Kultur & Kulinarik um den „Blocksberg“

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Kultur & Kulinarik um den „Blocksberg“

Den winterlichen Harz erleben

Im Winter umgibt den Harz mit seinen verschneiten Tannenwäldern eine friedliche Romantik. Hier herrscht die größte Schneesicherheit Norddeutschlands und Freunde des Wintersports können sich auf gut erschlossene Pisten, Loipen und Wanderwege freuen. Einen Grund zur Freunde hat aber auch der Gaumen, denn im Harz finden sich einige hervorragende Gourmet-Restaurants mit Michelin-Sternen. Eine Fahrt mit der historischen „Brockenbahn“ und ein Besuch in den hübschen Fachwerk-Städten sind ebenfalls ein Muss. Tauchen Sie mit uns ein in die Winter-Welt des Harzes:

Von Goethe, dem Blocksberg und Hexen

Um den Brocken, der mit seinen 1.141 Metern der höchste Berg im Mittelgebirge Harz ist, ranken sich viele Mythen und Legenden. Der naturverliebte Goethe war seinerzeit ganz vernarrt in die Berglandschaft im Norden. Den Brocken bestieg er gleich dreimal, was damals - ohne ofizielle Wanderwege - noch wahrhaftig abenteuerlich war. Die ungefähre Route des Dichters und Denkers kann man heute auf dem Goethe-Wanderweg nachlaufen. Wenn Sie dem Poeten auf weiteren Wegen folgen möchten, empfehlen wir die deutsche Goethestraße.

Später tauchte der Brocken als „Blocksberg“ und Schauplatz der sagenumwobenen Walpurgisnacht in Goethes Werk Faust auf, was ihm bis heute eine mystische Faszination verleiht. Auf dem „Harzer Hexenstieg“ kann man auf den Pfaden der Hexen wandern. 

Genuss und Kultur in der „bunten Stadt“ Wernigerode

Wernigerode, dank seiner farbenfrohen Fachwerkhäuser auch „die bunte Stadt am Harz“ genannt, ist ein kultureller wie kulinarischer Höhepunkt im Harz. Das Städtchen schaut auf eine fast tausendjährige Geschichte zurück. Ein Blickfang ist das Schloss Wernigerode, das auf einer Anhöhe über der Stadt liegt und in dem sich heute ein Museum für Kunst- und Kulturgeschichte befindet.

Auch das über 500 Jahre alte Rathaus mit seinem gemütlichen Ratskeller ist ein Wahrzeichen der Stadt. Ein empfehlenswertes lokales Gericht ist „Klöße, Birnen und Speck“. Das einstige „Arme-Leute-Essen“ wärmt im Winter Leib und Seele. 

Staunen kann man über das „Schiefe Haus“ in Wernigerode, das seinem Namen alle Ehre macht: Mit einer Neigung von sieben Prozent ist es fast doppelt so schief wie der Turm von Pisa. Im Inneren des ungewöhnlichen Hauses beleuchten verschiedene Ausstellungen die Geschichte der Stadt.

Von Wernigerode aus fährt die nostalgische „Brockenbahn“ zum Gipfel des Berges. Eine Fahrt mit dieser rund 100 Jahre alten Dampflokomotive ist ein einmaliges Erlebnis. An den Wochenenden können Sie sogar in historischen Museumswagons reisen, die mit ihrer plüschigen, lila-roten Einrichtung an längst vergangene Zeiten erinnern. Im Winter blicken Sie auf verschneite Berglandschaften, Wälder und Täler.

Gaumenschmaus im Restaurant „ZeitWerk“

Kommen wir nun zum kulinarischen Teil: In Wernigerode befindet sich eines der besten Restaurants im ganzen Harzgebirge. Die Rede ist vom „ZeitWerk“, welches sich mit einem Michelin-Stern brüsten kann. 

Die Inspektoren vom Michelin Guide sagen: „Die Menüs im ZeitWerk sind innovativ und mit Zutaten aus regionaler Herkunft gekocht. Ein Menü – viele kleine Gänge. Ausgesuchte Produkte aus der Region werden im ZeitWerk sehr durchdacht, kreativ und finessenreich zu reduzierten, geradezu puristischen Speisen zusammengestellt – jung und erfrischend – trendiges Ambiente und charmant-legerer Service.“ Na, wenn das nicht verlockend klingt!

Küchenchef und Inhaber Robin Pietsch und sein junges Team erhielten für ihr einzigartiges Konzept aber nicht nur einen Stern im Michelin Guide, sondern auch „sieben Pfannen“ vom Gusto-Führer und etliche weitere kulinarische Auszeichnungen, unter anderem vom Schlemmer-Atlas, dem VartaGuide und Gault & Millau.

Nicht nur die kreative Küche und der sympathische Service machen das „ZeitWerk“ zu etwas Besonderem, sondern auch der gemütliche Wohnzimmer-Flair im Restaurant. Übrigens: Wenn Sie etwas von den großen Köchen lernen möchten, können Sie an einem der Kochkurse teilnehmen. Generell gilt beim ZeitWerk: Reservieren Sie frühzeitig, denn es hat sich schnell herumgesprochen,dass man hier so überaus gut schlemmen kann.

Mit der Brockenbahn nach Schierke

Die Brockenbahn bringt Bergfreunde in einer Stunde von Wernigerode an den auf rund 600 Meter gelegenen Ort Schierke. Im Winter warten hier rund 40 Kilometer Langlauf-Loipen, zahlreiche schöne Winterwander-Wege und vier Rodelhänge. Ein Bus bringt Sie in nur 15 Minuten ins Skigebiet am Wurmberg. Mehr zu den Wintersportgebieten im Harz erfahren Sie hier (6).

Der „Schierker Feuerstein“, ein herber Kräuter-Halb-Bitter aus dem Harzer Ort, hat Berühmtheit erlangt. Im Jahr 1908 mixte der Apotheker Willy Drube aus verschiedensten heimischen und fremdländischen Heilkräutern einen „Zaubertrunk“ gegen Magenbeschwerden. Die Geburtsstunde des „Schierker Feuersteins“ hatte geschlagen. Die genaue Rezeptur ist natürlich ein streng gehütetes Familiengeheimnis, doch wird der Kräuter-Halb-Bitter noch immer nach dem Original-Rezept hergestellt. Am besten trinkt man den„Schierker Feuerstein“ nach einer deftigen Mahlzeit in den urigen Berg- oder Waldgaststätten. 

Hoch hinaus – auf dem Gipfel des Brockens

Von Schierke aus ist es nicht mehr weit auf den Gipfel des „Blocksberges“. Der Ort ist die letzte Station, bevor die Brockenbahn bis ganz hinauf auf den Berg fährt. Von hier oben genießen Sie eine atemberaubende Aussicht auf den winterlichen Harz.

Auf dem Berggipfel können Sie Naturphänomene wie das plötzliche Auftreten von Nebelschwaden und Wetterumschwünge noch hautnah miterleben. Wanderer erzählten sich früher vom „Brockengespenst“ – einem riesigen bedrohlichen Schatten, umgeben von einem Lichtkranz, der den Menschen plötzlich wie aus dem Nichts erschien.Tatsächlich beruht diese Erscheinung auf einer natürlichen Luftspiegelung, die den eigenen Schatten um ein Vielfaches vergrößert. Damit es zu dem seltenen Phänomen kommt, müssen allerdings mehrere natürliche Faktoren zusammentreffen – selbst die meisten Einheimischen sind dem Brockengespenst noch nicht begegnet.

Weitere Tipps für einen Aufenthalt im Harz

Von Ende Januar bis Mitte Februar findet der „Harzer Kulturwinter“ mit besonderen Veranstaltungen statt. Viele Führungen, wie durch die Altstadt von Wernigerode, durch die Karsthöhle „Heimkehle“, die Iberger Tropfsteinhöhle oder Besucherbergwerke, werden zu dieser Zeit angeboten. Auch Theateraufführungen und Musiknächte kann man erleben. Mehr dazu finden Sie auf der Tourismus-Seite des Harzes.

Der Harz bietet unzählige Aktivitäten. Einen Besuch lohnen auch ...
– der Nationalpark im Harz mit seiner interessanten Flora und Fauna; unter anderem leben hier Luchse und Wildschweine
– die beiden Restaurants „Bohlenstube“ und „Forellenstube“ verfügen ebenfalls über Michelin-Sterne und verwöhnen den Gaumen vom Feinsten. 

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