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Die Küste der Etrusker

Outdoor und Sport
laika
von Laika

Die Küste der Etrusker

Laika führt Sie zu einer Reise am Meer entlang der toskanischen Küste der Etrusker, zwischen Entspannung in der Natur und einer Entdeckungsreise einer jahrhundertlangen Geschichte.

Eine Reise an die lange Küste der Toskana ist ein Vergnügen für diejenigen, die gern an wunderschönen Stränden ihren Urlaub verbringen. Die Küste, die sich von Livorno nach Piombino erstreckt, ist sogar eine historische Landstrecke, wo sich vor langer Zeit die Etrusker einsiedeten. Davon stammt der Name „Küste der Etrusker“ (Costa degli Etruschi).
Verführerische Aussichten an Buchten und Meer sowie ein üppiger Naturrahmen sind hier die Regel. Durch zahlreiche Diving-Möglichkeiten in Livorno, Quercianella, Baratti und Piombino kann auch die versteckte Unterwasserwelt erforscht werden.
Fahren Sie durch dieses einmalige Gebiet mit einem Laika-Reisemobil; die beste Art und Weise, um die zeitlose Atmosphäre und das Meer zu genießen.

Laika Caravans Die Ankunft im toskanischen Land ist im Hauptort Livorno geplant, einer der wichtigsten Hafenstädte Italiens sowie als modernste Stadt der Toskana angesehen. Beim Spazieren erscheinen sofort die verschiedenen Stile in der Architektur. Nachdem Livorno Opfer des zweiten Weltkriegs wurde, blieb wenig von ihrem antiken Aussehen und führte zu einem heftigen Neuaufbau. Doch Spuren der Vergangenheit sind noch in einigen Gebäuden feststellbar.
Die Gründung der Stadt wurde nach Verteidigungs- und Seefahrtplanungen gebaut. Das ist noch im mittelalterlichen Wachturm Torre del Marzocco, den Festungen, der restlichen Stadtmauer, dem alten Leuchtturm dei Pisani sowie in den Fassaden der vielen Kirchen erkennbar.
Ihre Altstadt wird außerdem als „ Nuova Venezia“ (Neue Venedig) bezeichnet, für die Kanäle die in diesem Stadtviertel fließen und dadurch die Fahrt von Booten ermöglichen. Große Paläste sowie Villas spiegeln sich im Wasser und verleihen damit eine venezianische Atmosphäre.
Besuchsmöglichkeiten gibt es allerdings soweit man möchte. Sehenswert ist sicher die Villa Mimbelli mit prächtigen Sälen und üppigen Park sowie das wichtige Barockheiligtum der Madonna delle Grazie, häufiger als Heiligtum von Montenero bezeichnet. Doch der wahre Anziehungsort der Stadt ist die am Meer gelegen Terrasse Mascagni, wovon wir schon in „Die romantische Mainächte“ geschrieben haben. Der schwarz-weiße Schachboden, die elegante Säulenbrüstung und der klassische Pavillon, verleihen der Meeresaussicht eine schwärmerische Atmosphäre, vor allem bei Sonnenuntergang.
Innerhalb des Meeres erscheint die Meloria, ein Felsen auf dem ein Turm errichtet wurde, um die Seefahrer von dem Flachwasser zu warnen. Hier fand der Krieg zwischen Livorno und Genua statt, wofür nun die Meloria der Wahrzeichen des Sieges von Livorno ist. Diese und in die Unterwasserwelt der Umgebung ist auf jeden Fall durch mehrere Tauchmöglichkeiten zu entdecken.
Geschmacksvolle Gerichte dürfen selbstverständlich nicht fehlen. Ein wahres Vergnügen für den Gaumen ist das bekannte Fischgericht Cacciucco, die mit einem Glas frischen Weißwein zum Kosten ist.

Der zweite toskanische Aufenthaltstag führt zu den herrlichen Felsstrände, auf dem märchenhafte Schlösser thronen. Entlang der Straße nach Quercianella, erhebt sich am Felsen das Schloss von Boccale, dessen Aussicht träumerisch direkt auf das Meer ist.
Um einem angenehmen Badetag zu verbringen, ist die Baia del Rogiolo in Quercianella empfehlenswert. Beim Baden im glasklaren Meer, kann man das Schloss von Sonnino betrachten, der von der felsigen Landzunge die umgebene Küste überwacht. Vor der Abfahrt versäumen Sie es nicht, ein Mittagsspaziergang zur eklektischen Villa Jana durch Quercianella zu unternehmen.
Weitere Entspannung ist an der Quercetano-Küste zu finden, wo sich goldfarbige Strände erstrecken. Das durchsichtige Wasser ermöglicht einen einfachen Blick auf den Unterwasserboden, in dem das Schwimmen der bunten Fische sichtbar ist und natürlich zum Baden einlädt.
Die nebenanliegende Stadt Castiglioncello hingegen ist eine pulsierende Meeresortschaft. Ihre Altstadt erhebt sich am Hügelgipfel, von dort aus haben Sie eine herrliche Aussicht auf das Meer. Durch die engen Straßen fühlt man sich wie in einer zeitlosen Reise, von der modernen Zeit kaum betroffen. Eine grüne Parkanalage umgibt das Schloss Pasquini und verleiht dem Spaziergang eine romantische und entspannende Atmosphäre. Bei einem Abendspaziergang an der Meerespromenade können Sie interessante und schmackhafte Gerichte in den Restaurants probieren.

Im toskanischen Erzgebirge Colline Metallifere (Metallhaltige Hügel) ist am vierten Tag Bolgheri erreichbar. Die Ortschaft entwickelt sich rund um das Schloss, heute noch bewohnt und verdankt ihren Ruhm den weltweit geschätzten gleichnamigen Wein. Hier dehnt sich auch die WWF-Oase mit seiner üppigen Natur aus, dessen Gegend sich durch Sümpfe, Pinienwälder, verschwommene Felder und Wälder kennzeichnet.
Wer mit Kindern und Jugendlichen reist, kann nach dem entdeckungsreichen Naturerlebnis, in den Freizeitpark Cavallino Matto von Castagneto Carducci Spaß haben.
Entspannung hingegen ist in den Sassetta Terme zu finden. Diese kleine mittelalterliche Ortschaft sieht wie von der Zeit vergessen aus und bietet lokale Gerichte in traditionellen Gasthöfen sowie pures Relaxen im Thermalbad.

Die Reise führt weiter zu den schönsten und angesehenen Dörfern Italiens: Suvereto. Der Besuch der gutbewahrten mittelalterlichen Altstadt ist ein Muss für jeden Reisenden. Durch die Steinhäuser sowie den Resten der Rocca Aldobrandesca Festung spürt man ein zauberhaftes Flair in dieser vom Wald umgebenen Ortschaft. Da sie zu den Weinorten angehört, darf eine Pause mit einem örtlichen Rotwein nicht fehlen.
Knapp eine Viertelstunde entfernt, kommt man an den archäologischen Bergbaupark San Silvestro an. Der Besuch führt zu dem Bauwerk, zum Museum und dem mittelalterlichen Dorf Campiglia Marittima, das vor circa 1000 Jahre gegründet und von den Bauwerkarbeitern bewohnt wurde. Das baumförmige Straßen- und Gassennetz steigen bis zu den Ruinen der Höhenburg, aus dem man ein Rundblick auf den Golfen von Baratti und Follonica sowie die von den Steinbrüchen zerklüftete Hügeln des Hinterlands hat.
Um sich ein weiteres Mal ein Thermalbad zu gönnen, ist die Venturina Terme angesagt. Diese Ortschaft war schon in der Zeit der Etrusker und der Römer bekannt, wie die Reste eines Mausoleums aus der Römerzeit zeugen, die rund um die Thermalwasserbecken „Il Caldario“ und die Thermalbäder „Bagni la Caldana“ errichtet wurden. In dem neuen Thermalbad ist es weiterhin möglich zu baden und sich gleichzeitig die lange Geschichte dieser Gegend vorzustellen.

Die letzten Reisetagen sind in den Ortschaften von Baratti bis nach Piombino zu verbringen, da sie die wichtigste Gegend der antiken Etruskereinwohner sind. Der Golf von Baratti bietet entspannende Bademöglichkeiten und durch den Pinienwald, der sich an der Küste entlang erstreckt, kann man zu jeder Zeit Schatten und Erfrischung vor der heißen Sommersonne finden. Die Sandstrände hingegen glitzern durch die Anwesenheit von Eisen im Boden.
Hinab auf dem Hügel zwischen Baratti und Populonia, führt ein Weg durch den Wald, wo sich außerdem etruskische Ausgrabungen verstecken, bis man auf einem felsigen Aussichtspunkt ankommt. Eine hervorragende Bucht erscheint plötzlich vor den Augen. Fische sowie Garnelen schwimmen im stillen Wasser, Krabben und Muscheln klettern oder greifen sich am Felsen fest. Dieses kleine Meeresparadies ist die Bucht Buca delle Fate. Ein Bad ist unwiderstehlich während man sich von der zauberhaften umgebenen Natur verwöhnt fühlt.
Man sollte sich aber nicht nur von dem Meer dieser Gegend entführen lassen. Die Strecke von Baratti nach Populonia ist auch von einer der wichtigsten Ausgrabungen der Etrusker bedeckt. Etruskische Nekropole, ein Teil des ursprünglichen Industriegebiet und die Akropolis der damaligen Pupluna (Populonia) sind in dem Archäologischen-Park zu entdecken. Die heutige Populonia hingegen stellt sich als eine kleine mittelalterliche Burg-Ortschaft vor und herrscht auf dem Golf von Baratti. Auf den Festungsturm hat man ein vollkommenen Rundblick.
Vor den Besuch der Stadt von Piombino ist ein Halt an der Bucht Cala Moresca ein Muss, wo ein grobsandiger und teilweise felsiger Strand von türkisfarbigem Meer berührt wird.
Piombino ist die letzte Ortschaft dieser Meeres- und Kulturreise. Oft wird sie von den Besuchern fälschlicherweise übersprungen, doch ihre unbekannte Altstadt wird in dieser Weise unterschätzt. Hier hat das Archäologische-Museum des Gebietes von Populonia mit den zahlreichen etruskischen Funden ihren Sitz. Innerhalb der Stadtmauer befinden sich zwischen den engen mittelalterlichen Gassen, Läden aller Art sowie das Schloss, das unter anderem zu besuchen ist. Am alten Leuchtturm ist die ganze Aussicht auf das Meer und auf die Insel Elba zu bestaunen. Der Sonnenuntergang verleiht dem Panorama ein einzigartiges Aussehen. Bars ermöglichen geschmacksvolle Aperitifs, genauso wie ein Spaziergang hinab der Hänge lässt die Kaktusfeigen eingerahmte Felsenküste betrachten.

Eine derartige Reise von natur- und geschichtsumgebenen Meer, hat mit einem Laika-Reisemobil einen zusätzlichen Charme. Komfort in einem unglaublichen Flair wird damit das Merkmal der ganzen Reise. Verpassen Sie nicht, Ihre Freizeit in ein traumhaftes Erlebnis zu verwandeln. Laika ist für atmosphärische Reisen Experte, wie die Geschichte der rot-geflügelte Hündin seit 1964 beweist.

                             

                                                                                 
                                                                       

[Bildrechte liegen bei Laika Caravans S.p.A., www.turismo.intoscana.it und www.parchivaldicornia.it]