Genusstour an der Römischen Weinstraße - Mosel

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Genusstour an der Römischen Weinstraße - Mosel

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Genusstour an der Römischen Weinstraße - Mosel

Per Wohnmobil Highlights an der Römischen Weinstraße entdecken und erlesene Tropfen genießen - herbstlicher Kurztrip an die Mosel

Die Römische Weinstraße ist zwar nur rund 50 Kilometer lang, eignet sich aber dennoch hervorragend für einen Kurzurlaub oder ein verlängertes Wochenende mit dem Wohnmobil. Perfekt für alle, die nicht nur fahren, sondern vor allem entschleunigen, genießen und entdecken wollen. Denn hier locken - nicht nur im Herbst -  Panoramawanderwege oberhalb der Weinberge, langgedehnte Fahrradtouren am Flussufer, historische Sehenswürdigkeiten, idyllische kleine Moselorte und natürlich eine riesige Auswahl an Weinproben, Gasthöfen und Weingütern. Freeontour stellt eine Auswahl an Highlights entlang der Römischen Weinstraße vor. 

Wo liegt die Römische Weinstraße? 

Die Römische Weinstraße schlängelt sich zwischen Schweich wenig nördlich von Trier und Trittenheim südlich von Bernkastel an der Mosel entlang und lädt dabei mit insgesamt 19 malerischen Orten zu Erkundungstouren und Genusserlebnissen ein. Seit die Römer hier vor mehr als 2.000 Jahren die ersten Weinreben pflanzten, haben der Wein und der Weinanbau das Leben der Menschen in dieser schon fast mediterran anmutenden Region geprägt. Entsprechend folgt die Römische Weinstraße auch heute noch teilweise den alten römischen Versorgungsstraßen, die parallel zum Fluss angelegt waren. Landschaftlich prägend sind hier im Tal der Mittelmosel steile Weinberge mit künstlich angelegten Terrassen und deren Schieferböden. 

1. Station: Start in Deutschlands ältester Stadt Trier 

Auch wenn Trier nicht direkt zur Römischen Weinstraße gehört: Wer ohnehin in der Nähe ist, sollte sich dieses kulturelle Highlight nicht entgehen lassen. Denn schon allein mit der Besichtigung aller Weltkulturerbestätten in Trier lassen sich ein bis zwei Tage komplett füllen. Zu den Römischen Baudenkmälern in Trier zählen das Amphitheater, die Barbarathermen, die Kaiserthermen, die Konstantinbasilika, die Porta Nigra, die Römerbrücke sowie die Igeler Säule in Igel. Ebenfalls zum Trierer Weltkulturerbe gehört der im Kern romanische Dom und die frühgotische Liebfrauenkirche. Außerdem sind in Trier Kulturdenkmäler aus nahezu allen Epochen von der Frühgeschichte bis zum 21. Jahrhundert zu sehen. Als Einstieg empfiehlt sich beispielsweise ein 90-minütiger geführter Stadtrundgang, bei dem es mit Porta Nigra, Dom, Liebfrauenkirche und Basilika gleich vier Bauwerke zu sehen gibt, die Teil des UNESCO-Welterbes sind. Die Führungen werden mehrmals täglich unter Einhaltung eines vorgegebenen Hygienekonzepts angeboten. Da einige der wichtigsten Highlights relativ dicht beieinander liegen, lassen sich viele Sehenswürdigkeiten in Trier aber auch gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad auf eigene Faust erkunden. 

Tipp zu Parkplätzen und Wohnmobilstellplätzen in Trier: Die Parklandschaft in Trier ist stark geprägt von Parkhäusern mit einer Durchfahrthöhe von 1,90 m bzw. 2 m. Für höhere Fahrzeuge gibt es an folgenden Stellen Freiluftparkplätze: Parkplatz am Augustinerhof, Weberbach (Parkplatz Palastgarten/Kaiserthermen) und Parkplatz Roter Turm (Basilika). Sehr zentral direkt an der Innenstadt gelegen bietet das Hotel Deutscher Hof außerdem eine eingeschränkte Anzahl Wohnmobilstellplätze mit Stromanschluss für Fahrzeuge bis 7 m Länge an. Hier kann das Wohnmobil auch gegen Gebühr für ein paar Stunden geparkt werden. Etwas weiter außerhalb befinden sich der Reisemobilpark Treviris und die Stellplätze am Weingut von Nell.    

2. Station: Stippvisite im Römerkeller in Kenn 

Kenn ist der erste Ort flussabwärts hinter Trier und wird auch als Tor zur Römischen Weinstraße bezeichnet. Hier verbreitert sich das Moseltal, da die Mosel hier ein weites, flaches Schwemmland geschaffen hat. Entsprechend liegt der Ort auch nicht direkt am Fluss, sondern am Berghang ein Stück von der Mosel entfernt. Im feuchten Grund der Senke wuchs im Altertum das Schilfrohr canna, von dem Kenn seinen Namen hat. Über Kenn erstrecken sich die Weinberge den Hang hinauf. Die örtlichen Weinlagen heißen Kenner Held und Maximiner Hofgarten und gehören zur Großlage Probstberg. Oberhalb der Weinberge schließen sich Obstwiesen an, die dann in bewaldete Höhen übergehen. Die Wege durch die Weinberge bieten sich für gemütliche Spaziergänge an, die darüber folgenden Wälder des Hunsrück bieten hingegen gute Möglichkeiten für ausgedehnte Wanderungen.

Aus den Zeiten der Römer gibt es in Kenn allerdings nicht mehr viel zu sehen. Einen kurzen Abstecher wert ist aber der Römerkeller, eine 23 Meter lange römische Kelleranlage aus der Mitte des 2. Jahrhunderts n. Chr. Dabei handelt es sich um drei Kellerräume, von denen der östliche Raum restauriert wurde und heute von außen besichtigt werden kann. 

3. Station: Schweich & Longuich 

Bei Schweich endet auf der linken Moselseite die fruchtbare Ebene des Trierer Beckens. Von nun an verengt sich der Flusslauf und die Uferberge treten näher zusammen. Daher war einst auch die Moselfähre bei Schweich eine der wichtigsten Übergangsstellen der mittelalterlichen Straße von Trier nach Koblenz. Das Wahrzeichen der Stadt, der alte Fährturm am Hafen mit dem unmittelbar angrenzenden Campingplatz, grüßt heute noch alle Besucher, welche die Mosel nach Longuich überqueren. Schweich ist heute der Hauptort der Römischen Weinstraße, der schon zu Zeiten der Römer besiedelt war. Davon zeugen Ausgrabungen des Landesmuseums Trier, die unter anderem die Grundmauern einer römischen Villa zutage brachten. Ein Mosaikfußboden, Gräberfelder, Münzen, Scherben, Ziegel und andere Dinge belegen ebenfalls die Existenz einer römischen Siedlung. In Schweich findet alljährlich am ersten Wochenende im Mai das Fest der Römischen Weinstraße statt Dabei handelt es sich um ein großes Straßenweinfest mit verkaufsoffenem Sonntag. Alle Weindörfer der Verbandsgemeinde Schweich präsentieren sich dann hier mit jeweils einem eigenen Weinstand - da fällt es schwer, sich nicht ausgiebig durchzutesten. Wobei Weinlokale und Gaststätten hier natürlich das ganze Jahr über dazu einladen, die lokalen Tropfen zu genießen.  

Auch Longuich am gegenüberliegenden Flussufer war bereits von den Römern besiedelt, was zahlreiche Funde belegen. Nicht weniger als neun Wege führten von der alten Römerstraße in den um 100 n. Chr. gegründeten Ort. Herausragendes Zeugnis dieser Zeit ist ein römisches Landhaus vornehmen Typs, eine sogenannte villa urbana, deren Fundamente 1984 mitten in den Weinbergen gefunden wurden. Ihre großzügige Badeanlage im Ostflügel des insgesamt 110 x 28 Meter umfassenden Komplexes wurde auf den Fundamenten wiederaufgebaut und teilweise rekonstruiert. Dabei handelt es sich um eine mehrräumige Anlage mit Caldarium (Heißbad), Tepidarium (Warmbad), Sudatorium (Schwitzbad), Frigidarium (Kaltbad) und Praefurnium (Feuerungsraum). Auch Reste von weiteren Landwirtschaftsbauten wurden bei archäologischen Ausgabungen durch das Rheinische Landesmuseum Trier entdeckt. Schautafeln vor Ort informieren über die Geschichte, Grundrisse und die Rekonstruktion der Anlage, die zur Besichtigung freigegeben ist. 

Die Villa Urbana erreicht man ganz bequem mit dem eigenen Fahrzeug in wenigen Minuten ab Longuich in Richtung des ausgeschilderten Parkplatzes. Der Freeontour-Tipp: das Reisemobil auf dem idyllisch an der Mosel gelegenen Stellplatz am Weingut Feiten in Longuich abstellen, von hier aus zur Villa Urbana durch die Weinberge wandern oder radeln und am Abend dann ein wohlverdientes Glas Riesling direkt vom Erzeuger im Weingarten oder vor dem Womo genießen.

4. Station: Weinerlebnispfad in Riol

Das Moseldorf Riol mit seinen ca. 1.300 Einwohnern ist traditionell geprägt durch den Weinbau. In den romantischen und gemütlichen Probierstuben der zahlreichen Weingüter können hervorragende Moselweine verkostet werden. Ein fünf Kilometer langer Weinerlebnispfad am Römerberg informiert an 15 Stationen außerdem ausführlich über die Geschichte von Riol, den Weinbau und die Weinkulturlandschaft Mosel von der Römerzeit bis heute. Die einzelnen Stationen sind über gut ausgebaute Wege zu Fuß oder mit dem Rad zu erreichen. Der Weinerlebnispfad ist als Rundweg angelegt und beginnt am Ortseingang in der Bahnhofstraße. Für alle, die es etwas abentuerlicher mögen, empfiehlt sich auch der 1,5 Kilometer lange Klettersteig zum Aussichtspunkt Kumer Knüppchen im Kammerwald oberhalb von Mehring und Riol, der einen phantastischen Ausblick bietet. Dieser Fußpfad führt stellenweise durch steiles, felsiges Gelände und die schwierigen Passagen sind mit Seilsicherungen versehen. 

5. Station: Villa Rustica in Mehring

Auch Mehring war schon zu Zeiten der Römer besiedelt - und bei diesen insbesondere wegen der Kontraste sehr beliebt: Auf der einen Seite der Mosel befindet sich eine uralte, nach Süden gerichtete Weinlage, auf der anderen Seite liegt die Mehringer Schweiz, die sich mit ihren Waldflächen den Ausläufern des Hunsrück entgegenstreckt. Viele Überreste aus der Römerzeit gibt es in Mehringen aber nicht zu sehen, da der Ort in den vergangenen Jahrhunderten mehrfach zerstört und wieder aufgebaut wurde. Historisch besonders wertvoll und sehenswert ist aber die rekonstruierte Villa rustica - ein römischer Gutshof, der in seiner Hochzeit mehr als 35 Räume zählte. Der Portikusbereich wurde über den Originalresten nachgebaut und kann zu bestimmten Zeiten besichtigt werden.  

6. Station: Abstecher in die Römische Wasserleitung in Pölich 

Ein Abstecher in die Wasserleitung? Ganz genau. Denn in Pölich sind die Reste einer römischen Tunnel-Wasserleitung teilweise noch erhalten und frei zugänglich begehbar. Während Aquädukte in römischer Zeit bei uns verbreitet waren und gar nicht so selten sind, ist die Erhaltung eines so genannten Qanats hingegen eine Rarität. Qanat nennt man Wasserleitungsstollen, die durch senkrechte Schächte erstellt und gewartet wurden - die eigentliche Wasserleitung mit geringem Gefälle verbindet die Schächte. Oberhalb von Pölich finden sich die Reste einer solchen Anlage aus römischer Zeit, die durch Schautafeln schön erklärt wird. Die Wasserleitung ist noch heute Teil der kommunalen Wasserversorgung. 

7. Station: Leiwen - Wiege des Tourismus? 

So manch ein Touristiker vertritt die Ansicht, dass die Wiege des Tourismus in Leiwen an der Mosel steht. Denn es heißt, dass Kaiser Augustus einst während eines Aufenthalts in Gallien hier eine prunkvolle Villa als Sommerresidenz für seine Gemahlin Livia errichten ließ. Inwiefern das tatsächlich so wahr, kann heute niemand mehr sagen. Tatsächlich wurden in Leiwen aber in den 1930er Jahren umfangreiche Fundamente eines römischen Feudalbaus und eine römische Brunneneinfassung entdeckt. Fest steht auch, dass Leiwen eindeutig der touristischste Ort entlang der Römischen Weinstraße ist. Entsprechend gut ausgebaut ist hier die touristische Infrastruktur. Besonderes Highlight ist hier das Panoramabad Römische Weinstraße - ein beheiztes Höhenfreibad mit Blick auf die Moselschleife bei Leiwen, einen der schönsten Flußmäander, den sich die Mosel gegraben hat. 

8. Station: Abschluss mit Panorama in Trittenheim 

Auch die letzte Station der Römischen Weinstraße liegt landschaftlich wunderschön in einer Moselschleife eingebettet. Allein mit diesem Panoramablick lässt es sich eine ganze Weile aushalten. Sehenswert sind aber auch die Laurentiuskapelle, die alten Fährtürme, das Geburtshaus des Dichters Stefan Andres im Ortsteil Dhrönchen-Breitwiese, der Renaissance-Taufstein in der Pfarrkirche St. Clemens und die sieben Bildstöcke (Pestkreuze) aus dem 17. Jahrhundert. Auch die Steilhänge der Trittenheimer Apotheke - eine der besten und bekanntesten Weinlagen an der Mittelmosel - gehören zum Pflichtprogramm. Und als Alternative für all diejenigen, die sich den nicht ganz unanstrengenden Aufstieg sparen möchten, empfiehlt sich die Verkostung eines Riesling aus dieser örtlichen Weinlage in einem gemütlichen Weingarten oder Weinstube. 

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