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Kulinarische Sternstunden, Lübeck und Travemünde

Outdoor und Sport
freeontour
von Lübeck und Travemünde Marketing GmbH und FREEONTOUR; Copyright Text und Bildrechte liegen bei Lübeck und Travemünde Marketing GmbH, weitere Bilder der Deutschen Zentrale für Tourismus e.V. und dem Deutschen Weininstitut

Kulinarische Sternstunden, Lübeck und Travemünde

„Butter bei die Fische“ heißt es für alle Camper, die die kulinarischen Highlights und Köstlichkeiten sowie Veranstaltungen rund um das Thema Genuss in Lübeck und Travemünde erleben möchten. Planen Sie Ihre Reise durch die Hansestadt mit ihren verwinkelten Gassen und Gänge, den alten Kaufmannshäusern und das weltberühmte Holstentor sowie die sieben Türme der Altstadtinsel. Denn Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude!

Es gibt viele Gründe, nach Lübeck zu reisen. FREEONTOUR läd zur kulinarischen Sternstunde ein. Lübeck, die Königin der Hanse, wurde im Jahre 1143 als erste „abendländische Stadt an der Ostseeküste” gegründet und hat einen exemplarischen Charakter für die hansische Städtefamilie im Ostseeraum. Mittelalterliches Ambiente und kulturhistorische Sehenswürdigkeiten bestimmen noch heute das Stadtbild und erinnern an die große Vergangenheit als freie Reichs und Hansestadt. Teile der Altstadt wurden in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.


© Lübeck Panorama - Maehlenteich mit Dom - Fotonachweis LTM - Uwe Freitag

In Lübeck leuchten die Sterne nicht nur am Himmelszelt über den 7 Türmen, sondern auch in den drei Gourmetrestaurants in Lübeck und Travemünde. Hier verwöhnen Sterneköche ihre Gäste mit kulinarischen Kreationen auf höchstem Niveau und verführen sie zu außergewöhnlichen Gaumenfreuden.

Das COLUMBIA Hotel Casino Travemünde setzt mit seinem Restaurant kulinarische Akzente, um Sie mit Spitzengastronomie auf höchstem Niveau zu verwöhnen. Maître de Cuisine Thomas Macyszyn setzt dabei ganz auf die französische Küche als Fundament seiner Kreationen. Mit viel Kreativität verleiht er seinen traditionellen Gerichten immer wieder ein neues Gesicht, ohne dabei den Geschmack des Urprodukts zu verfälschen. Seit November 2011 reiht sich Thomas Macyszyn in die Liga der Sterneköche ein und wurde bis heute für seine hochqualitative Arbeit drei Mal in Folge mit einem Michelin Stern ausgezeichnet.

 
© Deutsche Zentrale für Tourismus e.V.

 Für das Jahr 2015 wurden die kulinarischen Leistungen des sympathischen Spitzenkochs von den namhaften Gourmetfibeln mit Höchstwertungen honoriert: Der "Gusto" verlieh ihm 9 von 10 Pfannen und kürte ihn zum „Koch des Jahres“, die Testesser des Gault Millau belohnten sein gastronomisches Talent mit 16 von 20 Punkten.
Restaurant
Mi.–So. 18.00–23.00 Uhr,
Mo. und Di. Ruhetag

Seit dem 11. April 2014 verwöhnt Sternekoch Dirk Seiger die Gaumen der Gäste des „Buddenbrooks“ im A-ROSA Travemünde. Nach fünf erfolgreichen Jahren trennen sich damit die Wege des Gourmetrestaurants und seines bisherigen Chefs Christian Scharrer, der zuletzt einen zweiten Michelin-Stern für das Fine Dining Restaurant erkocht hatte. Der Wechsel an der Spitze des „Buddenbrooks“ fällt zusammen mit einer Neuausrichtung der A-ROSA Gastronomie: „Wir wollen in unseren Spitzenrestaurants weiterhin auf hohem gastronomischen Niveau arbeiten, dabei aber offener und lockerer werden“, erklärt A-ROSA Geschäftsführer Horst Rahe. 
„Die Wünsche unserer Gäste stehen für uns an erster Stelle.“ Darüber hinaus setzt das „Buddenbrooks“ auf einen Service, der Genießern die Scheu vor der Spitzengastronomie nehmen soll. Noch mehr als bisher wird die Küche außerdem auf nachhaltige Rohstoffe aus der Region setzen.
Buddenbrooks Restaurant
Di.–Sa. 18.30–22.00 Uhr,
So. und Mo. Ruhetag

    
  © Buddenbrookhaus zu Travemünde- Fotonachweis: Die   LUEBECKER MUSEEN


© Buddenbrookhaus zu Travemünde - Gaetterzimmer -Fotonachweis: Die LUEBECKER MUSEEN

In einem der stilvollsten und sehenswertesten Patrizierhäuser in der Lübecker Altstadt bittet Sternekoch Roy Petermann in seinem Restaurant „Wullenwever“ zu Tisch. Der Kochkünstler verzaubert seine Gäste mit köstlichen, fantasievollen Speisen und setzt je nach Saison kreative Schwerpunkte. Dabei hat eines Tradition: leichte, moderne Küche präsentiert in gepflegter und vor allem entspannter Atmosphäre. So viel Können wird auch international anerkannt: mit 17 Punkten im „Gault Millau“ und mit einem Stern im renommierten Restaurantführer Guide Michelin.
Restaurant Wullenwever
Di.–Sa. ab 19.00 Uhr,
So. und Mo. Ruhetag

Die Schiffergesellschaft – Wo die Kapitäne ihren "Klönschnack" halten

Eines der schönsten mittelalterlichen Gebäude Lübecks ist die Schiffergesellschaft (Breite Straße 2), die "klassischste Kneipe der Welt". Die Räume des ehemaligen Amts- und Versammlungshauses der Schiffer und Segelmacher werden heute größtenteils als Restaurant genutzt und sind von der Schiffergesellschaft verpachtet. Die Vereinigung der Schiffer selbst, die nur Kapitäne aus dem Lübecker Bereich mit dem Patent für Große Fahrt aufnimmt, hat jedoch ihre gemeinnützige Zielsetzung behalten. Die Pachteinkünfte werden satzungsgemäß verwendet für die Unterstützung bedürftiger Schiffer und Schifferwitwen, für die Zahlung eines sogenannten Tabakgeldes als Altersbeihilfe, für die Bereitstellung mietfreier Wohnungen für Schifferwitwen und nicht zuletzt für die Pflege des denkmalgeschützten Hauses.


© Viermastbark Passat in Travemmuende - Abendstimmung - Fotonachweis LTM - Uwe Freitag

Zur einmaligen Atmosphäre der Räume tragen die vielen Erinnerungsstücke aus früheren Jahrhunderten bei, die die Seefahrer nach Lübeck mitbrachten. Ein besonderer Schmuck ist der riesige, 431 Pfund schwere Kronleuchter, den die Älterleute der Schiffergesellschaft im Jahre 1655 für 434 Kurantmark gießen ließen. Das Haus der Schiffergesellschaft ist auch heute nicht nur eine Touristenattraktion. Die traditionsbewußten Kapitäne der Vereinigung halten nach wie vor ihre Versammlungen und Sitzungen dort ab und treffen sich jeden Dienstag zum "Klönschnack" an ihrem Stammtisch.

 
© Fischereihafen Travemmuende, LTM - Liquid Photography

Lübeck und das Marzipan
Zur Geschichte des Lübecker Marzipans vom Fürstenkonfekt zur Konsumware

Wer an Lübeck denkt, der denkt fast immer auch an Marzipan. Denn so ist das nun einmal: Die Liebe geht durch den Magen. Um die Herkunft des Marzipans ranken sich die unterschiedlichsten Geschichten. Am beliebtesten ist diese: Um 1407 wütete in Lübeck eine Hungersnot. Es gab kein Korn mehr. Da trug der Senat den Bäckern auf, aus den in den Speichernlagernden Mandelvorräten ein Brot herzustellen.

Heute gibt es in der Hansestadt Lübeck mehrere große Firmen, die Lübecker Marzipan herstellen und in die ganze Welt exportieren. "Lübecker Marzipan" muss nicht nur in Lübeck hergestellt sein, es entspricht auch den besonders hohen Anforderungen, die sich die Lübecker Hersteller selbst auferlegt haben.

Im weltbekannten Marzipan-Haus „Niederegger“ lässt sich neben dem seit 1806 bestehenden Café und der Marzipan-Verkaufsausstellung auch die Geschichte dieser geheimnisvollen Köstlichkeit erkunden: Der Marzipan-Salon im 2. Obergeschoss des Hauses nimmt den Betrachter in einer attraktiven Dauerausstellung mit auf die lange Reise, die die Mandel-Zucker-Spezialität in vielen Jahrhunderten von ihren orientalischen Ursprüngen bis in die Hansestadt an der Trave zurückgelegt hat.

Der Marzipan-Salon kann täglich zu den Öffnungszeiten des Cafés (Mo - Fr. 09.00 Uhr – 19.00 Uhr, Sa. 09.00 Uhr – 18.00 Uhr, So. 10.00 Uhr – 18.00 Uhr) besucht werden. Der Eintritt ist frei.

Französischer Rotwein gibt als Lübecker Rotspon Rätsel auf

Die Anfänge des Lübecker Rotweinhandels gehen auf das 13. Jahrhundert zurück. Damals kamen die ersten Koggen der Hanse an die französische Westküste und brachten Bordeaux-Weine mit. Bedeutung gewann der Weinhandel jedoch erst 1530, als der Lübecker Kaufmann Thomas Bugenhagen der Überlieferung nach als erster begann, Rotwein im größerem Maße einzuführen. Er soll seinen Lagermeister beauftragt haben, den Wein reifen zu lassen, "damit seine guten Eigenschaften sich voll entwickeln und der Wein nicht laut und heftig, sondern fröhlich und gesellig macht".


©  Weingenuss in der Weinbar DWI

Seit dieser Zeit, und verstärkt vom 17. Jahrhundert an, wird französischer Rotwein in Lübeck "veredelt". Die erstaunliche Qualitätsverbesserung als Folge der Lagerung in Lübecker Weinkellern wurde zuerst im Jahre 1806 durch französische Offiziere erkannt. Nachdem Napoleons Armee die Stadt Lübeck besetzt hatte, fanden die Offiziere, dass ihnen der Bordeaux aus Lübecker Weinkellern erheblich besser mundete als daheim.

Man wollte der Sache später auf den Grund gehen. In Bordeaux wurden die gleichen Weine in mehrere Fässer abgefüllt. Einige blieben in Bordeaux, andere wurden nach Lübeck gebracht und dort eingelagert. Nach einer angemessenen Zeit der Reife und Lagerung ergab eine Weinprobe, dass die französischen Offiziere sich nicht geirrt hatten. Eine Erklärung dafür gibt es allerdings bis heute nicht. Man kann nur vermuten, dass das Lübecker Klima und damit die Temperatur in den Lübecker Weinkellern dem Bordeaux besser bekommt.

    
    © Weingenuss in der Weinbar DWI

Woher nun aber der Name Rotspon? "Spon ist der niederdeutsche Ausdruck für "Span" - Holzspan. Rotspon war also ursprünglich Rotwein aus Holzfässern. Der mecklenburgische Mundart - Dichter Fritz Reuter, selbst ein Freund des Lübecker Rotspon, sorgte mit seinen humorvollen Versdichtungen dafür, dass die Bezeichnung "Rotspon" in ganz Deutschland bekannt wurde.

Die kommenden Veranstaltungstipps im Sommer :

20. WeinSommer Lübeck
09-06. - 12.06.2016
Zum 20. Mal präsentieren die Rheinland-Pfälzischen Winzer auf dem Koberg über 300 Weine, Sekte und Spezialitäten aus ihren Anbaugebieten. Inzwischen hat der WeinSommer einen festen Platz im Terminkalender der Weingenießer aus Lübeck und Umgebung. Diese freuen sich auf ihren Stammwinzer und jährliche Neuentdeckungen. „Wein erleben und genießen“ ist an den vier WeinSommer-Tagen garantiert, mit täglich wechselnder Live-Musik und Attraktionen rund um das Thema Wein. Ort: Koberg
Veranstalter: Das Team – Agentur für Marketing
Mehr Infos: www.weinsommer.de/Lübeck

Lübecker Fisch- und Heringstage
Anfang Juni 2016
Der einstige „Arme-Leute-Fisch“ Hering war es, der die Hansestadt reich machte. Traditionell werden die Gäste im Herzen der Lübecker Altstadt bei einem guten Glas Wein mit leckeren Fischgerichten verwöhnt. Eingerahmt von einem bunten Live-Musik-Programm erleben die Besucher ein entspanntes Fest in sommerlicher Atmosphäre.
Ort: Markt

Veranstalter: Niehuesbernd GmbH


© Travemünder Fischerfest, LTM - Annette Ritter

Kontaktadresse für Besucher:
Lübeck und Travemünde Marketing GmbH,
Welcome Center, Holstentorplatz 1,
23552 Lübeck
www.luebeck-tourismus.de,
info@luebeck-tourismus.de
Tel. +49 (0)451-88 99 700,
Fax +49 (0)451-4091-992
                           

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