem Wetter. Die Stellplätze bewerten wir alle mit gut angelegt und erreichbar.